Neuigkeiten

:writer: Noch auf der Suche nach der passenden Inspiration für den Dezember? Dann mach mit beim Trekzember! :xmas-tree:

Thema: Star Trek: Enterprise - Landing on Barbarous Coasts  (Gelesen 694 mal)

MFB

  • Yeoman
  • *
  • Beiträge: 91
    • Meine Star Trek-FanFiction-Romane zum kostenlosen ebook-Download.
Star Trek: Enterprise - Landing on Barbarous Coasts
« am: Mai 26, 2018, 08:57:57 Vormittag »
Rund zwei Jahre nach der Veröffentlichung meines Romans „Sailing on Forbidden Seas“, kann ich euch ab heute nun endlich die Fortsetzung zum kostenlosen Download anbieten! In „Landing on Barbarous Coasts“ erlebt die Crew der Enterprise ihr letztes gemeinsames Abenteuer!


„Landing on Barbarous Coasts“ ist mein 4. Roman, der die TV-Serie „Star Trek Enterprise“ fortsetzt und die Saga abschließt, die ich vor fast genau 10 Jahre mit meinem ersten FanFiction-Roman „The Romulan War“ begonnen habe. Daher ist dies mein letzter geplanter Roman zu dieser Serie und entsprechend viel Wehmut habe ich beim Verfassen dieser letzten gemeinsamen Reise der Enterprise-Crew verspürt, was sich auch thematisch im Roman wiederfindet. Wie bei allen meinen bisherigen Fortsetzungen ist es auch im Falle von „Landing on Barbarous Coasts“ nicht nötig, meine vorangegangenen Romane zu kennen. Der Roman erzählt eine eigenständige Geschichte, die zwar auf zuvor stattgefundene Ereignisse Bezug nimmt, diese aber im Lauf der Handlung rekapituliert.

Zur Story: Die Gründung der Vereinigten Föderation der Planeten steht auf der Kippe, als der Planet Vulkan von einem gewaltigen politischen Skandal erschüttert wird. Kurz vor der Außerdienststellung der Enterprise bricht Captain Jonathan Archer daher mit seiner Crew zu einer letzten Mission auf, um die neue Allianz, für die er so hart gearbeitet hat, doch noch zu retten. Die Suche nach einem sagenumwobenen vulkanischen Artefakt führt ihn von einer fremden Welt zur nächsten. Doch die größte Überraschung für Archer birgt nicht die vulkanische Mythologie, sondern ein bedrückendes Geheimnis, in das ihn sein bester Freund Trip einweiht.

Während die Enterprise quer durchs Weltall rast, folgen Commander T’Pol und Ensign Travis Mayweather einer anderen Spur, die sie zu einer der ältesten Koloniewelten der Erde führt und zu ganz neuen Erkenntnissen über die frühe interstellare Raumfahrthistorie der Menschheit …



Gratis Download als PDF, EPUB, AZW & MOBI
ENTERPRISE: LANDING ON BARBAROUS COASTS
(Das ZIP-Paket erhält den Roman in vier Dateiformaten, den Anhang sowie das Cover des Romans)

Viel Spaß beim Lesen!

PS: Falls euch gröbere Formatierungsschnitzer in den ebook-Formaten auffallen,
bitte mir zurückmelden, dann korrigiere ich diese umgehend.

PPS: Wie von allen meinen Romanen wird es auch von "Landing" ein Taschenbuch geben,
das diesmal ca. 700 Seiten Umfang aufweisen wird. Vor dem Druck wird aber noch mein dritter Korrekturleser
ein Auge darauf werfen. Aber bereits jetzt wurde der Roman zweimal korrekturgelesen - an dieser Stelle
vielen herzlichen Dank an Dahkur und Omikron! :)


ulimann644

  • Serious Andorian
  • Commander
  • *****
  • Beiträge: 3258
  • a.k.a. Code Blau
    • RED UNIVERSE
Antw:Star Trek: Enterprise - Landing on Barbarous Coasts
« Antwort #1 am: Mai 26, 2018, 10:06:42 Vormittag »
Meinen Glückwunsch zur Fertigstellung.
Wenn ich den Endspurt bei DEAN CORVIN 2 hinter mir habe, dann werde ich diese Geschichte und den Vorgänger in Angriff nehmen. :)

MFB

  • Yeoman
  • *
  • Beiträge: 91
    • Meine Star Trek-FanFiction-Romane zum kostenlosen ebook-Download.
Antw:Star Trek: Enterprise - Landing on Barbarous Coasts
« Antwort #2 am: Mai 26, 2018, 04:53:03 Nachmittag »
Meinen Glückwunsch zur Fertigstellung.
Wenn ich den Endspurt bei DEAN CORVIN 2 hinter mir habe, dann werde ich diese Geschichte und den Vorgänger in Angriff nehmen. :)

Würde mich wieder sehr über dein Feedback freuen!  :) "Sailing" und "Landing" in einem Zug hintereinander bietet sich auch gut an, bilden sozusagen inoffiziell meine "Strange new Worlds"-Duologie, auch wenn ihre Ähnlichkeit bzw. Zusammengehörigkeit eher thematisch als inhaltlich ist.

Gabi

Antw:Star Trek: Enterprise - Landing on Barbarous Coasts
« Antwort #3 am: Mai 26, 2018, 05:06:42 Nachmittag »
(Kopie des Reviews auf sf3dff  8))

Ich hatte das große Vergnügen, MFBs neusten Roman bereits vorab lesen zu dürfen, so dass ich jetzt bereits einen unvoreingenommenen Eindruck schildern kann (nun ja, so unvoreingenommen es eben geht ;) ). Der Review wird ein wenig vage bleiben, denn eine von MFBs großen Stärken war schon von jeher das Weiterführen von losen Enden aus den Serien, das Verknüpfen von Informationen aus verschiedenen Teilen des Star Trek Franchise. Und genau das vollführt er in seinem letzten Roman der Enterprise-Saga wieder auf ganz hervorragende Weise (anders kann ich das – auch unvoreingenommen – einfach nicht nennen). Hier weiter darauf einzugehen würde spoilern. Nur so viel: Jemand, der die Kelvin-Timeline Filme aufmerksamer verfolgt hat als ich, wird noch mehr Aha-Erlebnisse haben.

Was mir ausnehmend gut gefallen hat, sind die parallelen Handlungsverläufe von politischer Umsturz-Stimmung auf Vulkan und dem ganz persönlichen Schicksal Tuckers, das sich seit dem „Romulan War“ durch MFBs Romane zieht. Die Verwebung funktioniert sehr gut und lässt keine Längen aufkommen. Ich habe wieder sehr viel über Vulkans Kultur und Philosophie erfahren und auch ein wenig über die Gesellschaft auf  Andoria. Das sind für mich Höhepunkte des Romans, wenn er mich in diese gut recherchierten und passend selbst gestalteten Kulturen entführt. Was MFB schreibt fühlt sich sehr authentisch und sehr canontreu an. T’Paus Figur und ihr politisches Schicksal konnten mich problemlos überzeugen. Genau so läuft es ab, genau so passt es in das Star Trek Universum. T’Paus Gewissenskonflikt und das daraus entstehende politische Erdbeben auf Vulkan werden nachvollziehbar geschildert. Das imponiert mir umso mehr, da das eigentliche Problem eines ist, das auf der Erde wahrscheinlich mit einem Schulterzucken abgehakt worden wäre, bevor man zur Tagesordnung überginge.

Vulkans politische Situation ist unmittelbar mit Jonathan Archers Schicksal verknüpft, der bereits von einem gewissen Frust über die bevorstehende Ausmusterung der Enterprise heimgesucht wird, und nun sein Lebensziel in Gefahr geraten sieht. Gerade Archers Innenleben hat MFB sehr feinfühlig beschrieben. Hier ist ein Autor, der die Charaktere begreift, der sie lebt, der sie weiterführen kann. Ein Punkt, der mich leider bei den lizensierten Romanen sehr oft nicht überzeugen konnte. Doch hier gelingt die Verknüpfung von äußerer Spannung einer gut durchdachten Handlung mit Wendungen, die den Leser immer wieder aufgeregt die nächste Seite aufrufen lassen, und der authentischen charakterlichen Beleuchtung der Seriencharaktere einwandfrei.

Der in der Serie eher blasse Mayweather bekommt im Roman eine tragende Rolle und kann durch seine freundliche, jedoch persistente Art zu entscheidenden Wendungen beitragen. Das hat ihm in meinen Augen sehr gut getan.  Hoshi Sato besitzt zwar sehr wenig „Screentime“, jedoch auch sie erhält in ihren Szenen eine gute Tiefe. Vor allem ihre weitere Laufbahn am Ende des Romans hat mir gefallen.

Überhaupt das Ende: vor allem im letzten Teil vor dem Epilog gelingt es MFB sehr eindrücklich, diese Endzeitstimmung einzufangen. Man merkt deutlich, dass sich nicht nur die Mannschaft von der  Enterprise und voneinander verabschiedet, sondern auch der Autor sich von dieser Serie. Mich hat er in dieser melancholischen Endzeit-Aufbruchstimmung gekonnt mitgenommen. Jedes Ende ist zugleich ein Anfang. Das kommt hier sehr deutlich zum Tragen, als die Enterprise die Bühne verlässt und die Vereinte Föderation der Planeten ihre ersten zaghaften Schritte macht.

Im Allgemeinen hasse ich Abschiede, vor allem wenn es welche von meinen Lieblingsserien sind, doch „Landing on Barbarous Coasts“ lässt mich zwar ein wenig wehmütig zurück, jedoch mit dem ganz starken Gefühl von „und es ist gut so“.

Vielen Dank für Deiner Enterprise-Romane, Markus, für Deine Liebe zu den Charakteren, für Deine ausführlichen Recherchen, für das Entführen in glaubwürdige fremde Kulturen und für spannende Handlungen. Ich habe jeden dieser Romane geliebt, und sie werden für mich immer Canon sein.

MFB

  • Yeoman
  • *
  • Beiträge: 91
    • Meine Star Trek-FanFiction-Romane zum kostenlosen ebook-Download.
Antw:Star Trek: Enterprise - Landing on Barbarous Coasts
« Antwort #4 am: Mai 27, 2018, 07:52:56 Vormittag »
Auch an dieser Stelle (wie gerade zuvor schon auf sf3dff.de) meinen demütigen Dank für dieses ja geradezu überschwängliche Lob! :verneigen: Eine bessere Leseempfehlung für "Landing" bzw. meine "Enterprise"-Saga im Ganzen kann ich mir kaum vorstellen. Vielen, vielen Dank dafür und für deine umfassenden - und auch sehr lehrreichen - Korrekturen, die "Landing on Barbarous Coasts" auf jeden Fall vorangebracht haben. 

Gabi

Antw:Star Trek: Enterprise - Landing on Barbarous Coasts
« Antwort #5 am: Juni 01, 2018, 09:59:22 Vormittag »
Ehre, wem Ehre gebührt  :thumbsup:

Deine Romane haben jetzt in meinem speziellen Fall halt auch noch den großen Vorteil, dass sie genau in die Sparte gehören, die ich mir für Fanfiction wünsche. Ich habe es hier im Forum schon mehrmals geschrieben, dass ich nach Geschichten mit den Canon-Charakteren suche, die eine Star Trek Handlung besitzen und im Prinzip von Aufbau und Struktur einer (oder mehreren) Episoden entsprechen. Seit ich vor 4 Jahren wieder in das Fandom eingestiegen bin, musste ich verblüfft feststellen, dass es sehr wenige Fan-Autoren gibt, die das schreiben.

Emony

  • Homophilia
  • Commander
  • ****
  • Admiral
  • Beiträge: 4593
  • you can't take the sky from me
    • TrekNation
Antw:Star Trek: Enterprise - Landing on Barbarous Coasts
« Antwort #6 am: Juni 02, 2018, 09:42:11 Vormittag »
Ich bin schon gespannt auf deinen neuen Roman, Markus! Leider kam ich noch nicht dazu dein Kelvin-Werk zuende zu lesen. Muss ich mir unbedingt wieder vornehmen. Und danach geht es an die Enterprise Romane.  :P

Zitat
Seit ich vor 4 Jahren wieder in das Fandom eingestiegen bin, musste ich verblüfft feststellen, dass es sehr wenige Fan-Autoren gibt, die das schreiben.
Mir liegt es z. B. absolut nicht 'richtige' Episoden zu schreiben, besonders nicht mit wissenschaftlichen oder allzu politischen Themen. Umso mehr bewundere ich das, wenn andere Autoren das können.

Ich teile die Ansicht, dass es Fanautoren gibt, die den Charakteren in ihren Fanfics deutlich mehr Tiefe geben, als es die Autoren der Lizenzromane tun. Wahrscheinlich einfach deshalb, weil viel mehr Liebe zu den Chars und allgemein zum Fandom vorhanden ist.

ulimann644

  • Serious Andorian
  • Commander
  • *****
  • Beiträge: 3258
  • a.k.a. Code Blau
    • RED UNIVERSE
Antw:Star Trek: Enterprise - Landing on Barbarous Coasts
« Antwort #7 am: Juni 02, 2018, 10:02:23 Vormittag »
Wahrscheinlich einfach deshalb, weil viel mehr Liebe zu den Chars und allgemein zum Fandom vorhanden ist.

Ich würde es sogar umdrehen, und behaupten, weil die Lizenz-Autoren viel zu wenig selbst Fan der Serie(n) sind, zu denen sie schreiben.

MFB

  • Yeoman
  • *
  • Beiträge: 91
    • Meine Star Trek-FanFiction-Romane zum kostenlosen ebook-Download.
Antw:Star Trek: Enterprise - Landing on Barbarous Coasts
« Antwort #8 am: Juni 02, 2018, 11:25:22 Vormittag »
Ich würde es sogar umdrehen, und behaupten, weil die Lizenz-Autoren viel zu wenig selbst Fan der Serie(n) sind, zu denen sie schreiben.

Das würde ich jetzt nicht so pauschal sagen. Christopher L. Bennett, Greg Cox, Dayton Ward und David A. McIntee sind viel im TrekBBS-Forum unterwegs und auf jeden Fall eingefleischte Trekkies. Auch David George III., David Mack und Kirsten Beyer sind dort öfter, diese drei beschränken sich aber eher auf das Bücher-Forum, während die anderen erwähnten Autoren zu verschiedensten Themen, Serien und Filmen posten. Jedenfalls die meisten der aktuellen Autoren sind durchaus aktiv im Fandom.

Aber ganz sicher sind auch Fehlbesetzungen geschehen, wie das Autorenduo Mangels & Martin auf den "Enterprise"-Relaunch anzusetzen. Denen hat man angemerkt, dass da kein großes Verständnis der Ära und der Charaktere vorhanden war, ihr einziger Aufhänger der war, eine ungeliebte Folge "wegerklären" zu wollen und dabei selbst Erklärungen schuldig zu bleiben. Die letzten Romane von Martin allein zum romulanischen Krieg waren sowieso nur mehr eine lustlose Chronik unspannend erzählter Ereignisse. Also in diesem Fall habe ich auch wirklich keine Scheu vor Eigenlob wenn ich behaupte, dass mein "The Romulan War" die deutlich besser Geschichte erzählt. Aber immerhin: Seit Christopher L. Bennett "Enterprise" in Form der "Rise of the Federation"-Reihe fortsetzt, sind da einige tolle Romane erschienen. Bennett - der selbst ursprünglich kein Fan der Serie war - merkt man absolut an, dass er inzwischen "Enterprise" zumindest sehr zu schätzen gelernt hat. Jedenfalls kann ich seine Roman absolut empfehlen, was ich von den Mangels & Martin-Werken nicht behaupten kann.

Bei den älteren Romanen - v.a. aus den 80ern und 90ern - verhält es sich ein wenig anders, denn einiges darin, was aus heutiger Sicht untypisch für das Franchise (für das Universum an sich wie auch für die Personen darin)  wirkt, war damals mitunter auch noch ein weißer Fleck, der Autoren Spielraum gab. Mitunter wurden damals sogar die ersten Romane zu neuen TV-Serien geschrieben, noch bevor deren erste Folge gedreht war, die Autoren also mit ein paar Drehbuchseiten und der (flexiblen) Serienbibel allein arbeiten mussten. Dieses kommerziell motivierte Vorgehen will ich nicht verteidigen, aber auf diese Weise - und auch bei späteren Romanen genauso - hat so mancher Autor diese weiße Flecken auf seine Weise gefüllt. Das spricht Jahrzehnte später die Leser, die eine Serien-akkurate Wiedergabe von Charakteren und Schauplätzen wünschen, natürlich nicht mehr an, aber ich lese ganz gerne hin und wieder auch ein altes Buch, behalte aber die Entstehungszeit dann immer im Hinterkopf. Und manchmal kommt es vor, dass ich in meine eigenen Romane sogar eine Hommage einbaue. Beispielsweise sind die Andorianer in "Landing on Barbarous Coast" durchaus inspiriert von der Beschreibung im längst veralteten Sachbuch "Die Welten der Föderation" von 1989.

« Letzte Änderung: Juni 02, 2018, 11:49:42 Vormittag von MFB »

ulimann644

  • Serious Andorian
  • Commander
  • *****
  • Beiträge: 3258
  • a.k.a. Code Blau
    • RED UNIVERSE
Antw:Star Trek: Enterprise - Landing on Barbarous Coasts
« Antwort #9 am: Juni 02, 2018, 06:19:00 Nachmittag »
Das würde ich jetzt nicht so pauschal sagen. Christopher L. Bennett, Greg Cox, Dayton Ward und David A. McIntee sind viel im TrekBBS-Forum unterwegs und auf jeden Fall eingefleischte Trekkies. Auch David George III., David Mack und Kirsten Beyer sind dort öfter, diese drei beschränken sich aber eher auf das Bücher-Forum, während die anderen erwähnten Autoren zu verschiedensten Themen, Serien und Filmen posten. Jedenfalls die meisten der aktuellen Autoren sind durchaus aktiv im Fandom.

Wobei noch mal der Faktor Begeisterung vs. Kompetenz dazu kommt.
Ich glaube schon dass man sich für Trek begeistern kann, ohne wirklich Zugriff zu bekommen. Und klar, es gib immer auch die löblichen Ausnahmen.

Aber man hat es auch anders gesehen: Abrams, Orci, Kurtzman - begeisterung pur und absoluten Schrott produziert.

Also in diesem Fall habe ich auch wirklich keine Scheu vor Eigenlob wenn ich behaupte, dass mein "The Romulan War" die deutlich besser Geschichte erzählt.

Da ich diese Geschichte gelesen habe, bin ich geneigt zu sagen, dass das zutrifft.

Bei den älteren Romanen - v.a. aus den 80ern und 90ern - verhält es sich ein wenig anders, denn einiges darin, was aus heutiger Sicht untypisch für das Franchise (für das Universum an sich wie auch für die Personen darin)  wirkt, war damals mitunter auch noch ein weißer Fleck, der Autoren Spielraum gab. Mitunter wurden damals sogar die ersten Romane zu neuen TV-Serien geschrieben, noch bevor deren erste Folge gedreht war, die Autoren also mit ein paar Drehbuchseiten und der (flexiblen) Serienbibel allein arbeiten mussten. Dieses kommerziell motivierte Vorgehen will ich nicht verteidigen, aber auf diese Weise - und auch bei späteren Romanen genauso - hat so mancher Autor diese weiße Flecken auf seine Weise gefüllt. Das spricht Jahrzehnte später die Leser, die eine Serien-akkurate Wiedergabe von Charakteren und Schauplätzen wünschen, natürlich nicht mehr an, aber ich lese ganz gerne hin und wieder auch ein altes Buch, behalte aber die Entstehungszeit dann immer im Hinterkopf. Und manchmal kommt es vor, dass ich in meine eigenen Romane sogar eine Hommage einbaue. Beispielsweise sind die Andorianer in "Landing on Barbarous Coast" durchaus inspiriert von der Beschreibung im längst veralteten Sachbuch "Die Welten der Föderation" von 1989.

Ich hole immer wieder gerne "Final Reflection" von John Ford heraus.
Auch er hatte da viele weiße Flecke vor sich, und er hat sie hervorragend gestopft. Allein das dort erklärte Klin´Zha-Spiel (eine klingonische Schachvariante) finde ich immer noch unübertroffen.

Ich halte es auch durchaus für richtig, wenn sich Autoren an solche weißen Flecken trauen. Das unterscheidet für mich gute Lizenz-Autoren von schlechten (natürlich nicht ausschließlich, denn das wäre viel zu kurz gegriffen). Worüber ich gerne mehr lesen würde ist (neben den bekannten Werken und FF) aus der Zeit etwa 30 bis 50 Jahre vor dem Flug der PHOENIX.
« Letzte Änderung: Juni 02, 2018, 06:35:37 Nachmittag von ulimann644 »

MFB

  • Yeoman
  • *
  • Beiträge: 91
    • Meine Star Trek-FanFiction-Romane zum kostenlosen ebook-Download.
Antw:Star Trek: Enterprise - Landing on Barbarous Coasts
« Antwort #10 am: Juni 03, 2018, 08:12:00 Vormittag »
Worüber ich gerne mehr lesen würde ist (neben den bekannten Werken und FF) aus der Zeit etwa 30 bis 50 Jahre vor dem Flug der PHOENIX.

Zumindest Erzählungen über die Jahrzehnte rund um den Ersten Kontakt sind auch in "Landing on Barbarous Coasts" zu finden. (Wobei der Fokus aber stärker auf der Zeit danach liegt.)



ulimann644

  • Serious Andorian
  • Commander
  • *****
  • Beiträge: 3258
  • a.k.a. Code Blau
    • RED UNIVERSE
Antw:Star Trek: Enterprise - Landing on Barbarous Coasts
« Antwort #11 am: Juni 03, 2018, 08:15:39 Nachmittag »
Prima, da bekomme ich dann ja auch etwas in der Hinsicht geboten. :keks:

MFB

  • Yeoman
  • *
  • Beiträge: 91
    • Meine Star Trek-FanFiction-Romane zum kostenlosen ebook-Download.
ENDVERSION - Star Trek: Enterprise - Landing on Barbarous Coasts
« Antwort #12 am: November 04, 2018, 10:02:29 Vormittag »



Heute habe ich auch noch die Korrekturen meines dritten Korrekturlesers eingearbeitet, womit ab sofort die offizielle Endversion meines jüngsten Star Trek-Romans "Landing on Barbarous Coasts" zum Download zur Verfügung steht! :) Das ZIP-Paket enthält nun den Roman mit den letzten Ausbesserungen in den gängigen ebook-Formante ePub, PDF, AZW und MOBI. Der illustrierte Anhang und das Cover-Bild sind natürlich ebenfalls wieder enthalten.

Mit der Fertigstellung der Geschichte steht nun auch einem Druck in Taschenbuchform nichts mehr im Wege. Im Lauf der kommenden Woche werde ich nochmal die Formatierung überprüfen und dann für den Eigengebrauch eine kleine Auflage drucken lassen. Sicher werden wieder drei oder vier Exemplare übrig bleiben. Falls Ihr Interesse daran habt, diesen Roman in gedruckter Form zu lesen, aber ihn euch nicht selbst ausdrucken oder bei einer Druckerei binden lassen wollt, gebe ich die restlichen Exemplare gerne gegen Ersatz der Druck- und Versandkosten ab. Bilder von den fertigen Taschenbüchern kann ich hoffentlich demnächst hier posten.

Ich wünsche euch gute Unterhaltung
mit meinem Enterprise-Finale "Landing on Barbarous Coasts"!

ulimann644

  • Serious Andorian
  • Commander
  • *****
  • Beiträge: 3258
  • a.k.a. Code Blau
    • RED UNIVERSE
Antw:Star Trek: Enterprise - Landing on Barbarous Coasts
« Antwort #13 am: November 04, 2018, 12:02:19 Nachmittag »
Meinen Glückwunsch zur Fertigstellung der Endversion.
Dann war´s vielleicht doch nicht so schlecht, dass ich bisher nicht zum Lesen der Geschichte kam. Wenn ich mit meiner ersten STARGATE-ATLANTIS Episode fertig bin, werde ich mir diese Geschichte (vermutlich um Weihnachten herum) zu Gemüte führen.

MFB

  • Yeoman
  • *
  • Beiträge: 91
    • Meine Star Trek-FanFiction-Romane zum kostenlosen ebook-Download.
Antw:Star Trek: Enterprise - Landing on Barbarous Coasts
« Antwort #14 am: November 05, 2018, 04:07:48 Nachmittag »
Danke für die Glückwünsche!  :) Ich hoffe, die Geschichte gefällt dir. Im Vergleich zur Erstveröffentlichung im Mai hat sich inhaltlich nichts mehr geändert und Dahkur und Omikron haben schon so gute Korrekturarbeit geleistet, dass mein dritter Korrekturleser nur mehr relativ wenig gefunden hat. Aber ich bin sehr froh, jetzt mal einen Schlussstrich unter dieses Projekt ziehen zu können und mich ab sofort einem Star Wars-Projekt widmen zu können.