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Thema: Discovery: Episodenbesprechung  (Gelesen 4178 mal)

Missie

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Antw:Episodenbesprechung
« Antwort #165 am: Februar 06, 2018, 01:07:07 Nachmittag »
Im Vergleich zu den Folgen davor, war es gestern ja tatsächlich relativ ruhig.
Das, was mich weiterhin am meisten stört, ist das Lorca weg ist. Ihn fand ich als Charakter einfach super interessant. Ich hoffe so sehr, dass der Original-Universums-Lorca noch lebt und irgendwann zu denen stößt.
Ansonsten fand ich das mit Georgiou ein bisschen unglaubwürdig. Ihr habt ja völlig recht, es ist einfach purer Wahnsinn sie als Captain einzusetzen. Die Crew wusste doch von ihrem Ebenbild im Spiegeluniversum und kurz nach ihrer Rückkehr taucht ihr toter Captain wieder auf? Als ob da nicht jeder clevere Crewman eins und eins zusammen zählt. Warum wäre niemand anderes in der Lage die Mission zuende zu bringen, Oriane? Also, sie hätte denen ja helfen können, aber warum als Captain? Warum nicht als zweiter Specialist?
Die Beziehung zwischen Burnham und Sarek finde ich sehr überzeugend. Und ich habe mich sehr über den kurzen Andorianer-Auftritt sowie die Anspielung auf die NX-01 gefreut. Bitte, gerne mehr davon =)

Janora

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Antw:Episodenbesprechung
« Antwort #166 am: Februar 06, 2018, 02:10:46 Nachmittag »
Mir hat die Episode auch gut gefallen. Vor allem ist mir aufgefallen, wie gut mir Tillys Charakterverlauf gefällt. Am Anfang mochte ich sie gar nicht, weil sie mir viel zu aufgedreht und naiv war. Aber mittlerweile gefällt sie mir richtig gut. Und auch wenn ich Tyler persönlich immer noch nicht mag, fand ich auch alle Interaktionen mit ihm in dieser Folge sehr gut geschauspielert.

Georgiou hätte ich auch nicht gleich zum Captain gemacht, aber natürlich kann sie in dieser Position noch einiges anstellen. Und das wird sie bestimmt, denn als unzufriedener Terraner stellt man einfach irgendetwas an oder verfolgt zumindest prioritätenmäßig seine eigenen Pläne.

Oriane

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Antw:Episodenbesprechung
« Antwort #167 am: Februar 06, 2018, 04:57:36 Nachmittag »
Warum wäre niemand anderes in der Lage die Mission zuende zu bringen, Oriane? Also, sie hätte denen ja helfen können, aber warum als Captain? Warum nicht als zweiter Specialist?

Ich weiß nicht, ich glaube es braucht eine Spur Grausamkeit bzw. weniger Sternenflottenmentalität für den Plan. Und weder Saru, noch Cornwell (wobei ich es bei ihr noch vorstellen könnte) verfügen darüber. Und als zweiter Specialist kann man ihre Entscheidungen leichter abwenden, als als Captain. Außerdem gibt das jede Menge Konfliktpotential. Und dass ich Philippa fantastisch finde sollte durchgekommen sein :D

TrekMan

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Antw:Episodenbesprechung
« Antwort #168 am: Februar 07, 2018, 06:45:41 Nachmittag »
:drool:

Es geschehen doch noch Zeichen (ob Wunder, dass müssen wir abwarten). Aber im Gegensatz zu der Vorgängerfolge hat diese Episode wieder mal das richtige Tempo und eine glaubhafte Tiefe für die Sendezeit.

Positiv war, dass man keine Tricks hinsichtlich des zeitlichen Versatzes der DSC versucht hat, sondern sich auf die Behebung der Wirkung konzentrierte.

Admiral Cornwall hatte hier ein sehr guten Auftritt hingelegt. Amüsant fand ich, dass sie Lorcas Glückskekse so einfach weggepustet hat. Schade das der Alarm für Feuerwaffen nicht los ging. ;)

Sarek wird mir in dieser Serie einfach zu inflationär eingesetzt. Aber es war eben ein Telepath notwendig, um die Echtheit der Leute zu bestätigen und das ist wohl hier Sarek.  :(

Interessant fand ich, dass man die selben Figuren für das Außenteam des Admirals nahm, wie die Mitglieder von Voghs Untergrundorganisation im Mirror Universum.

Die Interaktion zwischen Tyler und Burnham war schwierig. Sie zurecht extrem Verletzt, er teilweise reuevoll, aber auch trotzig.

Die optischen Effekte im Weltraum gefallen mir leider nicht immer. Der Sprung mit dem Pilz-Antrieb  wirkt wie aus einem Comic.

Besser fand ich das Aussähen der Pilze und deren beschleunigtes Wachstum. Terraforming war das ja nicht. Man säte, düngte und erntete. Von Pilzen ist ja bekannt, dass sie schnell wachsen können. Unser Fichtenpilz treibt seinen Fruchtkörper mit einem Zuwachs von durchschnittlich 9mm im Durchmesser aus. Bei guten Bedingungen schafft es der Hut bis zu 2cm am Tag zu wachsen. Mit ein wenig mehr Geduld, Feinarbeit und der richtigen Musikuntermalung hätte die Pilskultivierung auf dem Mond zu einem magische  Moment werden können.

Ein wenig musste ich schmunzeln, als Stamets vorschlug man solle Kurs auf das Veda-System setzen.  :D Im englischen original klingt es so gar so.

Die Konferenz mit dem Rest des Flottenstabes erinnerte an vergleichbare Diskussionen bei DS9.

Fein abgestimmt, fand ich die Diskussion zwischen Imperator Georgiou und Sarek. Da merkte man wieder, dass der Diplomat nicht nur über spitze Ohren verfügt, sondern auch über einen spitze Zunge.

Die Idee in eine Höhle zu springen, finde ich strange. Allerdings auch nicht viel abgefahrener wie die A-Phasische-Tarnvorrichtung der Pegasus (TNG) oder den Warpschleudereffekt für Zeitreisen. Eines ist klar, sobald der Krieg vorbei ist und die Discovery nicht schon wieder irgendwo verloren geht, wird der pilz-Antrieb in der Versenkung verschwinden. Cornwall war ja da sehr direkt.  Es ist nur die Frage ob Sektion 31 die Daten nicht irgendwo abgezweigt.  :D

Zu einem Genozid auf Qo'no'S wird es m.E. nicht kommen. Ein Angriff, ja. Mit Verwüstungen, ja. Aber ich denke eher an eine zweite Meuterei oder eher Burnham kann Georgiou von einer weniger martialischen Lösung überzeugen. Möglich, dass auch L'Rell und Tyler eine Rolle darin spielen werden.

Insgesamt besser als Episode 13.

Drago

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Antw:Episodenbesprechung
« Antwort #169 am: Februar 12, 2018, 08:34:39 Nachmittag »
Es ist schon erstaunlich, wie du immer die richtigen Schlüsse ziehst Trekman  ;D

Also ich würde sagen, beste Folge der ganzen Staffel! Nicht nur, das ganz ST typisch der Krieg ohne einen einzigen Schuss beendet wurde, wem ist denn hier noch das Herz aufgegangen? Ich meine... Das ist die Enterprise!!!
Wenn sie jetzt noch Bruce Greenwood als Schauspieler für Pike casten, dann könnt ich ausrasten vor Freude!

Großes Lob auch an Tyler, der echt gut geschauspielert war wie er sich ganz selbstverständlich wohl fühlt unter Klingonen. Bitte sagt mir, dass wir jetzt nicht wieder ewig warten müssen, bis die neue Staffel losgeht?

Bareil Nerys

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Antw:Discovery: Episodenbesprechung
« Antwort #170 am: Dezember 08, 2018, 08:30:38 Nachmittag »
Hallo Ich habe die Serie erst jetzt gesehen und bin wohl damit völlig "out"  :'(
Daher sage ich nur wenig zur Serie, da alles schon vorher gesagt wurde.

Mir gefallen die neuen Klingonen auch nicht.

Wieso hat Lorcas Tribble Ash nicht als Klingonen enttarnt ? Wo war er, als es drauf ankam? > futtern ??? :keks: :lach:

Burhams Meuterrei war saudämlich, nach sieben Jahren bei Starfleet müsste sie doch deren Haltung und Vorgehensweisen kennen und wissen, dass ihr Plan ein No-Go ist, auch wenn es rein pragmatisch gepasst hätte,  Auch ohne Back-up das Feuer auf das Schiff zu eröffnen wäre unklug gewesen. Was war mit ihr los ???

Ich mochte Lorca auch wenn ich damit wohl sehr allein bin, er war sehr interessant und kontrovers, so dass ich ihn für einen Agenten von Sektion 31 mit Geheimauftrag hielt, aber dass er dann wirklich "ein Böser" war hatte ich nicht erwartet. Ich erwartete, dass sich alles mit einer speziellen Mission erklären ließe. Leider wird der gute Lorca wirklich tot sein  :'(

Phillipa mochte ich auch, schade, dass sie gleich starb, sie wäre toll gewesen.

Das Ende war typisch Star Trek, wenn auch unrealistisch. Ich denke nicht, dass eine Klingonin, nur weil sie von Starfleet gut behandelt wurde einen Krieg beendet. Sie hätte selbst nach Macht gestrebt, sich zum Oberkrieger gemacht, die Häuser geeint und die Föderation vernichtet, als sie die Chance hatte und nicht auf "vernünftiges Menschengerede"  gehört. Auch hätten die anderen Klingognen kein Interesse an Frieden gehabt. Kirk musste ja in "das unentdeckte Land" sehr schwer für Frieden kämpfen....aber hier ging es so einfach ??? :help: :omg: