Neuigkeiten

:writer: Noch auf der Suche nach der passenden Inspiration für den Dezember? Dann mach mit beim Trekzember! :xmas-tree:

Thema: Der Humor in einer Geschichte  (Gelesen 1516 mal)

ulimann644

  • Serious Andorian
  • Commander
  • *****
  • Beiträge: 3258
  • a.k.a. Code Blau
    • RED UNIVERSE
Der Humor in einer Geschichte
« am: September 06, 2013, 01:59:51 Nachmittag »
Der ein oder andere FF-Autor hat das schon mal erlebt: Man will eine lustige Szene oder Geschichte schreiben, aber die Ideen dazu fehlen.

Natürlich ist es von Vorteil, wenn die Geschichte, oder Szene, selbst auf den Leser komisch wirkt. Oft reicht aber auch eine kleine Veränderung eines normalen Satzes, um daraus eine humorvolle Bemerkung zu machen. Zwei Beispiele dazu:

In ihm keimte die trügerische Hoffnung, dass nicht jeder seiner Partner ein Verräter war, sondern wenigstens einer von ihnen loyal zu ihm stand.

Jetzt die kleine Veränderung, die diesem Satz Humor verleiht:

Er hegte die trügerische Hoffnung, dass nicht jeder seiner Partner ein Judas Iscariot war, sondern wenigstens einer von ihnen ein Pontius Pilatus, der seine Hände in Unschuld waschen konnte. Diese Hoffnung keimte, wuchs, blühte, und verdorrte...

Ein zweites Beispiel. Man lässt einen Satz nicht einfach stehen, sondern kommt noch einmal darauf zurück:

Er sah kein Licht am Ende des Tunnels...

Um diesen Satz als Einleitung für einen Gag zu nutzen fügt man später, nachdem sich die Lage eher verschlimmert, denn verbessert, hat, einfach ein:

Er hatte sich geirrt. Es GAB ein Licht am Ende des Tunnels, und es stammte von einem Flammenwerfer.

Wie handelt ihr das? Schreibt ihr bewusst solche humoristischen Einlagen, oder passiert das eher spontan, oder gar unbeabsichtigt, wie folgende beiden Sätze, die ich hinter einander gesetzt habe, ohne zunächst etwas dabei zu bemerken:

Der Fahrtwind blies ihm, durch das heruntergelassene Seitenfenster, ins Gesicht.
Seine Gedanken wirbelten durcheinander... (Vermutlich wegen des Fahrtwindes... :D )


Bemerkt habe ich den (ungewollten) Gag erst viel später.




Titel geändert von [Autorentipps] 10. Der Humor in einer Geschichte in Der Humor in einer Geschichte. mod/VGer.
« Letzte Änderung: Dezember 05, 2014, 12:02:50 Vormittag von VGer »

Oriane

  • Commander
  • ****
  • Commodore
  • Beiträge: 2348
RE: [Autorentipps] 10. Der Humor in einer Geschichte
« Antwort #1 am: September 06, 2013, 03:04:20 Nachmittag »
Ich überlege mir nie wirklich, och jetzt schreib ich mal was lustiges. Das funktioniert bei mir nicht. Das passiert eher intuitiv, wenn es gerade in die Geschichte passt. In meiner eigenen Sci-Fi Welt ist für diesen zufälligen Humor z.B. viel Platz.
Ganz wichtig ist aber auch der Protagonist. Der bietet bei mir auch viel Spielraum für verrücktes Zeug.
Ich persönlich mag diese Art von Humor, die nicht direkt witzig ist, sondern wo man etwas liest, es dann nochmal lesen muss und dann die erstmal diese Reaktion :crazy: kommt. Es geht mir um ungewöhnliche Ideen, nicht darum, dass man vor dem Bildschirm sitzt und sich totlacht. Das funktioniert nur selten, habe ich festgestellt. (Terry Pratchett macht das sehr gut :D )

Schafi95

  • Putzschaf
  • Commander
  • *****
  • Beiträge: 5168
RE: [Autorentipps] 10. Der Humor in einer Geschichte
« Antwort #2 am: September 06, 2013, 05:28:07 Nachmittag »
Ich lege es eigentlich nicht darauf an, übermäßig Humor in meine FFs einzubringen, zumal zumindest in 'Valiant' übertriebener Humor irgendwie unpassend wäre.
Ich versuche eher, meinen Charakteren hin und wieder einen Spruch in den Mund zu legen, von dem ich hoffe, dass er meine Leser wenigstens ein ganz kleines bisschen zum Schmunzeln bringt.

ulimann644

  • Serious Andorian
  • Commander
  • *****
  • Beiträge: 3258
  • a.k.a. Code Blau
    • RED UNIVERSE
RE: [Autorentipps] 10. Der Humor in einer Geschichte
« Antwort #3 am: September 06, 2013, 11:54:37 Nachmittag »
Zitat von: 'Oriane' pid='7116' dateline='1378472660'

Ich überlege mir nie wirklich, och jetzt schreib ich mal was lustiges. Das funktioniert bei mir nicht. Das passiert eher intuitiv, wenn es gerade in die Geschichte passt.


Ich selbst hatte die zweite ICICLE Episode von vornherein als Folge geplant, in der es einige abgedrehte Situationen geben sollte. Ich gebe zu das ist irgendwie kompliziert, gerade dann wenn die komplette Episode NICHT eine Satire ergeben soll.
Am Ende war ich ganz zufrieden mit dem dortigen Humor - ohne Planung hätte er aber so nicht funktioniert, glaube ich.

VGer

  • Mother of Madness
  • Commander
  • *****
  • Beiträge: 4102
  • ...què divertit lo qu'escric quan estic avorrit...
Antw:[Autorentipps] 10. Der Humor in einer Geschichte
« Antwort #4 am: Dezember 01, 2014, 10:35:31 Nachmittag »
Thema verschoben von Schmökerecke nach Schreibtisch. mod/VGer.

YKirk

  • Ensign
  • **
  • Beiträge: 343
    • http://meine-fanfiction.de/
Antw:Der Humor in einer Geschichte
« Antwort #5 am: Januar 15, 2018, 07:34:42 Vormittag »
Also ich habe in meiner Aktuellen Geschichte deren Beziehung etwa Pille und Spock entspricht. Der eine nimmt nicht alles super ernst und für den anderen gibts nichts wichtigeres als den Job. Das da (wie bei Pille/Spock) der ein oder andere Spruch samt Kontra von ganz alleine kommt.

Drago

  • Lieutenant Commander
  • ****
  • Beiträge: 834
  • Die Feder ist Mächtiger als das Schwert
Antw:Der Humor in einer Geschichte
« Antwort #6 am: Januar 15, 2018, 06:30:03 Nachmittag »
Bei mir ist das so, wie bei Oriane. Planen kann ich das nicht so richtig. Aber ich hab, wenn ich grad beim Schreiben bin, ein recht gutes Gespür dafür, welche Worte welche Wirkung auf den Leser haben, so wie dus auch beschreibst Ulli. Wenn es lustig werden soll... dann passiert das meist einfach.
Ich weiß auch nicht, ob man ne Essensschlacht in der Kombüse wirklich planen kann, dafür musst du einfach ein bisschen verrückt sein...  ;D

BlueScullyZ

  • Lieutenant
  • ***
  • Beiträge: 580
Antw:Der Humor in einer Geschichte
« Antwort #7 am: Januar 15, 2018, 09:40:33 Nachmittag »
@Drago
Ich weiß nicht, ob ich Leute für verrückt erklären soll, wenn sie Witze planen oder sie für genial halten soll, weil sie das können! o.O

Ich schließ mich Drago und YKirk an. Die besten Klopper sind mir bisher entweder aus der Situation heraus auf Papier gekommen oder durch die Dynamik zweier Personen. Und YKirks Beispiel - Spock und McCoy - ist da ein wunderbares!
Allerdings kommt es auch vor, dass mir (lustige) Szenen unterwegs einfallen, wenn ich nicht gerade schreibe. Die werden dann notiert und ich plane drumherum, wie ich die Szene einbauen könnte. Aber Witz planen, kann ich nicht. Wenn ich das versuche, geht das in die Hose. Dafür brauch ich einfach die richtigen Charaktere. Da gehts mir wie Oriane. Wenn ich mir vornehme, was Lustiges zu schreiben, wird das ein literarischer Krampf, aber nicht lustig.

Gabi

Antw:Der Humor in einer Geschichte
« Antwort #8 am: Januar 15, 2018, 10:38:28 Nachmittag »
Ich bin da auch eher der Meinung, dass Humor nicht groß planbar ist. Ich würde sagen, dass ich ganz gut im Schreiben von dezent humoristischem Stil bin, aber das ergibt sich immer aus der Situation heraus. Geplant habe ich das noch nie. Es gibt einfach Charaktere, die bringen das mit sich. Einer meiner OCs ist so jemand, oder jetzt von Discovery Paul Stamets, das sind Charaktere, die in der Hinsicht ganz großartig zu schreiben sind.

BlueScullyZ

  • Lieutenant
  • ***
  • Beiträge: 580
Antw:Der Humor in einer Geschichte
« Antwort #9 am: Januar 16, 2018, 06:49:49 Vormittag »
@Gabi
Wobei es bei den Charakteren ja auch noch Unterschiede gibt, die beeinflussen, welche Art von Humor am Ende bei rumkommt. Bei Staments ist es vor allem Situationskomik oder seine Misantropen-Sprüche, die er meistens gar nicht komisch findet und die in Teilen meine McCoy-Interpretation überbieten xD (Und ohne Culbers Reaktionen wär manche Szene nur halb so lustig gewesen.)
Der ein oder anderen ist dafür für nen bissigen oder zweideutigen Spruch gut, den andere dann wieder nicht witzig finden, aber er selbst (und evtl. der Leser). Da hat ja auch jeder Charakter seinen eigenen Humor und dann noch den Humor den er mitbringt, ohne humorvoll sein zu wollen.

Gabi

Antw:Der Humor in einer Geschichte
« Antwort #10 am: Januar 16, 2018, 09:36:21 Vormittag »
@Scully: Ja, das meine ich - es ist die Art der Charaktere, die den Humor bringt. Der Charakter selbst muss nicht humorvoll sein (das würde z.B. sicherlich niemand jemals von Stamets behaupten. Der ist alles, aber sicherlich nicht humorvoll). Aber die Art, wie er sich gibt, wie er mit seiner Umwelt interagiert, das sorgt für den Humor. Worf wäre auch so ein Beispiel - der geht ja auch zum Lachen in den Keller, aber durch seine Art kann gut Situationskomik aufkommen.

Persephone

  • Ensign
  • **
  • Beiträge: 105
  • Captain Kirk hat immer Brückentag
Antw:Der Humor in einer Geschichte
« Antwort #11 am: Januar 16, 2018, 02:23:37 Nachmittag »
Ich plane Humor auch nie. Hut ab, wer das kann (und auch wirklich noch witzig ist!). Bei mir ergibt es sich auch aus der Situation heraus. Außerdem bin ich ein Fan von trockenem Humor. Vor allem in Dialogen. Ab und an gelingt es mir sicher auch bei einer Situationsbeschreibung, aber das eher selten. Auf Krampf humorvoll sein wirkt auf mich dann auch sehr steif. Deswegen lasse ich es.
In meiner aktuellen Story, an der ich sitze, sind es auch eher die Charaktere, die - sogar von mir ungewollt und teilweise unbemerkt - doch ab und zu kleine Sternstunden in ihren Dialogen haben.

ulimann644

  • Serious Andorian
  • Commander
  • *****
  • Beiträge: 3258
  • a.k.a. Code Blau
    • RED UNIVERSE
Antw:Der Humor in einer Geschichte
« Antwort #12 am: Januar 16, 2018, 10:30:27 Nachmittag »
Bei mir ist das so, wie bei Oriane. Planen kann ich das nicht so richtig. Aber ich hab, wenn ich grad beim Schreiben bin, ein recht gutes Gespür dafür, welche Worte welche Wirkung auf den Leser haben, so wie dus auch beschreibst Ulli. Wenn es lustig werden soll... dann passiert das meist einfach.
Ich weiß auch nicht, ob man ne Essensschlacht in der Kombüse wirklich planen kann, dafür musst du einfach ein bisschen verrückt sein...  ;D

Es gibt verschiedene Formen von Humor, und abhängig von der Art und Weise passieren Dinge, oder aber man muss nachhelfen (mit besonderer Betonung auf MUSS).
Humoristische Szenen in einer normalen Episode plane ich nicht ein, die ergeben sich aus der Szene heraus. Das ist ein Kann, aber eben kein Muss.

Anders ist es, wenn es von vornherein eine Episode sein soll, in der eben der Humor speziell eine besondere Rolle spielen soll.
Es können zwei Leute denselben Witz erzählen - und trotzdem brüllst du bei dem einen Scheiße, und bei dem Anderen lässt es dich völlig kalt. Grund: Einen Witz punktgenau zu erzählen funktioniert nicht aus dem Stehgreif heraus. Da ist (besonders bei einer Satire) Akribie vonnöten.

Bei der ICICLE Episode "Freundschaften" wäre nicht viel ohne eine entsprechende Planung gegangen, denn weder die Szene auf dem Golfplatz, noch die im Hotel, oder bei den Mancharellas Zuhause wäre mal eben so aus dem Ärmel zu schütteln gewesen. Bei anderen Episoden ist der Humor zumeist spontan durch eine Idee, während des Schreibens an einer Szene - oder bei der Vorstellung, wie sie ablaufen könnte - entstanden.

Um das obige Beispiel aufzugreifen: Eine Tortenschlacht würde ich nie im Detail planen, da reicht das, was einem spontan einfällt. Bei einer Szene, in der sich der Humor hingegen durch eine besondere Wortwahl, oder ein Nachlegen nach einer kleinen Vorbereitung ergibt - da würde ich NUR geplant vorgehen. Beispiel aus einer ICICLE-Episode, in der Quark sich zunächst über die "Schnüffelei" aufregt - um dann kurz darauf nochmal erzürnt nachzulegen. Solche Szenen bedürfen halt der Planung:

„Ich habe aber etwas gegen diese ständige Schnüffelei. Sie sollten mittlerweile wissen, dass ich mein Geld auf ehrliche Art verdiene.“
   „Nach den Bestimmungen der Sternenflotte, oder nach denen der Ferengi?“, konterte der Lieutenant-Commander ruhig und hob die dichten, schwarzen Augenbrauen, die eigenartig zu seinen eisgrauen Augen kontrastierten. „Wenn Sie nichts zu verbergen haben, dann verstehe ich den ganzen Aufstand nicht, den Sie hier verursachen.“
   „Das ist immer noch meine Bar und da tobe ich, wie es mir beliebt!“ regte sich der Ferengi weiter auf.
   „Ich habe Sie lediglich gebeten einen Blick in ihre Lagerräume werfen zu dürfen, so wie in alle anderen Lagerräume auch“, entgegnete der Chef der Sicherheit auf DS9 entsagungsvoll. „Nur deswegen bin ich hier.“
   „Und ihr Inspektionsteam haben Sie auch gleich mitgebracht!“, regte sich Quark, bei einem schnellen Blick auf den Gang des Promenadendecks auf.
   „Das gehört zur Routine der Stationssicherheit“, versetzte der Offizier.
   „Zur Schnüffelei gehört das!“, explodierte der Ferengi...
« Letzte Änderung: Januar 16, 2018, 10:32:14 Nachmittag von ulimann644 »

BlueScullyZ

  • Lieutenant
  • ***
  • Beiträge: 580
Antw:Der Humor in einer Geschichte
« Antwort #13 am: Januar 18, 2018, 06:56:24 Vormittag »
Gerade wenn es um Wortwahl und Situationskomik geht, bin ich hoffnungslos verloren, sollte ich anfangen zu planen. Entweder habe ich vorher schon die Pointe im Kopf und kann sie höchstens noch ausbauen, verfeinern, verdeutlichen, Handlung drumrum bauen bzw. schlussendlich ausformulieren, oder ich lasse Vorhandenes sich zuspitzen. Was aber nie und nimmer funktionieren wird: "Ich brauche hier in dieser Szene, in der nicht der Ansatz einer Pointe ist, einen Witz! Jetzt und sofort. Egal, was meine Charaktere dazu sagen, ich brauch hier nen Lacher." Das wird nie funktionieren. Und wenn wir da bei Beispielen sind:

„Sie können das!“ Überrascht sah Schwester Chapel zu Hogan. Diesmal meinte er es nicht ironisch, sondern vollkommen ernst. „Ich hätte Sie sonst wohl kaum darum gebeten.“
Ein dankbares Lächeln stahl sich auf Chapels Lippen, welches von der Schutzmaske gut verdeckt wurde, aber dennoch standen ihr die Tränen der Verzweiflung in den Augen und ihre [Schutzb]rille lief Gefahr, von innen zu beschlagen.
„Und Sie haben da ein dankbares Übungsobjekt vor sich. Sie sind vielleicht keine Ärztin, aber eine wirklich gute Krankenschwester, das kriegen Sie hin“, versprach Hogan. „Fast nur wenig durchblutetes Bindegewebe, kaum Nervenenden, Sie können eigentlich gar nichts falsch machen, wenn Sie die Pinzette nicht mit dem Skalpell verwechseln.“ Das machte ihr tatsächlich etwas Mut. „Nur fürs Protokoll, Sie brauchen das Ding, das nicht scharf ist und zwei Enden hat.“
Mit einem Räuspern vertrieb Chapel das Lächeln aus ihrem Gesicht. Dieser Hund!

Chaos gegen Sternenmut - Kapitel "Teampsychologie"

Das könnte ich niemals planen. Das ... passiert. Und jede andere Erklärung würde Chapel mir in diesem Fall auch niemals verzeihen. Insgesamt ist sie von Hogan nicht gerade angetan ...
« Letzte Änderung: Januar 18, 2018, 07:02:18 Vormittag von BlueScullyZ »

ulimann644

  • Serious Andorian
  • Commander
  • *****
  • Beiträge: 3258
  • a.k.a. Code Blau
    • RED UNIVERSE
Antw:Der Humor in einer Geschichte
« Antwort #14 am: Januar 18, 2018, 01:31:00 Nachmittag »
Das könnte ich niemals planen. Das ... passiert.

Was vermutlich der Grund war, weshalb ich gerade eben keine Miene verzogen habe. :-\

Ich denke, dass bei dieser Diskussion "gezielt planen" wieder einmal mit "Alles und Jedes verzweifelt planen" verwechselt wird.
Bei ersterem Ansatz wird NUR da gezielt geplant, wo es vonnöten ist - bei letzterem brechen sich die meisten Leute einen ab und wundern sich dann auch noch. Ich verstehe auch nicht, warum bei so vielen Leuten das Wort Planung = Antichrist bedeutet. Denn auch wer eine Szene lediglich in seiner Vorstellung durchspielt, bevor er/sie die Szene schreibt, der plant.

BTW: Fragt doch mal einen Stand-Up-Comedian oder die Freunde von Sendungen, wie der "heute-show". Da geht aber mal gar nichts, ohne akribische Planung. Da entsteht KEIN Gag plötzlich aus dem Stehgreif. Weil diese Leute ihren Job können und deshalb wissen, WARUM Planung so wichtig ist, bei einer humoristischen Erzählung. Oder beim humoristischen Erzählen.
Und ja: Es gibt natürlich auch Situationskomik - aber der wirklich feinsinnige Humor in einer Geschichte ensteht halt etwas anders.