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:writer: Noch auf der Suche nach der passenden Inspiration für den Dezember? Dann mach mit beim Trekzember! :xmas-tree:

Thema: Discovery: Episodenbesprechung  (Gelesen 4180 mal)

Gabi

Re: Episodenbesprechung
« Antwort #15 am: September 26, 2017, 06:56:28 Nachmittag »
Etwas zu bewerten, bevor es überhaupt veröffentlicht wurde, ist sowieso irgendwie kontraproduktiv.

In der Tat! Das ist momentan dieser kindische Streit zwischen Orville-Anhängern und Discovery-Anhängern - als ob es nicht möglich wäre, zwei Serien zur gleichen Zeit zu schauen und zu mögen.

Amber

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Re: Episodenbesprechung
« Antwort #16 am: September 26, 2017, 07:03:37 Nachmittag »
@ Gabi: Hey, ich freu mich für dich, dass deine Jungs mitschauen - endlich! Ulme guckt ja auch begeistert DS9, TOS und TNG - zwar nur ausgewählte, "langweilige" Episoden, aber mein Mamaherz schlägt höher. ENT und DSC/DCY (welches ist denn nun die offizielle Abkürzung, habe beide schon gelesen) find ich noch zu krass.

Hier im Freundeskreis gehen die Meinung auch auseinander, was einige Details angeht. zB fehlende technische Infos wurde bemängelt (*winkt richtung Informatikerfreunde*), zu viel Spiritualität (*winkt richtung Atheisten*) - andererseits hat ST durch die Serie neue Fans gewonnen. (*winkt den larpern und fantasyfans*).

Ich bin echt auf die nächste Episode gespannt, speziell auf die neue Crew.

Gabi

Re: Episodenbesprechung
« Antwort #17 am: September 26, 2017, 09:50:11 Nachmittag »
@ Gabi: Hey, ich freu mich für dich, dass deine Jungs mitschauen - endlich! Ulme guckt ja auch begeistert DS9, TOS und TNG - zwar nur ausgewählte, "langweilige" Episoden, aber mein Mamaherz schlägt höher. ENT und DSC/DCY (welches ist denn nun die offizielle Abkürzung, habe beide schon gelesen) find ich noch zu krass.


Ich freu mich auch sowas von! Das ist ein ganz neuer Schritt. Aaron kam heute bereits von der Schule nach Hause und begrüßte mich mit einem perfekten vulkanischen Gruß :D! Vor allem freu ich mich darauf, dass sie dann eine homosexuelle Beziehung sehen dürfen, die einfach nur ist und nicht rumdiskutiert werden muss (soweit zumindest bislang die Erklärungen dazu - anscheinend wird Vieles beim Zähneputzen besprochen ;) )

Wie die genaue offizielle Abkürzung lautet, weiß ich nicht. Die meisten sagen DSC, aber auch DISCO erfreut sich großer Beliebtheit und hat schon ein paar nette Graphiken hervorgebracht ;).

Zitat
Hier im Freundeskreis gehen die Meinung auch auseinander, was einige Details angeht. zB fehlende technische Infos wurde bemängelt (*winkt richtung Informatikerfreunde*), zu viel Spiritualität (*winkt richtung Atheisten*) - andererseits hat ST durch die Serie neue Fans gewonnen. (*winkt den larpern und fantasyfans*).

Da ich leider keinen Freundeskreis besitze, der Star Trek schaut, hänge ich zum Diskutieren die meiste Zeit auf der inoffiziellen DSC-Fanseite rum - wo jetzt aber leider auch so allmählich die "Boah, alles sch***" Trolls eintrudeln. Ich hoffe, die Mods bekommen das in den Griff.

Zitat
Ich bin echt auf die nächste Episode gespannt, speziell auf die neue Crew.

Hast Du die Vorschau in der AfterTrekShow gesehen? Wie Stamets da in den Raum schlurft, ich musste so grinsen. Was ist denn das für ein Gang?! Eleganz kann man ihm beim besten Willen nicht bescheinigen. Ich freue mich schon total auf den griesgrämigen Blondie.

RogerVanDyke

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Re: Episodenbesprechung
« Antwort #18 am: September 27, 2017, 02:04:26 Nachmittag »

Leider sehe ich das ähnlich wie Ulimann.
Die Serie ist sicherlich optisch eine tolle Erfahrung, aber allein darauf sollte man sich nicht verlassen.
Wenn es aber tatsächlich so sein sollte dass:
Zitat
Doch ich befürchte, dass die DISCOVERY Crew auch nichts anderes sein wird, als ein weiteres "Hawaii 5-0 Team im Weltall".

Dann würde ich mich zwar angewidert abwenden, aber meine Frau wäre dann endlich mal Star Trek Fan, denn für sie kann es gar nicht genug CSI, Navi CSI Hawai 5 0 und ähnlichen Krempel geben.

Ulimann, ich gebe Dir nen Tipp:
Suche Dir eine Möglichkeit "The Orville" anzusehen. Ich hab leider noch keinen offiziellen Weg gefunden, wo es ausgestrahlt wird, aber auch wenn es nur eine ST Parodie ist, man wird wenigstens seinen Spaß haben. :)

ulimann644

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Re: Episodenbesprechung
« Antwort #19 am: September 27, 2017, 02:13:42 Nachmittag »
Ulimann, ich gebe Dir nen Tipp:
Suche Dir eine Möglichkeit "The Orville" anzusehen. Ich hab leider noch keinen offiziellen Weg gefunden, wo es ausgestrahlt wird, aber auch wenn es nur eine ST Parodie ist, man wird wenigstens seinen Spaß haben. :)

Danke für den Tipp :)
Ich werde mal rein schauen, obwohl Parodien auf Sci-Fi eher nicht mein Ding sind.

Gabi

Re: Episodenbesprechung
« Antwort #20 am: September 27, 2017, 02:46:44 Nachmittag »
Die Serie ist sicherlich optisch eine tolle Erfahrung, aber allein darauf sollte man sich nicht verlassen.

Die optische Erfahrung ist witzigerweise etwas, das bei mir höchstens nebenher läuft (gemeinsam mit Schiffsdesign und den gesamten Äußerlichkeiten, über die sich die Hardcore Fans stundenlang unterhalten können). Es ist schön, wenn es nicht so aussieht, als ob im Hintergrund Kulissen geschoben werden, aber das macht für mich für den Eindruck einer Serie wenig aus.

Was eine Serie für mich braucht, ist der Effekt, den ich beim Schauen erhalte. Dieses "Hineinziehen", dieses Kribbeln im Nacken ... ich weiß nicht, wie ich das besser ausdrücken kann (glücklicherweise bin ich niemand, der Kritiken schreiben muss). Gegenbeispiel ist z.B. SGA: solide gemacht, keine Frage, nicht schlecht, keine Frage - aber ich kam auch nach vier Staffeln nicht rein, hab beim Schauen immer nebenher irgendwelche blöden Tablet-Spiele gespielt und bin bei einigen Folgen eingeschlafen. Da fehlte dieses "Etwas" absolut. - oder im Star Trek Bereich geht es mir so mit VOY-Folgen oder den Kelvin Timeline Filmen.

Bei DSC saß ich völlig gebannt davor. Ich war sofort drin. Ich wollte wissen, was mit den Charakteren wird. Sowohl Burnham, als auch Georgiou und Saru hatten mich augenblicklich auf ihrer Seite. Das letzte Mal, dass ich mich bei einer Fernsehserie so gefühlt habe, ist ziemlich lange her. Und das hat nichts mit dem Gespött diverser Leute zu tun, die behaupten, manche würden eh alles gut finden, solange Star Trek drauf pappt - denn ich kann mit der Hälfte des Franchise wenig anfangen.

Wenn ich herausbekommen habe, was es genau ist, das DSC für mich so besonders macht, werde ich versuchen, es in Worte zu fassen. Aber ich kann den Finger noch nicht darauf legen. Ich weiß momentan nur, dass ich ziemlich glücklich bin, endlich wieder einmal so fühlen zu dürfen.

Nachtrag: Dieser Artikel von Los Angeles Review of Books geht so am ehesten in die Richtung, was mich an der Serie fasziniert.

Amber

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Re: Episodenbesprechung
« Antwort #21 am: September 27, 2017, 08:22:00 Nachmittag »
Hast Du die Vorschau in der AfterTrekShow gesehen? Wie Stamets da in den Raum schlurft, ich musste so grinsen. Was ist denn das für ein Gang?! Eleganz kann man ihm beim besten Willen nicht bescheinigen. Ich freue mich schon total auf den griesgrämigen Blondie.

Zur Hälfte schon gesehen. Ich finde den Moderator krass ulkig - und ein bisschen irre. :) Like him.  ;D

Die optische Erfahrung ist witzigerweise etwas, das bei mir höchstens nebenher läuft (gemeinsam mit Schiffsdesign und den gesamten Äußerlichkeiten, über die sich die Hardcore Fans stundenlang unterhalten können). Es ist schön, wenn es nicht so aussieht, als ob im Hintergrund Kulissen geschoben werden, aber das macht für mich für den Eindruck einer Serie wenig aus.

Was eine Serie für mich braucht, ist der Effekt, den ich beim Schauen erhalte. Dieses "Hineinziehen", dieses Kribbeln im Nacken ... ich weiß nicht, wie ich das besser ausdrücken kann (glücklicherweise bin ich niemand, der Kritiken schreiben muss).

Ich versteh vollkommen, was du da meinst, liebe Gabi! Ging mir bei DS9 damals ganz genauso! Das hatte einfach dieses Gefühl von "Ja! OMG! JAAAA!". (Und das beziehe ich nicht nur auf ein spezielles, überaus hübsch anzusehendes Detail der Serie  ;D )

TrekMan

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Re: Episodenbesprechung
« Antwort #22 am: September 27, 2017, 10:27:42 Nachmittag »
Als bekennender "Alt-Trekkie" fand ich es irritierend, als ich zum ersten Mal über die neue Idee einer kompletten Serie als Prequel las. Als sich das bestätigte,  war ich überrascht, dass man es wirklich erneut versuchen würde, nachdem sich ENT furchtbar schwergetan hatte. Und das obwohl man von der Optik halbwegs stimmig sowohl auf Spezies, als auch auf die Technik eingegangen war.

DSC hingegen ist für mich ein Reboot, selbst wenn man bei CBS noch soviel Anders behauptet. All diese kreativen Köpfe, die sich in vielen Details TOS, teils sehr detailverliebt, annäherten haben m.E. es nicht geschafft diesen Eindruck weg zu wischen. Zumindest im Moment nicht.

Axanar wäre für mich ein Film gewesen, der sowohl von der Optik, als auch vom Ansatz stimmiger gewesen wäre. Was wahrscheinlich auch der Grund für CBS war zu intervenieren.

Obwohl ich mich nicht zu den Fanatikern zähle, ich kann mich gut daran erinnern, welche Diskussionen es nach der Veröffentlichung von Broken Bow gab in denen es auch um das Outfit der Klingonen ging, und warum sie so aussahen, wie bei TNG.

Gegenüber DSC  ist ENT rückblickend betrachtet harmlos, insbesondere was die "optischen Änderungen" betrifft. Von der Seite kann ich schon verstehen, wenn man hier und da die Hand zur Kritik hebt. Persönlich kann ich mit der klingonischen Optik in sofern arrangieren, da man niemals das Gesellschaftssystem der Klingonen komplett zerlegt hat.
T'Kumbra ist ohne Zweifel ein religiöser Fanatiker gewesen, der sein eigenen Ideen pflegte auch was die Außendarstellung betrifft. Er provozierte mit Absicht diesen Zwischenfall um die Häuser gegen die Föderation aufzuhetzen.
Mal davon abgesehen, dass jede Generation ihren eigenen Stil pflegt, wird sich hoffentlich bald klären warum wir keine Haare gesehen haben. Ein wenig unglücklich wirkten die neuen Masken dennoch auf mich, da sie offensichtlich ihre Träger sowohl in Gestik als auch in Sprache behinderten.

Möglich dass es auch bei einigen genauso beabsichtigt war, wenn man betrachtet, dass ein Teil der klingonischen Bevölkerung vor ca. 100 Jahren durch die fehlgeschlagenen genetischen Experimente "entstellt" wurde. Vielleicht stellt sich in ein paar Episoden heraus, dass man es noch mal versucht hatte mit dem Ergebnis, dass der Versuch wieder nach Hinten los ging.

Zugegeben dass ist eine Hoffnung.  Vielleicht macht man ja ähnliches mit der AOS Optik beim Brückendesign und einigen anderen Dingen, wer weiß. Allerdings glaube ich nicht daran. Dafür zielt man m. E. zu sehr auf die neuen Zuschauer ab. Warum man dabei nicht gleich auf die Uniformen von AOS zurückgegriffen hat wundert mich. Die hätten wenigsten noch optisch zur Integration beigetragen. Aber die Anleihen bei den Uniformen der U.S.S. Franklin aus Beyond sind ja auch unübersehbar.

Alleine aus dem Wissen der Problematik, hätte ich wohl als Verantwortlicher eine Post-Voyager-Serie vorgezogen. Wenn ich das aber nicht möchte und ich mich explizit in einen bestehenden Zeitrahmen pflanze, dann sollte ich mich an diese Randbedingungen halten. Im Grunde ist es heute kein Problem mit ein wenig gutem Willen einen modernen TOS Look herzustellen, ohne dass es gleich altbacken wirkt.

Axanar ist ein gutes Beispiel dafür. Wenn ich jetzt noch daran denke, dass

Die Musik des Vorspann ist m.E. nicht der Brüller. Für meinen Geschmack zu viel Hommage und zu wenig Pep und Eigenständigkeit.
Aber das ist Geschmackssache.
Die Bilder, wenn ich mein Kopfkino hinsichtlich der potentiellen Werbung für den föderationseigenen Raumschiffbau und seiner Hersteller (:Ugly) ausblende, finde ich ihn aus einem bestimmten Blickwinkel sogar noch originell, da er im Grunde auch eine Art Homage an Star Trek ist mit einem Hauch von Bond. Trotzdem mal was anderes.

Die Story der Episoden 1x01 und 1x02 fand ich transparent in ihrem Ablauf. Die Trailer konnten durch ihre Zusammensetzung da noch Spannung erzeugen. Aber bereits nach der Begegnung und dem fast lachhaften Ableben des "Fackelträgers" wurde klar, wie sie sich der Erzählfaden weiter entwickelt. Teilweise fand ich das Auftauchen des Sarek als überflüssig. Der Tiefpunkt war dabei m. E. die Rückblende mit der Ankunft von Burnham auf der Shenzou. Fehlte noch, dass der Vulkanier die erwachsene Frau an die Hand genommen hätte.

Im ersten Augenblick fand ich das Auftauchen der Tarnvorrichtung befremdlich und überraschend. Ich hoffe die Verantwortlichen Produzenten haben damit eine Verstrickung der Romulaner in diesen Vorfall eingeplant, ansonsten wird es da sehr abstrus.
Die Romulaner hätten wohl am meisten von der geänderten politischen Lage insbesondere wenn man bedenkt, dass sie schon zu Archers Zeiten im Hintergrund agierten.  Es würde mich daher nicht wundern, wenn T'Kuvma ein Nachkomme des Duras ist und mit den emotionalen Spitzohren paktierte.


Wenn ich die Pilotfolgen nur mit der Brille des AOS Betrachters mir ansehe, so ist es sogar im Ansatz intelligentere Unterhaltung wie die beiden ersten Abrams Filme. Aber selbst in dem Kontext sind einige meiner „Irritationen“ noch nicht zu stopfen, aber zumindest erträglich, da man sie gut ignorieren kann. Von der Seite werde ich mir zunächst die Serie auf der Basis weiter ansehen und montags mein Popcorn genießen. Es ist zu erwarten, dass die Geschichten noch besser und intelligenter werden, da Pilotfolgen so ihre Eigenheiten haben. Von der Seite hoffe ich sogar, dass man vielleicht auch mal positiv nach vorne gerichtete Episoden erwarten kann mit etwas weniger holprigen Humor. In dem Fall wäre es gute Unterhaltung die man begrüßen sollte, selbst wenn man nicht mehr so mit dem Herzen dabei ist.

Aber vielleicht überzeugt man mich ja doch noch, dass das Ergebnis dieser Schar von Executive-Producern (ich glaube ich habe 8 oder 10 gezählt), doch noch seinen rechtmäßigen Platz verdient.

Gabi

Re: Episodenbesprechung
« Antwort #23 am: September 27, 2017, 10:48:43 Nachmittag »
Was hier in diesem Forum jetzt gerade interessanterweise auffällt, ist, dass die Linie pro/contra DSC exakt geschlechterspezifisch verläuft  :P ... halt, stopp ... sorry, Drago! Habe gerade noch Deinen post gesehen ... okay, also nicht EXAKT. Aber mir ist das auch schon in der anderen Gruppe aufgefallen, dass diejenigen, die mit DSC überhaupt nicht warm werden konnten, fast ausschließlich Männer waren. Da bin ich mal sehr gespannt, wie sich das weiterentwickelt.

Zur Hälfte schon gesehen. Ich finde den Moderator krass ulkig - und ein bisschen irre. :) Like him.  ;D

Der ist komplett durch den Wind! Er hätte die Gäste gerne mal ausreden lassen dürfen. Schreiben wir es ihm der initialen Aufregung zu und hoffen, dass er sich das nächste Mal ein bisschen zusammenreißt ;) (hab ich das richtig verstanden, dass das nächste Mal ein Gast dabei sein wird, der einem der Charaktere Pate stand? Könnte das der echte Paul Stamets sein? Das fände ich hochinteressant)

Zitat
Ich versteh vollkommen, was du da meinst, liebe Gabi! Ging mir bei DS9 damals ganz genauso! Das hatte einfach dieses Gefühl von "Ja! OMG! JAAAA!". (Und das beziehe ich nicht nur auf ein spezielles, überaus hübsch anzusehendes Detail der Serie  ;D )

;) Ich hab den Pilot ja eingeschaltet mit der Erwartung "so, jetzt sehe ich endlich mal Stamets" - und als die 90 Minuten dann rum waren, habe ich völlig vergessen, dass er nicht aufgetaucht ist. Mich haben die beiden Frauen absolut gefesselt. Vor allem Captain Georgiou war endlich mal ein Captain, wie ich ihn mir immer in Star Trek gewünscht hätte. Absolute Lady, ganz toll! Und der Akzent war so schön. Jemand hat dazu geschrieben, dass er Michelle Yeoh auch zuhören würde, wenn sie das Telefonbuch vorlesen würde. Kann ich so nur unterschreiben.

Dann  mal schauen, ob sich hier noch eine Frau zu Wort meldet, die mit der Serie nichts anfangen konnte, oder ein Mann, der sie gut fand  ;D

TrekMan

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Re: Episodenbesprechung
« Antwort #24 am: September 27, 2017, 11:30:34 Nachmittag »
Dann  mal schauen, ob sich hier noch eine Frau zu Wort meldet, die mit der Serie nichts anfangen konnte, oder ein Mann, der sie gut fand  ;D

Naja, vielleicht habe ich mich nicht klar genug ausgedrückt. Unter der Prämisse, dass es Canon sein soll, gibt es m. E. einfach zu viele Widersprüche, angefangen bei der Optik, die die positiven Aspekte einfach überdeckt haben.
Aber es gibt immer Möglichkeiten etwas logisch zu untermauern und dadurch Dinge richtig zustellen. Selbst für die Optik der bisher gesehenen Klingonen oder die der Schiffe.  Hat übrigens jemand schon den Bildschirm der Discovery auf einem Bild gesehen?
Ich hoffe da ja noch immer auf die Aussage von David Mack, der kürzlich auf Facebook twitterte:
Zitat
"Yes, Discovery is in the Prime timeline. It fits w/canon. Apparent "discrepancies" will be addressed/resolved. It works."

Aber ausgehend von den bisher veröffentlichen Episoden kann ich persönlich das was ich gesehen habe, ob nun gut oder schlecht nicht als einen Teil des Canon betrachten. Das gilt natürlich nur für mich und unter der Randbedingung, dass man mir dieses Produkt als Teil des bekannten Canon angekündigt hat.  :thumbdown:

Vor allem unter dem Eindruck, das CBS ein Fan-Projekt aus Gewinnsucht torpediert hat, dass diese Ansprüche schon im Ansatz besser erreicht hätte.  http://www.axanarproductions.com/
Keiner kann mich davon überzeugen, dass es keine Absicht war, die klingonische Konfrontation auch von Seiten CBS ebenfalls auszuschlachten. Dumm nur, dass Axanar Productions schneller sowie qualitativ hochwertig war und man bei den Verantwortlichen des Filmgiganten keine Konkurrenz haben wollte. Die angebliche semiprofessionelle Produktion, war da nur vorgeschoben.
Das Ergebnis sind nun Fan-Regeln, die einem das Blut ins Gesicht treiben. >:(   Tut mir leid, das so drastisch sagen zu müssen. Das ist auch ein Teil von DSC. Vermutlich ist Axanar mit ein Grund, warum wir nun keine Raumschiffe sehen, die TOS näher sind als diese fliegenden Backsteine. Die U.S.S. Europa macht auf mich den Eindruck, als hätte ein BORG auf der Werft angeheitert.  :-X

Wenn ich die beiden Episoden aber objektiv alles als Teil von AOS betrachte, wären die Folgen sowohl von Inhalt, Bild, Interaktion der Figuren um Längen besser, als das was man in den beiden ersten Kinofilmen von Abrams gesehen hat.  Ganz egal, wie andere das sehen.   8)

Von der Seite hat die Serie bei mir noch eine Chance. Aber mein Herz als Trekkie noch nicht erreicht. :(

Mag sein, dass ich da kritischer bin als andere, aber mit meinem Netflixbeitrag bezahle ich auch die Produktion der Serie mit. Von daher möchte ich auch das haben, was man mir angekündigt hat.

« Letzte Änderung: September 27, 2017, 11:40:42 Nachmittag von TrekMan »

Gabi

Re: Episodenbesprechung
« Antwort #25 am: September 28, 2017, 12:18:03 Vormittag »
Ich hoffe da ja noch immer auf die Aussage von David Mack, der kürzlich auf Facebook twitterte:

Die Serie ist definitiv im Prime-Universe. Anthony Rapp, einer der Schauspieler, ist Mitglied auf einer Fanseite, auf der ich viel unterwegs bin, und er hämmert immer wieder Antworten zu den Spekulationen rein, dass es definitiv Prime-Universe ist. Wie dann manche Abweichungen erklärt werden, werden wir sehen.

Zitat
Vor allem unter dem Eindruck, das CBS ein Fan-Projekt aus Gewinnsucht torpediert hat, dass diese Ansprüche schon im Ansatz besser erreicht hätte.  http://www.axanarproductions.com/

Sag mal, gab es denn davon noch irgendwas anderes zu sehen als den Prelude? Ich höre immer wieder von den DSC-Gegnern diese Produktion angeführt und ich komm da nicht so ganz mit. Ich habe lediglich Prelude gesehen - und ganz ehrlich, da nehme ich 10 Mal lieber DSC.  Mag sein, dass das von manchen Fans als das "wahre Star Trek" verehrt wird, aber mein Star Trek war das nicht.


Zitat
Wenn ich die beiden Episoden aber objektiv alles als Teil von AOS betrachte, wären die Folgen sowohl von Inhalt, Bild, Interaktion der Figuren um Längen besser, als das was man in den beiden ersten Kinofilmen von Abrams gesehen hat.  Ganz egal, wie andere das sehen.   8)

Dazu gehört die Serie jedoch definitiv nicht.

Zitat
Mag sein, dass ich da kritischer bin als andere, aber mit meinem Netflixbeitrag bezahle ich auch die Produktion der Serie mit. Von daher möchte ich auch das haben, was man mir angekündigt hat.

Keineswegs. Du haust da in die gleiche Kerbe, in die viele Kommentare hauen. Und ich für meinen Teil finde es gut, dass mein Beitrag dafür herhält. Ich habe mir Netflix letzte Woche einzig und alleine wegen DSC zugelegt.

ulimann644

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Re: Episodenbesprechung
« Antwort #26 am: September 28, 2017, 12:28:07 Vormittag »
Axanar wäre für mich ein Film gewesen, der sowohl von der Optik, als auch vom Ansatz stimmiger gewesen wäre. Was wahrscheinlich auch der Grund für CBS war zu intervenieren.

Ich hätte eine Serie, im Stil von Axanar vermutlich geliebt. Allein die paar Szenen des Prologs fand ich genial. Zumal sich der ein oder andere ältere Fan bestimmt auch eher mit einem Garth von Izar identifiziert hätte, als mit nur Unbekannten. Platz für neue Charaktere, wie Sonya Alexander oder Kharn wäre trotzdem gewesen. Und altbacken sahen die Raumschiffe in Axanar auch nicht aus.

Alleine aus dem Wissen der Problematik, hätte ich wohl als Verantwortlicher eine Post-Voyager-Serie vorgezogen. Wenn ich das aber nicht möchte und ich mich explizit in einen bestehenden Zeitrahmen pflanze, dann sollte ich mich an diese Randbedingungen halten. Im Grunde ist es heute kein Problem mit ein wenig gutem Willen einen modernen TOS Look herzustellen, ohne dass es gleich altbacken wirkt.

Yo.
Leider fehlt den Verantwortlichen heute offensichtlich die Kühnheit, die den Verantwortlichen früherer ST-Serien zu Eigen war.
Die gehen lieber auf Nummer Sicher und produzieren das 47. Sequel/Prequel - statt mal einen Schritt nach Vorne zu wagen und eine neue ST-Reihe z.B. im 25. Jahrhundert anzusiedeln. Da würden dann ganz neue und abgefahrene Schiff-Designs auch viel mehr Sinn ergeben.

Die Musik des Vorspann ist m.E. nicht der Brüller. Für meinen Geschmack zu viel Hommage und zu wenig Pep und Eigenständigkeit.
Aber das ist Geschmackssache.
Die Bilder, wenn ich mein Kopfkino hinsichtlich der potentiellen Werbung für den föderationseigenen Raumschiffbau und seiner Hersteller (:Ugly) ausblende, finde ich ihn aus einem bestimmten Blickwinkel sogar noch originell, da er im Grunde auch eine Art Homage an Star Trek ist mit einem Hauch von Bond. Trotzdem mal was anderes.

Lustigerweise (konträr zu den Meinungen der meisten anderen Leute, die sich zu DSC äußern) finde ich den Vorspann ziemlich gut. Eben u.a. auch wegen des Bond-Bezugs, aber gerade besonders wegen des Risszeichnungs-Effektes. Hätte man da noch die Hauptdarsteller, in demselben Stil eingebaut - er würde in meinem persönlichen Ranking noch weiter vorne liegen. Immerhin reicht es so für den Vorspann immer noch für Platz 3 von 6 Serien (TAS lasse ich mal weg). Dicht hinter VOY und TOS.

Im ersten Augenblick fand ich das Auftauchen der Tarnvorrichtung befremdlich und überraschend. Ich hoffe die Verantwortlichen Produzenten haben damit eine Verstrickung der Romulaner in diesen Vorfall eingeplant, ansonsten wird es da sehr abstrus.
Die Romulaner hätten wohl am meisten von der geänderten politischen Lage insbesondere wenn man bedenkt, dass sie schon zu Archers Zeiten im Hintergrund agierten.  Es würde mich daher nicht wundern, wenn T'Kuvma ein Nachkomme des Duras ist und mit den emotionalen Spitzohren paktierte.

Nu ja - so ganz von der Hand zu weisen wäre eine Verbindung nicht. Einerseits flogen die Rommies in TOS auch mal einen Klingon-Kreuzer (ich meine sogar mit Tarnvorrichtung in dem speziellen Fall - bin mir aber nicht sicher). Andererseits müssen die Klingons irgendwann an diese Technik gekommen sein, und warum nicht durch die Rommies? Das sollte dann allerdings auch schlüssig erzählt werden.

TrekMan

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Re: Episodenbesprechung
« Antwort #27 am: September 28, 2017, 01:06:00 Vormittag »
Sag mal, gab es denn davon noch irgendwas anderes zu sehen als den Prelude? Ich höre immer wieder von den DSC-Gegnern diese Produktion angeführt und ich komm da nicht so ganz mit.

Der Prelude war ein zwanzig Minütiger Vorfilm, den man produziert hatte, um Geld für den eigentlichen Film einzuwerben. Ich glaube man hatte sogar die 1 Mio. $ Grenze erreicht und mit der Produktion begonnen, als CBS querschoss und das Projekt gerichtlich torpedierte.
Man kann zurecht das CBS anführen, dass CBS nur die Marke sicher wollte und dass für eine Amateur-Produktion so viel Geld unangemessen sei.
Aber wenn ich mir den Einstieg von DSC betrachte, sind das einfach nur vorgeschobene Argumente. Die Leute von Axanar-Productions hatten sich einen Aspekt überzählter TOS Historie herausgegriffen und daraus eine intelligente Story entworfen (zumindest im Ansatz. Den Rest können wir vielleicht nie beurteilen. Es sollen zumindest zwanzig Minutenfile entstehen)
Aber allein der Prelude war m.E., im Kontext seiner begrenzten Mittel, schon ein hingucker und clever als Doku inszeniert.

Das was CBS getan hat, ist den Fans, die ja im Grunde auch die Kunden sind, vor den Kopf zu stoßen. Aber ohne die Fan hätte es weder TNG noch andere Werke gegeben. Im Grunde fehlte nur noch, dass sie nun auch noch alle Fan-Fiction Autoren verklagen, wenn sie STAR TREK in Ihrem Titel benutzen.  >:(

Ich habe lediglich Prelude gesehen - und ganz ehrlich, da nehme ich 10 Mal lieber DSC.  Mag sein, dass das von manchen Fans als das "wahre Star Trek" verehrt wird, aber mein Star Trek war das nicht.

Persönlich sehe ich das völlig konträr. Kostüme, Masken, technische Details, Hintergrundgeschichte, Intension, Story, all das passt besser in den TOS Kontext, wie der gesehene DSC Pilot. Nebenbei auch Axanar hatte sich Anleihen bei AOS genommen, so ist es nicht. Trotzdem wirkte es m. E. stimmiger und frisch umgesetzt. Obwohl sie  da sogar noch in Details Freiheiten gehabt hätten. 

Wenn Du jetzt fragst warum. Ganz einfach! Alles hängt mit der Zeitlinie zusammen. Axanar spielte 2245, da war die NCC 1701 noch im Bau, bzw. kurz vor der Indienststellung. DSC spielt parallel zu The Cage. Auf der einen Seite habe ich das Flaggschiff, das erst seit zehn Jahren in Dienst ist. Eigentlich müsste man davon ausgehen, dass dort das Non-Plus-Ultra der Technik eingebaut ist.
Die Schiffe und die Technik bei DSC sieht phasenweise so aus, als könnten sie getrost auch nach Voyager mitspielen und keiner würde es merken. Das ist jetzt unabhängig von den Specialeffekts zu sehen. Hier geht es mit nur um Design und Konstruktion, dass einfach nicht in den Zeitraum passt, selbst wenn man im Dialog angibt, dass das Schiff schon Alt ist.
Die Unstimmigkeit schafft einen Bruch. Hier klafft eine einfach Scheere, die eigentlich vieles unglaubwürdig macht, obwohl man soviel Werbung gemacht hat mit Canon, Technik und weis noch nicht alles.

Die Axanar-Leute hatten es da in meinen Augen es besser geschafft Modernisierungen hineinzubringen ohne dabei unglaubwürdig zu wirken. Wohlgemerkt in meinen Augen.

Wäre nun CBS hingegangen und hätte DSC weiter nach Vorne in Richtung ENT geschoben, wären sämtliche optische Änderungen ohne Diskussionsgrundlage. Denn eines kann man dem Produktionsteam sicherlich nicht absprechen. Mühe hat man sich gemacht. Man hat aber einige Details einfach ignoriert, weil man es so wollte und das stört mich einfach. Mit einer zeitlichen Verlegung hätte man sich aber eine Blöße gegeben.
So fühle ich mich einfach als Konsument veralbert.

Das waren jetzt "nur" die technischen Ungereimtheiten, die mich stören. Auch in der Geschichte selbst, in der Darstellung  und den Dialogen sind einige Schwächen zu erkennen, die es zusammen genommen für mich einfach nicht mehr herausreißen.

Aber wie schon gesagt, das sind Pilotfolgen, die haben ihre eigenen Gesetze und ich hoffe, das vieles im Laufe der Zeit einfach noch plausibler wird. Ansonsten bleibt DSC für mich in der AOS Ecke und ist nicht mehr als besseres Popkorn-TV.
« Letzte Änderung: September 28, 2017, 01:30:05 Vormittag von TrekMan »

Emony

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Re: Episodenbesprechung
« Antwort #28 am: September 28, 2017, 06:57:28 Vormittag »
Ich kam erst am Dienstag dazu mir die Pilot-Doppelfolge anzusehen. Warum die in zwei geteilt wurde, ist mir schon mal schleierhaft.
Ich habe, wie so viele hier und überall, relativ hohe Erwartungen mitgebracht. Immerhin ist Star Trek mein liebstes Fandom! Und es gab eine Menge, auf das ich mich wirklich gefreut habe (z.B. die eigentliche Crew, die eben noch eingeführt wird).

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich zum ersten Mal beim schauen des Piloten einer neuen Star Trek Serie MEHRFACH eingenickt bin. Und nein, ich habe nicht unter Schlafmangel gelitten. Daher muss ich mir die Episode(n) unbedingt erneut anschauen. Bin nicht sicher, was ich alles verpasst habe. Grundsätzlich ist das aber schon mal ein Armutszeugnis, dass ich zwischendurch so 'gelangweilt' war, dass mir die Augen zufielen.

Die Klingonen sehen grauenhaft aus! Ich mag den neuen Maskenstil aber allgemein nicht. Der hat mich schon in den AOS Filmen aufgeregt. Warum haben Romulaner UND Klingonen plötzlich keine Haare mehr? Was soll der Mist mit den Piercings, Tattoos und den Kontaktlinken?  >:(

Was mir auch gleich negativ aufgefallen war, waren die sagenhaft vielen Aliens auf der Brücke der Shenzhou. Wenn die Serie zwischen ENT und TOS sein soll (zeitlich eher an TOS dran) warum waren dann ausnahmslos neue, unbekannte Aliens an Bord und kein Tellarite, Andorianer oder vielleicht sogar mal ein Caitianer? Das sind typische Gründungsmitglieder ... Nun ja, die Caitianer nicht, aber die anderen eben. Stattdessen hat man mal wieder auf einen Vulkanierverschnitt gesetzt. Nicht vom Blut her zwar, aber von der Erziehung dieses Mal. Als ginge es nicht ohne einen Vulkanierverschnitt an Bord eines Föderationsschiffes.  :shrug:

Auf die Optik des Schiffes hab ich jetzt gar nicht so geachtet. Mir ist nur aufgefallen, dass der Tansporterraum irgendwie lustig aussieht. Aber ich glaube, der ist ein gutes Mittelding zwischen dem aus ENT und dem aus TOS, von daher ...

Natürlich durfte Sarek nicht fehlen. Der oder Spock mussten irgendwie eingebracht werden, so als seien sie die einzig erwähnenswerten Vulkanier. Hätte es nicht einfach mal ein anderer sein können?

Wie jedoch bereits gesagt wurde, sind Pilotfolgen selten überragend. Und so will auch ich abwarten und der Serie weiterhin eine Chance geben. Vielleicht überzeugt ja die eigentliche Crew, die dann hoffentlich nicht mehr aus bizarren und fast schon lächerlichen Aliens bzw. Cyborgs besteht!

Bislang kann ich die ersten Begeisterungsrufe und auch die Vergleiche mit DS9 absolut nicht teilen.  :(

Gabi

Antw:Episodenbesprechung
« Antwort #29 am: September 28, 2017, 07:31:16 Vormittag »
@Trekman: Okay, also gab es nur diesen einen Film im Doku-Stil von der Axanar. Nein, also dann kann ich den Hype nicht nachvollziehen. Den habe ich mir angeschaut, aber begeistert hat er mich nicht. Ich muss hier allerdings auch anmerken, dass für mich weder irgendwelche Raumschiffdesigns noch Technik im Herzen Star Treks steht. Etwas, das sich äußerlich toll in den Canon einfügt, ist für mich daher kein Grund zur Begeisterung. Wenn ich beim Schauen nicht das Gefühl habe, dass das für mich Essentielle von Star Trek, nämlich ein gewisses Etwas in Charakteren und Story, das mich wirklich berührt, vorhanden ist, dann ist das für mich eben nicht "mein" Star Trek.

@Emony: okay, okay, ich gebe mich ja schon geschlagen und ziehe meine Theorie zurück  ^^  ;) .

Ja, schade, dass DSC hier so wenig Anklang findet, aber das ist dann halt so. Jetzt weiß ich wenigstens, wie sich diejenigen gefühlt haben, die AOS gemocht haben. Glücklicherweise für mich gibt's ja die FB-Gruppe. Denn ich bin dermaßen begeistert, dass ich am liebsten die ganze Zeit darüber sprechen möchte, und da ist es natürlich schön, wenn man dann auch einen Ansprechpartner hat.