Neuigkeiten

:writer: Noch auf der Suche nach der passenden Inspiration für den Dezember? Dann mach mit beim Trekzember! :xmas-tree:

Thema: STAR TREK: UNITY ONE + Prequels & Spinoffs  (Gelesen 9089 mal)

Fleetadmiral J.J. Belar

  • Fleetadmiral
  • Ensign
  • **
  • Beiträge: 235
    • http://www.SF3DFF.de.
STAR TREK: UNITY ONE + Prequels & Spinoffs
« am: September 17, 2013, 02:38:34 Vormittag »
[align=center]
[/align]

Hallo Leute,

nun bin ich nun auch endlich hier gelandet, nachdem ich die liebe Emony immer wieder mal vertröstet habe, aber was versprochen, wird nicht gebrochen.

Zu meiner Person

Mein Name ist Thorsten und ich bin 33 Jahre alt und komme aus Rheinland Pfalz.
Ich schreibe seit 2006 an meiner Star Trek FF Serie UNITY ONE und den diversen Prequels und Spinoffs. Außerdem betreibe ich seit 7 Jahren ein Forum, ähnlich wie dieses hier, wo sich FF Autoren und 3D und 2D Künstler zusammengetan haben, um Spass an Star Trek und SciFi Artworks zu haben und zusammenzuarbeiten. (http://www.SF3DFF.de.).  
Die Idee zu dieser Serie ist entstanden, als ich Freitags 8 Stunden in Buchführung saß und nichts verstand. Also schrieb ich und nach und nach wurde aus einer etwas abstrusen Idee von einem Fleetadmiral mit 35 Jahren ein immer vielschichtigeres Universum, das ich inzwischen auch korrigiert habe (war mir dann selbst zu fanboyisch). Der Hauptcharakter ist nun deutlich älter und das Setting hat sich nun eingependelt, da ich nun genau weiß, wo ich hin will. Nebenbei versuche ich ebenfalls meinen kleinen Beitrag zur Visualisierung meiner Serie zu leisten, indem ich Wallpapers und Charakterbilder meiner Charaktere in Photoshop erstelle.

Hier geht es im übrigen zu den Dienstakten der TF Captains und UO charaktere, sowie zu meiner kleinen 2D Schmiede:

Captains der 5. TF:
http://www.sf3dff.de/index.php/topic,570.0.html

Offiziere der 5. TF:
http://www.sf3dff.de/index.php/topic,1889.0.html

Unity One, TDWC, Tigershark, Salahadin etc. Nebencharaktere:
http://www.sf3dff.de/index.php/topic,1184.0.html

Meine 2D Schmiede:
http://www.sf3dff.de/index.php/topic,591.msg11743.html#msg11743

Raumstationen und Schiffe der 5. TF:
http://www.sf3dff.de/index.php/topic,1866.0.html


Zur Serie


In Unity One geht es um die Entwicklungen im Alpha Quadranten nach dem Dominionkrieg.
Die drei Großmächte sind stark geschwächt und so kommen die frisch gebackenen Flottenadmiräle Sovrane und Belar auf die Idee, der Sternenflotte wieder auf die Beine zu helfen und ihr Verteidigungspotential auszubauen. Aus diesem Grund werden, anfänglich trotz starken Widerstandes einiger Föderationsoffizieller,  die TASKFORCES gegründet, ein militärischer Unterarm der Sternenflotte, der einzig und allein dazu da ist, die Föderation zu verteidigen. Es werden Baupläne von vor dem Krieg rausgekramt und die ersten 7 UNITY Starbases errichtet, um die 7 Schlüsselsektoren der Föderation zu verteidigen und ihnen 7 Taskforces zugeteilt. UNITY ONE, im Orbit von Tendara Prime, einem ehemaligen Vasallenplaneten der cardassianischen Union, wird zum Schutz der cardassianischen Besatzungszone dem Kommando von Fleetadmiral J.J. Belar unterstellt. Ferner übernimmt der Trill, der als einer der fähigsten Kampfkommandanten der Flotte gilt, die Verbandsleitung der 5. Taskforce und wird zum Gouverneur der cardassianischen Besatzungszone.
Belar und Premierminister Garak arbeiten eng zusammen, um Cardassia nach den Dominionangriffen wieder aufzubauen und das Volk zu demilitarisieren.
Doch ein Schatten liegt über diesen Bemühungen, aus dem Hintergrund vom neuen terranischen Imperium angetrieben, verbünden sich Mächte wie die Gorn, Tholians, Sheliak, Talarianer, Kel'Daxar und Lyraner zu einer Liga, um die angeschlagenen Großmächte ein für allemal zu verdrängen. Die Liga weiß jedoch nicht, dass das Empire sie nur nutzt, um ihre eigenen Expansionspläne vorzubereiten. Es kommt zum Konflikt zwischen der Sternenflotte und ihren Alliierten und der Liga. Gleichzeitig, greift die Liga das Klingonische Reich und die Romulaner an, die sich verzweifelt verteidigen und von den Taskforces unterstützt werden müssen.
Auch ein mächtiger Admiral (Chef des SFI - Starfleet Intellegence) der Sternenflotte und alter Rivale von Belar hat diverse Machtambitionen und macht dem Trill immer wieder das Leben schwer. Insgeheim steht dieser, der auch als heisser Anwärter für das Amt des Chiefadmirals gilt, in Verbindung mit einer dubiosen Sektion des Geheimdienstes.

Neben der Hauptserie UNITY ONE, welche mittlerweile in der zweiten Staffel angekommen ist und 17 Episoden zählt, von denen die ersten noch etwas holprig sind und dringend einer Überarbeitung bedürfen, existieren noch die Prequelserien ST: UNITY ONE - ORIGINS, ST: SALAHADIN, ST: TIGERSHARK, ST: ESCORT - THE DOMINIONWAR CHRONICLES und diverse Spinoffs wie ST: ALVARADO, ST: MIDWAY und ehemals ICICLE (daher vielleicht eine gewisse Ähnlichkeit beider Serien, was nicht zu vermeiden ist, aber wohl nach und nach auseinanderdriften wird.) Außerdem existiert noch ein Spinoff Namens ST: FREELANCER, welches im UO Verse spielt aber sich um ein kleines Schmugglerschiff dreht.
STAR TREK: ALVARADO und MIDWAY sind UO Spinoffs, die allerdings nicht von mir geschrieben werden, sondern von Autorenkollegen meines Forums. Außerdem entstehen durch einige talentierte 3D Artists nach und nach Raumschiffe und Raumstationen für mein kleines Universum, mit dem Ziel, die Serie so gut wie möglich (auch visuell) auszubauen.
Gegenwärtig arbeite ich an der zweiten Episode von STAR TREK: ESCORT - The Dominionwar Chronicles (TDWC) und zeitgleich an der zweiten Episode zu ST: TIGERSHARK.

Fleetadmiral Belar ist ein durch den Kampf erfahrener Kommandant. Er neigt dazu, seine Crew zwar hart anzufassen und verlangt absolute Disziplin ist aber auf der anderen Seite ein Mann, der dazu neigt, seine Crew in seine Familie aufzunehmen und steht für jeden einzelnen ein und diese für ihn. Er ist kein Diplomat, hat aber dennoch etwas Erfahrung auf diesem Gebiet.

Hier seine Dienstakte:

[align=center][/align]

Fleetadmiral
Joran Jakur Belar
Bio und Charakterbeschreibung


Rang: Fleetadmiral
Vorname: Joran Jakur
Nachname: Belar
Ruf-/Kampfname: "Rapier"
Spitzname: Iron Fist, der Getupfte
Geburtsdatum: 08.02.2328
Position: Governor of Cardassia, Squadleader 5th Taskforce, Commanding Officer U.S.S. ESCORT NCC-74200-A, Commanding Officer SPACEKOMPLEX UNITY ONE http://www.sf3dff.de/index.php/topic,1866.msg71324.html#msg71324 & http://www.sf3dff.de/index.php/topic,1866.msg78511.html#msg78511
Alter: 53 (2381)
Bisherige Dienstzeit: 33 Jahre
Rasse: Trill
Heimatplanet: Trill
Geschlecht: männlich
Nationalität: - - -
Sternzeichen: Wassermann
Haarfarbe: Blond
Augenfarbe: Blau
Größe: 1,81m
Gewicht: 85kg
Merkmale: Rechte Hand künstlich, trägt Handschuhe, lange Haare, ab dem Jahr 2381 trägt er kurze Haare.

Familie:

Vater: Lieutenant A.D. Andrel Belar / Ingenieur für Systemdiagnose
Mutter: Dr. Erin Belar, geb. Synax / Leiterin der Exobilogischen Abteilung an der Universität von Rak'al
Familienstand: verheiratet mit Professor Sendra Belar / Leiterin der Exobilogischen Abteilung der Universität von Rak'al (Nachfolgerin von Dr. Erin Belar)
Geschwister: Schwester: Xera Belar / CO: U.S.S. CALYPSO (seit 2373 vermisst) ( http://www.sf3dff.de/index.php/topic,1184.msg137896.html#msg137896 )
Kinder: Joran Jetar Belar  / Kadett der Sternenflotte, Kirell Belar / Kadett der Sternenflotte, Kestra Belar / Kadett der Sternenflotte, J'Rat Belar / Student der Exobiologie, Jorina Belar Ro'Shell  / uneheliche Tochter von FADM. J.J. Belar und Lieutenant Commander Tailany Ro'Shell
Hobbys: Fechten, sammelt Schwerter und antike Waffen. Interessiert sich für Taktik und Strategie. Außerdem interessiert er sich für Archäologie.

Lebenslauf:

- 2328: Joran Belar wird in der Hauptstadt von Trill, Rak'Al, als Sohn eines Sternenflottenoffiziers der technischen Abteilung und einer Exobiologin von Trill geboren. Er verbrachte in den Ferien viel Zeit auf diversen Schiffen der Sternenflotte. Dennoch fällt ihm eine Entscheidung schwer, zur Sternenflotte zu gehen.

- 2344: Mit 16 tritt Joran nach einer längeren Reise durch den Weltraum, um zu sich selbst zu finden in die Sternenflottenakademie ein. Schnell kristallisiert sich sein Geschick für taktische und strategische Situationen heraus. Er ist der erste Kadett, welcher den berüchtigten Kobayashi Maru Test ohne Änderung der Bedingungen und Protokolle meistert. Zudem zeichnet er sich als brillianter Jägerpilot aus, erhält das silberne Fliegerabzeichen und die Staffelführerschaft der CRUSADER STAFFEL. Während seines zweiten Jahres auf der Akademie wird seine Staffel auf dem Föderationsraumschiff U.S.S. STALWART unter Captain Wesley Windom Rice für Trainingsmissionen stationiert, als die STALWART einen Notruf von Trill erhält, der besagt, dass ein sogenannter Globaler Killer auf Kollisionskurs mit Trill ist und nicht aufgehalten werden kann.
Belar und sein Geschwader bieten den Führungsoffizieren der STALWART an, sich dem Asteroiden zu nähern und ihn von innen heraus zu sprengen, da die STALWART zu groß und schwerfällig ist, um sich dem Kernfragment zu nähern und die Schulungsjäger eine bessere Chance hätten. Der Plan der Kadetten wird genehmigt und durchgeführt. Der Globale Killer kann vernichtet und Trill gerettet werden. Bei dieser Aktion kommen drei Kadetten der CRUSADER STAFFEL ums Leben. Joran kann sich bis heute diesen Vorfall nicht verzeihen. Die Überlebenden der Aktion werden ausgezeichnet, lehnen die Auszeichnung jedoch geschlossen ab, um ihre Kameraden zu ehren. Joran nimmt dennoch seinen Orden an und legt ihn in das Grab von CDT. Tarandis Meyroun, einer jungen Risanerin zu der er eine besonders enge Beziehung unterhalten hatte.

- 2348: Nach seiner Graduierung, erhält er im Rang eines Ensigns den Posten des stellvertretenden Sicherheitschefs der Nachtwache auf der Raumstation SB11 in der Nähe der romulanischen neutralen Zone. Dort sprengt er eines Tages einen Ring von Dieben, welche wochenlang das Promenandendeck in Aufruhr versetzt haben. Er macht die Diebe in ihrem Versteck ausfindig und stellt sich ihnen alleine. Es kommt zum Schusswechsel und Belar tötet den Anführer. Daraufhin lassen sich die anderen drei Diebe widerstandslos festnehmen. Belar erhält eine Belobigung in Verbindung mit einem Tadel, da er Befehl hatte zu warten, bis Verstärkung eintrifft. Diesen Befehl hat er jedoch ignoriert.

- 2351: Drei Jahre später bekleidet er bereits den Rang eines Lieutenant S.G. und erhält den Posten des taktischen Offiziers und Sicherheitschefs auf der U.S.S. SALAHADIN unter Captain Ahmed bin Hassad, mit dem er noch heute ein freundschaftliches Verhältnis unterhält. Bereits in den ersten Wochen kommt es am Rande zur Grenze zum Gebiet der Tzenkethi zu diversen Überfällen. Unter anderem wird die U.S.S. NEWTON, ein Schiff der Constitution Klasse vermisst, die Nachforschungen über das verschwinden diverser Frachter anstellen sollte. Zusammen mit einem kleinen Verband wird die SALAHADIN anschließend ausgesandt, um die NEWTON zu finden.

- 2356: Im Rang des Lieutenant Commander wird Belar zum Ersten Offizier der SALAHADIN ernannt und dient als solcher bis zu seiner Beförderung zum Captain unter Hassad.

- Im selben Jahr führt Belar ein Außenteam auf einem Planeten an.
Dr. Joanne McMarsters, die von ihm schwanger ist wird von ihm ebenfalls für diese Mission eingeteilt. Die Mission wird als ungefährlich eingestuft. Es handelt sich dabei um eine simple Erkundungsmission auf einem vermeintlich unbewohnten M-Klasse Planeten. Joanne, die Joran noch nichts von ihrer Schwangerschaft erzählen konnte, wird jedoch eines besseren belehrt, als sie von energetischen Nebelfetzen eingeschlossen wird, die ihr sprichwörtlich das Leben aussaugen. Joanne stirbt auf dem Operationstisch der Krankenstation der SALAHADIN und mit ihr das ungeborene Kind. Joran gibt sich die Schuld für den Tod der beiden und bricht zusammen.
Die Crew des Schiffes gibt diesen halbintelligenten Wesen, den passenden Namen "Seelenfresser".
In den Monaten danach wird Joran von Captain bin Hassad und der Crew rühend aufgebaut und getröstet. Dennoch klafft in Belars Herzen ein gewaltiges Loch. Er nimmt dennoch keinen Urlaub.
Auf der Beerdigung Joannes trifft Belar William Sheridan wieder, seinen alten Rivalen von der Akademie, der vor ihm mir Dr. McMarsters liiert war. Dieser schwört ihm sich zu rächen und nun endgültig seine Karriere und sein Leben zu zerstören, egal wie lange es dauern mag.

- 2361: Als frischgebackener Captain übernimmt Belar das Kommando auf der U.S.S. TIGERSHARK, welche unter mysteriösen Umständen ohne Besatzung von ihrer Mission im Kern der Galaxis zurückkehrt. Eilig wird eine neue Crew zusammengestellt, um sich wieder zum Kern der Galaxis zu begeben und die verschwundene Originalbesatzung zu finden. Dort angekommen geraten Belar und sein Schiff in einen blutigen Glaubenskrieg und müssen feststellen, dass der letzte Capatin der TIGERSHARK und seine Crew sich einer Seite angeschlossen haben und bei ihnen leben wollen. Belar versucht den Konflikt zu beenden, muss aber feststellen, dass die andere Seite eine Massenvernichtungswaffe auf dem Heimatplaneten eingesetzt hat und beschließt, den sogenannten PURIFIER zu zerstören. Der Glaubenskrieg entspringt daraus, dass das Volk der Shan'shok tief gespalten ist. Die Shan'Shok sind ein Volk, das steril geworden ist. Während sich die Shan durch infusionen Fremder DNA fortpflanzen, lehnen es die Shok ab, diese ketzerische Verfahrensweise anzuwenden und spalten sich ab. Da solcherlei Ketzerei nicht geduldet werden darf, ziehen die Shok in einen heiligen Krieg gegen ihr eigenes Volk, um die Sünder, die Shan, büßen zu lassen.

- Nach dieser Krise erforscht die TIGERSHARK noch einige weitere Monate den Kern der Galaxis, bevor sie zur Erde zurückkehrt, um anschließend eine weitere Forschungsmission zu übernehmen.

- 2362: Joran Belar heiratet die zivile Exobiologin Professor Sendra Belar von Trill, welche er auf der Kernmission kennengelernt hat und der TIGERSHARK als zivile Wissenschaftlerin zugeteilt war. Beide konnten sich anfangs nicht leiden. Schnell jedoch lernen sich die beiden kennen und lieben. Sie stellen viele Gemeinsamkeiten und Interessen fest und auch, dass Sendra die Nachfolgerin und Schülerin von Jorans Mutter ist. Noch im selben Jahr wird Sendra schwanger. Es sind Vierlinge. Für Joran ist dies ein wahrer Segen, da er nach wie vor den Verlust von Joanne McMarsters und seinem ungeborenen Kind nicht verwunden hat und nun seine Wunden zu heilen beginnen.

- 2366: Fünf Jahre nach dem Shan'Shok Vorfall verliert Belar die TIGERSHARK bei der Schlacht von Wolf 359. Dabei verliert er außerdem seine rechte Hand, welche von Ensign Edward T. Harris mit einem Phaser abgetrennt wurde, da diese durch einen herabgestürzten Träger zerquetscht worden war. Nur so gelingt es dem Ensign seinen Captain zu befreien. Sein Leben verdankt Belar außerdem Captain Sovrane von der NIMITZ, der ein alter Freund Belars aus Akademietagen ist und bereits mit ihm im Kern die Shan'Shok Krise bewältigt hat. Sovrane fliegt die NIMITZ in die Schussbahn des Borgwürfels, welcher gerade auf das fliehende Shuttle mit Belar und Harris an Bord feuert und rettet ihnen somit das Leben.
Nach dem Verlust der TIGERSHARK wird Belar von Depressionen geplagt und nimmt seinen Abschied von der Flotte, zieht sich ins Privatleben auf Trill zurück und verbringt dort 1 Jahr. Außerdem ist er mit der Verfahrensweise des SFC gegenüber dem, in seinen Augen, vertrauensunwürdigen Captain Jean Luc Picard von der U.S.S. ENTERPRISE, nicht einverstanden, das den Captain ohne weiteres wieder in sein Kommando einsetzt. Dies führt Belar ebenfalls als Grund seines Ausscheidens an.

- 2367: Joran Belar wird vom Sternenflottenkommando reaktiviert und die Leitung des Defiantprojekts übertragen. Außerdem wird er zum Commodore befördert. Er wirkt fanatisch an der Entwicklung des Schiffes mit. Er nutzt seinen Hass auf die Borg, um der DEFIANT und der ESCORT die nötige Schlagkraft zu verleihen. Zusammen mit Dr. Krem entwickelt er den NX-Destructor, welcher im zweiten Schiff der Defiantklasse eingebaut wird, der USS. Escort - NCC 74200.
Das Defiantprojekt wird jedoch eingestellt und Belars Stab um Benjamin Sisko und Elizabeth Shelby wird aufgelöst. Die ESCORT und die DEFIANT werden in das Überschussdepot der Zakdorn auf Qualor II eingelagert. Belar bleibt Chef für die Entwicklung von Geheimprojekten auf UTOPIA PLANITIA.

- 2373:Nach Ausbruch des Dominion Krieges beantragt, Belar das Kommando über die ESCORT. Diesem Antrag wird stattgegeben und Belar aufgrund des Kommandantenmangels zum Rearadmiral befördert. Außerdem erhält er die Verbandsleitung der 5. Flotte. In den Wirren des Dominionkrieges wächst Belar zu einem fähigen und gewieften Kampfkommandanten heran und erntet zahlreiche Belobigungen und Auszeichnungen. Unter anderem drei mal den Christopher Pike Tapferkeitsorden. Die ESCORT operiert stets hinter den feindlichen Linien und ist maßgeblich an der Befreieung von Betazed beteiligt. Ebenfalls kann der Angriff auf die Argelio Shipyards für Geheimprojekte zurückgeschlagen werden. Während des Krieges stiegt Belar zum Viceadmiral und schließlich zum Admiral auf und wird schließlich zum Verbandsleiter der Vulkanflotte ernannt.

- Im selben Jahr verschwindet die U.S.S. CALYPSO, das Schiff seiner älteren Schwester spurlos im Barazan Dreieck. Belar fleht das SFC an, auf die Suche nach dem Schiff gehen zu dürfen.
Das SFC entscheidet sich allerdings aufgrund des Dominionkrieges dagegen. Der Offiziersmangel und der Mangel an Schiffen zwingt es dazu. Man kann nichtmal ein Schiff entbehren, um ein als verloren geglaubtes Schiff zu suchen. Die CALYPSO, ein Schiff der Intrepid Klasse hatte den Auftrag, einen Weg hinter die feindlichen Linien zu finden. Das SFC und SFI vermuten, dass die CALYPSO vernichtet wurde und die Crew in Gefangenschaft geraten ist. Belar nutzt jede Gelegenheit, um neue Informationen über den Verbleib der CALYPSO zu erhalten und schwört, seine Schwester eines Tages zu finden.

- 2375: Am Ende des Krieges wird Belar zum Fleetadmiral befördert und gründet zusammen mit seinem langjährigen Freund Fleetadmiral Sovrane die Taskforces, startet das Unity Projekt und ruft die 7 Taskforces ins Leben, welche den militärischen Arm der Sternenflotte bilden sollen.

- 2380: Nach Vollendung des Projekts, wird Belar zum Kommandanten der 5. Taskforce, zum Kommandanten des Raumkomplexes UNITY ONE und zum Gouverneur von Cardassia ernannt.

- 2381: Ein Jahr später wird die ESCORT bei der Schlacht von Cardassia vernichtet. Diesen Verlust kann der Admiral nur schwer ertragen. 2 Monate später erhält er das Kommando über die U.S.S. ESCORT-A, ein Schiff der Executorklasse. Ausgerüstet mit der neuesten Technologie und dem NX Destructor Mark II zieht Belar abermals in den Krieg. Belar erhält von den Klingonen als erster Sternenflottenoffizier den Orden des Bat'leth. Kanzler Martok bestand  darauf, diese Auszeichnung verleihen zu dürfen.

- Im selben Jahr wird Belar von der tholianischen Attentäterin Utrex während der Eröffnungszeremonie des neuen cardassianischen Regierungspalastes mit einem Virus infiziert und erleidet für Minuten den Tod. Im Zuge der Untersuchung des Attentats kann Utrex gefangen genommen werden und wird stundenlangen Verhören unterzogen.

Disziplinare Vermerke:

- Akteneintrag wegen Verletzung eines Kommilitonen
- Akteneintrag wegen eigemächtigen Handels auf der SB11
- Diverse Akteneinträge für eigemächtiges Handeln im Dominionkrieg

Auszeichnungen:

- 3x Christopher Pike Tapferkeitsorden
- 1x Großer Orbitalorden für außergewöhnliche Tapferkeit
- 2x Ehrenmedaille in Gold
- 1x Ehrenmedaille in Tritanium
- 1x Orden des Bat'leth (klingonische Auszeichnung)

Zusatzauszeichnungen:

- Silbernes Fliegerabzeichen 2nd Class
- Silbernes Fliegerabzeichen 1st Class
- Goldenes Fliegerabzeichen 2nd Class
- Goldenes Fliegerabzeichen 1st Class
- Nahkampfabzeichen
- Erstkontaktabzeichen
- Flottenkommandoabzeichen
- Geheimmissionsabzeichen
- Scharfschützenabzeichen
- Omega relevante Mission
- Wolf 359 Abzeichen
- Dominionkriegsabzeichen

Zusatzausbildungen:

- Nahkampf
- Nahkampf in Schwerelosigkeit
- Flottenkommando
- Raumkampf / Strategie & Taktik
- Waffentechnologie I (Föderationstechnik)
- Waffentechnologie II (Alientechnik)

Spezielle Fähigkeiten:

Belar hat ein instiktives Gespür für taktische und strategische Situationen. Er findet sich auf dem Schlachtfeld schnell zurecht und bewahrt in extremen Situationen meistens einen kühlen Kopf. Er gilt als harter Brocken, was ihm den Spitznamen "Ironfist" eingebracht hat. Nicht zuletzt auch wegen seiner positronischen Prothese.
Freund wie Feind sprechen seinen Namen mit Respekt aus.

Medizinische Akte:

- künstliche, rechte Hand, basierend auf Lieutenant Commander Datas Positronentechnologie.
- Diverse gebrochene Knochen, Platzwunden, Schnittverletzungen und Phaserverbrennungen
- Schussverletzung, rechtes Bein (herbeigeführt von einem Revolver, während eines Holoduells mit Sheridan an Bord der SALAHADIN)
- Infektion mit tholianischen Blutspinnen

Charakter:

Belar gilt als aufbrausend, loyal, ehrlich und ehrenhaft. Er neigt dazu, seine Offiziere in seine Familie einzugliedern. Allerdings kommandiert er mit harter Hand. Belar ist kein Diplomat. Er hasst Verhandlungen und lässt lieber die Waffen sprechen. Dennoch weiß er, wann es angebracht ist, Verhandlungen zu führen. Er hat die Föderation bei 10 Erstkontakten vertreten, welche alle erfolgreich verliefen. Dennoch fühlt er sich auf dem Schlachtfeld mehr zuhause. Er gilt als Workoholic. Hat sich Belar einmal eine Meinung gebildet, ist er nur schwer davon abzubringen. So geschehen, in seiner Einstellung zu Captain Jean Luc Picard, der in Belars Augen ein Sicherheitsrisiko darstellt und kein Kommando führen sollte.
Diese Meinung muss Joran allerdings während einer gemeinsamen Mission revidieren, als er und Picard zusammen mit einem MACO Team von der ESCORT auf einem Planeten nahe des Kel'Daxar Raums abstürzen und um ihr Leben kämpfen müssen.
Belar ist noch mit Sendra verheiratet, lebt aber bereits in einer Beziehung zu Lieutenant Commander Ro'Shell, die er sehr liebt und mit ihr ein Kind hat. Diese Beziehung ist nicht ganz unkompliziert, da Belar ihr direkter Vorgesetzter ist. Die Scheidung mit Sendra Belar wurde bereits eingereicht.

Interview des FNN (Federation News Network) mit dem Admiral im Mai 2381:

http://www.sf3dff.de/index.php/topic,3256.15.html

Fotos:

Link zum Spiegeluniversumscharakter:
http://www.sf3dff.de/index.php/topic,1184.msg70596.html#msg70596

Das Schiff und die Raumstation

[align=center]
Bilder: The Animaniac & Mr. Ronsfield[/align]

Technische Daten:

Klasse: Executor Klasse (2. Schiff dieser Klasse)
Typ: Schwerer Kampfkreuzer (Kommandovariante)

Länge: 700m
Breite: 280m
Höhe: 90m
Decks: 25
Offiziere: 220
Mannschaft: 450
Max. Kapazität: 1400
Notfallkapazität: 3500
Warpantrieb: Mara Typ IV
Impulsantrieb: Standard

Reisegeschwindigkeit: Warp 8
Max.Warp: 9,852

Computer: Primärer & Sekundärer Computerkern, Bioneurale Gelpacks

Betriebssystem: LCARS
Notfallsysteme: TNH, NKH, MHN
Computer verfügt über ein eigenes Hologramm, genannt: Schiffsavatar (experimentelles Holosystem zur besseren Interaktion mit dem Computer. Bisher nur auf der U.S.S. Escort-A eingebaut)

Waffen:
- Phaseremitter Typ 13
- 4 Torpedolancher Front
- 2 Torpedolauncher Achtern
- 2 Pulsphaserkanonen, modulierbar zu Kompressionsphasern
- 1 NX Destructor
- 300 Photonentorpedos
- 200 Quantentorpedos

Schilde: Automodulierende regenerative Schilde
Panzerung: Aplative Armierung
Transporter: 10 Transporterräume
Shuttlerampen: 3
Shuttles: mind 6 oder mehr. 3 Shuttles Chaffee Klasse, 3 Volga Class Runabouts + 12 Jäger + 1 Arrow Klasse Admirals Yacht + 2 MACO Dropships der Rhino Klasse (noch kein Bild vorhanden).
Rettungskapseln: 90
Prototyp: USS. Executor NX 74199
Indienststellung: 25.02.2381

Kommandant: Fleetadmiral J.J. Belar (Verbandsleiter der 5. Taskforce)
http://www.sf3dff.de/index.php/topic,570.msg11265.html#msg11265

Geschichte und Wissenswertes:

Am Ende des Dominionkrieges im Jahre 2375 wurde der Sternenflotte schnell klar, dass die kleineren Einheiten, wie die Prometheus Klasse, die Defiant Klasse und andere nicht als taktisches Rückgrat der Flotte ausreichen würden. So entwickelte man ab dem Jahr 2378 - 81 die Executor Klasse. Diese neue Klasse sollte ihr Hauptaufgabenfeld in taktischen Aufgaben finden und wartet mit einer für die Sternenflotte ungewohnten Waffenstärke und taktischem Potenzial auf. Die Executor Klasse wurde von den Ingenieuren Donald Scott und Animan\'Jac entworfen und gebaut. Diese Klasse existiert in zwei Varianten. Zum einen in der Schlachtschiffvariante mit einem Waffenpod und zwei Warpgondeln und zum anderen in der Kommandovariante, mit drei Warpgondeln und einem NX-Destructor Mark II. Im Jahre 2381 gibt es nur zwei Schiffe dieser Klasse. Zum einen den Prototypen U.S.S. Executor NCC 74199 (Schlachtschiffvariante) und zum anderen das Schwesterschiff, die U.S.S. Escort NCC 74200-A (Kommandovariante). Beide Schiffe wurden der 5. Taskforce unter Fleetadmiral Belar zugeteilt, um die letzten Tests durchzuführen und sie in der Praxis zur Serienreife zu bringen. Weitere Schiffe dieser Klasse sind geplant. Die Serienproduktion ist ab dem Jahr 2383 vorgesehen.

[align=center][/align]

Technische Daten:

Klasse: Raumkomplex des Unity Typs
Typ: Flottenstützpunkt und diplomatische Niederlassung
Aufgaben: Kontrolle und Friedenssicherung im cardassianischen Raum
Standort: Tendara System im Orbit von Tendara Prime / Nachbarsystem des Cardassia Systems

Höhe: 9,0 km
Ringdurchmesser: 10,0 km
Maximaler Pilzdurchmesser: 8,0 km
Minimaler Pilzdurchmesser: 6,0 km
Decks: 500
Mannschaft (Schiffsbesatzungen nicht mitgerechnet): 160.000
Offiziere (Schiffsbesatzungen nicht mitgerechnet): 40.000
Insgesamt: 200.000
Zivilisten: 20.000
Max. Kapazität: 270.000
Notfallkapazität: 300.000
Evakuierungskapazität: 350.000 (alle Personen können gleichzeitig die Station verlassen.)

Reaktorsystem:
- 4 schwere Antimateriereaktoren
- 4 Hilfsfusionsreaktoren

Computersystem:
- Primärer Computerkern
- Sekundärer Computerkern
- Tertiärer Computerkern
- LCARS Betriebssystem
- Bioneurale Schaltkreise und Isolineare Schaltkreise als Backup
- MHN, TNH, NKH

Waffen:
- 480x Typ 13 Phaserphalanxen
- 60x Typ 4 Pulsphaserbatterien (ausfahrbar)
- 50x Torpedolauncher für Quanten- und Photonentorpedos geeignet (ausfahrbar)
- 20.000x Quantentorpedos
- 10.000x Photonentorpedos

Schilde: Automodulierende, regenerative Schilde.

Panzerung:
- 4 fache Polyduraniumlegierung
- 10 cm dicke hintzeabweisende Ablative Armierung über der Polyduraniumlegierung

Transporter:
- 100 Transporterräume (bemannt)
- 400 automatische Transportplattformen (unbemannt mit Stimmenzieleingabe)
- 2 Magnetbahnen, jeweils in die entgegengesetzte Richtung im Äußeren Andockring.

Shuttlerampen: 25
Shuttlerampen für zivilen Shuttleverkehr: 15
Aufnahmekapazität von Schiffen im Pilzhut: 75
Andockmasten: 8

Shuttles:
- 40 Typ IX Shuttles
- 30 Chaffee Typ Shuttles
- 20 Runabouts der Danube Klasse
- 20 Runabouts der Volga Klasse
- 5 Shuttles der Arrow Klasse als diplomatische Fahrzeuge zum Transport von V.I.Ps
- 180 Jäger der Scorpion Klasse unterteilt in 15 Staffeln á 12 Jäger
- 20 MACO Dropships der Rhino Klasse
- 200 Arbeitsdrohnen (Workbees)  
- 200 Großraumrettungskapseln (neuer Typ)

Prototyp: Unity One
Baubeginn: 04.01.2376
Indienststellung: 08.02.2380
Kommandant: Fleetadmiral Joran Jakur Belar http://www.sf3dff.de/index.php/topic,570.msg11265.html#msg11265

Weitere Stationen dieses Typs:

- Unity Two: Breen System / 7. TF: Fleetadmiral S.T. Sovrane, später: Fleetadmiral Varika Tol\'Bren

- Unity Three: Sol System im Orbit des Neptun / 1. TF: Fleetadmiral Shannon Tracy

- Unity Four: Vulkan System / 2. TF: Fleetadmiral T'Ren

- Unity Five: Andoria System im Orbit des Mondes Ven'Shron / 3. TF: Fleetadmiral Exar Kun

- Unity Six: Tellar System im Orbit von Tellar 6 im Granex Nebel / 4. TF: Fleetadmiral Gnarv

- Unity Seven: Gammaausgang des bajoranischen Wurmlochs / 6. TF: Fleetadmiral Sil'Encer

Weitere Unity One Stationen und TFs in Planung:
- Unity Eight: 8. TF - Trill System
- Unity Nine: 9. TF - Betazed System
- Unity Ten: 10. TF - Alpha Centauri System

Momentaner Stand:
Planungsphase / Baubeginn frühestens im Jahre 2390

Geschichte und Wissenswertes:

Das UNITY Projekt welches direkt nach dem Dominiokrieg im Zusammenhang mit der Gründung der Taskforces in Angriff genommen wurde, markiert in vielerlei Hinsicht einen Meilenstein der Ingenieurskunst, die UNITY Raumkomplexe waren ein gewaltiger Kraftakt. Speziell UNITY ONE, welche in Zusammenarbeit mit klingonischen und romulanischen Ingenieuren entstanden ist, um den cardassianischen Raum dauerhaft zu schützen und zu stabilisieren, wurde also UNITY ONE im Tendarasystem, dem Nachbarsystem von Cardassia in einem erzreichen Asteroidengürtel errichtet. UNITY ONE ist nicht nur ein einfaches Raumdock. UNITY ONE und ihre Schwesterstationen sind auf Jahre völlig autonom operierende Einrichtungen, welche kaum oder gar nicht, auf Versorgungslieferungen von Außen angewiesen sind. Sie dienen der Taskforce als Flottenstützpunkt, diplomatische Niederlassung, Forschungseinrichtung, Verwaltungsstation, Handelsposten und Heimstatt für viele Offiziere und Schiffe. Zu den UNITY Komplexen gehören außerdem Periferiestationen, wie 4 Werften, Erzraffinerien, Jägerstützpunkte, Verteidigungsgürtel, Subraumteleskope und Sensorphalanxen etc. Ein beeindruckender Fakt ist die verhältnismäßig kurze Bauzeit von 4 Jahren, da das Konzept und die fertigen Baupläne für diese Stationen bereits seit 2367, nach der Borgkrise, in den Datenbanken von Memory Alpha vorhanden waren, konnte sofort im Jahre 2376 mit dem Bau begonnen werden, das Projekt wurde, damals (2367) allerdings von der Operationsabteilung der Sternenflotte aufgrund der immensen Baukosten und Materialanforderungen eingestellt, bevor mit dem Bau begonnen werden konnte, sodass nur die Pläne übrig blieben. Auch im Jahre 2381 wird an den UNITY Komplexen noch gebaut, allerdings waren die meisten bereits 2380 soweit betriebsbereit, das sie ihre Arbeit aufnehmen konnten. Dies ist nicht zuletzt, der herausragenden Leistungen der vielen Ingenieure und Arbeitscrews zu verdanken. Die Stationen des UNITY Typs sind die größten Raumeinrichtungen der Föderation und weisen neben ihren beeindruckenden Flottenkontigenten ein starkes Verteidigungspotenzial auf, welche die Stationen in die Lage versetzen, sich selbst auf Dauer gegen eine große feindl. Streitmacht zu verteidigen und die Stellung zu halten. UNITY ONE ist außerdem der Ausgangspunkt für medizinische und humanitäre Hilfeleistungen für Cardassia, die Planeten der ehemaligen cardassianischen Union und deren Kolonien.

UNITY ONE zum Beispiel, ist auch der Sitz des Gouverneurs von Cardassia, der die Besatzungsmacht verwaltet. Diese Position wird von Fleetadmiral Belar bekleidet. Im beginnenden Jahr 2381 wird UNITY ONE Schauplatz eines Terroranschlages der FDC, bei dem viele Zivilisten ums Leben kommen. Die Täter können allerdings gefasst werden, bevor es zu einem weiteren Anschlag kommt. Unity One wird, solange Cardassia von der Föderation und ihrer Aliierten verwaltet und geschützt wird, immer ein verlockendes Angriffsziel bleiben und besitzt für alle 7 Schlüsselsektoren eine vitale strategische Bedeutung. Der Raumkomplex UNITY ONE ist die erste Verteidigungslinie, gegen die Allianz der Gorn und Tholianer und verschafft der Sternenflotte nach wie vor genug Zeit, ihre durch das Dominion stark geschwächte Flotte wieder aufzubauen.

[END OF FILE]

Die Serien des UO Verse in chronologischer Reihenfolge:

STAR TREK: UNITY ONE - ORIGINS (Einzelgeschichten zu wichtigen Schlüsselmomenten meiner Charaktere)
http://www.sf3dff.de/index.php/board,144.0.html

STAR TREK: SALAHADIN (Belars Zeit als Sicherheitschef der SALAHADIN)
http://www.sf3dff.de/index.php/board,85.0.html

STAR TREK: TIGERSHARK (Belars erstes Kommando)
http://www.sf3dff.de/index.php/board,98.0.html

STAR TREK: ESCORT - THE DOMINION WAR CHRONICLES (Die Abenteuer der U.S.S. Escort im Dominionkrieg
http://www.sf3dff.de/index.php/board,84.0.html

STAR TREK: UNITY ONE
http://www.sf3dff.de/index.php/board,46.0.html

STAR TREK: FREELANCER
http://www.sf3dff.de/index.php/board,93.0.html

Andere Serien aus meiner Feder:

STAR TREK: ANDROMEDA (spielt einige Jahre nach ST: Enterprise und behandelt den romulanischen Krieg)
http://www.sf3dff.de/index.php/board,113.0.html

STAR TREK: ENTERPRISE - B
http://www.sf3dff.de/index.php/board,81.0.html

STAR TREK: MELBOURNE
http://www.sf3dff.de/index.php/board,92.0.html

STAR TREK: SPIRIT OF ANDORIA
http://www.sf3dff.de/index.php/board,77.0.html

So, ich glaube jetzt habe ich euch erstmal genug erschlagen. Selbstverständlich würde ich mich freuen, wenn ich dennoch auf ein wenig Interesse eurerseits gestossen bin und ihr mehr erfahren wollt, stehe ich euch gerne Rede und Antwort und freue mich auf tolle Diskussionen mit euch. Gerne seid ihr auch eingeladen, mein kleines Forum mal genauer unter die Lupe zu nehmen und wünsche euch viel Spass beim stöbern. Da meine Zeit sehr begrenzt ist, da ich als Erzieher arbeite kann ich nicht so oft online sein, versuche aber auch in die laufenden Diskussionen ein wenig einzusteigen. Über Entwicklungen meiner Serien werde ich euch hier natürlich auf dem Laufenden halten, wenn es etwas neues gibt.

Liebe Grüße
J.J.
« Letzte Änderung: September 17, 2013, 02:42:04 Vormittag von Fleetadmiral J.J. Belar »

Fleetadmiral J.J. Belar

  • Fleetadmiral
  • Ensign
  • **
  • Beiträge: 235
    • http://www.SF3DFF.de.
RE: STAR TREK: UNITY ONE + Prequels & Spinoffs
« Antwort #1 am: Oktober 22, 2013, 12:14:12 Vormittag »


Hallo Leute,

nach gut vier Jahren ist es mal wieder soweit.
Vor euch liegt nun die zweite Episode meiner UNITY ONE Prequelserie TIGERSHARK.
Vieles von dem was ich vorhatte konnte ich diesmal umsetzen und ich bin eigentlich sehr zufrieden. Das finale Urteil obliegt selbstverständlich euch. Ich freue mich schon auf eure Meinungen. Diesmal habe ich mich bemüht, Belars "Brechstangenmentalität" ein wenig aufzuweichen und ihn diplomatisch herausgefordert. Ganz ohne Geballer ging es zwar nicht aber größtenteils bin ich zufrieden.
Hier habe ich auch versucht, so ziemlich jedem Besatzungsmitglied eine Aufgabe zu geben und vorallem ihn oder sie auch mal was wichtiges sagen lassen. Ich glaube so langsam nähere ich mich dem Ensemblegeist.

INHALT:

Der Heimatplanet der Shan wurde von einer neuen Superwaffe ihrer Feinde, den Shok vernichtet. Captain Belar der sich zu einem gewissen Grad verantwortlich sieht, dass die Föderation durch Captain Drake involviert wurde, versucht mit den shok friedlichen, diplomatischen Kontakt aufzunehmen, um die Shan vor ihrer völligen Ausrottung zu bewahren und geht dabei hohe Risiken ein. Er muss sich mit blindem Fanatismus und Kritik aus den eigenen Reihen auseinandersetzen. Ob im dies gelingt, erfahrt ihr in der aktuellen Episode.

CREDITS

- based upon Star Trek by Gene Roddenberry
- Story & Cover by T.Pick aka J.J. Belar (me) https://www.facebook.com/thorsten.pick
- Ambassador by Matthew Coles / Converted by the Animaniac
- Actors: T.Pick as Captain J.J. Belar & Jordana Brewster as Lieutenant Commander T'Von
- Brushes by Lairis77
- http://www.SF3DFF.de.
- The Name PURIFIER: by the Folk of Great Britain (UK) ;-)

- if you want to share it in Facebook or elsewhere please keep the Credits on it.
- Comments will be appreciated.

[attachment=104] [attachment=105]

und als Bonus Teil 1 von 2009 (lange bevor es den Starcraft II Purifier gab)

[attachment=106]

Gruß
J.J.

ulimann644

  • Serious Andorian
  • Commander
  • *****
  • Beiträge: 3258
  • a.k.a. Code Blau
    • RED UNIVERSE
RE: STAR TREK: UNITY ONE + Prequels & Spinoffs
« Antwort #2 am: Oktober 22, 2013, 04:39:34 Nachmittag »
Ein gelungenes Cover.

Zur Geschichte:
Nach dem ersten Band hatte ich - ganz ehrlich - mehr erwartet. Diese Episode hat viel Potenzial, aber IMO wurde davon zu viel liegengelassen.
Gerade Beschreibungen hast du in früheren Geschichten besser aufgelöst, hier hatte ich das Gefühl (wie in der zweiten Andromeda-Episode) dass ein Rückschritt stattfindet.

Was meinen persönlichen Geschmack betrifft:
Der Begriff Marschallin - da habe ich schmerzhaft das Gesicht verzogen. Das mag aber daran liegen, dass ich allgemein das abändern der traditionell männlich geschriebenen Ränge auf die weibliche Form nicht besonders gut finde. Offizierin und Admiralin finde ich bereits grenzwertig - bei Marschallin tränten mir die Augen. IMO klingen hier die männlichen Begriffe besser.

Der Auftakt war mit einer Menge Emotion beschrieben, der Teil gefiel mir sehr gut. Auch das Treffen mit der Shok, die beschriebenen militärischen Protokolle und die Details dieses Teilvolkes, sowie ihre Intentionen haben über weite Strecken überzeugt.

Was mich enttäuschte war die Reaktion von Drake. Das hatte IMO weniger mit einem Sternenflottencaptain, als mit einem Psychopathen zu tun. Hier hätte ich mir eine diplomatischere Lösung gewünscht.
Auch seltsam fand ich: Erst wird der Purifier als DIE ultimative, unbezwingbare Waffe dargestellt, und später reichen ein paar Torpedos der TIGERSHARK und das Ding ist Geschichte. Da hätte ich mir eine etwas ausgefuchstere Lösung gewünscht.

Grenzwertig fand ich einige Entscheidungen der Verantwortlichen beiden Captains der NIMITZ und der TIGERSHARK. Dass sie Drake derart decken, da habe ich schon geschluckt. Sicherlich ist die beabsichtigte Darstellung von Loyalität einerseits etwas tolles, nur hätte sich Drake IMO dafür anders verhalten müssen - einen Diskussionspartner niederzuschießen, das ist IMO Mord und lässt sich nicht entschuldigen. Hätte er sich lediglich auf die Shok gestürzt und ihr ein paar Dinger eingeschenkt - ohne dass es zu einer Schießerei eskaliert - dann wäre dieser Teil IMO wesentlich besser rübergekommen.

Ein sehr guter Part war das Beschreiben der Klontechnik. Dieser Abschnitt mitsamt seiner Beschreibungen war das Highlight der Geschichte, für mich.

Weniger gut: Dass Lügen ein Teil der diplomatischen Fähigkeit von Belar wurde. Das passt IMO nicht recht zu der Person, als die er in anderen Serien später hingestellt wird (Aufrecht, Ehrlich, etc. pp.) IMO handelt er hier "out of Character", denn ein Lügner - das ist nicht der Belar, den ich mir bisher vorgestellt habe und/oder aus den anderen Episoden kenne.

Was ich sehr gerne noch in der Geschichte erfahren hätte: Wie beurteilte das Sternenflottenkommando im Nachhinein diese gesamte Situation, und wie viel erfuhr es überhaupt von den wahren Zusammenhängen. Hier hättesich ein längerer Epilog, gerade in Verbindung mit Drakes Tochter, angeboten IMO.
Denn gerade zu der Tochter von Drake und ihrem Verhältnis zu Belar bekomme ich als Leser keinen richtigen Zugriff, da dieser Part leider in nur wenigen Sätzen abgehandelt worden ist.

Mein Fazit:
Am Plot gibt es wenig auszusetzen, und er wurde rundweg spannend erzählt.
Was die Umsetzung betrifft: Eine ordentliche Episode, mit Highlights, die aufblitzen lassen, was bei etwas mehr Ausarbeitung tatsächlich drin gewesen wäre.

BTW:
Zitat
- The Name PURIFIER: by the Folk of Great Britain (UK) ;-)


Damit würde sich Blizzard-Entertainment vermutlich kaum zufriedengeben - da nicht nur der (englische) Name, sondern auch deren Idee (eine Waffe die ganze Planeten verwüstet) die mit diesem Namen verknüpft ist, aus dem PC-Game: STARCRAFT übernommen wurde.
Um dich selbst abzusichern sollte ein kleiner zusätzlicher Hinweis im PDF-File aufgenommen werden, woher Begriff und Idee des Purifiers entliehen worden sind. Das soll selbstverständlich keine Kritik sein, sondern lediglich ein gut gemeinter Rat. :)
« Letzte Änderung: Oktober 22, 2013, 04:45:14 Nachmittag von ulimann644 »

Fleetadmiral J.J. Belar

  • Fleetadmiral
  • Ensign
  • **
  • Beiträge: 235
    • http://www.SF3DFF.de.
RE: STAR TREK: UNITY ONE + Prequels & Spinoffs
« Antwort #3 am: Oktober 22, 2013, 06:17:23 Nachmittag »
@ Uli

ich muss zugeben, jetzt bin ich ein wenig überrascht, von dir nochmal was über eine meiner Geschichten zu hören. Hätte ich nicht gedacht. So kann man sich irren.

Zitat
Ein gelungenes Cover.


Danke dafür.

Zitat
Zur Geschichte:
Nach dem ersten Band hatte ich - ganz ehrlich - mehr erwartet. Diese Episode hat viel Potenzial, aber IMO wurde davon zu viel liegengelassen.
Gerade Beschreibungen hast du in früheren Geschichten besser aufgelöst, hier hatte ich das Gefühl (wie in der zweiten Andromeda-Episode) dass ein Rückschritt stattfindet.


Das ist zwar schade, aber nicht alle Geschichten können gut gehen, ich persönlich finde die Geschichte wesentlich besser als ihren Vorgänger. Dass du die zweite ANDROMEDA gelesen hast, freut mich aber ohne Review kann ich nicht drauf eingehen, was da zurückgeschritten ist.

Zitat
Was meinen persönlichen Geschmack betrifft:
Der Begriff Marschallin - da habe ich schmerzhaft das Gesicht verzogen. Das mag aber daran liegen, dass ich allgemein das abändern der traditionell männlich geschriebenen Ränge auf die weibliche Form nicht besonders gut finde. Offizierin und Admiralin finde ich bereits grenzwertig - bei Marschallin tränten mir die Augen. IMO klingen hier die männlichen Begriffe besser.


Ich auch nicht.
Ich weiss, da ist mir ein Fehler unterlaufen. Gegen Ende der Geschichte, habe ich sie Marschall genannt. Vielleicht überarbeite ich das nochmal und werde dann noch erklären, warum der Purifier so heisst, wie er heisst.

Zitat
Der Auftakt war mit einer Menge Emotion beschrieben, der Teil gefiel mir sehr gut. Auch das Treffen mit der Shok, die beschriebenen militärischen Protokolle und die Details dieses Teilvolkes, sowie ihre Intentionen haben über weite Strecken überzeugt.


Das freut mich zu hören. Darauf habe ich viel Zeit verwendet, dass das möglichst authentisch rüberkommt.

Zitat
Was mich enttäuschte war die Reaktion von Drake. Das hatte IMO weniger mit einem Sternenflottencaptain, als mit einem Psychopathen zu tun. Hier hätte ich mir eine diplomatischere Lösung gewünscht.
Auch seltsam fand ich: Erst wird der Purifier als DIE ultimative, unbezwingbare Waffe dargestellt, und später reichen ein paar Torpedos der TIGERSHARK und das Ding ist Geschichte. Da hätte ich mir eine etwas ausgefuchstere Lösung gewünscht.


Er war sicher nicht als Psychopath angelegt.
Wir haben es hier mit einem klassischen Captain zu tun, der immer schon mehr seinen eigenen moralischen Werten und Emotionen getraut hat, als den Regeln der Sternenflotte. Er war aber abgesehen davon immer stabil und zuverlässig und seine Erfolge sprachen für ihn. Nun bekommt er vor seiner Rente vom Sternenflottenkommando nocheinmal eine große Mission aufgetragen und soll ein wenig vom Kern erkunden. Seine Frau kommt mit und stirbt bei der Überquerung der Barriere. Im Kern angekommen, trauert er sehr lange, bis er sich wieder verliebt und beschließt, seinen Lebensabend im Kern zu verbringen. Und droht eine Frau, die bereits den Heimatplaneten seiner neuen vernichtet hat, damit das Schiff zu vernichten, auf dem diese sich gegenwärtig befindet. Ich denke, er hat angesichts seines Zustandes völlig plausibel gehandelt. Ursprünglich war geplant, dass er sich alleine von den Verhandlungen absetzt und auf den Purifier gelangt, wo er den Kern sprengt und dabei drauf geht. Aber sein wir ehrlich, es handelt sich hier um einen alten Mann und Hunderte von Truppen zwischen ihm und dem feindlichen Schiff. Der wäre nie so weit gekommen.

Zitat
Grenzwertig fand ich einige Entscheidungen der Verantwortlichen beiden Captains der NIMITZ und der TIGERSHARK. Dass sie Drake derart decken, da habe ich schon geschluckt. Sicherlich ist die beabsichtigte Darstellung von Loyalität einerseits etwas tolles, nur hätte sich Drake IMO dafür anders verhalten müssen - einen Diskussionspartner niederzuschießen, das ist IMO Mord und lässt sich nicht entschuldigen. Hätte er sich lediglich auf die Shok gestürzt und ihr ein paar Dinger eingeschenkt - ohne dass es zu einer Schießerei eskaliert - dann wäre dieser Teil IMO wesentlich besser rübergekommen.


Sie schützten Drake, weil beide noch sehr unerfahren und dadurch unsicher waren und er für sie als eines der Vorbilder gegolten hatte. Und auch wenn sie sich bewusst sind, dass er falsch gehandelt hat, lassen sie keinen der ihren ins Messer laufen. Drake ist nach all den Schicksalsschlägen so labil, dass er einfach ausgerastet ist und vorher hat es einfach niemand gemerkt. Oikins ist Telekinetikerin und keine Telepathin.

Zitat
Ein sehr guter Part war das Beschreiben der Klontechnik. Dieser Abschnitt mitsamt seiner Beschreibungen war das Highlight der Geschichte, für mich.


Auch hierbei gab ich mir viel Mühe. Danke für das Lob.

Zitat
Weniger gut: Dass Lügen ein Teil der diplomatischen Fähigkeit von Belar wurde. Das passt IMO nicht recht zu der Person, als die er in anderen Serien später hingestellt wird (Aufrecht, Ehrlich, etc. pp.) IMO handelt er hier "out of Character", denn ein Lügner - das ist nicht der Belar, den ich mir bisher vorgestellt habe und/oder aus den anderen Episoden kenne.


Das war Belars erste eigene diplomatische Mission ohne Netz und die Dplomatie in der nicht auch mal gelogen wird, gibt es nicht. Ich denke, die Diplomaten lügen, dass sich die Balken biegen und Belar hasst es zwar zu lügen, aber um ein ganzes Volk zu schützen, darf man auch mal lügen. In allen anderen Punkten war er ja aufrichtig. Selbst Spock hat gelogen, Kirk andauernd und Picard ebenfalls und Sisko sowieso, als er die Romulaner in den Krieg gezogen hat. Sein wir ehrlich, DEN perfekten Captain gibt es nicht. Alle uns bekannten Captains haben immer mal wieder gelogen, um hehre Ziele zu erreichen. Wir sollten uns also vom perfekten Captain verabschieden, denn den gibt es nicht und das war auch nie mein Ziel. Meine Chars sollen und dürfen auch mal Fehler machen und ihre Abgründe zeigen.

Zitat
Was ich sehr gerne noch in der Geschichte erfahren hätte: Wie beurteilte das Sternenflottenkommando im Nachhinein diese gesamte Situation, und wie viel erfuhr es überhaupt von den wahren Zusammenhängen. Hier hättesich ein längerer Epilog, gerade in Verbindung mit Drakes Tochter, angeboten IMO.
Denn gerade zu der Tochter von Drake und ihrem Verhältnis zu Belar bekomme ich als Leser keinen richtigen Zugriff, da dieser Part leider in nur wenigen Sätzen abgehandelt worden ist.


Es spricht nichts dagegen, das alles nochmals in einer anderen Geschichte aufzugreifen, ich habe das ganze bewusst ein wenig vage gelassen, um damit noch spielen zu können. Penny wird auf jeden Fall noch etwas wichtiger werden. Da meine Geschichten meist zusammenhängen, müssen sich die Leser dran gewöhnen, dass ich auch mal was später erkläre.

Zitat
Mein Fazit:
Am Plot gibt es wenig auszusetzen, und er wurde rundweg spannend erzählt.
Was die Umsetzung betrifft: Eine ordentliche Episode, mit Highlights, die aufblitzen lassen, was bei etwas mehr Ausarbeitung tatsächlich drin gewesen wäre.


Vielen dank. Ich werde mich bemühen, demnächst wieder etwas zuzulegen.

Zitat
Damit würde sich Blizzard-Entertainment vermutlich kaum zufriedengeben - da nicht nur der (englische) Name, sondern auch deren Idee (eine Waffe die ganze Planeten verwüstet) die mit diesem Namen verknüpft ist, aus dem PC-Game: STARCRAFT übernommen wurde.
Um dich selbst abzusichern sollte ein kleiner zusätzlicher Hinweis im PDF-File aufgenommen werden, woher Begriff und Idee des Purifiers entliehen worden sind. Das soll selbstverständlich keine Kritik sein, sondern lediglich ein gut gemeinter Rat. Smile


Ich persönlich habe nie Starcraft II gespielt, noch mich jemals damit beschäftigt. Nach Broodwar verlor ich den Bezug zu diesem Verse. Als ich den Purifier 2009 (lange vor SC II) erfand, konnte ich von Blizzards Purifier, der ebenfalls eine Planetenvernichtende Waffe ist, nichts wissen und das bedauere ich. Ich werde mich aber nicht dafür entschuldigen, dass ich auf die selben Ideen komme, wie andere Autoren. Übernommen wurde gar nichts, das ist nicht unbedingt meine Art und geschieht meist per Zufall und das werde ich jedem antworten, der mich danach fragt. Auch Vin Diesel hat einen Necromonger Krieger in "Chronicles of Riddick" als Purifier benannt (der hat im Prinzip auch ganze Völker ausgelöscht, indem er sie gezwungen hat, den Mongern beizutreten, der dürre blonde, falls du dich erinnerst). Ich habe hier eine Rasse, die fast religiös fanatisch das reine (pure) ihrer Spezies erhalten wollen und ihre Gegner stehen diesem Ziel im Weg und um ihr Ziel zu erreichen, muss die Blutlinie gereinigt werden (purified) und das Mittel dazu ist der PURIFIER (Reiniger). Es würde bald keine Namen mehr für Schiffe geben, wenn alle geschützt wären.

Schaun wir mal:

- ESCORT: könnte auch ein Opel sein.
- ICICLE: Tori Amos? Wurde sie gefragt?
- WALLACE: Muss ich jetzt die Schotten fragen?
- DEFIANT: Ein Schiff aus dem 18. und 19. Jahrhundert, aus dem zweiten WK und auch ein Jagdfliegermodell (Star Trek, nimmt sich auch Namen, die historisch sind und verwendet sie für eigene Zwecke und ich bin mir sicher, dass es auf der Welt einige Schiffe gibt, die den selben Namen aber eine andere Registry tragen)
 
und so weiter. Das soll keine Beleidigung sein, aber ich finde wir haben alle das Recht unsere Ideen umzusetzen. Meine kamen in diesem Fall aus MEINEM Hirn, entweder bewusst oder unbewusst und wenn ich durch Zufall das selbe wie ein mir unbekannter Autor eines mir noch unbekannteren Spieles erfinde, dann ist das Pech. Nicht mehr und nicht weniger. Ich erhebe nicht den Anspruch der Erfinder zu sein und ich könnte wetten, den Namen Purifier gab es schon dutzende Male, bevor Blizzard ihn benutzt hat.

https://www.google.de/search?q=Purifier&newwindow=1&client=firefox-a&hs=xi0&rls=org.mozilla:en-US:official&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ei=uqJmUsfmGcHwhQfrooGQCg&ved=0CAkQ_AUoAQ&biw=1600&bih=765

 und darüber hinaus gibt es mehrere Helden und Maschinen, die so heissen. Die dürfte es alle nicht geben.

https://www.google.de/search?q=The+Purifier&newwindow=1&client=firefox-a&hs=BaL&rls=org.mozilla:en-US:official&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ei=mKVmUo77N5KrhQentIHgBA&ved=0CAkQ_AUoAQ&biw=1600&bih=765

Kein Starcraft Purifier auf der ersten Seite. Nur eine Wasserfiltermaschine und eine Luftfiltermaschine und das auch noch von verschiedenen Marken. Sorry Uli, aber dein Argument ist nicht schlüssig.

Liebe Grüße und danke für deine Review
J.J.
« Letzte Änderung: Oktober 22, 2013, 06:21:17 Nachmittag von Fleetadmiral J.J. Belar »

ulimann644

  • Serious Andorian
  • Commander
  • *****
  • Beiträge: 3258
  • a.k.a. Code Blau
    • RED UNIVERSE
RE: STAR TREK: UNITY ONE + Prequels & Spinoffs
« Antwort #4 am: Oktober 22, 2013, 11:31:03 Nachmittag »
Zitat von: 'Fleetadmiral J.J. Belar' pid='10292' dateline='1382458643'

@ Uli

ich muss zugeben, jetzt bin ich ein wenig überrascht, von dir nochmal was über eine meiner Geschichten zu hören. Hätte ich nicht gedacht. So kann man sich irren.


Das mag daran liegen, dass man sich schnell ein ganz falsches Bild von Personen macht, die man nicht kennt.

Rainer Maria Rilke hat einmal geschrieben:
"Ein Mensch ist nicht der, der er bei deiner letzten Unterhaltung mit ihm war, sondern er ist der, der er schon immer gewesen ist."

BTW:
Ich hatte im Gegenzug auch nicht mit einer Antwort deinerseits gerechnet, nachdem im SciFi-Forum, auf ein Feedback zu drei Artworks von dir, keine Reaktion erfolgte.
Da waren wir also beide im irrtum.

Zitat von: 'Fleetadmiral J.J. Belar' pid='10292' dateline='1382458643'

Zitat
Weniger gut: Dass Lügen ein Teil der diplomatischen Fähigkeit von Belar wurde. Das passt IMO nicht recht zu der Person, als die er in anderen Serien später hingestellt wird (Aufrecht, Ehrlich, etc. pp.) IMO handelt er hier "out of Character", denn ein Lügner - das ist nicht der Belar, den ich mir bisher vorgestellt habe und/oder aus den anderen Episoden kenne.


Das war Belars erste eigene diplomatische Mission ohne Netz und die Dplomatie in der nicht auch mal gelogen wird, gibt es nicht. Ich denke, die Diplomaten lügen, dass sich die Balken biegen und Belar hasst es zwar zu lügen, aber um ein ganzes Volk zu schützen, darf man auch mal lügen. In allen anderen Punkten war er ja aufrichtig. Selbst Spock hat gelogen, Kirk andauernd und Picard ebenfalls und Sisko sowieso, als er die Romulaner in den Krieg gezogen hat. Sein wir ehrlich, DEN perfekten Captain gibt es nicht. Alle uns bekannten Captains haben immer mal wieder gelogen, um hehre Ziele zu erreichen. Wir sollten uns also vom perfekten Captain verabschieden, denn den gibt es nicht und das war auch nie mein Ziel. Meine Chars sollen und dürfen auch mal Fehler machen und ihre Abgründe zeigen.


Perfekt sollen die Hobbels gar nicht sein - Charaktere brauchen ihre Ecken und Kanten. Und natürlich lügen die Leute (heutzutage) dass die Schwarte kracht. Ich erinnere mich aber auch an Picard, der den Crusherburschen zusammenstaucht, er habe nicht das Recht die Sternenflottenuniform zu tragen, wenn er vor dem Untersuchungsausschuss nicht die Wahrheit sagen kann.

Fehler und Abgründe haben auch meine Charaktere - ich hatte nur hier den Eindruck, dass es sich bei Belar läppert, da er gleichzeitig die Oberste Direktive in den Wind schießt. Was dazu kommt: Er geht zu einer Unterhaltung mit fünf (!!) Energiemagazinen. Da setze ich voraus, dass Jemand, der sich so vorbereitet, auch vorhat massiv um sich zu feuern.
Und neuer Captain hin oder her - er war ja auch mal Commander, und auch von einem Commander erwarte ich, dass er ein instabiles Element, wie Drake, erkennt, und ihn nicht zu der Unterhaltung mitnimmt - besonders dann nicht, wenn die XO UND die Counselor ihm abraten.
Bis dahin war diese Idee IMO prima, aber dann stellt sich der Captain taub, und macht sein Ding - etwas, wofür man ihm eigentlich die Flecken schrubben müsste. ;) ;) Hätte er die Größe gezeigt auf seine Mädels zu hören - ich hätte den Hut gezogen.

Gerade diese Szene ist ein Beispiel dafür, was ich zuvor mit Rückschritt meinte.
Ich hatte hier das Gefühl, dass du bei UO 2x05 (Crossover) genauer überlegt hast, was geht, und was sich merkwürdig lesen würde.

Überigens sehe ich die älteren Captains noch nicht so klapperig, dass sie keinen zünftigen Zoff mehr vom Zaun brechen könnten. Picard hat mit über 70 in Nemesis noch fleißig mitgemischt.
Die von dir verworfene Idee, Drake zurückzulassen und der unternimmt dann, vielleicht mit einigen Mitstreitern, ein Kommandounternehmen um den Purifier von Innen zu sprengen, gefiel mir auf Anhieb besser, als ich sie eben las. Und hier hätte Belar gleich noch überzeugend sagen können, dass er das nun wirklich nicht kommen sah.

BTW:
Natürlich hat Spock nie gelogen - er hat gelegentlich... übertrieben. ;) :D

(Soweit ich mich erinnere, hat Kirk entweder in taktischen Notlagen, oder aber Augenzwinkernd gelogen.)
An Picards Lüge(n) erinnere ich mich nicht - dafür an die von Sisko sehr gut. Aber da wurde auch sehr schön darauf eingegangen, welche Magenschmerzen ihm dies bereitete, und sein moralisches Dilemma beleuchtet.

Vielleicht war der entscheidende Punkt, der mich irritierte, der, dass man hier bei Belar den Eindruck hatte, es störe ihn gar nicht so. Vielleicht, wenn er etwas mehr mit sich gerungen hätte...

Zitat von: 'Fleetadmiral J.J. Belar' pid='10292' dateline='1382458643'

Schaun wir mal:

- ESCORT: könnte auch ein Opel sein.
- ICICLE: Tori Amos? Wurde sie gefragt?
- WALLACE: Muss ich jetzt die Schotten fragen?
- DEFIANT: Ein Schiff aus dem 18. und 19. Jahrhundert, aus dem zweiten WK und auch ein Jagdfliegermodell (Star Trek, nimmt sich auch Namen, die historisch sind und verwendet sie für eigene Zwecke und ich bin mir sicher, dass es auf der Welt einige Schiffe gibt, die den selben Namen aber eine andere Registry tragen)


Du weißt, wo die Unterschiede liegen. ;) ;)

Und: Ich habe keinerlei Hemmungen gehabt auf der ICICLE-HP extra eine eigene Seite anzulegen, auf der explizit darauf hingewiesen wird, wie ich zu der Titel-Idee (ICICLE) kam.
--> http://icicle.npage.de/_titelmusik-der-serie.html
Und gleichfalls hier - am Ende des Artikels:
--> http://de.scififanfiction.wikia.com/wiki/Myra_Ellen_Amos

Und das, obwohl hier der Fall etwas anders liegt, denn ich habe ja keinen Teil des Songs für meine FF verwendet, also niemandes Idee verwendet... ;) Und da Icicle schlicht für Eiszapfen steht - und keinerlei Verbindung zum Inhalt des Songs besteht - müsste ich´s nicht mal tun.

Andererseits: Ich vergebe mir nichts, und es kostet mich nichts, wenn ich offen sage, wie´s war, und der Musikerin Tribut zolle, wegen eines inspirierenden Songs, den ich immer wieder gerne höre.

BTW: Tori Amos hätte ich natürlich nur dann fragen müssen, wenn ich den Begriff ICICLE in Verbindung mit dem Inhalt ihres Songs benutzen würde - was nicht der Fall ist. Darum muss ich auch im PDF-File nicht auf den Song verweisen. ;)

Zitat von: 'Fleetadmiral J.J. Belar' pid='10292' dateline='1382458643'

Das soll keine Beleidigung sein, aber ich finde wir haben alle das Recht unsere Ideen umzusetzen. Meine kamen in diesem Fall aus MEINEM Hirn, entweder bewusst oder unbewusst und wenn ich durch Zufall das selbe wie ein mir unbekannter Autor eines mir noch unbekannteren Spieles erfinde, dann ist das Pech. Nicht mehr und nicht weniger. Ich erhebe nicht den Anspruch der Erfinder zu sein und ich könnte wetten, den Namen Purifier gab es schon dutzende Male, bevor Blizzard ihn benutzt hat.


Ich nehme es nicht als Beleidigung und es kann natürlich Zufälle geben - klar. Aber derselbe Name, beim selben Transportmittel, welches dieselbe Funktion hat, da kommt man als Leser - auch das soll nicht beleidigend sein - fast zwangsläufig erst einmal auf die Idee, dass der Autor begeistert von dem Spiel war, auch wenn es möglicherweise nicht so gewesen ist.

--> http://starcraft.wikia.com/wiki/Purifier_(mothership)

Zitat von: 'Fleetadmiral J.J. Belar' pid='10292' dateline='1382458643'

Und darüber hinaus gibt es mehrere Helden und Maschinen, die so heissen. Die dürfte es alle nicht geben.


Richtig - Blizzard nutzt den Namen auch für einen seiner Helden...
--> http://starcraft.wikia.com/wiki/Purifier

Es ist letztlich weniger ein einzelner Begriff, sondern zumeist das Zusammenspiel von dem Begriff mit einer bestimmten Idee, die rechtlich maßgeblich ist.

Ich dürfte übrigens nach diesem Recht einen Darth Rosa erfinden, der mit rosa Federboa durch ramschige Kneipen tanzt. Das würde als satirische Eigeninterpretation eines Fremdwerkes gelten, und das wäre erlaubt.
Hingegen darf ich keinen Dark Vater erfinden, der als Bösewicht mit dunkelblauem Cape und Atemmaske im All unterwegs ist, da ein geringfügiges Verändern des hier erkennbaren Originalschurken, bei dem das Original klar erkennbar ist, nicht ausreicht.
Das ist nicht von mir - so ist tatsächlich die Rechtslage.

Wie gesagt - es ist ein guter Rat gewesen. Keine Anklage, oder ähnliches.
Und: Es geht notfalls nicht um MEINEN Hintern... ;)

Wovon ich mich abschließend ganz klar abgrenzen möchte, damit kein falscher Eindruck entsteht:
Ich will und wollte damit nicht andeuten, dass Teile der Story auf Ideen von Blizzard basieren.

Da könnte ich genauso gut hergehen und sagen:
Bei Ren Dhark gibt es Ringantennen, durch die man sich von Planet zu Planet bewegen kann. Es gibt dort Pyramidenraumschiffe, eine humanoide Urrasse, die für den Bau der Ringantennen zuständig ist, und sogar Schlangenwesen, die als Parasiten eine ganze Rasse geistig lenken.
Aus dem Kontext heraus kommt man hier auf den Gedanken: Stargate hat geklaut.
Da ich aber beide Serien kenne kann ich sagen, die Inhalte haben so gut wie keine Berührungspunkte, und ich bin fast sicher, dass die Stargate-Macher keine Zeile REN DHARK gelesen haben.

Deshalb suche ich auch nicht zwanghaft nach Berührungspunkten. Mir fielen hier nur gewisse Parallelen in einem einzelnen Detail auf.

Fleetadmiral J.J. Belar

  • Fleetadmiral
  • Ensign
  • **
  • Beiträge: 235
    • http://www.SF3DFF.de.
RE: STAR TREK: UNITY ONE + Prequels & Spinoffs
« Antwort #5 am: Juni 16, 2014, 11:20:03 Nachmittag »
Hallo Leute,

in genau einer Stunde wird mein kleines aber feines SciFi Art Forum www.SF3DFF.de. 8 Jahre alt.
An diesem Tag feiern die User und die Community traditionell die Gründung des Forums mit speziellen Artworks, Videos und Geschichten und lassen es richtig krachen. Meiner Meinung nach, die perfekte Gelegenheit, wenn ihr mal Zeit und Lust habt zu sehen, was wir so treiben, sich uns und unserer Feier anzuschließen.

Wir freuen uns auf euch.

Gruß
Thorsten

@ Uli

Hab dich nicht vergessen, ich antworte noch. Aber heute ist Großkampftag.

Gruß
J.J.

ulimann644

  • Serious Andorian
  • Commander
  • *****
  • Beiträge: 3258
  • a.k.a. Code Blau
    • RED UNIVERSE
RE: STAR TREK: UNITY ONE + Prequels & Spinoffs
« Antwort #6 am: Juni 17, 2014, 09:08:02 Vormittag »
Zitat von: 'Fleetadmiral J.J. Belar' pid='18088' dateline='1402953603'

@ Uli

Hab dich nicht vergessen, ich antworte noch. Aber heute ist Großkampftag.

Gruß
J.J.


Klar, dass am Forengeburtstag drüben Einiges los sein wird.

BTW: Wenn eine Antwort auf obiges Post gemeint sein sollte (was ich aber kaum glaube) - das ist eine olle Kamelle, bei der alles soweit geklärt war/ist IMO.

Fleetadmiral J.J. Belar

  • Fleetadmiral
  • Ensign
  • **
  • Beiträge: 235
    • http://www.SF3DFF.de.
RE: STAR TREK: UNITY ONE + Prequels & Spinoffs
« Antwort #7 am: Juni 17, 2014, 10:09:44 Vormittag »
So ist es, es war eine Antwort darauf gemeint. Im Moment checke ich liegengebliebenes und vergessenes und hole das nach.

Fleetadmiral J.J. Belar

  • Fleetadmiral
  • Ensign
  • **
  • Beiträge: 235
    • http://www.SF3DFF.de.
RE: STAR TREK: UNITY ONE + Prequels & Spinoffs
« Antwort #8 am: Juni 19, 2014, 09:13:25 Nachmittag »
Wie dem auch sei.
Ich habe anlässlich des 8. Gründungstages unseres kleinen Forums ein kleines Video erstellt. Dieses zeigt alle Namen unserer Mitglieder, unterlegt mit Musik und am Schluss einen kleinen Werbetext.

http://www.youtube.com/watch?v=tS22L5c6B3Q

Außerdem habe ich heute ein kleines Teaservideo für die kommende 2. Geschichte von Star Trek: Escort - The Dominionwar Chronicles erstellt.

http://www.youtube.com/watch?v=z0K12AQdWXY

Beide Videos sind gelistet und dürfen gerne geteilt werden.
Hoffe sie gefallen euch.

Gruß
J.J.
« Letzte Änderung: August 10, 2014, 04:13:48 Nachmittag von Fleetadmiral J.J. Belar »

Gabi

RE: STAR TREK: UNITY ONE + Prequels & Spinoffs
« Antwort #9 am: Juni 20, 2014, 06:29:56 Vormittag »
Ich habe mir das Teaser-Video angeschaut. Es ist echt irre, was Du da auf die Beine gestellt hast. Da steckt eine Menge Arbeit und wie es aussieht auch eine Menge Spaß dahinter :thumbup:

Fleetadmiral J.J. Belar

  • Fleetadmiral
  • Ensign
  • **
  • Beiträge: 235
    • http://www.SF3DFF.de.
Antw:STAR TREK: UNITY ONE + Prequels & Spinoffs
« Antwort #10 am: August 11, 2014, 02:26:22 Nachmittag »

Hallo Leute,

es ist nun endlich nach 5 Jahren und vielen Unfällen geschafft.
Diese Geschichte hat sich in dieser Zeit als mein härtester Gegner herausgestellt. Nicht weil sie so schwer zu schreiben war, im Gegenteil, sie fiel mir relativ leicht. Sondern eher dadurch, weil in all der Zeit immer wieder etwas dazwischen gekommen ist. Den härtesten Rückschlag musste ich hinnehmen, als die fortgeschrittene Originaldatei mit einer Seitenlänge von 60 Seiten auf einem USB-Stick gelagert war, den ich an eine Kollegin, ohne ein Backup zu machen, verliehen habe. Als eineinhalb Jahre ins Land gegangen waren, ohne dass ich diesen USB Stick je wieder gesehen hätte, habe ich mich schweren Herzens dazu entschlossen, die Geschichte nochmal fast neu aufzulegen und habe Gottseidank eine frühe Version gefunden, die 14 Seiten umfasste und auf der ich aufbauen konnte.
Diese Geschichte ist in vielerlei Hinsicht etwas besonderes für mich, existiert sie doch schon seit gut 17 Jahren in meinem Kopf und als fanboyisches Drehbuch für einen FanFilm ausgedruckt in meinem Regal (ich habe im Geburtstags VLOG zum 8. Forengeburtstag davon berichtet.).
Im Grunde genommen, wenn man das Drehbuch berücksichtigt, war "the Siege of Argelio VII" meine erste abgeschlossene Geschichte, die ich seinerzeit, inspiriert durch den 30. Geburtstag von Star Trek und die damit verbundenen Star Trek Nächte, moderiert von Robert Amper, geschrieben habe. Man könnte also sagen, dass unser Robby dafür verantwortlich ist, dass ich mit dem schreiben begonnen habe und UNITY ONE und seine Ableger heute in dieser Form existiert.

Dafür lieber Robby möchte ich dir danken und auch dafür, dass diese Wirkung, die du damals einem 17. jährigen Trekkie hast einflößen können, noch heute nachwirkt und die ein oder andere schöne Frucht trägt. Wie zum Beispiel auch das Forum.

Lange rede kurzer Sinn, ich freue mich euch nun das zweite Abenteuer der ESCORT im Dominionkrieg präsentieren zu dürfen.

Es grüßt euch ein stolzer Autor
J.J.

Cover, Backcover und Wallpaper zur Geschichte



FULLSIZE


Downloadlink:
http://joran-belar.deviantart.com/art/Star-Trek-ESCORT-TDWC-II-The-Siege-of-Argelio-7-474789492
http://www.sf3dff.de/index.php/topic,3724.msg181183.html#msg181183

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

@ Gabi

Freut mich, dass es dir gefällt. Vielen Dank.
Es ist in der Tat eine Menge Arbeit, aber du hast das schon richtig erkannt, es macht auch eine Menge Spass.

Gruß
J.J.

ulimann644

  • Serious Andorian
  • Commander
  • *****
  • Beiträge: 3258
  • a.k.a. Code Blau
    • RED UNIVERSE
Antw:STAR TREK: UNITY ONE + Prequels & Spinoffs
« Antwort #11 am: August 11, 2014, 02:38:44 Nachmittag »
Glückwunsch zur Fertigstellung.
Habe die Episode gezogen und bin schon gespannt, wie es hier weitergeht.

Fleetadmiral J.J. Belar

  • Fleetadmiral
  • Ensign
  • **
  • Beiträge: 235
    • http://www.SF3DFF.de.
Antw:STAR TREK: UNITY ONE + Prequels & Spinoffs
« Antwort #12 am: August 11, 2014, 03:43:02 Nachmittag »
@ Ulimann

Vielen Dank fürs ziehen und ich bin meinerseits auf deine Review gespannt.

ulimann644

  • Serious Andorian
  • Commander
  • *****
  • Beiträge: 3258
  • a.k.a. Code Blau
    • RED UNIVERSE
Antw:STAR TREK: UNITY ONE + Prequels & Spinoffs
« Antwort #13 am: August 11, 2014, 08:50:14 Nachmittag »
@ Ulimann

Vielen Dank fürs ziehen und ich bin meinerseits auf deine Review gespannt.

Kommt schon.
Die Geschichte war temporeich und spannend, so dass ich sie nicht einfach erst einmal zur Seite gelegt habe. Gefallen hat mir der Spannungsaufbau - hier merkt man am ehesten, dass das Skript ein paar Tage alt ist. Du weißt hier, wo du hin willst und nutzt es sehr gut aus.
Ich selbst kenne den Effekt aus meinen TIMELINE-Episoden, wo ich die Zukunft bereits teilweise habe und dann in Geschichten, die vor der Hauptserie spielen gut auf Kommendes hin arbeiten kann.

Bei dieser Geschichte kommen verstärkt die Action-Freunde auf ihre Kosten, wobei aber auch die Winkelzüge Sheridans und der "Schwarzen Gestalten" nicht zu kurz kommen. Sehr gelungen war für mich die Entwicklung des Virus´ nach Argelio VII zu verlegen, das passt sich schön ein.

Einige Dinge sind mir aber auch aufgefallen, die Verbesserungspotenzial besitzen:

Zunächst sind mir sprachlich Konstrukte wie: "Verbrecherisches Imperium" und "Schwarze Gestalten" aufgefallen. Vielleicht klingt es kleinlich, aber für mich klingt "Ein von verbrecherischen Wesen geleitetes Imperium" und "Schwarz gekleidete Gestalten" besser.
Was ich ebenfalls nicht glücklich finde ist es wenn im Umgang mit Klingons zu sehr die englische Sprache herangezogen wird (canonisch passiert das leider eh schon zu stark). Speziell spiele ich da auf "My Lord" und "Brigadier-General" an. Gowron mit seinem Titel anzusprechen empfinde ich als sinnvoller. Bei "Brigadier-General" klingt mir zu sehr der amerikanische Titel durch. Zumal canonisch die Freunde nur Brigadier verwenden. Wenn der General schlicht wegfällt klingt das in Bezug auf einen Klingon adäquater IMO.

Ein weiterer Punkt war: "weibliche Offizierin".
Das ist doppelt gemoppelt und zudem nicht so toll ausgedrückt, da es wohl kaum eine männliche Offizierin geben kann.
Etwas weiter unten nennst du sie dann einen weiblichen Commander. Ich tendiere hier zu einer durchgängigen Linie. Wobei ich persönlich dann "weiblicher Offizier" dem Begriff "Offizierin" vorziehe, denn dann sollte es auch Commanderin, Crewgirl, etc. pp. heißen. Da das mitunter schlecht klingt, würde ich selbst eher bei der traditionell männlichen Rangbezeichnung bleiben. (Kadettin Admiralin sind da grenzwertig und eben noch vertretbar - folgerichtiger wäre aber auch hier Kadett und Admiral, so wie im Canon.) Wobei Offizierin noch am wenigsten stört IMO. Ich mag halt klare Linien (und suche momentan meine Files ab, wo ich evt. in eine solche Falle getappt bin und z.B. Kadettin geschrieben habe...).

Ein Punkt, der schon öfter zur Sprache kam, wenn auch nicht hier, ist: Belar handelt - und denkt - nicht wie ein hochrangiger Admiral. Deine Begeisterung geht hier, wie bereits öfters schon, mit dir durch und du zeigst den Kämpfer Belar - nicht den Strategen, der er sein sollte.
Eine bezeichnende Szene ist die, als die Feindflotte auftaucht, und der Admiral innerlich fühlt dass es "endlich losgeht" - bzw. die "Warterei ein Ende hat".
Da habe ich schon verharrt und gedacht: Moment mal... Die brauchen doch möglichst viel Zeit für die Evakuierung. Da würde man doch eher hoffen, der Feind würde sich noch 47 Stunden mehr Zeit lassen, als zu hoffen dass es endlich losgeht. Ohne Evakuierung hätte ich das eher verstanden, wenn eine Konfrontation unvermeidlich ist und es nur die Frage gibt, wann trifft man aufeinander.
Apropos Strategie:
Einfache Strategie: Der Klingon-Verband fällt der Feindflotte in die Flanke.
Fortgeschrittene Strategie: Der Klingon-Verband führt den "Flankenheinrich" an mindestens zwei verschiedenen Stellen durch und erzeugt so Verwirrung und Unentschlossenheit, wohin man sich wenden soll. Möglichst noch mit einem kleinen, zeitlichen Versatz, um der Feindflotte Zeit zu geben erst einmal (falsch) zu reagieren, bevor sich der zweite Klingon-Verband enttarnt um von Hinten zu kommen und das Chaos beim Feind komplett zu machen... ;)

Manchmal denke ich, du hättest dir selbst einen großen Gefallen getan Belar nur zum Captain zu machen und nicht als Admiral ins Zentrum zu stellen. Denn eine Hauptfigur mit diesem Rang würde dir selbst und deiner Vorstellung von Belars Art möglicherweise besser entgegen kommen. Aber das ist letztlich nicht mehr (oder nur sehr schwer) abänderbar...

Ein paar Widersprüche waren auch dabei:
Xera ist sich nicht sicher, ob sie der Aufgabe gewachsen ist, die ihr Kommandeur ihr andererseits bedenkenlos zutraut. Woher nimmt der Kerl diese Annahme? Xera muss ihn da ja voher irgendwann mal überzeugt haben. Mit ihrer Reaktion auf den Auftrag hat sie mich, als Leser, gerade vom Gegenteil überzeugt. Ich hätte daraufhin eher jemand Anderen losgeschickt. Irgendwie scheint mir das etwas widersprüchlich.
Dann Xeras markiges "Zeigen wir Ihnen wo der Hammer hängt!" Zu dem, wie sie vorher beschrieben wurde passt IMO eher ein: "Geben wir unser Bestes und hoffen, nicht zu spät zu kommen."

Wo du dir selbst etwas ein Bein stellst ist IMO, wenn du Personen (den sicheren Tod vor Augen) noch markige Sprüche in den Mund legst (Lisa Graves). Ich bin überzeugt, dass die sehr Vieles gesagt hätte in der Situation, aber kaum das und kaum so.

Ebenso dabei - denn ich weiß, dass du keine Mary-Sues einbaust - dass du Begriffe verwendest, die einen Mary-Sue-Verdacht aufkommen lassen könnten.
Sicher: Ein weiblicher Commander kann natürlich Model-Maße haben. Besser klingt es, sie als hübsch zu bezeichnen mit einer sehr guten (athletischen, weiblichen, sportlichen, whatever...) Figur. Das klingt nicht ganz so wild.
Ebenfalls: Harris fliegt die ESCORT virtuos. Kann er auch.
"Mit dem Geschick eines erfahrenen (sehr begabten) Steuermanns, das er sich über die letzten Jahre (oder: seit seinem ersten Shuttleflug) erworben hat." kling hier hingegen weniger abgehoben.

Eine Falle in die man gerne tappt ist, allen Leuten, auch wenn sie nur einmal durch das Bild laufen, Namen zu verpassen. Früher ist mir das selbst oft nicht aufgefallen, doch irgendwann schwirrt einem der Kopf, wenn man mit Namen bombardiert wird, die man vielleicht nicht braucht - und es stört irgendwann Lesefluss (denn man erwartet, dass da noch was folgt und merkt sich den Freund - tut es aber nicht und man hat sich den Namen vergeblich gemerkt).
Das Beispiel der Geschichte ist der Transporter-Chief am Schluss. Schön, dass er einen Namen hat - aber wissen muss ich den für diese Geschichte, da er nur einmal kurz durchs Bild huscht wirklich nicht. Mit so etwas nimmst du den Fokus von den wichtigen Personen - das sind hier eh schon reichlich. Würde ich jetzt weniger vertraut sein mit deinem Verse, als ich es bin, dann hätte ich Probleme bekommen bei der Musik zu bleiben, da permanent neu auftauchende Namen von den eigentlichen Protagonisten ablenken.
Ich selbst musste mir das auch erst mühsam abgewöhnen. Bei meinem letzten Stoßtrupp in ICICLE-5 (50 Leute) habe ich gerade mal knapp 10 Leute namentlich benannt (wenn es so viele sind) - der Rest läuft einfach mit durch die Gewölbe... Schon deswegen, weil ich die Captains der 10 Schiffe vorstellen wollte, deren Schiffe an der Gesamtaktion beteiligt sind, und ich auch hier und da einen Namen bei deren Brückencrews nennen musste - nicht zu Vergessen das Wissenschaftsteam auf der OBERON. Da ufert es schnell mal aus.

Geschmunzelt habe ich bei der USS ENDEAVOUR und Gardner. Eine ENDEAVOUR habe ich seit 2012 in ICICLE, da ich, auf der Suche nach einem neuen Namen, diesen - auch canonischen vorkommenden - Schiffsnamen ziemlich gut fand. Der gehört irgendwie dazu.
Jeffrey Gardner ist schon älter und ich fand es passend, dass dieser Gardner hier noch mal mit seinem letzten Atemzug konterte... ;) (Bei "Ramsey" hatte ich gehofft den Vornamen zu erfahren und dass es "Bill" sei... ;) :D)
Ebenfalls geschmunzelt habe ich bei "Gewitterhexe". Vor Jahren habe ich diesen Begriff für Alynna Nechayev geprägt und ich finde es irgendwie amüsant ihn nun auch woanders wiederzufinden.

Fazit:
- Eine spannende Geschichte.
- Eine sehr gut vorbereitete Geschichte (bei der ich natürlich ahne, wie sie im Kern weitergeht, da ich UO gut kenne) auf deren ebenso spannende Fortsetzung ich hoffe.
- Eine Geschichte deren Raumgefechte mich über weite Strecken (abgesehen von der einen oder anderen Fehltaktik) sehr überzeugt haben. Das ist eine deiner Stärken.
- Eine Geschichte mit kleineren Mankos, die du IMO schon vor mehreren Jahren hättest abstellen können - und wo du möglicherweise mal schauen solltest, ob du das nicht doch besser kannst, wovon ich fest überzeugt bin.

Fleetadmiral J.J. Belar

  • Fleetadmiral
  • Ensign
  • **
  • Beiträge: 235
    • http://www.SF3DFF.de.
Antw:STAR TREK: UNITY ONE + Prequels & Spinoffs
« Antwort #14 am: August 12, 2014, 12:58:36 Vormittag »
@ Ulimann

Zitat
Kommt schon.
Die Geschichte war temporeich und spannend, so dass ich sie nicht einfach erst einmal zur Seite gelegt habe. Gefallen hat mir der Spannungsaufbau - hier merkt man am ehesten, dass das Skript ein paar Tage alt ist. Du weißt hier, wo du hin willst und nutzt es sehr gut aus.
Ich selbst kenne den Effekt aus meinen TIMELINE-Episoden, wo ich die Zukunft bereits teilweise habe und dann in Geschichten, die vor der Hauptserie spielen gut auf Kommendes hin arbeiten kann.

Na das ging ja schnell. Vielen Dank.
Es freut mich zu hören, dass sie vom Tempo und der Spannung her angemessen war.
Da die Geschichte in groben Zügen bereits 17 Jahre alt ist, habe ich in der Tat auch beim schreiben bemerkt. Sie fiel mir leichter als andere Geschichten vor ihr.

Zitat
Bei dieser Geschichte kommen verstärkt die Action-Freunde auf ihre Kosten, wobei aber auch die Winkelzüge Sheridans und der "Schwarzen Gestalten" nicht zu kurz kommen. Sehr gelungen war für mich die Entwicklung des Virus´ nach Argelio VII zu verlegen, das passt sich schön ein.

Action ist nunmal mein Fachgebiet, wie es scheint. Das flutscht bei mir am besten. Aber ich möchte eigentlich ein wenig davon wegkommen. Aber im Moment befindet sich mein Universum in einer Phase des heissen Konflikts und so gesehen, bin ich fast schon gezwungen, die Waffen sprechen zu lassen. Dennoch werde ich künftig mehr ruhigere Töne anschlagen. Aber auch der Verschwörungsarc meiner Geschichten macht mir sehr großen Spass und das will ich noch weiter ausbauen.

Zitat
Einige Dinge sind mir aber auch aufgefallen, die Verbesserungspotenzial besitzen:

Ui, das sind ja eine ganze Menge.  :o

Zitat
Zunächst sind mir sprachlich Konstrukte wie: "Verbrecherisches Imperium" und "Schwarze Gestalten" aufgefallen. Vielleicht klingt es kleinlich, aber für mich klingt "Ein von verbrecherischen Wesen geleitetes Imperium" und "Schwarz gekleidete Gestalten" besser.
Was ich ebenfalls nicht glücklich finde ist es wenn im Umgang mit Klingons zu sehr die englische Sprache herangezogen wird (canonisch passiert das leider eh schon zu stark). Speziell spiele ich da auf "My Lord" und "Brigadier-General" an. Gowron mit seinem Titel anzusprechen empfinde ich als sinnvoller. Bei "Brigadier-General" klingt mir zu sehr der amerikanische Titel durch. Zumal canonisch die Freunde nur Brigadier verwenden. Wenn der General schlicht wegfällt klingt das in Bezug auf einen Klingon adäquater IMO.

Ich würde sagen, das ist subjektiv. Für mich klang verbrecherisches Imperium besser, weil härter. Ich wollte ganz klar ein Urteil von einer Person vertreten. Die "schwarzen Gestalten" waren in der Tat nur schwarze Umrisse und nicht nur schwarz gekleidet. Zum Thema Klingonen, die bei mir auch so heissen.  :) kann ich entgegnen, dass du mal wieder "ST:III auf der Suche nach Mr.Spock" schauen solltest. Da wurde Kruge von Valkris ,myLord genannt. Das ist also canonisch belegt. Außerdem muss ich aber zugeben, dass ich schon immer einen Hang zu Anglizismen hatte. Daher auch meine englischen Titel. Natürlich hätte ich den General auch nur "Brigadier" nennen können oder einfach nur "General" oder im deutschen Brigade-General nennen können. Aber mir gefällt der komplette Titel, weil er so schön klingt. Schau mal "The Rock", dort benutzt der Schauspieler Ed Harris auf beeindruckende Weise den vollen Titel seiner Figur. Die Szene wäre nie so gut, wenn er das nicht getan hätte. "Brigadier-General Francis X. Hummel von Alcatraz, Ende." Mag sein, dass diese Szene, welche ich vor einer Woche sah, mich dazu verleitet hat.

Zitat
Ein weiterer Punkt war: "weibliche Offizierin".
Das ist doppelt gemoppelt und zudem nicht so toll ausgedrückt, da es wohl kaum eine männliche Offizierin geben kann.
Etwas weiter unten nennst du sie dann einen weiblichen Commander. Ich tendiere hier zu einer durchgängigen Linie. Wobei ich persönlich dann "weiblicher Offizier" dem Begriff "Offizierin" vorziehe, denn dann sollte es auch Commanderin, Crewgirl, etc. pp. heißen. Da das mitunter schlecht klingt, würde ich selbst eher bei der traditionell männlichen Rangbezeichnung bleiben. (Kadettin Admiralin sind da grenzwertig und eben noch vertretbar - folgerichtiger wäre aber auch hier Kadett und Admiral, so wie im Canon.) Wobei Offizierin noch am wenigsten stört IMO. Ich mag halt klare Linien (und suche momentan meine Files ab, wo ich evt. in eine solche Falle getappt bin und z.B. Kadettin geschrieben habe...).

Der Punkt geht an dich. Da hast du vollkommen Recht. Ich wede künftig mehr darauf achten.

Zitat
Ein Punkt, der schon öfter zur Sprache kam, wenn auch nicht hier, ist: Belar handelt - und denkt - nicht wie ein hochrangiger Admiral. Deine Begeisterung geht hier, wie bereits öfters schon, mit dir durch und du zeigst den Kämpfer Belar - nicht den Strategen, der er sein sollte.
Eine bezeichnende Szene ist die, als die Feindflotte auftaucht, und der Admiral innerlich fühlt dass es "endlich losgeht" - bzw. die "Warterei ein Ende hat".
Da habe ich schon verharrt und gedacht: Moment mal... Die brauchen doch möglichst viel Zeit für die Evakuierung. Da würde man doch eher hoffen, der Feind würde sich noch 47 Stunden mehr Zeit lassen, als zu hoffen dass es endlich losgeht. Ohne Evakuierung hätte ich das eher verstanden, wenn eine Konfrontation unvermeidlich ist und es nur die Frage gibt, wann trifft man aufeinander.
Apropos Strategie:
Einfache Strategie: Der Klingon-Verband fällt der Feindflotte in die Flanke.
Fortgeschrittene Strategie: Der Klingon-Verband führt den "Flankenheinrich" an mindestens zwei verschiedenen Stellen durch und erzeugt so Verwirrung und Unentschlossenheit, wohin man sich wenden soll. Möglichst noch mit einem kleinen, zeitlichen Versatz, um der Feindflotte Zeit zu geben erst einmal (falsch) zu reagieren, bevor sich der zweite Klingon-Verband enttarnt um von Hinten zu kommen und das Chaos beim Feind komplett zu machen... ;)

Zugegeben, der Admiral ist nicht unbedingt, der kälteste Krieger im Weltraum und es gehört auch zu seinem Charakter, dass er sich gerne mal in Ungeduld verliert oder in blanke Raserei gerät. Er ist nicht unbedingt der Vorzeigestratege aber seine unkonventionelle Art, die ich versuche gerade ein wenig auszuarbeiten, gehört imo auch zu seinen größten Stärken. Klar wäre es in diesem Falle besser gewesen, er hätte sich gewünscht, dass die Feindflotte noch eine Weile braucht. Aber hier macht ihm seine Persönlichkeit einen Strich durch die Rechnung. Eigentlich weiss er sowas auch, er kann nur nicht anders. Deine fortgeschrittene Strategie gefällt mir. Ich bin da ehrlich gesagt noch nicht so weit, die Strategien so detailiert auszuarbeiten und habe auch kein Problem damit, das zuzugeben. Aber ich verspreche, dass ich dran arbeiten werde. Und mal abgesehen davon ist dieser Krieg, des Admirals erster Krieg. Er sammelt noch Erfahrungen und wird erst im Laufe der Zeit ruhiger und überlegter. Gib ihm Zeit.  :D

Zitat
Manchmal denke ich, du hättest dir selbst einen großen Gefallen getan Belar nur zum Captain zu machen und nicht als Admiral ins Zentrum zu stellen. Denn eine Hauptfigur mit diesem Rang würde dir selbst und deiner Vorstellung von Belars Art möglicherweise besser entgegen kommen. Aber das ist letztlich nicht mehr (oder nur sehr schwer) abänderbar...

Das ging ehrlich gesagt nie, da dies wohl meine erste Entscheidung war, als ich UO erdachte.
Anders würde das gesamte Setting nicht funktionieren. Es mag besser sein. Aber ich habe mir selbst diese Karten ausgeteilt und werde damit nun spielen. Ich habe nur den Anspruch, möglichst gut zu sein und mein bestes zu geben. Aber nicht das perfekte Werk abzuliefern. So lange meine Leser Spass haben, kann ich durchaus auch mit dem einen oder anderen Fehler leben. Wie ich schon öfter betont habe, schreibe ich vorwiegend für mich. Die Leser sind ein toller Bonus aber ich nehme das zwar ernst aber eben nicht toternst.

Zitat
Ein paar Widersprüche waren auch dabei:
Xera ist sich nicht sicher, ob sie der Aufgabe gewachsen ist, die ihr Kommandeur ihr andererseits bedenkenlos zutraut. Woher nimmt der Kerl diese Annahme? Xera muss ihn da ja voher irgendwann mal überzeugt haben. Mit ihrer Reaktion auf den Auftrag hat sie mich, als Leser, gerade vom Gegenteil überzeugt. Ich hätte daraufhin eher jemand Anderen losgeschickt. Irgendwie scheint mir das etwas widersprüchlich.
Dann Xeras markiges "Zeigen wir Ihnen wo der Hammer hängt!" Zu dem, wie sie vorher beschrieben wurde passt IMO eher ein: "Geben wir unser Bestes und hoffen, nicht zu spät zu kommen."

Sie ist sich nicht sicher, da sie noch nie einen Verband kommandiert hatte und eigentlich nicht kämpfen will (siehe ihre DA, wegen der Gründe). Selok glaubt an sie und traut ihr mehr zu als sie sich selbst. Manchmal muss man einfach an jemanden glauben. Ein persönliches Beispiel: Obwohl ich sämtliche Erzieherprüfungen nun sehr erfolgreich abgeschlossen habe und nun ins Anerkennungsjahr gehe und damit in die Vollzeitpraxis mit anschl. Facharbeit habe ich immer wieder Zweifel, ob ich ein guter Erzieher bin. Meine Anleiterin zu dieser Äußerung meinerseits (believe it or not): "Thorsten, ich glaube an dich und weiß, dass du das kannst." und das obwohl sie sich ebenfalls noch nicht sicher sein kann. Sowas nennt man Vertrauen und das wollte ich zum Ausdruck bringen.
Das mit dem Hammer ist für die Crew, um zuversicht zu signalisieren. Wie es in ihr aussieht ist eine andere Sache. Aber vor der Crew muss sie hart bleiben oder zumindest so erscheinen. Nichts anderes wollte ich damit ausdrücken.
Aus meiner Sicht kein Widerspruch.

Zitat
Wo du dir selbst etwas ein Bein stellst ist IMO, wenn du Personen (den sicheren Tod vor Augen) noch markige Sprüche in den Mund legst (Lisa Graves). Ich bin überzeugt, dass die sehr Vieles gesagt hätte in der Situation, aber kaum das und kaum so.

Das ist wohl wahr.
Mein Hang zur epischen Übertreibung, spielt mir manchmal Streiche.

Zitat
Ebenso dabei - denn ich weiß, dass du keine Mary-Sues einbaust - dass du Begriffe verwendest, die einen Mary-Sue-Verdacht aufkommen lassen könnten.
Sicher: Ein weiblicher Commander kann natürlich Model-Maße haben. Besser klingt es, sie als hübsch zu bezeichnen mit einer sehr guten (athletischen, weiblichen, sportlichen, whatever...) Figur. Das klingt nicht ganz so wild.
Ebenfalls: Harris fliegt die ESCORT virtuos. Kann er auch.
"Mit dem Geschick eines erfahrenen (sehr begabten) Steuermanns, das er sich über die letzten Jahre (oder: seit seinem ersten Shuttleflug) erworben hat." kling hier hingegen weniger abgehoben.

Ich wollte damit klar machen, dass es eine wahrlich wunderschöne Frau ist. Ich bin da wohl ein wenig übereifrig gewesen.
Aber du hast schon Recht.

Zitat
Eine Falle in die man gerne tappt ist, allen Leuten, auch wenn sie nur einmal durch das Bild laufen, Namen zu verpassen. Früher ist mir das selbst oft nicht aufgefallen, doch irgendwann schwirrt einem der Kopf, wenn man mit Namen bombardiert wird, die man vielleicht nicht braucht - und es stört irgendwann Lesefluss (denn man erwartet, dass da noch was folgt und merkt sich den Freund - tut es aber nicht und man hat sich den Namen vergeblich gemerkt).
Das Beispiel der Geschichte ist der Transporter-Chief am Schluss. Schön, dass er einen Namen hat - aber wissen muss ich den für diese Geschichte, da er nur einmal kurz durchs Bild huscht wirklich nicht. Mit so etwas nimmst du den Fokus von den wichtigen Personen - das sind hier eh schon reichlich. Würde ich jetzt weniger vertraut sein mit deinem Verse, als ich es bin, dann hätte ich Probleme bekommen bei der Musik zu bleiben, da permanent neu auftauchende Namen von den eigentlichen Protagonisten ablenken.
Ich selbst musste mir das auch erst mühsam abgewöhnen. Bei meinem letzten Stoßtrupp in ICICLE-5 (50 Leute) habe ich gerade mal knapp 10 Leute namentlich benannt (wenn es so viele sind) - der Rest läuft einfach mit durch die Gewölbe... Schon deswegen, weil ich die Captains der 10 Schiffe vorstellen wollte, deren Schiffe an der Gesamtaktion beteiligt sind, und ich auch hier und da einen Namen bei deren Brückencrews nennen musste - nicht zu Vergessen das Wissenschaftsteam auf der OBERON. Da ufert es schnell mal aus.

Funktioniert so aber auch bei Game of Thrones und ich habe die Erfahrung gemacht, dass das einen in die Lage versetzt, den Leser blitzschnell zu überrumpeln. Wenn ich den Dingen oder den Personen einen Namen gebe und sie zwei Minuten später draufgehen, hatte der Leser zwei Minuten Zeit, eine Beziehung zu den Charakteren aufzubauen und wird von deren Ableben überrumpelt. So meine Theorie. Normalerweise gebe ich nur den gerade wichtigen Personen Namen. Das war imo mein erstes Mal und ich muss sagen, ich bin damit sehr zufrieden. Das macht das ganze imo konsistenter.

Zitat
Geschmunzelt habe ich bei der USS ENDEAVOUR und Gardner. Eine ENDEAVOUR habe ich seit 2012 in ICICLE, da ich, auf der Suche nach einem neuen Namen, diesen - auch canonischen vorkommenden - Schiffsnamen ziemlich gut fand. Der gehört irgendwie dazu.
Jeffrey Gardner ist schon älter und ich fand es passend, dass dieser Gardner hier noch mal mit seinem letzten Atemzug konterte... ;) (Bei "Ramsey" hatte ich gehofft den Vornamen zu erfahren und dass es "Bill" sei... ;) :D)
Ebenfalls geschmunzelt habe ich bei "Gewitterhexe". Vor Jahren habe ich diesen Begriff für Alynna Nechayev geprägt und ich finde es irgendwie amüsant ihn nun auch woanders wiederzufinden.

Die ENDEAVOUR gehört auch für mich zu ST dazu und ich verehre sowohl die CHALLENGER Crew, als auch die der COLUMBIA und so auch die der ENDEAVOUR, so gesehen ist diese Paralelle zwischen uns beiden nachvollziehbar, falls du darauf anspielst. Falls nicht umso besser.

Gardner und Ramsey: Gardner kenne ich von dir durchaus und ich dachte kurz daran aber es ist ein gängiger Name und hat nix mit deinem oder dem aus Enterprise am Hut. Einen Ramsey kenne ich von dir zum Beispiel nicht, da ich schon seit Ewigkeiten nix mehr von dir gelesen habe. Beide Namen klingen gut, was soll ich sagen?
Ich möchte nur gleich zu beginn jedes Missverständnis ausräumen. Ich bin da ein wenig sensibel. Sie Gardner gehört zwar zum Canon und sind darüberhinaus ganz normale Eigennamen wie sie jeder Hinz und Kunz haben kann und dürfen somit von jedem benutzt werden.

Also dass du das Wort Gewitterhexe geprägt haben willst, wage ich respektvoll zu bezweifeln.
Das ist gängiger, jahrhundertealter Sprachgebrauch aus dem deutschen Wortschatz und ich werde mich dafür bei allem Respekt nicht rechtfertigen. Man darf das Wort verwenden, zumal ich keineswegs mehr weiß, wann du das und wie verwendet hast. Klar, ich hätte Dunnigan, Xatanis auch "Donnerziege" nennen können, aber ich kam von ganz alleine auf das Wort, denn ich benutze es persönlich auch im Alltag: http://de.wikipedia.org/wiki/Gewitterhexe meine Metapher passt auf Xatanis genauso, wie deine wohl auf deinen Charakter.
Also keine "Urheberrechtsverletzung", wenn dann liegen die Rechte in den Alpen.  ;D
Nichts für ungut.

Aber es freut mich, dass dich das amüsiert hat.

Es ist eben manchmal so, dass zwei Gehirne auf gleiche Gedanken kommen können. Wie sonst soll es möglich sein, dass ein Mann einen Satz beginnt und ein anderer ihn beendet.  :D

Zitat
Fazit:
- Eine spannende Geschichte.
- Eine sehr gut vorbereitete Geschichte (bei der ich natürlich ahne, wie sie im Kern weitergeht, da ich UO gut kenne) auf deren ebenso spannende Fortsetzung ich hoffe.
- Eine Geschichte deren Raumgefechte mich über weite Strecken (abgesehen von der einen oder anderen Fehltaktik) sehr überzeugt haben. Das ist eine deiner Stärken.
- Eine Geschichte mit kleineren Mankos, die du IMO schon vor mehreren Jahren hättest abstellen können - und wo du möglicherweise mal schauen solltest, ob du das nicht doch besser kannst, wovon ich fest überzeugt bin.

Vielen Dank für das Lob und ich versuche mich weiter zu steigern.

Gruß
J.J.

« Letzte Änderung: August 12, 2014, 01:22:03 Vormittag von Fleetadmiral J.J. Belar »