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Thema: Discovery: Episodenbesprechung  (Gelesen 4177 mal)

Oriane

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Discovery: Episodenbesprechung
« am: September 25, 2017, 01:00:11 Nachmittag »
Das Schöne am Studentendasein ist, dass man manchmal Vormittags frei und dementsprechend Zeit hat, die ersten beiden Folgen von Discovery zu gucken. ^^

Keine Sorge, keine Spoiler fürs erste.

Man kann über ein paar Kleinigkeiten sagen, was man will, aber ich bin begeistert! Abgesehen davon ist es die erste Star Trek Serie die ich "live" erleben darf und allein das ist ein grandioses Gefühl! Ich hatte immer den Eindruck, dass ich ein paar Jahre zu spät geboren bin für die meisten Fandoms, in denen ich Zuhause bin. Für Herr der Ringe war ich damals zu klein, sogar bei Star Wars 6 war ich erst 9 und dementsprechend uninteressiert und ENT fällt ja in den gleichen Zeitraum. Ich konnte also noch nie wirklich aktuell dabei sein, daher ist Discovery so oder so etwas ganz Besonderes und jetzt haben die ersten beiden Folgen meine Erwartungen sogar übertroffen!

Heute ist ein guter Tag :D
« Letzte Änderung: November 27, 2018, 04:51:39 Nachmittag von Emony »

Gabi

Re: Episodenbesprechung
« Antwort #1 am: September 25, 2017, 02:00:03 Nachmittag »
YES! Meine Kleinen haben lange genug Mittagschlaf gehalten, dass ich mir den Pilot in der Mittagspause anschauen konnte! WOW! Für die DSC-Gruppe sollten wir unsere erste Reaktion aufzeichnen ... musste viermal anfangen, weil ich zu emotional wurde. Sämtliche Befürchtungen, die ich hatte, sind weggeblasen. Das ist MEIN Star Trek - viel mehr im DS9-Gefühl als jede andere Star Trek Serie ... und ich bin verliebt in Michelle Yeoh!

Wolf

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Re: Episodenbesprechung
« Antwort #2 am: September 25, 2017, 04:47:03 Nachmittag »
Mit dem Fandoms geht's  Mir so wie Oriane. Daher freue ich mich auch riesig. Habe bis jetzt nur Zeit für den Pilot gehabt.

Die ersten paar Minuten einschließlich Intro habe ich mit meiner Ma geguckt, weil ich ihr das Intro zeigen wollte.
Sie meinte, ich solle nicht ausrasten, weil ich so happy war.
Die Charaktere sind super gut und die Witze die gerissen werden sind amüsant. Ich freue mich auf mehr. Außerdem, zwei Frauen die kenne Raumschiff regieren sind immer jut.

Edit:
Habe die zweite Folge auch noch gesehen und ich drücke mich Mal vorsichtig aus, aber WAS IST DAS FÜR EIN MIST?
 >:(
« Letzte Änderung: September 25, 2017, 06:55:50 Nachmittag von Shewolf »

Oriane

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Re: Episodenbesprechung
« Antwort #3 am: September 25, 2017, 07:42:24 Nachmittag »
Habe die zweite Folge auch noch gesehen und ich drücke mich Mal vorsichtig aus, aber WAS IST DAS FÜR EIN MIST?
 >:(

 :D was genau meinst du?

Drago

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Re: Episodenbesprechung
« Antwort #4 am: September 25, 2017, 08:49:59 Nachmittag »
YES! Meine Kleinen haben lange genug Mittagschlaf gehalten, dass ich mir den Pilot in der Mittagspause anschauen konnte! WOW! Für die DSC-Gruppe sollten wir unsere erste Reaktion aufzeichnen ... musste viermal anfangen, weil ich zu emotional wurde. Sämtliche Befürchtungen, die ich hatte, sind weggeblasen. Das ist MEIN Star Trek - viel mehr im DS9-Gefühl als jede andere Star Trek Serie ... und ich bin verliebt in Michelle Yeoh!

 ;D
Jau! Bin grad fertig geworden! Ich mag die Serie jetzt schon. Wurde ein bisschen viel geschossen aber man kann doch ein paar aktuelle Themen finden im Storykontext. Die Charaktere liebe ich jetzt schon, Stichwort Saru. freu mich schon auf mehr Einblicke.
Also ein überwiegend positiver Eindruck. Manches wirkt noch seltsam aber das macht es um so spannender. Ich will nicht bis nächste Woche warten müsssen   :'(


In einem anderen Forum hab ich grad gelesen, dass jemand sich wünsche, die Sternenflotte sollte mal über neue Lampen in den Gerichtssälen nachdenken  :lol:
« Letzte Änderung: September 25, 2017, 08:57:42 Nachmittag von Drago »

Iska

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Re: Episodenbesprechung
« Antwort #5 am: September 25, 2017, 09:17:06 Nachmittag »
Mir gefällt die Serie auch, ich mag die Charaktere, und das Intro ist toll. :) Mich stört es aber immer noch ein bisschen, wobei man das ja schon durch die Trailer wusste, dass das Raumschiff und die ganze technische Ausstattung so modern wirken, obwohl die Serie vor TOS spielen soll. Und das Aussehen der Klingonen passt natürlich auch nicht zum Kanon, es sei denn, es wird noch irgendwie erklärt. Man hätte die Serie auch nach den anderen Star Trek-Serien spielen lassen können, das hätte besser zu der ganzen Aufmachung gepasst. Aber ich freu mich trotzdem auf die weiteren Folgen. :)

Gabi

Re: Episodenbesprechung
« Antwort #6 am: September 25, 2017, 09:26:56 Nachmittag »
Hab's gerade nochmal in Deutsch geschaut (Englisch ist eindeutig stimmungsvoller!) mit allen drei "Männern". Meine Jungs - die ich noch nie dazu bekommen habe, sich auch nur irgendwas mit Star Trek anzuschauen (sind immer weggerannt, wenn ich den Fernseher angeschaltet habe) - klebten davor und wollten sofort wissen, ob es noch weitere Folgen gibt. The next generation is born!  ::)


Edit:
Habe die zweite Folge auch noch gesehen und ich drücke mich Mal vorsichtig aus, aber WAS IST DAS FÜR EIN MIST?
 >:(

Ich schätze mal, Du spielst auf das Ende der versuchten Gefangennahme an ... das war leider zu erwarten, ich fand es aber auch sehr schade.

;D
In einem anderen Forum hab ich grad gelesen, dass jemand sich wünsche, die Sternenflotte sollte mal über neue Lampen in den Gerichtssälen nachdenken  :lol:

LOL! Hey, das war stimmungsvoll gedacht ;) .

Auf der DSC Fanpage sind die Meinungen zu 90% begeistert, zu 10% vernichtend - dazwischen scheint es gar nichts zu geben.

So ... und jetzt will ich die nächste Folge sehen, weil ich ENDLICH Stamets in Action brauche!

Amber

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Re: Episodenbesprechung
« Antwort #7 am: September 25, 2017, 10:00:28 Nachmittag »
Bin auch grade durch!

Ich fand es sehr spannend, sehr düster. Den Tonfall innerhalb der Crew fand ich super, die bisherige Crew durchweg auch.

Bisschen zu kampflastig, aber hey, es passte zur Story.

Ende hat mich kolossal empört! (Ich denke, ihr wisst, was ich meine.)

Okay, Klingonen finde ich immer nervig, dafür kann die Serie ja nichts. ;)

Ich f r e u mich total auf die nächste Episode!!! Hurra! :herbst:

Gabi

Re: Episodenbesprechung
« Antwort #8 am: September 25, 2017, 10:32:45 Nachmittag »
Habt Ihr gesehen, dass man bei Discovery klingonische Untertitel einstellen kann? LOL!

Nerys

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Re: Episodenbesprechung
« Antwort #9 am: September 26, 2017, 11:03:56 Vormittag »
Hab ich gestern gesehen LOL. Hab seit Sonntag Netflix und die Folgen natürlich gestern am Abend gleich geschaut. Gefällt mir bisher. Das Ende war so richtig WTF, macht aber Lust auf weitere Folgen. Ich bleib dran. Die neuen Klingonen sehen zwar ganz cool aus, aber ich finde es schon schade, dass sie gar so anders aussehen.

Gabi

Re: Episodenbesprechung
« Antwort #10 am: September 26, 2017, 01:49:04 Nachmittag »
Die neuen Klingonen sehen zwar ganz cool aus, aber ich finde es schon schade, dass sie gar so anders aussehen.

Allemal besser, als wenn sie sie an die TOS-Ära angeglichen hätten. Das wäre dann ziemlich peinlich geworden ;) . Angeblich wird es für alles eine Erklärung geben im Lauf der Serie (und wenn nicht, wäre mir das auch egal, dann ich musste feststellen, dass mich zum ersten Mal die Klingonen ein Fünkchen interessiert haben ... die spule ich normalerweise in JEDER Serie so rasch vor, dass man gar nicht gucken kann)

Ich habe die beiden Episoden gestern Abend dann doch mit meinen Jungs geschaut. Ich war mir nicht sicher, ob ich das machen sollte, aber da sie logischerweise mitbekommen haben, wie ihre Mutter in den letzten Tagen ausgeflippt ist, waren sie dann doch neugierig. Ich hätte erwartet, dass sie bei den Klingonen türmen würden. Ich hatte es nämlich schonmal mit dem ENT-Pilot bei ihnen versucht, und da fanden sie die Suliban so gruselig, dass sie sich danach geweigert haben, auch nur in die Nähe des Fernsehers zu kommen, wenn immer die Serie lief. TNG fanden sie wegen des vielen Redens komplett langweilig, DS9 hat sie zwar interessiert, aber da ich das nur auf Englisch habe, war das nichts zum Schauen. TOS wollte ich ihnen nicht zeigen, weil ich das Frauenbild darin einfach fürchterlich finde. Das sollen sie sich ansehen, wenn sie alt genug sind, um zu begreifen, wie alt die Serie ist, und dass da antiquierte Anschauungen widergespiegelt werden. Und VOY wollte ich mir nicht ansehen. Daher hatte es bislang noch keinen Zentimeter mit der Trekkie-Infiltration meiner Sprößlinge geklappt. Tja, und dann saßen sie gestern Abend mit mir auf dem Sofa. Auf meine Frage, ob ihnen die Klingonen nicht zu gruselig seien, kam nur ein lapidares "Nö Mama, die sind nicht furchterregend, das sind eben Aliens" (brave Jungs!), die Zerstörung der Europa hat sie total in den Bann geschlagen und ich musste mehrfach bestätigen, dass die Leute da jetzt tatsächlich alle tot sind.

Als dann die zweite Folge vorbei war, guckten sie mich an und meinten "wir wollen weitergucken!" Das war so klasse! Das erste Mal, dass ich mit meinen Jungs gemeinsam Star Trek geschaut habe! Den Rest des Abends haben wir dann den vulkanischen Gruß geübt ("Mama, wie lange hast Du denn gebraucht, bis Du das richtig konntest?"), ich musste 1001 Frage über Klingonen, Vulkanier und die Sternenflotte beantworten, und als ich sie endlich ins Bett bekommen habe, lächelte mich mein 10-jähriger an und meinte "Mama, Saru ist der Beste!" - The next generation!  :love:

Oriane

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Re: Episodenbesprechung
« Antwort #11 am: September 26, 2017, 02:12:30 Nachmittag »
Mir gehts genauso wie Gabi mit den neuen Klingonen. Normal finde ich sie relativ langweilig, Worf ist mir schon in TNG und später in DS9 noch mehr tierisch auf den Zeiger gegangen mit seiner Ehre und dem ganzen Zeug.

Gut, an das Aussehen der DSC-Klingonen muss man sich gewöhnen und ich finde es schwierig, das in den Canon auch noch reinzuquetschen, aber stören tuts mich nicht, eher im Gegenteil. Die sehen ziemlich cool und durchdacht aus. Nur das Schiffsdesign stört mich ein bisschen, da hätte man sich noch mehr an die alten Klingonenschiffe anpassen können, vor allem Innen, also auf der Brücke ect. Ein bisschen mehr Wiedererkennungswert hätte ich mir gewünscht.

Was die technische Ausstattung der Föderationsschiffe angeht, die finde ich auch nicht schlecht. Und vor allem realistisch. Gestern war ich auf einer Ausstellung der Metro und die hatten da Flächen, die von einem Beamer bestrahlt wurden und solche Karten, die man über einzelne Bereiche der Fläche halten konnte. Das System hat das erkannt und dann auf dieser Karte, die du in der Hand hattest, einen kleinen Infofilm abgespielt. Ich musste sofort an die Displays der Discovery denken und fand das mega faszinierend.
Ich denke, wenn man zu TOS-Zeiten schon die technischen Möglichkeiten gehabt hätte, hätte es auf der Brücke genau so ausgesehen, von daher kann ich gut damit leben.

@Gabi: Ist ja cool, dass deine Kinder die Serie gut finden! Es gibt eh viel zu wenig Leute, die sich für Star Trek interessieren, zumindest kenne ich keine. Dann muss man wenigstens an der nächsten Generation arbeiten :D

ulimann644

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Re: Episodenbesprechung
« Antwort #12 am: September 26, 2017, 03:06:57 Nachmittag »
Ich habe die ersten beiden Episoden hinter mir, und ich weiß, nun mit etwas Abstand, immer noch nicht, ob ich heulen oder toben soll...!!
Was bitte ist das denn?

Der vollkommen inkompetente Vollidiot, der aus den Klingons ein Volk von schlecht gestylten Orks gemacht hat, gehört, nach meiner Meinung, mit Schaufeln verprügelt. Ein weiterer Nachteil dieser Idiotie ist: Die verdammten Masken und Kontaktlinsen verhindern jegliche auch nur annähernd brauchbare Mimik der Freunde - eines der wesentlichen Elemente guter Schauspielkunst, IMO.

Dabei fing die erste Folge wirklich sehr gut an, denn das dynamische Duo - Captain und Commander - hat in etwa dem entsprochen, was ich mir bei "Hochzeiten und Versprechen" für mein weiblich geprägtes Duo von der USS IVANHOE, Mancharella/Enbara vorgestellt und ausgedacht habe. Nur, was die Emotionen betrifft, unter umgekehrten Vorzeichen.

Auch die Uniformen haben mir gefallen - man überreißt sofort, dass Gold abgesetzt für die ursprünglich goldenen Uniformen, Silber abgesetzt für die original-blauen Uniformen, und Bronze abgesetzt für die Red-Shirts steht. Ebenfalls nicht schlecht: Die Rangabzeichen mit dem Badge zu koppeln.

Aber dann ging es los: Warum, zur Hölle, müssen die Intercooler der Warpgondeln und die Deflektoren, die seit einer Ewigkeit blau strahlen plötzlich Violett glühen? Das sieht nicht wirklich besser aus, verhindert aber irgendwie, dass man einen Wiedererkennungswert hat. Dann diese unsäglichen Steuerdüsen. Die gab es schon zu ENT-Zeiten nicht mehr, und das war auch gut so, denn eine fortschrittliche Technik nutzt Feldantriebe - etwas, das ich an den bisherigen Serien geschätzt habe.

Diese Mätzchen wären noch erträglich gewesen, doch dann kam es knüppeldick, und man merkt - leider nur negativ - den Einfluss von Kurtzman, der ja schon AOS mit vor die Wand gefahren hat. Zumindest für mich.
Exzessiver Lens-Flares-Einsatz, wissenschaftliche Unmöglichkeiten, wie das Vakuum (auch nur kurzzeitig, und auch noch mit offenen Augen) schutzlos zu durchqueren, ohne dass das Blut anfängt zu kochen oder die Augäpfel gefrieren - was schlicht lächerlich ist und bleibt.
Aber das Schlimmste: Die klingonischen Raumschiff-Designs. Was da verbrochen wurde ist schlicht das Schlimmste, was ich jemals an STAR TREK Designs erlebt habe. Nicht nur dass die Klingons (so wie auch schon Nero in AOS) wie tätowierte Orks aussehen, auch die Raumschiffe müssen unbedingt wie die Narada aussehen. Danke, aber das hat schon früher nicht funktioniert. Und warum haben Klingons jetzt romulanisch klingende Namen?
Dass bei der USS SHENZHOU die Brücke, entgegen der "Roddenberry-Design-Regeln für Sternenflotten-Raumschiffe" unter der Scheibe liegt, und nicht "on top" ist da schon fast Nebensache.

Dabei hat mir die SHENZHOU von Außen wirklich gefallen, was das Grunddesign, und weitgehend auch die Ausführung, betrifft. Aber natürlich wurde es am Ende einmal mehr übertrieben, indem Rettungsfähren die Rettungskapseln ersetzen. Echt jetzt - Fähren...??

Konnte ich den Charakteren innerhalb der ersten Folge noch sehr viel abgewinnen, änderte sich das in der zweiten Episode.
Grund: Die Charaktere entwickelten sich innerhalb kurzer Zeit zu den typischen "Hawaii 5-0 im Weltall-Charakteren". Auch einmal mehr, wie bereits in AOS.
Warum? Warum immer wieder Halbvulkanier - auf die ein oder andere Weise. Braucht Spock wirklich eine Halbschwester, mit vulkanisch-menschlichen Eigenschaften? Wollten die nicht was Neues machen? Offensichtlich nicht.
Und dann diese serientypische Charakterentwicklung, die ich mittlerweile derart über habe: Warum muss ein Charakter unbedingt Über-Drüber-Potenzial haben und dann jedesmal Scheiße bauen, bevor er gestärkt wieder daraus hervor geht? Das ist durch unzählige Ami-Serien sowas von ausgenudelt, dass ich es mir nicht mehr antun möchte. Fällt Denen denn wirklich gar nichts Anderes mehr ein? Das ist traurig...

Falls es nach diesem - zumindest was das Franchise STAR TREK betrifft - Debakel jemals eine weitere Serie geben sollte, dann sollen mir (und so manchem anderen ST-Fan, der auch ST haben will) die Rechteinhaber einen einzigen Gefallen tun: Lasst nie wieder Kurtzman, Orci oder JJA an so ein Projekt. NIE WIEDER...!!

Ein besonderes Ärgernis für mich persönlich, das hat allerdings mehr mit den Inhabern der Rechte am Franchise zu tun, als an der Serie selbst: Da wurde, unter lautem Getöse, der Independent-Film AXANAR gerichtlich bekämpft, wie die Pest, so dass das Projekt nicht weiter verfolgt werden konnte, und durfte. Und dann klauen die Rechteinhaber dreist die Idee, den Vierjahre-Krieg gegen die Klingons zu thematisieren, machen es aber viel schlechter, als eine Truppe von Leuten, die sich mal wirklich mit STAR TREK identifizieren. Dem wirklichen STAR TREK meine ich damit, nicht dem, wo nur der Name drauf steht...!!
Die hätten diese Leute mal machen lassen sollen, sie dabei unterstützen, und dann unter ihrer Égiede AXANAR als Serie produzieren sollen, das wäre weitaus besser, und auch sinnvoller gewesen.

Ich bin noch nicht bereit, die Serie, nach lediglich zwei Folgen, generell zu verteufeln, zumal die eigentliche Crew der Serie noch gar nicht in Erscheinung getreten ist. Besonders, weil ich zu Beginn wirklich einiges Potenzial gesehen habe. Doch ich befürchte, dass die DISCOVERY Crew auch nichts anderes sein wird, als ein weiteres "Hawaii 5-0 Team im Weltall". Darauf würde ich, nach diesen ersten beiden Folgen, sehr viel Geld wetten. Falls sich diese Befürchtung bewahrheiten sollte, dann wird zum ersten Mal eine ST-Serie ohne mich stattfinden...
« Letzte Änderung: September 26, 2017, 03:10:14 Nachmittag von ulimann644 »

Gabi

Re: Episodenbesprechung
« Antwort #13 am: September 26, 2017, 05:24:15 Nachmittag »
Ich habe die ersten beiden Episoden hinter mir, und ich weiß, nun mit etwas Abstand, immer noch nicht, ob ich heulen oder toben soll...!!

Lass es uns wissen, wenn Du es weißt.

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Das ist total interessant momentan. Es gibt auf den diversen Plattformen in der Mehrheit entweder totale Verrisse oder totale Begeisterung. Ich erlebe wenige Kommentare, die in der Mitte pendeln. Und beide vorgenannten Parteien greifen sich ständig gegenseitig an und bestehen darauf, dass sie jeweils die wahren ST-Fans vertreten. Wenn das nicht so deprimierend infantil wäre, müsste ich lachen.

Was ich ebenfalls interessant fand, war die Veränderung der Leser/User Bewertungen auf rottentomatoes und IMDB. Beide waren VOR Ausstrahlung des Piloten im Keller und steigen jetzt allmählich an. Ein Schelm, der Böses denkt.

Nerys

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Re: Episodenbesprechung
« Antwort #14 am: September 26, 2017, 06:50:46 Nachmittag »
Etwas zu bewerten, bevor es überhaupt veröffentlicht wurde, ist sowieso irgendwie kontraproduktiv.