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Thema: Interplanetarer Zoo  (Gelesen 2377 mal)

Gunni

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Interplanetarer Zoo
« am: März 31, 2015, 08:01:03 Vormittag »
Ich habe das Thema bisher nicht gefunden und hoffe, dies ist der richtige Platz dafür. Ansonsten bitte einfach verschieben...

Ich bin ja immer schwer entzückt, wenn in Episoden oder Geschichten außerirdische Tiere (oder Pflanzen) auftauchen, angefangen vom Tribble über Targs und cardassianischen Wühlmäusen bis hin zu Eigenkreationen wie zum Beispiel Gabis Chamäleon-Struppi in, ich glaube, es war "Schattenkampf". Wie sieht es aus, belebt Ihr Eure Geschichten mit Vertretern aus der Star Trek-Menagerie oder erfindet Ihr gerne eigenes Getier? Es wäre doch mal ganz nett, das Thema Fauna (und Flora) hier etwas näher zu erörtern.

ulimann644

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Antw:Interplanetarer Zoo
« Antwort #1 am: März 31, 2015, 08:34:59 Vormittag »
Für den Rückblick in ICICLE-1 auf Avenal VII habe ich eine eigene Flora entwickelt - was mir folgerichtig schien, da der Planet im Canon nie gezeigt wurde.
Drei Pflanzen - alle drei habe es in sich und sind mit Vorsicht zu genießen - habe ich dabei speziell erläutert:

TRIGANULA: (Die A´s lang gesprochen)
Die Triganula gehört zu den gefährlichsten und giftigsten Pflanzen auf Avenal VII. Bei dieser Buschpflanze, die bis zu 2,50 Meter erreichen kann, handelt es sich um eine fortbewegungsfähige Art, die sich auf ihren sehr geschmeidigen Luftwurzeln bewegt und zudem über ein gewisses Instinktbewusstsein verfügt.
Hauptsächlich sind diese Pflanzen zwischen Vormittag und frühem Nachmittag unterwegs, bevor sich ihre Wurzeln bis zum nächsten Tag in den Boden graben, um Flüssigkeit aufzunehmen und zu speichern.
Ihre Beute, die hauptsächlich aus kleinen Säugetieren des Planeten besteht, tötet die Pflanze durch einfaches Auflegen ihrer breiten Blätter. Über winzige, Kanülen gibt sie dabei ein hochkonzentriertes Gift über die Haut der Beute weiter, dass selbst bei Humanoiden innerhalb weniger Minuten zum Tod führt.

EVARIAN:  (Die A´s ebenfalls lang gesprochen)
Bei der Evarian handelt es sich um eine hochgiftige Pflanze, des Planeten Avenal VII, die flach auf dem Boden wuchert. Tagsüber zieht sich die lichtempfindliche Pflanze unter dichtes Buschwerk zurück. Sobald die Abenddämmerung heraufzieht, rollt sie ihre gefährlichen Dornenschlingen aus, wobei die fingerlangen Dornen in der Lage sind, auch festere Kleidungsmaterialien zu durchdringen.

ILUMÉ-BAUM:
Der Ilumé-Baum wächst so gut wie überall auf Avenal VII. Zur Abenddämmerung lässt er klebrige Lianen zu Boden sinken, in denen sich die Nachträuber unter der Fauna des Planeten sehr oft unrettbar verheddern. Auch Humanoiden können diese Lianen gefährlich werden.
Gegen Anbruch der Morgendämmerung holen diese Bäume ihre Lianen, samt ihrer Opfer wieder ein, wo sie langsam von der Pflanzensäure zersetzt, und den Bäumen als Nährstoffe zugeführt werden.


Zudem habe ich in besagter Episode eine intelligente, pflanzliche Lebensform, die KOR-NAXA:
Die Kor-Naxa sind eine etwa 1,50 Meter hohe, pflanzliche Intelligenz, die auf dem Planet Kor-Nax beheimatet ist.

HISTORIE:
Im Laufe der Jahrmillionen haben die Kor-Naxa die Fähigkeit erlangt bewusst zu Denken. Zu diesem Zeitpunkt besitzen die Kor-Naxa noch nicht die Fähigkeit der Fortbewegung, also entwickeln sie allmählich die Fähigkeit sich über weite Strecken, Kraft ihrer geistigen Fähigkeiten, untereinander zu verständigen. Im Laufe der folgenden Generationen erkennen sie, dass sie darüber hinaus in der Lage sind, das Wachstum der umgebenden Flora durch Absonderung bestimmter, körpereigener Sporen zu beeinflussen. Sie schaffen sich so, auf friedliche Art und Weise, eine Welt nach ihren Vorstellungen.

METABOLISMUS:
Die Vertreter dieser Spezies bestehen hauptsächlich aus einem Stängel von zwanzig Zentimetern Durchmesser der sich zum Boden hin auf das Doppelte verbreitert. Etwa zwei Finger breite Lianen umschlingen diese Stängel, wobei einige von ihnen, dicht unterhalb der Fußball großen, bordeaux-roten Blüte lose herab hängen. Sie nehmen über Rezeptoren in den „Blütenblättern“ ihre Umwelt jederzeit in vollem Umfang wahr, wobei diese Fotorezeptoren hyperpolarisiert werden, wodurch im Sinneszentrum ein Bild der Umgebung erzeugt wird.
Desweiteren haben die Kor-Naxa, im Laufe der Zeit ein Generationsgedächtnis entwickelt. Was eine Generation erlebt, wird jenen, die ihnen nachfolgen, weitergegeben. Auf diese Art und Weise gerät nichts in Vergessenheit, obwohl es bei den Kor-Naxa keine geschriebene Geschichte gibt.
Mit der Zunahme der kognitiven Fähigkeiten bildet sich die Fähigkeit heraus, dass die Kor-Naxa auch fremde, biologische Lebensformen suggestiv beeinflussen können.
Auf starke Emotionen anderer Wesen reagieren diese Wesen allergisch, sogar schreckhaft.

ERSTER KONTAKT ZUR FÖDERATION:
Im Mai des Jahres 2381 werden Captain Tar´Kyren Dheran und Commander Pasqualina Mancharella auf die Welt der Kor-Naxa verschlagen. Commander Mancharella wird gleich nach der Ankunft von den Kor-Naxa per Suggestion, geistig übernommen. Tar´Kyren Dheran, der gegen diese Beeinflussung immun ist, gelingt es Kontakt zu den Kor-Naxa herzustellen. Nach erfolglosem Verhandeln mit den Pflanzenwesen, gelingt es dem Andorianer schließlich, Pasqualina Mancharella zu befreien, und, mit Hilfe eines Transwarp-Portals, den Planeten wieder zu verlassen.

KRIEG GEGEN DIE FÖDERATION:
Im Jahr 2401 fallen die Kor-Naxa in die Milchstraße ein, und beginnen damit, Föderationskolonien und deren Bewohner, dank ihrer kognitiven Fähigkeiten, unter ihre Kontrolle zu bringen. Bei ersten Gefechten zwischen Föderationsraumschiffen und Raumschiffen der Kor-Naxa müssen die Föderationsbefehlshaber die unangenehme Erfahrung machen, dass die, gleichfalls pflanzlichen, Raumschiffe der Invasoren vollkommen immun gegen das Phaserfeuer der Föderationsschiffe, und gleichfalls gegen die Energieentfaltung von deren Torpedos, sind.
Die Kor-Naxa dringen, zum Ende des Jahres 2403, in den Bajoranischen Sektor vor. Noch immer ist von der Föderation kein wirksames Mittel gefunden worden um die Biohüllen der Kor-Naxa-Raumschiffe zu durchschlagen. Admiral Valand Kuehn übernimmt den Oberbefehl über die Erste Flotte, die unter Vizeadmiral Tar´Kyren Dherans Kommando steht, und der Fünften Flotte, unter dem Kommando von Vizeadmiral Sylvie LeClerc.
Nachdem das Flaggschiff der Fünften Flotte, durch eine Kollision mit einem der Kor-Naxa-Raumschiffe stark angeschlagen wird, wobei fast Dreiviertel der Besatzung ums leben kommt, aber auch das Bioschiff einigen Schaden erleidet, entschließt sich Vizeadmiral Sylvie LeClerc zu einem verwegenen Kommandounternehmen.
An der Spitze einiger Unverletzter und leicht Verwunderter, dringt sie in das kor-naxanische Bioschiff ein und es gelingt ihr, und ihren Leuten, Proben zu erbeuten, sowohl von den Kor-Naxa selbst, wie auch von ihrer Biotechnik.
Der Trupp schafft es, unter Verlusten, zu denen auch LeClerc zählt, aus dem Bioschiff, zu entkommen und die Proben auf ein Schiff der Fünften Flotte in Sicherheit zu bringen.
Im Jahr 2404 steht die Föderation im Bajoranischen und im Cardassianischen Sektor, im Kampf gegen die Kor-Naxa, mit dem Rücken zur Wand. Doch es gelingt den Wissenschaftlern der Föderation endlich, aufgrund der durch die Bioproben gewonnenen Erkenntnisse, eine Flüssigkeit zu entwickeln, die selbst bei absoluter Weltraumkälte nicht in den festen Aggregatzustand wechselt, und die gleichzeitig die Biopanzerung der Kor-Naxa-Raumschiffe zersetzen kann. Eilig werden Raumschiffe der Ersten und Fünften Flotte in das Sol-System entsandt, und dort mit speziellen Torpedos bestückt, welche diese Flüssigkeit ins Ziel bringen können. In letzter Sekunde können diese Raumschiffe verhindern, dass es zu einer Invasion von Cardassia und Bajor kommt.
Nachdem die Sternenflotte die Flotten der Kor-Naxa aus dem Raum der Föderation gedrängt hat, gelingt es einige Wochen später einigen telepathisch hoch begabten Betazoiden im Dienst der Sternenflotte, Kontakt zu den Kor-Naxa herzustellen, nachdem diese zuvor nicht auf solcherlei Kontaktversuche reagierten. Es gelingt einer Delegation der Föderation, der auch Vizeadmiral Tar´Kyren Dheran angehört, einen Friedensvertrag auszuhandeln, in dem sich die Kor-Naxa verpflichten, auf alle territorialen Ansprüche innerhalb der Milchstraße zu verzichten. Im Gegenzug gewährleistet die Föderation, die Magellanschen Wolken als den angestammten Lebensraum der Kor-Naxa anzusehen, und diesen unangetastet zu lassen. Eine Zusatzklausel soll dabei eine spätere, diplomatische Kontaktaufnahme beiderseitig ermöglichen. Die Kor-Naxa gehen auf diese Vorschläge ein und schließen zum Ende des Jahres hin einen Friedensvertrag mit der Föderation.

Nerys

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Antw:Interplanetarer Zoo
« Antwort #2 am: März 31, 2015, 09:16:42 Nachmittag »
Genau mein Thema, so als Biologie/Zoologie-Fan ;) Da ich mich ja hauptsächlich in bajoranischen Gefilden bewege, tummelt sich meine Menagerie auch dort. Wenns im Canon bzw. Semi-Canon schon was gibt, leihe ich mir das. In den Romanen tauchen z.B. als Reittiere die Verdanis auf, die recht interessant beschrieben werden. Auf Bashir wirken sie wie eine Mischung aus Pferd und Strauß. Ich hab auch mal eins gezeichnet (siehe mein Fanart-Thread).

Selbst habe ich Bajor mit den folgenden Tierchen bevölkert:

Die ith'ildin
Sie sind mytische Vögel, die man auch als Mondeulen kennt. Ihre Gestalt ähnelt einer Schleuereule, das weiße Gefieder ist aber nicht wie bei diesen von braunen Sprenkeln durchzogen, sondern besitzt an Schwingen und Rücken hell graue Schattierungen. Markant ist der runde, weiße und mondförmig anmutende Gesichtsschleier sowie die bernsteinfarbenen Augen. Schnabel und Füße sind dunkler grau. Man sagt den Vögeln nach, dass sie Boten der Propheten wären, die pagh derer, die keine Ruhe finden. In den Legenden führen sie die frisch aus dem Leben geschiedenen zu den Propheten, doch manchmal erscheinen sie auch den Lebenden. Es sind Geschöpfe der Nacht und des Zwielichts. Obwohl diese Vögel in Bajors Geschichte immer wieder Erwähnung finden, konnte ihre Existenz nie wissenschaftlich bewiesen werden. Jene, die einen gesehen haben, zweifeln nicht daran, dass es sie gibt.

Okay, das war ein wenig... mythisch halt ;) Aber ich habe noch ein paar auf Bajor sehr real existente Geschöpfe auf Lager. Wenigstens in meinem Kopfcanon.

Hori
Auch das ist ein Vogel. Er ist etwa krähengroß mit langem Schwanz, weißem Federkleid und blauen Flügelunterseiten. Seine Heimat ist das schneereiche Hochgebirge, wo ihn seine Gediederfarbe gut tarnt. Kennzeichnend für ihn ist sein ansprechender abwechslungsreicher Gesang.

Lannak
Ein höhlenbewohnendes Reptil, eidechsenähnlich und etwa zwanzig Zentimeter lang. Da es sich meistens in dunkler Umgebung aufhält, ist seine Färbung unauffällig dunkelgrau bis fast schwarz, am Bauch etwas heller. Lannaks sind exzellente Kletterer und orientieren sich mittels ihres feinen Gehör- und Geruchsinns. Sie leben hauptsächlich von Algen und Moosen, die an den Höhlenwänden wachsen und kommen nach draußen, um sich von der Sonne wärmen zu lassen.

Turonko
Die insektenartigen zehnbeinigen Wüstenbewohner haben die Farbe von Sand und Stein, was ihnen eine hervorragende Tarnung verschafft, obwohl sie fast handtellergroß sind. Sie jagen kleine Wirbellose, die sie mit ihren starken Kiefenr halten bis das Gift zu wirken beginnt. Ihr Biss ist schmerzhaft, das Gift aber in den meisten Fällen nicht lebensgefährlich. Es kann jedoch eine Reihe von Nebenwirkungen wie Schwindel oder Halluzinationen auslösen.

Nurjak
Sie leben in den weitläufigen alten Wäldern im Norden und nehmen als große Räuber etwa die Rolle von Bären ein. Ihr Aussehen ist wolfsähnlich, aber deutlich größer und gedrungener. Das Fell besitzt verschiedene graue und braune Schattierungen. Nurjaks sind ausgesprochene Einzelgänger und jagen auch allein. Obwohl man es nicht auf den ersten Blick vermutet, sind sie schnelle ausdauernde Jäger und können auch einem einsamen Wanderer gefährlich werden, wenn er in ihr Revier eindringt.

Ja äh, dann habe ich noch Vögel wie Golddrosseln und mövenartige Meeresvögel rumfliegen...
« Letzte Änderung: März 31, 2015, 10:30:59 Nachmittag von Nerys »

VGer

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Antw:Interplanetarer Zoo
« Antwort #3 am: März 31, 2015, 09:54:11 Nachmittag »
Nerys, warst das nicht Du, die Kira ein zugelaufenes bajoranisches Haustier angedichtet hat (ich bilde mir ein, ein affenartiger Hasenhund oder ein hundeartiger Affenhase oder so ähnlich?) oder was das Gabi in einer Wichtelgeschichte für Dich? Das fand ich nämlich ganz toll!

Nerys

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« Antwort #4 am: März 31, 2015, 10:29:34 Nachmittag »
Das war Gabi :D

Gabi

Antw:Interplanetarer Zoo
« Antwort #5 am: März 31, 2015, 11:25:55 Nachmittag »
"Chamäleon -Struppi" und "affenartiger Hasenhund" - ich schätze,  das beantwortet die Frage nach meinen Versuchen in dieser Richtung und warum ich das im Normalfall eher unterlasse. ;)

@ Gunni: erzähl doch von Deinen vielen gut durchdachten Lebewesen ein wenig.
Sie hat sowohl für Razaghan als auch für Cardassia eine tolle Fauna kreiert.

@ Nerys: wo kommen Deine letztgenannten bajoranischen Tiere vor?  Ist das für die Wüsten -FF?

Nerys

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Antw:Interplanetarer Zoo
« Antwort #6 am: April 01, 2015, 07:36:12 Vormittag »
Also der Hori wird in "Blutsbande" erwähnt. Das Lannak und der Nurjak in "Dunkle Träume". Und der Turonko natürlich in der Wüstenstory, das Viech wird da auch noch eine Rolle spielen.

Gunni

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Antw:Interplanetarer Zoo
« Antwort #7 am: April 01, 2015, 08:30:55 Vormittag »
Ähm, Gabi, das mit dem Chamäleon-Struppi war aber keineswegs abwertend gemeint, im Gegenteil! Ich fand das Kerlchen zu drollig und würde wohl einen haben wollen. Auch wenn ich es mir kompliziert vorstelle, wenn so einer dazu neigt, Dinge vom Tisch zu nehmen. Oder den Postboten zu zwicken.  8)

Tja, eigenes Getier, was nehm wir denn...

Myrskh. Rhazaghanischer Fleischfresser. Flacher Kopf, starkes Gebiß, langer agiler Körper. Bevorzugt leichte, sandige Böden, wo er Wildpfade untergräbt und einen sogenannten Kessel anlegt. Bricht ein Beutetier ein, wird es aus einem der Nebengänge heraus angegriffen und getötet. Ist die Beute groß und wehrhaft, wechselt der Myrskh aus seiner Grundform in eine giftspuckende Gestalt, da er wie alle rhazaghanische Säuger in seiner Brust ein Organ aufweist, das es ihm erlaubt, sein Äußeres zu ändern. Der Myrskh verfügt nur über eine einzige Alternativgestalt.
Maßnahmen bei einem Sturz in einen Myrskhkessel: Die einzige bestehende Chance ist, den Myrskh irgendwie zu töten, solange er glaubt, er habe es mit schwächerer Beute zu tun. Hat er erst einmal gewechselt, ist ein Entkommen nahezu ausgeschlossen.

Nabroon. Großer rhazaghanischer Pflanzenfresser. Hoher Widerrist, abfallender Rücken, ungewöhnlich langer, niedrig getragener Hals, der das Tier aussehen läßt, als trüge es den kleinen Kopf auf einem langen Balken vor sich her. Bildet große Herdenverbände, beansprucht jedoch einen gewissen Freiraum von mindestens sechs Körperlängen um sich, weshalb sich eine Herde über viele Quadratkilometer verteilen kann. Beim Durchqueren eines solchen Herdenverbandes unbedingt den rangfolgebedingten Individualfreiraum beachten, ansonsten kann der Versuch rasch zu einem tödlichen Spießrutenlauf werden, da Nabroons mit ihren muskulösen Hälsen zuschlagen. Erfahrene Wanderer greifen an dieser Stelle zu einem Trick, indem sie einen rhazaghanischen Jagdschrei ausstoßen. Nabroons reagieren für gewöhnlich schreckhaft und wechseln dann unverzüglich in die runde, stachelbewehrte Panzerluum, was für den Beobachter den Eindruck erweckt, eine graue, vier Tonnen schwere Kastanie vor sich zu haben. In einer Art Dominoeffekt pflanzt sich der Wechselvorgang durch die ganze Herde fort, so daß binnen kurzem nur noch inaktive, in der Panzerluum befindliche Nabroons in der Gegend herumliegen. Es wird empfohlen, die Herde nun zügig zu durchqueren, da nach einer Weile die Rückreaktion einsetzt.

Gabi

Antw:Interplanetarer Zoo
« Antwort #8 am: April 01, 2015, 11:43:49 Vormittag »
Gunni, Deine razaghanischen Tiere finde ich immer wieder faszinierend. Ich fände es schön, wenn Du sie nach und nach hier alle vorstellen würdest. Da steckt so viel Überlegung und Liebe drin, wie Du diese Welt erschaffen hast.

Gunni

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Antw:Interplanetarer Zoo
« Antwort #9 am: April 01, 2015, 01:19:52 Nachmittag »
Lieb von Dir, Gabi; ich bring auch gern wieder etwas über mein Geviechs, aber da ich grad dran war, möchte ich gerne noch etwas von Eurem Teil von Star Treks Tierleben hören (oder sehen). Von Deinem affenartigen Hundehasen weiß ich zum Beispiel noch gar nichts, da würde ich mich sehr über eine Beschreibung freuen. Nerys, ich hab erstmal das Forum durchsucht wie bekloppt, aber schließlich hab ich das Verdanis doch gefunden. Ein herrlich kurioses Geschöpf, offenbar ein Paarhufer, das ist auf weichem Untergrund bestimmt von Vorteil. Der Hals ist wirklich wie beim Strauß, und die aparten Ohren... Sagt mal, ihr habt doch das Talent dafür, könnt ihr nicht mal bei Gelegenheit Bilder von Euren Tieren einstellen? Turonkos? Und Shasuinn? Und Hasenhunde? Und...?

VGer

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Antw:Interplanetarer Zoo
« Antwort #10 am: April 01, 2015, 01:44:58 Nachmittag »
Hmmm ... ich muss gesetehn, ich bin ziemlich unkreativ was Tiere angeht, habe es aber auch noch nie wirklich gebraucht. Vor allem, da ich mich ja eher selten auf Planeten aufhalte, da ergibt sich das einfach nicht so leicht.

Die paar Haustiere, die bisher durch meine Geschichten krabbeln, sind sogar canon: die Katzen und der holographische Leguan der Familie Barclay-Zimmerman.  :D

Für die neue Geschichte (das XA-Prequel) denke ich über ein paar Tiere nach. Erstens hätte ich gerne eine Art "Andorianisches Pferd", vielleicht ähnlich wie ein Tauntaun, als eine von Kevals Jugenderinnerungen die er auf dem Holodeck rekonstriuert. Zweitens hätte ich gerne eine Art Archaeopteryx oder Pterodactylus als eine der einheimischen Tierarten auf dem nächstgelegenen Planeten etabliert, ich kann mir nämlich gut vorstellen dass mitten in dem Chaos irgendwann Jack mit einem Dinobaby heimkommt, damit ihn auch irgendwer lieb hat ;)

"Chamäleon -Struppi" und "affenartiger Hasenhund" - ich schätze,  das beantwortet die Frage nach meinen Versuchen in dieser Richtung und warum ich das im Normalfall eher unterlasse. ;)

 :-[ ... aber es war ja süüüß! Ich erinnere mich sogar noch an den Namen, nur nicht mehr an die Details – wobei ich zu meiner Verteidigung sagen muss, bei mir heißt jedes Tier prinzipiell einmal "Katze", also ...  :-[

Gabi

Antw:Interplanetarer Zoo
« Antwort #11 am: April 01, 2015, 03:15:58 Nachmittag »
@VGer: Tauntaun erweckt Kindheitserinnerungen. Das waren noch die Zeiten, in denen alles prima und Star Wars das Nonplusultra für mich war  :) .

@Gunni: meine Shasuinn sehen genauso aus wie Wölfe: Skaill. Zu der Zeit, als ich Abriachan geschrieben habe, hatte ich kein Interesse an neuen Erscheinungsformen. Daher gleichen die Abriachaner auch den Terranern äußerlich völlig.

Also falls VGer tatsächlich das Tier aus meiner Wichtel-FF für Nerys meinen sollte, dann ist alles, was es zum "affenartigen Hasenhund" gibt, folgende Beschreibung Kiras:

Zitat
"...Lepor ... Das sind kleine Säuger, etwa so groß“, sie beschrieb mit den Händen einen Abstand, der in etwa der Länge ihres Unterarms entsprach. „Ganz weich und kuschelig mit runden Ohren und einem Stummelschwanz. Vor allem im Winterfell sind sie für kleine Mädchen einfach unwiderstehlich“, gestand sie reumütig.

Aber vielleicht meint VGer auch eine andere Geschichte ...  :P

Ansonsten kommen in meinen FFs wenig Tiere oder Pflanzen vor. Wenn ich mit meinem Projekt an den Punkt komme, an welchem die ozeanographische Station in Erscheinung tritt, werde ich mir wahrscheinlich auch ein wenig eine maritime Fauna für Bajor zurechtlegen (National Geographic Artikel liegen in Massen bereit). Aber im Moment bin ich im Kopf noch mit der bajoranisch/cardassianischen Vergangenheit und Zukunft beschäftigt und für Cardassia gibt die Romanlandschaft einiges an Tieren bereits her (interessanterweise auch ein Reptil, welches sich chamäleonartig der Umgebung anpasst, um sich zu schützen - das habe ich nach meiner Bingo-FF gelesen und ich fand es sehr passend :) )

VGer

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Antw:Interplanetarer Zoo
« Antwort #12 am: April 01, 2015, 03:43:52 Nachmittag »
Doch, genau das meinte ich. Irgendwie dachte ich da sofort an ein lemurenartiges Gesicht und den Körperbau eines Kaninchens, und das etwa in der Größe eines kleinen Hundes. Aber wahrscheinlich hast Du Dir das völlig anders vorgestellt?  :-[

Tauntauns passen für mich einfach nach Andoria ... oder zumindest etwas annähernd ähnliches. Da wird's noch eine erheiternde aber eigentlich total traurige Väter-und-Söhne-Holodeck-Szene geben, bei der Harry Kim vom "Pferd" fällt, und Teddys total pubertäre Kommentare zum Thema Reiten ... ;) ;D

Gabi

Antw:Interplanetarer Zoo
« Antwort #13 am: April 01, 2015, 03:58:17 Nachmittag »
Tauntauns passen für mich einfach nach Andoria ... oder zumindest etwas annähernd ähnliches. Da wird's noch eine erheiternde aber eigentlich total traurige Väter-und-Söhne-Holodeck-Szene geben, bei der Harry Kim vom "Pferd" fällt, und Teddys total pubertäre Kommentare zum Thema Reiten ... ;) ;D

Aber Du wirst es doch hoffentlich nicht aushöhlen, um die Kälte zu überdauern  ^^ ....
Ja, die würden mit ihrer Eisplanetenherkunft zu Andoria passen.

VGer

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Antw:Interplanetarer Zoo
« Antwort #14 am: April 04, 2015, 10:56:15 Vormittag »
Huch, jetzt habe ich tatsächlich im Vorbeigehen noch ein Tier erfunden:

Zitat
Die einladenden sandfarbenen Polster, die wesentlich weicher aussahen als sie
waren, knallten ihr so hinterhältig schmerzhaft in den Rücken wie ein Frekja
ein auf dem Planeten Trill einheimisches Tier, dessen Fell sich binnen Sekunden
zu fiesen Stacheln verhärten konnte, wenn es sich angegriffen fühlte.

Ich bin seit jeher fasziniert von Igeln und Stachelschweinen und Gürteltieren und so weiter, und da ist mir die Idee dazu gekommen: was, wenn es ein Tier gäbe, das zwischen von "it's so fluffy I'm gonna die" und Kaktus wechseln kann? Und praktischerweise brauchte ich in dem Moment eine nette Metapher, und der Neffe der Brahmse wollte ein Haustier haben. ;D

Und @Gabi: nein, wird nicht ausgehöhlt, ich will ja keinen Tauntaunfleischskandal anzetteln ;)