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:writer: Noch auf der Suche nach der passenden Inspiration für den Dezember? Dann mach mit beim Trekzember! :xmas-tree:

Thema: Warum schreibt Ihr?  (Gelesen 3310 mal)

Gabi

Antw:Warum schreibt Ihr?
« Antwort #30 am: Juli 20, 2017, 06:33:48 Nachmittag »
Das Thema gehört immer noch in diesen Thread  ;), ich bin mal so frei, das Zitat hier rüber zu nehmen:

Ich denke die Crux ist hier gar nicht fehlendes Feedback oder fehlende Klicks sondern schlicht fehlende Bescheidenheit von uns Hobby-Schreibern.
Reicht es denn nicht, wenn man mit einer Geschichte einen Fan glücklich macht? Müssen das wirklich mehr als einhundert sein (oder mehr als eintausend, oder geht es gar erst ab zehntausend los?).
Ehrlich: Ich verstehe das Gejammer nicht!

Ja - um die Antwort mal ganz knapp zu geben. Es macht für mich einen Unterschied aus. Wenn Du das nicht so siehst, dann ist das prima für Dich. Aber ich nehme mir das Recht heraus, es anders zu sehen und entsprechend fällt meine Reaktion anders aus. Nenn sie meinetwegen Gejammer, ich nenn sie authentisch, weil ich nun mal so gestrickt bin.

Lady Q

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Antw:Warum schreibt Ihr?
« Antwort #31 am: Juli 20, 2017, 06:40:25 Nachmittag »
Die Frage, warum ich schreibe, ist tatsächlich Verarbeitung übrigens. Also auf eine überspitzte Art schreibe ich grade mein Leben (und mein Leben hat trotzdem nix mit dem zu tun, was ich letztendlich geschrieben habe). Daher habe ich tatsächlich für MICH geschrieben, und mein Anspruch beim Geschichte entwerfen, war nicht so arg groß. Ich hab einfach runter geschrieben.

Jetzt wo ich hochlade, achte ich auf Ausgewogenheit, auch schöne Dialoge, darauf, nicht zu viel nur zu beschreiben, sondern erleben zu lassen, und ich achte noch viel mehr darauf, wie in-character ich schreibe. Dadruch steigt die Qualität meiner Story.

Dazu kommt, dass der Druck, einmal in der Woche ungefähr ein Kapitel fertig haben zu wollen auch dazu führt, dass ich mich intensiv und kontinuierlich damit auseinander setze, und nicht Woche für Woche am gleichen Dialog feile. Irgendwann mache ich einen Punkt, und dann muss und will ich damit leben, was ich verzapft habe.

(Was wiederum dazu geführt hat, dass sich meine Story sehr von der Ursprungsversion entfernt hat, was aber nicht schlimm, sondern sogar gut ist. Und dass ich jetzt Ideen bekommen habe, für einen 2. Teil. Und ich habe durch das Schreiben bereits so viel verarbeitet, dass das ursprünglich geplante Ende gestrichen wurde, was meine Leser ausnahmslos freuen wird ;) ).

Ergänzung: Ich will damit nicht nur einen Leser glücklich machen. Am liebsten wäre es mir, wenn ich Tausende Klicks hätte, die ich aber nicht habe, und nicht nur 69 Reviews, sondern....150? Keine Ahnung. Die Masse macht schon Motivation, doch.

Eine Freundin schreibt ihre FF wegen mangelnder Resonanz grade nicht weiter, und das find ich irre traurig. Sie schreibt, um andere zu unterhalten (und ihre FF ist super witzig), und wenn man mit diesem Ziel schreibt, ist die Resonanz schon ein Faktor. Ein Musiker spielt auch nicht gerne vor nicht vorhandenem Publikum, und ein Clown mag gerne Zuschauer haben.

BlueScullyZ

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Antw:Warum schreibt Ihr?
« Antwort #32 am: Juli 20, 2017, 06:47:18 Nachmittag »
Vielleicht sehe ich das wirklich zu schwarz/weiß - doch Schreiben ohne zu veröffentlichen, und Schreiben, veröffentlichen und kaum Klicks - das kommt für mich gefühlt etwa auf dasselbe heraus.
Ist aber nicht dasselbe. Wenn ich nicht veröffentliche KANN gar niemand eine Rückmeldung geben. Wenn ich veröffentliche und es kommen weder Rückmeldungen, noch scheint es wer zu lesen, dann ist die Möglichkeit da, wird aber nicht genutzt. Das ist in der Tat ein Unterschied.

Andererseits: Wenn man es eh schreibt - warum sollte man es dann nicht veröffentlichen? So viel Zeit geht dabei, nach meiner Erfahrung, nun wirklich nicht drauf, dass man sagen könnte: Der "Aufwand" lohnt nicht.
Also allein die Formatierung von Fettgedrucktem oder Kursivem nimmt bei mir - und ich bin ziemlich fit in MarkUp - bis zu zehn Minuten ein. Ich kann verstehen, dass Leute diese Zeit nicht sinnlos investieren wollen und das daher bleiben lassen.


Vielleicht bin ich auch zu idealistisch veranlagt, weil ich denke: "Wenn sich auch nur ein einziger Leser daran erfreut, dann hat sich jeder Aufwand, den ich betrieben habe, bereits gelohnt."
Wenn es denn dann mal einer ist. Es gibt Autoren, die haben nicht einmal den einen. Gibt Geschichten von mir, auf die trifft das auch zu. Da waren zehn Klicks im JAHR viel - und Klicks ist das einzige, was ich dazu angeben kann, weil es Reaktionen nie gab. Und die wenigen Klicks höchstwahrscheinlich nichtmal von motivierten Lesern, sondern von verirrten, die aus Versehen draufgeklickt haben oder Robots.
Dazu kommt, wenn du bei Fortsetzungen Mitleser verlierst und du beobachten kannst, wie das Interesse schwindet.

Andererseits: Ich bin lediglich ein Hobbyist. Ich schraube da meine Erwartungen nicht auf ein Mindestmaß an Klicks.
Ich sag auch nicht "Wenn das Kapitel nicht mind. X Klicks hat, hör ich auf einzustellen". Bin da derzeit sehr gelassen. Aber ich kann verstehen, wenn andere sagen "Dann lass ich es halt bleiben, is Perlen vor de Säue". Da sehe ich auch keine Arroganz drin. Künstlerische Freiheit hießt auch, dass Leute das Recht haben, ihre Kunst auf eigenen Wunsch für sich zu behalten.

Ich sehe, meine Geschichten werden gelesen. Ich sehe, hier und da kommt ein (überwiegend) nettes Feedback dazu. Hier und da kann ich sogar den Einen oder die Andere inspirieren (deren Aussage).
Ja, was will ich denn noch..?? Alles in Butter, auf´m Kutter!

Wenn wirklich jetzt zu einer Geschichte 0 Klicks kämen und gleichzeitig 0 Feedbacks. Aber mal ehrlich: Das geschieht nicht mal den wirklich mäßigen Hobby-Schreibern. Irgendwer liest es immer.
Wie gesagt ... passiert mir ... sagen wir mal "öfter". Einfach, weils an den Hauptzielgruppen vorbei geschrieben ist.

Ich denke die Crux ist hier gar nicht fehlendes Feedback oder fehlende Klicks sondern schlicht fehlende Bescheidenheit von uns Hobby-Schreibern.
Reicht es denn nicht, wenn man mit einer Geschichte einen Fan glücklich macht? Müssen das wirklich mehr als einhundert sein (oder mehr als eintausend, oder geht es gar erst ab zehntausend los?).
Wie gesagt, wenn es denn dann einer ist.

Ehrlich: Ich verstehe das Gejammer nicht!
Welches Gejammer? Ursprünglich kam das Thema auf, weil eine Autorin beschlossen hat, ihre Geschichten nicht mehr einzustellen und das auf Nachfrage eines anderen Users erläutert hat. Das ist eine Entscheidung die ihr zusteht und für die sich niemand zu rechtfertigen braucht. Kein Gejammer. Es war eine schlichte Feststellung, dass wohl nur noch ein sehr, sehr geringes Interesse besteht.

Und jemand, der Stunden in seine Werke investiert, hat das Recht, selbst festzulegen, was er damit bewirken möchte und unter welchen Bedingungen er es online stellt oder das eben auch lässt. Auch wenn es Spaß macht, auch wenn es ein Hobby ist.
Ich repariere gerne Computer. Trotzdem tue ich das zu meinen Bedingungen und wann ich das will. Und nichts und niemand verpflichtet mich dazu, es überhaupt zu tun.

Wolf

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Antw:Warum schreibt Ihr?
« Antwort #33 am: Juli 20, 2017, 08:14:02 Nachmittag »
Warum ich schreibe?

1. Ganzeinfach Gottkomplexe! ;D
2. Da ich gerne Zeit in meine Kopf verbringe, will ich Leute dran teilhaben lassen.
3. Weil es (meistens) Spaß macht.

ulimann644

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Antw:Warum schreibt Ihr?
« Antwort #34 am: Juli 20, 2017, 09:10:08 Nachmittag »
Ist aber nicht dasselbe. Wenn ich nicht veröffentliche KANN gar niemand eine Rückmeldung geben.

Bitte gestehe mir den nötigen Intellekt zu DAS zu wissen.
Ich werde dir dafür dann denselben Respekt erweisen, und meinerseits voraussetzen, dass du ähnlich simple Dinge weißt. ;)

Wenn ich veröffentliche und es kommen weder Rückmeldungen, noch scheint es wer zu lesen, dann ist die Möglichkeit da, wird aber nicht genutzt. Das ist in der Tat ein Unterschied.

Ach was...

Da stellt sich doch ganz simpel dann die Frage, warum das nicht genutzt wird? Liegt das wirklich an den potenziellen Lesern (in dem Fall eher Nicht-Lesern)? Mal so gefragt.

Also allein die Formatierung von Fettgedrucktem oder Kursivem nimmt bei mir - und ich bin ziemlich fit in MarkUp - bis zu zehn Minuten ein. Ich kann verstehen, dass Leute diese Zeit nicht sinnlos investieren wollen und das daher bleiben lassen.

Wow... zehn Minuten... Ganze...??

Vielleicht sollte ich mal davon beginnen zu erzählen, wie viele STUNDEN ich allein für ein Cover investiere. Klar - muss ich nicht.
Oder wie viele Stunden ich brauche, um ein 3D-Modell, nach seiner Fertigstellung, in andere Formate zu konvertieren. Klar - muss ich nicht. Ich selbst nutze zum Rendern diese anderen Formate nicht (ich habe ja das Original) - das mache ich schlicht (und AUSSCHLIESSLICH) für die Fans solcher Modelle, die keinen Sinn oder kein Talent haben, das zu tun. WENN das Modell schon mal gebaut ist. Ich persönlich habe davon rein gar nix - außer etwas Zeit zu investieren - aber darum geht es dabei auch gar nicht.

Wenn es denn dann mal einer ist. Es gibt Autoren, die haben nicht einmal den einen. Gibt Geschichten von mir, auf die trifft das auch zu. Da waren zehn Klicks im JAHR viel - und Klicks ist das einzige, was ich dazu angeben kann, weil es Reaktionen nie gab. Und die wenigen Klicks höchstwahrscheinlich nichtmal von motivierten Lesern, sondern von verirrten, die aus Versehen draufgeklickt haben oder Robots.
Dazu kommt, wenn du bei Fortsetzungen Mitleser verlierst und du beobachten kannst, wie das Interesse schwindet.

Bei meinen Geschichten habe ich das in noch keinem Archiv erlebt.
Bestenfalls in kleinen Foren, in denen seit Jahren nichts los ist. Aber hey - dafür werden sie woanders mehr gelesen.

Ich habe mal kurz hier im Archiv recherchiert.
Bei allem gebotenen Respekt, aber 1163 Hits und 21 Reviews - das hat hier keine einzige meiner Geschichten.

Ich sag auch nicht "Wenn das Kapitel nicht mind. X Klicks hat, hör ich auf einzustellen". Bin da derzeit sehr gelassen. Aber ich kann verstehen, wenn andere sagen "Dann lass ich es halt bleiben, is Perlen vor de Säue". Da sehe ich auch keine Arroganz drin.

Bei allem Respekt, und ohne dir persönlich dabei zu nahe zu treten, aber dieser Satz hier:
"Dann lass ich es halt bleiben, is Perlen vor de Säue"
Das ist für mich Arroganz in Reinkultur.

Künstlerische Freiheit hießt auch, dass Leute das Recht haben, ihre Kunst auf eigenen Wunsch für sich zu behalten.

Natürlich, und wenn es die Leute von Beginn an so machen, und nie anders gemacht hätten, würde ich davor meinen Hut ziehen, und das nicht als verlogen betrachten. Oder arrogant...

Und jemand, der Stunden in seine Werke investiert, hat das Recht, selbst festzulegen, was er damit bewirken möchte und unter welchen Bedingungen er es online stellt oder das eben auch lässt. Auch wenn es Spaß macht, auch wenn es ein Hobby ist.
Ich repariere gerne Computer. Trotzdem tue ich das zu meinen Bedingungen und wann ich das will. Und nichts und niemand verpflichtet mich dazu, es überhaupt zu tun.

Das Recht besteht, und ich werde mich hüten es Jemandem abzusprechen.

Was für mich nur etwas seltsam klingt ist, wenn Jemand die ganze Zeit munter veröffentlicht, und es dann eben nicht mehr macht. Und dann eben nicht aus der Überlegung heraus, was er/sie mit seiner/ihrer "Kunst" bewirken möchte, sondern, in meinen Augen, weil er/sie sich persönlich beleidigt, falsch wahrgenommen und nicht genügend respektiert, fühlt. Und überhaupt, weil es nur 1.000 Hits waren und keine 10.000.
Da kommt dann der Moment in dem ICH mir die Freiheit nehme um ein paar Fragezeichen zu posten.

Das Thema gehört immer noch in diesen Thread  ;), ich bin mal so frei, das Zitat hier rüber zu nehmen:

Ja - um die Antwort mal ganz knapp zu geben. Es macht für mich einen Unterschied aus. Wenn Du das nicht so siehst, dann ist das prima für Dich. Aber ich nehme mir das Recht heraus, es anders zu sehen und entsprechend fällt meine Reaktion anders aus. Nenn sie meinetwegen Gejammer, ich nenn sie authentisch, weil ich nun mal so gestrickt bin.

Wow...

@All:
Vielleicht habe ich den Sinn solcher Archive bisher immer gründlichst missverstanden. Mag ebenfalls sein, dass dieser Gedanke zu naiv ist, aber:

Bisher dachte ich, solche Archive seien primär dazu da, für eine bestimmte Lesergemeinde FF-Geschichten Zusammenzutragen und (ohne irgendwelche Verpflichtungen) zur Verfügung zu stellen, damit sie für ihre Lieblings-Serie neuen Lesestoff bekommen. Und diesen Fans andere, neue, und vielleicht so noch nicht dagewesene Perspektiven für ihr Lieblings-Franchise aufzuzeigen bzw. bereitzustellen. Ohne Garantien, wie eine Mindest-Klick-Anzahl o.ä. ...

Und nicht, um primär dem Ego der Autoren zu dienen - denen es dann mehr oder weniger egal ist ob man die Fans von seinen Werken ausschließt oder nicht - wenn nur die Anzahl der Hits nicht einbricht... Tja - das war wohl ein ganz fetter Irrtum...

BlueScullyZ

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Antw:Warum schreibt Ihr?
« Antwort #35 am: Juli 20, 2017, 09:28:21 Nachmittag »
@Uli
Da scheinst du was in den falschen Hals gekriegt zu haben. Ich beschwere mich nicht wegen "Chaos gegen Sternenmut", ganz und gar nicht. Ich sage nur, dass es mir mit anderen Geschichten eben anders ergangen ist (eigentlich mit so ziemlich fast jeder vor "Patronen & Patroni") und ich gut nachvollziehen kann, dass so etwas Leute frustriert.

Und als du schriebst, dass "Schreiben mit wenig Resonanz, aber veröffentlicht" und "Schreiben, aber nicht veröffentlicht" für dich aufs selbe hinauskommt, musste ich davon ausgehen, dass der Unterschied dir nicht klar ist. Tschuldige, wenn ich da was falsch verstanden habe.

Zitat von: ulimann644
Da stellt sich doch ganz simpel dann die Frage, warum das nicht genutzt wird? Liegt das wirklich an den potenziellen Lesern (in dem Fall eher Nicht-Lesern)? Mal so gefragt.
Keine Ahnung. Ich hab noch nie jemanden gebissen und eigentlich immer deutlich gemacht, dass ich mich über Rückmeldungen freue. Vielleicht waren die Geschichten auch Mist, kann sein. Ich werds nie erfahren.

Zitat von: ulimann644
Vielleicht sollte ich mal davon beginnen zu erzählen, wie viele STUNDEN ich allein für ein Cover investiere. Klar - muss ich nicht.
Oder wie viele Stunden ich brauche, um ein 3D-Modell, nach seiner Fertigstellung, in andere Formate zu konvertieren. Klar - muss ich nicht. Ich selbst nutze zum Rendern diese anderen Formate nicht (ich habe ja das Original) - das mache ich schlicht (und AUSSCHLIESSLICH) für die Fans solcher Modelle, die keinen Sinn oder kein Talent haben, das zu tun. WENN das Modell schon mal gebaut ist. Ich persönlich habe davon rein gar nix - außer etwas Zeit zu investieren - aber darum geht es dabei auch gar nicht.
Danke, ich bastel auch diverse Cover und weiß, welche Arbeit das ist. Solange ich diese Arbeit auch gerne tue, mache ich mir die auch gerne. Aber sobald es für mich zur Arbeit würde und ich keinen Spaß mehr an diesem HOBBY hätte, würde ich es sein lassen und mich auf das beschränken, was ich tun will.

Zitat von: ulimann644
Natürlich, und wenn es die Leute von Beginn an so machen, und nie anders gemacht hätten, würde ich davor meinen Hut ziehen, und das nicht als verlogen betrachten. Oder arrogant...
Also ist es nur dann Arroganz, wenn sie ihre Meinung ändern und plötzlich etwas nicht mehr "leisten", was sie vorher aus Lust an der Freude getan haben und jetzt dafür - in der Form - keine Böcke mehr haben?

Zitat von: ulimann644
Und dann eben nicht aus der Überlegung heraus, was er/sie mit seiner/ihrer "Kunst" bewirken möchte, sondern, in meinen Augen, weil er/sie sich persönlich beleidigt, falsch wahrgenommen und nicht genügend respektiert, fühlt.
Wenn man das Gefühl hat, dass die eigenen Werke nicht mehr wahrgenommen werden, kann man sich die Überlegung, was man damit bewirken will, auch gleich kippen. Bei wem will man denn was bewirken, wenns keiner liest?
(Nochmal: Es geht jetzt um hypothetische Überlegungen und nicht um meine Veröffentlichungen.)

Zitat von: ulimann644
Bei allem Respekt, und ohne dir persönlich dabei zu nahe zu treten, aber dieser Satz hier:
"Dann lass ich es halt bleiben, is Perlen vor de Säue"
Das ist für mich Arroganz in Reinkultur.
Der Satz, so in der Konstellation, wäre es, allerdings. Der wäre Arrogant. Aber bis ich ihn mal als Beispiel eingeworfen habe, ist er hier nicht einmal gefallen und auch nichts in dieser Art. Also ja: DAS wäre arrogant. Der Rest, der bisher in der Diskussion gefallen ist, in meinen Augen nicht.

Zitat von: ulimann644
Und nicht, um primär dem Ego der Autoren zu dienen - denen es dann mehr oder weniger egal ist ob man die Fans von seinen Werken ausschließt oder nicht - wenn nur die Anzahl der Hits nicht einbricht... Tja - das war wohl ein ganz fetter Irrtum...
Wie gesagt: Wenn man Fans hat. Ich kann mich ziemlich gut daran erinnern, wie es ist, keine zu haben. Und da hat man nicht das Gefühl, dass man jemanden im Stich ließe, sondern bewahrt sein "Ego" vor weiteren Enttäuschungen.
Das Letzte, was ich damals, als ich das Schreiben hingeschmissen hatte für ne Zeit, wäre gewesen, auf noch eine weitere Art von meiner Umwelt ignoriert zu werden. Darauf konnte ich geflissentlich verzichten.
Ich finds gut, wenn Menschen das Selbstvertrauen haben, da einfach drüber zu stehen und es freut mich, dass sie dieses wirklich so dermaßen unabhängig von ihrer Umwelt öffentlich betreiben können. Aber komplett abkoppeln könnte ich das wohl nie. Aber das hat sehr, sehr wenig mit Arroganz zu tun.


Und wie andere auch schon erklärten: Schreiberlinge, die in diesen Gedankenkreislauf geraten sind ("Ich schreib nur noch für Leser" bzw. "Liest doch eh keiner") tun gut daran, sich erst einmal zurückzuziehen und erst einmal wieder eine Weile für sich zu schreiben, um sich wieder voll und ganz auf das Hobby fokussieren zu können, um aus diesem Gedankenkarussel auszubrechen. Daran finde ich nun wirklich nichts Verwerfliches.
« Letzte Änderung: Juli 20, 2017, 09:36:22 Nachmittag von BlueScullyZ »

Gabi

Antw:Warum schreibt Ihr?
« Antwort #36 am: Juli 20, 2017, 09:29:10 Nachmittag »
Bisher dachte ich, solche Archive seien primär dazu da, für eine bestimmte Lesergemeinde FF-Geschichten Zusammenzutragen und (ohne irgendwelche Verpflichtungen) zur Verfügung zu stellen, damit sie für ihre Lieblings-Serie neuen Lesestoff bekommen. Und diesen Fans andere, neue, und vielleicht so noch nicht dagewesene Perspektiven für ihr Lieblings-Franchise aufzuzeigen bzw. bereitzustellen. Ohne Garantien, wie eine Mindest-Klick-Anzahl o.ä. ...

Und nicht, um primär dem Ego der Autoren zu dienen - denen es dann mehr oder weniger egal ist ob man die Fans von seinen Werken ausschließt oder nicht - wenn nur die Anzahl der Hits nicht einbricht... Tja - das war wohl ein ganz fetter Irrtum...


So, jetzt mal Klartext:
Was willst Du genau von mir? Dass ich hier weiter einstelle? Warum stört Dich meine Entscheidung eigentlich so vehement?
Ich bin Dir doch nicht zu nahe getreten. So viel ich weiß, gehörst Du auch nicht zu den Lesern "die ich von meinen Werken ausschließe".
Kein Mensch verlangt von Dir, irgendetwas an Deiner Einstellung zu ändern.

Glaub mir, ich bereue es, vorhin auf Ambers Frage eine Antwort geschrieben zu haben. Hätte ich geahnt, was das hier für einen Empörungssturm bei Dir auslöst, hätte ich das sicherlich nicht getan.

EDIT nächster Morgen: Am besten per PN, um den Thread wieder für das eigentliche Thema freizugeben und die Stimmung hier nicht weiter zu belasten.

Ich habe die Nacht nachgedacht und gestehe, dass ich einen Fehler gemacht habe, meine Einstellung noch einmal zu thematisieren. Das hätte ich sein lassen sollen. Ich entschuldige mich bei allen, die mich wie ulimann für verlogen und arrogant halten. Ganz besonders jedoch bei Scully, die mir moralisch zur Seite geeilt ist und dafür die volle Breitseite abbekommen hat. Das tut mir ganz besonders leid! :(

Emony

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Antw:Warum schreibt Ihr?
« Antwort #37 am: Juli 21, 2017, 06:48:20 Vormittag »
Gabi, ich teile deine Ansicht! Wenn mir Resonanz vollkommen gleichgültig wäre, würde ich nur für mich schreiben und gar nicht erst veröffentlichen! Ich schreibe grundsätzlich nicht für andere, aber ich teile letztlich meine Geschichten, um zumindest ein bisschen Resonanz zu bekommen. Wenn es dann mal mehr ist (wie im Falle meiner McKirk Geschichten) freut es mich umso mehr. Für meine alten Star Trek Geschichten habe ich signifikant weniger Feedback erhalten, mich aber trotzdem - oder deswegen - über jede einzelne Review gefreut. Ich finde das durchaus normal, auch wenn ich nicht darauf abziele möglichst Mainstream zu schreiben, um viel mehr Feedback zu bekommen.

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Antw:Warum schreibt Ihr?
« Antwort #38 am: Juli 21, 2017, 08:53:45 Vormittag »
Auch ich muss Gabi und Emony voll und ganz zustimmen. Man schreibt eine Geschichte für sich (zumindest meistens), aber man veröffentlicht sie, um wenigstens etwas Resonanz zu bekommen. (Ich veröffentliche zwar seit einiger Zeit nicht mehr, aber das ging mir früher so und ich denke, dass ich das bei meinem aktuellen Projekt, das noch nicht reif für ein Veröffentlichung ist, ebenso handhaben werde.) In meinen Augen, ist es völlig legitim, dass so zu handhaben, auch wenn es natürlich beeindruckend ist, wenn jemand anscheinend völlig über solchen Dingen steht.


Vielleicht habe ich den Sinn solcher Archive bisher immer gründlichst missverstanden. Mag ebenfalls sein, dass dieser Gedanke zu naiv ist, aber:

Bisher dachte ich, solche Archive seien primär dazu da, für eine bestimmte Lesergemeinde FF-Geschichten Zusammenzutragen und (ohne irgendwelche Verpflichtungen) zur Verfügung zu stellen, damit sie für ihre Lieblings-Serie neuen Lesestoff bekommen. Und diesen Fans andere, neue, und vielleicht so noch nicht dagewesene Perspektiven für ihr Lieblings-Franchise aufzuzeigen bzw. bereitzustellen. Ohne Garantien, wie eine Mindest-Klick-Anzahl o.ä. ...


Natürlich geht es darum, aber für mich persönlich steht der gegenseitige Austausch zwischen Fans im Mittelpunkt - und das beinhaltet in diesem Fall vor allem den Austausch zwischen Autor und Leser.
Also folgendermaßen: Der Autor veröffentlicht eine Geschichte/ein Kapitel. Der Leser liest dies und gibt ihm (im Idealfall) in Form eines Reviews Rückmeldung. Für den Autor besteht nun die Möglichkeit, direkt auf dieses Review einzugehen, d.h. er kann dem Leser antworten, wodurch eventuell eine inhaltlich anregende Diskussion entsteht, er kann sich die Tipps des Lesers zu Herzen nehmen und so eventuell die Qualität seiner Werke verbessern (uns zwar in jeglicher Hinsicht) oder er kann sich durch die Meinung des Lesers sogar im Fortgang der Geschichte beeinflussen lassen - und das meine ich im positiven Sinne, also durch Denkanstöße oder ähnliche Formen der Inspiration, die oft nur durch den Austausch mit Gleichgesinnten möglich sind.

So, und jetzt sind wir wieder alle lieb zueinander.  :P :keks:

USS-Stories

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Antw:Warum schreibt Ihr?
« Antwort #39 am: Juli 21, 2017, 08:57:12 Vormittag »

(Was wiederum dazu geführt hat, dass sich meine Story sehr von der Ursprungsversion entfernt hat, was aber nicht schlimm, sondern sogar gut ist. Und dass ich jetzt Ideen bekommen habe, für einen 2. Teil. Und ich habe durch das Schreiben bereits so viel verarbeitet, dass das ursprünglich geplante Ende gestrichen wurde, was meine Leser ausnahmslos freuen wird ;) ).


Jetzt hast du mich neugierig gemacht. Bekomme ich auch die Ursprungsversion des Endes zu hören? Bitte!!!  :heart: Natürlich erst wenn du das eigentliche Ende veröffentlicht hast.

David

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Antw:Warum schreibt Ihr?
« Antwort #40 am: Juli 21, 2017, 09:11:42 Vormittag »
Eigentlich ganz einfach zu erklären, warum ich schreibe:
1. weil ich es kann
2. weil ich es will
3. weil es eine Verschwendung wäre, eine gegebene Begabung nicht zu nutzen

Ob Andere meine Werke lesen und reviewen ist mir ziemlich Banane.
Als Autor mache ich keinen Bückling vor potenziellen Lesern und ändere Charaktere oder Setting, nur weils der Mainstream so will.

Wenn ich das täte, würde das nur die Gefahr erhöhen, dass ich meinen Stil ändere, nur um den Lesern zu gefallen.
Dann wird mein Werk unglaubwürdig.
Und das kommt nicht in Frage.

Veröffentlichen tu ich aus Spaß an der freud.
Nicht für Klicks oder Feedback.
Sondern einfach, weil ich es kann und möchte.

Amber

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Antw:Warum schreibt Ihr?
« Antwort #41 am: Juli 21, 2017, 10:16:00 Vormittag »
So, und jetzt sind wir wieder alle lieb zueinander.  :P :keks:

Du sprichst mir aus dem :heart:   :)

Ich schreibe auch in erster Linie für mich, weil sonst mein Kopf explodieren würde - kein Scherz!!! ^^

Mit meinem bevorzugten Genre/Tags/Pairing erreiche ich ohnehin nicht viele Leser, das ist auch okay. Mich freut es aber ungemein, wenn ich ab und an ein Feedback bekomme, dass jemand auch noch Freude hat. Das ist aktuell mein Betaschatz, die vor Verzückung über jedes neue Kapitel vergeht. :) Was will ich mehr? :)

ulimann644

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Antw:Warum schreibt Ihr?
« Antwort #42 am: Juli 21, 2017, 12:28:28 Nachmittag »
Und als du schriebst, dass "Schreiben mit wenig Resonanz, aber veröffentlicht" und "Schreiben, aber nicht veröffentlicht" für dich aufs selbe hinauskommt, musste ich davon ausgehen, dass der Unterschied dir nicht klar ist. Tschuldige, wenn ich da was falsch verstanden habe.

Was ich genau damit meinte, war dies, und es bezieht sich nicht auf Autoren die generell nur für sich schreiben und die wirklich nicht wollen, dass andere Leute ihre Sachen lesen. Sondern auf Leute, die schon gerne Resonanz hätten:

Fall 1:
Solche Leute veröffentlichen nicht mehr. Ergebnis: Nur der Autor liest die Geschichte und sonst kein Mensch.

Fall 2:
Die Leute veröffentlichen und es erfolgen keine Klicks. Ergebnis: Nur der Autor liest die Geschichte und sonst kein Mensch.

Das kommt für mich auf dasselbe heraus. Es wird garantiert nicht mehr Resonanz werden, wenn man nicht mehr veröffentlicht, aber wenn, dann besteht wenigstens die Chance dazu. Worauf ich hinaus will ist: Man steht bei Veröffentlichung, selbst bei 0 Klicks, nicht schlechter da, als wenn man frustriert gar nicht veröffentlicht.


Danke, ich bastel auch diverse Cover und weiß, welche Arbeit das ist. Solange ich diese Arbeit auch gerne tue, mache ich mir die auch gerne. Aber sobald es für mich zur Arbeit würde und ich keinen Spaß mehr an diesem HOBBY hätte, würde ich es sein lassen und mich auf das beschränken, was ich tun will.

Worauf ich hinaus wollte war eher, dass 10 Minuten, zumindest in meinen Augen, nicht das ganz große Ding sind.

Also ist es nur dann Arroganz, wenn sie ihre Meinung ändern und plötzlich etwas nicht mehr "leisten", was sie vorher aus Lust an der Freude getan haben und jetzt dafür - in der Form - keine Böcke mehr haben?
Wenn man das Gefühl hat, dass die eigenen Werke nicht mehr wahrgenommen werden, kann man sich die Überlegung, was man damit bewirken will, auch gleich kippen. Bei wem will man denn was bewirken, wenns keiner liest?

Der Knackpunkt ist:
Du willst mir einreden, dass es keiner liest - aber so ist das ja nicht, oder...? Oder hast du schon mal (nicht jetzt auf einer bestimmten Seite, sondern insgesamt) eine Geschichte hochgeladen, die am Ende wirklich 0 Klicks hatte?

Viel mehr ist es doch so: Es wird gelesen. Nur nicht von so vielen Leuten, wie erwünsch, oder erhofft. Man bewirkt also schon, nur in kleinerem Ausmaß. Aber immerhin. Darin sehe ich einen signifikanten Unterschied.

Der Satz, so in der Konstellation, wäre es, allerdings. Der wäre Arrogant. Aber bis ich ihn mal als Beispiel eingeworfen habe, ist er hier nicht einmal gefallen und auch nichts in dieser Art. Also ja: DAS wäre arrogant. Der Rest, der bisher in der Diskussion gefallen ist, in meinen Augen nicht.

Und auf eben diese hypotetische Überlegung bezog sich auch meine Antwort.

Wie gesagt: Wenn man Fans hat. Ich kann mich ziemlich gut daran erinnern, wie es ist, keine zu haben. Und da hat man nicht das Gefühl, dass man jemanden im Stich ließe, sondern bewahrt sein "Ego" vor weiteren Enttäuschungen.

Wen man nicht erreicht den kann man nicht enttäuschen - wohl wahr.
Als ich selbst noch nicht so viel veröffentlicht hatte, und nur in Form von PDF-Dateien, da waren die Downloads bei mir auch ziemlich überschaubar. (Und Feedback gab es, da ich nicht in Archiven veröffentlicht hatte zu der Zeit, nur selten per E-Mail. Es hat Jahre gedauert, bis alle Geschichten, so wie heute, mehrmals am Tag runtergeladen wurden.

Das Letzte, was ich damals, als ich das Schreiben hingeschmissen hatte für ne Zeit, wäre gewesen, auf noch eine weitere Art von meiner Umwelt ignoriert zu werden. Darauf konnte ich geflissentlich verzichten.
Ich finds gut, wenn Menschen das Selbstvertrauen haben, da einfach drüber zu stehen und es freut mich, dass sie dieses wirklich so dermaßen unabhängig von ihrer Umwelt öffentlich betreiben können. Aber komplett abkoppeln könnte ich das wohl nie. Aber das hat sehr, sehr wenig mit Arroganz zu tun.

Komplett abkoppeln kann und soll man das gar nicht. Und das war es auch nicht, was ich als arrogant ansehe.

Was mich nur einmal mehr erstaunt ist, wie sehr sich die Leute von der Wahrnehmung eines ihrer Hobbys runterziehen lassen. Wenn man im Leben, bis zu einem gewissen Grad etwas erreicht hat - und das haben doch die Meisten irgendwie, vermute ich mal - dann kann doch nicht wirklich die Anzahl von Klicks oder das Ausbleiben von Resonanz für echte Enttäuschung sorgen, die einen am Ende vielleicht sogar frustriert.

Falls doch, so ist das in meinen Augen nicht die Schuld ausbleibender Leser, sondern eine falsche Einstellung der Hobby-Schreiber.
Bei mir ist es so, dass ich mich über jeden Download, Klick und jedes Review freue, und nicht über jene Downloads, Klicks und Reviews ärgere, die ausbleiben. Ich glaube, dass ich persönlich damit auch viel besser fahre, als mit abgehobenen Erwartungen an dieses Hobby heranzugehen und in meiner Freizeit dann hauptsächlich frustriert zu sein, und nicht angenehm entspannt.

Und wie andere auch schon erklärten: Schreiberlinge, die in diesen Gedankenkreislauf geraten sind ("Ich schreib nur noch für Leser" bzw. "Liest doch eh keiner") tun gut daran, sich erst einmal zurückzuziehen und erst einmal wieder eine Weile für sich zu schreiben, um sich wieder voll und ganz auf das Hobby fokussieren zu können, um aus diesem Gedankenkarussel auszubrechen. Daran finde ich nun wirklich nichts Verwerfliches.

"Nur noch für Leser zu schreiben" - diese Intention wäre auch in meinen Augen die ganz falsche. Darin sind wir uns einig. Was ich persönlich mir dabei nicht vorstellen kann ist: Wie man überhaupt in dieses "Gedanken-Karussell" geraten kann. Ich habe, seit ich Geschichten schreibe, noch nie gedacht, das für andere Leute zu tun, weshalb es mir tatsächlich auch herzlich egal ist, ob es am Ende fünf Leser freut oder fünftausend. Darum habe ich vermutlich auch nie den Fokus bei diesem Hobby verloren - höchstens, wenn ich mal keine Lust zum Schreiben hatte, aber das lag dann wirklich nicht daran, dass Resonanz fehlte, sondern weil ich zwischendurch auch noch ein paar andere Hobbys verfolge - wie z.B. 3D-Modelle basteln, lesen, (und im Sommer schwimmen etc. pp.).

So, jetzt mal Klartext:
Was willst Du genau von mir? Dass ich hier weiter einstelle? Warum stört Dich meine Entscheidung eigentlich so vehement?
Ich bin Dir doch nicht zu nahe getreten. So viel ich weiß, gehörst Du auch nicht zu den Lesern "die ich von meinen Werken ausschließe".
Kein Mensch verlangt von Dir, irgendetwas an Deiner Einstellung zu ändern.

Glaub mir, ich bereue es, vorhin auf Ambers Frage eine Antwort geschrieben zu haben. Hätte ich geahnt, was das hier für einen Empörungssturm bei Dir auslöst, hätte ich das sicherlich nicht getan.

EDIT nächster Morgen: Am besten per PN, um den Thread wieder für das eigentliche Thema freizugeben und die Stimmung hier nicht weiter zu belasten.

Ich habe die Nacht nachgedacht und gestehe, dass ich einen Fehler gemacht habe, meine Einstellung noch einmal zu thematisieren. Das hätte ich sein lassen sollen. Ich entschuldige mich bei allen, die mich wie ulimann für verlogen und arrogant halten. Ganz besonders jedoch bei Scully, die mir moralisch zur Seite geeilt ist und dafür die volle Breitseite abbekommen hat. Das tut mir ganz besonders leid! :(

Ich verstehe gerade nicht, warum du dir diesen Schuh angezogen hast.
In Bezug auf dein Post habe ich lediglich: Wow... gesagt. Alles Andere folgte nach einem @All: und war eher eine allgemeine Überlegung, nicht auf dich persönlich bezogen. Dass DU verlogen oder arrogant bist, das habe ich hier nie gepostet - das kommt allein von dir.

Lady Q

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Antw:Warum schreibt Ihr?
« Antwort #43 am: Juli 21, 2017, 02:25:13 Nachmittag »
Jetzt hast du mich neugierig gemacht. Bekomme ich auch die Ursprungsversion des Endes zu hören? Bitte!!!  :heart: Natürlich erst wenn du das eigentliche Ende veröffentlicht hast.

 ;D ;D ;D ;D ;D ;D

Ich denke ja. Die Ursprungsversion ist allerdings....nein, das verrat ich jetzt nicht. Siehst du dann.

Amber

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Antw:Warum schreibt Ihr?
« Antwort #44 am: Juli 21, 2017, 03:21:29 Nachmittag »
Ich entschuldige mich bei allen, die mich wie ulimann für verlogen und arrogant halten.

Gabi, Liebes, ich bin fest überzeugt, dass hier niemand so eine oder auch nur entfernt ähnliche Meinung von dir hat. :hug: :hug: :hug:


Bei mir ist es so, dass ich mich über jeden Download, Klick und jedes Review freue, und nicht über jene Downloads, Klicks und Reviews ärgere, die ausbleiben.

Schön gesagt, dem stimme ich zu. ... ... Und gut zu wissen, Uli, dass du dich ergo nicht über mich ärgerst.  :P   ^^  (Spaßi :) )