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Thema: Wie produziert man eine STAR TREK Serie im 21. Jhd. - Eine Satire  (Gelesen 554 mal)

ulimann644

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Wie produziert man eine STAR TREK Serie im 21. Jhd. - Eine Satire
« am: September 28, 2017, 01:46:37 Nachmittag »
Ein wenig augenzwinkernd (ich möchte diesen Beitrag grundsätzlich als Satire verstanden wissen, denn diese Anleitung für Serienproduzenten und solche, die es werden wollen, habe ich ganz bewusst stark überzeichnet) möchte ich hier die Frage beantworten, was man dazu braucht, um in unseren Tagen eine STAR TREK - Serie aus der Taufe zu heben. Dafür habe ich die Anleitung dazu: "Wie schreibt man eine Kurzgeschichte" leicht modifiziert. :P


Wie produziert man eine STAR TREK Serie im 21. Jahrhundert...??

Zuerst benötigt man folgende Grundausstattung:

1. Drei völlig inkompetente Verantwortliche, die sich Null im Fandom auskennen, wie z.B. Abrams, Orci, Kurtzman
2. Eine Peitsche um 1 zur Arbeit anzutreiben
3. Eine Horde CGI-Artists
4. Viele Computer, möglichst von vor 1990
5. Viele gutaussehende aber absolut unbegabte Schauspieler
6. Jede Menge Kameras
7. Im Vorfeld die Fans belügen
8. Unbedingt das Wort "episch" in die Vorankündigungen einbauen
9. Sehr viel Latex
10. Sehr viel Alkohol


Hat man dies Alles beisammen braucht man zunächst einen Titel, welcher am Ende möglichst gar nichts mit den Geschehnissen der Serie - im Allgemeinen sinnloser Vernichtungskrieg - zu tun hat:
Zum Beispiel: DISCOVERY

Diesen Titel blendet man groß im Vorspann ein.
Als Nächstes braucht man dann einen Titel für die ersten beiden Episode. Dies sollte ein möglichst martialischer Titel sein a la:

"Das blaue Blut an seinen Antennen"
oder
"Sie ballerten Seite an Seite"


Jetzt beginnt man damit, eine beliebige Anzahl von Drehbüchern zu schreiben, wobei der Inhalt vollkommen egal ist.
Die Verwendung von möglichst viel Tech-Babbel und Szenen mit wissenschaftlichen Unmöglichkeiten wertet die Serie als "unglaublich realistisch" auf.
Wenn dann der Inhalt der letzten Episode in völligem Widerspruch zu allen anderen steht, nennt man das eine "Pointe" und die Serie ist gelungen.


In jeder STAR TREK Serie des 21. Jahrhunderts sollte dabei mindestens vorkommen:

3 Sternenreiche
3 Planeten
3 Alien-Spezies
3 Frauen-Models
3 Männer-Models
3 homosexuelle Charaktere
3 Katastrophen
3 Kriege
3 Stellen, an denen die Aliens sagen: "Wir werden euch alle vernichten."
3 Lebensweisheiten
3 Stellen zum Lachen
3 Stellen zum Traurigsein
3 Stellen, an denen die Menschen sagen: "Wir dürfen diesen Krieg nicht verlieren."
3 Raumschlachten
3 Vulkanier
3 Stellen, an denen ein vollkommen unbedeutender Charakter sagt: "Unsere Zeit ist gekommen."
3 Schlägereien
3 völlig absurde, aber neue, Raumschiff-Designs
3 Rätsel
3 Captains
3 Meuterer


Das gesamte Machwerk veredelt man durch den exzessiven Einsatz von Lens-Flares.

Sollte dies zu keinem Erfolg führen muss man stärkere Geschütze auffahren:
In diesem Fall heuert man eine erfolglose Boygroup an und steckt die Mitglieder in Sternenuniformen, um selbst alternde, postpubertierende Damen dazu zu bewegen, das üble Machwerk als "hervorragend" zu bezeichnen.

Sollte sich an diesem Punkt immer noch kein überragender Erfolg für die Serie einstellen, hat man sich wahrscheinlich nicht an die oben genannten Tipps gehalten, oder aber man ist für das Produzieren von STAR TREK Serien absolut unbegabt... ;)
« Letzte Änderung: Oktober 06, 2017, 11:44:43 Vormittag von ulimann644 »

guest143

Antw:Wie produziert man eine STAR TREK Serie im 21. Jhd. - Eine Satire
« Antwort #1 am: September 28, 2017, 02:31:28 Nachmittag »
 :lol: ... und da fragst Du, warum wir, die wir DSC mögen, uns auf keine Diskussion mit Dir einlassen wollen  :P ? Besser hätte ich es auch nicht erklären können  ;)

ulimann644

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Antw:Wie produziert man eine STAR TREK Serie im 21. Jhd. - Eine Satire
« Antwort #2 am: September 28, 2017, 02:57:12 Nachmittag »
Nun ja - Humor ist ein dreischneidiges Schwert (oder so ähnlich). ;)

Janora

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Antw:Wie produziert man eine STAR TREK Serie im 21. Jhd. - Eine Satire
« Antwort #3 am: September 29, 2017, 08:33:09 Vormittag »
Sollte dies zu keinem Erfolg führen muss man stärkere Geschütze auffahren:
In diesem Fall heuert man eine erfolglose Boygroup an und steckt die Mitglieder in Sternenuniformen, um selbst alternde, postpubertierende Damen dazu zu bewegen, das üble Machwerk als "hervorragend" zu bezeichnen.


 :lol: :lol:
Von diesen Boygroups gibt es bestimmt so einige, die sich anbieten würden

Sehr lustig zusammengefasst alles  ^^

RogerVanDyke

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Antw:Wie produziert man eine STAR TREK Serie im 21. Jhd. - Eine Satire
« Antwort #4 am: September 29, 2017, 09:16:11 Vormittag »

Sehr witzig zusammengefasst und für uns alte(rnde) Trekkies könnte ein abgewandelter Spruch aus zurück in die Zukunft passen:

Für alle anderen ist es normal, aber für uns ist es die harte ungeschminkte Realität!

Wehe wenn ich am Montag tatsächlich einen Tribble auf der Konsole sehe...

ulimann644

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Antw:Wie produziert man eine STAR TREK Serie im 21. Jhd. - Eine Satire
« Antwort #5 am: September 29, 2017, 01:28:21 Nachmittag »
Sehr witzig zusammengefasst und für uns alte(rnde) Trekkies könnte ein abgewandelter Spruch aus zurück in die Zukunft passen:

Für alle anderen ist es normal, aber für uns ist es die harte ungeschminkte Realität!

Wehe wenn ich am Montag tatsächlich einen Tribble auf der Konsole sehe...

Ich glaube, in NewBSG kamen tatsächlich die drei Sprüche vor, die ich erwähnte - und es gab sogar drei Meuterer... Das Ganze ließe sich also zumindest auch auf NewBSG-Produzenten anwenden (und bestimmt auf einige weitere...).

Papaschaf

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Antw:Wie produziert man eine STAR TREK Serie im 21. Jhd. - Eine Satire
« Antwort #6 am: Dezember 18, 2017, 09:01:11 Nachmittag »
Für mich wäre es viel schöner, wenn das eine echte Satire wäre, also eine maßlose Überspitzung, die beinahe jeden Bezug zur Realität vermissen lässt.

Leider beschreibt ulimann (steht 644 für Linux-Dateirechte? *grübel*) meiner Ansicht nach trefflich das, was sich im Vorfeld von STD abgespielt haben muss.

In diesem Sinne ... möge der galaktische Pilz mit uns sein!

ulimann644

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Antw:Wie produziert man eine STAR TREK Serie im 21. Jhd. - Eine Satire
« Antwort #7 am: Dezember 19, 2017, 01:21:21 Nachmittag »
Für mich wäre es viel schöner, wenn das eine echte Satire wäre, also eine maßlose Überspitzung, die beinahe jeden Bezug zur Realität vermissen lässt.

Leider beschreibt ulimann (steht 644 für Linux-Dateirechte? *grübel*) meiner Ansicht nach trefflich das, was sich im Vorfeld von STD abgespielt haben muss.

In diesem Sinne ... möge der galaktische Pilz mit uns sein!

Humor ist ein dreischneidiges Schwert. Besonders meiner... ;)
Da polarisiert man schnell (was aus meiner Warte nicht immer unerwünscht ist). :)

Das 644 im Nick hat einen sehr viel älteren Ursprung, als Linux. Genau genommen müsste da auch 1644 stehen.

Wolf

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Antw:Wie produziert man eine STAR TREK Serie im 21. Jhd. - Eine Satire
« Antwort #8 am: Dezember 19, 2017, 07:40:22 Nachmittag »
Frage: Darf ich jetzt so ein Film/Serie zuhause nachbauen? :lol:  :P

ulimann644

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Antw:Wie produziert man eine STAR TREK Serie im 21. Jhd. - Eine Satire
« Antwort #9 am: Dezember 20, 2017, 07:44:08 Vormittag »
Frage: Darf ich jetzt so ein Film/Serie zuhause nachbauen? :lol:  :P

Masochist? ;) :D :D
Ganz im Ernst: Ich finde, dass drei Kinofilme und eine Serie, die so entstanden sind, völlig reichen. Mehr ertrage ich derzeit auch nicht.  :'(

Wolf

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Antw:Wie produziert man eine STAR TREK Serie im 21. Jhd. - Eine Satire
« Antwort #10 am: Dezember 20, 2017, 09:20:28 Nachmittag »
Masochist? ;) :D :D

Oh fuck hoffe nicht... ;D

Ganz im Ernst: Ich finde, dass drei Kinofilme und eine Serie, die so entstanden sind, völlig reichen. Mehr ertrage ich derzeit auch nicht.  :'(

Menno :'(