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Thema: Unsere kleine Schreibwerkstatt  (Gelesen 3853 mal)

VGer

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Unsere kleine Schreibwerkstatt
« am: Februar 14, 2015, 12:01:11 Nachmittag »
Kennt Ihr das, wenn man beim Schreiben einfach festhängt und sich alles blöd anhört? Wenn man sich trotz intensiver Beratung mit dem Wörterbuch nicht sicher ist, ob man das wirklich so sagen kann? Wenn man nicht weiß welche von zwei Formulierungen besser passt? Wenn man sich unsicher ist, ob die frisch geschriebene Szene spannend / humorvoll / romantisch / gruselig genug ist?

 :help:

Dafür gibt es ab sofort unsere kleine Schreibwerkstatt. So ähnlich wie der Brainstorming-Thread für inhaltliche Fragen da ist, können wir hier unsere Autorenkolleg_innen um Rat fragen, gemeinsam an Formulierungen basteln, Fragen stellen, und uns generell auf das Handwerk des Schreibens konzentrieren.

Also: nur zu!

 :surfen: :writer: :high5:

Nerys

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Antw:Unsere kleine Schreibwerkstatt
« Antwort #1 am: Februar 25, 2015, 06:45:55 Nachmittag »
Gute Idee, VGer!

Wie zum Geier kann man die Farbe von Bareils Robe am besten beschreiben? Kardinalrot? Irgendwie glaube ich nicht, dass Atreia weiß, was ein Kardinal ist - auch nicht die putzige gefiederte Version ;)

VGer

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Antw:Unsere kleine Schreibwerkstatt
« Antwort #2 am: Februar 25, 2015, 08:25:51 Nachmittag »
"Karminrot" wäre das Erste, das mir in den Sinn kommt, evtl. auch "kirschrot". Aber weil Du "kardinalrot" geschrieben hast (das habe ich wiederum noch nie gehört, würde instinktiv zuerst purpur/violett damit assoziieren ...) – wie wäre es mit "vedekrot"? Eben weil Atreia vermutlich nicht weiß was ein Kardinal ist (oder eine Kirsche), und die Farbe ist doch ziemlich typisch.

Nerys

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Antw:Unsere kleine Schreibwerkstatt
« Antwort #3 am: Februar 25, 2015, 09:37:30 Nachmittag »
An karminrot hätte ich auch schon gedacht. Kirschrot ist mir zu kräftig, wenn ich an den entsprechenden Buntstift denke. Kardinalrot ist nicht purpur, die Kardinäle tragen richtiges Rot. Daher hat auch der Vogel seinen Namen.

Gabi

Antw:Unsere kleine Schreibwerkstatt
« Antwort #4 am: Februar 26, 2015, 05:59:26 Vormittag »
In meinem Farbkasten hat es eine perfekte Farbe für seine Robe, die Vermilion Red heißt. Wenn ich Google, dann bekomme ich dafür Zinnoberrot oder Blutorange auf Deutsch. Karmesin geht wieder mit Stich ins Lila und Bareils Robe besitzt den leichten Stich nach Orange.

Nerys

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Antw:Unsere kleine Schreibwerkstatt
« Antwort #5 am: Februar 26, 2015, 07:43:58 Vormittag »
Zinnoberrot, das ist sehr gut! Ich habe vorhin karminrot damit verwechselt, weil ich mir immer noch nicht merken kann, welches der hellere und welches der dünklere Buntstift ist.

VGer

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Antw:Unsere kleine Schreibwerkstatt
« Antwort #6 am: Februar 26, 2015, 12:32:01 Nachmittag »
Stimmt, Zinnober! Hab' schon lang keine Jolly-Buntstifte mehr in der Hand gehalten. ;)

Liebe Leute, ich möchte hier mal einen Absatz zum Zerfetzen und Verbessern hereinwerfen. Kurz zum Kontext: es geht um die Ex Astris Überarbeitung, der neue Beginn für die Kalten Krieger. Der erste Terroranschlag ist gerade passiert, und Antònia war den ganzen Tag lang Super Badass Admiral; jetzt ist es Abend und sie ist zuhause und bekommt überraschend Besuch vom Geheimagenten. Es ist sein erster Auftritt in XA, und das macht es extra kompliziert für mich. Ich will unbedingt, dass die Szene irgendwie creepy und ambivalent wirkt, dass Antònia ziemlich OOC wirkt (also wesentlich weniger Super Badass als sonst), dass man sich erstmal nicht auskennt und auch nicht gleich begreift, dass Phil einer von den Guten ist. Versteht Ihr was ich meine? Wäre froh über Eure Ansicht, ob das gut rüberkommt in dieser kleinen Szene ...



Er richtete sich auf, fahrig wie immer, legte seine Hand auf Antònias Arm, wenig beruhigend; seine sehnige Hand erinnerte sie an die Klauen eines Greifvogels, zielsicher und tödlich. Instinktiv wusste sie, dass sie keine andere Wahl hatte, und obwohl sie immer gewusst hatte worauf sie sich einließ, wurde ihr erst jetzt wirklich bewusst, was das für sie bedeutete – und nicht nur für sie, auch für den Rest des Universums. Sie legte die Hand mit leichtem Druck auf seine, hob den Kopf, wollte ihn zwingen ihr direkt in die Augen zu sehen, doch es war als würde er durch sie durch schauen.

„Bleib doch.“, sagte sie, und es war keine Bitte.
„Geht nicht. Man braucht mich.“, sagte er, und es war keine Entschuldigung.

Sie hob die Hand, strich ganz kurz mit den Fingerknöcheln über seine hohen, eingefallenen Wangen, seufzte. Bevor er endgültig aufstand, beugte er sich kurz zu ihr hinüber und küsste ihre Schläfe. Seine schmalen Lippen waren rau und rissig, und in der Geste lag weder Zärtlichkeit noch Freundschaft. Ihr fröstelte.

„Alles Gute, Admiral. Bis zum nächsten Mal.“

ulimann644

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Antw:Unsere kleine Schreibwerkstatt
« Antwort #7 am: Februar 26, 2015, 07:26:04 Nachmittag »
Ich kenne zwar die Geschichte jetzt keinen Meter - aber in Hinsicht auf den "Badass-Admiral" scheint mir die Figur instinktiv zu weichgespült. Vielleicht ist es aber auch nur meine männliche Sichtweise. Dann mag ich keine "wie immer" Verallgemeinerungen, das klingt für mich Bäh... Ich versuche es mal...

Er richtete sich auf, fahrig wie immer, legte seine Hand auf Antònias Arm, wenig beruhigend; seine sehnige Hand erinnerte sie an die Klauen eines Greifvogels, zielsicher und tödlich. Instinktiv wusste sie, dass sie keine andere Wahl hatte, und obwohl sie immer gewusst hatte worauf sie sich einließ, wurde ihr erst jetzt wirklich bewusst, was das für sie bedeutete – und nicht nur für sie, auch für den Rest des Universums. Sie legte die Hand mit leichtem Druck auf seine, hob den Kopf, wollte ihn zwingen ihr direkt in die Augen zu sehen, doch es war als würde er durch sie durch schauen.

„Bleib doch.“, sagte sie, und es war keine Bitte.
„Geht nicht. Man braucht mich.“, sagte er, und es war keine Entschuldigung.

Sie hob die Hand, strich ganz kurz mit den Fingerknöcheln über seine hohen, eingefallenen Wangen, seufzte. Bevor er endgültig aufstand, beugte er sich kurz zu ihr hinüber und küsste ihre Schläfe. Seine schmalen Lippen waren rau und rissig, und in der Geste lag weder Zärtlichkeit noch Freundschaft. Ihr fröstelte.

„Alles Gute, Admiral. Bis zum nächsten Mal.“



Er richtete sich auf, vielleicht etwas fahriger als sonst, und legte seine Hand auf Antònias Arm. Die Geste des Mannes hatte eine nur wenig beruhigende Wirkung. Irgendwie erinnerte seine sehnige Hand sie, in diesem Moment, an die Klauen eines Greifvogels, zupackend, hart und besitzergreifend.
Sie spürte, tief in sich, dass sie keine andere Wahl hatte, und obwohl sie immer gewusst hatte worauf sie sich einließ, wurde ihr erst jetzt wirklich bewusst, was das für sie bedeutete – und nicht nur für sie, auch für den Rest des Universums. Sie legte ihre Rechte mit leichtem Druck auf seine, hob den Kopf und hoffte insgeheim in dadurch dazu bewegen zu können ihr direkt in die Augen zu sehen, doch es war als würde er durch sie hindurch schauen - als wäre sie nicht existent. Sie spürte in sich ein bitteres Gefühl aufsteigen, das Enttäuschung, aber auch leisen Zorn, beinhaltete.

„Bleib doch.“, sagte sie dennoch beherrscht, und es lag mehr in ihrem Tonfall, als nur eine Bitte.
„Geht nicht“, wehrte er ab - mehr mechanisch und einstudiert, als entschuldigend, oder gar bedauernd. „Man braucht mich.“

Antònia hob die Hand und strich flüchtig mit den Fingerknöcheln über seine hohen, eingefallenen Wangen. Die sonst eher beherrscht wirkende Frau seufzte, als er endgültig aufstand sich zu ihr herüber beugte und sie, beinahe überhastet, auf die Schläfe küsste. Seine schmalen Lippen fühlten sich rau und rissig an, und in seiner Geste spürte sie weder Zärtlichkeit noch Freundschaft - etwas, das sie gerade jetzt dringend hätte gebrauchen können. Seine scheinbare Gefühlskälte ließ sie frösteln und erneut spürte sie diesen unaufhaltsamen Anflug von Verbitterung und Zorn in sich.

Die Stimme des Mannes schien aus weiter Ferne zu kommen, als er mit emotionslosem Tonfall sagte: „Alles Gute, Admiral. Bis zum nächsten Mal.“

VGer

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Antw:Unsere kleine Schreibwerkstatt
« Antwort #8 am: Februar 27, 2015, 12:36:35 Vormittag »
Danke für Deinen Input, Ulliman.  :keks:  Das hilft mir weiter, auch wenn ich nicht weiß ob und wie ich es umsetzen werde ... :) ... Wie auch immer, ich finde es immer spannend gerade die Meinung von jemandem Außenstehenden, der die Geschichte nicht kennt, zu erfahren, das ist ein neuer und objektiver Blickwinkel in der Betriebsblindheit, die (wer kennt das nicht?) man natürlich entwickelt wenn man selbst schreibt und völlig vertieft im Geschehen ist.

Das wie immer habe ich weniger als plumpe Verallgemeinerung gesehen, eher als Frustration von jemandem, der ein Verhaltensmuster schon viel zu gut kennt – es ist ja schließlich Antònias POV, und da fand ich das legitim. Sie kennt Phil lange und gut, und er ist nicht fahriger als sonst, er ist so unruhig wie immer, und gerade das beunruhigt sie: dass er trotz der ungewöhnlichen Situation sein Verhalten nicht ändert, dass ihn das alles scheinbar unbeeindruckt lässt. Diese Befremdung auszudrücken fällt mir allerdings schwer, gerade im Angesicht einer sehr langen Freundschaft bzw. Zusammenarbeit (was genau das zwischen ihnen ist, das wissen sie wohl beide nicht recht und das ist – bis zu einem gewissen Grad – auch beabsichtigt). Das sollte ich wohl noch besser herausarbeiten, wobei ich nicht ganz sicher bin wie, vor allem da Phil in den folgenden Kapiteln immer wieder mit seiner charakteristischen Art auftreten wird, und dann a la longue alles stringenter wirkt.

Dass Antònia sonst eher beherrscht wirkt wollte ich auch deshalb nicht noch einmal extra betonen, denn vor dieser kleinen Szene steht eine ganze größere Szene (das konntest Du natürlich nicht wissen, das habe ich wohl auch im Eingangsposting nicht dezidiert genug gesagt) in der Antònia sehr rational mit der Situation umgeht, in der sie den Captains diverser Raumschiffe strikte Befehle erteilt und die aufwallenden Emotionen der Öffentlichkeit in einer Pressekonferenz abwiegelt, deshalb fand ich das irgendwie redundant. Ich wollte sie gewissermaßen rauher und privater haben, wie gesagt weniger "badass" als ihre "professionelle Persönlichkeit" als Admiral und Verbindungsoffizier zwischen den "Streitparteien" das zulässt ... show, don't tell, sozusagen, aber das wird halt nur bei Betrachtung des größeren Ganzen ersichtlich und das wollte ich nicht alles posten, denn das wären knapp 2.000 Worte. Jedenfalls fand ich es gut, dass Du sie in dieser Situation als "weichgespült" und "nicht badass" empfunden hast, denn genau das war meine Intention! Man soll sich ruhig wundern, was da nicht passt und was plötzlich mit ihr los ist ... "eigentlich bin ich ganz anders, ich komme nur so selten dazu" ist ein blödes altes Klischee, aber in dieser Situation durchaus passend, denn sie ist zuhause und nicht mehr im Sternenflottenhauptquartier wo sie die "Maske des Admirals" um jeden Preis aufrecht erhalten muss, das alles macht sie persönlich mehr fertig als es sollte, und Phil ist ein alter Freund dem sie eigentlich vertraut obwohl er sie in dem Moment überrumpelt und sein Besuch quasi dienstlicher Natur ist ... und gerade diese Ambivalenz finde ich interessant, darum ging es mir in dieser Szene.

Danke vielmals für das Sie legte ihre Rechte mit leichtem Druck auf seine – die Dopplung der "Hand" hat mich schon beim Schreiben gestört, aber manchmal hat man einen Knoten im Kopf und kommt nichtmal auf das Naheliegendste  ::) Auch die Formulierung beinahe überhastet gefällt mir sehr gut!

Würde mich ungemein freuen, wenn noch mehr Meinungen kommen würden! :)

ulimann644

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Antw:Unsere kleine Schreibwerkstatt
« Antwort #9 am: Februar 27, 2015, 01:26:38 Vormittag »
Das wie immer habe ich weniger als plumpe Verallgemeinerung gesehen, eher als Frustration von jemandem, der ein Verhaltensmuster schon viel zu gut kennt – es ist ja schließlich Antònias POV, und da fand ich das legitim. Sie kennt Phil lange und gut, und er ist nicht fahriger als sonst, er ist so unruhig wie immer, und gerade das beunruhigt sie: dass er trotz der ungewöhnlichen Situation sein Verhalten nicht ändert, dass ihn das alles scheinbar unbeeindruckt lässt.

Da war ich fälschlicherweise davon ausgegangen, dass diese Handlung von einem neutralen Punkt aus erzählt wird. Aus Antònias POV muss es dann quasi "wie immer" heißen - das sehe ich ein.
Ich selbst habe die "Macke" oft nur zeitweise in der POV-Form zu springen - dahingehend hatte ich diesen Textabschnitt dann prompt gelesen, da der Bezug zum Ganzen fehlt.

BTW:
Lustigerweise sieht man Doppelnennungen o.ä. in Fremdtexten immer schneller, als bei sich selbst. In einer meiner KG´s habe ich selbst dreimal knapp hinter einander "Wir fanden..." geschrieben, ohne dass es mir auffiel. Erst beim Korrekturlesen habe ich dann gedacht: "Was hast du denn da verzapft...??"

VGer

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Antw:Unsere kleine Schreibwerkstatt
« Antwort #10 am: Februar 27, 2015, 02:21:46 Vormittag »
Ich selbst habe die "Macke" oft nur zeitweise in der POV-Form zu springen - dahingehend hatte ich diesen Textabschnitt dann prompt gelesen, da der Bezug zum Ganzen fehlt.

Ja, das verstehe ich durchaus ... ich habe vermutlich dieselbe "Macke", ich mag die auktoriale Erzählform im Allgemeinen ganz gern und wechsle nur hin und wieder in die personale Erzählform, wenn es sich aus der Geschichte halt so ergibt ... so wie hier, und dieser Abschnitt ist ganz eindeutig Antònia und nur Antònia. Aber wie bereits gesagt, das wird nur aus dem kleinen Schnipsel hier eben nicht ganz klar wenn man den ganzen Kontext nicht kennt. Sorry dafür, danke trotzdem.  :-\

Lustigerweise sieht man Doppelnennungen o.ä. in Fremdtexten immer schneller, als bei sich selbst. In einer meiner KG´s habe ich selbst dreimal knapp hinter einander "Wir fanden..." geschrieben, ohne dass es mir auffiel. Erst beim Korrekturlesen habe ich dann gedacht: "Was hast du denn da verzapft...??"

Wie sagt man so schön, "vier Augen sehen mehr als nur zwei"? ;) Ein weiteres, unbeeinflusstes Augenpaar ist oft einfach so wertvoll, vor allem wenn man selbst zu vertieft in einem Text ist.

Gabi

Antw:Unsere kleine Schreibwerkstatt
« Antwort #11 am: Februar 27, 2015, 08:28:26 Vormittag »
Würde mich ungemein freuen, wenn noch mehr Meinungen kommen würden! :)

Ich habe den Ausschnitt gelesen und ich finde es unheimlich schwer, da zu etwas zu sagen, wenn ich die Geschichte nicht kenne. Ich weiß nicht, wer Antonia ist, Phil kenne ich vom roadrunner, da wirkt er aber charakterlich völlig anders. Stammt die Szene aus seiner Vergangenheit im Geheimdienst? Oder ist das etwas, was in einer Zukunft spielt?
Hat denn roadrunner keine Idee, Ihr habt doch Euren gemeinsamen Canon und die Übersicht, oder?

-----

Nachtrag: Wobei ich das von Dir erwähnte "show don't tell" in Fettbuchstaben unterschreiben würde ;) . Ich lese mich momentan durch eine Armee von FFs (weil kreatives Tief) und ich bin um jeden Autor heilfroh, der mir nicht in seinem Erzähltext vor die Nase setzt, wie ich eine Reaktion zu sehen habe - sondern sie so umschreibt, dass ich sie von selbst so sehe.

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Antw:Unsere kleine Schreibwerkstatt
« Antwort #12 am: Juni 28, 2015, 09:55:36 Nachmittag »
Hab ich gerade wieder ein Ausländerproblem mit der deutschen Sprache, oder gibt es das Wort "fluoreszent" tatsächlich nicht? Word-Spellcheck, Duden und ÖWB kennen sowohl "fluoreszierend" als auch "Fluoreszenz", aber nicht "fluoreszent". Waruuum?

 >:(

Nerys

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Antw:Unsere kleine Schreibwerkstatt
« Antwort #13 am: Juni 28, 2015, 10:03:08 Nachmittag »
Gefühlsmäßig hätte ich gesagt, dass es das Wort gibt. Word ist nicht unbedingt der beste Maßstab, aber wenn es auch der Duden nicht kennt, scheint es in der Form wohl wirklich nicht zu existieren.

VGer

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« Antwort #14 am: Juni 28, 2015, 10:34:02 Nachmittag »
Gefühlsmäßig hätte ich das auch gesagt, aber ich bin bekanntlich öfters mal lost in translation ;) und mein ÖWB ist recht alt, das kennt nur "Fluor" und "Fluoreszenz". Es wundert mich halt, dass der Online-Duden etliche andere Abwandlungen des Wortes kennt, nur diese nicht.

:shrug:

Im Zweifelsfall: muss da wurscht sein? Oder doch nicht?  ???