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Thema: Lieblingsfilm  (Gelesen 5059 mal)

VGer

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Antw:Lieblingsfilm
« Antwort #15 am: November 10, 2014, 10:09:50 Vormittag »
Das Problem der Hektik habe ich längst nicht nur mit den Abrams-Filmen, sondern mit vielen der hypermodernen Filme ... das ist für mich schnell die totale Reizüberflutung, ich tauche gerne in eine Geschichte ein, ich bin auch beim Fernsehen kein "Zapper", ich mag das einfach nicht wenn es zu schnell geht und zu laut und zu bunt ist. Was das angeht bin ich bestimmt nicht "der Mainstream-Kinogänger von heute", aber damit kann ich leben ;)

Die Reboots unterscheiden sich meiner Ansicht nach nicht von den neuen Marvel Filmen oder den übrigen Action-Spektakeln. :shrug: (...) Davon abgesehen mag ich, was ich zwischen den Zeilen 'lese'. ;)

Ich weiß, unsere Meinungen gehen da völlig auseinander und ich will Dich bestimmt nicht bekehren ... ;) ... für mich ist halt genau das was Du hier positiv findest, durch und durch negativ. Zwischen den Zeilen "lese" ich nicht mehr und nicht weniger als einen Film, der zu 1/3 aus einer wenig originellen und dafür umso konfuseren Handlung (wobei ich damit noch das geringste Problem habe, ein paar Löcher Krater im Plot gehören immer dazu!  ::) ), zu 1/3 aus Spezialeffekten und zu 1/3 aus Schlägereien und sinnloser Gewalt besteht – und damit unterscheiden sich die Reboots wirklich nicht mehr von irgendwelchen glorifizierten Action-Spektakeln mit Explosionen und Brutalität und Machogehabe und Düsterkeit. Ich mochte an Star Trek immer das Positive, das Utopische, das Gesellschaftskritische – das war es, was das originale Star Trek besonders gemacht und von anderen SciFi-Abenteuer-Geschichten abgehoben hat und das fehlt mir beim "neuen" Star Trek eben vollständig. Sicher, der Film hat auch seine netten Momente, aber mit Star Trek nur mehr die Namen gemein.

:shrug:
« Letzte Änderung: November 10, 2014, 10:14:41 Vormittag von VGer »

ulimann644

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« Antwort #16 am: November 10, 2014, 12:51:59 Nachmittag »
Zusammen mit Film 6 gehört für mich TMP zu den besten Kinofilmen (womit ich vermutlich meinungstechnisch ziemlich allein auf weiter Flur stehe).

Darum habe ich für Film 1 gevotet. Für mich gab es da viele gute Ansätze, wie die Uniform von Kirk z.B. Ich hätte mir gewünscht, dass die nicht komplett in den Nachfolgefilmen rausfliegen sondern überarbeitet werden (die Gürtelschnalle ohne Gürtel nicht als einen solchen Klopper, sondern nur Fingerdick, und dann eben mit Gürtel). Aufbauend auf jene Uniform, die Kirk zu Beginn getragen hat, hätte das bestimmt gut ausgesehen. Zudem gefiel mir der Look der Klingons hier sehr gut. Im Vergleich zu der späteren Version aus TNG und DS9 sahen die Freunde in TMP mal richtig seriös aus und nicht wie Hard-Rocker mit Stirnkamm.

Viele Leute verteufeln den ersten Film und beschweren sich über diverse Längen (Umrundung der neuen Enterprise, Einflug in die Wolke) doch ich finde, dass diese Parts so ganz okay sind. Einerseits will man natürlich die runderneuerte Enterprise dem Zuschauer näher bringen, andererseits braucht es dieses längere Einfliegen in die Wolke IMO um dem Zuschauer die gewaltigen Dimensionen wenigstens etwas klarzumachen. In zehn Sekunden durch hätte das nicht transportiert.

Zudem wird hier noch am ehesten eine Geschichte erzählt, die auch zu TOS gepasst hätte, ab Film 2 wurde es überwiegend actionlastig (was zwar nicht unspannend war, aber dann vom eigentlichen ST weg führte).

Defender34

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« Antwort #17 am: November 15, 2014, 04:34:16 Vormittag »
Schwere Frage. Ich habe mich trotz der Suche nach Mr Spock, Insurrection, Generations, Nemesis und den modernen Katastrophen für First Contact entschieden.
Die Gründe wurden schon genannt. :)

Emony

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« Antwort #18 am: November 15, 2014, 08:57:06 Vormittag »
Ich glaube ja, dass alle Filme ihre Stärken und Schwächen haben. Was die ganz alten zu öde waren, sind die neuen zu hektisch.^^ Den Machern fehlt das gesunde Mittelmaß.

VGer

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Antw:Lieblingsfilm
« Antwort #19 am: November 15, 2014, 03:42:31 Nachmittag »
Auf jeden Fall, Emony! Ich finde aus dem Grund deshalb die "mittleren" Filme am Besten, aber ich mag auch generell die TNG-Ära lieber – 6, 7 und 8 treffen für mich ganz gut die Balance, ohne in die eine oder andere Richtung ins Extrem auszurutschen. Wobei ich das "zu öde" wirklich nur beim ersten Film empfinde, die anderen TOS-Filme waren schon okay, vor allem 2 und 3 haben ihren ganz eigenen Charme.

Pai Sen

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Antw:Lieblingsfilm
« Antwort #20 am: März 09, 2015, 06:25:51 Nachmittag »
Eigentlich hätte ich mir gerne noch die Möglichkeit gewünscht, für mehr als einen Film abstimmen zu können.
Teil 4 war für mich einfach, aus damaliger und heutiger Sicht einer der Besten.
Ich gebe zu, ich bin nicht ganz so der Fan von Filmen wo die gefühlte Hälfte nur aus bombastischen Schlachten und Gemetzel besteht (Für FC mach ich eine Ausnahme, außerdem rockt Cochrane), sondern Handlung und Tiefgang besitzen.
Damals war das so herrlich wo Chekov und Uhura sich durchfragen auf der Suche nach einem Atomgetriebenen Kriegsschiff (und dann auch noch Enterprise). Einfach göttlich diese Szene.  :P (Heute käme er wohl nicht sonderlich weit, so Terror-panisch wie die Amis im Moment sind)

David

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Antw:Lieblingsfilm
« Antwort #21 am: Oktober 12, 2016, 01:12:18 Vormittag »
Oha, ein interessantes Ergebnis in dieser Abstimmung bis jetzt.
Habe auch gerade meine Stimme abgegeben und zwar für "Der Erste Kontakt".
Ist immer noch mein Lieblingsfilm.

Aber ich möchte hier auch mal meine persönliche Rangliste vorstellen, in welcher ich die Filme (nach einem Filmmarathon vor einigen Wochen) bewerte.

1. Platz: Star Trek - Der Erste Kontakt
Action 9 // Anspruch 9 // Charaktere 9 // Effekte 10 // Feeling 8 // Humor 9 // Optik 10 // Soundtrack 9 // Spannung 8 // Story 9
Gesamt 9,0
Hier passte einfach nahezu Alles.
Die Charaktere, das Setting, die Action, das Feeling und der Tiefgang.

2. Platz: Star Trek - Zurück in die Gegenwart
Action 5 // Anspruch 9 // Charaktere 8 // Effekte 10 // Feeling 9 // Humor 9 // Optik 9 // Soundtrack 8 // Spannung 7 // Story 9
Gesamt 8,3
Ein rundum gelungener Film in bester Star Trek Manier und die Effekte sind immer ncoch klasse.
Einzig die sehr geringe Action zieht die Wertung etwas runter.
Gefühlte Wertung geht eher gegen 9

3. Platz: Star Trek - Der Zorn des Khan
Action 7 // Anspruch 8 // Charaktere 9 // Effekte 8 // Feeling 8 // Humor 7 // Optik 8 // Soundtrack 9 // Spannung 9 // Story 7
Gesamt 8,0
Der Kampf zwischen der Reliant und der Enterprise mag nach heutigen Maßstäben nicht mehr vom Hocker hauen.
Doch gegen Khan Singh kann IMO kein später gezeigter Bösewicht auch nur im Ansatz mithalten.
Khan allein reicht für eine hohe Wertung

4. Platz: Star Trek - Der Aufstand
Action 7 // Anspruch 8 // Charaktere 7 // Effekte 9 // Feeling 9 // Humor 7 // Optik 9 // Soundtrack 7 // Spannung 8 // Story 8
Gesamt 7,9
Die Geschichte ist großartig und auch das Setting. Eigentlich einer DER Star Trek Filme schlechthin

5. Platz: Star Trek - Das unentdeckte Land
Action 6 // Anspruch 9 // Charaktere 8 // Effekte 8 // Feeling 9 // Humor 7 // Optik 8 // Soundtrack 8 // Spannung 8 // Story 7
Gesamt 7,8
Das Ende des Kalten Krieges in Trek-Universum zu bringen, war damals gewagt, hat aber super funktioniert.

6. Platz: Star Trek
Action 8 // Anspruch 5 // Charaktere 6 // Effekte 9 // Feeling 7 // Humor 8 // Optik 9 // Soundtrack 9 // Spannung 8 // Story 6
Gesamt 7,5
Der Reboot war anständig, aber nicht überragend gestartet.
Humor, Action, Optik und die neue Musik hatten mich überzeugt.
Aber es gab viele Mankos - der fehlende hohe Anspruch; mal eben wird Vulkan platt gemacht; ein Kirk, welcher aus jeder schwachsinnigen SkriptSoap a la Barbara Salesch oder Die Super-Nanny entlaufen sein könnte - das ist mir sauer aufgestoßen, um nur mal ein paar Beispiele auszupacken, vom "Volles Rohr" auf Neros Schiff draufhalten, will ich gar nicht erst anfangen.

7. Platz: Star Trek - Der Film
Action 5 // Anspruch 7 // Charaktere 8 // Effekte 8 // Feeling 8 // Humor 6 // Optik 9 // Soundtrack 9 // Spannung 7 // Story 5
Gesamt 7,2
Zugegeben, die Story mag nicht jedem gefallen und von Vielen wird der Allererste Film kritisiert.
Aber allein schon die erste Szene für die Enterprise ist es wert, diesen Film zu lieben.
Wenn man sich vorstellt: Die Zuschauer kannten das Schiff bislang nur von der Mattscheibe und kriegen dann auf dem "BigScreen" diese Schönheit zu sehen. Die Szene gehört praktisch ausschließlich der Enterprise und das in einer Weise, gegen die "Titanic" völlig ablost.

8. Platz: Star Trek Into Darkness
Action 9 // Anspruch 6 // Effekte 9 // Feeling 5 // Humor 5 // Optik 9 // Soundtrack 8 // Spannung 8 // Story 6
Gesamt 7,1
Alles in Allem, war der Khan-Reboot ein anständiger Film, aber er krankt an zu vielen Ecken.
Das Star Trek Feeling fehlt. Wer erwartete, dass die Hoffnung erfüllt wurde, das Ende des ersten Films versprach (auf geht's, das Unbekannte zu erforschen) wurde enttäuscht. Es wurde ein Reboot eines der besten Filme überhaupt und das auf Mittelklasseniveau.
Ein Khan Singh, der hier als eine Figur erscheint, mit der der Zuschauer Mitgefühl haben soll - ich lach mich tot.
Dann das endlose auf der Stelle treten der Figuren. Kirk verliert wieder das Kommando, Pike spielt wieder den Ersatzpapa und macht - zum Glück - den Abflug.
Die anderen Figuren - Ikonen und Helden ganzer Generationen verkommen zu blassen Statisten, für die man sich einfach nicht erwärmen kann (Pille McCoy und Scotty sei es verziehen). Aus Sulu wurde nix gemacht und Chekov wurde zu einem Teletubbie auf Speed Pausenclown getrimmt.
Ich will nicht wissen, was der großartige Walter Koenig über das verhunzen seiner Figur, die er fast 4 Jahrzehnte verkörperte, bei diesem Film geacht hat. Der neue Chekov war nicht lustig, sondern ging einfach nur auf den Sack - Is so.
Und dann wieder dieser Riesenpott von Admiral Marcus - ich nenne es gern "Super-Duper-Über-Drüber-Schiff", - riesig, nahezu Unbesiegbar und der Enterprise natürlich (wie schon Nero's Narada) total überlegen.
Das war einfallslos und das Verhalten der ganzen Offizere passt einfach nicht mehr.
Dazu noch Terror, Mord und Gewalt an allen Ecken und Enden.
Ein Spock, der mal wieder Amok läuft und in einer Winselszene plötzlich seine Freundschaft zu Kirk bezeugt.
Und eine Uhura, die auf einer Mission - einer Mission !!! rumzuzicken beginnt. Ich habe da nur mit dem Kopf geschüttelt.
Der rotzfreche Klau aus Star Trek II mit Rollentausch für Kirk und Spock (Warpkern reparieren), hatte mich im Kino um ein Haar dazu gebracht, aufzustehen, rauszugehen und mein Geld zurückzuverlangen.
Das war der Film, der den Reboot ins absolute Mittelmaß gerissen hat, aus dem er bislang nicht wieder herausgekommen ist.
Der Achte Platz ist einzig der Optik und den Effekten zu verdanken, die zweifellos wieder Maßstäbe gesetzt haben.

9. Platz: Star Trek - Nemesis
Action 8 // Anspruch 6 // Charaktere 6 // Effekte 9 // Feeling 6 // Humor 5 // Optik 9 // Soundtrack 7 // Spannung 7 // Story 7
Gesamt 7,0
Von vielen Fans aufs Schlimmste verrissen.
Okay, er mag eine vielleicht zu einfache 0-8-15 Episodenhandlung haben, aber die Idee, endlich mal glaubwürdige Romulaner zu zeigen, die nun auch endlich den von mir so lange erhofften Pfad zur Freundschaft einschlagen, hatte mir gefallen.
Shinzon hingegen, ist absolut unglaubwürdig, ebenso sein "Super-Duper-Über-Drüber-Schiff" Scimitar (damit fing nämlich der ganze Mist an). Ansonsten hatte mir die Handlung - wenn auch sehr dunkel, gefallen.
Was hätte man gerade aus den Remanern herausholen können.
Sie hätten sich letztlich gegen Shinzon stellen können und man hätte den einen oder anderen so darstellen sollen, wie Shinzon sie beschrieben hat - vielleicht furchteinflößend aussehend, aber gleichzeitig zu einer Warmherzigkeit fähig, die einem Tribble gleichkommt.
Zu vieles wurde hier verpasst, umzusetzten.
Stattdessen diese "Buggy-Fahrt" - die passte gar nicht.

10. Platz: Star Trek Beyond
Action 9 // Anspruch 5 // Charaktere 6 // Effekte 9 // Feeling 4 // Humor 4 // Optik 9 // Soundtrack 6 // Spannung 7 // Story 5
Gesamt 6,4
Ich geb's zu, ich kann den Reboot nur mit einigen Bauchschmerzen akzeptieren.
Auch der dritte Anlauf konnte mich nur mäßig überzeugen. Sound, Optik und Effekte passen - aber das ist eigentlich in Zeiten schier unbegrenzter technischer Möglichkeiten, die fast jeder Home-Laptop leisten kann - nix mehr, dass man preisen sollen dürfte.
Die Charakte blieben erneut blass auch wenn Kirk endlich der Klischee-Teenie-Rolle zu entwachsen schien.
Schön fand ich die riesige Raumstation und die Widmung an Leonard Nimoy.
Ansonsten allerdings, überwogen teils wieder die negativen Szenenrecyclings. Motorräder, wieder ein Oberböser Bösewicht, der die Föderation vernichten will und natürlich mal wieder am Ende drauf geht.
Eine Enterprise, die erneut zu Klump geschossen wird und dann dieser Humor, der einfach nur gezwungen wird, als hätte Jar Jar Abrams bei jeder Szene mit dem Fuss aufgestampf "ich will da, genau da jetzt aber einen Witz gerissen bekommen".
Dem Reboot fehlt die Leichtigkeit, der Optimismus einer positiven, wenn auch nicht perfekten Zukunft.
Es ist zu viel Dunkel, an allen Ecken und Enden knallt es nur noch und es wird geballert.
Mir gefällt das nicht. Das ist für einen Film, der "Star Trek" im Namen trägt, schlicht zu wenig.
Fehlte nur noch das "Super-Duper-Über-Drüber-Schiff", aber dieser "Schwarm" war auch nicht besser.

11. Platz: Star Trek Generations
Action 6 // Anspruch 6 // Charaktere 6 // Effekte 7 // Feeling 5 // Humor 5 // Optik 7 // Soundtrack 7 // Spannung 6 // Story 5
Gesamt 6,0
Auch nur mittelmäßig. Kirk den Heldentod sterben zu lassen, war seiner Figur würdig, auch wenn ich es nicht gern gesehen habe.
Tolian Soran fand ich, war ein überzeugender Bösewicht mit großer Tiefe, auch wenn er an Khan oder die Borg-Queen nicht heranreicht.
Das Ende der Enterprise-D konnte ich verschmerzen - mit hat die Galaxy Klasse nie gefallen.
Die Story,... nun ja, nicht sehr originell aber anständig erzählt. Mehr will ich über diesem Film nicht sagen.
Es war der Generationenwechsel, da konnte nicht alles passen.

11. Platz: Star Trek - Auf der Suche nach Mister Spock
Action 6 // Anspruch 6 // Charaktere 7 // Effekte 7 // Feeling 6 // Humor 4 // Optik 5 // Soundtrack 6 // Spannung 7 // Story 5
Gesamt 6,0
Fand ich nicht so doll. Die Idee, Spock zurückzuholen, fand ich gut, die Umsetzung weniger.
Ich kann nicht genau sagen, warm, aber mit der Handlung wurde ich einfach nie wirklich warm, weil sie so,... unüberraschend war

13. und letzter Platz: Star Trek - Am Rande des Universums
Action 3 // Anspruch 3 // Charaktere 5 // Effekte 5 // Feeling 3 // Humor 4 // Optik 6 // Soundtrack 6 // Spannung 4 // Story 2
Gesamt 4,1
Wozu braucht Gott ein Raumschiff - besser - Wozu braucht Star Trek diesen Film?
Der war IMO so völlig Nichtssagend.
Mir war schon beim ersten anschauen vor Jahrzehnten klar, dass - was auch passiert - die Enterprise niemals "Gott" finden wird.
Die Story ist vollkommen dämlich und ist einfach nur ein Griff ins Klo - is so.
Einzig die BuddySzenen des Trios (Camping) haben mir gefallen. Aber ansonsten.
Ja, Spocks Halbbruder, der mit einer Pseudo-Scientology-Gehirnwäsche mal eben die ganze Crew der Enterprise hörig macht...
komm, lass stecken,.. ich will mich wirklich nicht über diesen Film auslassen, er ist es schlicht nicht wert!

=A=

Ihr seht, ich habe meine klaren Favoriten.
First Contact und Voyage Home sind IMO unerreichbar, zumindest mit dem, was uns der Reboot bislang verkaufen will.
Und ich glaube nicht, dass es besser wird.
Der Kinogänger von heute will anspruchsloses Popcorn-Kino sehen und das ist schade.
Natürlich muss Star Trek, um finanziell erfolgreich zu sein, die große Masse ansprechen, aber dafür ALLES, was dieses Franchise von allen andern so positiv abhebt - wodurch ich selber inspiriert und zum Trekkie wurde, dem schnöden Mainstream zu opfern, wo es nur noch auf platte Charaktere, Effekte und Krach-Bumm herausläuft, ist dieser ehrwürdigen Marke "Star Trek" einfach nicht würdig.

Ist natürlich nur meine persönliche Meinung und jeder kann gern eine andere Ansicht haben, aber ich stehe zu meiner Meinung.

So, das war es von mir hierzu.
Ich bin gespannt, wie ihr die Filme seht und welche eure Favoriten sind.
Und - welcher Film bei euch auf Platz 1 kommt ;)
« Letzte Änderung: Oktober 12, 2016, 02:06:25 Vormittag von David »

Bareil Nerys

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« Antwort #22 am: Oktober 16, 2016, 05:38:45 Nachmittag »
Ich habe mich für "Der Zorn des Kahn" entschieden, da der Film für mich alles enthält; Action, Drama und Tiefgang, was bei Star Trek interessant ist. Vordergründig geht es um einen Rachefeldzug, aber zwischen den Zeilen werden die großen Themen Geburt/Tod/Vergänglichkeit/Alter angesprochen. Kirk hat sich nie seiner eigenen Vergänglichkeit/Sterblichkeit gestellt; er hat beim Kobajaschi-Maru -Test betrogen, was aber völlig seiner Person entspricht; für Kirk gibt es keine Niederlage.
Doch Spock, der den Test nie abgelegt hat, opfert sich zum Wohl der Mehrheit , aber Kirk akzeptiert dies nicht.
Kahn lehrt uns, dass auch ein überlegener Geist durch unkontrollierte Emotionen zu Fall gebracht wird; ein Punkt für TeamSpock;
Film 3 und 4 gehören eigentlich noch dazu >großes Kino, wie es sein soll.

PS: Die Geschichte ist irgendwie Moby Dick im Weltall mit Kahn als Ahab und Kirk als weißem Wahl. :D
« Letzte Änderung: Oktober 16, 2016, 05:55:47 Nachmittag von Bareil Nerys »

Racussa

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« Antwort #23 am: Januar 09, 2018, 09:00:00 Nachmittag »
Wenig erstaunlich ist es Nemesis, der mich am meisten inspiriert hat. Klar, die Wüstenralley und das lächerliche Singen von Data sind nahezu unerträglich, aber Shinzons Plott, der immer im Halbdunkeln bleibt und den selbst die Romulaner nicht ganz durchschauen, ist abgesehen von den philosophischen Dialogen Picard/Shinzon wesentlich spannender als alles in Insurrection, wo mir zuviel Gerede ist.
Den Data/B4-Plot hätte es nicht gebraucht, aber da merkt man Brent Spiners Beratung des Drehbuchautors. Spannender wäre Whorfs Umgang mit Romulanern und deren internen Feinden, den Remanern, gewesen.
Das Familie Crusher völlig außen vor gelassen wurde ist traurig.
Ich frage mich allerdings, warum in Filmen dieser Art nicht EINMAL die Bösen von ihrem Weg ablassen können und sagen 'Okay, ich hab mich geirrt, wir machen das jetzt anders'?
'Das ist es, was es bedeutet ein Mensch zu sein: Mehr aus sich zu machen als man ist.'
Vielleicht halte ich die Reboots deshalb nicht aus, weil sie alles über Bord geworfen haben, was noch in Nemesis an Gespräch möglich war. Die neuen Captains reden erst, nachdem sie alle anderen erschossen oder überfahren haben.

Wolf

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« Antwort #24 am: Januar 10, 2018, 01:48:52 Nachmittag »
Ich mag auch Nemisis. Und verstehe den hate darum nicht ....

Racussa

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Antw:Lieblingsfilm
« Antwort #25 am: Januar 10, 2018, 05:09:55 Nachmittag »
Er hat sicher Schwächen, aber die anderen ST-Filme - und ich bin glühender Trekkie - sind für mich auch Lichtjahre von den Serien entfernt. Ich bin mit TNG groß geworden, und vieles im Film fast die Dinge wunderschön zusammen. Gerade die vielgeschmähten langen Gespräche zwischen Picard und Shinzon und Picards Erkenntnis, dass er auch wie Shinzon sein könnte, haben mich fasziniert...so ein bißchen Dr. Jekyll/Mr.Hyde-mäßig...