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Thema: Von In & Out bis Queer as Folk  (Gelesen 958 mal)

Emony

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Von In & Out bis Queer as Folk
« am: September 25, 2013, 12:18:28 Vormittag »
In & Out war quasi mein erster Film, indem es u.a. um Homosexualität geht. Und ich lach mich immer wieder halb tot. So ein sagenhafter Film, auch wenn er das Thema eher humoristisch behandelt.
Das hier http://www.youtube.com/watch?v=yBPm2Xom_y4 ist meine absolute Lieblingsstelle. :heart: Wer will da nicht tanzen?^^

Dawson's Creek und Buffy haben das Thema ja auch behandelt, aber eher schüchtern, fand ich.
Bei DC hab ich im Finale allerdings doch sehr endlos vor mich hin gequietscht als Jack und Doug tatsächlich ein Paar waren. YAY!
Und bei Buffy hab ich geheult wie ein Schlosshund, als Tara in Willows Armen starb! Das war so ein Schock, dass ich die halbe Nacht kein Auge zu bekommen hatte. Seitdem lese ich Spoiler!

The Object of my affection fand ich auch super! Wobei mir die unglücklich verliebte Protagonistin (hab den Namen vergessen) immer so leid tut. Paul Rudd ist ja schon ein Schnuckel.^^

Brokeback Mountain fand ich scheiße! Trotz der tollen Schauspieler hat mich der Film kein bisschen überzeugt. Irgendwie war da 0 Gefühl drin. :(

Ein paar B-Movies hab ich auch angeschaut, aber auch da werden homosexuelle Beziehungen irgendwie seltsam distanziert dargestellt.

Um so erfreuter war ich dann, als ich endlich die komplette Serienbox zu Queer as Folk in Händen hielt. ABER das kann ich ja echt net tagsüber schauen. Das schockt meine Familie dann doch zu sehr. Sehr sexy, sehr nah, wahrscheinlich sogar recht realistisch. Ich mein, es ist ne Serie, da wird immer aufgebauscht. Aber ich liebe die Serie. :wolke7:

Schaut außer mir sonst noch jemand gern Filme, die das Leben von Homosexuellen darstellen? Falls jemand Empfehlungen hat, immer her damit. (Solang es sich dabei nicht um Pornos handelt, versteht sich.^^ Wollen ja seriös bleiben.)

jeri_ryan

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RE: Von In & Out bis Queer as Folk
« Antwort #1 am: September 25, 2013, 01:28:29 Nachmittag »
Letztes WE lief so'n cooler Film...mit den 2Feuerwehrmännern, wo der eine dem anderem das leben rettet& der Retter bei dem anderen einen Wunsch frei hat. Wo die dann so tun, als ob sie schwul wären, damit die Kinder des Retters seine Lebensversicherung bekommen falls er mal stirbt... Voll LUSTIG!! (mit Adam Sandler) :keks:

Emony

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RE: Von In & Out bis Queer as Folk
« Antwort #2 am: September 25, 2013, 08:14:03 Nachmittag »
Von dem Film hab ich noch nie gehört...

Oh, mir ist gerade noch was eingefallen. Und zwar Karl Urban in Shortland Street, wo er einen schwulen Sanitäter gespielt hat. :wolke7:
http://www.youtube.com/playlist?list=PLE8D7C17DC1DB4B3F

Defender34

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RE: Von In & Out bis Queer as Folk
« Antwort #3 am: September 25, 2013, 10:29:57 Nachmittag »
Na das ist doch mal ein Thema für mich! :wolke7:
Ich liebe Filme, in denen es um Homosexualität geht- und bin ein großer Fan von Queer as Folk!
Es gibt sehr viele Filme, die entweder gut oder gleich Katastrophe sind.
"Latter Days" ist ein Film, der mir persönlich zum Einstieg empfohlen wurde. Nur bekam ich da nicht so richtig Gefühl, auch wenn der Film wirklich sehr sehr lieb und zauberhaft ist.
Dann gibt es noch "Prom Queen". Den Film habe ich- noch nicht gesehen. Leider kann ich den nicht schauen. Mein DVD- Recorder erkennt keine DVDs mehr. :(
Es geht noch weiter mit Filmen dieser Art, wie "Eating Out", "I Love You Phillip Morris"(ich liebe Jim Carrey und Ewan McGregor einfach. ),  "Get Real", "Velvet Goldmine" (Ewan McGregor hat es mit Rollen im homosexuellen Genre ;) ), "The Bird Cage- Ein Paradies für schrille Vögel", "Jeffrey" (ein reichlich tuckiger Captain Picard :D), "TransAmerica" (eine sagenhafte Verfilmung mit einer brillanten Felicity Huffman und einem grandiosen Kevin Zegers!)usw usf.

Alle Filme kenne ich jetzt nun auch nicht bzw habe sie lange nicht gesehen.
Nur wenige habe ich schon gesehen und für gut befunden, wie eben "I love You Phillip Morris", "TransAmerica", "Jeffrey" und "den Käfig für Paradiesvögel".

Bei "Brokeback Mountain" kommt auch bei mir kein Fünkchen Gefühl hoch. Zu lieblos die nachvollziehbare Geschichte umgesetzt. Bis jetzt habe ich ein einziges Mal reingeschaut- 15 Minuten vor Ende, weil danach einmal eine Sendung kam, die ich im Spätprogramm aufgenommen habe. Es war nichts an Gefühl vorhanden, außer das Bedürfnis, diesen Teil vorzuspulen. :rolleyes:

@ JERI_RYAN: Du meinst "Chuck und Larry" mit Adam Sandler und Kevin James. ;)
Kenne den Film selbst nur ausschnitteweise. ;)

Emony

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RE: Von In & Out bis Queer as Folk
« Antwort #4 am: September 25, 2013, 11:07:02 Nachmittag »
Queer as Folk ist sagenhaft. :D Ich dachte anfangs, dass die wirklich homosexuelle Darsteller genommen haben. Kommt ja doch eher selten vor, dass Schauspieler dermaßen in ihre Rollen schlüpfen, dass sie Sexszenen so glaubhaft spielen und sogar richtige Zungenküsse darstellen. Das hat mich total fasziniert. :)

Was mir noch eingefallen ist, ist der schwule Bruder aus Six Feet Under. Die Serie hab ich allerdings nie zuende gesehen. Stellenweise ist die ja doch sehr makaber.

Muss mal schauen, ob ich die Filme irgendwo auftreiben kann, die ihr beiden empfohlen habt. :)

Bei Brokeback Mountain hast du nichts verpasst. Man merkt den beiden nicht wirklich an, dass sie sich ineinander verliebt haben. Die sind total distanziert zu einander, dann fallen sie quasi aus dem nichts übereinander her (total hölzern und ohne jedes Gefühl gespielt) und dann sind sie plötzlich total ineinander, aber auch das merkt man nicht. Schön und gut, dass sie ihre Gefühle verstecken mussten (waren ja verheiratet, oder zumindest der eine und auch Vater), weil die damals wahrscheinlich dafür übel zugerichtet worden wären. Aber dennoch ... Fand den total enttäuschend.

Was ich auch gut finde, ist wie offen Homosexualität auch in Serien wie Tudors und Game of Thrones etc. behandelt wird. Zwar nicht öffentlich, aber dafür doch immer wieder. :D
Schön zu sehen, dass das immer stärker thematisiert und mit aufgenommen wird. :)

Defender34

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RE: Von In & Out bis Queer as Folk
« Antwort #5 am: September 25, 2013, 11:31:44 Nachmittag »
Oh ja, die meisten Darsteller und Darstellerinnen bei Queer as Folk waren nicht homosexuell. Was mir da gefallen hat, war einfach, dass die sich menschlich sehr gut verstanden haben oder sogar immer noch tun. Ich denke, das macht auch immer sehr viel aus. Gale erzählte mal eine sehr peinliche Szene, die Randy zum Grinsen brachte: Die beiden sollten mal wieder "in Aktion" treten, Gale zog sich so eine C***Sock drüber. Die beiden legten los und plötzlich hat Gale ein kleineres Problem. :D
Ursache dafür war die Reibung, wie es hieß. :D

Bei Brokeback Mountain soll es wohl zwischen den beiden Hauptdarstellern auch nicht so harmonisch gewesen sein. Sie konnten dem Genre nichts abgewinnen. Bis heute stellt sich mir die Frage, was sie mit dem Film bezwecken wollten: Geld machen und ihre Filmos aufstocken oder wollten sie was ausprobieren?

"TransAmerica" ist derzeit sehr sehr schwer auf DVD zu finden. Ich habe ihn bei rebuy gefunden. "I Love You Phillip Morris" bekommt man eigentlich immer noch sehr gut und bei "Chuck und Larry" sollte es auch nicht schwer sein. Alle anderen Filme einfach mal bei ebay und Co gucken oder halt rebuy. :)

Ach genau..."Philadelphia" ist ja auch so ein sagenhafter Film. Tom Hanks in einer unvergleichlichen Rolle. Und ich kann bei dem Film immer wieder heulen, weshalb der nicht wirklich oft geguckt wird. :(

CAMIR

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RE: Von In & Out bis Queer as Folk
« Antwort #6 am: September 25, 2013, 11:52:09 Nachmittag »
Mal etwas aus den 80ern, was zwar nicht hauptsächlich Homosexualität, aber zumindest Genderidentitäten behandelt und zwar Victor/Victoria.

Eine junge, erfolglose Sängerin kommt auf die Idee einen Travestiebühnenkünstler zu spielen, also ist sie eine Frau, die einen Mann spielt, der eine Frau spielt. Unterstützt wird sie dabei von ihrem nicht so heterosexuellen Freund (der dann auch hilft, ihre Identität zu decken) und stürzt dabei nicht nur sich in die Sinnkrise sondern auch einen Nachtclubbesitzer aus Amerika, der sich immer für sehr hetero und männlich hielt, aber jetzt damit fertig werden muss, einen "Mann" zu lieben.

Das schöne an dem Film: diese ganzen Identitäten werden in Frage gestellt und auch wenn es Komödie ist, sind die Gags nie auf Kosten der homosexuellen Charaktere, die allesamt als sehr sympathisch daherkommen. Herrlich ist zum Beispiel der schwule Bodyguard des Nachtclubbesitzers, der sich dann endlich outen kann, nachdem sein Boss auch "schwul" ist und sogar bereit ist, nach außen hin schwul zu bleiben.
Zudem rockt die Musik. %D

[video=youtube]http://www.youtube.com/watch?v=BdJPAptAa5I[/video]

Ganz großes Kino auch "The Crying Game": ein IRA Kämpfer taucht in England unter, nachdem ein englischer Soldat, den er als Geisel nahm, gewaltsam zu Tode kam. Vor dessen Tod nahm der Soldat dem Iren das Versprechen ab, sich um seine Freundin zu kümmern. Langsam und behutsam nähert er sich der Freundin dann auch an und muss dann auch erst einmal eine Überraschung erleben und seine sexuelle Identität überdenken. Der beste Liebesfilm ever.

Spoiler:


Besagte Freundin ist ein Mann. Wird von Jaye Davidson gespielt, der auch in Stargate Kinofilm mitspielte und so wunderbar androgyn ist. Der Ire muss dann damit zurechtkommen dass er die Person Dil liebt, auch wenn sie nicht den Körper hat, den er erwartet hat.

Brokeback Mountain find ich aus verschiedenen Gründen auch furchtbar (einige wurden schon genannt) und generell interessiere ich mich auch für derlei Filme und Serien.

Defender34

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RE: Von In & Out bis Queer as Folk
« Antwort #7 am: September 26, 2013, 08:59:37 Vormittag »
Von "Victor/Victoria" habe ich schon mal gehört. Gesehen habe ich den Film allerdings nie.
Ebenfalls ist mir "The Crying Game" bekannt. Auch durch die Musik zum Film. ;)
Als ich gestern abend ins Bett bin, fiel mir noch der Film "Too Wong Fu" ein. Ist zwar ein Film über Travestie, aber wenn Männer wie u.a. Patrick Swayze sich so zauberhaft zurechtbasteln, dann muss man diesen Film einfach lieben! :)
Die Geschichte und Handlung ist auch sehr glaubwürdig und herzlich. Das ist immer das, was mir an der Liebe zur Rolle am Schauspieler gefällt.:)

Emony

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RE: Von In & Out bis Queer as Folk
« Antwort #8 am: September 26, 2013, 10:22:43 Vormittag »
OMG, ich hab Philadelphia vergessen. Shame on me. :rolleyes: Der Film ist natürlich absolut sagenhaft. Da heule ich auch immer wie verrückt.

jeri_ryan

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RE: Von In & Out bis Queer as Folk
« Antwort #9 am: September 26, 2013, 01:58:50 Nachmittag »
@Defender34 klar, genau den meinte ich! Danke :hug:

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RE: Von In & Out bis Queer as Folk
« Antwort #10 am: September 26, 2013, 03:58:50 Nachmittag »
Zitat von: 'jeri_ryan' pid='8360' dateline='1380196730'

@Defender34 klar, genau den meinte ich! Danke :hug:


Nichts zu danken. jeri_ryan. :)

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Antw:Von In & Out bis Queer as Folk
« Antwort #11 am: April 16, 2018, 02:51:12 Nachmittag »
Ich liebe Queer as folk auch. Debbi hat es sogar in das Romulanische Imperium geschafft. Ihre pragmatische Art, ihre Fürsorglichkeit aber auch ihre Ernsthaftigkeit im Zurechtweisen sind sehr imponierend. Die lesbischen und schwulen Beziehungen werden weder verschämt ins Heimliche abgedrängt, noch glorifiziert. Es gibt neben dem Babylon eben auch den Alltag, wo man ganz normal ins Büro oder die Schule muss. Das wir irgendwie höchst entspannend.

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Antw:Von In & Out bis Queer as Folk
« Antwort #12 am: April 16, 2018, 05:34:34 Nachmittag »
Da hast du aber tief gegraben, um das alte Thema auszubuddeln. :D

Ich fand die Serie auch immer gut und realistisch. Der Drogenkonsum ist etwas abschreckend, aber vermutlich nicht ganz an den Haaren herbeigezogen. In Lokale wie das Babylon bekämen mich allerdings keine zehn Pferde. Bin dann doch zu verklemmt.  :-[

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Antw:Von In & Out bis Queer as Folk
« Antwort #13 am: April 16, 2018, 06:02:47 Nachmittag »
In einer näher gelegenen Stadt (ca 40 Kilometer entfernt) gibt oder gab es, das ist mir nicht mehr bekannt seit der Flut vor ein paar Jahren, ein Lokal wie das Babylon. Aber meines Wissens, sind dort alle hingegangen. Egal ob Homo, "Hete" (ich liebe Gales Wort aus der Serie :D) oder sonst wer. :)
Ich selbst war nie da, weil ich erst durch die Flutberichte davon erfuhr. :(

Racussa

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Antw:Von In & Out bis Queer as Folk
« Antwort #14 am: April 16, 2018, 10:01:43 Nachmittag »
Nein, solche Lokale wären auch nichts für mich...da schon eher Debbis Diner (obwohl ich auch kein Fastfoodfreund bin), denn dort gab es zumindest Tee und Kuchen. Ein bißchen hat es mich damals bei der Bingochallenge für die Remanerdisco inspiriert.
Der Drogenkonsum war mir etwas zu viel und auch zu unrealistisch: Die einen werden dann wirklich süchtig und leiden, während andere scheinbar beliebig aufhören könnten, es aber trotzdem nicht tun.
Mein absoluter Liebling war Emmet mit seiner fluffigen Geschichte von Hazelhurst und seinem sehr natürlichen Umgang mit seiner Exzentrizität. Das für mich viel realistischer als Brian, Michael und Ted zusammen...
Obwohl Ted auch spannend war...der unscheinbare Fuchs ;-)