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Thema: Star Trek Hope (Konzept)  (Gelesen 2326 mal)

Tasha Dax

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Star Trek Hope (Konzept)
« am: Februar 04, 2016, 10:23:22 Nachmittag »
Hallo Trek Nation Forum.

Ich würde euch gerne meine Fan-Fiction "STAR TREK HOPE" Vorstellen.

ALLGEMEINE INFOS ZUR STORY
Die Storyline beginnt im Moment beim Jahreswechsel von 2399 auf 2400 und beinhaltet alle Canon und NonCanon Ereignisse welche zuvor Passiert sind. Hauptzeitpunkt der Ereignisse von Star Trek Hope ist das Jahr 2410 nach den Ereignissen von Star Trek Online. Es soll auf dem Schiff U.S.S. PERSEUS NCC-996118 spielen, dem ersten MLRO (Mobile-Long-Range-Outpost) Typ der Sternenflotte. Das Schiff wurde gebaut als Typen-Schiff für die Perseus-Klasse damit die Föderation die Galaxy endlich komplett erschließen kann um somit zur "Galaktischen Föderation" zu werden. Ermöglicht wird dies durch den Quantenslipstreem-Antrieb der U.S.S. PERSEUS welcher dem Schiff ermöglicht, die Milchstrasse in 7 Monaten zu durchqueren. Damit die Galaxie ein Stückweit enger zusammen rückt, befindet sich an Bord der PERSEUS das "Epsilon Wurmloch" dies ist der fünfte Wurmloch-Klon des "Alpha Wurmlochs" mit dem es möglich ist ohne Zeitverlust von einem Ort zum nächsten zu reisen. Die PERSEUS soll Verbündeten und neuen Zivilisationen welche sich entschließen der Galaktischen Föderation beizutreten, diese neue Technologie zur Verfügung stellen.
Bei meinem Konzept stelle ich mir die Frage nach der Evolution der Menschen, Föderation und der Starfleet. Wo und wie geht die Reise in Unentdeckte Welten weiter. Wohin entwickelt sich das Universum und die Menschen. Das streben nach vorne stellt hier die Essenz da. Wir sind im Beginnenden 25. Jahrhundert und haben Technologien und Wissenschaften zur Verfügung die ungeahnte Möglichkeiten bieten. Ich will diese Aufzeigen, anbieten. Wo liegen neue Herausforderung und Probleme. Was wurde noch nicht entdeckt und was sollte man vielleicht auch besser nicht entdecken. Dieses schnelle streben nach dem Unentdeckten und nutzbar machen dessen was man zur Verfügung bietet auch viel Potential für Konflikte und moralische Dilemma.
Anfang des 21. Jahrhunderts war die Forschung so weit, das begonnen wurde Sonnen im Labor nachzubilden um sie später als künstliche Energiequelle einsetzten zu können. Es wurden die ersten Experimente zum Nachweis von Warpblasen gestartet und in Teilchenbeschleunigern war man kurz davor, Schwarze Löcher zu erschaffen. Durch den Standpunkt: „Eine Gesellschaft bringt Wissenschaftlichen und Technologischen Fortschritt….“ stelle ich mir die Frage, wie würde diese Gesellschaft in 400 Jahren aussehen, zu was währe sie im Stande und mit welchen Problemen geht sie wie um.

INFOGRAFIK
Ich hab mal angefangen einen Indografik über STAR TREK HOPE zu gestallten. Auf einen Blick sieht man hier ein paar Infos und eine kleine Zeitleiste: Der Link zum Bild http://lillithsbernard.deviantart.com/art/Star-Trek-Hope-INFOGRAFIK-583990810

INFODATENBANK
Und für alle die jetzt noch lust auf mehr haben, gibt es hier die INFODATENBANK zum Downloaden. Darin findet sich eine Ausführliche Zeitleiste, Infos zu Technologie und Schiffen, Charakteren und Spezies. Der Download ist auf dieser Seite: http://fav.me/d9plkyp

Wenn Ihr hier für mich anregende Kritik, Ideen oder was beisteuern wollt, ich würde mich über eine Rege Unterhaltung hier sehr :).

PS.: kleine Info am Rande, ich hoffe irgend wann das Schiff aus meiner FF als 3D Model nachgebaut zu haben, aber das ist ne andere Story  ;D

SG und danke fürs lesen/antworten
Tasha Dax

Emony

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Antw:Star Trek Hope (Konzept)
« Antwort #1 am: Februar 05, 2016, 06:01:49 Vormittag »
Das Konzept klingt auf jeden Fall interessant. Mir sind die früheren Epochen zwar lieber und ich kann nicht versprechen, dass ich Zeit finde, deine Geschichte(n) zu lesen. Wie gesagt, dein Konzept finde ich aber wirklich gut. :)

ulimann644

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Antw:Star Trek Hope (Konzept)
« Antwort #2 am: Februar 05, 2016, 11:39:41 Vormittag »
Klingt sehr interessant für mich, aber ich gewinne etwas den Eindruck, dass da in zu kurzer Zeit eine zu große Entwicklung stattfindet. Zumindest klingt das für mich so an.
Für einen Zeitraum um 100 oder 200 Jahre später könnte ich mir denken, dass man schrittweise da hinkommen kann, aber nur 20 Jahre nach Nemesis?

BTW: Gibt es einen Grund in deiner FF für diese exorbitant hohe NCC-Nummer?

Tasha Dax

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Antw:Star Trek Hope (Konzept)
« Antwort #3 am: Februar 05, 2016, 10:11:16 Nachmittag »
Das Konzept klingt auf jeden Fall interessant. Mir sind die früheren Epochen zwar lieber und ich kann nicht versprechen, dass ich Zeit finde, deine Geschichte(n) zu lesen. Wie gesagt, dein Konzept finde ich aber wirklich gut. :)

Hallo Emony, vielen dank das dir mein Konzept zu Star Trek gefällt. Ja mir hat es sehr die Zeitspanne nach TNG angetan. Es wird ja auch noch ein bisschen dauern bis längere Storys geschrieben sind - ich hab gerade irgend wie ein Blockade was das definieren der Hauptpersonen angeht.  ::)

Klingt sehr interessant für mich, aber ich gewinne etwas den Eindruck, dass da in zu kurzer Zeit eine zu große Entwicklung stattfindet. Zumindest klingt das für mich so an.
Für einen Zeitraum um 100 oder 200 Jahre später könnte ich mir denken, dass man schrittweise da hinkommen kann, aber nur 20 Jahre nach Nemesis?

BTW: Gibt es einen Grund in deiner FF für diese exorbitant hohe NCC-Nummer?
Auch dir vielen Dank das du mal reingelesen hast. Deine Kritik der Entwicklung kann ich sehr gut verstehen. Dazu ist meine Herangehensweise diese:
"Wir bekam in unzähligen Episoden fantastische Technologien zu sehen... als Beispiel das Warpantriebs-Tuning der Binären auf der Enterprise-D. Die Entdeckung einer Dyson-Sphäre auch durch die ENT-D. Die Erforschung des bajoranischen Wurmlochs durch DS9 und nicht zu vergessen der Slipstreem-Antrieb und die Anti-Borg Taktiken der Voyager. Was passiert wenn Forscher Jahrzehnte lang diese Daten untersuchen und analysieren? Als vergleich nehme ich die Weiterentwicklung des 20. Jahrhundert und übertrage es in eine Post-TNG Zeitepoche."

Natürlich kann es passieren das ich dabei über eine Ziellinie hinaus schieße und es nicht bemerke, dann weist mich bitte drauf hin und wir können gemeinsam dies Diskutieren und begutachten  ;)

Die Nummer der U.S.S. PERSEUS ist deswegen so hoch, um sie von den Üblichen Schiffen der Sternenflotte und der gewohnten Typen abzuheben. Ähnlich wie der Sprung von den vier Stellen aus TOS hin zu den fünf Stellen ab TNG will ich Symbolisieren das es etwas neues vielleicht ungewohntes betrifft. Das Schiff und den Schiffs-Typ gab es bisher in diesem Universum nicht und es soll der Wegbereiter einer neuen Zeit/Epoche/Forscherdrangs/etc. sein.

ulimann644

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Antw:Star Trek Hope (Konzept)
« Antwort #4 am: Februar 06, 2016, 11:56:26 Vormittag »
Deine Kritik der Entwicklung kann ich sehr gut verstehen. Dazu ist meine Herangehensweise diese:
"Wir bekam in unzähligen Episoden fantastische Technologien zu sehen... als Beispiel das Warpantriebs-Tuning der Binären auf der Enterprise-D. Die Entdeckung einer Dyson-Sphäre auch durch die ENT-D. Die Erforschung des bajoranischen Wurmlochs durch DS9 und nicht zu vergessen der Slipstreem-Antrieb und die Anti-Borg Taktiken der Voyager. Was passiert wenn Forscher Jahrzehnte lang diese Daten untersuchen und analysieren? Als vergleich nehme ich die Weiterentwicklung des 20. Jahrhundert und übertrage es in eine Post-TNG Zeitepoche."

Bitte nicht als Kritik verstehen, sondern eher als Feedback.

Ich verstehe deinen Ansatz.
Ich selbst habe überlegt, was und wie stark ich für meine Serie DIVIDED bis zum Jahr 2384 (also nur fünf Jahre nach Nemesis) weiterentwickeln möchte. Da hätte ich gerne so vieles ausprobiert, mich dann aber auf die Schild- und Torpedo-Technik beschränkt, die Janeway mitbrachte. Und die Phaser etwas gepimpt... ;)

Es geht mir auch weniger darum, dass ich mir EINE solche Entwicklung nicht denken könnte für diesen Zeitraum, aber wenn die Feds nun in den zwanzig Jahren Dysen-Sphären (mal abgesehen von der Frage des Sinns und der Baumaterialien - geschweige denn von den Problemen, die sich aus einer solchen Masseballung in Hinsicht für die Raumkrümmung der Umgebung einer solchen Sphäre ergeben) den Slipstream, die Mörderpanzerung (und wer weiß, was noch an Waffentechnik geplant ist) gleichzeitig aus dem Boden stampfen, dann riecht das für mich immer etwas nach Fanboy-Geschichte. Muss nicht sein, aber der Verdacht kommt auf...

Natürlich kann es passieren das ich dabei über eine Ziellinie hinaus schieße und es nicht bemerke, dann weist mich bitte drauf hin und wir können gemeinsam dies Diskutieren und begutachten  ;)

Geht klar.
Ich habe beim Planen meiner Geschichten auch mitunter Ideen, in die ich mich verlieben könnte. Sehe ich dann, dass ich diese Idee aber nicht folgerichtig (sprich: In-Verse) erklärt bekomme, werde ich erst einmal sauer. Der Versuch es dann, in einem Anflug von Trotz, mit Gewalt hinzubiegen erzeugt aber fast immer noch abgedrehtere Szenarien, die erst recht nicht fluppen würden. Mal mehr, mal weniger, knurrig lasse ich besagte Idee dann sausen, oder stutze sie sie dahingehend zurecht, dass sie funktioniert (was mir erst einmal auch nicht wirklich passt).

Die Nummer der U.S.S. PERSEUS ist deswegen so hoch, um sie von den Üblichen Schiffen der Sternenflotte und der gewohnten Typen abzuheben. Ähnlich wie der Sprung von den vier Stellen aus TOS hin zu den fünf Stellen ab TNG will ich Symbolisieren das es etwas neues vielleicht ungewohntes betrifft. Das Schiff und den Schiffs-Typ gab es bisher in diesem Universum nicht und es soll der Wegbereiter einer neuen Zeit/Epoche/Forscherdrangs/etc. sein.

Okay, soweit habe ich mir das in etwa gedacht - was ich mich frage ist: "Warum nicht zuerst mal eine 1xx.xxx oder maximal 2xx.xxx Nummer, sondern gleich, mit einer 99x.xxx am Ende der sechsstelligen Fahnenstange...??"
Als unvorbereiteter Leser würde ich da instinktiv vermuten, es hätte vor der Perseus bereits eine Unzahl von Raumschiffen mit sechsstelliger NCC-Nummer gegeben. Was aber wohl so in deiner Geschichte nicht der Fall ist, wie mir scheint.

Tasha Dax

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Antw:Star Trek Hope (Konzept)
« Antwort #5 am: Februar 06, 2016, 08:50:59 Nachmittag »
Bitte nicht als Kritik verstehen, sondern eher als Feedback.
Ok  ;D ist so verstanden  :P

Bitte nicht als Kritik verstehen, sondern eher als Feedback.

Ich verstehe deinen Ansatz.
Ich selbst habe überlegt, was und wie stark ich für meine Serie DIVIDED bis zum Jahr 2384 (also nur fünf Jahre nach Nemesis) weiterentwickeln möchte. Da hätte ich gerne so vieles ausprobiert, mich dann aber auf die Schild- und Torpedo-Technik beschränkt, die Janeway mitbrachte. Und die Phaser etwas gepimpt... ;)

Es geht mir auch weniger darum, dass ich mir EINE solche Entwicklung nicht denken könnte für diesen Zeitraum, aber wenn die Feds nun in den zwanzig Jahren Dysen-Sphären (mal abgesehen von der Frage des Sinns und der Baumaterialien - geschweige denn von den Problemen, die sich aus einer solchen Masseballung in Hinsicht für die Raumkrümmung der Umgebung einer solchen Sphäre ergeben) den Slipstream, die Mörderpanzerung (und wer weiß, was noch an Waffentechnik geplant ist) gleichzeitig aus dem Boden stampfen, dann riecht das für mich immer etwas nach Fanboy-Geschichte. Muss nicht sein, aber der Verdacht kommt auf...
Ja und wie hättest die getuned? Hättest oder hast du dich auch um den Warpkern angenommen? Dieser stellt für mich noch ein na ja sagen wir ich finde den altmodisch und als für was das Reisen mit überlichtgeschwindigkeit angeht als eher ungenügend  :P .....

..... und übers Beamen will ich gar ned reden  ;D

Das mit der Dyson-Sphäre ist richtig was du ansprichst, und genau diese Themen sollen in den diesbezüglichen Storys detailliert beleuchtet werden. Nur mal so als grober umriss zur Erklärung: 1.) Sinn ist die Logische Weiterentwicklung in der Technischen Evolution einer solchen Gesellschaft. Stell dir eine Gesellschaft wie die unsere vor, die nicht mal die Energie nutzen kann, die der eigene Planet liefert (Geothermie, Wellenkraftwerke, Windenergie, Wasserkraft allgemein, Wärmetauscher). Ich gehe davon aus das die Föderation (die Menschheit) dies ausgereizt hat, denn sie würde nie soweit gehen und den eigenen Planeten gefährden. Somit ist die Energieversorgung ein "Problem" wie heute eben.

Was kommt nach dem man also die Energiereserven des eigenen Planeten soweit ausgeschöpft hat, das jede weitere Energieausbeute den Planeten gefährden würde? Man will die Energie der Sterne für seine Gesellschaft nutzbar machen. Die bekannteste hierfür ist eben einen Dyson-Shäre.... Ein Solches Gebilde hat wie du richtig Vermutest Auswirkungen auf das gravitative Zusammenspiel des Sonnen-Systems, mal abgesehen davon das durch so eine Sphäre ein Leben auf der Erde nicht möglich wäre. Somit bietet es sich an die Energie eines Sternes nutzbar machen zu wollen, der in einem Unbevölkerten System liegt. Dies ist das Tau-Ceti System. Hinzu kommt, dieser Stern ist der Sonne in Größe, Eigenschaften und Dichte sehr ähnlich - sprich man kann gut Vorberechnungen anstellen um gefahren zu minimieren.

2.) Die Materialien kommen aus dem jeweiligen Sonnensystem selber. Eben da es ein Unbewohntes System ist, können die Asteroiden/Planeten und Gaswolken geerntet werden und daraus eben eine Sphäre gebaut werden. Hinzu kommt das dieses Gebilde schon während des Baus Energie produziert. Die größten Problem dabei sind wohl eher die, das mann die (wie du richtig andeutest) die Messeverschiebung mit berücksichtigen muss, und das es ein Bauvorhaben ist, welches wie die alten Kathedralen auf der Erde, ein Bauvorhaben für die nächste/übernächste Generation ist. Dort haben auch oft die Bauherren ihrer eigenen Bauwerke nie Fertig gesehen und bauten die Kirchen für ihre Kinder.

So soll es auch bei mir in Star Trek Hope der Fall sein. Das alles is spannend in der Entstehung, wie die Gründung der Föderation - und das wahre ausmaß dessen ergibt sich erst viele viele Jahre später  ;D

Okay, soweit habe ich mir das in etwa gedacht - was ich mich frage ist: "Warum nicht zuerst mal eine 1xx.xxx oder maximal 2xx.xxx Nummer, sondern gleich, mit einer 99x.xxx am Ende der sechsstelligen Fahnenstange...??"
Als unvorbereiteter Leser würde ich da instinktiv vermuten, es hätte vor der Perseus bereits eine Unzahl von Raumschiffen mit sechsstelliger NCC-Nummer gegeben. Was aber wohl so in deiner Geschichte nicht der Fall ist, wie mir scheint.
Na ja weil ich die 99 hübscher finde als ne 12.... 26.... oder so  :-[

Klingt jetzt total banal aba na ja..... ich mag zahlen wie 88 oder 99.....

ulimann644

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Antw:Star Trek Hope (Konzept)
« Antwort #6 am: Februar 08, 2016, 11:23:20 Nachmittag »
Ja und wie hättest die getuned? Hättest oder hast du dich auch um den Warpkern angenommen? Dieser stellt für mich noch ein na ja sagen wir ich finde den altmodisch und als für was das Reisen mit überlichtgeschwindigkeit angeht als eher ungenügend  :P .

Die Warpkerne sind bei mir (nur 5 Jahre nach Nemesis) zwar etwas effektiver geworden, aber nicht zu drastisch. Das wäre zu extrem für 5 Jahre.
In zwanzig Jahren geht da zugegebenermaßen mehr, ohne zu über-drüber zu wirken.

Das mit der Dyson-Sphäre ist richtig was du ansprichst, und genau diese Themen sollen in den diesbezüglichen Storys detailliert beleuchtet werden. Nur mal so als grober umriss zur Erklärung: 1.) Sinn ist die Logische Weiterentwicklung in der Technischen Evolution einer solchen Gesellschaft. Stell dir eine Gesellschaft wie die unsere vor, die nicht mal die Energie nutzen kann, die der eigene Planet liefert (Geothermie, Wellenkraftwerke, Windenergie, Wasserkraft allgemein, Wärmetauscher). Ich gehe davon aus das die Föderation (die Menschheit) dies ausgereizt hat, denn sie würde nie soweit gehen und den eigenen Planeten gefährden. Somit ist die Energieversorgung ein "Problem" wie heute eben.

Was kommt nach dem man also die Energiereserven des eigenen Planeten soweit ausgeschöpft hat, das jede weitere Energieausbeute den Planeten gefährden würde? Man will die Energie der Sterne für seine Gesellschaft nutzbar machen. Die bekannteste hierfür ist eben einen Dyson-Shäre.... Ein Solches Gebilde hat wie du richtig Vermutest Auswirkungen auf das gravitative Zusammenspiel des Sonnen-Systems, mal abgesehen davon das durch so eine Sphäre ein Leben auf der Erde nicht möglich wäre. Somit bietet es sich an die Energie eines Sternes nutzbar machen zu wollen, der in einem Unbevölkerten System liegt. Dies ist das Tau-Ceti System. Hinzu kommt, dieser Stern ist der Sonne in Größe, Eigenschaften und Dichte sehr ähnlich - sprich man kann gut Vorberechnungen anstellen um gefahren zu minimieren.

Ich halte die Lage auf den aktuell besiedelten Welten der Föderation für weit weniger drastisch. Allein was an Wärme aus unserer Erde herausgeholt werden kann (mit Föderationstechnik, nicht der heutigen) halte ich für ausreichend um in den nächsten paar Millionen Jahren nicht in die ganz große Zwangslage zu kommen.

2.) Die Materialien kommen aus dem jeweiligen Sonnensystem selber. Eben da es ein Unbewohntes System ist, können die Asteroiden/Planeten und Gaswolken geerntet werden und daraus eben eine Sphäre gebaut werden. Hinzu kommt das dieses Gebilde schon während des Baus Energie produziert. Die größten Problem dabei sind wohl eher die, das mann die (wie du richtig andeutest) die Messeverschiebung mit berücksichtigen muss, und das es ein Bauvorhaben ist, welches wie die alten Kathedralen auf der Erde, ein Bauvorhaben für die nächste/übernächste Generation ist. Dort haben auch oft die Bauherren ihrer eigenen Bauwerke nie Fertig gesehen und bauten die Kirchen für ihre Kinder.

Ich will dich jetzt nicht mit realer Physik oder Mathematik, oder Teilchenphysik traktieren, aber ich denke, du hast nicht an den Sonnenwind gedacht, der in einer geschlossenen Dyson-Sphäre einen immer höheren Druck aufbauen würde (und das wäre NUR ein Problem). Dieser Teilchenstrom macht (nach unserer heutigen Physik) eine solch starre Sphäre unmöglich.
Das sagte übrigens Dyson selbst dazu, als er die in TNG dargestellte Sphäre sah: "Das war eigentlich ganz unterhaltsam. Es ist zwar alles Unsinn, aber gutes Kino."

Dann das Problem der Größe einer Dysonsphäre.
Korrigier mich, falls ich da jetzt von falschen Vorraussetzungen ausgehe, aber wir reden von einer starren Dyson-Sphäre, wie in TNG und einem Radius von etwa einer AE oder gar mehr?

So das so ist (und selbst wenn nur die Merkurbahn eingeschlossen würde, diese Sphäre also signifikant kleiner wäre) so würde der Baustoff selbst dann nicht ausreichen, wenn das Sonnensystem 1000 Planeten hätte und wir jeden auf einen Millimeter Dicke plattwalzen würden. Und ich rede da von der gesamten Masse der Planeten, nicht von dem Bisschen, was man tatsächlich machbar verwenden könnte.

Dann wäre da noch der Kosten/Nutzen-Faktor (der gerne weggelassen wird). Wie ich dich verstanden habe, soll der Sinn nun der sein, Energie zu sparen - aber nun rechne mal aus, was du an Material brauchst und vor allen Dingen, mit WAS für einem Aufwand an Energie so eine Sphäre erstellt werden müsste (selbst wenn das Baumaterial reichen würde, was es nicht tut). Das steht für mich in völligem Widerspruch zu dem, was erreicht werden soll, denn mit dem Aufwand für nur eine dieser Sphären käme vermutlich die gesamte Föderation für Jahrtausende über die Runden.

Zudem: Was allein an Produktionskapazität in das Projekt gesteckt werden müsste, das würde an allen anderen Ecken und Kanten fehlen, denn das normale Tagesgeschäft läuft ja weiter.

Ein Kardinalfehler, den SciFi-Fans unheimlich gerne machen ist, dass sie sich das Weltall um sie herum - verursacht dadurch, dass es in TV und Kino durch Hyperantriebe usw. so sehr zusammenschrumpft, viel zu klein vorstellen, und die Masse in einem Sonnensystem viel zu groß.

Ein gutes Beispiel, wie Filme hierbei das Denken verfälschen ist z.B. die Darstellung des Asteroidengürtels. In diversen Filmproduktionen wird da gerne Slalom um die Brocken geflogen - doch die Realität sieht so aus, dass komplizierte Berechnungen notwendig sind, um einen der Brocken überhaupt zu treffen, wenn man eine Sonde von der Erde dorthin schickt. Diese Brocken sind so weit voneinander entfernt, dass man nicht von einem zum anderen sehen könnte, die realistische Darstellung, beim Flug durch unseren solaren Asteroidengürtel würde also so aussehen, dass man an einem einsamen Brocken vorbeisegelt.
Aber das wirkt halt nicht so spektakulär.

Aber selbst wenn die Schale da wäre, das Materialproblem also gelöst würde, so würden die inneren Objekte (Planeten) in die Sonne stürzen, da eine symmetrische, hohle Sphäre in ihrem Inneren kein eigenes Gravitationsfeld hat.

Doch, und das möchte ich klar betonen: DAS sind nur die kalten physikalischen wie mathematischen Fakten.
Wenn du einen, für den Leser, glaubhaften Weg findest, dann schreib das Ding MIT solchen Sphären - ich will da weder deinen Elan bremsen, noch dir diese Idee madig machen. Allerdings solltest du dabei im Hinterkopf behalten, welches dein Zielpublikum für diese Geschichte sein soll (falls es eins gibt, sonst wär´s eh wurscht) denn es wird auch potenzielle Leser geben, die sich allein bei dem Gedanken an solche Sphären (vielleicht noch im halben Dutzend - und in der Rekordzeit von nur 20 Jahren) schnell abwenden werden.

Ganz allgemein möchte ich noch sagen: Nach meiner Erfahrung hat bisher noch keine Gigantomanie eine SciFi-Geschichte besser gemacht. Die wirklich interessanten und lesenswerten Geschichten leben von schillernden Charakteren und einem glaubwürdigen Setting.

Na ja weil ich die 99 hübscher finde als ne 12.... 26.... oder so  :-[

Klingt jetzt total banal aba na ja..... ich mag zahlen wie 88 oder 99.....

Okay, Frage beantwortet.

Tasha Dax

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Antw:Star Trek Hope (Konzept)
« Antwort #7 am: Februar 09, 2016, 10:55:01 Vormittag »
Die Warpkerne sind bei mir (nur 5 Jahre nach Nemesis) zwar etwas effektiver geworden, aber nicht zu drastisch. Das wäre zu extrem für 5 Jahre.
In zwanzig Jahren geht da zugegebenermaßen mehr, ohne zu über-drüber zu wirken.

Ich halte die Lage auf den aktuell besiedelten Welten der Föderation für weit weniger drastisch. Allein was an Wärme aus unserer Erde herausgeholt werden kann (mit Föderationstechnik, nicht der heutigen) halte ich für ausreichend um in den nächsten paar Millionen Jahren nicht in die ganz große Zwangslage zu kommen.
So ganz unrecht hast du mit Geothermie und der Energiemenge ja nicht - gibt nur ein Problem warum ich denke, das eine Zivilisation des Typs I wie in Star Trek recht schnell von dieser Energiegewinnung abkommt: Jede Energie die du dem Planeten entziehst, fehlt irgend wo in seinem System.
Geothermie für irgend wann zum erkalten des Planeten, stört und beeinflusst dessen Magnetfeld und Rotation (ab einem gewissen Energie-Output)
Bei Wind und Wellenkraft ist es das gleiche, entziehst du dem Wettersystem und den Meeren Energie, fehlt diese an anderer Stelle - was zu unkontrollierten Wetter und Klima-Phänomenen führen kann.

Deswegen bin ich für mich zu dem Schluss gekommen, so eine Zivilisation wir die eigene Biosphäre so unangetastet wie möglich halten. Was passiert wenn man den Planeten zwecks Energiegewinnung einfach drauf los ausbeutet, sieht man ja. Da mache ich keinen Unterscheid zwischen Erdöl, Kohle, Geothermie, Wind und Wasserkraft. Diese Energie steck in unserem Planeten, auf dem wir und Star Trek zuhause sind - Dieses Biosphäre soll unangetastet bleiben.

Ich will dich jetzt nicht mit realer Physik oder Mathematik, oder Teilchenphysik traktieren, aber ich denke, du hast nicht an den Sonnenwind gedacht, der in einer geschlossenen Dyson-Sphäre einen immer höheren Druck aufbauen würde (und das wäre NUR ein Problem). Dieser Teilchenstrom macht (nach unserer heutigen Physik) eine solch starre Sphäre unmöglich.
Das sagte übrigens Dyson selbst dazu, als er die in TNG dargestellte Sphäre sah: "Das war eigentlich ganz unterhaltsam. Es ist zwar alles Unsinn, aber gutes Kino."
Danke für den impft das werd ich gleich in mein Konzept formulieren - da es zur Erklärung wohl noch fehlt:
Gerade der von dir Angesprochene Sonnenwind ist die Tragende Struktur meine Sphäre. Der Sonnenwind, genauer gesagt sein Strahlungsdruck ist teil des Gleichgewichtes welche die Sphäre und ihre Stabilität ermöglicht.
Dieses Gleichgewicht besteht aus Gravitation der Sonne, Masse der Sphäre und Strahlungsdruck! Der Strahlungsdruck und die Eigenmasse wirken der Gravitation der Sonne entgegen. Sprich eine Gleichung aus diesen Drei Variablen welche 0 Ergibt sorgt für eine Stabile Umlaufbahn der Sphäre.

Sprichst du auf Sonnenwinde an, welche wir heute als Sonnenwetter kennen, und gewaltige Ausbrüche an Energie zur folge haben, so stellt auch dies kein Problem für die Struktur dar. Da die Sphäre ein einziger Energieabsorber ist, welcher die Energie der Sonnenwinde einfach absorbieren würde. Diese haben sächlich bei Hohem Energiepotential fast keine Masse.

ich kenne das Zitat von Freeman Dyson und ja stimme ihm zu. So wie in dieser TNG Folge dargestellt, macht dieses Konzept auch wenig Sinn. Zu viel Masse, bei zu wenig Effizienz - Mal abgesehen davon das die Masse einer solchen Sphäre für ein eigenes Gravitationsfeld von 1g wie hier auf der Erde nicht ausreichen würde. Also ja er hat recht und ich stimme ihm sogar zu. Doch unterscheidet sich da mein Konzept von dem seinen.

Dann das Problem der Größe einer Dysonsphäre.
Korrigier mich, falls ich da jetzt von falschen Vorraussetzungen ausgehe, aber wir reden von einer starren Dyson-Sphäre, wie in TNG und einem Radius von etwa einer AE oder gar mehr?

So das so ist (und selbst wenn nur die Merkurbahn eingeschlossen würde, diese Sphäre also signifikant kleiner wäre) so würde der Baustoff selbst dann nicht ausreichen, wenn das Sonnensystem 1000 Planeten hätte und wir jeden auf einen Millimeter Dicke plattwalzen würden. Und ich rede da von der gesamten Masse der Planeten, nicht von dem Bisschen, was man tatsächlich machbar verwenden könnte.
Momentan, ohne genau zu rechnen (Tau Ceti ist kleiner als unsere Sonne) reden wir von eher einer recht kleinen Umlaufbahn um den Stern. Vor allem deswegen, da der Strahlungsdruck mit Abnahme der Entfernung zum Stern steigt und somit für mehr Stabilität sorgt, und zum Zweiten ist die Solarkonstante ähnlich zu betrachten. Hier auf der Erde haben wir eine Solarkonstante von ihm runden 1300W/m2 - dieser Wert ist umso größer je näher man sich beim Stern befindet.

Damit befinden wir uns auf einer relativ kleinen Umlaufbahn, mit Hohem Strahlendruck und Solarkonstante. Somit können wir die Benötigten Baustoffe für eine Tragende Struktur gegen Null bringen. Ich sehe in meinem Konzept vor, Energieabsorber ähnlich eines Spiegels/Wärmeleiters/odg. für bestimmte Wellenlängen zu verwenden. Haben wir einen Wärmeleiter mit einem Durchmesser von sagen wir 780nm so würde dieser jede Energie des sichtbaren Roten Lichtes und Wärmestrahlung absorbieren. Das würde wenige Gramm pro Kubikmeter ergeben. Dies würde bei einer Umlaufbahn kleiner als der der Erde eine Gesamtfläche von 2x10^23m2 ergeben was somit einem Gewicht von 2x10^20kg ergibt. Diese Masse wiederum entspricht der eines Planetoiden wie Pluto oder Ceres. was das Materialproblem lösen würde.

Dann wäre da noch der Kosten/Nutzen-Faktor (der gerne weggelassen wird). Wie ich dich verstanden habe, soll der Sinn nun der sein, Energie zu sparen - aber nun rechne mal aus, was du an Material brauchst und vor allen Dingen, mit WAS für einem Aufwand an Energie so eine Sphäre erstellt werden müsste (selbst wenn das Baumaterial reichen würde, was es nicht tut). Das steht für mich in völligem Widerspruch zu dem, was erreicht werden soll, denn mit dem Aufwand für nur eine dieser Sphären käme vermutlich die gesamte Föderation für Jahrtausende über die Runden.

Zudem: Was allein an Produktionskapazität in das Projekt gesteckt werden müsste, das würde an allen anderen Ecken und Kanten fehlen, denn das normale Tagesgeschäft läuft ja weiter.
Oh der Kosten Nutzen Faktor ist für mich einfach. Wir sind in Star Trek in der Perfekten Überflussgesellschaft. Die einzige schwer zu ersetzende Resource ist Personal. Mit der Richtigen Prozessoptimierung, Fertigungsstrassen durch Roboter, sich selbst replizierende Satelliten die das Material an ihren Platz bringen und Replikatoren die Bestandteile und Ersatzteile herstellen, beläuft sich der Personalaufwand auf die Kontrolle, Koordinierung und Planung so eines Projektes. Ich gehe davon aus, das 20 - 30 Tausend Personen eine mit der Technologie des 25. Jahrhunderts irgend wo bei 30 Jahre für so einen Bau brauchen. Und für so ein Projekt in der Föderation mit ihren 150 Welten nach Personal zu suchen, sollte sich nicht als schwer erweisen. Beziehungsweise sollte die Resource Personal für eine Gesellschaft von (wieder vorsichtig gerechnet mit 1 Milliarde Lebewesen pro Welt) 150 Milliarden Individuen (Romulanisches Reich und Klingonen Imperium nicht mit gezählt) bei diesem Projekt nicht wirklich ein Problem darstellen.

Der Energiegewinn steht somit auf der anderen Seite. Wie viel Energie würde dieses Objekt zur verfügung stellen. Nun die Werte hierfür habe ich oben schon einmal Vorgestellt. Rechnen wir vorsichtig mit der Solarkonstante der Erde: das Wären 1300W/m2 x der Fläche von 2x10^23m2 ergibt 260x10^24W dies sind 2,6 Yotta Watt an Energie. 1 Yotta entspricht einer Quadrillion.

Fassen wir die Kosten-Nutzen Rechnung zusammen:
Material = 3 Planetoiden
Personal = weniger als ein Promil der Bevölkerung
Energieertrag = 260 Quadrillionen Watt

Du hast recht, der Weltraum ist viel größer als es sich der Mensch vorstellen kann, wir Menschen viel kleiner. Oft verzieht es einem das Maß..... Persönlich betrachtet, denke ich das wir Menschen (vielleicht jedes Intelligente Lebewesen) gänzlich Unzufrieden ist. Aus dieser Unzufriedenheit mit dem Status Quo entstand Weiterentwicklung und Fortschritt. Diesen Fortschritt möchte ich mit meinem Konzept, Mit der U.S.S. PERSEUS und mit solchen Ideen wie dem Bernal-Dyson Projekt ins Star Trek Universum bringen. Vieles wurde dort schon ausprobiert und vieles kann noch ausprobiert werden.

Ich sehe mich an der Seite von "kann noch ausprobiert werden" und mit so einem tollen Feedback wie das von deinem, sehe ich ob es Funktioniert oder nicht. Manches mag im ersten Moment unnötig umplausibel oder Falsch wirken. Mag sein das es sich später so herausstellt.... Doch genau das finde ich so spannend an der Zukunft und an anregenden Diskussionen :)
« Letzte Änderung: Februar 09, 2016, 11:02:55 Vormittag von Tasha Dax »

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« Antwort #8 am: Februar 09, 2016, 01:10:44 Nachmittag »
So ganz unrecht hast du mit Geothermie und der Energiemenge ja nicht - gibt nur ein Problem warum ich denke, das eine Zivilisation des Typs I wie in Star Trek recht schnell von dieser Energiegewinnung abkommt: Jede Energie die du dem Planeten entziehst, fehlt irgend wo in seinem System.

Dieses Fehlen wäre - bei dem was gebraucht würde - in einem so winzigen Bereich (pro Planet) dass sich eher die Sonne zum Roten Riesen aufbläht, als dass das wirklich ein Problem würde.

So, wie ich die Freunde in ST4 verstanden habe verwendet man - zumindest auf der Erde - aber eh bereits zumeist Solarenergie. Es scheint da also eine effektive Technik zu geben

Da mache ich keinen Unterscheid zwischen Erdöl, Kohle, Geothermie, Wind und Wasserkraft.

Das verstehe ich zwar nicht, denn es gibt einen signifikanten Unterschied zwischen nicht-erneuerbaren Energien (Erdöl, Kohle) und welchen, die immer da sein werden (die Jetströme der Atmosphäre - sprich: Wind - wird da sein solange die Erde eine Atmosphäre hat und sich die Erde dreht, das liegt in der physikalischen Natur der Sache - dasselbe gilt für Gezeitenkräfte) aber okay...

Danke für den impft das werd ich gleich in mein Konzept formulieren - da es zur Erklärung wohl noch fehlt:
Gerade der von dir Angesprochene Sonnenwind ist die Tragende Struktur meine Sphäre. Der Sonnenwind, genauer gesagt sein Strahlungsdruck ist teil des Gleichgewichtes welche die Sphäre und ihre Stabilität ermöglicht.
Dieses Gleichgewicht besteht aus Gravitation der Sonne, Masse der Sphäre und Strahlungsdruck! Der Strahlungsdruck und die Eigenmasse wirken der Gravitation der Sonne entgegen. Sprich eine Gleichung aus diesen Drei Variablen welche 0 Ergibt sorgt für eine Stabile Umlaufbahn der Sphäre.

Okay, wenn ich das nun richtig verstehe, so sprichst du weniger von einer Dyson-Sphäre (das hatte ich bisher vorausgesetzt) sondern von einer Dyson-Blase - was etwas anderes ist.

Ich gehe davon aus, das 20 - 30 Tausend Personen eine mit der Technologie des 25. Jahrhunderts irgend wo bei 30 Jahre für so einen Bau brauchen. Und für so ein Projekt in der Föderation mit ihren 150 Welten nach Personal zu suchen, sollte sich nicht als schwer erweisen. Beziehungsweise sollte die Resource Personal für eine Gesellschaft von (wieder vorsichtig gerechnet mit 1 Milliarde Lebewesen pro Welt) 150 Milliarden Individuen (Romulanisches Reich und Klingonen Imperium nicht mit gezählt) bei diesem Projekt nicht wirklich ein Problem darstellen.

Klingt sehr einfach.
Meine ersten ketzerischen Fragen wären allerdings:

- Wo bringst du diese Kräfte alle unter, denn die werden ja nicht nach acht Stunden Arbeit an der Sphäre wieder in ihr eigenes Heimatsystem gondeln?
- Wie werden all diese Leute in einem nicht bewohnten System (in einem solchen soll ja die Sphäre entstehen) mit dem versorgt, was sie brauchen (oder besser, was sie an Lebensstandard gewohnt sind)?

Ich fürchte, so einfach ist das am Ende nicht, allein wenn ich an die Logistik denke, die dahinter stecken müsste (und von Logistik verstehe ich ein bisschen was ;)).

Fassen wir die Kosten-Nutzen Rechnung zusammen:
Material = 3 Planetoiden
Personal = weniger als ein Promil der Bevölkerung
Energieertrag = 260 Quadrillionen Watt

Ich halte das für viel zu optimistisch zu deinen Gunsten gerechnet. Gelinde gesagt...

Vieles wurde dort schon ausprobiert und vieles kann noch ausprobiert werden.

Ich sehe mich an der Seite von "kann noch ausprobiert werden" und mit so einem tollen Feedback wie das von deinem, sehe ich ob es Funktioniert oder nicht. Manches mag im ersten Moment unnötig umplausibel oder Falsch wirken. Mag sein das es sich später so herausstellt.... Doch genau das finde ich so spannend an der Zukunft und an anregenden Diskussionen :)

Natürlich sehe ich des Riesenspaß, der in einem solch fantastischen Projekt steckt, und begeisternde Ideen sind etwas Tolles, gerade für einen Hobby-Autor.
Ich werde mich auch hüten, dir das Projekt - so wie du es willst - ausreden zu wollen.

Erst vor wenigen Tagen hatte ich eine ganz ähnliche Diskussion - nur in die andere Richtung. Da wollte mich jemand in die andere Richtung (zur Gigantomanie) drämmeln, weil er glaubt, die Erforschung einer Raumkugel von 35.000 Lichtjahren könne man (die Technik meines Projektes DEAN CORVIN als Bezug nehmend) in nur 1000 Jahren drehen. Und das ist selbst mit der von mir in dem Projekt angenommenen Technik absolut nicht machbar (und so soll es bei dem Projekt ja auch sein).

Mich selbst faszinieren solche Ideen, wie Ringwelten, Dyson-Sphären oder solche (rein optisch) herrlichen Ringstationen, wie in STARSHIP TROOPERS. Letztere gefällt mir (optisch) immer wieder richtig gut - wenn ich aber an die riesige Masse denke (und ihre fatale Wechselwirkung auf die Erde), oder daran, dass ein großer Teil der Erde (die von dort aus gegen Asteroiden verteidigt werden soll) immer im Toten Winkel dieser Verteidigung liegt, dann beginne ich zu grummeln.
Klar - Filme leben von der Optik, eine geschriebene SciFi kann und muss das nicht, weshalb da problemlos mehr Kontinuität geht.

Wie eingangs erwähnt: Nimm das alles nicht als Kritik, sondern wertfrei als Feedback und Anregung, eines neutralen Betrachters. Und ich bin auch nur einer, vielleicht sieht es die Masse der SciFi-Fans genau anders.
« Letzte Änderung: Februar 09, 2016, 01:12:51 Nachmittag von ulimann644 »

Tasha Dax

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Antw:Star Trek Hope (Konzept)
« Antwort #9 am: Februar 09, 2016, 03:06:03 Nachmittag »
Dieses Fehlen wäre - bei dem was gebraucht würde - in einem so winzigen Bereich (pro Planet) dass sich eher die Sonne zum Roten Riesen aufbläht, als dass das wirklich ein Problem würde.

So, wie ich die Freunde in ST4 verstanden habe verwendet man - zumindest auf der Erde - aber eh bereits zumeist Solarenergie. Es scheint da also eine effektive Technik zu geben

Das verstehe ich zwar nicht, denn es gibt einen signifikanten Unterschied zwischen nicht-erneuerbaren Energien (Erdöl, Kohle) und welchen, die immer da sein werden (die Jetströme der Atmosphäre - sprich: Wind - wird da sein solange die Erde eine Atmosphäre hat und sich die Erde dreht, das liegt in der physikalischen Natur der Sache - dasselbe gilt für Gezeitenkräfte) aber okay...
Sehe ich gänzlich anders - das "fehlen" wie du es nennst kann ganz schön schnell gehen. Nehmen wir die globale Erwärmung her. Die menschen Bringen seit 40 Jahren CO2 in ein System ein wo jetzt jeder schreit wie gefährlich. Dabei handelt es sich um einen Temperaturanstieg von 2-5 Grad. Kleine Veränderungen mit großen Wirkungen. Was passiert wenn man den Kern der Erde um 2 Grad abkühlt. Welchen Effekt hat das auf die Rotation der Erde, das Klima oder das Magnetfeld. Windkraft - zu nennen der Schmetterlingseffekt. Ein Schmetterling schlägt in Nordamerika mit den Flügeln und ein Unwetter bricht über Japan herein - ALS METAPHER zu verstehen.

Niemand heutzutage mag vorher zu berechne, was mit unserem Planeten passiert wenn man ihm Tausende Giga Watt an Energie entzieht. Dazu gibt es viel zu viele Faktoren die noch niemand versteht.

Es geht auch nicht darum das diese Kräfte da sind und morgen weg, sondern darum wenn man deinen angesprochenen Gezeiten oder der Atmosphäre die Energie entzieht. Was passiert mit der Atmosphäre wenn dieser die Energie Entzogen wird, was passiert mit dem Wetter. Bedenke den Menschlichen Einfluss auf dieses System durch CO2.

ich beziehe mich mit meinem Vergleich dieser Planetaren Energiegewinnung mit Erdöl und Kohle einfach darauf, das diese Energie im System Biosphäre Erde zubleiben hat. Und das keine hinreichend fortschrittliche Zivilisation UNSERE Fehler der heutigen Zeit wiederholen würde und absichtlich ihr System das sie am Leben erhält "beschädigt".

Deswegen setzte ich Erdöl, Geothermie, Wind und Wasserkraft gleich.

Was du wegen ST4 ansprichst, sehe ich es wie du. Die Erde verwendet Solar-Energie zur Energiegewinnung. Eine Weiterentwicklung und Steigerung der Effizienz für Solarenergie ist nunmal die Dyson-Sphäre.

Für mich einfach eine technische Evolution.

Okay, wenn ich das nun richtig verstehe, so sprichst du weniger von einer Dyson-Sphäre (das hatte ich bisher vorausgesetzt) sondern von einer Dyson-Blase - was etwas anderes ist.
Wo ist der Unterschied? Auch eine Blase ist eine Sphäre....
Für mich gibt es 3 Kategorien die sich in BAUFORM unterscheiden:
.) Der Ring
.) Der Schwarm
.) Die Sphäre

Wie gesagt wo der Unterschied liegen sollte ist mir nicht klar. Vielleicht bist du davon ausgegangen das die Innenseite Bewohnt sei - Was sich jedoch als unlogisch und ineffizient für mich herausstellt.

Klingt sehr einfach.
Meine ersten ketzerischen Fragen wären allerdings:

- Wo bringst du diese Kräfte alle unter, denn die werden ja nicht nach acht Stunden Arbeit an der Sphäre wieder in ihr eigenes Heimatsystem gondeln?
- Wie werden all diese Leute in einem nicht bewohnten System (in einem solchen soll ja die Sphäre entstehen) mit dem versorgt, was sie brauchen (oder besser, was sie an Lebensstandard gewohnt sind)?

Ich fürchte, so einfach ist das am Ende nicht, allein wenn ich an die Logistik denke, die dahinter stecken müsste (und von Logistik verstehe ich ein bisschen was ;)).

Ich halte das für viel zu optimistisch zu deinen Gunsten gerechnet. Gelinde gesagt...
- In der Bernal-Station (ein Konzept-Entwurf) eines 3D Künstlers liegt meinem Konzept bei.
- Durch die Berntalstation welche über eigene Schwerkraft, Gärten und vielem mehr verfügt. Es ist das klassische Konzept einer Weltraumkolonie. Babylon 5 entspricht einer Station nach Bernal sowie die Citadel in Mass Effects. Des Weiteren ist das System sehr nahe am Sol-System, etwa 10 LJ entfernt. Logistische Versorgung sollte für die Föderation kein Problem darstellen.

Ich denke das sie Logistik mit den angesprochenen Technologien möglich ist. Es war für die Ägypter auch logistisch lösbar die Pyramiden zu bauen, wo wir heute scheitern würden (zumindest mit den begrenzten Mitteln der Ägypter).

Interessante Frage: Was war die größere Herausforderung? Für die Gesellschaft der Ägypter mit weit weniger Personal-Bevölkerungs Verhältnis und begrenzter Technik die Pyramiden zu bauen. Oder für die Föderation im 25. Jahrhundert eine Dyson-Sphäre?

Was das rechnen angeht, ich stelle mich jeder Gegenrechnung. Die Solarkonstante ist allgemein bekannt, die Innenfläche einer Sphäre zu errechnen ist einfache Geometrie. Beides Miteinander multipliziert ergibt diesen Wert.
Ich denke nicht das ich schongerechnet habe, wenn du einen Fehler in dieser Hypothese siehst, sag sie mir bitte das ich es überdenken kann.

Wie gesagt, mein Objekt wäre näher an dem Stern dran was die Solarkonstante erhöht, und denn Durchmesser verringert - Was sich wieder aufheben dürfte. Ich denke, mit einem Wert von 1300W/m2 liege ich nicht weit weg - selbst wenn der Stern etwas kleiner ist. Mann kann auch mit der hälfte rechnen also 750W/m2 (als Unsicherheitsfaktor) dann sind wir bei ihm 130 Quadrillionen Watt.

Mich selbst faszinieren solche Ideen, wie Ringwelten, Dyson-Sphären oder solche (rein optisch) herrlichen Ringstationen, wie in STARSHIP TROOPERS. Letztere gefällt mir (optisch) immer wieder richtig gut - wenn ich aber an die riesige Masse denke (und ihre fatale Wechselwirkung auf die Erde), oder daran, dass ein großer Teil der Erde (die von dort aus gegen Asteroiden verteidigt werden soll) immer im Toten Winkel dieser Verteidigung liegt, dann beginne ich zu grummeln.
Klar - Filme leben von der Optik, eine geschriebene SciFi kann und muss das nicht, weshalb da problemlos mehr Kontinuität geht.

Wie eingangs erwähnt: Nimm das alles nicht als Kritik, sondern wertfrei als Feedback und Anregung, eines neutralen Betrachters. Und ich bin auch nur einer, vielleicht sieht es die Masse der SciFi-Fans genau anders.
Leider kenne ich die von dir angesprochenen Objekte nich - noch nicht. vielleicht finde ich da ja mal Zeit mich schlau zu machen welche gebildet du da meinst ;).

Ich fasse es nicht als Kritik heraus, sondern als Test meines Konzeptes und dessen Stimmigkeit. Ich will niemanden von der Sinnhaftigkeit oder was auch immer Überzeugen, ich bin kein Sektenführer und vertrete keine Absolute Wahrheit. jedoch will ich das meine Hypothesen die ich aufstelle richtig sind und eben nicht schongerechnet oder der gleichen. Dazu gehört Feedback wie das deine, das alles von nem anderen Standpunkt betrachtet und Fragen die beantwortet werden wollen aufwirft.

ulimann644

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Antw:Star Trek Hope (Konzept)
« Antwort #10 am: Februar 10, 2016, 02:30:21 Nachmittag »
Sehe ich gänzlich anders - das "fehlen" wie du es nennst kann ganz schön schnell gehen. Nehmen wir die globale Erwärmung her. Die menschen Bringen seit 40 Jahren CO2 in ein System ein wo jetzt jeder schreit wie gefährlich. Dabei handelt es sich um einen Temperaturanstieg von 2-5 Grad. Kleine Veränderungen mit großen Wirkungen. Was passiert wenn man den Kern der Erde um 2 Grad abkühlt. Welchen Effekt hat das auf die Rotation der Erde, das Klima oder das Magnetfeld. Windkraft - zu nennen der Schmetterlingseffekt. Ein Schmetterling schlägt in Nordamerika mit den Flügeln und ein Unwetter bricht über Japan herein - ALS METAPHER zu verstehen.

Nett - aber hierfür leider unzutreffend. Auch als Metapher.

ich beziehe mich mit meinem Vergleich dieser Planetaren Energiegewinnung mit Erdöl und Kohle einfach darauf, das diese Energie im System Biosphäre Erde zubleiben hat. Und das keine hinreichend fortschrittliche Zivilisation UNSERE Fehler der heutigen Zeit wiederholen würde und absichtlich ihr System das sie am Leben erhält "beschädigt".

Deswegen setzte ich Erdöl, Geothermie, Wind und Wasserkraft gleich.

So viel verstehe ich von grundsätzlicher Physik um sagen zu können, dass Erdöl, beim Verbrennen umgewandelt wird, während du einen Jetstream oder die Gezeiten - selbst wenn du sie nutzt - nicht umwandelst, minderst oder gar vollkommen wegnimmst.
Es sei denn, du würdest den Mond und die Erdrotation wegnehmen (und NUR dann hätten wir echt ein Problem).

Was du wegen ST4 ansprichst, sehe ich es wie du. Die Erde verwendet Solar-Energie zur Energiegewinnung. Eine Weiterentwicklung und Steigerung der Effizienz für Solarenergie ist nunmal die Dyson-Sphäre.

Und nochmal frage ich welche zwingende Notwendigkeit für die Feds in deiner Geschichte besteht?
In einer Geschichte die Machbarkeit zu erklären ist eines, aber es dem Leser auch als Plausibel zu verkaufen, das ist die andere Seite. Siehe meinen vorangegangenen Kommentar zum: Kosten/Nutzen-Faktor

Für mich einfach eine technische Evolution.
Wo ist der Unterschied? Auch eine Blase ist eine Sphäre....
Für mich gibt es 3 Kategorien die sich in BAUFORM unterscheiden:
.) Der Ring
.) Der Schwarm
.) Die Sphäre

Wie gesagt wo der Unterschied liegen sollte ist mir nicht klar. Vielleicht bist du davon ausgegangen das die Innenseite Bewohnt sei - Was sich jedoch als unlogisch und ineffizient für mich herausstellt.

Komisch.
Ich selbst befasse mich nicht mit einer Story um eine solche Monstrosität - weiß aber, dass eine Dyson-Sphäre eine feste Oberfläche besitzt, die sich selbst trägt, eine Dyson-Blase hingegen nur aus sehr wenig Masse besteht und (theoretisch) durch den Strahlungsdruck der Sonne und den Sonnenwind stabil gehalten wird - nicht durch seine eigene Struktur.

Es gibt also einen signifikanten Unterschied zwischen beiden Ansätzen. Er ist dir nicht bekannt, und das lässt für mich tief blicken, was deine Recherche zu diesem Thema betrifft.

- In der Bernal-Station (ein Konzept-Entwurf) eines 3D Künstlers liegt meinem Konzept bei.
- Durch die Berntalstation welche über eigene Schwerkraft, Gärten und vielem mehr verfügt. Es ist das klassische Konzept einer Weltraumkolonie. Babylon 5 entspricht einer Station nach Bernal sowie die Citadel in Mass Effects. Des Weiteren ist das System sehr nahe am Sol-System, etwa 10 LJ entfernt. Logistische Versorgung sollte für die Föderation kein Problem darstellen.

Und für wie viele Arbeitskräfte nochmal sollte die dienen?
150 Milliarden - die überhaupt kein Problem darstellen? (Deine Worte im Post zuvor - nicht meine.)

Selbst wenn es NUR in den Millionen-Bereich ginge - du unterschätzt massiv was so viele Individuen brauchen und du überschätzt massiv die Möglichkeiten dazu. Meine persönliche Meinung.

Ich gewinne da den Eindruck, dass selbst die Unterbringung der Beteiligten nicht innerhalb von 20 Jahren geregelt werden kann, geschweige denn, das Projekt als solches.

BTW: Um bei den Fakten zu bleiben - Tau Ceti befindet sich knappe 12 Lj (bei 11,9 runde ich eher auf 12 statt auf 10) von der Sonne entfernt.

Ich denke das sie Logistik mit den angesprochenen Technologien möglich ist. Es war für die Ägypter auch logistisch lösbar die Pyramiden zu bauen, wo wir heute scheitern würden (zumindest mit den begrenzten Mitteln der Ägypter).

Da würden wir nicht scheitern, wenn wir ein nur die Bevölkerung eines Nachbarstaates versklaven und für die Freunde dann den 16-Stunden-Arbeitstag wieder einführen würden. DAS wäre logistisch machbar. ;)

Interessante Frage: Was war die größere Herausforderung? Für die Gesellschaft der Ägypter mit weit weniger Personal-Bevölkerungs Verhältnis und begrenzter Technik die Pyramiden zu bauen. Oder für die Föderation im 25. Jahrhundert eine Dyson-Sphäre?

Eindeutig letztere Aufgabe - es sei denn wir schaffen für die beteiligten Arbeitskräfte dieselben Voraussetzungen. Und NUR dann wären beide Ansätze wirklich vergleichbar (und auch nur was die Bedingungen angeht, nicht die Umsetzbarkeit beider Projekte, denn das jeweilige Größenverhältnis steht da nun wirklich in keinem Verhältnis). Ich denke aber nicht, dass sich die Feds zur Versklavung und zur Motivation durch Peitsche und Tod herablassen werden.

Abschließend dies:
Ich habe meinen Standpunkt vertreten, und mehr von meiner Seite dazu zu sagen wäre kontraproduktiv, da ich dazu hiermit alles gesagt habe.
Mehr würde letztlich nur in einen Wortwechsel: "Dein Standpunkt/Mein Standpunkt" ausarten, bei dem die Argumente irgendwann - erfahrungsgemäß - völlig auf der Strecke bleiben.
Das zumindest lässt mich die Formulierung: "...ich stelle mich jeder Gegenrechnung..." befürchten.

Sei mir also nicht böse, wenn ich im weiteren Verlauf zwar, wo es machbar ist ohne sich den Kopf heiß zu reden, kommentieren bzw. anregen, aber nicht weiter argumentieren, werde.
« Letzte Änderung: Februar 10, 2016, 02:32:31 Nachmittag von ulimann644 »

Tasha Dax

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Antw:Star Trek Hope (Konzept)
« Antwort #11 am: Februar 10, 2016, 03:46:59 Nachmittag »
Nett - aber hierfür leider unzutreffend. Auch als Metapher.

So viel verstehe ich von grundsätzlicher Physik um sagen zu können, dass Erdöl, beim Verbrennen umgewandelt wird, während du einen Jetstream oder die Gezeiten - selbst wenn du sie nutzt - nicht umwandelst, minderst oder gar vollkommen wegnimmst.
Es sei denn, du würdest den Mond und die Erdrotation wegnehmen (und NUR dann hätten wir echt ein Problem).

Und nochmal frage ich welche zwingende Notwendigkeit für die Feds in deiner Geschichte besteht?
In einer Geschichte die Machbarkeit zu erklären ist eines, aber es dem Leser auch als Plausibel zu verkaufen, das ist die andere Seite. Siehe meinen vorangegangenen Kommentar zum: Kosten/Nutzen-Faktor

Komisch.
Ich selbst befasse mich nicht mit einer Story um eine solche Monstrosität - weiß aber, dass eine Dyson-Sphäre eine feste Oberfläche besitzt, die sich selbst trägt, eine Dyson-Blase hingegen nur aus sehr wenig Masse besteht und (theoretisch) durch den Strahlungsdruck der Sonne und den Sonnenwind stabil gehalten wird - nicht durch seine eigene Struktur.

Es gibt also einen signifikanten Unterschied zwischen beiden Ansätzen. Er ist dir nicht bekannt, und das lässt für mich tief blicken, was deine Recherche zu diesem Thema betrifft.

Und für wie viele Arbeitskräfte nochmal sollte die dienen?
150 Milliarden - die überhaupt kein Problem darstellen? (Deine Worte im Post zuvor - nicht meine.)

Selbst wenn es NUR in den Millionen-Bereich ginge - du unterschätzt massiv was so viele Individuen brauchen und du überschätzt massiv die Möglichkeiten dazu. Meine persönliche Meinung.

Ich gewinne da den Eindruck, dass selbst die Unterbringung der Beteiligten nicht innerhalb von 20 Jahren geregelt werden kann, geschweige denn, das Projekt als solches.

BTW: Um bei den Fakten zu bleiben - Tau Ceti befindet sich knappe 12 Lj (bei 11,9 runde ich eher auf 12 statt auf 10) von der Sonne entfernt.

Da würden wir nicht scheitern, wenn wir ein nur die Bevölkerung eines Nachbarstaates versklaven und für die Freunde dann den 16-Stunden-Arbeitstag wieder einführen würden. DAS wäre logistisch machbar. ;)

Eindeutig letztere Aufgabe - es sei denn wir schaffen für die beteiligten Arbeitskräfte dieselben Voraussetzungen. Und NUR dann wären beide Ansätze wirklich vergleichbar (und auch nur was die Bedingungen angeht, nicht die Umsetzbarkeit beider Projekte, denn das jeweilige Größenverhältnis steht da nun wirklich in keinem Verhältnis). Ich denke aber nicht, dass sich die Feds zur Versklavung und zur Motivation durch Peitsche und Tod herablassen werden.

Abschließend dies:
Ich habe meinen Standpunkt vertreten, und mehr von meiner Seite dazu zu sagen wäre kontraproduktiv, da ich dazu hiermit alles gesagt habe.
Mehr würde letztlich nur in einen Wortwechsel: "Dein Standpunkt/Mein Standpunkt" ausarten, bei dem die Argumente irgendwann - erfahrungsgemäß - völlig auf der Strecke bleiben.
Das zumindest lässt mich die Formulierung: "...ich stelle mich jeder Gegenrechnung..." befürchten.

Sei mir also nicht böse, wenn ich im weiteren Verlauf zwar, wo es machbar ist ohne sich den Kopf heiß zu reden, kommentieren bzw. anregen, aber nicht weiter argumentieren, werde.

Ok wo fang ich an   :-[ Ehm wenn ich etwas unzutreffendes sage, sag nicht einfach nur "unzutreffend" sonder erkläre mir bitte wo ich falsch liege.... Sonst weis ich nicht was du meinst. Du sagst zwar du verstehst erätwad von Physik, sagst aber das du Kohle wenn du sie verbrennst umwandelst und Wind nicht. Ich spreche jedoch vom energierhaltungssatz. Ja eines ist CO2 und schädigt deswegen die Atmosphäre - entziehst du der Atmosphäre zu viel Energie für "Umwandlung von bewegungsenergie in Strom" kann heutzutage niemand abschätzen was dies für Auswirkungen auf unsere Biosphäre hat. So wie vor der uneingeschränkten Nutzung und Verbrennung von Kohle und der Freisetzung von CO2 dies niemand abschätzen könnte.

Wegen dieser "Variablen die niemand einschätzen kann" setze ich es gleich. Wegen der Auswirkungen auf den Planungen - möglichen Auswirkungen.

Natürlich mindere ich Gezeiten und Jetstreams wenn ich se zur Energiegewinnung nutze - weswegen lies biete bei Newton und seinen Gesätzen der Thermodynamik nach.

Die Notwendigkeit der Feds besteht darin, das diese Gesellschaft ihre eigene lebensumgevung nicht nachträglich negativ beeinflussen will. Die Feds wollen Energie aus einem Unbewohnten Bereich des Alls nutzbar machen und nicht ihre Umlaufbahn mit Sonnenkollektoren und der gleichen zu Parteien - Umlaufbahn und Sonnensystem.

Sie wollen die Energiegewinnung aus Sonnenenergie auf einem neuen Wege gehen.

Vermute nicht, sondern teile mit mir Fakten und keine Unterstellungen - schon gar nicht in Bezug auf meine Recherche. Ich stehe zu meiner Einteilung der Dyson-Objekte. Ich stehe zu meiner Schlussfolgerung das deine Blase eine Sphäre bleibt. Ich stehe dazu keinen Unterschied solcher Gebilde in Bezug auf Statik zu machen. spreche aber niemanden ab in seinen Werken dies anders zu sehen.

Bitte zitiere mich richtig und nicht aus dem Zusammenhang gerufen. Dein Zitat könnte man lesen als meinte ich die Bernal-Station sei für 150 Milliarden. Doch spreche ich in meinem Text welcher die Zahl 150 Milliarden enthüllt von: "Und für so ein Projekt in der Föderation mit ihren 150 Welten nach Personal zu suchen, sollte sich nicht als schwer erweisen. Beziehungsweise sollte die Resource Personal für eine Gesellschaft von (wieder vorsichtig gerechnet mit 1 Milliarde Lebewesen pro Welt) 150 Milliarden Individuen (Romulanisches Reich und Klingonen Imperium nicht mit gezählt) bei diesem Projekt nicht wirklich ein Problem darstellen."

Bitte mache so etwas nicht, man könnte es falsch interpretieren.

Neuere Forschungen von archiologen gehen davon aus, das die Arbeiter der Pyramiden keine Sklaven der Ägyptischen Pharaonen waren sondern Agentennetz und bezahlte Bauarbeiter. Ehm Recherchen Zufolge..... Vielleicht wird der gischichtsuntericht in ein paar Jahren dies lernen..... Mal abwarten.....

Befürchte nichts, vermute nichts, unterstelle nichts. Argumentiere, Beweise es und frag nach wenn du dir nicht sicher bist. Und bitte reiße nichts aus dem zusammen Hang wie 150 Milliarden, sag nicht es sei schöngerechnet ohne eine Gegenrechnung zu bringen die deine Aussage unterstütz.

Ich denke ich habe alle deine Fragen beantwortet, wenn nicht stelle sie mir bitte nochmal. Und ja auf "das ist deine Meinung / das ist meine Meinung" hab auch ich in diesem Thread keine Lust.

ulimann644

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Antw:Star Trek Hope (Konzept)
« Antwort #12 am: Februar 11, 2016, 02:35:26 Nachmittag »
Du sagst zwar du verstehst erätwad von Physik, sagst aber das du Kohle wenn du sie verbrennst umwandelst und Wind nicht.

Diese Aussage ist korrekt

Ich spreche jedoch vom energierhaltungssatz. Ja eines ist CO2 und schädigt deswegen die Atmosphäre - entziehst du der Atmosphäre zu viel Energie für "Umwandlung von bewegungsenergie in Strom" kann heutzutage niemand abschätzen was dies für Auswirkungen auf unsere Biosphäre hat.

Der Punkt ist - und der kommt nicht bei dir an - dass du Windenergie nur nutzen, aber nicht DAUERHAFT spürbar mindern kannst. Nicht ohne Über-Drüber zu werden...
Wie ich schon sagte, Jetströme einer Atmosphäre entstehen durch die Drehbewegung des Planeten. Nur diese Drehbewegung könnte man mindern, aber nicht durch die Nutzung der Windenergie seiner Atmosphäre, da z.B. Windräder keinen Abrieb am Planeten selbst erzeugen können, da sie sich mit der Oberfläche des Planeten drehen.

Theoretisch kannst du unsere Kontinente mit Windrädern pflastern, aber das würde nichts ändern, weil sie einerseits viel zu klein wären um irgendeine Auswirkung zu haben (man wird auch im 25. Jahrhundert sicherlich keine bauen, die bis in die Stratosphäre reichen, das wäre echt ZU abgedreht) und andererseits durch sie nicht die Jetströme angehalten werden können, die in Höhen entstehen, die ein Windrad nie erreichen wird (zumindest nicht, ohne dass das lächerlich würde).

Doch rein theoretisch: KÄMEN diese Jetströme durch ihre Nutzung tatsächlich zum Erliegen, so würde ein Abschalten dieser Technik den Status Quo wieder herstellen - denn: Der Planet dreht sich immer noch.

Dasselbe gilt für Gezeitenkraftwerke. Man entzieht Meeren keine Wellen, oder die Gezeiten, man kann sie nur nutzen.
Und solange der Mond munter um die Erde segelt gibt es Gezeiten in der bekannten Form. Ein SPÜRBARES Vermindern (Betonung auf: Spürbar) der Gezeiten kann NUR durch das Wegfallen des Mondes erfolgen, NICHT durch die Nutzung der Gezeitenenergie.
Darum nennt man beides ja auch erneuerbare Energien.

Dein Argument, dass man nichts wegnehmen will - bzw. die Philosophie, dass alle Energie nur geliehen ist, wie in Avatar - verstehe ich als Kernaussage.
Hier ist sie, so wie du sie auslegst, aber IMO nicht anwendbar. Das wäre nur dann der Fall, wenn du die Planeten der Föderation (die Natur) tatsächlich plündern würdest, also Erdöl, Kohle oder auch Erze nimmst, sie umwandelst, und die Planeten haben hinterher weniger davon, weil diese drei Dinge eben NICHT neu entstehen.

Das alles ist aber bei Wind und Gezeiten nicht der Fall, und es wäre es ebenso wenig im Fall: Nutzung von Sonnenenergie.
Es sei denn, du würdest riesige Sonnenlicht-Kollektoren immer genau vor der Erde platzieren, so dass diese kein Licht und keine Wärme mehr bekäme. Aber mal unter uns, wer wäre denn im 24. oder im 25. Jahrhundert SO blöd...??

Wegen dieser "Variablen die niemand einschätzen kann" setze ich es gleich. Wegen der Auswirkungen auf den Planungen - möglichen Auswirkungen.

Und genau diese Annahme ist physikalisch - bei einer ERKLÄRBAREN Nutzung, die NICHT ins phantastisch Unglaubhafte abschweift - überhaupt nicht haltbar.

Sie wollen die Energiegewinnung aus Sonnenenergie auf einem neuen Wege gehen.

Das verstehe ich schon.
Eine tolle Philosophie ist eins, die Frage nach der zwingenden Notwendigkeit eine andere Sache - und um die geht es mir momentan. (Und ich mag gar nicht an die politischen Aspekte denken - denn der Präsi wird nicht bestimmt sondern gewählt. Wenn der etwas beginnt, was in den Augen der Wähler keinen Nutzen einbringt und dafür Ressourcen über Ressourcen verschleudert, bekommt er am Wahltag die Quittung. Das schon angesprochen Aufwand/Nutzen-Problem in anderer Form.)

Bisher habe ich dich diesbezüglich noch nicht mit den wirklichen Genickbruch-Fragen traktiert. Die da wären, angenommen die Sphäre würde stehen, unabhängig von Bauzeiten und der Machbarkeit:

- Wie gleichst du den permanenten Druck im Innern der Sphäre aus...??

Es ist eine physikalische Tatsache, dass der Druck im Innern deiner Sphäre permanent steigen würde. Das Zusatzproblem (dass vermutlich zuerst zum Kollaps der Sphäre führt) ist, dass dieser Druck nicht an jeder Stelle der Sphäre konstant gleichbleibend steigen würde, sondern dass der Zentralstern, mal stärker, mal weniger stark - und mal in diese, mal in jene Richtung Masse auswirft.
Das führt bei jeglicher Art von Materie in Form einer Hohlkugel zu Schwingungen (egal ob nun Sphäre oder Blase) und allein die würden irgendwann zum Bruch führen, denn jegliche Art fester Materie kann nicht grenzenlos gestreckt oder gestaucht werden - spätestens aber, wenn der Innendruck nicht mehr von der Sphäre gehalten werden kann.
Das ist wie bei einem Luftballon, in den immer mehr Luft gepustet wird - irgendwann platzt das Ding...

- Du erzeugst Quadrillionen Megawatt. Aber: Wohin damit...??

Du kannst technisch nicht unbegrenzt Energie aufnehmen, ohne sie (und zwar in DEMSELBEN Umfang) wieder abzugeben. Das hält keine Technik (glaubhaft) aus.
So, wie ich dein Projekt verstehe, soll die gewonnene Energie anschließend die Planeten der Feds versorgen. Schön und gut soweit, nur:
Wie schaffst du solche gewaltigen Mengen hin...??
Du bräuchtest eine eigene Sternenflotte (und zwar eine sehr viel größere, als in den Serien gezeigt) die permanent nur zwischen Sphäre und Planeten pendelt.
Was mir immer noch am wenigsten dabei eingeht ist, dass kein Mensch Energie importiert, wenn er sie direkt vor Ort viel bequemer gewinnen kann OHNE seine Umwelt nachhaltig zu schädigen.

- Wie planst du (ohne eine Direktabnahme der Energie, was, wenn ich richtig liege, nicht passiert) diese Energie zu Verteilen...??

- Welchen Verbrauch (im Schnitt für die angenommenen 150 Milliarden Feds) hast du im Blick? Sprich wie groß müsste die "Energie-Transport-Flotte" sein, um die Energie in ausreichendem Umfang (plus einer Notreserve, falls mal ein Transporter verunglückt) permanent zu den Planeten zu bringen?

Was mich hier interessieren würde wäre der nötige, logistische Aufwand. Wie viel der erzeugten Energie kann ein Frachtraumschiff in deiner FF tatsächlich in (und das sagst jetzt du mir, damit ich nicht zu viel orakeln muss) speichern und transportieren? Welche Zeiten legst du für die Flüge, Wartung und Reparatur, Be- und Entladezeiten, Inspektionen zugrunde? Wie Groß soll die Transporterflotte sein (bzw. wie groß müsste sie theoretisch sein)...??

- Falls es (wider meiner bisherigen Annahme) doch eine direkte Energieabnahme geben sollte, dann wüsste ich gerne, wie diese aussehen mag, und wie die Energie zu den Planeten der Föderation gelangt?

Nach Picards Aussage in TNG durchmisst die Föderation (an ihrer größten Ausdehnung) etwa 8000 Lichtjahre.
So rabiat will ich gar nicht sein und lege zugrunde, dass die Welten, zu denen diese Energien sollen, maximal nicht weiter, als 1000 (und nicht maximal 4000) Lichtjahre weit weg sind. (Der Durchschnitt wird vermutlich weit darunter liegen, sagen wir, unter Freunden, 100 Lj im Schnitt...??)
Wie könnte da eine Direktabnahme aussehen, denn EPS-Leitungen von Hunderten von Lichtjahren Länge wird man nicht legen, das steht wohl fest?

Grundsätzlich:
Kann mir ein Autor einreden, wie er die physikalischen Gesetze erfolgreich umgeht, und würde GLEICHZEITIG direkt bei der Sphäre auch ein entsprechender Abnehmer sein (zum Beispiel ein Transwarp-Portal, das eine permanente Verbindung zum Andromedanebel aufrecht erhält - Wow, der Gedanke gefällt mir jetzt...) der Energien in diesem Umfang braucht, die man auch NUR so in diesem Umfang erzeugen kann, so würde ich das kaufen, für einen Euro, denn dann klingt es, zumindest bedingt, In-Verse glaubwürdig. Denn in einem solchen Szenario wäre sowohl ein Grund für die Sphäre da, als auch ein direkter Abnehmer für diese gewaltigen Energien. So etwas zu lesen kann Spaß machen.

Kann mir ein Autor dies nicht, wenigstens zu einem gewissen Grad, verkaufen, so klingt Gigantomanie allgemein (nicht jetzt spezifisch auf dieses Projekt bezogen !!) immer ein wenig nach Fanboy-Projekt. Und so etwas lesen nur wenige Fans.

Vor Jahren hatte ich da eine Diskussion mit einem jungen FF-Autor, der ein - und jetzt bitte gut festhalten: "Borg-Kubus-Trägerschiff" (mit der Kapazität auf jeder Seite des Schiffes vier Borg-Kuben IN HANGARS dafür - und von den Feds gebaut - nicht von den Borg) für seine geplante (bis heute nie geschriebene) FF entwickelt hatte. Und diese Acht Kuben (vier in nebeneinander liegenden Einzelhangars, mit jeweils einem Kilometer Abstand dazwischen, auf jeder Seite) waren nur im Mittelteil des Raumschiffes untergebracht - das nochmal einen ebenso langen Bug-Bereich und ein ebenso langes Antriebsheck besaß...!!

Der Junge Mann hat sich dann (ich möchte fast sagen: natürlich - denn diese Reaktion habe ich in solchen Fällen häufiger erlebt, als ernsthafte Argumente) auch noch prompt gewundert, als ich ihn mit einigen Fragen nach dem Sinn und Zweck dieses Raumschiffes gefragt habe... ;)

Zitat
"Und für so ein Projekt in der Föderation mit ihren 150 Welten nach Personal zu suchen, sollte sich nicht als schwer erweisen. Beziehungsweise sollte die Resource Personal für eine Gesellschaft von (wieder vorsichtig gerechnet mit 1 Milliarde Lebewesen pro Welt) 150 Milliarden Individuen (Romulanisches Reich und Klingonen Imperium nicht mit gezählt) bei diesem Projekt nicht wirklich ein Problem darstellen."

Sorry, mein Fehler.
Der obige Satz klang für mich so, als wolltest du auch so viele Leute darauf ansetzen.

BTW:
- Wie viele Leute würdest du denn permanent auf dieses Bauprojekt ansetzen, bei wie vielen Jahren minimaler Bauzeit?
- Wie lange würde die Errichtung der Station(en) dauern, wie groß ist das Personal, wie groß sind die Quartiere und wie lange dauert ein Einsatz, bevor der Arbeiter Urlaub bekommt, oder sein Kontrakt ausläuft. Oder ist es eine Projekt auf Freiwilligen-Basis?
- Wie viel Metrische Tonnen (egal ob nun pro Tag, pro Woche, oder pro Jahr angegeben) an Ersatzteilen, Arbeitsmaterial, Nachschub- und Versorgungsgütern brauchen diese Leute vor Ort?
- Was passiert im Anschluss an wie viele Jahre Bauzeit an der Sphäre mit der Station?
« Letzte Änderung: Februar 11, 2016, 02:46:02 Nachmittag von ulimann644 »

Tasha Dax

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Antw:Star Trek Hope (Konzept)
« Antwort #13 am: Februar 12, 2016, 01:37:20 Vormittag »
Der Punkt ist - und der kommt nicht bei dir an - dass du Windenergie nur nutzen, aber nicht DAUERHAFT spürbar mindern kannst. Nicht ohne Über-Drüber zu werden...
Wie ich schon sagte, Jetströme einer Atmosphäre entstehen durch die Drehbewegung des Planeten. Nur diese Drehbewegung könnte man mindern, aber nicht durch die Nutzung der Windenergie seiner Atmosphäre, da z.B. Windräder keinen Abrieb am Planeten selbst erzeugen können, da sie sich mit der Oberfläche des Planeten drehen.
Ich bitte dich nochmals, nicht persönlich zu werden und bitte nicht zu beurteilen was von meinen Augen bis zu meinem Gehirn ankommt und was nicht!

Deine Erklärung in Bezug auf das entstehen der Jetstream ist korrekt. Jedoch habe ich wie die meisten Meteorologen zu wenig Ahnung von den Zusammenhängen der Energie-Levels unserer Atmosphäre (wenn das so einfach wäre können die zumindest das Wetter für einen Tag genauer Vorhersagen - großräumig bezogen). Das dieses System sehr komplex und sehr fragil ist, machen uns Klimaforscher zurzeit sehr standhaft klar. Eine Temperaturänderung von 5 Grad und Welt-Unter. Verursacht von na ja 30 Jahren CO2, FCKW, Kühen und ehm Schwerindustrie.

Auf dieses Fragile Gleichgewicht von Energie in einem Globalen Zusammenhang gesehen und der sehr schweren Verhhersage der Auswirkungen eines Eingriffs darin, plus der "Grünen Gesellschaft der Feds" die keine unnatürlichen Eingriffe mehr haben wollen, ist die treibende Kraft.

Theoretisch kannst du unsere Kontinente mit Windrädern pflastern, aber das würde nichts ändern, weil sie einerseits viel zu klein wären um irgendeine Auswirkung zu haben (man wird auch im 25. Jahrhundert sicherlich keine bauen, die bis in die Stratosphäre reichen, das wäre echt ZU abgedreht) und andererseits durch sie nicht die Jetströme angehalten werden können, die in Höhen entstehen, die ein Windrad nie erreichen wird (zumindest nicht, ohne dass das lächerlich würde).

Doch rein theoretisch: KÄMEN diese Jetströme durch ihre Nutzung tatsächlich zum Erliegen, so würde ein Abschalten dieser Technik den Status Quo wieder herstellen - denn: Der Planet dreht sich immer noch.
Bitte lass mich Quellen wissenschaftlicher Abhandlungen zu beiden deiner Theorien oder konkrete Ergebnisse wissen, damit ich mich über die Hintergründe und Fakten deiner Theorie informieren kann. Denn mir ist keine Spezielle oder allgemein Bekannte Publizistik über diese Theorien bekannt, persönlich Teil ich wie oben erklärt diese Theorien nicht. Ich vertrete die Meinung, dass das ausbleiben von Jetstream katastrophale Auswirkungen auf den Planeten haben würde, und ich vertrete die Meinung, das niemand der sich "seriöser Wissenschaftler" nennt, vorhersagen kann, ab wann Jetstreams versiegen (Anm. Dachte auch niemand über den Golfstrom im Atlantik, und nun wird leise damit kalkuliert dieser könne vielleicht i wann mal versiegen).

Dasselbe gilt für Gezeitenkraftwerke. Man entzieht Meeren keine Wellen, oder die Gezeiten, man kann sie nur nutzen.
Und solange der Mond munter um die Erde segelt gibt es Gezeiten in der bekannten Form. Ein SPÜRBARES Vermindern (Betonung auf: Spürbar) der Gezeiten kann NUR durch das Wegfallen des Mondes erfolgen, NICHT durch die Nutzung der Gezeitenenergie.
Darum nennt man beides ja auch erneuerbare Energien.
Richtig, man entzieht dem Meer weder Wellen, noch Gezeiten - hab ich auch nie gesagt. Ich sagte, man entzieht Energie aus einem System um sie zur Stromerzeugung nutzbar zu machen.

Ich weis das man diese so nennt, und auch warum.
Dein Argument, dass man nichts wegnehmen will - bzw. die Philosophie, dass alle Energie nur geliehen ist, wie in Avatar - verstehe ich als Kernaussage.
Hier ist sie, so wie du sie auslegst, aber IMO nicht anwendbar. Das wäre nur dann der Fall, wenn du die Planeten der Föderation (die Natur) tatsächlich plündern würdest, also Erdöl, Kohle oder auch Erze nimmst, sie umwandelst, und die Planeten haben hinterher weniger davon, weil diese drei Dinge eben NICHT neu entstehen.
Siehe erste Antwort weiter oben, Erklärung zu Wetter, minimalen Einflüssen und deren Auswirkungen heutzutage, 5 Grad bis zum Armageddon und so weiter und so weiter..........
(Als Grund für das Handeln in meiner Fan Fiction)

Und genau diese Annahme ist physikalisch - bei einer ERKLÄRBAREN Nutzung, die NICHT ins phantastisch Unglaubhafte abschweift - überhaupt nicht haltbar.
Auch hier bitte ich dich dies faktisch zu erläutern! Ich versuche auch nicht einfach einen Standpunkt ohne Erklärung und wissenschaftliche Fakten die entweder erläutert werden oder durch Medien allgemein Bekannt sind.

Bzw. nochmals zur Erklärung warum ich es gleich setzte und welche PHYSIKALISCHEN Gesetzte ich für meine Aussage her nehme: Nehmen wir ein Beispiel aus heutigen Tagen - den bau der Off-Shore Windräder vor der deutschen Küste. Diese Windräder die Energie aus dem Wind gewinnen, welcher Richtung Küste bläst, entziehen diesem Wind Energie, welche in Strom umgewandelt wird. Diese WindENERGIE die durch die Umwandlung dem Wind entzogen wurde, kommt somit nicht mehr an der Küste an und beeinflusst somit die Biosphäre besagter Orte.

Heute mag diese Energieausbeute Marginal sein, doch welche Auswirkungen haben schon diese Marginalen eingriffe? Ich kann es nicht beurteilen - Ich möchte nicht das dies ausufert und sich in 100 Jahren so wie heute die Kernenergie oder Kohle oder Erdöl als Stein entpuppt der uns auf den Kopf fällt. Ich BEHAUPTE, die nächsten Studien Meteorologischer Institute und Forscher in den nächsten 10 - 20 Jahren werden sich jedoch genau mit dieser Thematik beschäftigen. Selbes sehe ich bei der irdischen Solarenergie. Wir pflastern hier alles mit Reflektoren und Absorbern von Sonnenstrahlen zu und niemand beschäftig sich mit den Auswirkungen des Albdeo-Effektes in Bezug auf Photovoltaik und Solarenergie (auch dieser Albdeo-Effekt befasst sich mit dem Klima der Erde und "marginalen" Zahlen die große Auswirkungen haben - in Österreich wird in diese Richtung schon seit einiger Zeit zwecks Schneeschmelze und Wetter geforscht)

Dein Argument, dass man nichts wegnehmen will - bzw. die Philosophie, dass alle Energie nur geliehen ist, wie in Avatar - verstehe ich als Kernaussage.
Hier ist sie, so wie du sie auslegst, aber IMO nicht anwendbar. Das wäre nur dann der Fall, wenn du die Planeten der Föderation (die Natur) tatsächlich plündern würdest, also Erdöl, Kohle oder auch Erze nimmst, sie umwandelst, und die Planeten haben hinterher weniger davon, weil diese drei Dinge eben NICHT neu entstehen.

Das alles ist aber bei Wind und Gezeiten nicht der Fall, und es wäre es ebenso wenig im Fall: Nutzung von Sonnenenergie.
Es sei denn, du würdest riesige Sonnenlicht-Kollektoren immer genau vor der Erde platzieren, so dass diese kein Licht und keine Wärme mehr bekäme. Aber mal unter uns, wer wäre denn im 24. oder im 25. Jahrhundert SO blöd...??
Du sprichst große Sonnenkollektoren im Weltraum an - eventuell weit weg von der Erde, sogar ihr gegenüber.... Ja du hast recht, natürlich währe dies eine optimale Lösung der Energiegewinnung mit kleinen Eingriffen in das System Erde, Mond, Sonnensystem. Dies hab ich natürlich auch bedacht und war für mich ausschlaggebend mein Konzept so zu Formulieren wie ich es getan habe. Erklärung: Es braucht für Sonnenkollektoren i wo wo es sinnvoll ist im Sonnensystem. Diese Energie muss vom Weltraum auf die Erde gebracht werden damit man diese nutzen kann. Wie geschieht sowas? Entweder durch Mikrowellenstrahlung oder einem anderen Teilchenstrahl, welcher zur Erde geschickt wird und dort wieder in Strom umgewandelt wird - je nachdem. So, nichts anderes passiert bei mir und meinem Teil der Dyson-Sphäre in meiner Fan Fiction. Nur mit dem unterschied, das es eben nicht unsere sonne ist, und unser Sonnensystem, sondern ein unbewohntes, von dem ein Teilchenstrahl die dort gewonnenen Energie zur erde bringt. Denn mit dieser Technologie die wir in unserem Sonnensystem anwenden würden, ist es egal ob es 1 AE oder 10 LJ sind. Einzig die Verluste sind größer (welche ich noch nicht berechnet habe) und es dauert nicht Minuten oder vielleicht Tage bis die Energie hier eintrifft sondern 10 Jahre (dafür liegt übrigens eine Story im Hinterkopf welche diese Zeitspanne durch einen kleinen Zwischenfall mit der immensen Energiedichte des Strahls und der Raumzeit etwas verkürzt).

Grund dafür das ich mich entschieden habe es so zu gestalten wie ich es habe ist erstens dieser warum auch unsere Kraftwerke soweit wie möglich von bewohnten gebiet entfernt sind (auch Windräder wollen nicht viele vor der Haustüre haben) und na ja ganz einfach erschien es mir Logisch nicht nur so viel technische Herausforderungen an zu nehmen wegen ein paar Sonnenkollektoren, da kann man gleich was großen hinstellen  ;D.

Eine tolle Philosophie ist eins, die Frage nach der zwingenden Notwendigkeit eine andere Sache - und um die geht es mir momentan. (Und ich mag gar nicht an die politischen Aspekte denken - denn der Präsi wird nicht bestimmt sondern gewählt. Wenn der etwas beginnt, was in den Augen der Wähler keinen Nutzen einbringt und dafür Ressourcen über Ressourcen verschleudert, bekommt er am Wahltag die Quittung. Das schon angesprochen Aufwand/Nutzen-Problem in anderer Form.)
Ich bin kein politischer Redenschreiber oder Stratege, doch ich denke n guter könnte aus den oben beschrieben schon ne nette Rede herzaubern, damit das beim nächsten Wahltag ned passiert  :P

Unsere Politiker haben uns schon genug Schwachsinn für Gold verkauft und wir fallen jeden Tag drauf rein  ;D

- Wie gleichst du den permanenten Druck im Innern der Sphäre aus...??

Es ist eine physikalische Tatsache, dass der Druck im Innern deiner Sphäre permanent steigen würde. Das Zusatzproblem (dass vermutlich zuerst zum Kollaps der Sphäre führt) ist, dass dieser Druck nicht an jeder Stelle der Sphäre konstant gleichbleibend steigen würde, sondern dass der Zentralstern, mal stärker, mal weniger stark - und mal in diese, mal in jene Richtung Masse auswirft.
Das führt bei jeglicher Art von Materie in Form einer Hohlkugel zu Schwingungen (egal ob nun Sphäre oder Blase) und allein die würden irgendwann zum Bruch führen, denn jegliche Art fester Materie kann nicht grenzenlos gestreckt oder gestaucht werden - spätestens aber, wenn der Innendruck nicht mehr von der Sphäre gehalten werden kann.
Das ist wie bei einem Luftballon, in den immer mehr Luft gepustet wird - irgendwann platzt das Ding...
Der Strahlendruck welchen ich angesprochen habe geht von die Physikalischen Eigenschaften von Photonen aus. Photonen haben eine Masse mit Bewegungsenergie die auf die Absorbierende Innenfläche trift und somit je nach Absorptionsverhalten des Materials absorbiert wird. Schlussfolgerung, ändert man das Absorptionsverhalten des Materials (mal mehr Energie absorbieren mal weniger) reguliert man den Strahlendruck im inneren. Dies kann durch Nanomaterialen erreicht werden, ähnlich den Spiegeln und Prismen in heutigen Beamern, nur viel höher entwickelt und speziell für diese Zwecke konzipiert.

Der Druck durch Materieauswürfe der Sonne kann durch eine Eigenrotation der Sphäre erreicht werden, welcher die statische Stabilität der Sphäre erhöhen würde. Um diese Rotation zu steuern könnte man wiederum die Materie die du ansprichst nutzen. Man würde die ausgestoßenen Gasteilchen einfangen und durch Magnete beschleunigen um Ionen-Antriebe zu betreiben.

- Du erzeugst Quadrillionen Megawatt. Aber: Wohin damit...??

Du kannst technisch nicht unbegrenzt Energie aufnehmen, ohne sie (und zwar in DEMSELBEN Umfang) wieder abzugeben. Das hält keine Technik (glaubhaft) aus.
So, wie ich dein Projekt verstehe, soll die gewonnene Energie anschließend die Planeten der Feds versorgen. Schön und gut soweit, nur:
Wie schaffst du solche gewaltigen Mengen hin...??
Du bräuchtest eine eigene Sternenflotte (und zwar eine sehr viel größere, als in den Serien gezeigt) die permanent nur zwischen Sphäre und Planeten pendelt.
Was mir immer noch am wenigsten dabei eingeht ist, dass kein Mensch Energie importiert, wenn er sie direkt vor Ort viel bequemer gewinnen kann OHNE seine Umwelt nachhaltig zu schädigen.

Wie oben schon einmal erwähnt - gleich Technologie wie bei den von dir angesprochenen Solarkraftwerken im eigenen Sonnensystem. Oder wie glaubst du kommt da die Energie von den von dir Angesprochene Sonnenkollektoren auf die Erde? Durch riesige Tanker die dort anlegen ihre Batterien aufladen und dann zur Erde zurück fliegen?

Ne, es ist vorgesehen Energierelais zu Platzieren, die die Energie verteilen - Puffer die überschüssige Energie zerstreuen und auch somit Energieschwankungen ausgleichen können um "Überspannungen" verhindern die das System vielleicht zerstören würden.

- Wie planst du (ohne eine Direktabnahme der Energie, was, wenn ich richtig liege, nicht passiert) diese Energie zu Verteilen...??

Salopp gesagt, genau so wie heute! Stell es dir vor, wie eine Art "Versuchs-LASER" in Laboren. Wo du eine Reihe von Optiken, Prisen, Spiegeln und Strahlteiler hast. Das ganze ergänze mit Energie-Umwandler und würze es mit Relaisstationen (Wie heutzutage eben, Kraftwerk, Transformator, HGÜ, Relaisstationen, Transformator, Überlandleitung, Realisationen, Transformator, Stromleitung, Steckdose....)

Was mich hier interessieren würde wäre der nötige, logistische Aufwand. Wie viel der erzeugten Energie kann ein Frachtraumschiff in deiner FF tatsächlich in (und das sagst jetzt du mir, damit ich nicht zu viel orakeln muss) speichern und transportieren? Welche Zeiten legst du für die Flüge, Wartung und Reparatur, Be- und Entladezeiten, Inspektionen zugrunde? Wie Groß soll die Transporterflotte sein (bzw. wie groß müsste sie theoretisch sein)...??
 
Der logistische Aufwand liegt im Bau und der Wartung, ganz klar. Der is auch ned so klein, ganz bestimmt! Ehrlich gesagt, gehen meine Detailüberlegungen in Bezug auf die Logistik bis zum Bau der Station - über das Instand halten und Warten des Netzwerkes hab ich mir noch nicht so viele Detail-Gedanken gemacht. Mich reizt Logistik ehrlich gesagt nicht so sehr  ;) hast du lust dazu, dir was zu überlegen  ;D. Na respektvoller Scherz beiseite, du meintest ja das du dich in diesem Bereich gut auskennst - mit Sicherheit besser als ich. Keine Frage, und schon gar kein Zweifel. Wie gesagt, SO sehr Detailliert habe ich es nicht formuliert. Werde ich auch nicht, weil ich der Meinung bin, es ist nur in einem begrenzten Masse notwendig für mein Konzept. Siehst du das anders? Weil ich würde einfach dann wen ich diesbezügliche Teile in meiner Story hätte, das notwendigste einfügen!?

Ehm wie gesagt, keine Schiffe die Akkus geladen haben und hin und her schippern, nönö.... Energie wird Produziert, Teilchenstrahl zum Sonnensystem geschickt, Strahl kommt in n paar Jahren dort an, wird Verteilt und Umgewandelt und i wann genutzt.

- Falls es (wider meiner bisherigen Annahme) doch eine direkte Energieabnahme geben sollte, dann wüsste ich gerne, wie diese aussehen mag, und wie die Energie zu den Planeten der Föderation gelangt?

Nach Picards Aussage in TNG durchmisst die Föderation (an ihrer größten Ausdehnung) etwa 8000 Lichtjahre.
So rabiat will ich gar nicht sein und lege zugrunde, dass die Welten, zu denen diese Energien sollen, maximal nicht weiter, als 1000 (und nicht maximal 4000) Lichtjahre weit weg sind. (Der Durchschnitt wird vermutlich weit darunter liegen, sagen wir, unter Freunden, 100 Lj im Schnitt...??)
Wie könnte da eine Direktabnahme aussehen, denn EPS-Leitungen von Hunderten von Lichtjahren Länge wird man nicht legen, das steht wohl fest?
Du hast vollkommen Recht, reduziere es auf eher auf Welten im Umkreis von 20 - 50 Lichtjahren. Wie, na ja siehe Absatz darüber. Wie viele und welche Welten das sind, findest du mit einer Google suche schnell heraus. Google nach Star Trek Star Charts (Offizieller Weltraum Atlas des Star Trek Universums) Dort findest du Tau-Ceti als Kaferia in der nähe von Wolf 359.

Grundsätzlich:
Kann mir ein Autor einreden, wie er die physikalischen Gesetze erfolgreich umgeht, und würde GLEICHZEITIG direkt bei der Sphäre auch ein entsprechender Abnehmer sein (zum Beispiel ein Transwarp-Portal, das eine permanente Verbindung zum Andromedanebel aufrecht erhält - Wow, der Gedanke gefällt mir jetzt...) der Energien in diesem Umfang braucht, die man auch NUR so in diesem Umfang erzeugen kann, so würde ich das kaufen, für einen Euro, denn dann klingt es, zumindest bedingt, In-Verse glaubwürdig. Denn in einem solchen Szenario wäre sowohl ein Grund für die Sphäre da, als auch ein direkter Abnehmer für diese gewaltigen Energien. So etwas zu lesen kann Spaß machen.

Kann mir ein Autor dies nicht, wenigstens zu einem gewissen Grad, verkaufen, so klingt Gigantomanie allgemein (nicht jetzt spezifisch auf dieses Projekt bezogen !!) immer ein wenig nach Fanboy-Projekt. Und so etwas lesen nur wenige Fans.

Vor Jahren hatte ich da eine Diskussion mit einem jungen FF-Autor, der ein - und jetzt bitte gut festhalten: "Borg-Kubus-Trägerschiff" (mit der Kapazität auf jeder Seite des Schiffes vier Borg-Kuben IN HANGARS dafür - und von den Feds gebaut - nicht von den Borg) für seine geplante (bis heute nie geschriebene) FF entwickelt hatte. Und diese Acht Kuben (vier in nebeneinander liegenden Einzelhangars, mit jeweils einem Kilometer Abstand dazwischen, auf jeder Seite) waren nur im Mittelteil des Raumschiffes untergebracht - das nochmal einen ebenso langen Bug-Bereich und ein ebenso langes Antriebsheck besaß...!!

Der Junge Mann hat sich dann (ich möchte fast sagen: natürlich - denn diese Reaktion habe ich in solchen Fällen häufiger erlebt, als ernsthafte Argumente) auch noch prompt gewundert, als ich ihn mit einigen Fragen nach dem Sinn und Zweck dieses Raumschiffes gefragt habe... ;)
Mit allem von hast du voll recht und ich stimme dir zu Hundert-Prozent zu, ehrlich! Hier und wir komplett einer Meinung. Das letzte was ich mit erzielen will, ist das es lächerlich wirkt. Fantastisch, ja klar, unglaublich, natürlich  ;D.... aha ned lächerlich oder unglaubwürdig auf mich oder das Franchise bezogen. Wie gesagt, es kann ja mal passieren das man sich mit seinen Gedanken vergaloppiert und i wann unglaubwürdig wird oder wie auch immer verzettelt - weil man i was vergessen oder nicht bedacht hat oder für nicht so wichtig (wie meine Gedanken in Bezug auf Logistik der Anlage im Betriebszustand.....) hält.

Sorry, mein Fehler.
Der obige Satz klang für mich so, als wolltest du auch so viele Leute darauf ansetzen.
NP... jedem passieren Fehler  8)

BTW:
- Wie viele Leute würdest du denn permanent auf dieses Bauprojekt ansetzen, bei wie vielen Jahren minimaler Bauzeit?
- Wie lange würde die Errichtung der Station(en) dauern, wie groß ist das Personal, wie groß sind die Quartiere und wie lange dauert ein Einsatz, bevor der Arbeiter Urlaub bekommt, oder sein Kontrakt ausläuft. Oder ist es eine Projekt auf Freiwilligen-Basis?
- Wie viel Metrische Tonnen (egal ob nun pro Tag, pro Woche, oder pro Jahr angegeben) an Ersatzteilen, Arbeitsmaterial, Nachschub- und Versorgungsgütern brauchen diese Leute vor Ort?
- Was passiert im Anschluss an wie viele Jahre Bauzeit an der Sphäre mit der Station?
Gute Fragen ehm diesbezüglich wird das Infodatenbank Dokument regelmässig upgedatet (letztes update war gestern). Kurz um: Im Moment sind es beim Bau maximal 25 000 Personen die über 30 Jahre an dem Projekt arbeiten - zu viel, zu wenig oder ok????
Die Bernal-Station würde mehrere Ausbaustufen haben, das Personal in Tranchen zu dem Projekt stoßen und die Personalstärke mitwachsen. Die Bernal-Station würde fünf Jahre Bauzeit bekommen bis sie Fertiggestellt ist und hätte (momentan) eine Größe von 5km Durchmesser und etwa na ja 7 bis 10km länge (für Ausleger Tanks und der gleichen, Hangars, Fabriken, Infrastruktur).
Was das Material angeht, tja sorry aba ds is zu viel an detailtreue die ich diesem Teil meiner FF widmen will. Sie ist ein Schauplatz für Handlungen für mich.
Die Bernal-Station ist als Dauerhaftes Weltraumhabitat konzipiert. Welches einem alles bieten kann was man auch auf nem Planeten findet. Es steht dem Personal frei, auf der Station zu Arbeiten, zu Arbeiten und zu Leben - wie auch immer es gewünscht wird. Geboten werden kann beides. Der Vorteil des Konzertes von Beranl ist, so eine Station ist für mehrere Jahre betrieb konzipiert und dafür den Bewohnern nichts missen zu lassen. Auf solchen Stationen gibt es Häuser, Flüsse, Felder, Teiche und Bäume.

Was man eben Brauch um es schön und gemütlich zu haben  ;)

ulimann644

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Antw:Star Trek Hope (Konzept)
« Antwort #14 am: Februar 12, 2016, 07:27:34 Nachmittag »
Deine Erklärung in Bezug auf das entstehen der Jetstream ist korrekt. Jedoch habe ich wie die meisten Meteorologen zu wenig Ahnung von den Zusammenhängen der Energie-Levels unserer Atmosphäre (wenn das so einfach wäre können die zumindest das Wetter für einen Tag genauer Vorhersagen - großräumig bezogen).

Welche "Energie-Levels"
Ich bitte um eine detailliertere Beschreibung, um exakter argumentieren zu können.

Das dieses System sehr komplex und sehr fragil ist, machen uns Klimaforscher zurzeit sehr standhaft klar. Eine Temperaturänderung von 5 Grad und Welt-Unter. Verursacht von na ja 30 Jahren CO2, FCKW, Kühen und ehm Schwerindustrie.

Ich frage nach Jetströmen, und du kommst mir mit Klimaforschung?
Dann reden wir aber schwer an einander vorbei.

Auf dieses Fragile Gleichgewicht von Energie in einem Globalen Zusammenhang gesehen.

Welcher Energie in welchem Zusammenhang genau?

Bitte lass mich Quellen wissenschaftlicher Abhandlungen zu beiden deiner Theorien oder konkrete Ergebnisse wissen, damit ich mich über die Hintergründe und Fakten deiner Theorie informieren kann.

Falls du dich bisher nicht genug mit Astrophysik beschäftigt hast und dich mit DESSEN (nicht meinen) Fakten vertraut gemacht hast - ich kann dir kein Wissen von Jahrzehnten, in einem Crashkurs von nur zwei oder drei Tagen (oder zwei oder drei Wochen oder Monaten) vermitteln. Dazu ist die Materie zu komplex. Da wirst du dich schon hinsetzen und gleichfalls lernen müssen, so du wirklich wissen willst, was da Sache ist.

Denn mir ist keine Spezielle oder allgemein Bekannte Publizistik über diese Theorien bekannt, persönlich Teil ich wie oben erklärt diese Theorien nicht.

Ich würde sagen, genau DAS ist bei unserer Diskussion die Crux.

Auch hier bitte ich dich dies faktisch zu erläutern! Ich versuche auch nicht einfach einen Standpunkt ohne Erklärung und wissenschaftliche Fakten die entweder erläutert werden oder durch Medien allgemein Bekannt sind.

All diese Dinge sind (unter Leuten, die sich mit der Materie beschäftigen) allgemein bekannt. Der Punkt, den ich hier herauslese ist - sie sind DIR nicht bekannt.

Ich erwarte nicht von Jedermann, dass er sich für Astrophysik, Atomphysik oder Teilchenphysik begeistert. Aber ich erwarte schon, dass nicht behauptet wird, Fakten dieser Themengebiete wäre nicht vorhanden oder generell nicht bekannt, nur weil bestimmte Personen sie nicht kennen.

Wie oben erklärt - ich kann dir kein Wissen ad hoc vermitteln, das einen Zeitrahmen erfordert, der diese Diskussion mehr als sprengen würde.

Diese WindENERGIE die durch die Umwandlung dem Wind entzogen wurde, kommt somit nicht mehr an der Küste an und beeinflusst somit die Biosphäre besagter Orte...

...in einem Umfang, der in einem vernachlässigbaren, weil nicht messbaren, Bereich liegt.

Heute mag diese Energieausbeute Marginal sein, doch welche Auswirkungen haben schon diese Marginalen eingriffe? Ich kann es nicht beurteilen

Zustimmung.

Wir pflastern hier alles mit Reflektoren und Absorbern von Sonnenstrahlen zu und niemand beschäftig sich mit den Auswirkungen des Albdeo-Effektes in Bezug auf Photovoltaik und Solarenergie (auch dieser Albdeo-Effekt befasst sich mit dem Klima der Erde und "marginalen" Zahlen die große Auswirkungen haben - in Österreich wird in diese Richtung schon seit einiger Zeit zwecks Schneeschmelze und Wetter geforscht)

Wie ich bereits zuvor andeutete - ich gestehe den Feds im 24. oder Anfang des 25. Jahrhundert (denn genau da spielt deine Geschichte, nicht in der Gegenwart) zu, dass sie es nicht übertreiben, so wie die Klingons auf Praxis.

Der Punkt ist: Weder Gezeitenkraftwerke, noch die Nutzung von Windenergie oder Solarenergie führen zur Schneeschmelze (bei einem NICHT-irrsinnigen Übermaß wohlgemerkt). Auch nicht zur Erhöhung der Temperatur unserer Atmosphäre, das liegt an anderen Faktoren, wie z.B. dem CO2 Ausstoß.

Ich bin kein politischer Redenschreiber oder Stratege, doch ich denke n guter könnte aus den oben beschrieben schon ne nette Rede herzaubern, damit das beim nächsten Wahltag ned passiert  :P

Unsere Politiker haben uns schon genug Schwachsinn für Gold verkauft und wir fallen jeden Tag drauf rein  ;D

Ja ne, is klar...

Der Strahlendruck welchen ich angesprochen habe geht von die Physikalischen Eigenschaften von Photonen aus. Photonen haben eine Masse mit Bewegungsenergie die auf die Absorbierende Innenfläche trift und somit je nach Absorptionsverhalten des Materials absorbiert wird. Schlussfolgerung, ändert man das Absorptionsverhalten des Materials (mal mehr Energie absorbieren mal weniger) reguliert man den Strahlendruck im inneren. Dies kann durch Nanomaterialen erreicht werden, ähnlich den Spiegeln und Prismen in heutigen Beamern, nur viel höher entwickelt und speziell für diese Zwecke konzipiert.

Korrektur:
Der Teilchenstrom eines Hauptreihensterns des Typs G8 (wie Tau Ceti) besteht hauptsächlich aus Protonen und Elektronen sowie aus Heliumkernen. Andere Atomkerne und nichtionisierte Atome sind kaum enthalten, weshalb der Partikelstrom ein Plasma darstellt. Dieser Partikelstrom besteht NICHT nur aus Photonen (und darum auch das Druckproblem).

Erklärung Plasma:
Plasma ist ein Teilchengemisch auf atomar-molekularer Ebene, dessen Bestandteile teilweise geladene Komponenten, Ionen und Elektronen sind. Das bedeutet, dass ein Plasma freie Ladungsträger enthält. Eine für das Verhalten von Plasmen, aber auch für die technische Nutzung wesentliche Eigenschaft von Plasmen ist deshalb deren elektrische Leitfähigkeit.
In bestimmten Fällen kann ein Plasma vollständig in Ionen und Elektronen „aufgeteilt“ sein (vollständige Ionisation). In Abhängigkeit von den Teilchendichten, Temperaturen und von der relativen Stärke wirkender Felder können sich Plasmen wie Gase, aber auch völlig anders verhalten.
Sofern eine neutrale Teilchenkomponente existiert, deren kinetische Energie klein ist gegenüber der kinetischen Energie der freien Ladungsträger, wird diese oft als Hintergrundgas oder auch Neutralgas bezeichnet.

Erklärung Photon:
Photonen sind Elementarteilchen (Quanten) des elektromagnetischen Feldes. Sie sind das, woraus elektromagnetische Strahlung besteht. Daher verwendet man mitunter auch die Bezeichnung Lichtquanten.

(Sorry für den ganzen, angehängten Physikzauber, aber DU wolltest wissen was Sache ist.)

Der Druck durch Materieauswürfe der Sonne kann durch eine Eigenrotation der Sphäre erreicht werden, welcher die statische Stabilität der Sphäre erhöhen würde. Um diese Rotation zu steuern könnte man wiederum die Materie die du ansprichst nutzen. Man würde die ausgestoßenen Gasteilchen einfangen und durch Magnete beschleunigen um Ionen-Antriebe zu betreiben.

Was die reine Statik betrifft (ohne Resonanzschwingungen) stimme ich zu.
Dadurch würdest du aber die Resonanzschwingungen an sich nicht los... ;)
 
Ne, es ist vorgesehen Energierelais zu Platzieren, die die Energie verteilen - Puffer die überschüssige Energie zerstreuen und auch somit Energieschwankungen ausgleichen können um "Überspannungen" verhindern die das System vielleicht zerstören würden.

Und die Energie kommt nun... wie zu den Planeten, die Jahrzehnte von Lichtjahren weit weg sind?
Nur mal so theoretisiert: Zur Erde wäre die Energie 11,9 Jahre unterwegs. (Zu anderen Planeten noch länger) Und alles OHNE fatalen Verlust? Oder planst du die Energie überlichtschnell zu verteilen?

Technisch sehe ich da das Problem, den Trägerstrahl zu bündeln UND permanent auf den Zielempfänger einzurichten, denn Tau Ceti und sein jeweiliger Zielort bewegen sich bestimmt nicht synchron zu einander. Und du weißt, dass du bei nur einer Winkelsekunde Abweichung beim Sender, auf nur 3,262 Lichtjahren Entfernung, um eine volle AE am Empfänger vorbeiballern würdest - und das sind runde 150 Millionen Kilometer. Und: Auch Energiestrahlen folgen der Raumkrümmung. Eine noch so winzige Veränderung und der Trägerstrahl geht "in die Karpaten" (darum steht vermutlich genau da der Empfänger ;) :D).

Strategisch sehe ich den Nachteil, dass (wenn man auf eine hauptsächliche Versorgung von nur einem oder wenigen zentralen Orten umstellt) dieses Konzept sehr angreifbar macht. Eventuelle Aggressoren hätten hier leichtes Spiel, den Feds den Saft abzudrehen, ohne auch nur einen Schusswechsel mit den Feds riskieren zu müssen. Und man kann nicht permanent Tau Ceti, hunderte Empfängerstationen UND die nötigen Relaisstationen gleichzeitig schützen. Nicht ohne unglaubwürdig zu werden. Bei dezentraler Energiegewinnung kann das nicht passieren.

Salopp gesagt, genau so wie heute! Stell es dir vor, wie eine Art "Versuchs-LASER" in Laboren. Wo du eine Reihe von Optiken, Prisen, Spiegeln und Strahlteiler hast. Das ganze ergänze mit Energie-Umwandler und würze es mit Relaisstationen (Wie heutzutage eben, Kraftwerk, Transformator, HGÜ, Relaisstationen, Transformator, Überlandleitung, Realisationen, Transformator, Stromleitung, Steckdose....)

Und dann kommen die bösen Romulaner (oder Borg) und schieben einen Spiegel zwischen Sender und Empfänger.
Du erkennst das strategische Dilemma.
 
Mich reizt Logistik ehrlich gesagt nicht so sehr  ;)

Wäre aber ein wichtiger Punkt IMO.
Okay, den muss man in der Geschichte selbst nun nicht weiter aufreißen, doch zumindest die Frage ob und wie die Dinge machbar sein könnten (in der Theorie) wäre überdenkenswert.

Siehst du das anders? Weil ich würde einfach dann wen ich diesbezügliche Teile in meiner Story hätte, das notwendigste einfügen!?

Ich denke, die Logistik (wenn auch interessant) ist noch das geringste Problem eines solchen Mammutprojektes. Siehe eben der Bereich Strategie.

Ehm wie gesagt, keine Schiffe die Akkus geladen haben und hin und her schippern, nönö.... Energie wird Produziert, Teilchenstrahl zum Sonnensystem geschickt, Strahl kommt in n paar Jahren dort an, wird Verteilt und Umgewandelt und i wann genutzt.

Siehe Zielabweichung durch Eigenbewegung der Systeme zu einander und siehe Rommies und Spiegel.

Wie gesagt, es kann ja mal passieren das man sich mit seinen Gedanken vergaloppiert und i wann unglaubwürdig wird oder wie auch immer verzettelt - weil man i was vergessen oder nicht bedacht hat oder für nicht so wichtig (wie meine Gedanken in Bezug auf Logistik der Anlage im Betriebszustand.....) hält.

Nur nochmal zur Sicherheit:
Das Projekt klingt wirklich phantastisch genug um geschrieben zu werden und die Idee als solche (unabhängig von anderen Faktoren) finde ich nicht schlecht. Die GLAUBHAFTIGKEIT wandert aber dabei weit in den Keller, das muss dir klar sein.

25 000 Personen die über 30 Jahre an dem Projekt arbeiten - zu viel, zu wenig oder ok????

Rein gefühlt würde ich sagen, das sind viel zu wenige. Ich hatte vorab mit etwa 1. Million gerechnet - mindestens aber mit zehnmal mehr Leuten.

Die Bernal-Station würde mehrere Ausbaustufen haben, das Personal in Tranchen zu dem Projekt stoßen und die Personalstärke mitwachsen. Die Bernal-Station würde fünf Jahre Bauzeit bekommen bis sie Fertiggestellt ist und hätte (momentan) eine Größe von 5km Durchmesser und etwa na ja 7 bis 10km länge (für Ausleger Tanks und der gleichen, Hangars, Fabriken, Infrastruktur).

Der Teil klingt für mich stimmig. Selbst für eine Station die mehr als nur 25.000 beherbergen soll.

Was das Material angeht, tja sorry aba ds is zu viel an detailtreue die ich diesem Teil meiner FF widmen will. Sie ist ein Schauplatz für Handlungen für mich.

Schade, gerade der Teil wäre sehr interessant für mich gewesen. Aber okay, das geht wirklich schon sehr ins Detail.

Die Bernal-Station ist als Dauerhaftes Weltraumhabitat konzipiert. Welches einem alles bieten kann was man auch auf nem Planeten findet. Es steht dem Personal frei, auf der Station zu Arbeiten, zu Arbeiten und zu Leben - wie auch immer es gewünscht wird. Geboten werden kann beides. Der Vorteil des Konzertes von Beranl ist, so eine Station ist für mehrere Jahre betrieb konzipiert und dafür den Bewohnern nichts missen zu lassen. Auf solchen Stationen gibt es Häuser, Flüsse, Felder, Teiche und Bäume.

Ich hatte im Grunde damit gerechnet, dass das Wartungs und Betriebspersonal da leben würde - dass also das Arbeiten auf der Station und/oder an der Sphäre nicht rein freiwillig ist. Klingt mir etwas zu sehr nach Urlaubsort.
« Letzte Änderung: Februar 12, 2016, 07:31:25 Nachmittag von ulimann644 »