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Thema: Star Trek: Enterprise - The Romulan War  (Gelesen 1203 mal)

MFB

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Star Trek: Enterprise - The Romulan War
« am: November 26, 2015, 01:45:19 Nachmittag »
(Vorwarnung: Wer auch bei sf3dff.de aktiv ist kennt den folgenden Text wahrscheinlich schon  ;) )

Das Projekt Star Trek: Enterprise - The Romulan War begann im Frühjahr 2008 und wurde von mir Mitte 2009 abgeschlossen.

Nach dem Projekt "Star Trek: Titan" hatte ich zwar ein anderes Star Trek-Serienkonzept namens "The Sign of Gemini" begonnen. Aber da ich einerseits an den kurzen Folgenbeschreibungen nicht mehr wirklich Lust hatte, ST11 ohnehin eine Geschichte mit ähnlicher Ausgangslage erzählt und die schon halbfertige Gemini-Staffel 3 irgendwo zwischen Computerwechsel und Festplatten-Crash verloren gegangen ist, habe ich mich dazu entschlossen, meiner Lieblings-Star Trek-Serie "Enterprise" eine Fortsetzung zu gönnen. Zwischen der vorletzten und letzten Folge der Serie wurden ja einige Jahre übersprungen und natürlich auch das große Event, auf das sich sicher viele Fans gefreut hatten: den Krieg zwischen der Erde und Romulus.

Meine Geschichte über diesen Krieg wurde eigentlich nur zufällig zu einem ausgewachsenen Roman. Ich hatte zwar schon Mitte der 90er umfangreiche FanFicition in Romanform geschrieben, aber sagen wir mal so: Es stört mich nicht, dass ich diese Romane nur noch auf Diskette habe, mein aktueller PC jedoch kein Diskettenlaufwerk mehr hat. :D Daher sollte "The Romulan War" aufbauend auf meinen Erfahrungen mit den Episodenbeschreibungen für "Titan" und "Gemini" zuerst etwas kleiner dimensioniert sein. Ursprünglich wollte ich drei kurze dafür aber gut geschriebene Novellen zu Papier bringen, so ca. jeweils 20 A4-Seiten, in denen es um den Kriegsbeginn, den Kriegswendepunkt und das Ende des Krieges aus Sicht der NX-01-Crew gehen sollte. Und natürlich spielen Captain Archer & Co hier eine entscheidende Rolle. Zudem wollte ich Handlungselemente einbauen, die für die nicht realisierte 5. Staffel der Serie angedacht waren.

Tja, alles ist aufgegangene bis auf (glücklicherweise) die Seitenanzahl! Teil 1 wuchs auf 50 A4-Seiten an, Teil 2 erreichte schon 60 Seiten und das große Finale hat dann die 100-Seiten-Marke geknackt. In der Zwischenzeit habe ich erkannt, dass ich einfach keine richtig kurzen Geschichten schreiben kann. :D An ein paar wenigen Stellen merkt man "The Romulan War" zwar noch an, dass die Geschichte ursprünglich "kompakter" konzipiert war, aber insgesamt bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden und habe auch durchwegs positive Feedbacks erhalten.

"The Romulan War" ist also schon eine Weile abgeschlossen und kann unter folgendem Link kostenlos entweder kapitelweise als PDF oder auch vollständig als PDF, EPUB oder MOBI für eure ebook-Reader runtergeladen werden:


Viel Spaß beim Lesen !!!

Zusätzlich habe ich den Roman auch Mitte 2010 als Taschenbuch im A5-Format (420 Seiten) in kleiner Auflage von 12 Stück drucken lassen und aufgrund der großen Nachfrage Ende 2012 eine weitere Auflage (8 Stück) nachdrucken lassen. (Bevor hier darauf hingewiesen wird eine Klarstellung: Ich mache damit keinerlei Profit, verkaufe die Romane auf den Cent genau zum Herstellungspreis plus Versandkosten, mache durch die Vorfinanzierung sogar Verlust. Es ist nur ein Service, das ich zusätzlich anbiete, weil ich eine günstige Druckerei hier bei mir in der Stadt kenne. Denn grundsätzlich findet man auf meiner Homepage und meinem Blog alles kostenlos, damit jeder selbst den Roman ausdrucken und binden lassen könnte. Ein paar Exemplare der 2. Auflage hätte ich übrigens noch, falls Interesse besteht.)

Taschenbücher gibt es zu allen meinen Romanen. Umschlagdesign und Layout wurden jeweils von mir erstellt.

P.S.: "The Romulan War" war auch anfangs ein Videoschnitt-Projekt von mir. Auf meiner Homepage http://startrek.heimat.eu/pages_rw/rw.htm findet ihr neben einem (meiner Meinung nach gelungenen) Intro auch drei (aus heutiger Sicher doch eher rustikale) "Trailer" bzw. Handlungszusammenfassungen der drei Kapitel, die mir für den folgenden Roman als eine Art Storyboard gedient haben.

Emony

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Antw:Star Trek: Enterprise - The Romulan War
« Antwort #1 am: November 26, 2015, 03:45:06 Nachmittag »
Die Story steht auch noch auf meiner Leseliste! Bin schon sehr gespannt, wie du den Romulanischen Krieg geschildert hast.  :yay:

ulimann644

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Antw:Star Trek: Enterprise - The Romulan War
« Antwort #2 am: November 27, 2015, 02:30:18 Nachmittag »
Ich habe diese Geschichte vor längerer Zeit schon gelesen.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung. Die Geschichte ist IMO besser und spannender, als die meisten kommerziellen ST-Bücher. Diese Geschichte könnte man auch jederzeit verfilmen. :thumbsup:

Gabi

Antw:Star Trek: Enterprise - The Romulan War
« Antwort #3 am: April 04, 2017, 09:08:54 Vormittag »
Ich muss jetzt ganz kurz meinen Senf dazwischen abgeben. Etwas ausführlicher kommt noch ein Kommentar, wenn ich alle drei Bände gelesen habe.
Ich habe heute Nacht den zweiten Band des Romulanischen Krieges beendet. Und mit "heute Nacht", meine ich "heute Nacht". Ich hatte einen extrem kurzen Schlaf, weil ich das Tablet nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Dieser zweite Band ist dermaßen spannend aufgebaut, dermaßen gut in den verflochtenen Handlungen und Schnitten und dermaßen passend in der Charakterisierung (ich mag hier vor allem T'Pols und Tuckers gemeinsamen Außeneinsatz), dass ich nichts, aber auch überhaupt gar nichts gefunden habe, wo ich ein "aber" anbringen würde.
 :verneigen: Ich verneige mich neidlos! "The Spring of Fire" gehört definitiv zum Spannendsten und Perfektesten, was ich jemals gelesen habe.

MFB

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Antw:Star Trek: Enterprise - The Romulan War
« Antwort #4 am: April 04, 2017, 04:40:24 Nachmittag »
:verneigen: Ich verneige mich neidlos! "The Spring of Fire" gehört definitiv zum Spannendsten und Perfektesten, was ich jemals gelesen habe.

Wow!  :umfall: Da kann ich nicht anders als mich demütigst für dieses Feedback zu bedanken!  :thx: Zuviel der Ehre.

Gabi

Antw:Star Trek: Enterprise - The Romulan War
« Antwort #5 am: April 05, 2017, 06:49:01 Vormittag »
Zuviel der Ehre.

Na, wenn Du meinst, dann wird der nächste Kommentar wieder weniger enthusiastisch  ;D 8) ::) :P NOT!

Im Ernst  ;D (so ich das denn kann). Ich finde es wichtig, in den Momenten, in denen ich von den Socken bin, das den jeweiligen Autor auch sofort wissen zu lassen. Wohlüberlegte, neutrale Reviews sind etwas für Zeitungen  8)

Gabi

Antw:Star Trek: Enterprise - The Romulan War
« Antwort #6 am: April 07, 2017, 04:59:30 Nachmittag »



Beim ersten Kapitel war ich ein wenig hin und hergerissen zwischen den Gedanken "nette Idee, das alles als Recherche aus Kirks Sicht zu beschreiben" und "das wird hoffentlich nicht so etwas wie das ENT-Finale werden". Zum Glück hat dann bereits das zweite Kapitel gezeigt, dass die Geschichte einzig und alleine aus der Sicht der betroffenen Personen der ENT-Zeit geschildert wird (wegen mir hätte es die Rahmenhandlung auch gar nicht gebraucht, denn der Schlusssatz der eigentlichen Geschichte ist für mich ein sehr gutes Ende).

 Mir gefällt hier sehr gut, wie die erzählten Begebenheiten in den großen Star Trek Canon passen. Da ich es immer noch nicht geschafft habe, die offiziellen Taschenbücher dazu zu lesen, habe ich keinen Vergleich, inwieweit sich die Versionen des Romulanischen Kriegs ähneln oder voneinander abweichen. Aber Deine Version überzeugt mich auf jeden Fall.

 Die Idee, erst einmal über Mittelsmänner zu gehen, so dass die Sternenflotte im ersten Moment nicht weiß, mit wem sie es wirklich zu tun hat, steigert die Spannung, was bei einer Erzählung, deren Entwicklung in ganz groben Zügen aus dem Canon bereits bekannt ist, sehr wichtig ist.

Dein Stil ist auch hier wieder sehr angenehm zu lesen, sehr flüssig, sehr professionell und ohne einen Moment, in dem man als Leser denkt „ach ja, Fanfiction“. Die bekannten ENT-Charaktere kommen authentisch herüber. Vor allem Shrans Art und Archers düsterer gewordener Charakter haben mich überzeugt. Tucker bekommt ein paar Mal auch introspektive Momente, die mir stets besonders wichtig sind.

 Das Augenmerk des ersten Teils Geschichte liegt jedoch vor allem auf der Entwicklung der Ereignisse, die zum Romulanischen Krieg geführt haben. Die schilderst du derart, dass sie wunderbar auch verfilmt werden könnten.
 
Für das zweite Kapitel kann ich nur wiederholen, was ich dir schon einmal geschrieben habe: Auch nach Lesen der gesamten Trilogie, bleibt es für mich der absolute Höhepunkt.
Die Spannung war dermaßen groß und die Ausführung der Geschichte dermaßen gekonnt, dass an ein Aufhören nicht zu denken war. Das Geschehen, das Du für den zweiten Teil ausgewählt hast, überzeugt mich auf ganzer Linie. Reeds Idee für den Einsatz, der die Waagschale wieder etwas zu Gunsten der Alliierten kippen könnte, der Konflikt mit den MACOs, die Außenmission auf dem Planeten und die drohende Einnahme von Alpha Centauri sind dermaßen gekonnt verflochten, dass "atemlos" eigentlich das passendste Worte ist, das meinen Zustand während des Lesens beschreiben dürfte.

 Und auch der dritte Teil hat die Stange hoch gehalten.
Das Vorbereitungskapitel hat mir sehr gut gefallen. Die Spannung, die in der Luft liegt, kam sehr gut herüber. Es war schön zu sehen, dass Erika Hernandez eine tragende Rolle spielte.

Besonders schön fand ich auch hier wieder die kleinen persönlichen Szenen, z.B. wo sich Tucker, T’Pol und Shran im Maschinenraum unterhalten und T’Pol sich an Humor versucht, während Trip das Gefühl hat, einschreiten zu müssen, um einen Konflikt zu unterbinden.
Oder der Moment, wo Archer Sato wegen eines Kompliments die Beförderung anbietet. Oder auch die Augenblicke, in denen Shran sich über Archers Pathos lustig macht.

Da sind die Charaktere so fantastisch getroffen. Nichts wirkt gezwungen, jeder Dialog sitzt, als ob er von den Schauspielern selbst vorgetragen worden wäre.

Es ist sehr spannend geschrieben, wie erst langsam der eigentliche Sinn der Station herauskommt und dann im Ausschlussprinzip besprochen wird, was die Enterprise unternehmen kann. Beides hat mich beim Lesen gefangengenommen. Tempo, Stil, Inhalt, alles passt hier bestens.

Sehr interessant fand ich auch den politischen Hintergrund auf Seiten der Romulaner und die Rolle Sovals in diesem Krieg. Ich kann ihn mir ganz hervorragend in dieser verzwickten Situation zwischen Logik und Emotion vorstellen und ich habe mich jedes Mal gefreut, wenn er die Bildfläche betreten hat.

Das Ende war dann noch einmal richtig schön rund (und ich habe voller Freude festgestellt, dass Du tatsächlich das Ende gewählt hast, das ich mir gewünscht hätte, als ich Dein „Sailing on Forbidden Seas“ gelesen habe).

Deine „Warnung“, dass es sich um ein frühes Werk handelt, finde ich unnötig :). Die Darstellung des Romulanischen Kriegs über drei Bücher, die jeweils episodenartig drei Situationen erhellen, empfinde ich als sehr gelungen. Man springt als Leser sozusagen im Geschehen mit und hält an den wichtigen Punkten an. Auch hier empfinde ich Deine Art, immer wieder szenenweise die Perspektive und den Handlungsort zu wechseln, sehr hilfreich für den Spannungsaufbau. Genau so stelle ich mir einen gut strukturierten Plot vor.
Was für mich persönlich ein ganz großer Pluspunkt in der Erzählung ist, ist die Tatsache, dass Du es tatsächlich geschafft hat, den Krieg zu beschreiben ohne allgemeine Raumschlachten zu beschreiben, sondern dich immer auf die Charaktereebene stützt. Das ist so ein „Tick“ von mir, dass ich bei Raumschlachten innerlich abschalte, und ich muss gestehen, dass das so ein wenig auch mein Vorbehalt vor der Kriegsgeschichte war. Aber ich bin total begeistert davon, wie Du das Kriegsgeschehen aufgezogen hast.

Eine ausgezeichnet geschriebene und aufgebaute Geschichte, die sich der bekannten Charaktere bedient, und die Geschichte um die ENT-Crew fortführt. Leider finde ich von dieser Art viel zu wenige FFs.

MFB

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Antw:Star Trek: Enterprise - The Romulan War
« Antwort #7 am: April 08, 2017, 09:20:55 Vormittag »
 :team: Was für eine Rezension! :) Ich kann mich nur wiederholen: Vielen, vielen Dank für dieses Feedback, das schlicht das bestmögliche Empfehlungsschreiben für meine Geschichte darstellt!

Zitat
Beim ersten Kapitel war ich ein wenig hin und hergerissen zwischen den Gedanken "nette Idee, das alles als Recherche aus Kirks Sicht zu beschreiben" und "das wird hoffentlich nicht so etwas wie das ENT-Finale werden". Zum Glück hat dann bereits das zweite Kapitel gezeigt, dass die Geschichte einzig und alleine aus der Sicht der betroffenen Personen der ENT-Zeit geschildert wird

Die TOS-Rahmenhandlung war mir sehr wichtig, weil man in der am Beginn zitierten Szene aus "Spock unter Verdacht" so ziemlich 90 % aller Canon-Informationen erhält, die jemals in den Serien und Filmen angesprochen wurde. Das fand ich ganz interessant, hier gegenüberzustellen, was man als Fan bisher wusste, und was ich dann in weiterer Folge darauf gemacht habe. Den Epilog hätte es nicht zwingend gebraucht, aber ich wollte auf eine Rückkehr in die TOS-Ära auch nicht verzichten, nachdem ich die Geschichte damit begonnen habe. (Anmerkung zu den offiziellen Enterprise-Roman: Rein zufällig beginnt auch dort die Geschichte um den Romulanischen Krieg in "Was Menschen Gutes tun" mit einem Rückblick aus einer zukünftigen Ära auf den Krieg. Dort hat man die Klammer nach diesem Roman allerdings nie wieder geschlossen, was ich etwas schlampig fand.)

Zitat
Die Idee, erst einmal über Mittelsmänner zu gehen, so dass die Sternenflotte im ersten Moment nicht weiß, mit wem sie es wirklich zu tun hat, steigert die Spannung, was bei einer Erzählung, deren Entwicklung in ganz groben Zügen aus dem Canon bereits bekannt ist, sehr wichtig ist.

Ich denke, es passt sehr gut zu den Romulanern, zuerst mal aus einer sicheren Deckung heraus zu operieren, mal zu schauen, ob zurückhaltende Taktiken funktionieren, bevor man sich selbst "die Hände schmutzig macht". Die Verwendung der Mittelsmänner war natürlich schon von dem Romulaner-Dreiteiler in Staffel 4 inspiriert aber auch vom Plan, diese besondere Spezies in der leider nie verwirklichten 5. Staffel auftreten zu lassen. Auch die Indienststellung der ersten Sternenbasis war für Staffel 5 geplant.

Zitat
Das Augenmerk des ersten Teils Geschichte liegt jedoch vor allem auf der Entwicklung der Ereignisse, die zum Romulanischen Krieg geführt haben. Die schilderst du derart, dass sie wunderbar auch verfilmt werden könnten.

Eine potenzielle "Verfilmbarkeit" war tatsächlich auch der Hintergedanke bei diesem Projekt. Ich habe in den Jahren vorher ja FanFiction in Form von Serienkonzepten und Episoden in Treatment-Form verfasst, und "The Romulan War" hätte da eigentlich nur eine Weiterentwicklung dieser Form sein sollen. Der Umfang hat sich dann wesentlich vergrößert, aber wie ich mit Storyablauf, Tempo und Szenenwechsel in allen meinen Romanen umgehen, orientiert sich durchaus am Regie-Handwerk. Meine Romane sind halt immer auch "Kino in Romanform". :D Das geht dann vielleicht nicht immer charakterlich sooo in die Tiefe, aber ich hab' Spaß beim Schreiben und wenn der Leser genauso großen Spaß beim Lesen hat ... Mission erfüllt ! :)

Zitat
Da sind die Charaktere so fantastisch getroffen. Nichts wirkt gezwungen, jeder Dialog sitzt, als ob er von den Schauspielern selbst vorgetragen worden wäre.

Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich "Enterprise" seit dem Jahr 2002 schon gesehen habe. Ich glaube, ich kann zurecht behaupten, dass ich die "Stimmen" dieser Charaktere sogar im Schlaf treffen kann. :D Dennoch ist es auch für mich eine Herausforderung, die Geschichte weiterzuentwickeln, je mehr Zeit zu den Ereignissen der ersten vier Jahre der Enterprise-Abenteuer vergeht, ganz auf die Stelle treten will ich die Charaktere ja nicht lassen, aber ich tendiere schon eher dazu, wenig zu ändern. Am meisten habe ich vermutlich Hoshi Sato geändert, die ich ausgehend speziell von den Ereignissen von "Terra Prime", als sie erstmals in einer Krisensituation das Kommando übernahm, in meinen Romanen sehr selbstbewusst und ein bisschen aufmüpfig darstelle.

Zitat
Sehr interessant fand ich auch den politischen Hintergrund auf Seiten der Romulaner und die Rolle Sovals in diesem Krieg. Ich kann ihn mir ganz hervorragend in dieser verzwickten Situation zwischen Logik und Emotion vorstellen und ich habe mich jedes Mal gefreut, wenn er die Bildfläche betreten hat.

Ja, Soval ist schon ein sehr interessanter Charakter und nachträglich muss ich sagen, dass er mir ein bisschen fehlt. In meinem nächsten Roman wird es einige Szenen geben, die auf Vulkan spielen und da habe ich beim Konzipieren schon manchmal Soval versehentlich in die Handlung reinschreiben wollen. Aber ich denke, Botschafterin V'Lar wird ihn dort gut vertreten. Und dank "Pillars of Heaven" ist sie ja auch schon etabliert in meinen Romanen.

Auch die romulanische Politik habe ich gerne beschrieben. Es fehlte mir da immer ein wirklicher Grund für ihre Eroberungsmentalität, die zwar in "Die Aenar" als Wesensmerkmal angesprochen wird, aber zu der ich auch eine praktische Grundlage hinzufügen wollte. Einige der romulanischen Politiker werden übrigens zumindest nebenbei noch in "Leadership" und "Where the End begins" erwähnt.

Zitat
Das Ende war dann noch einmal richtig schön rund (und ich habe voller Freude festgestellt, dass Du tatsächlich das Ende gewählt hast, das ich mir gewünscht hätte, als ich Dein „Sailing on Forbidden Seas“ gelesen habe).

Doch noch ein Happy End. :) Hier habe ich mir natürlich eine gewisse Freiheit genommen, die die finale Enterprise-Folge ja auch mit ihrem Setting ermöglichte. 200 Jahre später kann ein Holodeck ja auch nur damit programmiert sein, was die "offizielle" Version eines historischen Ereignisses darstellt. Dass ja nicht mit der Realität übereinstimmen und Trips Zwinkern in der letzten Enterprise-Episode, bevor er in die Scanner-Kammer geschoben wird, musste einfach eine Bedeutung haben. ;)

Zitat
Was für mich persönlich ein ganz großer Pluspunkt in der Erzählung ist, ist die Tatsache, dass Du es tatsächlich geschafft hat, den Krieg zu beschreiben ohne allgemeine Raumschlachten zu beschreiben, sondern dich immer auf die Charaktereebene stützt. Das ist so ein „Tick“ von mir, dass ich bei Raumschlachten innerlich abschalte, und ich muss gestehen, dass das so ein wenig auch mein Vorbehalt vor der Kriegsgeschichte war. Aber ich bin total begeistert davon, wie Du das Kriegsgeschehen aufgezogen hast.

Auch ich finde lange Raumschiffschlachtszenen in Romanen oft mühsam zu lesen, wenn einfach nur beschrieben wird, Schiff A fliegt einen Bogen um Schiff B, feuert Torpedos, die von Schiff C abgefangen werden, das wiederum das Feuer auf Schiff A eröffnet, nur um von der ankommenden Flotte X überrascht zu werden. :D Da ist es doch wesentlich interssanter zu erfahren, wer warum den Angriffsbefehl gegeben hat, welche Überlegungen oder Emotionen die Leute in den Schiffen bewegen und zu dem erwähnten Ablauf des Gefechts führen. Sehr prägend für die Handlungen in meiner Geschichte, ist wohl auch die Annahme, dass selbst sehr wenige oder nur eine Person am richtigen Ort zur richtigen Zeit etwas ganz Entscheidendes vollbringen kann, und den erwarteten Ablauf der Geschichte radikal verändern kann. Der Krieg wird nicht am Bassen-Graben entschieden, wenn sich Hunderte Schiffe gegenüber stehen. Sondern weit davon entfernt in Cheron, wie die Crew die Enterprise allein bereit ist, ein Risiko einzugehen, weil eine interne romulanische Vendatta eine Chance eröffnet, weil Trip und Shran eine Entdeckung machen und damit die Verhandlungsbasis Sovals für eine Neutrale Zone und den Frieden legen. Das ist halt auch die typische "Heldengeschichte", über die ich gerne schreibe: Unsere Helden habe keine Chance, aber diese nützen sie. :D

Zitat
Eine ausgezeichnet geschriebene und aufgebaute Geschichte, die sich der bekannten Charaktere bedient, und die Geschichte um die ENT-Crew fortführt. Leider finde ich von dieser Art viel zu wenige FFs.

Ich hoffe, bald die Zeit zu finden, "Landing on Barbarous Coasts" zu schreiben. Dann erhältst du wieder Nachschub. ;) Es kann aber -
 auch wenn die Story fixiert ist und der Ablauf steht - eine Weile dauern, der Roman wird sicher ähnlich umfangreich werden wie "The Romulan War" und "Sailing".

Gabi

Antw:Star Trek: Enterprise - The Romulan War
« Antwort #8 am: April 11, 2017, 07:43:13 Vormittag »
Vielen, vielen Dank für dieses Feedback, das schlicht das bestmögliche Empfehlungsschreiben für meine Geschichte darstellt!

Aber immer wieder gerne! Vielleicht bringt es ja den einen oder anderen User hier dazu, sich auch mal an etwas Längeres zu wagen.

Zitat
(Anmerkung zu den offiziellen Enterprise-Roman: Rein zufällig beginnt auch dort die Geschichte um den Romulanischen Krieg in "Was Menschen Gutes tun" mit einem Rückblick aus einer zukünftigen Ära auf den Krieg. Dort hat man die Klammer nach diesem Roman allerdings nie wieder geschlossen, was ich etwas schlampig fand.)

Wie ist denn so Deine Meinung zu den offiziellen ENT-Romanen? Ich habe schon Kommentare gehört, dass man da Autoren dran gesetzt hätte, die die Serie offensichtlich nicht mochten, was mich natürlich komplett davon abgeschreckt hat, etwas davon zu lesen.

Zitat
Meine Romane sind halt immer auch "Kino in Romanform". :D Das geht dann vielleicht nicht immer charakterlich sooo in die Tiefe, aber ich hab' Spaß beim Schreiben und wenn der Leser genauso großen Spaß beim Lesen hat ... Mission erfüllt ! :)

Aber das mit den Charakteren fand ich hier schon wesentlich besser als in "Pillars of Heaven" - da hatte ich ja seinerzeit etwas über die wenige Charaktertiefe gemosert. Natürlich steht bei Dir Action im Vordergrund und es fehlen einem Autor sozusagen die Schauspieler, die in der Serie auch in einer Action-Episode einfach nur durch ihr Spiel den Charakteraspekt einbringen. Aber ich finde sowohl im Romulan War als auch in Sailing die Balance, die Du gewählt hast, sehr gelungen.

Zitat
Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich "Enterprise" seit dem Jahr 2002 schon gesehen habe. Ich glaube, ich kann zurecht behaupten, dass ich die "Stimmen" dieser Charaktere sogar im Schlaf treffen kann. :D

:D Das merkt man. Und ich kann Dich auch so gut verstehen, dass Du Dir die Serie immer wieder anschaust. Ich hatte nach Ende des letztens Rewatches ebenfalls sofort wieder Lust, von vorne zu beginnen. Nur mein Mann zieht da nicht mit und dem kann ich ja nicht jeden Abend den Fernseher mit Wiederholungen blockieren ;) .

Zitat
Dennoch ist es auch für mich eine Herausforderung, die Geschichte weiterzuentwickeln, je mehr Zeit zu den Ereignissen der ersten vier Jahre der Enterprise-Abenteuer vergeht, ganz auf die Stelle treten will ich die Charaktere ja nicht lassen, aber ich tendiere schon eher dazu, wenig zu ändern. Am meisten habe ich vermutlich Hoshi Sato geändert, die ich ausgehend speziell von den Ereignissen von "Terra Prime", als sie erstmals in einer Krisensituation das Kommando übernahm, in meinen Romanen sehr selbstbewusst und ein bisschen aufmüpfig darstelle.

Ich finde, das passt ganz gut zu der späteren Sato. Auch Dein Archer knüpft ja an die eher dunklere Seite an, die er mit fortschreitender Serie entwickelt.

Zitat
Ja, Soval ist schon ein sehr interessanter Charakter und nachträglich muss ich sagen, dass er mir ein bisschen fehlt.

Ja, das ist der Nachteil, wenn man die Umstände weiterentwickelt und nicht auf den Reset-Knopf drückt. Aber das macht die Geschichten wiederum spannender und glaubwürdiger.

Zitat
Doch noch ein Happy End. :) Hier habe ich mir natürlich eine gewisse Freiheit genommen, die die finale Enterprise-Folge ja auch mit ihrem Setting ermöglichte. 200 Jahre später kann ein Holodeck ja auch nur damit programmiert sein, was die "offizielle" Version eines historischen Ereignisses darstellt. Dass ja nicht mit der Realität übereinstimmen und Trips Zwinkern in der letzten Enterprise-Episode, bevor er in die Scanner-Kammer geschoben wird, musste einfach eine Bedeutung haben. ;)

:D Ich meinte gar nicht Trip. Das hatte ich ja bereits in "Sailing" gelesen. Ich meinte T'Pols weitere Zukunft. Da ich mich standhaft weigere, die letzte ENT-Folge nochmal anzuschauen, war mir der zeitliche Rahmen der Geschehnisse nicht mehr präsent, und ich nahm an, dass T'Pols Zukunft da anders verlaufen würde. Aber so ist es mir viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel lieber! (auch wenn ich es immer vehement bestreite, gibt es wohl doch bei dem einen oder anderen Charakter bei mir tatsächlich ein romantisches Gefühl ;) )

Zitat
Auch ich finde lange Raumschiffschlachtszenen in Romanen oft mühsam zu lesen, wenn einfach nur beschrieben wird, Schiff A fliegt einen Bogen um Schiff B, feuert Torpedos, die von Schiff C abgefangen werden, das wiederum das Feuer auf Schiff A eröffnet, nur um von der ankommenden Flotte X überrascht zu werden.

Ich gestehe, ich les die gar nicht. Wenn ich an solche Szenen in FFs gelange, dann scrolle ich so lange weiter, bis die Szene vorbei ist. Alles, was ich über das Ergebnis der Schlacht wissen muss, erfahre ich auch danach.

Zitat
:D Da ist es doch wesentlich interssanter zu erfahren, wer warum den Angriffsbefehl gegeben hat, welche Überlegungen oder Emotionen die Leute in den Schiffen bewegen und zu dem erwähnten Ablauf des Gefechts führen. Sehr prägend für die Handlungen in meiner Geschichte, ist wohl auch die Annahme, dass selbst sehr wenige oder nur eine Person am richtigen Ort zur richtigen Zeit etwas ganz Entscheidendes vollbringen kann, und den erwarteten Ablauf der Geschichte radikal verändern kann. Der Krieg wird nicht am Bassen-Graben entschieden, wenn sich Hunderte Schiffe gegenüber stehen. Sondern weit davon entfernt in Cheron, wie die Crew die Enterprise allein bereit ist, ein Risiko einzugehen, weil eine interne romulanische Vendatta eine Chance eröffnet, weil Trip und Shran eine Entdeckung machen und damit die Verhandlungsbasis Sovals für eine Neutrale Zone und den Frieden legen. Das ist halt auch die typische "Heldengeschichte", über die ich gerne schreibe: Unsere Helden habe keine Chance, aber diese nützen sie. :D

Yup, und das haut in meine Leseerwartung völlig rein! Diese Art der Beschreibung nimmt mich sofort mit auf die Reise.


Zitat
Ich hoffe, bald die Zeit zu finden, "Landing on Barbarous Coasts" zu schreiben. Dann erhältst du wieder Nachschub. ;) Es kann aber -
 auch wenn die Story fixiert ist und der Ablauf steht - eine Weile dauern, der Roman wird sicher ähnlich umfangreich werden wie "The Romulan War" und "Sailing".

:D Ich habe ja noch "Where the End Begins" vor mir (da bin ich in der Mitte des zweiten Kapitels und überlege noch, ob ich pro Kapitel einen Kommentar abgeben soll, oder erst am Ende ... ist ja auch ein ganz schön langes Teil)

MFB

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Antw:Star Trek: Enterprise - The Romulan War
« Antwort #9 am: April 11, 2017, 08:48:09 Vormittag »
Wie ist denn so Deine Meinung zu den offiziellen ENT-Romanen? Ich habe schon Kommentare gehört, dass man da Autoren dran gesetzt hätte, die die Serie offensichtlich nicht mochten,

Ich glaube, dieser Kommentar stammt sogar von mir. :D
Als Enterprise-Fan und jemand, der selbst schon seine Version des Romulanischen Krieges geschrieben hatte, war ich natürlich sehr interessiert daran, welche Alternative dazu die offiziellen Relaunch-Romane zu bieten hatten, war aber doch sehr enttäuscht von diesen.

Der erste Relaunch-Roman "Das höchste Maß an Hingabe" war noch sehr okay, im Grunde auch größtenteils am Beginn der Xindi-Krise in der 3. Staffel angesiedelt und doch ein so ziemlich für sich allein stehendes Abenteuer, nur der Jahrzehnte später spielende Schluss hat dann die Ereignisse angedeutet, die dann ab dem 2. Roman "Was Menchen Gutes tun" wirklich die Zeit nach der Folge "Terra Prime" behandelt werden. Das ist dann auch jener Roman, ab dem die Autoren gar etwas zu viel Fantasie entwickeln und die Ereignisse der letzten Folge "Dies sind die Abenteuer ..." nicht nur komplett ummodeln, sondern sie zeitlich auch total verlagern. Es ist völlig unmöglich, dass 200 Jahre später Troi und Riker annehmen können, die Ereignisse hätten sie sich wie vom Holodeck dargestellt zugetragen. Da haben die Autoren sich offenbar gedacht, sie hätten einen Freibrief, diese Folge zu ignorieren, nur weil sie generell unbeliebt ist. Aber so läuft das meiner Meinung nach nicht mit dem Canon. ;)

Also die Geschichte in den offiziellen Romanen stand damit von Anfang an für mich auf wackeligen Beinen und wenn auch der 3. Roman "Kobayashi Maru" für sich allein wiederum ganz unterhaltsam war, haben dann die Autoren in den darauffolgenden Kriegsromanen komplett auf den Unterhaltungsfaktor vergessen und nur eine lustlose Chronik der Ereignisse abgeliefert - die sogar länger ausgefallen wäre, aber ich glaube der Verlag hat dann sogar selbst die Reißleine gezogen und den Umfang reduziert. 

Also ich persönlich empfand die offiziellen Romane als Vergeudung. Als lustlose Schilderung eines Großereignisses im ST-Universum, auf das sich viele Fans gefreut hatten. Und auch wenn man mal die persönlichen Vorlieben weglässt: Ich glaube, man kann getrost sagen, dass mein "The Romulan" und die offiziellen Relaunch-Romane vom Autorenduo Mangels/Martin inhaltlich und stilistisch kaum unterschiedlicher sein könnten.

Zitat
Aber das mit den Charakteren fand ich hier schon wesentlich besser als in "Pillars of Heaven" - da hatte ich ja seinerzeit etwas über die wenige Charaktertiefe gemosert. Natürlich steht bei Dir Action im Vordergrund und es fehlen einem Autor sozusagen die Schauspieler, die in der Serie auch in einer Action-Episode einfach nur durch ihr Spiel den Charakteraspekt einbringen. Aber ich finde sowohl im Romulan War als auch in Sailing die Balance, die Du gewählt hast, sehr gelungen.

Ich denke, "Pillars" tut auch einiges für die Trip/T'Pol-Beziehung, aber hauptsächlich wird die Handlungsorientierung dort auch daran liegen, dass "Pillars" ursprünglich als Comic angelegt war. Also als ein Medium, das vorrangig von außen auf die Charaktere blickt.

Zitat
Ich finde, das passt ganz gut zu der späteren Sato. Auch Dein Archer knüpft ja an die eher dunklere Seite an, die er mit fortschreitender Serie entwickelt.

Ja, Archer während des Romulanischen Krieges hat einiges mit dem Archer während der Xindi-Krise gemein. Beides drückt stark auf sein Gemüt und auch ganz generell fand ich Archer in Staffel 4 zwar entspannter, aber doch abgehärtet. Am besten sieht man das mMn in der Folge "Borderland", als die Enterprise nach den langen Reparaturarbeiten endlich wieder zu einer Mission aufbricht und gleich dort von Orionern angegriffen wird. Archers Mimik und Gestik drückt da einfach nur aus: "Ach das schon wieder? Na gut, wenn's sein muss, dann zeigen wir denen halt, wo's lang geht." :D

Zitat
:D Ich meinte gar nicht Trip. Das hatte ich ja bereits in "Sailing" gelesen. Ich meinte T'Pols weitere Zukunft. Da ich mich standhaft weigere, die letzte ENT-Folge nochmal anzuschauen, war mir der zeitliche Rahmen der Geschehnisse nicht mehr präsent, und ich nahm an, dass T'Pols Zukunft da anders verlaufen würde. Aber so ist es mir viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel lieber! (auch wenn ich es immer vehement bestreite, gibt es wohl doch bei dem einen oder anderen Charakter bei mir tatsächlich ein romantisches Gefühl ;) )

So viel über T'Pol erfährt man in der letzten Folge eigentlich nicht.  :shrug: Ihre Zukunft war recht offen. In meiner Geschichte war T'Pols Schicksal halt eng mit jenem vom Trip verknüpft, aber in der Hinsicht hat die finale Folge der Serie das auch nicht gänzlich ausgeschlossen. Man wusste aus der Folge, dass ihre Beziehung nach dem Tod ihres Kindes endete. Ich habe lediglich hinzugefügt, dass sie danach wieder entflammt ist. Die beiden bilden meiner Meinung nach einfach ein zu gutes Duo, um sie von einander fern zu halten.

Zitat
:D Ich habe ja noch "Where the End Begins" vor mir (da bin ich in der Mitte des zweiten Kapitels und überlege noch, ob ich pro Kapitel einen Kommentar abgeben soll, oder erst am Ende ... ist ja auch ein ganz schön langes Teil)

Freut mich sehr, dass du gleich mit "Where the End begins" weitergemacht hast! :) Das ist mit über 1.000 A5-Taschenbuchseiten mein zweitlängster Roman ("A Decade of Storm" hält den Rekord mit 1.600 Seiten) und mein einziger und ziemlich sicher auch letzter 24. Jahrhundert-Roman, auch wenn ich überraschend viel Spaß hatte, einige der TNG-/VOY-Ära-Charaktere zu schreiben.

Feedback ist mir immer willkommen, auch zu den einzelnen Kapiteln. :)

Gabi

Antw:Star Trek: Enterprise - The Romulan War
« Antwort #10 am: April 11, 2017, 12:56:02 Nachmittag »
Ich glaube, dieser Kommentar stammt sogar von mir. :D
Als Enterprise-Fan und jemand, der selbst schon seine Version des Romulanischen Krieges geschrieben hatte, war ich natürlich sehr interessiert daran, welche Alternative dazu die offiziellen Relaunch-Romane zu bieten hatten, war aber doch sehr enttäuscht von diesen.


Ups, sorry! Hatte ich mir Dir schon darüber gesprochen? (schieben wir es mal auf das Alter  8) ) - okay, dann bleiben die gestrichen. Von anderen habe ich nämlich so ziemlich dasselbe gehört.

Zitat
Da haben die Autoren sich offenbar gedacht, sie hätten einen Freibrief, diese Folge zu ignorieren, nur weil sie generell unbeliebt ist. Aber so läuft das meiner Meinung nach nicht mit dem Canon. ;)

Also bei DEM Finale würde ich da allerdings auch beide Augen zudrücken, wenn das jemand ignoriert. Mich hat es auch schon mal in den Fingern gejuckt etwas weiterzuschreiben, und da hätte ich zumindest das mit Tucker und T'Pol ebenfalls ignoriert.

Zitat
So viel über T'Pol erfährt man in der letzten Folge eigentlich nicht.  :shrug: Ihre Zukunft war recht offen.

Ich meine damit, dass sie Tucker folgt. Ich hätte wetten können, dass sie das in "Landing on Barbarious Coasts" nicht tun würde. Aber so finde ich es schöner.

Zitat
Feedback ist mir immer willkommen, auch zu den einzelnen Kapiteln. :)

Dann fange ich im anderen Thread doch gleich mit Kapitel 1 an.

MFB

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Antw:Star Trek: Enterprise - The Romulan War
« Antwort #11 am: Juni 17, 2018, 08:43:10 Vormittag »
10 Jahre FanFiction-Romane

Genau heute vor 10 Jahren habe ich das erste Kapitel von "The Romulan War" (auf scifi-forum.de) erstveröffentlicht! Seither bin ich dem Hobby, Star Trek-Romane zu verfassen und in leicht zugänglicher Form zu veröffentlichen, treu geblieben. Zur Feier des heutigen Jubiläums habe ich auf meinem Blog eine kurze Übersicht aller meiner bisherigen Projekte veröffentlicht:

https://rumschreiber.wordpress.com/2018/06/17/10-jahre-fanfiction-romane-vom-rumschreiber/

Ich bedanke mich an dieser Stelle bei allen Lesern von "The Romulan War" und meinen anderen Geschichten und würde mich sehr freuen, wenn meine Romane auch in Zukunft das Interesse neuer Leser wecken!   :)