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Thema: STARGATE-ATLANTIS: Virtuelle 6. Staffel - von Ulrich Kuehn  (Gelesen 119 mal)

ulimann644

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STARGATE-ATLANTIS: Virtuelle 6. Staffel - von Ulrich Kuehn
« am: Januar 23, 2019, 06:30:42 Nachmittag »
Juhuuu... Die erste Episode ist fertig.
Zunächst wollte ich die Episoden rund 50% länger halten, doch letztlich wurde beim Schreiben klar, dass das 80-Seiten-Format (in meiner Formatierung) für die Episoden (und für mich auch) besser passt. Diese Episode zu schreiben war in so fern etwas Anderes, als dass ich hier mit viel mehr EC´s jongliert habe, als ich es in den meisten andere meiner Episoden mache. Obwohl mich bereits BUCK ROGERS in dieser Hinsicht etwas vorbereitet hat. Insgesamt hat das agieren lassen dieser EC´s einen bannigen Spaß gemacht.


COVER-CREDITS:
- John Sheppard by Joe Flanigan
- Jack O´Neill by Richard Dean Anderson
- Background by MGM
- Composition by Ulrich Kuehn

PDF-DOWNLOAD:
- AUFBRUCH ZUR PEGASUS-GALAXIE
- AUFBRUCH ZUR PEGASUS-GALAXIE (Reader optimiert)

Zum Inhalt:
Fast ein ganzes Jahr ist vergangen seit ATLANTIS, die "Stadt der Vorfahren", zur Erde flog um den Angriff eines verbesserten Basisschiffs der Wraith abzuwehren.
Doch statt eine rasche Reparatur der Stadt in die Wege zu leiten, wie es der ehemalige Leiter von ATLANTIS, Richard Woolsey, versprochen hatte, hat dieser insgeheim beim Internationalen Komitee dafür Werbung gemacht die Kernsysteme der Antiker-Stadt auszubauen um sie besser studieren zu können.
Das jedoch liegt wiederum weder im Interesse der beiden Menschen aus der Pegasus-Galaxis, Teyla Emmagan und Ronon Dex, noch in dem von Lieutenant-General Jack O´Neill, dem Leiter des Homeworld-Command.
Darum greift O´Neill zu einer List, aufgrund derer sich das Internationale Komitee dazu genötigt sieht schnell Maßnahmen zu ergreifen um die Stadt dem alleinigen Einfluss der Amerikaner zu entziehen. ATLANTIS soll nun so rasch wie möglich wieder zur Pegasus-Galaxis zurückkehren...


Leseprobe:

PROLOG

   Die schlanke, beinahe zierlich wirkende Frau sah den Dreisterne-General der amerikanischen Luftwaffe finster an. In ihren dunklen Augen loderte dabei ein gefährliches Feuer, dass nur selten so stark in Erscheinung trat wie gerade in diesem Moment. Dabei wirkte sie in ihrem eleganten, dunklen Kostüm, mit der makellos weißen Bluse darunter, eher wie eine Geschäftsfrau die am Ende eines langen Tages im Büro froh war, die Füße hochlegen zu können und bei einem Glas Rotwein ihre Ruhe zu haben.
   Der General kannte die Frau jedoch gut genug, um zu wissen, dass dieser Eindruck gar nicht weiter an der Realität vorbei ging. Er hatte die sehnige Frau mit den asketischen Gesichtszügen bereits im Kampf erlebt. Im gedämpften Licht der Beleuchtung in diesem Büro wirkte ihr Gesicht beinahe so, als sei es aus Bronze.
   Lieutenant-General Jonathan Jonah O´Neill, den seine Freunde zumeist einfach Jack nannten, hielt dem Blick der Frau stand. Er lehnte sich hinter seinem ausladenden Schreibtisch, auf dem sich Berichte in einem Ablagebehälter stapelten, in seinem schwarzen hochlehnigen Ledersessel zurück. Seine bereits früh ergrauten Haare vermittelten dabei eine Seriosität die der hochgewachsene Mittfünfziger mitunter vermissen ließ. Überwiegend dann wenn ihn Irgendetwas oder Irgendjemand nervte, was nicht gerade selten der Fall war. Oft, so wie in diesem Moment, war ihm anzumerken, dass er der Zeit nachtrauerte in der er es noch gewesen war der andere Leute genervt hatte.
   Schließlich seufzte O´Neill schwach. Er sah die Frau und den Hünen, der neben ihr saß, mit seinen braunen Augen beinahe bittend an. Mit einem ironischen Unterton in der Stimme erklärte er dann, ein wenig süffisant wie es schien: „Ich kann Sie und Ronon sehr gut verstehen, Teyla. Ich kenne Niemanden, der Mister Woolsey nicht würde umbringen wollen, wenn er fast ein ganzes Jahr mit ihm zusammen gewesen wäre, so wie Sie beide. Andererseits haben Sie sich selbst vor Richard Woolseys Karren spannen lassen.“
   Zum ersten Mal meldete sich der grimmige blickende, kräftige Mann von Sateda zu Wort, als er irritiert fragte „Was?“
   O´Neills Augenbrauen zogen sich zusammen. Dann begriff er, warum Ronon gefragt hatte und er machte eine wegwerfende Handbewegung. „Vergessen Sie das. Was ich damit sagen will ist: Sie hätten NEIN sagen sollen, als Woolsey Ihnen beiden anbot, als Gesichter der Außerirdischen von Pegasus von Konferenz zu Konferenz zu reisen.“
   „Richard Woolsey versprach uns, dass er sich für eine rasche Rückkehr von ATLANTIS in die Pegasus-Galaxie einsetzen wird, wenn wir ihn unterstützen“, hielt die Athosianerin dem General entgegen. „Darum sahen wir keinen Grund ihm den Gefallen abzuschlagen.“
   „Woolsey hat uns angelogen“, knurrte Ronon anmerkend. „Wir haben erfahren, dass er nie vorhatte sich für eine rasche Rückkehr von ATLANTIS einzusetzen. Viel mehr hat er vor die Stadt auseinandernehmen zu lassen. Aber dazu hat er nicht das Recht. Weder er, noch das verdammte Internationale Komitee. ATLANTIS gehört den Völkern der Pegasus-Galaxie und nicht dem Komitee, noch den Menschen dieser Galaxie.“
   Als der Sateder geendet hatte hob sich die rechte Augenbraue des Generals leicht. Er hatte noch nie eine derart lange Rede dieses Mannes gehört. Noch hatte er damit gerechnet. Sich im Sessel vor beugend legte O´Neill seine Hände auf die dunkle Schreibtischplatte und erwiderte: „Sie haben Richard Woolsey wirklich abgekauft, er würde sich für Sie verwenden? Ich sage Ihnen beiden etwas: Richard Woolsey interessiert sich nur für Richard Woolsey.“
   „So viel ist uns jetzt auch klar“, grollte der Sateder finster.
   „Deshalb sind wir nun hier, General“, übernahm Teyla Emmagan das Gespräch.“Wir möchten, dass man uns zurück bringt, zur Pegasus-Galaxie. Wir haben lange genug die Hände in den Schoß gelegt. Wer weiß, wie es inzwischen in unserer Heimat aussieht.“
   Jack O´Neill hob seine Hände leicht an. Er sah ernst von der Frau zu Ronon Dex und erwiderte dann: „Ich verstehe Ihren Wunsch, möglichst rasch wieder nach Hause zu kommen. Doch ich bitte Sie beide um etwas Geduld. Maximal um vier Wochen Geduld, um genau zu sein. Ich habe bereits Maßnahmen ergriffen die Richard Woolsey einen dicken Strich durch die Rechnung machen dürften. Mir gefällt nämlich der Gedanke, dass ATLANTIS zerlegt wird ebenso wenig wie Ihnen beiden.
   Teyla sah überrascht zu Ronon und wieder zu O´Neill. Diesmal mit einem lauernden Gesichtsausdruck.
   O´Neill grinste schief und beeilte sich damit fortzufahren: „Ich habe vor zwei Tagen mit den Mitgliedern des Komitees gesprochen. Insbesondere mit den beiden neu hinzugekommenen deutschen und japanischen Vertretern dieses Gremiums. Ich habe durchblicken lassen, dass ich schon bald, für das amerikanische Militär, den alleinigen Anspruch auf ATLANTIS erheben werde. Denn die Stadt befindet sich immerhin seit fast einem Jahr in US-amerikanischem Hoheitsgewässer.“
   „Das klingt nach einer List“, bemerkte Ronon Dex.
   „Weil es eine ist!“, gab Jack O´Neill ironisch zurück. „Das Internationale Komitee, allen voran natürlich Russland und China, werden das nicht zulassen wollen. Ich konnte Mister Gronau, dem besagten deutschen Vertreter des IOA, begreiflich machen was auf dem Spiel steht. Er wird also dem bald erfolgenden Antrag zustimmen, dass ATLANTIS zur Pegasus-Galaxie zurückkehren soll. Er besitzt zudem einen guten Draht zu Jean Lapierre, dem französischen Vertreter. Der Antrag wird also mit einer knappen Mehrheit abgesegnet werden. Selbst dann, wenn die Japanerin nicht mitspielt, was mich jedoch überraschen würde. Ich rechne noch in dieser Woche mit einer Entscheidung, denn ich habe ebenfalls durchblicken lassen, dass ich meinen Antrag rasch umgesetzt sehen möchte.“
   Teyla Emmagan grinste hintergründig. „Das klingt nach einem guten Plan.“
   Diesmal hoben sich beide Augenbrauen des Generals. „Weil es einer IST.“
   Während Ronon Dex bei den beschwörenden Worten des Generals zufrieden seine Hände über die Lehnen seines Sessels rieb, kam Teyla Emmagan auf das Naheliegende zu sprechen. „Mit welcher Besatzung wird ATLANTIS nach Pegasus aufbrechen? Ich meine, Mister Woolsey wird sich kaum erneut für den Posten des Kommandanten zur Verfügung stellen. Dieser undurchsichtige Ränkeschmied bewirbt sich ja gerade für den Vorsitz beim IOA. Die anderen Mitglieder der Crew haben sich inzwischen in alle Winde verstreut, um Colonel Sheppard zu zitieren. Er meinte das, als wir uns das letzte Mal gesehen haben.“
   O´Neill lehnte sich wieder im Sessel zurück. „Die Crew von ATLANTIS wird signifikant aufgestockt werden. Die Stadt verfügt jetzt über drei… Zett-Dingsbums-Dinger. Außerdem werden drei Schlachtkreuzer auf ATLANTIS stationiert um die Stadt zukünftig adäquat schützen zu können. Die französische JEANNE D´ARC, die chinesische SUN TZU und die brandneue deutsche AUSTERLITZ, eine BC-304-Variante der Europäer. Sie ist etwas widerstandsfähiger, als die bisherigen BC-304-Schlachtschiffe und sie hat etwas mehr Wumms, was Antriebe und Waffen betrifft. Dafür wird an der SUN TZU immer noch herumgeschraubt, nachdem sie im letzten Gefecht gegen das verstärkte Wraith-Basisschiff schwer beschädigt wurde. Das können die Chinesen notfalls auch noch unterwegs glattbügeln, falls sie es in den nächsten vier Wochen nicht hinkriegen sollten.“
   Erstaunt über diese Eröffnung sahen sich die beiden Außerirdischen an. Als sie wieder zu O´Neill sahen erklärte dieser: „Mit Lieutenant-Colonel Sheppard gibt es keine Probleme. Er ist immer noch der Militärische Leiter auf ATLANTIS, auch wenn er mich mehrmals verzweifelt um seine Ablösung gebeten hat. Der wird Augen machen, wenn er die Neuigkeiten erfährt. McKay könnte Probleme bereiten. Der war ziemlich ungehalten, als er vor acht Monaten die Brocken auf ATLANTIS hingeschmissen hat. Gelinde gesagt. Ich habe seine Schwester kontaktiert, die ich diesmal unbedingt mit dabei haben will.“
   Ronon Dex lachte amüsiert. „Wenn Rodney McKay davon erfährt, dass seine kleine Schwester ihn ersetzen soll, dann wird er unter die Decke gehen, schätze ich.“
   Der General grinste breit: „Na, das hoffe ich doch. Ich rechne damit, dass McKays Ego nie zulassen wird, sich von Miss McKay den Rang ablaufen zu lassen.“
   „Ich dachte, Rodneys Schwester würde Miller heißen?“, warf Teyla ein.
   „Sie hieß Miller“, verbesserte Jack O´Neill und sein Blick umwölkte sich etwas. „Nach ihrer Entführung, bei der ihr von einem Verbrecher Naniten gespritzt wurden, hing bei denen Zuhause wohl der Haussegen mächtig schief. Soweit ich das mitbekommen habe. Kaleb Miller ist am Ende vermutlich nicht damit klargekommen, dass er sich von seinem beschaulichen Leben verabschieden muss, da Jean zu einer Geheimnisträgerin geworden ist. Soweit mir bekannt, lebt er mit der gemeinsamen Tochter, Madison, seit einem halben Jahr in England. Die Scheidung der Millers ging vor einem Monat erst über die Bühne.“
   „Das ist traurig“, bemerkte Teyla Emmagan. „Bei uns Athosianern gilt die Familie als etwas Heiliges, müssen Sie wissen.“
   „Haben Sie sich deshalb von Kanaan getrennt?“, warf Ronon Dex wenig taktvoll in die Runde und erntete dafür einen beinahe mörderischen Blick der Frau. Als Dex fragend zu O´Neill sah, bemerkte er den unwilligen Blick des Generals.
   „Darüber reden wir ein anderes Mal“, beschied Teyla dem Sateder. Sich wieder auf den General konzentrierend fragte sie: „Sie rechnen also damit, dass Rodney mit dabei sein wird und im Zuge dessen auch seine Verlobte?“
   Jack O´Neill nickte zustimmend. „Ja. Doktor Jennifer Keller kennt sich in der Pegasus-Galaxie bestens aus und sie hat bewiesen, was sie als Leitende Ärztin kann. Doktor Zelenka hingegen können wir vergessen. Der Kerl hat mir gestern eine glasklare Abfuhr erteilt. Er war wohl ziemlich sauer, dass ich nicht ihn als Leitenden Wissenschaftler vorgesehen habe. Sein genauer Wortlaut war: Bei zwei McKays auf ATLANTIS kann ich mich gleich aufhängen. Vermutlich hat er damit Recht.“
   Teyla Emmagan musterte den General scharf, als sie meinte: „Die wichtigste Position haben Sie bisher nicht angesprochen, Sir. Wer wird Kommandant auf ATLANTIS?“
   Das Gesicht von O´Neill erfuhr eine Veränderung, so als habe er in eine Zitrone gebissen. „Dieser Punkt meines kleinen Plans hat sich nicht so toll entwickelt, wie ich gehofft hatte. Da bereits Sheppard als hochrangiger Militär der USA mit dabei ist, bestand das Internationale Komitee darauf, dass der Kommandant diesmal ein Europäer werden soll. Man hat mich noch nicht darüber unterrichtet wer es werden wird, aber ich habe läuten gehört, dass es sich um einen Generalmajor der Deutschen Luftwaffe handeln soll. Das IOA ist einstimmig der Meinung, dass es einen Flaggoffizier auf ATLANTIS braucht, bei dem neuen Konzept, drei Schlachtschiffe permanent auf der Stadt zu stationieren. Ich hatte gehofft man würde mich dafür vorsehen, doch der Präsident selbst hat das verhindert. Dass keinem Zivilist die Leitung der Stadt in die Hand gegeben wird liegt unter Anderem an dem Versprechen, das Mister Woolsey dieser neu gegründeten Pegasus-Koalition so leichtfertig gab. Nämlich, sich stärker im Krieg gegen die Wraith zu engagieren. Präsident Obama hat darauf bestanden, dass wir das gegebene Versprechen unbedingt einhalten. Im Zuge dessen hat er auch seine Amtskollegen, soweit sie in das STARGATE-PROGRAMM involviert sind, davon überzeugt. Obwohl die Königin von Deutschland nicht begeistert reagiert haben soll.“
   Sich wieder im Sessel vor beugend legte O´Neill seine Hände auf die Platte des Schreibtisches und erhob sich langsam. „So, nun kennen Sie meinen Plan und das was in den nächsten Wochen passieren wird. Ich muss Sie beide wohl nicht darauf hinweisen, dass das alles strengster Geheimhaltung unterliegt.“
   Wie auf ein geheimes Kommando erhoben sich Teyla Emmagan und Ronon Dex.
   Der Sateder brachte es auf den Punkt, indem er lakonisch antwortete: Nein!“
   Der General lächelte ironisch. „Also schön, wir verstehen uns, wie ich sehe. Bestellen Sie Mister Woolsey bitte keinen schönen Gruß von mir, wenn Sie ihn das nächste Mal sehen. Ich werde Sie kontaktieren, sobald die Entscheidung des IOA offiziell ist, damit Sie dann so rasch wie möglich nach ATLANTIS zurückkehren können.“
   Die beiden Außerirdischen verabschiedeten sich von O´Neill, der ihnen sehr lange nachsah. Schließlich wandte sich der General seufzend ab. Die Berichte warteten auf ihn.

[...]

Kontikinx1404

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Antw:STARGATE-ATLANTIS: Virtuelle 6. Staffel - von Ulrich Kuehn
« Antwort #1 am: Januar 23, 2019, 07:39:20 Nachmittag »
Gratulation zur Fertigstellung.
Die Leseprobe hört sich schon mal interessant an. Rodney und seine Schwester auf Atlantis, hört sich schon mal gut an. Schade das Zelenka nicht dabei sein wird.
Ich habe mir die Story mal herunter geladen. Feedback folgt wenn ich mit lesen durch bin.

ulimann644

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Antw:STARGATE-ATLANTIS: Virtuelle 6. Staffel - von Ulrich Kuehn
« Antwort #2 am: Januar 23, 2019, 08:29:35 Nachmittag »
Gratulation zur Fertigstellung.

Vielen Dank.

Schade das Zelenka nicht dabei sein wird.

He he he... ;)

Ich habe mir die Story mal herunter geladen. Feedback folgt wenn ich mit lesen durch bin.

Bin schon gespannt.

Kontikinx1404

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Antw:STARGATE-ATLANTIS: Virtuelle 6. Staffel - von Ulrich Kuehn
« Antwort #3 am: Februar 06, 2019, 09:35:02 Nachmittag »
Hallo, hier folgt das Feedback zu der Story.

Die erste Folge zur 6. SGA Staffel hat mir gut gefallen. Die Mischung aus Canoncharakteren und Eigenen ist meiner Meinung nach gut ausgewogen.

Beim lesen hatte ich den Eindruck das du das ein oder andere Element eingebaut hast, das man in abgewandelter Form von woanders her kennt. Zum Beispiel das Rekristallisieren der ZPM.
Oder die schwebenden Kugeln aus SGU. Besuchte nicht die Enterprise in "TNG Der Reisende" die Galaxy Triangulum?

Die 1. Begegnung zwischen Sheppard und Alexandra Degenhardt fand ich schön. Er hielt sie wohl für eine Zivilistin, bis er merkte dass sie seine neue Vorgesetzte ist.
Ungewöhnlich finde ich dass Alexandra im Dienst nicht mir "Mam" sondern lieber mit "Sir" oder
ihrem Rang angesprochen möchte.  Gibt es dafür einen besondere grund?

Erleichtert war ich als ich gelesen hat das Zelenka doch mit dabei ist. Der bildete bisher immer einen Gegenpol zum Rodney Mc Kay. Falls du weiterschreibst bin ich gespannt wie Jeany Mc Kay sich auf der Station entwicklen wird.
Mir ist allerdings noch immer Schleierhaft für was du Todd, den Wraith benötigst.

Alexandra Degenhardt erwähnte ja das sie die Teamzusammenstellung ändern möchte, so dass
Teyla und Ronon eigene SG Teams Leiten sollen. Hier stelle ich mir gerade vor das es doch eine
interessante Variante Wäre, Jeany McKay ins Team von Ronon zu schicken. An das wissenschaftliche gerede müsste sich Ronon bestimmt erst gewöhnen.

Erstmals hast du auch Energiewaffen in SGA eingeführt, eine Neuerung die ich persönlich gut finde. Ich mochte die alten "Ballerdinger" nie besonders. Zumal es jetzt auch die Möglichkeit
gibt den Gegner zu betäuben.

Die Atlantis Station hat ja ganz schön zugelegt, was ausrüstung und Material angeht.
Die Neue Andockstelle die eingebaut wurde und die drei Raumschiffe die dort permanent
Stationiert sind. Das ist mir fast schon ein wenig zu viel. Auf der anderen Seite begrüße ich es das du die Europäer mit 2 Schiffen etwas mehr in den Fokus bringst.

Den Kleinen Umweg nach Triangulum hast du Plausibel erklärt. Ob der jetzt nötig war wird sich zeigen.
Wenn ich das richtig verstanden habe sind die dortigen Stargates noch älter als die
in der Milchsstraße. Aber sollten sie dann nicht wenigstens ein Anwahlgerät wie bisher haben,
denn sonst macht das kleine Tragbare Anwahlgerät keinen Sinn.
Wenn ein altes Milchstraßengate ein großes Stationäres Anwahlgerät hat, dann sollte doch ein
Vorgängermodell auch ein älteres Anwahlgerät haben und keins das Moderner ist und in die Hosentasche Passt. Das wäre ja umgekehrter Technischer Fortschritt.
Hier wäre eine Erklärung interessant.

Über das Patherpäärchen das mehr oder weniger auf Atlantis gestrandet ist, erfährt man hoffentlich in der Fortsetzung etwas mehr, denn bisher sind sie ja nur angkommen.
Die Rasse dee Feodin hat mich sofort an die Katzenspezies erinnert, die du mal erfunden hast und die auf Treknation vorgestellt wurden.


Insgesamt hat mir die Story gut gefallen, wie üblich am anfang gibt es noch viele offene Fäden,
die zusammengefügt werden wollen. Auf die fortsetzung bin ich mal gespannt.

ulimann644

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Antw:STARGATE-ATLANTIS: Virtuelle 6. Staffel - von Ulrich Kuehn
« Antwort #4 am: Februar 07, 2019, 09:14:23 Vormittag »
Hallo, hier folgt das Feedback zu der Story.

Die erste Folge zur 6. SGA Staffel hat mir gut gefallen. Die Mischung aus Canoncharakteren und Eigenen ist meiner Meinung nach gut ausgewogen.

Vielen Dank.
Ich dachte mir, dass es in einer Virtuellen Sechsten Staffel neue Gesichter braucht. Dabei sollen die bekannten Gesichter aber gleichfalls (und etwas anders, als z.B. bei meiner ST-FF ICICLE) eine gleichberechtigte Rolle spielen. Denn ich mag die Canon-Charaktere sehr.

Beim lesen hatte ich den Eindruck das du das ein oder andere Element eingebaut hast, das man in abgewandelter Form von woanders her kennt. Zum Beispiel das Rekristallisieren der ZPM.
Oder die schwebenden Kugeln aus SGU. Besuchte nicht die Enterprise in "TNG Der Reisende" die Galaxy Triangulum?

Ich erinnere mich dunkel daran, dass die 1701-D M-33 mal durchflogen haben soll (Der Reisende). Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob da wirklich was von Triangulum gezeigt wurde, oder ob des nur nebenbei in einem Dialog Erwähnung fand. TNG ist mir allgemein nicht so geläufig.

Triangulum findet in sehr vielen SF-Geschichten und/oder Serien einen Platz - u.a. in Perry Rhodan. Würde ich alle Elemente NICHT einbauen, die in der größten SF-Romanserie vorkommen, dann müsste ich aufhören SF zu schreiben, denn da sind so ziemlich alle Ideen, die man in Sachen SF nur haben kann verbraten worden.

BTW: In der Sechziger-Jahre-Heftromanserie REN DHARK gibt es sogenannte "Ringantennen" mit denen Reisen von einem Planet einer Galaxis auf einen anderen Planet machbar sind. Da gibt es auch Schlangenwesen, die andere Wesen (negativ) beeinflussen, in denen sie sich eingenistet haben. Und Pyramiden-Raumschiffe. Alle diese Elemente kann man durchaus mit den entsprechenden Elementen in den Stargate-Serien gleichsetzen, obwohl ich mir sicher bin, dass die Stargate-Macher gar nicht wissen was REN DHARK überhaupt ist. Ich denke, dass sich SF-Zutaten auch ähneln können, ohne dass man sagen kann, dass da etwas "eingebaut" worden ist.

Die 1. Begegnung zwischen Sheppard und Alexandra Degenhardt fand ich schön. Er hielt sie wohl für eine Zivilistin, bis er merkte dass sie seine neue Vorgesetzte ist.
Ungewöhnlich finde ich dass Alexandra im Dienst nicht mir "Ma´am" sondern lieber mit "Sir" oder ihrem Rang angesprochen möchte.  Gibt es dafür einen besondere Grund?

Es gibt einen Grund dafür und der wird sicherlich im Zuge der Serie noch thematisiert.
Allerdings kann man nicht gleich Alles in der ersten Episode abbrennen (obwohl - "kann" schon, aber ich wollte nicht).

Erleichtert war ich als ich gelesen hat das Zelenka doch mit dabei ist. Der bildete bisher immer einen Gegenpol zum Rodney McKay. Falls du weiterschreibst bin ich gespannt wie Jeanie McKay sich auf der Station entwicklen wird.
Mir ist allerdings noch immer Schleierhaft für was du Todd, den Wraith benötigst.

Jeanie ist für mich eine Herausforderung. Denn zu ihr gibt es nicht so viel, wie zu anderen Canon-Charakteren. Gut daran: Ich kann sie wirklich entwickeln. Weniger gut: Man muss höllisch aufpassen um dieser Aufgabe gerecht zu werden. Kein einfacher Job.

Was ich mit Todd vorhabe ist eine gute Frage. Was ich von Beginn an wusste war lediglich: Ihn auf der Erde zu lassen ist keine Option.
Also musste er wieder mit (dahin wohin er ja auch irgendwie gehört). Nachdem ich also wusste, dass Todd die Reise nach Pegasus mitmacht, habe ich mir überlegt, wofür ich ihn brauchen könnte (und da ist mir EINE MENGE dazu eingefallen). Von dem wird man, im Zuge der Serie noch so Einiges hören und sehen. ;)

Alexandra Degenhardt erwähnte ja das sie die Teamzusammenstellung ändern möchte, so dass Teyla und Ronon eigene SG Teams Leiten sollen. Hier stelle ich mir gerade vor das es doch eine
interessante Variante Wäre, Jeanie McKay ins Team von Ronon zu schicken. An das wissenschaftliche gerede müsste sich Ronon bestimmt erst gewöhnen.

Das finde ich in sofern interessant, als dass ich tatsächlich vorhabe, Jeanie in Dexens Team zu geben. Ob Zelenka nun bei Teldy oder Teyla landet ist noch nicht entschieden.
Da Dex vier Jahre lang Rodney aushalten musste, wird ihm Jeanie als eine Verbesserung vorkommen, denke ich.

Erstmals hast du auch Energiewaffen in SGA eingeführt, eine Neuerung die ich persönlich gut finde. Ich mochte die alten "Ballerdinger" nie besonders. Zumal es jetzt auch die Möglichkeit
gibt den Gegner zu betäuben.

Letzteres war mir ein wichtiger Punkt.
Was mir bei US-Serien immer so ein wenig abgeht ist die Tatsache, dass die Macher keine zu großen Veränderungen am Konzept mögen. Egal ob folgerichtig, oder nicht. Was ich etwas seltsam fand war, dass zwar die Raumschiffe der DAEDALUS-KLASSE, durch die Serien hinweg gepimpt wurden, bis zum geht-nicht-mehr, aber kleine und IMO weitaus folgerichtigere Änderungen (Entwicklung eigener Energiewaffen, anhand der Beutewaffen) nie stattfanden.
Klar - DIE müssen auf die Kosten und die Quoten achten. Ich muss das zum Glück nicht, da es nicht mehr Aufwand ist, eine Energiewaffe zu beschreiben, als eine Projektilwaffe.

Die Atlantis Station hat ja ganz schön zugelegt, was Ausrüstung und Material angeht.
Die neuen Andockstellen die eingebaut wurden und die drei Raumschiffe die dort permanent stationiert sind. Das ist mir fast schon ein wenig zu viel. Auf der anderen Seite begrüße ich es das du die Europäer mit 2 Schiffen etwas mehr in den Fokus bringst.

Dieser Punkt war für mich im Vorfeld tatsächlich der Casus knacksus. Andererseits stand da auch folgende Überlegung im Raum:
- Welche Mission wird ATLANTIS in meiner Virtuellen Sechsten Staffel haben?
- Welche Konsequenzen haben die Zusagen von Woolsey an die Pegasus-Koalition?
- Aus welchen Problemen werde ich die Spannung ziehen, in meinen Episoden?

Es sind im Grunde noch einige Punkte mehr, aber dies waren zunächst die zentralen Fragen für mich. Was ich nicht wollte war, weiterhin den Fokus auf die Suche nach funktionsfähigen ZPM zulegen. DAS Thema war für mich schon in Staffel 3 ausgelutscht und ich hatte mir (vergeblich) erhofft, man würde darauf nicht bis Staffel 5 herumreiten.
DER Gaul ist totgeritten!

Also dachte ich mir: Zieh es ab jetzt etwas größer auf.
Was in den Stargate-Serien gerne anders dargestellt wurde, als es militärischem Verstand entspricht ist, dass man sich mit ATLANTIS und 1 bis 2 Schiffchen und einer kleinen Schar von Menschlein einer galaktischen Großmacht entgegenstellen kann. Das mag vielleicht für eine Weile klappen - nicht auf Dauer.

Nur ein Beispiel: Selbst mit einer gut bewaffneten und gut ausgerüsteten Stadt und 3 Schlachtkreuzern im Rücken kann man nicht überall zugleich agieren. Die Wraith bräuchten nur eine neue Königin, die den Laden im letzten Jahr an sich gerissen hat und genug Schiffe kommandiert, die sie in mehr als drei Verbände splittet, die gleichzeitig irgendwo zuschlagen, und schon... HALT! He he he... Ich bin mir sicher, dass es eine solche Königin in der Serie gibt bzw. ganz bestimmt geben wird.

Den Kleinen Umweg nach Triangulum hast du Plausibel erklärt. Ob der jetzt nötig war wird sich zeigen.
Wenn ich das richtig verstanden habe sind die dortigen Stargates noch älter als die in der Milchsstraße. Aber sollten sie dann nicht wenigstens ein Anwahlgerät wie bisher haben,
denn sonst macht das kleine Tragbare Anwahlgerät keinen Sinn.
Wenn ein altes Milchstraßengate ein großes stationäres Anwahlgerät hat, dann sollte doch ein Vorgängermodell auch ein älteres Anwahlgerät haben und keins das Moderner ist und in die Hosentasche Passt. Das wäre ja umgekehrter Technischer Fortschritt.
Hier wäre eine Erklärung interessant.

Die canonische Erklärung ist folgende:
Das Stargate der ersten Generation wurde von unbemannten Schiffen im Universum außerhalb der von Menschen bewohnten Gebieten verteilt. Das Stargate dreht sich komplett, mitsamt Chevrons. Es ist der erste Prototyp und hat daher eine geringe Reichweite . Auch sind keine DHDs auf den Planeten vorhanden. Die Anwahl auf den Planeten erfolgt mittels der Steuerkonsole der Fliegenden Augen. Des Weiteren sind Destiny-Stargates sehr viel zerbrechlicher als Pegasus- oder Milchstraßen-Stargates, so kann ein Schuss einer Drohne bereits den Anwahlring komplett zerstören.
Nachzulesen hier: http://stargate-wiki.de/wiki/Stargate

Die Stargates in Triangulum gehören (in meiner Serie) zu dieser ersten Generation. Eben jene, die man in SG:U gesehen hat.
Dass diese Stargates KEIN Anwahlgerät auf den Planeten haben, sondern eben über die Handhelds angewählt werden, ist also Canon (SG:U). Diesen Canon will und werde ich nicht umbiegen. Warum diese modernere (oder zumindest moderner scheinende) Methode nicht für spätere Stargate-Netzwerke übernommen wurde, kann mehrere Gründe haben:
- Dass die Stargates der ersten Generation (dem Canon nach) eine geringere Reichweite haben (möglicherweise sogar haben SOLLEN).
- Die (von den Vorhut-Raumschiffen für die DESTINY aufgestellten) Stargates nicht ein Galaxien weites Netzwerk bilden sollen, sondern eher entlang eines schmalen Flugkorridors aufgestellt wurden, und lediglich von späteren Mitreisenden auf der DESTINY genutzt werden sollen, aber nicht von einheimischen Lebewesen.

Es wird zwar in SG:U nie thematisiert, doch ich könnte mir vorstellen, dass man die Nutzer der Tore schlicht auf eine kleine Gruppe (die sich im Besitz eines tragbaren Anwahlgerätes befindet) begrenzen wollte. Was mit DHD´s, die Jedermann benutzen kann, schlecht gegangen wäre.

Über das Patherpäärchen das mehr oder weniger auf Atlantis gestrandet ist, erfährt man hoffentlich in der Fortsetzung etwas mehr, denn bisher sind sie ja nur angekommen.
Die Rasse der Feodin hat mich sofort an die Katzenspezies erinnert, die du mal erfunden hast und die auf Treknation vorgestellt wurden.

Wenn du die Fearii meinst - DIE Katzenspezies ist eine Eichhörnchenspezies. ;)

Man könnte sagen, dass ATLANTIS überhaupt NUR wegen der beiden Feodin in Triangulum gestrandet ist. Mit den beiden "Kätzchen" habe ich also garantiert noch etwas vor.

Insgesamt hat mir die Story gut gefallen, wie üblich am Anfang gibt es noch viele offene Fäden, die zusammengefügt werden wollen. Auf die Fortsetzung bin ich mal gespannt.

Yo - und es werden vermutlich zunächst noch weitere offene Fäden dazukommen, im Zuge der nächsten Episoden. Besonders die Genii will ich viel stärker in die Handlung einbinden, als es zuletzt in der TV-Serie der Fall war. Allen voran soll dabei Ladon Radim eine tragende Rolle spielen. Evt. wird auch seine Schwester noch den ein oder anderen Auftritt haben. Ich könnte mir auch vorstellen, dass Sora wieder mit von der Partie sein wird.
Insgesamt möchte ich in meiner Serie ein paar neue Koalitionen (auf mehreren Interessenseiten) ausprobieren. Möglicherweise wird sich der Kampf gegen die Wraith dabei auf einen etwas größeren Level ausweiten, als es zuletzt der Fall war. Dafür werde ich zuvor jedoch noch einiges an Recherche betreiben müssen.

Kontikinx1404

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Antw:STARGATE-ATLANTIS: Virtuelle 6. Staffel - von Ulrich Kuehn
« Antwort #5 am: Februar 07, 2019, 09:01:12 Nachmittag »
Das Triangulum in so vielen "Universen" benutzt wird, wusste ich nicht. Im Perry Rhodan Universum kenne ich mich jetzt nicht aus. Auch "REN DHARK" kenne ich nicht, auch wenn Stargate davon abgekupfert hat.
Natürlich ist es nicht schlimm das du auf bekannte Elemente zurück greifst. Das mach ja jeder mehr oder weniger.  Ich persönlich finde es nur interessant wenn ich an unerwarteter Stelle über ein bekanntes Element
stolpere.


Was die Katzenspeziesbetrifft hatte ich mich nicht geirrt. Nur den Namen hatte ich nicht mehr richtig im Gedächtnis. Ist auch schon ein weilchen her. Genau die hatte ich gemeint.


Für die Sache mit dem Anwählen und der verschiedenen Stargatetypen war dein Link sehr Hilfreich. Du verwendest in der Triangulum Galaxie also die SGU Stargates. Dann ist ja alles klar.

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« Antwort #6 am: Februar 07, 2019, 10:08:56 Nachmittag »
Das Triangulum in so vielen "Universen" benutzt wird, wusste ich nicht. Im Perry Rhodan Universum kenne ich mich jetzt nicht aus. Auch "REN DHARK" kenne ich nicht, auch wenn Stargate davon abgekupfert hat.
Natürlich ist es nicht schlimm das du auf bekannte Elemente zurück greifst. Das mach ja jeder mehr oder weniger.  Ich persönlich finde es nur interessant wenn ich an unerwarteter Stelle über ein bekanntes Element
stolpere.

Triangulum fasziniert mich schon lange, als Schauplatz. Ich habe im Zeitstrahl zu meinen FF´s in meinem WIKI eine humanoide Spezies, namens Terefaner, die etwa 60.000 Jahre v. Chr. eine hochstehende Technik hatten, die vermutlich der der Borg noch um Einiges überlegen war. Die kamen zwar nicht von dort, aber sie sind am Ende nach dorthin geflohen. In der TIMELINE-Episode "Captain und Commander" findet das Außenteam der AKIRA einen ehemaligen Stützpunkt dieses Volkes.

Ich glaube nicht, dass die Stargate-Macher da was abkupferten.
Viel mehr wollte ich zum Ausdruck bringen, dass es unabhängig voneinander immer ähnliche oder gar fast gleiche Elemente bzw. Ideen geben kann.

Bei Raumschiff-Designs ist das oft ähnlich. REN DHARK kennen übrigens sehr wenige Fans heute noch. Schade eigentlich, weil diese Serie IMO sehr gut ist. Im Original hat sie einige rasante Widersprüche - in Buchform ist sie sehr flüssig und weitgehend ohne diese Widersprüche ein tolles Gesamtwerk.
Kugelraumschiffe sind seit 1961 so ein "typisches" Perry Rhodan Ding. Was weniger Leute wissen. Die kommen auch in REN DHARK und in diversen anderen Serien vor. Wie wir wissen u.a. ja auch bei STAR TREK. BTW: Würfelraumschiffe der Borg? In PR gab es Mitte der 60er zum ersten Mal würfelförmige Fragmentraumer. Kantenlänge: 2500 Meter (Borg = 3000 Meter) Besatzung: Positronisch-Biologische Roboter - kurz Posbis. Klingt in Sachen Borg alles ebenfalls sehr vertraut. Aber nun zu sagen, dass ST da von PR kopiert hat, das würde ich dennoch verneinen.

Für die Sache mit dem Anwählen und der verschiedenen Stargatetypen war dein Link sehr Hilfreich. Du verwendest in der Triangulum Galaxie also die SGU Stargates. Dann ist ja alles klar.

Ich hatte in dieser Hinsicht möglicherweise etwas zu viel Vorwissen vorausgesetzt. Durch das Fliegende Auge und dem Handheld war ich davon ausgegangen dass der Leser automatisch den Bezug zu den SG:U-Stargates herstellt. Das sind dann manchmal die Gedankensprünge eines Fan-Autors :keks: Da hätte ich vielleicht noch einen erklärenden Dialog einfügen können.