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Thema: 3D Drucker Urvater des Industriellen Replikator?  (Gelesen 1487 mal)

TrekMan

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3D Drucker Urvater des Industriellen Replikator?
« am: August 28, 2013, 10:47:44 Nachmittag »
Zitat
Raketenteil aus dem 3D-Drucker
28.08.2013, 12:41 Uhr | dpa

Stoßstangen, Prothesen oder Pistolen: Mit Hilfe von 3D-Druckern können ganz unterschiedliche Teile hergestellt werden. Jetzt hat die US-Raumfahrtbehörde Nasa erfolgreich ein so produziertes Triebwerksteil getestet.

Die Einspritzdüse sei das bislang größte geprüfte Raketentriebwerksteil aus einem 3D-Drucker, teilte die Nasa in Washington mit.

Kosten der Flug-Ausrüstung können reduziert werden

Bei dem Test seien flüssiger Sauerstoff und gasförmiger Wasserstoff durch die Düse geleitet und eine sehr starke Antriebskraft erzeugt worden. Die aus zwei ausgedruckten Einzelteilen zusammengesetzte Düse besteht aus einem Pulvergemisch aus Nickel und Chrom, das ein Laser zuvor in einem 3D-Drucker verschmolzen hatte.

"Dieser erfolgreiche Test bringt uns einen großen Schritt weiter zu beweisen, dass diese innovative Technologie benutzt werden kann, um die Kosten der Flug-Ausrüstung zu reduzieren", sagte Nasa-Manager Chris Singer.

Wie eine Computer-gesteuerte Heißklebepistole

Die 3D-Druck-Technologie gibt es schon seit Längerem. So produzieren Autohersteller oder Luftfahrtunternehmen auf diese Weise Stoßstangen oder Flugzeugteile auf Basis von Kunststoff oder Metallen wie etwa Titan. Durch die neuen Möglichkeiten der Formgebung sind die Bauteile sehr leicht und gleichzeitig extrem stabil.

Auch die Nasa benutzt die Drucker schon länger. Die einfachsten Modelle funktionieren wie eine vom Computer gesteuerte Heißklebepistole. Eine Heizdüse lässt das Ausgangsmaterial schmelzen und presst es in dünnen Schichten übereinander. So türmen sich die einzelnen Lagen nach und nach zu einem Objekt auf.

Bauplan für eine Pistole veröffentlicht

Für Aufsehen sorgte im Mai ein Student aus Texas, der im Internet den Bauplan für eine Pistole aus dem 3D-Drucker veröffentlichte. Weil die Waffe mit dem Namen "Liberator" (Befreier) fast vollständig aus Kunststoff bestand, hätte sie möglicherweise Sicherheitsschleusen etwa an Flughäfen unbemerkt passieren können. Auf Druck der US-Sicherheitsbehörden wurde die Anleitung aus dem Internet entfernt.


Betrachtet man die Funktionsweise eines Replikators, der auf der Quantenebene aus Recyclingmaterial komplexe Moleküle zu Bauteilen, egal welche Form und Größe zusammen setzen kann, könnte man auf die Idee kommen, das der 3D Drucker so etwas wie ein entfernter Vorfahre ist. Auf der Arbeit haben einen solchen 3D Drucker zu Versuchszwecken. Zahnräder, Wellen, Plaketten egal was kann mit dem kleinen Ding für 800 Euro anfertigen. Diese Dinge sind zwar nur aus Kunststoff, aber wir können sie selbst auf Maß anfertigen ohne über eine Werkstatt gehen zu müssen.  

Wenn man jetzt bedenkt, was diese Dinger zu Leisten vermögen ist kein Wunder, dass sie sich verbreiten. Was mir nur Sorge macht, dass man auf Dauer diese Geräte pervertieren kann. Diese Kunststoffwaffe ist ja nur ein Fingerzeig gewesen. Ich bin gespannt wie es weiter geht, wollen wir hoffen, dass diese Geräte nicht irgendwann auf einer Bannliste landen.

Ranya

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RE: 3D Drucker Urvater des Industriellen Replikator?
« Antwort #1 am: August 28, 2013, 10:49:08 Nachmittag »
Ironischerweise hab ich mir das schon gedacht, als ich die Funktionsweise eines 3D-Druckers das erste Mal bei "The Big Bang Theory" gesehen habe.

Oriane

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RE: 3D Drucker Urvater des Industriellen Replikator?
« Antwort #2 am: August 28, 2013, 10:54:33 Nachmittag »
Man hat auch schon ganze Körperteile mit einem 3D Drucker nachbilden können. Dazu hat man dann Gewebe Schicht für Schicht aufeinandergedruckt.

Aber bis zum Replikator dürfte es noch eine gaaaanze Weile dauern ;)

Schafi95

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RE: 3D Drucker Urvater des Industriellen Replikator?
« Antwort #3 am: August 28, 2013, 10:57:49 Nachmittag »
Zitat von: 'Oriane' pid='6235' dateline='1377723273'

Man hat auch schon ganze Körperteile mit einem 3D Drucker nachbilden können. Dazu hat man dann Gewebe Schicht für Schicht aufeinandergedruckt.

Aber bis zum Replikator dürfte es noch eine gaaaanze Weile dauern ;)


Also ich habe nur gehört, dass man damit das "Grundgerüst" eines Knochens produziert hat. Die Blutkörperchen bildenden Gewebe musste man dann noch in einem weiteren Arbeitsgang auf dem Grundgerüst ansiedeln.
"Körperteile" ist vielleicht auch der falsche Begriff, da du mit einem 3D-Drucker ja keine lebenden Zellen herstellen kannst.

Oriane

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RE: 3D Drucker Urvater des Industriellen Replikator?
« Antwort #4 am: August 28, 2013, 11:01:52 Nachmittag »
Zitat von: 'Schafi95' pid='6239' dateline='1377723469'

Zitat von: 'Oriane' pid='6235' dateline='1377723273'

Man hat auch schon ganze Körperteile mit einem 3D Drucker nachbilden können. Dazu hat man dann Gewebe Schicht für Schicht aufeinandergedruckt.

Aber bis zum Replikator dürfte es noch eine gaaaanze Weile dauern ;)


Also ich habe nur gehört, dass man damit das "Grundgerüst" eines Knochens produziert hat. Die Blutkörperchen bildenden Gewebe musste man dann noch in einem weiteren Arbeitsgang auf dem Grundgerüst ansiedeln.
"Körperteile" ist vielleicht auch der falsche Begriff, da du mit einem 3D-Drucker ja keine lebenden Zellen herstellen kannst.


Hast recht, der Begriff Körperteil passt noch nicht ganz, es ist im Prinzip nur aufgeschichtetes Gewebe mit Spuren der DNA des Patienten. (Ich hab nur das Beispiel eines Ohrs gesehen, innere Organe sind da wohl nicht mit einbegriffen) Ob es wirklich lebt ist eine andere Frage. Vermutlich tut es das nicht.

Schafi95

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RE: 3D Drucker Urvater des Industriellen Replikator?
« Antwort #5 am: August 28, 2013, 11:04:12 Nachmittag »
Zitat von: 'Oriane' pid='6245' dateline='1377723712'

Zitat von: 'Schafi95' pid='6239' dateline='1377723469'

Zitat von: 'Oriane' pid='6235' dateline='1377723273'

Man hat auch schon ganze Körperteile mit einem 3D Drucker nachbilden können. Dazu hat man dann Gewebe Schicht für Schicht aufeinandergedruckt.

Aber bis zum Replikator dürfte es noch eine gaaaanze Weile dauern ;)


Also ich habe nur gehört, dass man damit das "Grundgerüst" eines Knochens produziert hat. Die Blutkörperchen bildenden Gewebe musste man dann noch in einem weiteren Arbeitsgang auf dem Grundgerüst ansiedeln.
"Körperteile" ist vielleicht auch der falsche Begriff, da du mit einem 3D-Drucker ja keine lebenden Zellen herstellen kannst.


Hast recht, der Begriff Körperteil passt noch nicht ganz, es ist im Prinzip nur aufgeschichtetes Gewebe mit Spuren der DNA des Patienten. (Ich hab nur das Beispiel eines Ohrs gesehen, innere Organe sind da wohl nicht mit einbegriffen) Ob es wirklich lebt ist eine andere Frage. Vermutlich tut es das nicht.


Bezüglich Ohren wusste ich bis jetzt nur, dass man den entsprechenden Knorpel in der Petrischale züchten kann.

Oriane

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RE: 3D Drucker Urvater des Industriellen Replikator?
« Antwort #6 am: August 28, 2013, 11:10:33 Nachmittag »
Tja, du kannst sie auch fertig frisch gedruckt haben ^^ Irgendwie ist das eine gruselige Vorstellung, aber natürlich eine enorme Möglichkeit

Schafi95

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RE: 3D Drucker Urvater des Industriellen Replikator?
« Antwort #7 am: August 28, 2013, 11:15:46 Nachmittag »
Zitat von: 'Oriane' pid='6249' dateline='1377724233'

Tja, du kannst sie auch fertig frisch gedruckt haben ^^ Irgendwie ist das eine gruselige Vorstellung, aber natürlich eine enorme Möglichkeit


Auf jeden Fall. Wenn ich ehrlich bin, hoffe ich insgeheim auch, dass wir irgendwann so weit sind, dass Doktor McCoy mit seinem "Salzstreuer" Krankheiten diagnostizieren kann.
Leider ist der 3D-Druck im Moment noch extrem teuer und zeitaufwendig. Aber ich denke, es lohnt sich auf jeden Fall, da weiter dran zu arbeiten.
Da fällt mir auch gerade ein: Gab es nicht in einem der Jurassic-Park-Filme einen Auftritt eines 3D-Druckers? Ich meine, es wäre zu Beginn des dritten Films gewesen, als die damit einen Dinoschädel oder so etwas herstellten :help:

Oriane

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RE: 3D Drucker Urvater des Industriellen Replikator?
« Antwort #8 am: August 28, 2013, 11:20:57 Nachmittag »
Zitat von: 'Schafi95' pid='6253' dateline='1377724546'

Auf jeden Fall. Wenn ich ehrlich bin, hoffe ich insgeheim auch, dass wir irgendwann so weit sind, dass Doktor McCoy mit seinem "Salzstreuer" Krankheiten diagnostizieren kann.
Leider ist der 3D-Druck im Moment noch extrem teuer und zeitaufwendig. Aber ich denke, es lohnt sich auf jeden Fall, da weiter dran zu arbeiten.
Da fällt mir auch gerade ein: Gab es nicht in einem der Jurassic-Park-Filme einen Auftritt eines 3D-Druckers? Ich meine, es wäre zu Beginn des dritten Films gewesen, als die damit einen Dinoschädel oder so etwas herstellten :help:


ich meine mal gelesen zu haben, dass jemand einen kompletten medizinischen Trikorder (das alte Kasten-Model mit Salzstreuer) gebastelt hat, der dich wirklich nach heutigen Möglichkeiten untersucht und dann eine Diagnose ausspuckt. (Die allerdings etwas zweifelhaft sein könnte... *hust* )

So teuer ist er mit Plastik gar nicht mehr. Eine Freundin von mir hat mit ihrer Projektkurs-Schülerfirma billig so Kopfhörerkabelaufroller (haben die nen Namen?!) gedruckt und verkauft.

Was den Film angeht...hab ich nicht gesehen, kann ich nix zu sagen ;)

Ranya

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RE: 3D Drucker Urvater des Industriellen Replikator?
« Antwort #9 am: August 28, 2013, 11:28:49 Nachmittag »
Zitat von: 'Oriane' pid='6257' dateline='1377724857'

ich meine mal gelesen zu haben, dass jemand einen kompletten medizinischen Trikorder (das alte Kasten-Model mit Salzstreuer) gebastelt hat, der dich wirklich nach heutigen Möglichkeiten untersucht und dann eine Diagnose ausspuckt. (Die allerdings etwas zweifelhaft sein könnte... *hust* )

Das Thema mit dem Trikorder haben wir bereits in diesem Forum angeschnitten. Verlegt das in das andere Thema, wenn ihr darüber weiter reden wollte.
Danke schön :)