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:writer: Noch auf der Suche nach der passenden Inspiration für den Dezember? Dann mach mit beim Trekzember! :xmas-tree:

Thema: STAR TREK: UNITY ONE + Prequels & Spinoffs  (Gelesen 9088 mal)

ulimann644

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Antw:STAR TREK: UNITY ONE + Prequels & Spinoffs
« Antwort #45 am: April 09, 2017, 05:45:01 Nachmittag »
:D Danke, dass Du die Geschichte dennoch gelesen hast, ulimann. Ich habe auch schon des Öfteren zu hören bekommen, dass Leser meine Sachen nicht mal anlesen, weil sie die Charaktere/Serie nicht mögen.

Wäre die Geschichte länger gewesen, dann wäre die Wahrscheinlichkeit hoch gewesen, dass genau das passiert wäre. Denn VOY-Geschichten stehen nicht wirklich ganz oben auf meiner Leseliste. Hier ging es noch, obwohl ich hinterher das Gefühl hatte doppelt so viel Text gelesen zu haben, wie da war. ;)

Fleetadmiral J.J. Belar

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« Antwort #46 am: Juli 08, 2017, 06:54:08 Nachmittag »

Hallo Leute,

vor einigen Wochen feierte mein Forum www.SF3DFF.de. seinen 11. Geburtstag und zu diesem Anlass, habe ich alles daran gesetzt die neueste UNITY ONE Geschichte fertigzustellen.
Die Geschichte spielt direkt nach "Gods & Admirals".

Inhalt

Subcommander Tarell und Commander G'Kor befinden sich auf den legendären Dämonwerften in Gefangenschaft der Liga, werden verhört und gefoltert und müssen Zwangsarbeit leisten. Dennoch planen sie ihre Flucht und bekommen unerwartete Unterstützung eines alten bekannen von G'Kor und dessen Freunden.

In der Zwischenzeit plant Captain Francis Kendall von der MIDWAY seinen Angriff auf die Dämon-Werften.

DOWNLOADLINKS

http://joran-belar.deviantart.com/art/Star-Trek-Unity-One-S2-07-Forged-in-Fire-687178806
http://www.sf3dff.de/index.php/topic,4368.msg218742.html#msg218742

Ich hoffe, die Geschichte gefällt euch.
Den nächsten Teil dieses Zweiteilers schreibt im Moment mein Kollege und Freund Lutz Lindner aka Alexander McLean und sollte ende des Jahres erscheinen.

Gruß
J.J.

ulimann644

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« Antwort #47 am: Juli 08, 2017, 09:41:33 Nachmittag »
Eine flotte Episode - das war nach den letzten Ereignissen nicht anders zu erwarten.

Das Gespann: Tarell und G´Kor hat mir über weite Strecken sehr gut gefallen. Besonders Tarells bissiger Kommentar, mitten im Kampf: "Der braucht das!" Da habe ich mehr, als nur geschmunzelt. ;D

Was mir nicht exakt genug erklärt wurde war die Kommandoeinteilung. Sprich: Warum nicht der Rommie-Admiral, bzw. der Klingon-General das Kommando über den Gesamtverband führte. Selbst wenn die drei Verbände eher getrennt agiert hätten so wäre es irgendwie komisch, dass ein Captain die Gesamtleitung inne hat.
Klar - schlechtes Beispiel: DEEP SPACE NINE. Da wurde das so gehandhabt, aber logischer wird es dadurch auch nicht.

Gefallen hat mir der Charakter Denayra (ich wollte schon Denarys schreiben). Die Idee ihrer Fähigkeiten fand ich sehr gut. Leider gab es keinerlei "Vorwarnung" in Bezug darauf, dann wäre der Effekt nochmal so gut angekommen. So dachte ich an der Stelle, als sie aufdreht: "Wie, Wo, Wer... Was ist denn das jetzt?" Einen Moment früher ein kleiner Hinweis, weil sie zu zittern beginnt und dabei denkt: "Oh, nein. Bitte nicht ausgerechnet jetzt..." Das wär´s gewesen.

Hayes empfand ich als einen sehr gut gezeichneten Offizier. Er hatte für mich etwas von Ransom, von der EQUINOX (dem Ransom, zum Ende der Doppelfolge hin). Obwohl ein Nebencharakter hat der für mich groß aufgespielt. Ebenfalls die Trill Vex. Tragische Figuren, mit denen man mitfühlt.

Der Tod des unbekannten Andorianer-Captains, inklusive der Vernichtung seines AKIRA-KLASSE Raumschiffs, hat mir natürlich herzlich leid getan.
Aber wen wundert´s...?? ;) :D
Die Reaktion von Renee, bei diesem Verlust war für mich großes Kino - da habe ich mit gelitten. Leider blieb die anschließende Trauerszene dann aus. Aber auch so - inklusive der kleinen Rückblende: Sehr gut.

Was mir etwas weniger gefiel, waren speziell zwei Punkte:
Einmal der Schlachtenpathos - Zitat: "Mit der jahrelangen Erfahrung als Krieger der klingonischen Verteidigungsstreitmacht bewegten sich die beiden wie ein Mann und fuhren durch die angreifenden Reihen wie heisse Messer."
Da dachte ich: "Jau - fünf Euro für das Phrasen-Sparschwein" ;)
Ein Tipp von mir: Man muss auf solcherlei Sätze gar nicht verzichten, wenn sie einer der Charaktere sagt. Das kann man so verpacken, dass Jemand Optimismus versprühen will - bzw. versucht die Kampfmoral zu heben. Kommt das vom neutralen Erzähler wirkt das hingegen eher als Verherrlichung eines, im Grunde, schrecklichen Kampfes.

Der andere Punkt: Mir persönlich kam der Fokus darauf, dass solche Nahkämpfe und Raumschlachten - zum Teil auch eben durch diese "Hurra-Phrasen" wie: Captains der Taskforce werden wahrlich im Feuer geschmiedet. - grundsätzlich ganz andere Gefühle nach oben bringen dürften, zu kurz. Da hätte ich gerne etwas mehr davon gehabt, dass die Leute ein Gefühl in der Magengegend bekommen, bei dem man normalerweise mit Volldampf zur Toilette rennt.

Vielleicht noch dies: Für das, was drin vorkam schien mir die Geschichte um etwa 30 bis 40 Seiten zu kurz. Manche Szenen waren mir zu schnell abgehandelt, da hätte ich gerne etwas mehr Einsatzzeit der verschiedenen Charaktere gehabt.

Wieder ein Highlight: Die Szene auf Tholia und was Ursa´N mit dem armen Talarianer anstellt.
Schon die letzten Szenen auf Tholia hatten mir weitgehend sehr gut gefallen. Auch da: Ich hätte gegen ein paar Seiten mehr nichts einzuwenden gehabt.

Fazit: Eine spannende Episode, in der es wieder richtig Rund geht. Kurzweile garantiert. :)
« Letzte Änderung: Juli 08, 2017, 09:43:31 Nachmittag von ulimann644 »

Fleetadmiral J.J. Belar

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« Antwort #48 am: Juli 16, 2017, 01:15:50 Nachmittag »
@ Uli

Zitat
Eine flotte Episode - das war nach den letzten Ereignissen nicht anders zu erwarten.

Vielen Dank.

Zitat
Das Gespann: Tarell und G´Kor hat mir über weite Strecken sehr gut gefallen. Besonders Tarells bissiger Kommentar, mitten im Kampf: "Der braucht das!" Da habe ich mehr, als nur geschmunzelt. ;D

Das freut mich sehr.
Es hat mir großen Spass gemacht, die beiden zu Hauptfiguren einer Geschichte zu machen und ihre Beziehung untereinander zu erforschen.

Zitat
Was mir nicht exakt genug erklärt wurde war die Kommandoeinteilung. Sprich: Warum nicht der Rommie-Admiral, bzw. der Klingon-General das Kommando über den Gesamtverband führte. Selbst wenn die drei Verbände eher getrennt agiert hätten so wäre es irgendwie komisch, dass ein Captain die Gesamtleitung inne hat.
Klar - schlechtes Beispiel: DEEP SPACE NINE. Da wurde das so gehandhabt, aber logischer wird es dadurch auch nicht.

Ok, wie da ja schon erkannt hast, bin ich hier DS9 geschädigt und muss zugeben, ich habe da nicht groß drüber nachgedacht. Klar, ein General oder ein Admiral stehen im Rang über einem Captain. Aber wie gesagt, DS9 hats vorgemacht und ich habs übernommen. Ich bin einfach von der Prämisse ausgegangen, dass derjenige, der die größte Schiffszahl befehligt und stellt, automatisch auch den Gesamtverband kommandiert. War wohl ein Irrtum.

Zitat
Gefallen hat mir der Charakter Denayra (ich wollte schon Denarys schreiben). Die Idee ihrer Fähigkeiten fand ich sehr gut. Leider gab es keinerlei "Vorwarnung" in Bezug darauf, dann wäre der Effekt nochmal so gut angekommen. So dachte ich an der Stelle, als sie aufdreht: "Wie, Wo, Wer... Was ist denn das jetzt?" Einen Moment früher ein kleiner Hinweis, weil sie zu zittern beginnt und dabei denkt: "Oh, nein. Bitte nicht ausgerechnet jetzt..." Das wär´s gewesen.

Der Name Denayra leitet sich in der Tat von einer meiner Lieblingsfiguren, Daenerys Stormborn, aus Game of Thrones ab und war als Hommage gedacht. Ihre Rolle verkörpert in meinen Geschichten auch Sophie Turner alias Sansa Stark aus GoT.
Ich habe ganz bewusst keine Vorwarnung eingebaut, denn ich wollte den Leser völlig unvorbereitet in die Szene werfen.
Klar, ich hätte es wie von dir beschrieben auch machen können, aber das hätte genau diesen "Wie, Wo, Wer?" Effekt abgemildert.

Zitat
Hayes empfand ich als einen sehr gut gezeichneten Offizier. Er hatte für mich etwas von Ransom, von der EQUINOX (dem Ransom, zum Ende der Doppelfolge hin). Obwohl ein Nebencharakter hat der für mich groß aufgespielt. Ebenfalls die Trill Vex. Tragische Figuren, mit denen man mitfühlt.

An Ransom habe ich dabei nicht gedacht, aber jetzt wo du es sagst, erkenne ich auch einige paralellen. Ich wollte einen kriegstraumatisierten Kommandanten, der nie den Verlust seiner Crew und seines Schiffes ganz verwunden hat und ihn die Hoffnung, eventuell eines Tages wieder auf der Brücke eines Schiffes zu stehen, aufrecht und am leben erhält.

Zitat
Der Tod des unbekannten Andorianer-Captains, inklusive der Vernichtung seines AKIRA-KLASSE Raumschiffs, hat mir natürlich herzlich leid getan.
Aber wen wundert´s...?? ;) :D
Die Reaktion von Renee, bei diesem Verlust war für mich großes Kino - da habe ich mit gelitten. Leider blieb die anschließende Trauerszene dann aus. Aber auch so - inklusive der kleinen Rückblende: Sehr gut.

Das war etwas, was mir ein wenig Sorgen gemacht hat. Ich wollte die im Vorfeld angedeutete Beziehung zwischen den beiden nicht einfach totschweigen, sondern ihr einen Abschluss geben und so kam ich darauf, den Andorianer zwar nicht namentlich zu erwähnen, ebenso auch nicht sein Schiff. Eingeweihte wissen aber wer gemeint ist. Ich habe mal nachgeschaut, in UO wurde er nie namentlich erwähnt und immer nur angedeutet. Ich habe beim Schreiben allerdings auch gelitten und fand es schade, das jetzt abschließen zu müssen. Aber so kann Renee wieder nach vorne blicken.
Ich garantiere dir, sie wird eine Zeit lang noch ganz schön trauern. Das war nur der Auftakt, bis ihr neuer "Mann" in ihr Leben tritt.
Es freut mich, dass dir die Szene gefallen hat.

Zitat
Was mir etwas weniger gefiel, waren speziell zwei Punkte:
Einmal der Schlachtenpathos - Zitat: "Mit der jahrelangen Erfahrung als Krieger der klingonischen Verteidigungsstreitmacht bewegten sich die beiden wie ein Mann und fuhren durch die angreifenden Reihen wie heisse Messer."
Da dachte ich: "Jau - fünf Euro für das Phrasen-Sparschwein" ;)
Ein Tipp von mir: Man muss auf solcherlei Sätze gar nicht verzichten, wenn sie einer der Charaktere sagt. Das kann man so verpacken, dass Jemand Optimismus versprühen will - bzw. versucht die Kampfmoral zu heben. Kommt das vom neutralen Erzähler wirkt das hingegen eher als Verherrlichung eines, im Grunde, schrecklichen Kampfes.

In den Schlachtenpathos rutsche ich meist ganz unbewusst rein und kriege das kaum mit.
Aber du hast vollkommen recht. Ich versuche das mal in Zukunft, wie von dir vorgeschlagen.

Zitat
Der andere Punkt: Mir persönlich kam der Fokus darauf, dass solche Nahkämpfe und Raumschlachten - zum Teil auch eben durch diese "Hurra-Phrasen" wie: Captains der Taskforce werden wahrlich im Feuer geschmiedet. - grundsätzlich ganz andere Gefühle nach oben bringen dürften, zu kurz. Da hätte ich gerne etwas mehr davon gehabt, dass die Leute ein Gefühl in der Magengegend bekommen, bei dem man normalerweise mit Volldampf zur Toilette rennt.

Stimmt, das fehlt mir manchmal noch.
Danke für den Hinweis, ich werde mal versuchen drauf zu achten.

Zitat
Vielleicht noch dies: Für das, was drin vorkam schien mir die Geschichte um etwa 30 bis 40 Seiten zu kurz. Manche Szenen waren mir zu schnell abgehandelt, da hätte ich gerne etwas mehr Einsatzzeit der verschiedenen Charaktere gehabt.

Ich weiß nicht warum, aber ich komme sehr selten über die 50 Seiten hinaus. Ich kenne jemanden der schreibt wie ein Profi und dann auch noch 600 Seiten Wälzer. Ich würde das wohl nie hinbekommen. Ich weiss, dass ich gerne durch meine Geschichten galoppiere und ich ermahne mich oft dazu, es nicht zu übertreiben. Aber 100 Seiten habe ich beispielsweise noch nie hinbekommen. Ich werde aber weiter daran arbeiten.

Zitat
Wieder ein Highlight: Die Szene auf Tholia und was Ursa´N mit dem armen Talarianer anstellt.
Schon die letzten Szenen auf Tholia hatten mir weitgehend sehr gut gefallen. Auch da: Ich hätte gegen ein paar Seiten mehr nichts einzuwenden gehabt.

Das freut mich am meisten. Die Spiegeluniversumsszenen und die bei der Liga machen mir mitunter am meisten Spass, weil ich da so richtig aus dem Vollen schöpfen kann und ich denke, das merkt man dann auch.

Zitat
Fazit: Eine spannende Episode, in der es wieder richtig Rund geht. Kurzweile garantiert. :)

Nochmals vielen Dank für das Lob.

Liebe Grüße
J.J.

ulimann644

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« Antwort #49 am: Juli 16, 2017, 02:06:50 Nachmittag »
Ich habe ganz bewusst keine Vorwarnung eingebaut, denn ich wollte den Leser völlig unvorbereitet in die Szene werfen.
Klar, ich hätte es wie von dir beschrieben auch machen können, aber das hätte genau diesen "Wie, Wo, Wer?" Effekt abgemildert.

Das habe ich verschiedentlich auch von anderen Hobby-Autoren schon gehört.
Es ist irgendwie unter einigen dieser Schreiber ein Irrglaube, der Effekt würde dadurch verstärkt. Aber es verhält sich gerade so, dass der beste Gag wirkungslos verpufft, wenn man ihn nicht rechtzeitig ankündigt.

Mit anderen Worten: Das Gros der Leser WILL es kommen sehen. Zumindest will er nicht von den Ereignissen überfahren werden. Durch das "Ankündigen" verrät man dabei zumeist gar nichts. Aber der Leser, der zuvor mit dem Zittern noch nichts anzufangen wusste erinnert sich daran, wenn es soweit ist, und denkt dann: "Aha." Das steigert den Lesegenuss.

Das war etwas, was mir ein wenig Sorgen gemacht hat. Ich wollte die im Vorfeld angedeutete Beziehung zwischen den beiden nicht einfach totschweigen, sondern ihr einen Abschluss geben und so kam ich darauf, den Andorianer zwar nicht namentlich zu erwähnen, ebenso auch nicht sein Schiff. Eingeweihte wissen aber wer gemeint ist. Ich habe mal nachgeschaut, in UO wurde er nie namentlich erwähnt und immer nur angedeutet. Ich habe beim Schreiben allerdings auch gelitten und fand es schade, das jetzt abschließen zu müssen. Aber so kann Renee wieder nach vorne blicken.
Ich garantiere dir, sie wird eine Zeit lang noch ganz schön trauern. Das war nur der Auftakt, bis ihr neuer "Mann" in ihr Leben tritt.
Es freut mich, dass dir die Szene gefallen hat.

Yo - mit den "Erwähnungen" der körperlichen Attribute und der Spezies und des Geschlechts hatte ich auch so meine kleineren Probleme. Die schwarzhaarige Frau und den Trill habe ich auch nicht aus ICICLE herausbekommen. Da hätte ich, neben vier kompletten ICICLE Episoden nochmal dasselbe an Text in Bezug auf die bis dahin fertigen TIMELINE Episoden umschreiben müssen.

Ich finde es richtig, dieses Ereignis nicht totgeschwiegen zu haben, sondern damit auf diese Weise abzuschließen. Ist IMO das Beste für den Charakter der Renee O´Connor. Und nebenbei ergibt sich noch eine Steilvorlage um den Charakter demnächst stärker zu beleuchten.

Ich weiß nicht warum, aber ich komme sehr selten über die 50 Seiten hinaus. Ich kenne jemanden der schreibt wie ein Profi und dann auch noch 600 Seiten Wälzer. Ich würde das wohl nie hinbekommen. Ich weiss, dass ich gerne durch meine Geschichten galoppiere und ich ermahne mich oft dazu, es nicht zu übertreiben. Aber 100 Seiten habe ich beispielsweise noch nie hinbekommen. Ich werde aber weiter daran arbeiten.

Was mir persönlich auffiel.

Die Personen könnten, hier und da öfter und länger mal in sich gehen. Manchmal machst du das. Es könnte aber mehr Personen umfassen. Gerade in der Hinsicht, damit der Admiral nicht als einzige wirkliche Hauptperson aufscheint. Das Paar Tarell und G´Kor hier mal etwas ins Spiel zu bringen geht da schon mal eindeutig in die richtige Richtung IMO.

Dann könnten IMO auch noch stärker ein paar Beschreibungen des Umfeldes einfließen. Die meisten Leser, die schon mal die Artworks zur Serie gesehen haben, wissen z. B. wie die MIDWAY aussieht. Aber in der Episode findet sich absolut kein Hinweis darauf, wie der Kahn aufgebaut ist, welche Maße er besitzt, und für welche hauptsächliche militärische Rolle der Hobel eingesetzt wird. In Verbindung dazu, was der Captain (ich weiß: Fremdcharakter - aber dafür gibt es Dienstakten) in seinem früheren Tun schon alles mit der Kiste angestellt hat, und wo die besonderen Vorteile von Schiff und Captain zu finden sind, ergibt sich Einiges an Text. Das verleiht den Personen zugleich etwas mehr Tiefe. Wenn du zu jedem bedeutenden Charakter - ruhig auch zu den Nebencharakteren - erzählst, wer er ist und was ihn grundsätzlich bewegt, dann ergeben sich allein daraus schon einige zusätzliche Seiten.

Es hat bei mir persönlich lange gedauert, bis ich die Disziplin hatte, mich in wirklich so gut wie jeder Situation selbst zur Seite zu nehmen, und mir bewusst zu machen, was in einer Szene alles vorkommen sollte/könnte. Insbesondere bei DEAN CORVIN hatte ich hier und da den Wunsch einige Szenen "abzukürzen". Am Ende war ich froh es nicht getan zu haben.

Ein dritter Punkt, wo etwas zu holen wäre:
Du schreibst die Raumschlachten gut aus einer Beobachter-Perspektive. Zwischendurch mal an Bord von ein oder zwei (oder bei Bedarf mehr) Schiffen zu springen und die Schlacht etwas intensiver aus den Augen verschiedener Besatzungsmitglieder zu beschreiben (insbesondere mit Fokus, was sie in dem Moment innerlich umtreibt) und du machst aus einer halben Seite fünf, ohne dass es sich weniger spannend liest.
« Letzte Änderung: Juli 16, 2017, 02:23:40 Nachmittag von ulimann644 »

Fleetadmiral J.J. Belar

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« Antwort #50 am: August 09, 2017, 07:30:29 Nachmittag »
@ Uli

Zitat
Das habe ich verschiedentlich auch von anderen Hobby-Autoren schon gehört.
Es ist irgendwie unter einigen dieser Schreiber ein Irrglaube, der Effekt würde dadurch verstärkt. Aber es verhält sich gerade so, dass der beste Gag wirkungslos verpufft, wenn man ihn nicht rechtzeitig ankündigt.

Das kann durchaus sein, ich schließe das nicht aus.
Aber Irrglaube würde ich das nicht nennen. Es sind eben zwei verschiedene Methoden, mit einem bevorstehenden Ereignis umzugehen. Die eine Methode bereitet vor, die andere eben nicht. Ich nutze beide je nachdem, wie es für mich passend erscheint.
Beide Methoden haben imo ihre Daseinsberechtigung.

Zitat
Mit anderen Worten: Das Gros der Leser WILL es kommen sehen. Zumindest will er nicht von den Ereignissen überfahren werden. Durch das "Ankündigen" verrät man dabei zumeist gar nichts. Aber der Leser, der zuvor mit dem Zittern noch nichts anzufangen wusste erinnert sich daran, wenn es soweit ist, und denkt dann: "Aha." Das steigert den Lesegenuss.

Hmmm.
Da müsste ich mal eine Umfrage starten, das Thema wäre Interessant zu vertiefen.

Zitat
Yo - mit den "Erwähnungen" der körperlichen Attribute und der Spezies und des Geschlechts hatte ich auch so meine kleineren Probleme. Die schwarzhaarige Frau und den Trill habe ich auch nicht aus ICICLE herausbekommen. Da hätte ich, neben vier kompletten ICICLE Episoden nochmal dasselbe an Text in Bezug auf die bis dahin fertigen TIMELINE Episoden umschreiben müssen.

So ist es.
Ich denke aber, wir haben das generell eigentlich ziemlich gut gelöst.
Ich bin mit dem Abschluss zufrieden.
Auch wenn ich es bedauere, dass wir ihn überhaupt durchführen mussten.
Aber so ist es besser.

Zitat
Ich finde es richtig, dieses Ereignis nicht totgeschwiegen zu haben, sondern damit auf diese Weise abzuschließen. Ist IMO das Beste für den Charakter der Renee O´Connor. Und nebenbei ergibt sich noch eine Steilvorlage um den Charakter demnächst stärker zu beleuchten.

Das wäre nicht drin gewesen, das wäre ein so großes Plothole, dass die Leser mit Recht denken würden: "Hä?"
Diese Vorlage, werde ich ausgiebig nutzen.

Zitat
Was mir persönlich auffiel.

Die Personen könnten, hier und da öfter und länger mal in sich gehen. Manchmal machst du das. Es könnte aber mehr Personen umfassen. Gerade in der Hinsicht, damit der Admiral nicht als einzige wirkliche Hauptperson aufscheint. Das Paar Tarell und G´Kor hier mal etwas ins Spiel zu bringen geht da schon mal eindeutig in die richtige Richtung IMO.

Da hast du recht, da spielt mir meine Ungeduld immer wieder einen Streich.
Ich merke es immer beim schreiben, wie ich von der einen Szene in die nächste huschen will, weil ich zu einem Abschluss kommen will. Daher korrigiere ich auch nicht so gerne meine alten Geschichten.
Wenn ich mit einer Sache fertig bin, dann ist sie fertig.
Ich weiss, das ist doof, aber ich versuche mich dahingehend zu zügeln.
Eben weil ich den Admiral nicht dauernd im Fokus haben möchte, denn UO hat so viel mehr zu bieten und es war  von Anfang an darauf ausgelegt, dass die Serie teilweise sogar auf komplett anderen Schiffen spielt und zwischen den Schauplätzen wechselt, dachte ich mir, ich fange mit G'Kor und Tarell an.

Zitat
Dann könnten IMO auch noch stärker ein paar Beschreibungen des Umfeldes einfließen. Die meisten Leser, die schon mal die Artworks zur Serie gesehen haben, wissen z. B. wie die MIDWAY aussieht. Aber in der Episode findet sich absolut kein Hinweis darauf, wie der Kahn aufgebaut ist, welche Maße er besitzt, und für welche hauptsächliche militärische Rolle der Hobel eingesetzt wird. In Verbindung dazu, was der Captain (ich weiß: Fremdcharakter - aber dafür gibt es Dienstakten) in seinem früheren Tun schon alles mit der Kiste angestellt hat, und wo die besonderen Vorteile von Schiff und Captain zu finden sind, ergibt sich Einiges an Text. Das verleiht den Personen zugleich etwas mehr Tiefe. Wenn du zu jedem bedeutenden Charakter - ruhig auch zu den Nebencharakteren - erzählst, wer er ist und was ihn grundsätzlich bewegt, dann ergeben sich allein daraus schon einige zusätzliche Seiten.

Auch hier gebe ich dir grundsätzlich völlig recht.
Beschreibungen von Umgebungen und Plätzen oder Gebäuden fällt mir sehr schwer.
Aber auch hier ist mir das Problem durchaus bewusst und ich arbeite nach wie vor daran.

Zitat
Es hat bei mir persönlich lange gedauert, bis ich die Disziplin hatte, mich in wirklich so gut wie jeder Situation selbst zur Seite zu nehmen, und mir bewusst zu machen, was in einer Szene alles vorkommen sollte/könnte. Insbesondere bei DEAN CORVIN hatte ich hier und da den Wunsch einige Szenen "abzukürzen". Am Ende war ich froh es nicht getan zu haben.

Und in genau diesem Prozess stecke ich noch.

Zitat
Ein dritter Punkt, wo etwas zu holen wäre:
Du schreibst die Raumschlachten gut aus einer Beobachter-Perspektive. Zwischendurch mal an Bord von ein oder zwei (oder bei Bedarf mehr) Schiffen zu springen und die Schlacht etwas intensiver aus den Augen verschiedener Besatzungsmitglieder zu beschreiben (insbesondere mit Fokus, was sie in dem Moment innerlich umtreibt) und du machst aus einer halben Seite fünf, ohne dass es sich weniger spannend liest.

Auch das ist ein sehr guter Tipp, den ich sehr gerne annehme.
Manchmal mache ich sowas. Aber dann verliere ich es in anderen Geschichten auch mal aus den Augen.
Keine Ahnung, warum.

Gruß
J.J.


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« Antwort #51 am: August 10, 2017, 12:22:15 Vormittag »
Das kann durchaus sein, ich schließe das nicht aus.
Aber Irrglaube würde ich das nicht nennen. Es sind eben zwei verschiedene Methoden, mit einem bevorstehenden Ereignis umzugehen. Die eine Methode bereitet vor, die andere eben nicht. Ich nutze beide je nachdem, wie es für mich passend erscheint.
Beide Methoden haben imo ihre Daseinsberechtigung.

Ich will das keinem wegnehmen.

Beim Vergleich zwischen TV-Episoden/Filmen und der geschriebenen SciFi ist mir über die Jahrzehnte aufgefallen, dass dieser "Plötzlich aus dem Nichts Effekt" mehr so ein TV/Film-Ding ist. Und da funktioniert das auch irgendwie besser. Ganz selten eins in Büchern. da hier der Leser, anders als bei optischen Medien, nicht aus dem Drumherum heraus Dinge erahnen kann.

So ist es.
Ich denke aber, wir haben das generell eigentlich ziemlich gut gelöst.
Ich bin mit dem Abschluss zufrieden.
Auch wenn ich es bedauere, dass wir ihn überhaupt durchführen mussten.
Aber so ist es besser.

Yo, ich denke, die Lösung passt.

Das wäre nicht drin gewesen, das wäre ein so großes Plothole, dass die Leser mit Recht denken würden: "Hä?"
Diese Vorlage, werde ich ausgiebig nutzen.

Ich bin gespannt darauf.

BTW: Was mich etwas verwundert hat, in Bezug auf Renee war dieser Satz:
-> Sie war damals ein wahres Miststück gewesen, das sich genommen hatte, wonach ihr gerade der Sinn stand und somit vielen
Leuten, die sie eigentlich mochte, sehr weh getan hatte.


Weil in ihrer DA das hier steht:
-> Männer haben im allgemeinen keinen Platz in ihrem Leben, sie interessiert sich eher für das Alleinsein. Jedoch gibt es zwei Männer in ihrem Leben, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben.

Vielleicht war der obere Satz auch anders gemeint, aber wenn ich den richtig interpretiert habe, dann wäre das etwas widersprüchlich. Irgendwie hatte ich bei dem Satz, in der Geschichte, auch das Gefühl, dass er etwas am Charakter von Renee vorbeischießt - denn als (männermordendes) Miststück hatte ich die nie auf der Rechnung.

Mir ist auch schon passiert, dass ich eine DA für mein WIKI geschrieben hatte, und dann habe ich die Figur deutlich anders angelegt. Da habe ich dann in den meisten Fällen (wenn es mit den übrigen Aussagen früherer Episoden passte) meistens eher die Dienstakten geändert, als den Charakter in der Geschichte. Nur wenn ich den Charakter plötzlich deutlich anders anlegen wollte, habe ich in der Geschichte korrigiert, damit es am Ende nicht komisch wird.

Da hast du recht, da spielt mir meine Ungeduld immer wieder einen Streich.
Ich merke es immer beim schreiben, wie ich von der einen Szene in die nächste huschen will, weil ich zu einem Abschluss kommen will. Daher korrigiere ich auch nicht so gerne meine alten Geschichten.

Das kommt mir, aus meiner Anfangszeit, reichlich bekannt vor.
So bei Seite 30 denke ich oft heute noch: "Woah... das nimmt wieder kein Ende."

Was ich aber auch gelernt habe ist: Dieses Sinnieren lassen der Figuren bringt so viel Spaß, dass ich mich manchmal sogar zügeln muss, um es nicht zu übertreiben, bzw. damit es nicht ausufert. Gerade die aktuell siebte ICICLE-Episode enthält einige solcher Momente. Auch darum, weil die nächste Episode mir dafür sehr wenig Raum lassen wird.

Wenn ich mit einer Sache fertig bin, dann ist sie fertig.
Ich weiss, das ist doof, aber ich versuche mich dahingehend zu zügeln.

Das andere Extrem ist, eine Szene manchmal kaputt zu denken - das ist mir schon passiert. Da habe ich umgeändert und erweitert, bis mir klar wurde, ursprünglich war die Szene genau richtig (weshalb ich oft verschiedene Arbeitsschritte speichere).

Und in genau diesem Prozess stecke ich noch.

Leider kann man den Prozess nicht wirklich abkürzen - da hilft nur: Immer wieder Stories schreiben.

Auch das ist ein sehr guter Tipp, den ich sehr gerne annehme.
Manchmal mache ich sowas. Aber dann verliere ich es in anderen Geschichten auch mal aus den Augen.
Keine Ahnung, warum.

Vielleicht ist das individuell anders, aber bei mir ist es so, dass mir so etwas droht zu passieren, wenn ich eine Geschichte längere Zeit pausiert habe. Darum schreibe ich an einer Geschichte nie, bis eine bestimmte Szene im Kasten ist, und mir nichts mehr einfällt, sondern unterbreche bewusst etwa eine Seite (manchmal etwas mehr) vorher. An einem Punkt, an dem ich genau weiß, wie es weitergeht. Denn dann weiß ich, wenn ich wieder loslege, was ich zunächst vorhabe, und den Schwung nehme ich mit, für neue Szenen.

Ich mache das beim Wandern ganz ähnlich. Wenn ich eine Strecke gehe, die permanent auf und ab führt, dann mache ich nicht direkt vor einem Anstieg eine Pause, sondern direkt vor, oder während, eines Abstiegs. Weil man vor dem nächsten Anstieg bereits wieder im Tritt ist, um ihn viel besser zu nehmen.

Vielleicht hat da jeder seine eigene Masche. Mir hilft diese.

Fleetadmiral J.J. Belar

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« Antwort #52 am: Dezember 05, 2017, 09:07:14 Nachmittag »
Servus Leute,

ich war jetzt eine ganze Woche flach gelegen.
Aber in den Zeiten, in denen ich aufstehen konnte war ich ein wenig kreativ.
Ich habe mal wieder eine kleine Akte erstellt, damit das ganze wieder etwas Fahrt bekommt.

Darf ich vorstellen, G'Kors Bruder.


Commander
Mo'Rek
Bio und Charakterbeschreibung


Rang / Titel: Commander
Vorname: Mo'Rek
Nachname: Son of Nok'Cha
Dienstnummer: - - -
Dienststatus: Aktiv
Ruf-/Kampfname: - - -
Geburtsdatum / Entstehung: 25.05.2337
Alter: 44 (2381)
Geschlecht: männlich
Position: Commanding Officer: I.K.C. Morak II / ehemaliger CO: I.K.C. Morak
Rasse: Klingone
Heimatplanet: Kurolac Prime
Nationalität: - - -
Sternzeichen: - - -
Größe: 2,10m
Hautfarbe: braun
Haarfarbe: schwarz
Augenfarbe: braun
Merkmale:  Narbe auf der linken Wange, Mal des Blutschwurs auf der rechten Wange unter dem rechten Auge.

Auszeichnungen

 Ehrenorden des Hohen Rates für seine Verdienste im Dominionkrieg.

Disziplinare Vermerke:


- - -

Zusatzausbildungen:

- - -

Familie:

Vater: Ratsmitglied Nok'Cha (Governeur von Kurolac Prime)
Mutter:  Commander Krin'Kal (Kriegerin), Erster Offizier auf der I.K.C. Mogh'Bah
Geschwister: Bruder: Commander G'Kor (Verbindungsoffizier und Erster Offizier, Raumkomplex UNITY ONE)
Ehegatte: Lieutenant Magh'Ra, Tochter von Agh'Rogh (Kriegerin) auf der Morak II
Kinder: Koral son of Mo'Rek (9), Ba'Eh daughter of Mo'Rek (7)
Cousins: - - -

Karriere:


2337: Mo'Rek wird als erster Sohn von Ratsmitglied Nok'Cha und seiner Gefährtin Krin'Kal auf dem klingonischen Planeten Kurolac Prime geboren und durchläuft eine typische Klingonische Erziehung.

2341: G'Kor, sein jüngerer Bruder wird geboren.

2347: Mo'Rek besteht den ersten Ritus des Aufsteigens an seinem Tag der Ehre und wird nun von seinem Vater und dessen besten Freund in die tieferen Mysterien seines Volkes eingeweiht. Dies beinhaltet auch ein tägliches Kampftraining und das Studium der klingonischen Taditionen und Geschichte, sowie deren Rituale.
Er schwört dem Reich ewige Treue und seiner Familie und sich Ehre zu machen oder bei dem Versuch, ehrenvoll zu sterben. Fortan darf er die beiden älteren Männer auch auf die rituelle Targh-Jagd in den üppigen Wäldern seines Heimatplaneten begleiten.

2351: Mit 14 Jahren wird Mo'Rek auf der klingonischen Militärakademie angenommen und beginnt seine Karrie als klingonischer Krieger. Er erweist sich als außerordentlich widerstandsfähig und macht seinem Haus alle Ehre. Sein bestes Fach ist der rituelle Nahkampf Mok'Bara.

2353: Nach zwei Jahren schließt er die Akademie ab und wird als Sogh (Ensign) auf das Schiff des besten Freundes seines Vaters versetzt, der I.K.C. Min'Tagh, einem alten D7 Schlachtkreuzer. Dort übernimmt er den Posten des dritten Waffenoffiziers.

2355: Bei einem schweren Gefecht gegen die Lyraner im Ambara System werden die beiden Waffenoffiziere, der Min'Tagh getötet und das Schiff scheint verloren. Der inzwischen zum Sogh (Lieutenant) beförderte Mo'Rek rückt noch während des Gefechtes auf die Position des leitenden Waffenoffiziers auf. Es gelingt ihm das Führungsschiff des lyranischen Rudels zu zerstören, woraufhin die Angreifer den Rückzug antreten. Daraufhin erhält er von Commander Nor'Lagh, dem besten Freund seines Vaters, eine Belobigung und rückt in den Führungsstab des Schiffes auf.

2360: Mo'Rek wird zum ra'wl' Sogh (Lieutenant Commander) befördert und wird als zweiter Offizier auf die I.K.C. Kohul'Ta versetzt, einem Schlachtkreuzer der K'Tinga Klasse. Dort gelingt es ihm sich sehr schnell Respekt bei der Crew zu erwerben und der weibliche Captain, Captain Lukra, sieht in ihm seinen zukünftigen ersten Offizier, was ihm die Feindschaft von Commander Kragh, einbringt.

2365: Commander Kragh versucht, Captain Lukra Schwäche im Kommando zu unterstellen und fordert sie auf der Brücke zum Duell heraus. Er versucht dadurch das Kommando an an sich zu reißen. Lukra wird bei dem Kampf schwer verwundet und Mo'Rek springt für sie in die Bresche, noch bevor Kragh zum Todesstoss ausholen kann. Mo'Rek zieht sein Messer und tötet Kragh. Danach erklärt er, dass er Kragh im Namen seines Captains getötet hat und keinerlei Ansprüche auf das Kommando, das ihm nun eigentlich zusteht, erhebt. Captain Lukra wird medizinisch versorgt und Mo'Rek übernimmt daraufhin stellvertretend das Kommando. Bereits am darauffolgenden Tag, kehrt Lukra, sehr zur Freude ihrer Mannschaft, auf die Brücke zurück. Ihre erste Amtshandlung ist, Mo'Rek zum ra'wl' (Commander) und zum Ersten Offizier zu befördern. Auch neben der Dienstzeit verbringen Mo'Rek und sein Captain viel Zeit miteinander. Mancher munkelt, der Captain sei seine Gefährtin. Auf jeden Fall geben sie ein gutes Kommando-Team ab.

2372: Der Dominionkrieg ist ausgebrochen und die I.K.C. Kohul'Ta ist eines der Schiffe, die bei Deep Space Nine stationiert wurden und muss zusammen mit der Defiant und der Rotarran fliehen, um sich bei Starbase 375 zu sammeln. Mo'Rek sowie sein Captain empfinden diesen Rückzug als Schmach, wissen aber auch, dass sich Sisko nicht einfach so vertreiben lässt. Bedauerlicherweise wird die Kohul'Ta nach Kronos zurückbeordert, da Gowron beabsichtigt, Captain Lukra zu befördern und die Kohul'Ta auszumustern. Auf Kronos wird Lukra zum General befördert und Mo'Rek erhält sein erstes Kommando. Da es dem Reich an fähigen Offizieren für seine größten Schiffe mangelt, bekommt er das Kommando über die I.K.C. Morak, einem aufgerüsteten und modernisierten Vor'Cha Angriffskreuzer. Mit seinem neuen Schiff wirft sich Mo'Rek in den Kampf gegen das Dominion.
Da sie Beziehung zu Lukra nun wohl beendet zu sein scheint, nimmt sich Mo'Rek eine neue Gefährtin und macht Lieutenant Magh'Ra aus dem Hause des Agh'Rogh, seine Wissenschaftsoffizierin, zu seiner Frau. Sieben Monate später bringt Magh'Ra einen Sohn zur Welt, der auf der Morak geboren wird.
Da die Morak der Familie des Nok'Cha unterstellt wird, reist das Schiff während seines Fluges zur Front zum Heimatplaneten der Familie Nok'Cha und übergibt den Enkelsohn seinem Großvater, der als Gouverneur des Planeten ein großes Haus und viele Bedienstete unterhält, in deren Obhut das Kind besser aufgehoben ist. Danach geht es wieder an die Front.

2373: Die Morak ist Teil von Siskos “Operation: Return” und erobert unter anderem DS9 zurück.

2375: Kurz bevor Gowron immer wagemutigere, ja wahnsinnige Missionen, in den vom Dominion besetzten Raum befiehlt, verlässt die schwangere Magh'Ra das Schiff, um ihr zweites Kind auf Kurolac Prime zur Welt zu bringen. Gerade rechtzeitig, denn die Morak ist eines der Schiffe, die von Gowron tief in feindliches Territorium geschickt werden, um General Martok zu diskreditieren.
Bei einem dieser Einsätze wird die Morak schwer beschädigt und Commander Mo'Rek verwundet. Er zieht sich eine Platzwunde auf der linken Wange zu, die nur notdürftig während der Schlacht verarztet wird.
Es gelingt ihm allerdings dem Feind einige Verluste beizubringen und sich zusammen mit Martoks Flotte zurückzuziehen.
Mit Gowrons Tod durch Lieutenant Commander Worf, dem strategischen Offizier von DS9, wird General Martok zum neuen Kanzler des Reiches erklärt und der Krieg wendet sich zu Gunsten der Allianz, bestehen aus Sternflotte, Klingonen und Romulanern. Am Ende des Jahres nimmt die Morak an der Eroberung Cardassias teil, woraufhin das Dominion kapituliert und sich in den Gamma Quadranten zurückzieht.
Cardassia wird okkupiert und von den Siegermächten künftig verwaltet.
Kanzler Gowron kehrt siegreich und als Retter des Reiches nach Kronos zurück.
Mo'Rek kehrt mit seinem Schiff nach Kurolac Prime zurück, um seine Frau und Tochter zu sehen.
Anschließend unternimmt er einige Missionen für das Reich.

2380: Die Morak wird auf Patroullie von einer Rotte tholianischer Schiffe überfallen und festgesetzt. Ein heftiger Kampf entbrennt und die Morak wird daraufhin vernichtet. Man geht im allgemeinen davon aus, dass niemand von der Morak diesen Überfall überlebt hat, doch Mo'Reks Bruder, G'Kor, der auf der Raumstation UNITY ONE als Erster Offizier seinen Dienst versieht, glaubt nicht an den Tod seines Bruders.

2381: Subcommander Tarell aus dem romulanischen Imperium, erfährt von einem ehemaligen Gefangenenlager des Dominion im Orbit eines Höllenplaneten und berichtet daraufhin G'Kor davon, dass dieses Gefangenenlager nun von der Liga betrieben wird. G'Kor vermutet, dass wenn sein Bruder überlebt hat, er wohl dort zu finden sein wird.
Er überredet Tarell mithilfe dessen tarnfähigen Shuttles dorthin zu fliegen und die Gefangenen zu befreien. Beide Offiziere unternehmen diese Rettungsmission ohne offiziellen Befehl.
Im Verlauf dieser Mission werden sie gefangen genommen und finden tatsächlich Mo'Rek, der nun der Kopf der Gefangenen ist. Gemeinsam mit einigen anderen planen sie ihre Flucht, die gelingt.
Morek, der lange Zeit von der Liga gefoltert wurde schwört Blutrache und lässt sich zum Zeichen dessen die rituellen Male auf die rechte Wange tätowieren.
Nach Kronos zurückgekehrt, wird er von Kanzler Martok, aufgrund seiner Leistung bei der Befreiung der Gefangenen mit einem neuen Kommando betraut und erhält einen weiteren Vor'Cha Angriffskreuzer, den er I.K.C. Morak II tauft.
Nun stürzt sich Mo'Rek erneut in den Kampf um Martok zu helfen, die Lyraner und Talarianer aus dem Raum des Reiches zu vertreiben.

Charakter:

Mo'Rek ist durch und durch Krieger.
Seine absolute Loyalität gilt dem Reich und seiner Familie.
Er ist ein fähiger Kommandant und musste schon einige schwere Schicksalsschläge erfahren. Seine schwerste Prüfung hatte er im Gefangenenlager der Liga im Tonyka-System.
Aber ganz Klingone, gab er sich nicht geschlagen und gründete eine Bruderschaft unter den Gefangenen, die sich nun gegenseitig halfen, was schließlich in den Gefängnisaufstand und die Flucht mündete.
Mo'Rek ist tief spirituell und glaubt an den Weg des Kriegers, wie ihn Kahless gelehrt hatte.
All seine Taten wägt er sorgsam ab. Er ist kein Draufgänger, kämpft aber mit der Leidenschaft eines wahren klingonischen Kriegers. Aber er geht keine unnötigen Risiken ein.
Er liebt seine Familie und vorallem seinen kleinen Bruder, der ihn gerettet hat. Viele Jahre hatten sie keinen Kontakt, aber ihre Blutsbande ist nie gerissen und nun stärker als je zuvor.

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ulimann644

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« Antwort #53 am: Dezember 06, 2017, 06:56:04 Vormittag »
Ken hat mir bereits bei "Last Samurai" gefallen. Den hätte ich längst selbst mal verwenden sollen. Mal sehen - für DEAN CORVIN brauche ich ja noch viele Charaktere...
2,10 Meter - was für eine Kante. Gegen den dürfte selbst Brigadier Kerla blass aussehen.
Das Foto ist IMO sehr gut gewählt, denn der Blick von Ken - diese Mischung aus Härte, Neugier und Wahnsinn - passt hervorragend zu einem Klingon IMO.

Der Charakter Mo´Rek hat mir in UO gefallen, ich bin gespannt, was von dem noch zu hören sein wird.

Fleetadmiral J.J. Belar

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Antw:STAR TREK: UNITY ONE + Prequels & Spinoffs
« Antwort #54 am: Februar 22, 2018, 12:16:14 Nachmittag »
@ Uli

Mir auch.
Ich fand den ganzen Charakter damals sehr beeindruckend und für mich war er der heimliche Hauptdarsteller.
Freut mich, dass dir meine Wahl ihn zu G'Kors Bruder und die Umsetzung zum Klingonen gefällt.
Vielen Dank.

@ All

Nun, das Jahr läuft ja schon eine Weile und wie in jedem Jahr hat mein Forum www.SF3DFF.de. einen Kalender mit den besten Artworks unserer User erstellt.
Der Kalender hat zwar etwas Verspätung, aber ich hoffe ihr habt dennoch noch Spass daran.


Herunterladen könnt ihr ihn auf meinem DeVArt Account: https://joran-belar.deviantart.com/art/SF3DFF-Calendar-2018-730345584 (für Foren ist er leider zu groß)

Desweiteren feierten wir Trekkies ja im vergangenen Monat den 1701 Day.
Den 17.01. Und zu Ehren dieser Zahl und der Bedeutung, die sie für viele Trekkies hat, hat meine Community auch in diesem, wie in letztem Jahr, einen Bildband mit kleinen Stories in Logbuchform gebastelt und gestern Nacht veröffentlicht.
Wir wünschen euch auch hiermit viel Spass damit.

Hier gehts zum letztjährigen Werk: https://joran-belar.deviantart.com/art/1701-Day-Picturebook-667280248


Liebe Grüße
J.J.

Fleetadmiral J.J. Belar

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Antw:STAR TREK: UNITY ONE + Prequels & Spinoffs
« Antwort #55 am: März 04, 2018, 02:55:51 Nachmittag »

Hi Leute,

es ist schon wieder zwei Jahre her, dass eine neue Ausgabe des UNITY ONE Who is Who erschienen ist und so habe ich mir gedacht, erstelle ich mal eine neue.
In dieser Ausgabe beschäftige ich mich mit den Bösewichten und Feinden, sowohl vom neuen Terranischen Imperium, als auch der Liga der unabhängigen Systeme.
Es sind alle bisher entstandenen Charaktere darin aufgeführt.
Zu meiner Überraschung habe ich festgestellt, dass ich von der Gegnerseite noch recht wenig entworfen habe.
Da wird es bald mehr geben.
Erste Ideen habe ich bereits.

Jetzt wünsche ich euch viel Spass mit meiner neuen Enzyklopädie.

DOWNLOADLINKS:

http://www.sf3dff.de/index.php/topic,4479.msg224085.html#msg224085
https://joran-belar.deviantart.com/art/Star-Trek-Unity-One-Whoiswho-Episode3-733848059

HIER GEHT ES ZU DEN BEIDEN VORANGEGANGENEN AUSGABEN:

http://www.sf3dff.de/index.php/topic,4090.msg203639.html#msg203639
http://www.sf3dff.de/index.php/topic,4190.msg210002.html#msg210002

https://joran-belar.deviantart.com/art/Star-Trek-Unity-One-Whoiswho-Episode1-580625835
https://joran-belar.deviantart.com/art/Star-Trek-Unity-One-Whoiswho-Episode2-613419495

Liebe Grüße
J.J.