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Thema: Voyager (VOY)  (Gelesen 8170 mal)

Robi

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« Antwort #15 am: März 13, 2015, 05:15:57 Nachmittag »
Mit ein Grund, diese Zeitlinie auszulöschen ... :lol: ... weil eigentlich wird er zuerst Captain der Kirk und dann Captain der Enterprise. Ich bin die kosmische Macht, die für Harry Kims Wohlbefinden und seine Karriere zuständig ist ;)

Und dann hast du den armen Kerl sieben Jahre als Ensign rumlaufen lassen? Schäm dich...

So, und wenn Ihr nichts dagegen habt, werde ich hier mal abtrennen und die Voyager-Diskussion in den Voyager-Thread verlagern, okay? :mopp:

Machen Sie es so!

VGer

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« Antwort #16 am: März 13, 2015, 05:19:30 Nachmittag »
Und dann hast du den armen Kerl sieben Jahre als Ensign rumlaufen lassen? Schäm dich...

Kindheitstraumata müssen sein ;) Zumal ich in meinem Kopfcanon nichts am bestehenden Voy-Canon ändere (for better or for worse) ...

Wobei, die Zeitreisenfolge mit Captain Braxton war noch viel absurder als Endgame ... wie gesagt, wibbly wobbly timey wimey stuff ist generell bizarr, aber das kam sogar mir reichlich unlogisch vor.

Robi

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« Antwort #17 am: März 13, 2015, 05:23:47 Nachmittag »
Wobei, die Zeitreisenfolge mit Captain Braxton war noch viel absurder als Endgame ... wie gesagt, wibbly wobbly timey wimey stuff ist generell bizarr, aber das kam sogar mir reichlich unlogisch vor.

Siehe mein letzter Beitrag vor deiner Putzaktion.
Wenn ich im Jahre 23ungerade zurück zur Erde will und aus irgendwelchen Gründen im Erdorbit des Jahres 1996 lande - dann wäre mein erster Gedanke: "Wie hat Kirk das damals noch mit dem Slingshot-Effekt gemacht...?"

VGer

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« Antwort #18 am: März 13, 2015, 05:25:49 Nachmittag »
Slingshot-Effekt? Das ist mir gerade nicht erinnerlich, sorry, bin auch kein Kirk-Zeiten-Experte. Wie soll das funktionieren?

Robi

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« Antwort #19 am: März 13, 2015, 05:32:24 Nachmittag »
Slingshot-Effekt? Das ist mir gerade nicht erinnerlich, sorry, bin auch kein Kirk-Zeiten-Experte. Wie soll das funktionieren?

Man sucht sich eine Objekt mit möglichst großer Masse - in diesem Fall unsere Sonne - steuert mit hohem Warpfaktor so nah wie möglich an das Objekt heran, wobei die Massenanziehung die Geschwindigkeit noch weiter steigert.
Ändert man nun den Kurs weg von besagtem Objekt, setzt eben jener Effekt ein, der das Schiff durch die Zeit transportiert.
Hat Kirk dreimal erfolgreich durchgezogen, einmal in der Serie und zweimal in ST IV.
(Gut, im Film hatte er den zusätzlichen Vorteil, dass der Vorbesitzer niemand anderes als Christopher Lloyd war: "When this baby hits Warp 8.8, you're going to see some serious shit.")

VGer

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« Antwort #20 am: März 13, 2015, 05:36:59 Nachmittag »
Ah, das war das, weiß schon wieder. Danke :) Ja, da hat Janeway an der Akademie wohl gerade geschlafen, als das erklärt wurde, anders kann ich mir das auch nicht erklären ;)

Haben die Ferengi in ihrer DS9-Zeitreise-Folge (Little Green Men – übrigens eine meiner absoluten Favoriten, weil so herrlich absurd und zum Schreien komisch!) nicht auch so einen ähnlichen Effekt benutzt?

Robi

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« Antwort #21 am: März 13, 2015, 05:49:30 Nachmittag »
Ah, das war das, weiß schon wieder. Danke :) Ja, da hat Janeway an der Akademie wohl gerade geschlafen, als das erklärt wurde, anders kann ich mir das auch nicht erklären ;)

Oder sie hat Torres und Kim nicht zugetraut, das auf die Platte zu kriegen...
"Kirk hatte Spock und Scott, und was hab ich? Einen Dauer-Ensign und eine Ingenieurin, die einen Tricorder braucht, um Scheiße zu identifizieren... Also doch besser die längere Strecke."
:P

€dit: Ich hab mir die betreffende Folge (The 37's) nochmal angesehen und muss mich korrigieren: Torres schafft es nicht mal mit einem Tricorder, die Substanz auf der Ladefläche als das zu identifzieren, was sie ist... :omg:

Haben die Ferengi in ihrer DS9-Zeitreise-Folge (Little Green Men – übrigens eine meiner absoluten Favoriten, weil so herrlich absurd und zum Schreien komisch!) nicht auch so einen ähnlichen Effekt benutzt?

Nee, das war irgendeine komische Geschichte mit dem Kemacite, das Quark geschmuggelt hat.
« Letzte Änderung: März 14, 2015, 02:12:18 Vormittag von Robi »

ulimann644

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« Antwort #22 am: März 14, 2015, 01:51:31 Nachmittag »
Seien wir doch mal ehrlich - Zeitreisen bei Voyager waren generell etwas mau.
In Future's End denkt keine Sau an den Slingshot-Effekt, der nachgewiesenermaßen funktioniert. Okay, dann wäre die Serie ein paar Jahre zu früh zu Ende gewesen (nicht, dass es mich gestört hätte) - aber wenigstens einen Dialog darüber, dass das aus was für einem Grund auch immer in diesem Fall nicht funktionieren würde, hätte ich mir schon gewünscht...
Und dass sie am Ende von Year of Hell den Reset Button gedrückt haben, fand ich auch etwas billig. Da hätte man soviel draus machen können...

100% agree.
Solche Episoden kann man manchmal (je nachdem, wie gut der Plot als Ganzes ist) genießen, wenn man zuvor seinen "Logiksektor" abgeschaltet hat. Ansonsten...  :'(

(Auch wenn Harry Kim mal wieder die Arschkarte gezogen hat - eigenes Schiff ja, aber ein Minischiffchen, das nach dem kleinsten US-Bundesstaat benannt ist. Irgendeine kosmische Macht scheint den guten Harry nicht zu mögen... :devil:)

Ich selbst würde das etwas anders sehen.
Ein größeres Schiff bedeutet vielleicht mehr Prestige und auch mehr Verantwortung, aber ich denke, dass es auch mehr Stress bedeutet. Evt. ist durch die relativ große Crew auch der Umgang mit der Crew (als Ganzes) zwangsläufig unpersönlicher.
Ein kleines Schiff bedeutet möglicherweise weniger Prestige und weniger Verantwortung aber bestimmt auch weniger Stress und bei einer kleinen Crew kann man sich viel mehr um den Einzelnen kümmern. Ich bin der Ansicht, dass ein Captain eines kleinen Schiffes seine Crew (als Ganzes) wesentlich besser kennt, und dass da ein größerer Zusammenhalt, als Gesamt-Team besteht.

Wenn ich im ST-Verse leben würde, ich Captain der Sternenflotte wäre und ich es mir aussuchen könnte, dann würde ich nicht ein Schiff der Galaxy-Klasse oder der Sovereign-Klasse haben wollen. So ein kleiner, schneller Hobel a la RHODE ISLAND (schnell müsste der natürlich dann schon sein, was canonisch vielleicht nicht unbedingt der Fall ist), oder aber ein Schiffchen bis maximal 450-500 Meter Länge (AKIRA, INTREPID, NORWAY oder STEAMRUNNER) würde mich schon eher reizen.

Da wird´s vermutlich auf die jeweilige Veranlagung und/oder Ambitionen der jeweiligen Captains ankommen, ob er so ein kleineres Schiffchen als Höchststrafe oder als Hauptgewinn ansieht.

VGer

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« Antwort #23 am: März 14, 2015, 02:03:56 Nachmittag »
Ich selbst würde das etwas anders sehen.
Ein größeres Schiff bedeutet vielleicht mehr Prestige und auch mehr Verantwortung, aber ich denke, dass es auch mehr Stress bedeutet. Evt. ist durch die relativ große Crew auch der Umgang mit der Crew (als Ganzes) zwangsläufig unpersönlicher.
Ein kleines Schiff bedeutet möglicherweise weniger Prestige und weniger Verantwortung aber bestimmt auch weniger Stress und bei einer kleinen Crew kann man sich viel mehr um den Einzelnen kümmern. Ich bin der Ansicht, dass ein Captain eines kleinen Schiffes seine Crew (als Ganzes) wesentlich besser kennt, und dass da ein größerer Zusammenhalt, als Gesamt-Team besteht.

Da wird´s vermutlich auf die jeweilige Veranlagung und/oder Ambitionen der jeweiligen Captains ankommen, ob er so ein kleineres Schiffchen als Höchststrafe oder als Hauptgewinn ansieht.

Das sehe ich grundsätzlich ähnlich, und da stellt sich für mich dann die Frage nach Harry Kims Persönlichkeit, seinen Fähigkeiten und seinen Ambitionen. Die Rhode Island ist eine Nova-Klasse, und Novas sind Forschungsschiffe. Ich habe Harry nie als Forscher gesehen, auch wenn er in Voyager meist nur dumm rumsteht (leider!) ist er ja eigentlich Taktiker, Stratege, und wenn er mal was machen durfte dann hat er es meist gut und richtig gemacht. Von daher denke ich nicht, dass ein Forschungsschiff das Richtige für ihn wäre ... deshalb habe ich ihm in meinem post-Canon-Universum keine Nova umgehängt sondern eine Exeter, die zur diplomatischen Flotte gehört.

Robi

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« Antwort #24 am: März 14, 2015, 03:02:26 Nachmittag »
Ein größeres Schiff bedeutet vielleicht mehr Prestige und auch mehr Verantwortung, aber ich denke, dass es auch mehr Stress bedeutet. Evt. ist durch die relativ große Crew auch der Umgang mit der Crew (als Ganzes) zwangsläufig unpersönlicher.
Ein kleines Schiff bedeutet möglicherweise weniger Prestige und weniger Verantwortung aber bestimmt auch weniger Stress und bei einer kleinen Crew kann man sich viel mehr um den Einzelnen kümmern. Ich bin der Ansicht, dass ein Captain eines kleinen Schiffes seine Crew (als Ganzes) wesentlich besser kennt, und dass da ein größerer Zusammenhalt, als Gesamt-Team besteht.

Wenn ich im ST-Verse leben würde, ich Captain der Sternenflotte wäre und ich es mir aussuchen könnte, dann würde ich nicht ein Schiff der Galaxy-Klasse oder der Sovereign-Klasse haben wollen. So ein kleiner, schneller Hobel a la RHODE ISLAND (schnell müsste der natürlich dann schon sein, was canonisch vielleicht nicht unbedingt der Fall ist), oder aber ein Schiffchen bis maximal 450-500 Meter Länge (AKIRA, INTREPID, NORWAY oder STEAMRUNNER) würde mich schon eher reizen.

Da wird´s vermutlich auf die jeweilige Veranlagung und/oder Ambitionen der jeweiligen Captains ankommen, ob er so ein kleineres Schiffchen als Höchststrafe oder als Hauptgewinn ansieht.

Da bin ich ganz bei dir.
(Du hast da lustigerweise Schiffsklassen genannt, die in meinem Kopfcanon mehr oder weniger das Rückgrat der Sternenflotte bilden. ;D)
Nur: Wenn man mal realistische Maßstäbe anlegt, ist die USS Rhode Island von Größe und Besatzungsstärke her am ehesten vergleichbar mit einem Schnellboot oder Minensucher - und die werden zB bei der Marine meistens von einem Kapitänleutnant (vergleichbar Lieutenant) geführt. Was also macht Harry als 4-Pip-Captain auf so einem Kasten?

Das sehe ich grundsätzlich ähnlich, und da stellt sich für mich dann die Frage nach Harry Kims Persönlichkeit, seinen Fähigkeiten und seinen Ambitionen. Die Rhode Island ist eine Nova-Klasse, und Novas sind Forschungsschiffe. Ich habe Harry nie als Forscher gesehen, auch wenn er in Voyager meist nur dumm rumsteht (leider!) ist er ja eigentlich Taktiker, Stratege, und wenn er mal was machen durfte dann hat er es meist gut und richtig gemacht. Von daher denke ich nicht, dass ein Forschungsschiff das Richtige für ihn wäre ... deshalb habe ich ihm in meinem post-Canon-Universum keine Nova umgehängt sondern eine Exeter, die zur diplomatischen Flotte gehört.

"Wenn er mal was machen durfte..." :P
Das klingt schlüssig, ich glaube ich muss mich wirklich mal durch die XA-Vorgeschichte arbeiten.
Wie hast du eigentlich das Dilemma mit den verflixten sieben Jahren als Ensign gelöst? Einfach direkt zum Lieutenant Commander befördert oder beschleunigte Beförderungen?

VGer

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« Antwort #25 am: März 14, 2015, 03:21:55 Nachmittag »
Nur: Wenn man mal realistische Maßstäbe anlegt, ist die USS Rhode Island von Größe und Besatzungsstärke her am ehesten vergleichbar mit einem Schnellboot oder Minensucher - und die werden zB bei der Marine meistens von einem Kapitänleutnant (vergleichbar Lieutenant) geführt. Was also macht Harry als 4-Pip-Captain auf so einem Kasten?

Dumm rumstehen, was Harry meistens macht :P Ohne Spaß jetzt, genau das habe ich mich auch gefragt. Um nochmal auf den Kopfcanon einzugehen – in XA fliegt ja eine Nova rum, und Captain Weycori ist zwar rangmäßig ein Captain aber er ist eigentlich ein Wissenschaftler auf einem Schiff voller Wissenschaftler und hat "nur" eine Kommando-Zusatzausbildung gemacht bevor er die Calliope übernommen hat.

"Wenn er mal was machen durfte..." :P
Das klingt schlüssig, ich glaube ich muss mich wirklich mal durch die XA-Vorgeschichte arbeiten.
Wie hast du eigentlich das Dilemma mit den verflixten sieben Jahren als Ensign gelöst? Einfach direkt zum Lieutenant Commander befördert oder beschleunigte Beförderungen?

Ja, solltest Du vielleicht wirklich mal tun ;)

Bei mir wurde er zunächst "nur" regulär zum Lieutenant befördert, aber quasi als Belohnung auf die Enterprise versetzt und danach relativ schnell Lieutenant Commander. Ergo, in meinem Kopfcanon war Harry bei Nemesis etc. dabei, er war nur nicht zu sehen weil er abseits der Kameras dumm rumgestanden ist ;) Bis man ihn zum Captain gemacht und ihm die Kirk gegeben hat, hat's trotzdem vergleichsweise lang gedauert, denn bei Harry geht's einfach nicht schneller. Sieben Jahre als Ensign prägen wohl den Charakter :P

VGer

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« Antwort #26 am: März 16, 2015, 07:48:13 Nachmittag »
Die Kommandostruktur-Captain-Diskussion wurde abgetrennt, hier geht's weiter. Hier bitte zurück zum Thema: Voyager! :)

mod/VGer

:mopp:

Gabi

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« Antwort #27 am: März 28, 2015, 07:53:15 Vormittag »
Mit der fünften Staffel bin ich jetzt auch fast durch. Weiterhin empfinde ich Seven als den interessantesten Charakter. Wenn es nicht gerade Borg-Folgen sind, finde ich die Episoden mit ihr oft über dem Durchschnitt. Bei den Borg-Folgen allgemein bin ich irgendwie etwas enttäuscht. Da kommt so gar kein Gefahrengefühl bei mir auf. Die letzte, die ich gesehen habe (der Zweiteiler in der fünften Staffel), habe ich dann auch eher so ein wenig im Schnellvorlauf angeschaut.
Aber gestern Abend hatte ich mit "Liebe zwischen den Sternen" (oder so ähnlich) eine Folge, die ich genial fand. Seven ist so herrlich naiv und desaströs!

Gabi

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« Antwort #28 am: April 01, 2015, 08:27:37 Vormittag »
Oh mann, hilft nichts... ich bin ein Pawlow'scher Hund was Bajoraner angeht.  ;D

Habe gestern "Fleisch und Blut" gesehen und war natürlich sofort begeistert von dem spirituellen Hologramm. Und was passiert? Statt eine wirklich gute moralische Graustufen Folge daraus zu machen, gibt's mal wieder per Fingerschnipp die Änderung von verständnisvollem Führer seiner Leute zum egomanischen Hologramm mit Jesuskomplexen und der Hilfesuchende ist mal wieder der Böse.

Robi

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Antw:Voyager
« Antwort #29 am: April 01, 2015, 09:54:01 Vormittag »
Oh mann, hilft nichts... ich bin ein Pawlow'scher Hund was Bajoraner angeht.  ;D

Habe gestern "Fleisch und Blut" gesehen und war natürlich sofort begeistert von dem spirituellen Hologramm. Und was passiert? Statt eine wirklich gute moralische Graustufen Folge daraus zu machen, gibt's mal wieder per Fingerschnipp die Änderung von verständnisvollem Führer seiner Leute zum egomanischen Hologramm mit Jesuskomplexen und der Hilfesuchende ist mal wieder der Böse.

Das ist Voyager, was erwartest du? ;)
Mal im Ernst, in dieser Folge sieht man meiner Meinung nach eins der Hauptprobleme von VOY ziemlich deutlich - nämlich das Unvermögen der Autoren, Graustufen zu schreiben.

Wobei die Bajoraner bei VOY generell nicht so wirklich gut wegkommen, fällt mir auf. Wir haben eine pöhöhöse Seska, die plötzlich gar keine Bajoranerin ist, dann Tal Celes, die nicht so wirklich kompetent zu sein scheint, ein paar nicht wirklich erinnernswerte Mannschaftsmitglieder und dann noch diesen bajoranischen Vedek, der Tuvok diese Gedankenkontrolle untergejubelt hat - und natürlich das eingangs erwähnte Bajoraner-Hologramm...