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Thema: Die Zeitbewahrer - David's eigene Romanreihe  (Gelesen 2491 mal)

David

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Antw:Die Zeitbewahrer - David's eigene Romanreihe
« Antwort #45 am: Juni 21, 2018, 09:24:12 Nachmittag »
Zitat
Das mit der Nachricht aus der Zukunft ist schwierig.
Erinnerungen an die Zukunft wären einfacher. Anders ausgedrückt: Was wäre, wenn die Hauptcharaktere bereits schon in der Zukunft gewesen wären (vielleicht mit Dozent) und wieder zurückkamen (ohne Erinnerung und ohne Dozent, dafür mit einem merkwürdigen Hinweis)? Die (partielle oder fast vollständige?) Amnesie könnte Zeitreisen begleiten, als ein natürlicher Nebeneffekt.

genau das bereitet mir etwas Kopfzerbrechen.
aber Dein Vorschlag mit der partiellen Amnesie zur Lösung finde ich ist gar nicht mal so schlecht.
Er bietet die Lösung ohne umständliches Tam-Tam.

Zitat
Ich würde persönlich zu einer Art HQ tendieren.
Käme aber jeweils auf die Geschichte und das Setting an.
Ein Hauptquartier hat zweifellos seine Vorteile; allerdings wollte ich meine Figuren nicht zu sehr aus ihrem täglichen Leben in der Gegenwart reißen.
Wären meine Figuren von vorn herein so eine Art "Zeitreisende Agenten", spräche nix dagegen.
Aber ich fände es interessanter, wenn es Figuren wie Du und ich sind, die dann auch in Abenteuer hineinschliddern, anstatt "Pro's" zu sein.

Was,... stellst Du Dir unter "Treffpunkt" denn vor?
So wie ich Dich kenne, hast Du da bestimmt im Kopf schon mehr herumschwirren.
Deine Gedanken dazu würde ich gerne lesen.

ulimann644

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Antw:Die Zeitbewahrer - David's eigene Romanreihe
« Antwort #46 am: Juni 21, 2018, 10:17:46 Nachmittag »
Aber ich fände es interessanter, wenn es Figuren wie Du und ich sind, die dann auch in Abenteuer hineinschliddern, anstatt "Pro's" zu sein.

Gerade für solche Normalos wäre die Amnesie eine Alternative. Denn in dem Fall wissen sie noch gar nicht, dass sie bereits mittendrin stecken und wären dementsprechend überrascht, wenn sich die Blockade ihrer Erinnerungen nach und nach lockern würde.
Aber das ist eben nur ein Gedanke, wie es laufen könnte. Es ginge auch ganz anders.

Was,... stellst Du Dir unter "Treffpunkt" denn vor?
So wie ich Dich kenne, hast Du da bestimmt im Kopf schon mehr herumschwirren.
Deine Gedanken dazu würde ich gerne lesen.

Okay.

Da es kein wanderndes Phänomen sein soll, wie ich herauslese (das wäre auch so eine Alternative - wenn man erst einmal eine Methode finden müsste, um eine Zeitverwerfung überhaupt aufzuspüren) sondern wohl eher stationär und technisch erzeugt, bleibt quasi nur ein fester und wiederkehrender Standort. Eben beim Zeitportal. Was nicht heißt, dass nicht auch weitgehend anderswo geplant werden könnte. Nur der Durchgang durchs Portal würde dann auf jeden Fall von demselben Ort ausgehen. Da geht also mehr als ein festes HQ.

Das mit dem wandernden Phänomen gefällt mir jetzt aber irgendwie.
Ob dann die Verbindung immer eine genau bemessene Distanz beträgt, oder variabel wäre (was kompliziert wäre, da es in dem Fall eine gute Erklärung bräuchte, wie man solch ein natürliches und zudem wanderndes Phänomen beeinflusst um zu einer bestimmten Zeit zu reisen) bliebe auszuknobeln. Aber unmöglich wäre es nicht. Mit einem Auto muss man auch nicht bis zum Ende der Autobahn fahren. Da fährt man vorher einfach ab. Es wäre also auch in dem Fall nicht gesagt, dass man NICHT zu exakten Zeitpunkten reisen könnte, sofern man die Anomalie entsprechend erklären kann. Allerdings müsste die Möglichkeit ein solches Phänomen aufzuspüren dann transportabel sein. Oder zum anziehen.

ulimann644

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Antw:Die Zeitbewahrer - David's eigene Romanreihe
« Antwort #47 am: Juli 02, 2018, 08:53:34 Nachmittag »
Dazu muss ich nochmal einen nachlegen.

Im vorangegangenen Post habe ich die Möglichkeit weggelassen, dass eine potenzielle Zeitmaschine nicht unbedingt Tonnen wiegen muss (oder man einsteigt, um sie dann auf 140 Mph zu beschleunigen). Apparate, die ein Zeitportal öffnen, könnten auch in die Jackentasche passen, oder gar nur so groß sein, wie ein Fingerring. Ob man bei letzterer Möglichkeit vielleicht auf Artefakte stieß, die aus der Zukunft stammen, bleibt letztlich dem Autor überlassen.

Der Vorteil wäre, dass man das Gerät zum Aktivieren eines Zeitportals dabei hat und unabhängig von Verstecken für eine Zeitmaschine wäre.
Dabei stellen sich dann aber neue Fragen. Z.B. wie diese kleinen Geräte dann arbeiten (nicht funktionieren). Sprich: Es gäbe mehrere Möglichkeiten, in Bezug auf die Zeitportale selbst. Man sollte zunächst klären, ob die Geräte lediglich ein Portal öffnen können, oder ob man mit ihnen selbiges Portal auch schließen kann?

Im Ersten Fall ergeben sich weitere Fragen:
- Bleibt das Portal permanent geöffnet (was nur dann einen Sinn ergeben würde, wenn es sich wieder schließt, sobald der Zeitreisende,oder aber das Gerät, welches das Portal aktivierte wieder in der Gegenwart zurück ist). Dieser Gedanke impliziert, dass zwischen Gerät und Zeitportal eine - wie auch immer geartete - Verbindung existiert. Der Nachteil (oder aus dramaturgischer Sicht auch ein Vorteil) wäre, dass möglicherweise Dinge oder Lebewesen in die angewählte Zeitebene wechseln, die man dort nicht haben will.
- Schließt sich ein aktiviertes Portal nach einer gewissen Zeitspanne? Oder wenn der Zeitreisende sein Gerät, nach durchschreiten des Portals, deaktiviert? Diese Lösung wäre einfacher zu handeln als Autor, da sich weniger Komplikationen dadurch ergeben.

Desweiteren frage ich mich: Wie durchschreitet man das Zeitportal?
- Wirkt es wie ein zweidimensionaler Durchgang, den man, wie z.B. ein Stargate, nur von einer Seite aus durchschreiten kann?
- Oder ist es dreidimensional und man kann quasi aus jedem Winkel hinein gehen?

Eine weitere Frage, die sich bei diesen Zeitportalen ergibt: Wirkt jedes Portal in beide Richtungen, oder funktionieren sie nur als Einbahnstraße? Diese Frage entfällt für den erstgenannten Fall, dass es zwischen Gerät und Portal eine Verbindung gibt, während der gesamten Zeitreise!

Die Möglichkeit, dass man ein Zeitportal öffnen UND schließen kann birgt die Gefahr (die Möglichkeit, für den Autor) dass mal hier und da vergessen wird, eines dieser Portale zu schließen. Diese Möglichkeit ließe also zu, dass die Hauptcharaktere zunächst gar keine Zeitmaschine bräuchten, sondern ein offenes Portal nutzen könnten. Zwangsläufig sollte das gut versteckt sein, denn sonst hätten die Staatlichen Sicherheitsorgane ja bereits die Gegend darum herum abgesperrt. Letzteres eröffnet dem Autor wiederum eine Möglichkeit zusätzlich Spannung in die Handlung zu bringen.

Eine Abart wäre ein Gerät, dass die Zeitreisenden einfach so lange in der angewählten Zeitebene hält und zu einem Teil davon macht, solange das Gerät aktiviert bleibt. Schaltet es sich ab, so würde der Träger des Gerätes umgehend wieder in die Gegenwart wechseln. Peinlich, wenn das Teil plötzlich einen Defekt hat und der Wechsel unbeabsichtigt erfolgen würde. Hier gäbe es im Grunde gar kein Portal, sondern die Veränderung würde unmittelbar auf den Träger selbst wirken.

Dann ist da noch ein Punkt:
Wie viel Zeit vergeht in der Gegenwart, während der Zeitreise? Genauso viel Zeit, wie der Zeitreisende in einer anderen Zeit verbringt? Oder findet eine Rückkehr zu fast demselben Moment statt, von dem aus man aufbricht? Oder bestimmt das der Zeitreisende, so wie Marty McFly in ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT selbst?

Alles gar nicht so einfach, wenn man festlegen will, was am besten zum angedachten Plot passt... ;)
« Letzte Änderung: Juli 02, 2018, 09:02:33 Nachmittag von ulimann644 »

David

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Antw:Die Zeitbewahrer - David's eigene Romanreihe
« Antwort #48 am: Juli 03, 2018, 12:54:47 Vormittag »
Hi.
Interessante Fragen.

Soweit bin ich ins Detail gar nicht gegangen und im Moment komme ich auch mit der eigentlichen Romanhandlung nicht weiter.
Ich schätze, das wird sich nun doch Alles wieder ein wenig verzögern.
Hat aber auch den Vorteil, dass man für diese Fragen - und weitere, die zweifelsohne noch auftauchen - Zeit hat, Lösungen zu entwickeln, bevor sie den Roman in eine Sackgasse führen.

ulimann644

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Antw:Die Zeitbewahrer - David's eigene Romanreihe
« Antwort #49 am: Juli 03, 2018, 02:51:01 Nachmittag »
Hi.
Interessante Fragen.

Soweit bin ich ins Detail gar nicht gegangen und im Moment komme ich auch mit der eigentlichen Romanhandlung nicht weiter.
Ich schätze, das wird sich nun doch Alles wieder ein wenig verzögern.
Hat aber auch den Vorteil, dass man für diese Fragen - und weitere, die zweifelsohne noch auftauchen - Zeit hat, Lösungen zu entwickeln, bevor sie den Roman in eine Sackgasse führen.

Jepp - gerade Zeitreise-Geschichten wollen sehr gut durchdacht sein. Denn mehr, als bei der übrigen SciFi kann man sich dabei sehr leicht in Widersprüche und Logikfallen verheddern.