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Thema: Erzählperspektiven  (Gelesen 1214 mal)

BlueScullyZ

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Antw:Erzählperspektiven
« Antwort #15 am: Dezember 22, 2017, 08:46:41 Vormittag »
Oh, ja, klar, Vorahnungen, Befürchtungen und Pläne - ja, das macht Sinn :D

Persephone

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Antw:Erzählperspektiven
« Antwort #16 am: Januar 16, 2018, 09:29:36 Nachmittag »
Ich habe gerade eine Lehrstunde in Erzählpersepktiven erhalten und weiß jetzt, wie ich schreibe  ;D Man kann alt werden wie 'ne Kuh, man lernt immernoch dazu!

Jedenfalls: Personaler Erzähler. Das kann ich offenbar ganz gut xD Das ist für mich auch am einfachsten. Alles andere... ist echt schwer. Vor allem Ich-Erzähler würde ich als größte Herausforderung ansehen. Vielleicht für einen OS, das würde gehen, aber eine größere Geschichte, das wäre mir wohl zu viel. Versucht habe ich es sogar schon, aber mich hat relativ schnell die Motivation verlassen und ich habe es dann aufgegeben.
Neutraler und Auktorialer Erzähler wären wohl ebenso herausfordernd für mich.

Was das Lesen angeht, da bin ich nicht festgelegt. Klar, die eigene Erzählweise lese ich schon gern (mal gucken, was die anderen so damit anstellen^^), aber es ist auch interessant, die anderen Erzählweisen zu lesen, vor allem, weil ich immer staunend davor sitze und nicht weiß, wie man so etwas tolles hinbekommen kann  :denken:

ulimann644

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Antw:Erzählperspektiven
« Antwort #17 am: Januar 16, 2018, 10:06:35 Nachmittag »
Ich benutze diese Erzählweise überwiegend, und zumeist in Form der Multiperspektive.
Einerseits wird es durch die verschiedenen Charaktere weniger monoton, andererseits ist der Leser nahe dabei - nicht ganz so nah, wie in der Ersten Person, doch nahe genug für die meisten Geschichten.

Es gibt jedoch Momente, in denen ich aus dieser Form der Erzählung aussteige um Vorgänge zu erzählen, die der Leser wissen soll/muss aber von denen die Charaktere (noch) nichts ahnen. Keiner von denen. Ein gutes Beispiel dafür wäre "Das Sonneninferno". Dort lasse ich den Leser kommen sehen, dass sich eine Katastrophe abzeichnet, von der an Bord der ALAMO noch kein Hobbel etwas ahnt. Ich nutze dieses Herausspringen als Form des Spannungsaufbaus, bei der die Leser bereits im Vorfeld denken "OMG, gleich schlägt es ein!" um dann den Fokus darauf zu legen WIE es einschlägt und nicht darauf DASS es einschlägt.