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Thema: Eigene Raumschiffe - Kopfkanon  (Gelesen 2776 mal)

Emony

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Eigene Raumschiffe - Kopfkanon
« am: Oktober 14, 2014, 12:11:31 Nachmittag »
Ich könnte eure Hilfe brauchen. Und zwar bin ich technisch nicht allzu bewandert, so dass mir der übliche Technobabbel nichts in Star Trek sagt.

Allerdings hätte ich für meine ELYSION Serie doch gerne ein halbwegs vernünftiges Schiff. Als Modell hab ich mir die Emissary Klasse aus Star Trek Online rausgesucht, weil mir das optisch einfach super gut gefällt. Zudem kann ich mir da jederzeit Screenshots für etwaige Covers etc. machen. :D

Hier mal die Optik.



Und hier mal die Schiffsdaten, die ich vor etlichen Jahren glaube ich zusammen mit Harald Latus ausgetüftelt hab. 100% sicher bin ich mir aber nicht mehr.

Zitat
Name: USS Elysion
RegNr.: NCC-75128
Klasse: Emissary
Typ: Star-Cruiser
Fertigstellung: 2377
Erbaut: Utopia Planetia Schiffswerften
Inbetriebnahme: Mc-Kinley-Station (Erde)
Mannschaft: 900 (250 Offiziere / 650 Unteroffiziere u. Crewman) / 1000 (Evakuierungslimit)
Länge: 800 Meter
Breite: 320 Meter
Höhe: 130 Meter
Anzahl Decks: 30
Anzahl Räume: 280
Reisegeschwindigkeit: Warp 8,0
Maximalgeschwindigkeit Warp 9,865 / Warp 9.998 für maximal 6 Stunden
Masse: 3.405.000 metr. Tonnen
Bewaffnung: 14 Typ XII Phaserbänke (ringförmig), 6 Torpedorohre
Schilde: Klasse XIII Metaphasen-Schildgeneratoren, regenerativ, automodulierend
Hülle: schwere Duranium/Tritanium Panzerung
Computerkern: M16 Isolinear Prozessor Typ III, mit bioneuralen Gelpacks
Transporter: 4 Personentransporter, 2 Frachttransporter, 6 Notfalltransporter
Frachträme: 6 Stück
Holodecks: 4 Stück
Sonstiges: Holoemitter auf allen Decks, flugunterstützende Hologramme, automatische Steuerung aller Systeme

Jetzt ist mir das Schiff aber einfach zu groß. Es soll soll mehr eine Mischung zwischen Intrepid-Klasse und Galaxy-Klasse sein. Ein Schiff für längere Forschungsmissionen, nicht um Kriege zu bestreiten. Es soll aber über eine gute Bewaffnung/Verteidigung verfügen - speziell da es quasi ein Schiff ist, das während des Krieges gegen das Dominion entworfen und gebaut wurde.

Ich hätte allerdings gerne auch familienfreundlich. Geht das dann überhaupt kleiner?
Ergeben meine Zahlen an sich irgendeinen Sinn?  :help:

Schafi95

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Antw:Eigene Raumschiffe - Kopfkanon
« Antwort #1 am: Oktober 14, 2014, 12:27:34 Nachmittag »
Na ja, wenn du das Schiff kleiner haben willst müsstest du natürlich auch die Anzahl der Besatzungsmitglieder reduzieren. Das auf ein kleineres Schiff natürlich auch weniger Geschütze draufpassen, erwähne ich jetzt auch nur der Vollständigkeit halber.
Selbiges gilt für den Fall, dass noch Familienmitglieder mit an Bord kommen sollen, da die ja schließlich auch ihren Platz - sowohl zum Wohnen, wie auch für Freizeitaktivitäten, Kinderbetreuung, etc. brauchen.


Ich weiß jetzt natürlich nicht, wie stark du das Schiff schrumpfen willst, aber am besten guckst du bei MA oder so mal nach Schiffen entsprechender Größe und deren Besatzungszahl. Ich denke, wenn du da nicht viel mehr als 10 Prozent der Besatzung abziehst, um Platz für Familien zu schaffen, wäre das sicher noch vollkommen im Rahmen.

Emony

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Antw:Eigene Raumschiffe - Kopfkanon
« Antwort #2 am: Oktober 14, 2014, 01:27:38 Nachmittag »
Ich hab schon versucht zu vergleichen, bin aber eben noch auf keinen vernünftigen Nenner gekommen...

Mir geht es halt auch darum, dass ich kein Uber-hammer-Kriegsschiff haben will. Darauf war das Cruiser ursprünglich allerdings ausgelegt.

VGer

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Antw:Eigene Raumschiffe - Kopfkanon
« Antwort #3 am: Oktober 14, 2014, 01:34:38 Nachmittag »
Jetzt ist mir das Schiff aber einfach zu groß. Es soll soll mehr eine Mischung zwischen Intrepid-Klasse und Galaxy-Klasse sein. Ein Schiff für längere Forschungsmissionen, nicht um Kriege zu bestreiten. Es soll aber über eine gute Bewaffnung/Verteidigung verfügen - speziell da es quasi ein Schiff ist, das während des Krieges gegen das Dominion entworfen und gebaut wurde. Ich hätte allerdings gerne auch familienfreundlich. Geht das dann überhaupt kleiner?
Ergeben meine Zahlen an sich irgendeinen Sinn?  :help:

Ob die Zahlen Sinn ergeben kann ich leider nicht sagen, dafür kenne ich mich zu wenig aus. Aber was die Besatzungsstärke angeht kannst Du ja flexibel sein, je nach Bedarf – so habe ich das beispielsweise mit der Kirk gelöst (Harrys Schiff, Exeter-Klasse, Crew von 400): die längste Zeit war sie hauptsächlich ein diplomatisches Patrouillenschiff, da waren gut 1/3 der Personen an Bord Zivilisten und Familien; als der Krieg ausbricht und die Kirk an die Front geschickt wird, werden die Zivilisten aus Sicherheitsgründen evakuiert und stattdessen werden mehr Sternenflottenleute als Soldaten an Bord geholt und sie wird auch (verteidigungs-)technisch aufgerüstet.

Schafi95

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Antw:Eigene Raumschiffe - Kopfkanon
« Antwort #4 am: Oktober 14, 2014, 02:13:54 Nachmittag »
Also jetzt so aus dem hohlen Bauch heraus würde ich mal vorschlagen, die Größenangaben zu halbieren - dann bist du etwas über der Größe einer Intrepid. Ich denke, wenn du dann dafür auch die Besatzungsgröße der Intrepid-Klasse (liegt bei etwa 150) übernimmst, sollte das auch mit der Familienfreundlichkeit passen, zumindest wenn nicht jeder Crewman direkt mit der kompletten Großfamilie anrückt.
Was die Bewaffnung angeht: Wenn du da je zwei Phaserbänke und Torpedorohre wegnimmst, dürfte das auch schon fast reichen - dann hätte das Schiff nämlich eine Phaserbank weniger als die Intrepid, aber gleich viele Torpedorohre.


Vielleicht hilft dir das ja  :keks:


@ VGer: Ein gutes Drittel Zivilisten erscheint mir dann doch etwas ... viel. Vielleicht habe ich nicht genug TNG gesehen, aber es schien mir nie so, als ob z.B. die Enterprise D derart viele Zivilisten an Bord hatte - und das, obwohl Schiffe der Galaxy-Klasse schon als recht familientauglich gelten.

Emony

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Antw:Eigene Raumschiffe - Kopfkanon
« Antwort #5 am: Oktober 14, 2014, 02:19:00 Nachmittag »
Danke für die Tipps!  :keks: :hugz:

VGer

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Antw:Eigene Raumschiffe - Kopfkanon
« Antwort #6 am: Oktober 14, 2014, 02:26:22 Nachmittag »
@ VGer: Ein gutes Drittel Zivilisten erscheint mir dann doch etwas ... viel. Vielleicht habe ich nicht genug TNG gesehen, aber es schien mir nie so, als ob z.B. die Enterprise D derart viele Zivilisten an Bord hatte - und das, obwohl Schiffe der Galaxy-Klasse schon als recht familientauglich gelten.

Das hat zwei Gründe: erstens, die Kinder, und zweitens (was noch viel wichtiger ist), die Diplomaten.

In meinem Kopfcanon gehört das Diplomatische Corps nicht zur Sternenflotte sondern ist so eine halb-zivile Institution, die Diplomaten arbeiten zwar mehr oder weniger ständig am Schiff und sind in die Abläufe eingegliedert, aber sie sind eben keine Offiziere. Und da die Kirk ein diplomatisches Patrouillenschiff ist (zumindest vor dem Krieg), laufen ziemlich viele Diplomaten, Botschafter und Berater, politische Spezialisten und Analysten, Verhandlungsexperten, etc. an Bord herum.

Außerdem, und da bin ich mir immer noch unschlüssig, frage ich mich wie viele der "nicht-operativ-essentiellen" Funktionen (beispielsweise Schulen und Kinderbetreuung, oder auch Wissenschaftler?) an Bord tatsächlich von Offizieren oder anderem Sternenflottenpersonal bekleidet werden. Bei Pathfinder und Pioneer habe ich ja auch mein ziviles Expertenteam um Dr. Brahms, die mit der Sternenflotte aber nicht für die Sternenflotte arbeiten und somit gewissermaßen außerhalb der Kommandostruktur stehen.

Schafi95

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Antw:Eigene Raumschiffe - Kopfkanon
« Antwort #7 am: Oktober 14, 2014, 02:48:27 Nachmittag »
So, neuer Anlauf, weil das Forum gerade meinen Beitrag gefressen hat.


Dass auf der Kirk viele Diplomaten samt Mitarbeitern (die ja alle durchaus Zivilisten sein können) rumlaufen, würde den hohen Zivilistenanteil natürlich erklären - ich hatte das nur nicht mehr so auf dem Schirm  ;)


Ich denke auch, dass Bereiche wie Kinderbetreuung gerne an Zivilisten vergeben werden, da Flottenoffiziere ja eigentlich besseres zu tun haben sollten, als auf die Kinder ihrer Kollegen aufzupassen. Ähnlich dürfte es mit anderen Dienstleistungen sein (man denke nur an Guinan oder auch Picards boliansichen Frisör Mr. Mott).
Bei den Wissenschaftlern dürfte es da schon etwas anders aussehen - zum einen bietet die Akademie ja recht breit gefächerte Ausbildungsmöglichkeiten, was die wissenschaftliche Spezialisierung angeht, Zivilisten also oft gar nicht zwingend nötig sind, und zum anderen ist die Sternenflotte ja sicher daran interessiert, die wissenschaftlichen Fortschritte, die im Zuge ihrer Forschungsmissionen getätigt werden, erst einmal selber abzuschöpfen. Und dabei sind Zivilisten ja auch nur im Weg  ;)
Außerdem hat sich die Sternenflotte ja die Erforschung neuer Welten (und das in jeder Hinsicht) auf die Fahnen geschrieben. Und da wäre es ja schon geradezu peinlich, genau diesen Bereich an Zivilisten abtreten zu müssen  ;)


Danke für die Tipps!  :keks: :hugz:


Immer gerne  :keks:

VGer

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Antw:Eigene Raumschiffe - Kopfkanon
« Antwort #8 am: Oktober 14, 2014, 03:41:58 Nachmittag »
Böses Forum!

Dass auf der Kirk viele Diplomaten samt Mitarbeitern (die ja alle durchaus Zivilisten sein können) rumlaufen, würde den hohen Zivilistenanteil natürlich erklären - ich hatte das nur nicht mehr so auf dem Schirm  ;)

Ach, macht ja nix ;) Über die Kirk in Friedenszeiten wurde ja noch nicht viel geschrieben, und wenn doch beinhaltete das doch eher die ... *hüstel* ... außerdienstlichen Aktivitäten des Captains und der Chefpilotin ...  ::)

Über das Diplomatische Corps habe ich mir schon viele Gedanken gemacht, vor allem wegen dem Haus des Worf – da kommt in Zukunft (vor allem in XA4: Des Menschen Wolf, und später dann auch in V&W) noch richtig viel dazu, wenn die Diplomaten anfangen eine größere Rolle zu spielen. Das Corps ist eine ganz eigene Struktur die sich in interne und externe Diplomatie aufteilt und steht quasi zwischen Föderationsrat und Sternenflotte, sie kooperieren mit beiden je nach Bedarf, aber sie sind nominell selbstständig und souverän. Wenn's interessiert kann ich gerne näher darauf eingehen.

Somit sind die Diplomaten offiziell "Zivilisten" und nicht Teil der Crew, obwohl sie ihre fixen Posten und Aufgaben an Bord haben.

Bei den Wissenschaftlern dürfte es da schon etwas anders aussehen - zum einen bietet die Akademie ja recht breit gefächerte Ausbildungsmöglichkeiten, was die wissenschaftliche Spezialisierung angeht, Zivilisten also oft gar nicht zwingend nötig sind, und zum anderen ist die Sternenflotte ja sicher daran interessiert, die wissenschaftlichen Fortschritte, die im Zuge ihrer Forschungsmissionen getätigt werden, erst einmal selber abzuschöpfen. Und dabei sind Zivilisten ja auch nur im Weg  ;)
Außerdem hat sich die Sternenflotte ja die Erforschung neuer Welten (und das in jeder Hinsicht) auf die Fahnen geschrieben. Und da wäre es ja schon geradezu peinlich, genau diesen Bereich an Zivilisten abtreten zu müssen  ;)

Mh, das ist ein Argument – vor allem auf Raumschiffen. Dass die Sternenflotte im stationären Bereich, vor allem bei Forschung und Entwicklung (darunter fällt auch Pioneer), eng mit anderen Organisationen wie Universitäten oder dem Daystrom-Institut kooperiert, ist dann wohl wieder ein anderes Thema. Irgendwie bin ich im Denken noch zu festgefahren im Wissenschaftsbetrieb des frühen 21. Jahrhunderts ...  ::)

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Antw:Eigene Raumschiffe - Kopfkanon
« Antwort #9 am: Oktober 14, 2014, 04:11:11 Nachmittag »
Böses Forum!


Ja, deshalb bekommt das Forum jetzt auch keine Kekse mehr  :devil:


Ach, macht ja nix ;) Über die Kirk in Friedenszeiten wurde ja noch nicht viel geschrieben, und wenn doch beinhaltete das doch eher die ... *hüstel* ... außerdienstlichen Aktivitäten des Captains und der Chefpilotin ...  ::)


Ja, das ist ja eh das wichtigste  :D


Über das Diplomatische Corps habe ich mir schon viele Gedanken gemacht, vor allem wegen dem Haus des Worf – da kommt in Zukunft (vor allem in XA4: Des Menschen Wolf, und später dann auch in V&W) noch richtig viel dazu, wenn die Diplomaten anfangen eine größere Rolle zu spielen. Das Corps ist eine ganz eigene Struktur die sich in interne und externe Diplomatie aufteilt und steht quasi zwischen Föderationsrat und Sternenflotte, sie kooperieren mit beiden je nach Bedarf, aber sie sind nominell selbstständig und souverän. Wenn's interessiert kann ich gerne näher darauf eingehen.


Na ja, ich werde mal abwarten, bis es so weit ist - dann wird's ja sicher schon Infos genug geben  :keks:
Aber vielleicht noch eine kleine Frage zur Souveränität des diplomatischen Corps: So ganz eigenständig können die ja eigentlich nicht sein, weil die ja wahrscheinlich nicht einfach so schalten und walten können, wie sie wollen, sondern irgendeiner Regierung (oder einer ähnlichen Institution) gegenüber Rechenschaft schuldig sind, wenn du verstehst, was ich meine.


Mh, das ist ein Argument – vor allem auf Raumschiffen. Dass die Sternenflotte im stationären Bereich, vor allem bei Forschung und Entwicklung (darunter fällt auch Pioneer), eng mit anderen Organisationen wie Universitäten oder dem Daystrom-Institut kooperiert, ist dann wohl wieder ein anderes Thema. Irgendwie bin ich im Denken noch zu festgefahren im Wissenschaftsbetrieb des frühen 21. Jahrhunderts ...  ::)


Ich denke schon, dass die Flotte jemanden mit offenen Armen begrüßt, wenn derjenige ein brauchbares Konzept hat, an dem die Flotte Interesse hat. Aber im Zweifelsfall und insbesondere für Standardkram werden die wohl auf die eigenen Leute zurückgreifen - zum einen, weil sie es können, und zum anderen, weil ihnen dann keine Zivilisten reinpfuschen können.
Was die Erweiterungen der Voyager, die im Deltaquadranten "aufgesammelt" worden sind, angeht, würde ich z.B. auch eher davon ausgehen, dass die Sternenflotte erst einmal ihre eigenen Ingenieure und Wissenschaftler ran lässt und erst, wenn die überhaupt nicht mehr weiterkommen, externe Experten hinzu zieht - wobei ich es darauf ausbauend nicht ausschließen kann, dass die Flotte offen für Konzepte Externer ist, die auf der Voyager-Technologie basieren und die dann entsprechend auch in die Durchführung der jeweiligen Projekte mit einbezieht.

VGer

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Antw:Eigene Raumschiffe - Kopfkanon
« Antwort #10 am: Oktober 14, 2014, 04:41:31 Nachmittag »
Na ja, ich werde mal abwarten, bis es so weit ist - dann wird's ja sicher schon Infos genug geben  :keks:
Aber vielleicht noch eine kleine Frage zur Souveränität des diplomatischen Corps: So ganz eigenständig können die ja eigentlich nicht sein, weil die ja wahrscheinlich nicht einfach so schalten und walten können, wie sie wollen, sondern irgendeiner Regierung (oder einer ähnlichen Institution) gegenüber Rechenschaft schuldig sind, wenn du verstehst, was ich meine.

Ich gehe davon aus, dass es innerhalb des Föderationsrats ein Gremium (ähnlich wie ein Ministerium heutzutage, nur eben größer weil die Föderation eben viiiel größer ist als irgendein heutiger Nationalstaat und ich davon ausgehe, dass die Regierung der Föderation und all ihrer Mitgliedswelten nicht so funktionieren kann wie die Regierungen die wir kennen) gibt, welches zivile Politik, Sternenflotte, Diplomatie und evtl. Geheimdienste überwacht und koordiniert. Das ist die "große" übergeordnete Instanz. Im "kleinen" ist das missionsabhängig, ein Greskrendtregk (Botschafter auf Ktaris, einer Föderationswelt) hat aufgrund der unterschiedlichen Aufgabengebiete andere Chefs und übergeordnete Instanzen als Worf und B'Elanna (Botschafter im Klingonischen Reich) oder Miral Paris (Diplomatischer Attaché auf DS4 an der Romulanischen Neutralen Zone).

Was die Erweiterungen der Voyager, die im Deltaquadranten "aufgesammelt" worden sind, angeht, würde ich z.B. auch eher davon ausgehen, dass die Sternenflotte erst einmal ihre eigenen Ingenieure und Wissenschaftler ran lässt und erst, wenn die überhaupt nicht mehr weiterkommen, externe Experten hinzu zieht - wobei ich es darauf ausbauend nicht ausschließen kann, dass die Flotte offen für Konzepte Externer ist, die auf der Voyager-Technologie basieren und die dann entsprechend auch in die Durchführung der jeweiligen Projekte mit einbezieht.

Ja. Pioneer ist ein Sternenflotten-Projekt unter dem Kommando der Abteilung Technik, Forschung & Innovation (Admiral Paris ist einer der ganz wichtigen Wichtel in der Abteilung, wenn auch nicht der wichtigste aller Wichtel, auch wenn er das gerne wäre). Leah Brahms haben sie als Expertin engagiert, weil sie die bestqualifizierte Spezialistin für Warptheorie ist, eigentlich ist sie ja Universitätsprofessorin und forscht am Daystrom, aber während Pioneer läuft ist sie quasi an die Sternenflotte "verliehen" und ihre Lehrverpflichtung an der Uni ist zurückgeschraubt (das ist heute schon in vielen Bereichen der Wissenschaft gang und gäbe, vor allem bei Drittmittelprojekten die mit der Industrie kooperieren etc.). Sie arbeitet also für die Flotte, jedoch ohne Offizier zu sein. Offiziell ist sie "Beraterin", als solche ist sie der Admiralität gegenüber nur eingeschränkt weisungsgebunden und sie hat ein paar Sonderrechte und -pflichten, inoffiziell ist sie eine ganz normale Mitarbeiterin, nur dass sie eben "Dr. Brahms" und nicht "Lieutenant / Commander / Captain Brahms" ist. Dasselbe gilt für B'Elanna, die anders nicht im Projekt mitarbeiten könnte weil sie ja unehrenhaft aus der Sternenflotte entlassen wurde.
« Letzte Änderung: Oktober 14, 2014, 04:43:20 Nachmittag von VGer »

Racussa

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Antw:Eigene Raumschiffe - Kopfkanon
« Antwort #11 am: Mai 02, 2016, 05:15:38 Nachmittag »
Ich bin in Mathematik ja nicht so gut, aber bei 30 Decks auf nur 130 m hat jedes Deck eine durchschnittliche Höhe von 4,3 m. Ist das nicht zu niedrig, wenn auch noch alle Verkabelungen, Jeffries Röhren etc. Platz haben müssen.
Und noch heftiger für die Raumanzahl insgesamt:
280 Räume bei 900 Personen? Sagen wir einmal, dass wir mit 40 öffentlichen Räumen sehr sparsam auskommen: Brücke, Maschinenraum, Krankenstation, Forschungsabteilung, Speisesäle, Freizeiteinrichtungen, Duschräume und Toiletten. Bleiben uns noch 240 Räume für 900 Personen.
Nehmen wir jetzt an, dass der Kapitän/die Kapitänin, ein paar Diplomaten und Stabsoffiziere Einzelzimmer mit eigenem Bad wollen, also nochmals 40 Räume weg, bleiben noch 200 Räume für die restlichen 880 Personen, das sind dann 4,4 Personen pro Zimmer. Viel Platz für Familie (oder auch nur traute Zweisamkeit) ist dann nicht mehr...

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« Antwort #12 am: Mai 02, 2016, 09:13:40 Nachmittag »
Oh, was für alte Themen gräbst du denn aus?^^

Racussa

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Antw:Eigene Raumschiffe - Kopfkanon
« Antwort #13 am: Juni 03, 2016, 03:15:55 Nachmittag »
Ich überlege selber auch immer, wie mein Lieblingsraumschiff aussehen würde; da beeinflussen mich Serien und StarTrekOnline, aber hundertprozentig passt da leider nichts. Deshalb hat mich die Überschrift gereizt, auch wenn der Thread schon etwas älter  :-\ ist.

Emony

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« Antwort #14 am: Juni 04, 2016, 07:55:36 Vormittag »
Aso, deshalb. Alles klar. :)

Ob die Elysion je nochmals durchstartet steht allerdings noch in den Sternen.