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Thema: Geschichten, witziges und kurioses von unseren Haustieren  (Gelesen 5246 mal)

Datas_größter_Fan

  • Crewman
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Geschichten, witziges und kurioses von unseren Haustieren
« am: Januar 24, 2014, 03:12:43 Vormittag »
Hi ihr Lieben.

Über die Suchfunktion habe ich nach einem ähnlichen Thread gesucht, aber nichts gefunden. Falls es sowas aber schon gibt, verschiebt es bitte dort hin, ja? Danke :)

Also, ich wollte euch mal ein wenig von meiner kleinen Giny erzählen. Was sie so treibt, wie sie sich benimmt, was sie gern tut und dergleichen.

Giny ist mittlerweile grob geschätzte 5 Jahre alt und eine Katze (ägyptisch Mau - Hauskatze-Mix). Eigentlich sagt die Tatsache, dass sie eine Katze ist schon eine ganze Menge, denn schließlich verbindet man damit schon Charaktereigenschaften und Eigenarten wie verrückt, stur, schmusig, verpennt, gefräßig, unerziehbar und all soetwas. Giny ist aber nicht unerziehbar, stur nur dann, wenn sie etwas wirklich will bzw. nicht will, doch ansonsten trifft das Meiste zu. Vor allem hat Giny so herrliche Eigenheiten, die mich regelmäßig an ihrem -und auch an meinem- Verstand zweifeln lassen. Aber genau darum hab ich sie so unheimlich gern! Ja, ich liebe meine Katze.

Sie sitzt z.B.unheimlich gern auf dem Flurtischchen vor dem spiegel, betrachtet sich aufmerksam und schleckt sogar ihr Spiegelbild ab. Allerdings werden die meisten anderen Katzen aus Prinzip angefaucht. Eine kleine graue Tiegerdame mag sie jedoch sehr gern. Die beiden Ladys treffen sich regelmäßig bei uns im Garten und ziehen dann gemeinsam durch die Gegend. Wenn mal wieder im Garten etwas maunzt, Giny aber in der Wohnung ist, sagen wir mittlerweile schon "Ah, Giny wird wieder von ihrer Freundin abgeholt. Ich schick' sie mal runter." Sie geht dann auch gern mit runter und huscht in den Garten, wo sie ihre kleine Freundin erstmal ableckt, bevor die Beiden dann losgehen. Am nächsten Morgen stehen die beiden dann meistens gemeinsam vor unserer Tür, werden gestreichelt und Giny geht ins Haus. ihre Freundin trabt dann ebenfalls nach Hause.

Wenn Giny mal nicht über Nacht draußen war, weckt sie uns auf ihre ureigene Weise. Zuerst setzt sie sich vor oder neben unser Bett und miaut ganz leise. So nach dem Motto:"Guten Morgen, Frauchen und Herrchen. Ich will ja nicht stören, aber wäre einer von euch bitte so nett, mir Frühstück zu machen?" Dann ruft sie nach uns, wie Katzenmütter ihre Kitten rufen. Hilft das nicht, springt sie auf unser Bett und tatzelt an unseren Beinen herum. Noch immer keine Reaktion unsererseits? Kein Problem! Dann sind unsere Gesichter dran. Ganz sachte knabbert sie an einer menschlichen Nasenspitze herum und schleckt erst die rechte und dann die linke Wange ab. Bildlich kann man sich vorstellen, dass sie sagt:"Hey! Jetzt aber hopp-hopp! Hab Hunger!" Die Menschen schlafen immernoch (oder tun zumindest so ^^)? Egal, Giny hat noch mehr auf Lager! Sie krabbelt auf einen menschlichen Bauch, stemmt ihr vier Pfötchen auf die lebende Unterlage und fängt an, wie ein Flummi auf und ab zu springen. Dabei kneift sie die Augen zu, reckt den Kopf und den Schwanz in die Höhe und macht einen Buckel, denn sie springt mit allen Pfoten gleichzeitig ab! hin und wieder miaut sie dabei auch ziemlich kräftig. Man könnte echt denken, sie brüllt uns an "AUF-WA-CHEN!" Hilft das auch nicht, beginnt sie lautstark verschiedene Sirenentöne zu modulieren und zwar direkt neben einem menschlichen Ohr. Es klingt wie ein empörtes:"HAAAAALLOOOOO!" DAS haut den stärksten Eskimo vom Schlitten und spätestens jetzt springt man kerzengerade aus dem Bett.

Dann gibt es Frühstück. Zuerst rennt Giny in die Küche, doch dann wird sie plötzlich ganz ruhig...um nicht zu sagen...cool. Sie setzt sich ganz vornehm vor ihren Napf, stellt die Vorderpfötchen zusammen, ringelt den Schwanz um sich und schaut neugierig nach oben in Richtung Hängeschrank. Dort steht ihr Katzenfuttervorrat. Da Giny Fisch bevorzugt, ist auch immer etwas davon da. Wenn sie dann ihren gefüllten Napf vor sich stehen hat, schnurrt sie zum Dank und beginnt genießerisch zu fressen. Dabei macht die Augen halb zu, schnurrt, mümmelt und leckt sich hin und wieder über die Schnute. Wenn sie fertig ist, fällt aber dieses vornehme Gehabe sofort wieder von ihr ab! Sie rast wie eine wilde Hummel durch die Küche und ins Wohnzimmer, springt mit einem gewaltigen Satz auf den Bürostuhl, rollt sich binnen Sekunden zusammen und tut so, als würde sie selig schlafen. Dass auch eine Katze nicht in 2 Sekunden einschläft, übersieht sie geflissentlich und man denkt unwillkürlich darüber nach, was wohl jetzt in ihrem hübschen Katzenkopf vorgeht. Vielleicht "Die Menschen sind schusselig genug, um drauf rein zu fallen." oder "Yes! Ich bin gut!" oder aber auch "Was stell' ich denn mal als nächstes an?"

Besonders ulkig ist es, wenn Giny ihr "verrückten 5 Minuten" bekommt. Wobei die "5 Minuten" nie gleich sind.

Hier einige Auszüge aus "Ginys 5 Minuten-Tagebuch":

Manchmal rennt sie nur wie von der Tarantel gestochen durch die Bude, maunzt dabei wie ein abgestochenes Schwein...(naja, also Schweine können ja nicht miauen, aber ihr wißt schon, was ich meine...) und springt auf alle möglichen und unmöglichen Möbel.

Dann mal wieder fetzt sie so schnell durch die Gegend, dass sie irgendwann wie ein Hund hechelnd am Boden liegt und erstmal wieder "runtergekühlt" werden muss.

Ein anderes Mal geht sie ganz langsam von einem Zimmer ins Andere, schaut sich überall um, als hätte sie die Wohnung noch nie gesehen und fällt einen dann heimtückisch aus dem Hinterhalt an! Ich bin schon so manches Mal auf den Schnabel geflogen, weil die kleine Schönheit plötzlich und unerwartet zwischen meine Füße gerast kam!

Wenn es um kuscheln und schmusen geht, kann ich immer mit Giny rechnen. Sie klettert dann auf meinen Schoß (und das tut sie wirklich NUr mit MIR, komischerweise), rollt sich zusammen und leckt meine Finger ab. Danach darf ich sie dann streicheln, kraulen, kämmen, bürsten und sogar ungestraft mit Wurmkuren füttern oder Spot-On gegen Zecken und Flöhe auftragen.
Bei meinem Mann und unserem Junior klettert sie hingegen nicht auf den Schoß. Ablecken tut sie die Beiden zwar auch und streicheln lässt sie sich von ihnen auch, aber auf den Schoß kommt sie nur bei mir.

Außerdem ist Giny ein prima Termometer.

Wenn es mindestens 15°C draußen sind, bleibt sie mindestens 1 Stunde draußen und durchstreift die Gegend.
Bei 10°C geht sie nur kurz in Richtung "Katzentoilette" am Teich, schnuppert noch ein paar Minuten in der Gegend herum und kommt dann wieder rein.
Bei Temperaturen um den Gefrierpukt herum, geht sie nur schnell zum Teich-Klo und kommt sofort wieder rein und wenn sie gar nicht erst raus will, sondern lieber das Katzenklo im Bad benutzt, wird es Zeit für lange Unterhosen.

Würdet ihr mir auch was von euren Haustieren erzählen?

Ich liebe wahre Geschichten über die süßen Vierbeiner!

David

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« Antwort #1 am: September 12, 2016, 12:05:41 Vormittag »
Wer von Euch hat eigentlich alles Haustiere/ein Haustier?

=A=

Ich selbst teile mein Appartement seit gut einem Jahr mit einem EKH-Kater namens "Orion".
Ein ganz lieber, schwarz-weißer Kater, den ich aus einem Tierheim adoptiert habe.

Er ist mein allererstes Haustier und er hat mich schon ziemlich vereinnahmt.

Orion ist etwa 6 Jahre alt und leidet an Ataxie, wodurch er täglich Medizin benötigt.
Aber dass ist nicht so tragisch.

Ich habe festgestellt, dass eine Katze ein wirklich wundervoller Mitbewohner ist.
Anbei ein Foto von mir und meinem Schatz.

Jetzt seid Ihr dran.

VGer

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« Antwort #2 am: September 12, 2016, 12:12:37 Vormittag »
Oh, der ist ja süß! Schön für Dich, dass es nach langem Hin und Her offenbar doch geklappt hat mit dem Projekt Katze. Und schön für Orion, dass Du Dich einer chronisch kranken Katze angenommen hast! :)

Das sind meine drei:



Die Prinzessin



Der Dumme



Der Nervzwerg

Janora

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« Antwort #3 am: September 12, 2016, 08:43:01 Vormittag »
Bei Katzen misch ich doch auch gleich mal mit  :heart:
Eure sind echt total süß!

Meine getigerte heißt Luna, die schwarze Shadow. Ursprünglich haben die meiner Schwester gehört, als sie in den USA gelebt hat. Als sie hierher zurück kam, hat sie sie mitgebracht. Ein paar Jahre später ist sie aber wieder nach Amerika und wollte die Tiere nicht noch mal dem Stress aussetzen, also habe ich sie übernommen. Sie leben jetzt in unserem Elternhaus, in dem sie täglich freien Auslauf durch Gärten und Felder haben und sie lieben es. (Vorher haben sie immer in einer kleinen Wohnung gelebt) Auch wenn sie gerne mal eine Maus oder sogar Vögel anschleppen.




Amber

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« Antwort #4 am: September 12, 2016, 03:29:24 Nachmittag »
Wir haben auch eine; Bora Bora von Sisa, eine Norwegische Waldkatze. Haben sie in Nala umgetauft. ^^

Ist Ulmes Therapiekatze, Norweger eignen sich ganz hervorragend für Autisten, sie sind sehr geduldig, tolerant, liebevoll und haben ein außerordentliches Gespür dafür, wann beruhigendes Schnurren angebracht ist. ^^

VGer

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« Antwort #5 am: September 12, 2016, 04:12:56 Nachmittag »
Waldkatzen sind sowieso die tollsten Katzen ;)

Amber

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« Antwort #6 am: September 12, 2016, 04:38:26 Nachmittag »
Sind deine beiden langhaarigen auch Waldkatzen, VGer?

VGer

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« Antwort #7 am: September 12, 2016, 04:58:21 Nachmittag »
Sie sind Maine Coons, also auch den Waldkatzen zugehörig.

David

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« Antwort #8 am: September 12, 2016, 11:58:42 Nachmittag »
Danke VGer.
Ja, es hat ein wenig gedauert, bis es mit der Adoption geklappt hat.
Aber man kann/soll ja auch nicht das erstbeste Tier mitnehmen, das man findet.

Ich habe zwei Monate nach einer passenden Katze gesucht und Orion fühlt sich bei mir offenbar sehr wohl.
Er ist natürlich allein, wenn ich arbeite, aber das scheint ihn nicht zu stören.
Im Tierheim ist ja auch nicht Jemand 24h am Tag jemand für ihn da gewesen.

Gern hätte ich auch zwei Katzen genommen, aber Orion wurde einzeln vermittelt, da er aufgrund seiner Krankheit von anderen Katzen gemieden oder angefeindet wurde.
Und auch solche Katzen haben ein Recht auf ein liebevolles Zuhause.

Einsam scheint er sich nicht zu fühlen, jedenfalls ist immer Action im Haus, wenn ich daheim bin.
Ich beschäftige mich mit Orion viel, besonders, bevor ich zur Arbeit gehe.
Da powert er sich dann recht gut aus, wodurch er vermutlich die meiste Zeit schläft, wenn ich unterwegs bin.

Aber viele Tierfreunde, die zu meinem Freundeskreis gehören, haben ihn schon kennengelernt und sie haben alle den Eindruck, dass er sich hier richtig wohl fühlt.
Ich bin richtig glücklich, diese Entscheidung getroffen zu haben.
Orion bereichert mein Leben jeden Tag.
Und ich denke, er hat es bei mir in jedem Falle besser, als im Tierheim.

Janora

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« Antwort #9 am: September 13, 2016, 09:37:40 Vormittag »
@VGer: Maine Coons find ich total toll. Die besonders großen Exemplare sehen aus wie kleine Löwen  :heart:

@David: Ich bin sowieso der Meinung, dass ein Mensch sich nicht die Katze aussucht, sondern die Katze den Menschen. Es ist schön zu hören, dass es Orion bei dir so gut geht. Da gefällt es ihm viel besser als im Tierheim.
Hatte er den Namen eigentlich schon, oder hast du ihn ihm gegeben? (Ich find den super^^)

David

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« Antwort #10 am: September 13, 2016, 01:37:59 Nachmittag »
Da ist was dran.
Der erste Kontakt mit Orion verlief sehr vielversprechend.
Nach nur relativ kurzem Zögern, nahm er in seiner Unterkunft damals Kontakt mit mir auf und spürte wohl, dass ich ein tierlieber Mensch bin.
Ich bin froh, dass er sich bei mir wohlfühlt.

Nein, sein ursprünglicher Name war auch dem Tierheim völlig unbekannt, da er in sehr schlechtem Zustand irgendwo bei Buchholz in der Nordheide aufgefunden wurde.
Im Tierheim bekam er provisorisch den Namen "Danny".
Da er wohl einiges durchgemacht hatte, hatte ich schnell entschieden, dass er einen neuen Namen bekommen sollte, damit er nicht mehr daran erinnert wird.

Ich hatte mir bereits zuvor eine kleine Liste mit gut klingenden Namen aufgestellt.
Zumeist aus der Astronomie (allerdings war auch "Spock" auf der Liste :D)
Am Ende entschied ich mich dann für "Orion", auf den er auch sehr schnell beim zweiten Kontakt mit mir reagierte.

Mittlerweile hat sich Orion an seinen Namen und sein neues Zuhause gewöhnt und fühlt sich bei mir sehr wohl.

In der Regel ist der Name m.E.n. eh relativ egal, da ich mir sicher bin, dass Katzen unsere Sprache so gut wie nicht verstehen können.
Immerhin verstehen wir ihre Sprache auch nicht.
Aber die Kommunikation zwischen Orion und mir läuft mittlerweile sehr gut.
Die meisten seiner Wünsche kann ich recht schnell interpretieren und Orion reagiert auch auf seinen Namen.
Ich schätze mal, ihm gefällt der Name auch.

Ich kann natürlich nicht seine Gedanken lesen, aber nach Allem, was ich an seinem Verhalten beobachte und nach Allem, was langjährige Katzenfreunde  mir aufgrund meiner Schilderungen von Orion sagen, kann ich wohl davon ausgehen, dass Orion sich bei mir wohl fühlt.

Oriane

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« Antwort #11 am: September 13, 2016, 03:29:59 Nachmittag »
Ich glaube schon, dass Katzen unsere Sprache ein bisschen verstehen. Meine reagiert z.b. auf raus, runter vom Tisch, nein oder Abendessen. :D Wir sprechen sie meistens nur mit Katze an, ihren eigentlichen Namen benutzen wir irgendwie nie, aber auf Katze reagiert sie auch.
Und ich verstehe am Klang ihrer "Stimme" schon ob sie raus will, Streicheleinheiten fordert oder Hunger hat. Man kann auch wunderbar mit ihr kommunizieren. Sie macht mau, ich imitiere das Mau und so geht das dann ne viertel Stunde. :D Oder wenn sie kuscheln kommt, fange ich an zu schnurren, ich bilde mir ein, das versteht sie auch.
Und manchmal denke ich, dass sie im Zimmer steht, mich anguckt, irgendwas will und die ganze Zeit sagt: Was kannst du eigentlich, du unnützer Mensch?!" ;)

Janora

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« Antwort #12 am: September 13, 2016, 06:58:31 Nachmittag »
Ich denke auch, dass Katzen irgendwie verstehen, was wir meinen. Wenn ich draußen meine Katzen mit ihren Namen rufe, kommt die jeweilige an (wenn sie gerade in Hörweite ist)
Und meine Schwarze ist sowieso ein Plappermaul und erzählt mir gerne von ihrem Tag oder was ihr gerade nicht passt (zu viel Essen, zu wenig Essen, zu sonnig, zu kühl, rein gehen, raus gehen..oft beide direkt nacheinander :D)

Wahrscheinlich entwickelt jedes Tier im Laufe der Zeit seine eigene Art der Kommunikation mit seinem Menschen, die beide verstehen. Ich finde das sehr spannend.

VGer

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« Antwort #13 am: September 13, 2016, 11:03:33 Nachmittag »
Meine sind auch Plappermäuler ;) Zwei Dinge faszinieren mich ungemein:

Der Kater ist extrem auf meinen Mann fixiert, und er hat einen sechsten Sinn wann er heimkommt. Man muss dazu sagen, er hat keinen fixen Tagesablauf also kann es nicht an der inneren Uhr liegen, und aus der Wohnung können sie weder die Straße noch Haustür und Hausflur hören oder sehen. Trotzdem, immer neunzig Sekunden bevor der Schlüssel im Schloss dreht, sitzt der Kater unten vor der Vorzimmertür, wartet und jammert. Bei mir macht er das nie, und auch bei sonst niemandem. Es ist faszinierend.

Der Nervzwerg hat eine Fremdsprache gelernt. Maine Coons sind ja extrem gesprächig, aber sie miauen nicht (ich hielt das anfangs auch für Blödsinn, aber ich habe mein Leben lang mit vielen verschiedenen Katzen gelebt, normale Katzen und auch andere Rassekatzen, und keine von denen hat sich verhalten wie ein Coonie). Der Nervzwerg ist eine ganz normale Hauskatze aus dem Tierschutz (eine südsteirische Kampfkugel), und anfangs hat sie sich auch verhalten wie jede andere Katze. Doch nach ein paar Wochen hat sie angefangen, die beiden Coonies nachzuahmen, und seither nicht mehr aufgehört. Es ist faszinierend.

Drago

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« Antwort #14 am: September 15, 2016, 02:06:42 Nachmittag »
Ich glaube schon, dass Katzen unsere Sprache ein bisschen verstehen. Meine reagiert z.b. auf raus, runter vom Tisch, nein oder Abendessen. :D Wir sprechen sie meistens nur mit Katze an, ihren eigentlichen Namen benutzen wir irgendwie nie, aber auf Katze reagiert sie auch.

Dann hast du es ja schön viel einfacher als Data mit seiner Spott.  ^^

Ich finde es schön, wie gut sich Menschen mit Tieren verstehen können. Teilweise vielleicht sogar besser, als Menschen mit anderen Menschen. Das macht wahrhaft Freude.  :)

Selber habe ich zwar kein Tier -ganz, ganz früher mal Zwergkaninchen- aber ich glaube ich kann auch etwas zum Besten geben.
Ich hatte mal ein paar Jahre mit einer Bartagame zu tun, die man, sogar passender Weise Crazy genannt hat. Ich glaube manchmal, er ist das intelligenteste Reptil, dem ich je begegnet bin, denn er wusste ganz genau, wie man Menschen ärgert.
Immer wenn er raus wollte, hat er an der Scheibe von seinem Terrarium gekratzt und sobald er mal draußen war, wollte er plötzlich wieder rein und dann wieder von vorne.
Wenn man ihn mal auf der Schulter getragen hat, weil er das ganz gern hatte, dann konnte es passieren, dass er Schwups, einen Meter Luft überbrückt und auf den Rücken des nächstbesten springt.
Und natürlich wollte er niemals still sitzen sondern immer überall herumlaufen. So ist der kleiner Kerl.  :)

« Letzte Änderung: September 15, 2016, 02:15:45 Nachmittag von Drago »