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Thema: Die Zeitbewahrer - David's eigene Romanreihe  (Gelesen 2501 mal)

David

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Antw:ChronoGuardians - David's eigene Romanreihe
« Antwort #30 am: Mai 31, 2017, 03:22:05 Nachmittag »
So, das Problem mit der Handlung für den ersten Band ist nun gelöst.

Der Neue, entgültige Titel wird schlicht "1932" lauten und sich auf das Jahr beziehen, in das es meine Helden verschlägt.
Welches Ereignis ich als Hintergrund gewählt habe, bleibt aber geheim.

Auch das Cover ist noch mal vereinfacht worden.
Die Jahreszahl ist grafisch aufgewertet worden und jeder Band bekommt eine eigene Farbkontur.
Beginnen werde ich mit einem hellen Grün mit Code #17dd24
« Letzte Änderung: Mai 31, 2017, 03:24:06 Nachmittag von David »

Drago

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Antw:ChronoGuardians - David's eigene Romanreihe
« Antwort #31 am: Juni 06, 2017, 10:40:18 Nachmittag »
Hab mir jetzt mal den Thread durchgelesen. Hab ihn durch Zufall entdeckt und weil ich ja schon das tolle Cover kannte, wollt ich mal sehen.

Ich trau mich ja gar nicht recht fragen aber: mit ST hat dein Werk so nichts zu tun oder? Weil wenn da einer ne zeitmaschine baut, gibt's Ärger mit der temporalen Behörde.

Jedenfalls bin ich begeistert davon, wie sehr du die Wissenschaft mit ein beziehst (chaostheorie) und das du dir selbst Richtlinien setzt, wie z.B. das die Akteure nur bestimmte Zeit in anderen Zeitpunkten verbringen dürfen, das man Mittel für die Reise einnehmen muss und auch diese mit bedacht einzusetzen sind.

Frage: weil's mich interessiert - hast du dir auch Gedanken zu den ethischen Belangen von zeitreisen gemacht oder verarbeitet?

David

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Antw:ChronoGuardians - David's eigene Romanreihe
« Antwort #32 am: Juni 07, 2017, 12:59:56 Vormittag »
Hi Drago.

Erst mal Danke für das Kompliment; das weis ich sehr zu schätzen.

Ja, mein Werk ist absolut "Independent", da ich gedenke, es evtl. mal zu verlegen und ich mich nicht auf Canondiskussionen irgendeiner Art dabei einlassen will.

Nun ja, "Wissenschaft einbeziehen"... was ich von der Wissenschaft verstehe, nutze ich natürlich im Rahmen meines Verstandes, aber ich bin alles Andere, als ein Experte.
Das Meiste muss auch ich recherchieren.

Romanfiguren/helden sollten immer gewisse Grenzen gesetzt werden, weil sie sonst schnell nur Mary und Gary Sue werden, alles können, ständig die ganze Welt retten.

Klar, sollen Amelié und David in erster Linie Abenteuer auf den Zeitreisen erleben, immerhin sind es keine ausgebildeten Sternenflottenoffiziere aus dem 24. Jahrhundert, sondern angehende Wissenschaftler des frühen 21. Jahrhunderts.
Neugierig, mit Grundkenntnissen ausgestattet, durchaus mit den einen oder anderen bewundernswerten moralischen Standpunkten, aber auch recht naiv und gelegentlich unvorsichtig.

Und natürlich muss eine Zeitmaschine ihre Grenzen haben, da man sonst ja ziemlich blauäugig damit herumhantieren kann.

Ethische Gedanken...
nun ja, das kommt natürlich darauf an, was in den einzelnen Geschichten passieren soll.
Natürlich haben David und Amelié ein wenig "Kenntnis" von Dingen wie Kausalität und so weiter; wissen also, dass man wohl besser nicht den eigenen Großvater eine Kugel verpasst, etc.
Sie haben keinen Professor Hartdegen und keine Doktor Madison, die ihnen unter die Arme greifen.
Und sicherlich haben sie auch kein Handbuch, wo drin steht, was geht und was nicht, höchstens ein paar Warnungen.

Ansonsten,... die Ethik des Zeitreisens.
Das ist ein breitfächeriges Thema und sollten wir vielleicht mal konkretisieren.
Dass man - so gut es scheint - den austro-Inzestbuben vor 1933 ne Kugel verpasst, bevor er zur Reichtstagswahl antritt, ist relativ klar, aber wie sieht es damit aus, die Lottozahlen der nächsten Woche zu kennen?

Bestimmte Dinge sollen sich beeinflussen lassen, bestimmte Dinge nicht.
Bei den Lottozahlen würde ich es so erklären dass man Dinge, die von Natur aus her nicht vorhersehbar sind, eben nicht vorhersehen kann (Chaostheorie), d.h. irgendwie werden sich die gezogenen Zahlen ändern, wenn meine Helden sie sich mal nebenbei notieren, bevor es wieder in die Vergangenheit geht.

Das Schicksal kann man (vielleicht) nicht (immer) ändern, oder bestenfalls die Umstände (habe ich mit "The Time Machine" erklärt.
Vieles wird "unterwegs" konkretisiert werden müssen.
Aber Grundregeln müssen sein (wie bei Star Trek ja auch) :D

Natürlich sollen meine beiden Studenten die Zeitportale in erster Linie nutzen dürfen, um fremde Epochen zu besuchen und kennen zu lernen, aber es dürfte auf der Hand liegen, dass es auch noch Antagonisten geben wird.
Reisen meine Figuren nur als "Touristen" durch die Zeit, oder müssen sie auch Aufgaben erfüllen?

Wie gehen sie mit Gelegenheiten um, die Geschichte zu beeinflussen?
All diese Dinge sollen so weit ich es kann, eine Rolle spielen und zwar aus der Sicht von (ja, ihr kennt mich) jungen Leuten.
Nicht dumm, aber aufgeregt und unsicher zugleich.
Naiv, aber auch vernünftig genug, nicht aus Lust und Laune mit der Kausalität Schindluder zu treiben.

Aber viel geplant habe ich nicht - nur eine grobe Richtung ist vorgegeben.
Der Rest muss noch festgelegt werden.

Zu kompliziert will ich es natürlich auch nicht machen.
In erster Linie sollen meine Werke unterhalten - besonders - wenn es in die Zukunft geht (beide Richtungen sollen möglich sein)
Ob die von mir aufgestellten Regeln für Zeitreisen funktionieren oder an Grenzen stoßen, die dramaturgisch keinen Sinn machen... ich weis es nicht und das kann man nur in der Praxis testen.

Es wird sich auch erst noch zeigen müssen, wie viel meine Romanreihe hergeben wird an Geschichten.
Ich will nicht nur Ort und Zeit ändern aber ansonten "Schema-F" runterleiern (Helden treffen historische Person - Helden müssen Leute stoppen, die mit der Zeit herumpfuschen - Helden reisen zurück - alles wieder im Lot).
Neue Wege des Erzählens finden, das wird die große Herausforderung werden.

Und natürlich können meine Figuren sich nicht unbegrenzt in der Vergangenheit aufhalten oder wenn ihre Aufgabe fehlschlägt, endlos den "Retry"-Button drücken.
Daher musste ich Grenzen setzen, weil es sonst keinen Sinn ergeben würde.

Aber Du hast Recht:
Die ethischen Grenzen und Richtlinien sind noch ein Thema, an dem ich ein wenig zu knabbern habe.
Bislang habe ich dafür keine Regeln aufgeschrieben, da ich im ersten Roman da eigentlich erst mal nicht zu sehr in die Materie einsteigen wollte.
Erst mal ein erstes Abenteuer für meine Helden, dann hinterher, sollen sie auch begreifen, dass mit dieser Technologie auch eine große Verantwortung einhergeht (erinnert mich jetzt irgendwie an Star Wars, der Satz  :P :P), was dann nach und nach ja weiter ausgeführt werden kann.
Ich denke, es wäre durchaus einen Versuch wert, Grenzen und Regeln nur dann zu setzen, wenn sie "auftauchen" und nicht alles im Vorfeld aufzuschreiben.
« Letzte Änderung: Juni 07, 2017, 01:16:23 Vormittag von David »

David

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Antw:ChronoGuardians - David's eigene Romanreihe
« Antwort #33 am: Juni 07, 2017, 10:58:01 Vormittag »
<< http://forum.treknation.net/index.php?topic=1126.msg43511#msg43511
Die Diskussion zu der Funktionsweise der Waffen können wir gerne hier fortsetzen, da der Grafikthread dafür IMO nicht geeignet ist dafür.

Noch ein paar "Headcanon-Dinge":
  • bestimmte Reiseziele sind natürlich off-Limits (1939-45), etc.
  • keine Alternativen Zeitlinien, in denen die Nazis den Krieg gewinnen/gewonnen haben
um nur mal zwei Beispiele zu nennen.
Einige Dinge sind und bleiben also klar "off-Limits"

btt.
Du meinst mit Waffe dann eher diesen Zeitportierer aus Time Trax, mit dem es möglich war flüchtige Verbrecher, die in dieser Zeit nix zu suchen hatten wieder in ihre eigene Zeit zurückzu teleportieren.
Das lässt sich schon gut an. In Deinem Fall sind es dann eher Gegenstände. Es ist ohnehin eine Herkulesaufgabe eine Storyentwicklung zu machen und dabei elegant bereits bestehende Thematiken auszusparen, die schonmal irgendwie aufgetaucht sind, denn wenn man mal genau hinsieht, dann sind das nicht wenige.

Da wirft sich dann wieder die nächste Frage auf:
Was machst Du mit demjenigen, der diese Gegenstände aus der Zukunft in die Vergangenheit gebracht hat?
Wenn das Ding nicht auf lebende Materie reagiert, dann kannst Du ihn nicht zurückschicken.
Um ehrlich zu sein, sagt mir "Time Trax" gar nix.
Aber klingt interessant, wie Du diese Romanreihe/TV-Serie (?) beschreibst.

Evtl. könnte der Gegner für seine Zeitreisen auch Technik benötigen.
Wird diese zerstört/beschädigt, strandet die Person für gewöhnlich in der Zeit.
Was aber, wenn die Zerstörung der Technik die Person automatisch in dessen Gegenwart zurückversetzt?
Wäre eine Möglichkeit.
Die Waffe könnte vielleicht auch so arbeiten, dass sie nur "zeitfremde" Objekte erfassen und wegteleportieren kann.

Das ist wie mit anderen Waffen auch:
Ich neutralisiere eine Aufzugskapsel: Wird die darin befindliche Person mit "neutralisiert", weil sie physischen Kontakt zur Kapsel hat oder stürzt sie den Schacht hinab?

Andere Möglichkeit: Die Waffen neutralisieren nur tote Materie (also Objekte).
Den (lebenden)  Gegner kann man auch klassisch "umhauen" und mit durchs eigene Portal zurück schleppen. ;)

Es könnte auch ähnlich wie die Firewall/Whitelist Funktion arbeiten, die wir bei der Diskussion um die Zeitportale hatten.
Vielleicht könnte man der Waffe zwei Funktionen geben:
Erster Schuss betäubt.
Zweiter Schuss versetzt das getroffene Objekt in seine Zeit zurück.

Soweit ich weis, können die Waffen in Stargate auch unterscheiden.
Diese Zats töten doch auch nicht beim ersten Treffer oder so,... keine Ahnung, aber Uli ist doch sicher bewandert, was SG-1 angeht. ;)
Also eine Multifunktionswaffe, bei der man vielleicht auch die Funktion einstellen kann.
Ein Phaser hat ja auch 16 verschiedene Einstellungen
« Letzte Änderung: Juni 07, 2017, 11:10:00 Vormittag von David »

ulimann644

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Antw:ChronoGuardians - David's eigene Romanreihe
« Antwort #34 am: Juni 07, 2017, 04:06:35 Nachmittag »
Noch ein paar "Headcanon-Dinge":
  • bestimmte Reiseziele sind natürlich off-Limits (1939-45), etc.
  • keine Alternativen Zeitlinien, in denen die Nazis den Krieg gewinnen/gewonnen haben
um nur mal zwei Beispiele zu nennen.
Einige Dinge sind und bleiben also klar "off-Limits"

Dir ist aber klar, dass du den Krieg sehr viel früher entscheiden kannst?
Angenommen du würdest George S. Patton versehentlich mit einer Waffe betäuben, als er noch ein Teenie war. (Oder er würde nur einen Zeitreisenden zufällig dabei beobachten, wie er einen anderen Betäubt und dann verschwindet.) Das könnte für einen jungen Patten, gegen Ende des 19. Jahrhunderts (als Patton vielleicht 13 oder 14 Jahre alt war) so traumatisch sein, dass er beschließt Priester zu werden (zumal Paton gläubig gewesen sein soll) statt Soldat. Und DAS hätte fraglos Auswirkungen auf den Verlauf des Krieges.

Nein, die Zeit eines bestimmten Krieges zu sperren reicht da nicht, befürchte ich.

Soweit ich weis, können die Waffen in Stargate auch unterscheiden.
Diese Zats töten doch auch nicht beim ersten Treffer oder so,... keine Ahnung, aber Uli ist doch sicher bewandert, was SG-1 angeht. ;)
Also eine Multifunktionswaffe, bei der man vielleicht auch die Funktion einstellen kann.
Ein Phaser hat ja auch 16 verschiedene Einstellungen

Du hast Recht, diese Waffen betäuben beim ersten Schuss nur. Bei einem zweiten Schuss, innerhalb einer gewissen Frist (denn der zweite Schuss kann nicht generell tödlich sein, so oft, wie die SG-1 Freunde damit betäubt wurden) stirbt der Beschossene jedoch.

Drago

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« Antwort #35 am: Juni 07, 2017, 05:06:07 Nachmittag »
Nun ja, "Wissenschaft einbeziehen"... was ich von der Wissenschaft verstehe, nutze ich natürlich im Rahmen meines Verstandes, aber ich bin alles Andere, als ein Experte.
Das Meiste muss auch ich recherchieren.

Drei Seiten Wikipedia aufmachen bloß um eine einzige zu verstehen nicht wahr?  :lol:


Ansonsten,... die Ethik des Zeitreisens.
Das ist ein breitfächeriges Thema und sollten wir vielleicht mal konkretisieren.
Dass man - so gut es scheint - den austro-Inzestbuben vor 1933 ne Kugel verpasst, bevor er zur Reichtstagswahl antritt, ist relativ klar, aber wie sieht es damit aus, die Lottozahlen der nächsten Woche zu kennen?

Bestimmte Dinge sollen sich beeinflussen lassen, bestimmte Dinge nicht.
Bei den Lottozahlen würde ich es so erklären dass man Dinge, die von Natur aus her nicht vorhersehbar sind, eben nicht vorhersehen kann (Chaostheorie), d.h. irgendwie werden sich die gezogenen Zahlen ändern, wenn meine Helden sie sich mal nebenbei notieren, bevor es wieder in die Vergangenheit geht.

Das ist natürlich ein problematisches Thema. Wir haben keine zeitreisen und keine Expertise damit. Wissenschaftler überlegen ja noch, ob es überhaupt möglich ist, in der Zeit zurückzureisen -was nach aktuellen Modellen nicht geht soweit mir bekannt kann man nur schneller nach vorne reisen, weil die Gravitation die Zeit dehnt- und genau so wird ja auch darüber spekuliert ob die Zeit selbst Veränderungen in der Kausalität überhaupt zulassen würde und sich nicht stattdessen von selbst korrigiert.

Wenn sie -also die Natur- Veränderungen in der Zeit zulässt, dann wäre es mal interessant zu wissen, ob es neben der Chaostheorie noch andere Theorien gibt, die etwas zur Zeit zu sagen haben. Wenn die Chaostheorie stimmt, dann ändert sich die ganze Zeit Linie, nur weil du irgendwo auf einer Wiese aus dem Portal stiegst und so schon die Vergangenheit veränderst, nur weil du die Luft an diesem Ort verdrängst. Allein deine Anwesenheit stellt einer Veränderung dar, die so gesehen schon massiv ist.

Insofern frage ich mich auch, warum es möglich sein Soll das berühmte Großvater Paradoxon zu erzeugen, welches einen massiven Eingriff darstellt, die Chaostheorie verbietet es aber sich die Lottozahlen zu merken.

Ich denke, es wäre durchaus einen Versuch wert, Grenzen und Regeln nur dann zu setzen, wenn sie "auftauchen" und nicht alles im Vorfeld aufzuschreiben.

Ja macht Sinn  ^^ Ich wollt auch net zu viel labern. Die ganzen Fragen und Überlegungen schwebten mir nur so im Kopf herum.  ;D


Die Diskussion zu der Funktionsweise der Waffen können wir gerne hier fortsetzen, da der Grafikthread dafür IMO nicht geeignet ist dafür.

Wenn ich mitmischen darf: Was für Waffen hast du dir denn ausgesucht? Deine zwei Protagonisten sind ja aus dem 21. Jahrhundert richtig? Wir haben ja keine Phaser etc. warum nehmen die denn nicht normale Schusswaffen. Und brauchen die die denn grundsätzlich?
Du hast ja gesagt, das es Antagonisten gibt. aber sind die Zusammentreffen mit denen, gesetzt den Fall, es gibt Zusammentreffen, gewaltsam? Könnte ja auch ein verworrenes Katz und Maus Spiel sein. Nur so ne Idee, die mir einfiel...

David

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Antw:ChronoGuardians - David's eigene Romanreihe
« Antwort #36 am: Juni 08, 2017, 01:03:03 Vormittag »
Hui, da steht mir mal wieder ein richtiger Frage und Antwort Marathon bevor - gefällt mir  ::)

@Uli:
Natürlich.
Meine Figuren könnten Hitler in Verdun treffen, ihm ne Kugel verpassen (einer mehr auf dem Schlachtfeld wird kaum auffallen) und gut is.
Natürlich ist das Prinzip von Ursache und Wirkung hier auch zu bedenken, wie Du mal wieder sehr gut erkannt hast.

Vielleicht hätte ich es anders formulieren sollen:
Ich will meine Figuren nicht mit Nazis konfrontieren, nicht beschreiben, wie die Nazis in den USA einmarschieren oder was auch immer.
Das hat mir schon in ST ENT nicht gefallen.
Keiner will mehr Nazifolgen sehen und ich will darüber nicht schreiben.
Und ich will auch nicht, dass meine Figuren Paul Tibbets in seiner verdammten Enola Gay begleiten.
Ich klammere 1933-45 also einfach aus, d.h. meine Figuren werden diese Epoche nicht auswählen und auch nicht "zufällig" da hineinstolpern.
Es gibt interessantere Epochen und die werden ausgewählt.
Einzig Einsteins Ausreise nach Amerika wird einmal behandelt und dann wird diese Ära in "ChronoGuardians" nicht mehr angerührt.
Das Thema Krieg wird komplett außen vor gelassen.

Danke für die Aufklärung der Zat-Waffen.

@Drago:
Zitat
Drei Seiten Wikipedia aufmachen bloß um eine einzige zu verstehen nicht wahr?
So in der Art  :-[
Ich will Abenteuer schreiben und kein Handbuch.
Alles mal zwangloser

Nun ja, es ist Science-Fiction, da muss man sich zwangsläufig hier und da gewisse Dinge manchmal "zurecht biegen".
Star Trek hat ja auch Dilithium und den "Heisenberg-Kompensator"  8)

Zitat
Ja macht Sinn  ^^ Ich wollt auch net zu viel labern. Die ganzen Fragen und Überlegungen schwebten mir nur so im Kopf herum.  ;D
Das ist völlig berechtigt.
Aber natürlich bin ich kein Wissenschaftler und verstehe gerade mal Hawkings vereinfachtes Buch "Die kürzeste Geschichte der Zeit" soweit, dass ich folgen kann.

Zitat
Wenn ich mitmischen darf: Was für Waffen hast du dir denn ausgesucht? Deine zwei Protagonisten sind ja aus dem 21. Jahrhundert richtig? Wir haben ja keine Phaser etc. warum nehmen die denn nicht normale Schusswaffen. Und brauchen die die denn grundsätzlich?
Du hast ja gesagt, das es Antagonisten gibt. aber sind die Zusammentreffen mit denen, gesetzt den Fall, es gibt Zusammentreffen, gewaltsam? Könnte ja auch ein verworrenes Katz und Maus Spiel sein. Nur so ne Idee, die mir einfiel...

Nun ja,... meine Figuren sollen in mehreren Romanen agieren und nicht nur mal als Touristen ins jahr XYZ und ABC reisen.
Sie sollen in die Aufgabe "hineinwachsen", als Beschützer der Zeit zu arbeiten (daher auch der Titel der Reihe), natürlich nebenbei :D

Die Waffe nennt sich "ChronoDisruptor" und ähnelt vom Design her der Kanone aus dem PC-Game "Portal"
Sie hat keine tödlichen Eigenschaften, damit man nicht "versehentlich" eine wichtige Person aus der Zeit löschen kann.
Ich bin eh gegen tödliche Waffen - das muss nicht immer sein.
Ob Amelié und David diese Waffe jedesmal brauchen werden,... nun... das wird sich zeigen.

Ich bin nicht besonders gut darin "Katz-und-Maus-Spiele" literarisch zu erzählen; daran bin ich schon bei Star Trek FanFics gescheitert.
Mir liegt die Arbeit mit zu vielen Figuren auch nicht.
Aber es wird wohl Antagonisten geben (müssen).
Vieles habe ich nicht geplant und wird "on the way" noch entschieden.
Ich werde da wohl auch spontan entscheiden, was im ersten Roman da vorgegeben werden wird.
Die Grundhandlung wird das nicht wirklich beeinträchtigen.
Sie könnte auch ohne Antagonistin auskommen, da habe ich zwei Wege ausgetüftelt.
« Letzte Änderung: Juni 08, 2017, 01:30:12 Vormittag von David »

ulimann644

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« Antwort #37 am: Juni 08, 2017, 09:53:30 Vormittag »
Meine Figuren könnten Hitler in Verdun treffen, ihm ne Kugel verpassen (einer mehr auf dem Schlachtfeld wird kaum auffallen) und gut is.
Natürlich ist das Prinzip von Ursache und Wirkung hier auch zu bedenken, wie Du mal wieder sehr gut erkannt hast.

Vielleicht hätte ich es anders formulieren sollen:
Ich will meine Figuren nicht mit Nazis konfrontieren, nicht beschreiben, wie die Nazis in den USA einmarschieren oder was auch immer.
Das hat mir schon in ST ENT nicht gefallen.
Keiner will mehr Nazifolgen sehen und ich will darüber nicht schreiben.
Und ich will auch nicht, dass meine Figuren Paul Tibbets in seiner verdammten Enola Gay begleiten.
Ich klammere 1933-45 also einfach aus, d.h. meine Figuren werden diese Epoche nicht auswählen und auch nicht "zufällig" da hineinstolpern.
Es gibt interessantere Epochen und die werden ausgewählt.
Einzig Einsteins Ausreise nach Amerika wird einmal behandelt und dann wird diese Ära in "ChronoGuardians" nicht mehr angerührt.
Das Thema Krieg wird komplett außen vor gelassen.

Ah, okay.
Für mich klang es so an, als wäre die Ära 1939 bis 1945 deshalb tabu, um da keine krassen Veränderungen auszulösen (oder schlicht weil da gerade Krieg ist, und deshalb zu gefährlich für die Zeitreisenden).

Den Entschluss, sich bewusst nicht auf den Krieg zu stürzen, finde ich sehr gut. Es braucht nicht immer den kriegerischen Hintergrund.

Danke für die Aufklärung der Zat-Waffen.

Immer gerne. :)

Nun ja, es ist Science-Fiction, da muss man sich zwangsläufig hier und da gewisse Dinge manchmal "zurecht biegen".
Star Trek hat ja auch Dilithium und den "Heisenberg-Kompensator"  8)

In meinen Augen hat man schon gewonnen, wenn man es schafft glaubhaft zu vermitteln, was ein Gerät bewirkt. In dem Fall fällt es meistens gar nicht mehr so sehr auf, wenn man dann "vergisst" zu erwähnen, wie das Gerät das schafft. Ich persönlich halte dieses WAS für wichtiger, als das WIE, wenn ich wählen müsste.

Nun ja,... meine Figuren sollen in mehreren Romanen agieren und nicht nur mal als Touristen ins jahr XYZ und ABC reisen.
Sie sollen in die Aufgabe "hineinwachsen", als Beschützer der Zeit zu arbeiten (daher auch der Titel der Reihe), natürlich nebenbei :D

Das ist IMO ein guter Ansatz. Wenn du am Ende dieses Hineinwachsen gut vermitteln kannst, dann hast du schon mal die halbe Miete im Sack.

Die Waffe nennt sich "ChronoDisruptor" und ähnelt vom Design her der Kanone aus dem PC-Game "Portal"
Sie hat keine tödlichen Eigenschaften, damit man nicht "versehentlich" eine wichtige Person aus der Zeit löschen kann.
Ich bin eh gegen tödliche Waffen - das muss nicht immer sein.
Ob Amelié und David diese Waffe jedesmal brauchen werden,... nun... das wird sich zeigen.

Portal forever...!!
Eine solche "Portal-Wumme" hat Potenzial. Wenn sie nicht in jeder Episode, als übermächtiges Allheilmittel, eingesetzt wird, dann kann das eine runde Sache werden.

Aber es wird wohl Antagonisten geben (müssen).
Vieles habe ich nicht geplant und wird "on the way" noch entschieden.
Ich werde da wohl auch spontan entscheiden, was im ersten Roman da vorgegeben werden wird.
Die Grundhandlung wird das nicht wirklich beeinträchtigen.
Sie könnte auch ohne Antagonistin auskommen, da habe ich zwei Wege ausgetüftelt.

Ich würde die Protagonisten nun auch nicht unbedingt auf "Weiß" und die Antagonisten nicht auf "Schwarz" festlegen. Die besten Antagonisten sind für mich die, bei denen ich nachvollziehen kann, warum sie so handeln, wie sie handeln.
Ein gutes Beispiel aus der Kino-Welt wäre hier vielleicht der Film: "Projekt: Peacemaker"

Im Grunde ist der hauptsächliche Gegenspieler, Dušan Gavrić, kein schlechter Kerl. Er hatte Frau und Kind und hat vermutlich friedfertig gelebt, bis zu jenem Moment, als er seine Familie bei einem Heckenschützen-Anschlag verlor. Erst die schlimmen Dinge, die er durchleiden musste, machten ihn dann in der Folgezeit zu dem Mann, der einen Schuldigen sucht, den er genauso leiden lassen will, wie er selbst leiden musste. Dušan Gavrić war im eigentlichen Sinn nicht böse, und er wollte ganz bestimmt auch nie so werden, wie er letztlich wurde.

Im Film war Dušan Gavrić zwar ein Antagonist, aber als aus tiefstem Herzen böse würde ich ihn nicht beschreiben. Auf solche Charaktere aufbauend kann man durchaus auch Gegenspieler aufbauen, die im Grunde nicht mehr oder weniger schlecht (oder gut) sind, als die Protagonisten. Ich würde da beide Begriffe nicht zu starr und zu sehr schwarz/weiß sehen.

David

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« Antwort #38 am: Juni 08, 2017, 02:11:49 Nachmittag »
Ah, okay.
Für mich klang es so an, als wäre die Ära 1939 bis 1945 deshalb tabu, um da keine krassen Veränderungen auszulösen (oder schlicht weil da gerade Krieg ist, und deshalb zu gefährlich für die Zeitreisenden).

Den Entschluss, sich bewusst nicht auf den Krieg zu stürzen, finde ich sehr gut. Es braucht nicht immer den kriegerischen Hintergrund.
Kein Ding.

In meinen Augen hat man schon gewonnen, wenn man es schafft glaubhaft zu vermitteln, was ein Gerät bewirkt. In dem Fall fällt es meistens gar nicht mehr so sehr auf, wenn man dann "vergisst" zu erwähnen, wie das Gerät das schafft. Ich persönlich halte dieses WAS für wichtiger, als das WIE, wenn ich wählen müsste.

Das ist IMO ein guter Ansatz. Wenn du am Ende dieses Hineinwachsen gut vermitteln kannst, dann hast du schon mal die halbe Miete im Sack.

Das wäre schon ein Riesenerfolg.

Portal forever...!!
Eine solche "Portal-Wumme" hat Potenzial. Wenn sie nicht in jeder Episode, als übermächtiges Allheilmittel, eingesetzt wird, dann kann das eine runde Sache werden.

Ich würde die Protagonisten nun auch nicht unbedingt auf "Weiß" und die Antagonisten nicht auf "Schwarz" festlegen. Die besten Antagonisten sind für mich die, bei denen ich nachvollziehen kann, warum sie so handeln, wie sie handeln.
Ein gutes Beispiel aus der Kino-Welt wäre hier vielleicht der Film: "Projekt: Peacemaker"

Hab den Film vor X-Jahren sicherlich mal gesehen und müsste ihn mir anschauen, um mein Gedächtnis aufzufrischen :D

So, letzte Änderung:
Titel:
Schluss mit Anglizismen
"Die Zeitbewahrer" klingt auch super.

David

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Antw:Die Zeitbewahrer - David's eigene Romanreihe
« Antwort #39 am: Juni 19, 2017, 01:41:06 Nachmittag »
Nachdem ich nun auch eine recht gute Einleitung gefunden habe, geht es nun darum, einen interessanten Weg zu finden, meine Figuren vorzustellen.
Eigentlich hasse ich solche Aufgaben, da es im Buch Anfangs viel Platz in Anspruch nimmt.
Aber in einem ersten Band kann man IMO darauf nicht verzichten.

Ich versuche jedoch, das ein wenig im Buch zu streuen und jetzt nicht die ersten 50 Seiten (oder wieviel auch immer) nur mit der Lebensgeschichte/dem Werdegang der Figuren zu füllen.
Das hat dann ja nix mehr mit dem Thema zu tun, dem sich meine neuen Werke widmen.

Ich schätze, ich muss da neue Wege gehen, z.B. lernen, hier und da immer mal wieder eine Anekdote einzustreuen.

Ich gebe gerne zu, dass ich mich beim ersten Band schwer tu und die Arbeit auch ein wenig vor mir herschiebe, hier und da.
Aber das ist bei mir nun mal so.
Ich muss nur an die Stelle im Buch kommen, in der der Knoten platzt und ich mich mehr auf die Handlung und weniger auf Vorstellungen, Einleitungen und Erklärungen konzentrieren kann, dann wird es auch flüssiger laufen.

Aller Anfang ist eben schwer.

=A=

Parallel habe ich mich noch einmal an das Modell des Hauptquartiers gesetzt.
Um in Zukunft Freiraum für eventuelle Erweiterungen zu haben, baue ich Teile neu, weil ich festgestellt habe, dass ich jede Menge Bauteile einsparen, in dem ich besonders bei den Wänden kleine Teile gegen große Teile austauschen kann.
« Letzte Änderung: Juni 19, 2017, 02:58:22 Nachmittag von David »

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« Antwort #40 am: Juni 18, 2018, 11:21:28 Nachmittag »
ein kleines Update zu meiner Romanreihe (?) über Zeitreisen:

Der größte Teil der Vorarbeit ist erledigt; jetzt geht es an die letzte Ausarbeitung des Plot und dem Füllen eklatanter Plotholes.

Ich bin immer noch unsicher, ob allein die Prämisse; dass der Dozent meiner beiden Hauptfiguren verschwindet/verschwunden ist, ausreichend ist; aber insgesamt halte ich diese Idee für interessanter, als wenn meine Studenten von vornherein so eine Art "Zeitpolizisten" sein sollen.

Ich frage mich, ob es einen weiteren "Motivationsgrund" braucht, damit meine Helden sich auf ein so fantastisches und sicher auch gefährliches Abenteuer wagen sollen.

Dieser Grund ist eigentlich das ganze Problem, warum ich nicht habe anfangen können; denn der Rest ist eigentlich bereitet.
Hier muss ich noch eine gute Idee finden... nur sollte es halt auch etwas "greifbares" sein; also nicht nur die bloße Neugierde auf Vergangenheit und Zukunft.

CAMIR

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« Antwort #41 am: Juni 20, 2018, 10:04:12 Nachmittag »
Und was, wenn der Dozent der Doktorvater von einem der beide ist? Da besteht eine prinzipiell engere Bindung und dann hat er auch eine Motivation, ihn zu suchen. Vielleicht, weil der Rückmeldung zu seiner Forschung braucht, oder weil mit dem Verschwinden eine Theorie getestet wird?

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« Antwort #42 am: Juni 21, 2018, 01:20:09 Nachmittag »
@David

Mal so gefragt:
Wissen die beiden Hauptfiguren, was der Grund des Verschwindens ist? Und wie erfahren sie, dass der Dozent tatsächlich verschwunden ist, und nicht nur Urlaub macht, ohne ihnen davon erzählt zu haben?

Wenn er, was zu vermuten steht, in der Zeit verschwindet, dann könnte er, sofern er in der Vergangenheit weilt, eine Nachricht hinterlassen, die er irgendwo deponiert hat. Weilt er in der Zukunft wird es schwieriger, mit einem Hinweis. In dem Fall müsste schon ein vorangehender Hinweis her, was der Dozent beabsichtigt, so dass die Hauptfiguren ahnen (oder wissen) das was schief ging.

Wenn der Dozent, in ersterem Fall, in einer Nachricht auf eine Gefahr hinweist oder in letzerem Fall zuvor eine solche Gefahr erwähnte, so wäre das schon ein hinreichender Grund zu handeln, denke ich. Eine solche Gefahr kann durchaus zunächst recht diffus bleiben. Vielleicht, weil der Dozent nicht die Zeit (oder Mittel) hatte, näher darauf einzugehen. Oder weil er selbst noch nicht alle Fakten kennt.

David

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Antw:Die Zeitbewahrer - David's eigene Romanreihe
« Antwort #43 am: Juni 21, 2018, 05:23:16 Nachmittag »
@Camir & Uli:
erst ma Danke für Eure Fragen.
Also:
Die Idee mit dem "Doktorvater" finde ich gut; danke.

Jein.
Der Grund für sein Verschwinden ist nicht oder nicht sofort klar.
Geplant hatte ich es so, dass die beiden Studenten einen "kryptischen Brief" erhalten, dessen Poststempel in der Zukunft liegt, was dann ja definitiv "seltsam" wirkt.
Im Brief sollen auch Hinweise auf die Zeitmaschine sein und - wie ursprünglich gedacht - auf das "Zeithauptquartier", wobei ich mir jetzt aber nicht mehr so sicher bin, ob dieses HQ wirklich eine gute Idee ist; es hat Vor- und Nachteile, eine "Basis" zu nutzen.
Vielleicht wird es bei einem Zugangsportal bleiben, dass aber nur in einen einzigen Raum führt, der eben eine Art Zeitbibliothek enthält.

Wenn, dann sollte ein permanenter Aufenthalt dort auch nicht möglich sein, da für meine Figuren ja natürlich ihr eigenes Leben nicht völlig stehen bleiben kann.

Durch den Inhalt des Briefes wird dann auch nach und nach- klar werden, dass der Prof. nicht im Urlaub ist; oder zumindest nicht in der Gegenwart; was meine Figuren aber zunächst für humbug halten, bis sie das Zeitportal finden.

ulimann644

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Antw:Die Zeitbewahrer - David's eigene Romanreihe
« Antwort #44 am: Juni 21, 2018, 09:10:03 Nachmittag »
Geplant hatte ich es so, dass die beiden Studenten einen "kryptischen Brief" erhalten, dessen Poststempel in der Zukunft liegt, was dann ja definitiv "seltsam" wirkt.

Da frage ich mich immer: "Wie würde ich selbst reagieren?"
Ich denke, ich würde an ein Versehen oder einen Scherz denken. Um das ernst nehmen zu können würde es schon mehr bedürfen.

Zumal sich die Frage stellt: Wie sollte so ein Brief in die Gegenwart kommen. Ohne den Überbringer (oder EINE(N) Überbringer(in))? Von selbst wird sich das Dokument nicht vom Zeitportal zu den Hauptcharakteren bewegen (denke ich mir so - obwohl das natürlich der Knüller wäre).

Das mit der Nachricht aus der Zukunft ist schwierig.
Erinnerungen an die Zukunft wären einfacher. Anders ausgedrückt: Was wäre, wenn die Hauptcharaktere bereits schon in der Zukunft gewesen wären (vielleicht mit Dozent) und wieder zurückkamen (ohne Erinnerung und ohne Dozent, dafür mit einem merkwürdigen Hinweis)? Die (partielle oder fast vollständige?) Amnesie könnte Zeitreisen begleiten, als ein natürlicher Nebeneffekt.

Im Brief sollen auch Hinweise auf die Zeitmaschine sein und - wie ursprünglich gedacht - auf das "Zeithauptquartier", wobei ich mir jetzt aber nicht mehr so sicher bin, ob dieses HQ wirklich eine gute Idee ist; es hat Vor- und Nachteile, eine "Basis" zu nutzen.
Vielleicht wird es bei einem Zugangsportal bleiben, dass aber nur in einen einzigen Raum führt, der eben eine Art Zeitbibliothek enthält.

Ich würde persönlich zu einer Art HQ tendieren.
Käme aber jeweils auf die Geschichte und das Setting an.

Wenn, dann sollte ein permanenter Aufenthalt dort auch nicht möglich sein, da für meine Figuren ja natürlich ihr eigenes Leben nicht völlig stehen bleiben kann.

Ich würde das auch eher als einen Treffpunkt aufbauen. Kein permanent besetztes HQ.

Durch den Inhalt des Briefes wird dann auch nach und nach- klar werden, dass der Prof. nicht im Urlaub ist; oder zumindest nicht in der Gegenwart; was meine Figuren aber zunächst für humbug halten, bis sie das Zeitportal finden.

Wie angedeutet. Wenn man das mit Erinnerungen koppelt, die partiell wiederkehren, so wäre das eine Alternative.