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Thema: Die Zeitbewahrer - David's eigene Romanreihe  (Gelesen 2320 mal)

BlueScullyZ

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Antw:ChronoGuardians - David's eigene Romanreihe
« Antwort #15 am: Mai 25, 2017, 01:17:57 Nachmittag »
IT-Systeme sind mir ... ein bisschen bekannt, ja ;)

Aber den Großteil hast du ganz gut wiedergegeben.
Mit einer Ausnahme, was die Alterung angeht. Die Zellen selbst altern weiter. Das lässt sich nicht verhindern.

Aber Zellen altern nicht einfach so, sondern sie teilen sich ja. Irgendwann stirbt die alte Zelle und die neue, die aus der alten entstanden ist, lebt weiter. Auf diese Weise regenerieren sich Organe aus besonders regenerativen Zellen (zb die Leber) VOLLSTÄNDIG (bei einer gesunden Leber und einem gesunden Menschen ...) innerhalb von zwei Jahren. Von den Zellen von vor zwei Jahren ist dann nichts mehr da. Das Herz muss mit seinen Zellen wesentlich länger hinkommen ... Bei Herzinfarkten ist das die Krux, bei diesem fiktiven Konstrukt ist das von Vorteil und die Regenerationsdauer der Leber ... eher hinderlich.

Aber das Prinzip ist dann das folgende:
Dein Zeitreisender reist in Zeit X, in der Zeit teilen sich ... 1000 seiner Zellen, an den unterschiedlichsten Orten in seinem Körper. Er reist zurück in seine Gegenwart und der "alte" Zellensatz wird erwartet. Die 10.000 neuen Teilungsprodukte sind nicht enthalten und verschwinden im Zeitstrom. Die alten Zellen haben aber ihr Haltbarkeitsdatum überschritten und sind nicht einfach wieder da, sondern es fehlen einige Zellen. Diese Zellen müssen erst wieder ersetzt werden, es sind kleine Defekte, wie sie bei Schnitten oder Prellungen auch auftreten, nur sehr viel kleiner, weshalb sie schnell wieder verheilen sollten.
Je länger dein Zeitreisender unterwegs ist, desto mehr Zellen teilen sich und desto mehr Zellen, die registriert waren, sterben und neue kommen dazu, die nicht in die Gegenwart zurückkönnen. Die regeneration dauert also länger. Wenn er zwei Jahre nicht zurück könnte, würde das am Beispiel der Leber bedeuten, dass er diese VOLLSTÄNDIG im Zeitstrom verlieren würde. Also ... falls du noch einen Zeitdruck-Grund brauchst: Hier hast du ihn.

Auf Erinnerungen trifft das übrigens nicht zu, da ja Erinnerungen nicht auf eigens dafür gebildeten Hirnzellen beruht, sondern nur auf Verknüfpungen zwischen den einzelnen Synapsen.

Hier einmal wunderbar veranschaulicht: Es war einmal das Leben ... die Zelle. Kein Witz, das ist inhaltlich verdammt gut und auf hohem Niveau. Wird von diversen Ausbildungsinstituten im medizinischen Bereich sogar empfohlen, die Reihe :)
« Letzte Änderung: Mai 25, 2017, 01:20:48 Nachmittag von BlueScullyZ »

Gabi

Antw:ChronoGuardians - David's eigene Romanreihe
« Antwort #16 am: Mai 25, 2017, 01:31:24 Nachmittag »
Ich lese gerade nur so schwarz mit ... aber ich muss sagen, diese Idee mit den registrierten Zellen und der Zellerneuerung, finde ich grenzgenial!

ulimann644

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Antw:ChronoGuardians - David's eigene Romanreihe
« Antwort #17 am: Mai 25, 2017, 03:07:17 Nachmittag »
Okay,... ich merke immer deutlicher, dass man in Dir einen wirklich guten Gesprächspartner für fiktive Technik findet, Uli.
Das ist immer gut, da ich auch mit großem Vergnügen über Technobabble und Technische Grundlagen diskutiere.  ;D

Vielen Dank. :)

Daher kam ich auf die Idee der Chronoanzüge (eine Art "Wetsuit", welches zeitgenössische Kleidung simuliert, wie ein Hologramm), was das Equipment meiner Helden "futuristischer" macht.

Da möchte ich gleich mal einhaken:
- Haben diese Anzüge, abseits der Tarnfunktion, noch andere Funktionen?
- Haben diese Anzüge eine Energiequelle?
- Kann diese Ausfallen?
- Falls ja: Was würde im Fall eines Ausfalls passieren?

Außerdem,... ist ja nix ohne Risiko. Alles, was wir Menschen nicht auf zwei Beinen tun, ist immer irgendwo ein Risiko (erhöhte Kosmische Strahlung beim Flug ins All / Jetlag bei Interkontinentalflügen / Höhenrausch beim Bergsteigen in der Todeszone (+8000 m) und so weiter)
Zeitreisen sind da noch extremer; sie werden also sicherlich Auswirkungen haben.

Dadurch eine Begrenzung der Reisen zu erreichen ist nicht verkehrt.

Der "Beharrungs-Effekt" würde also jegliche Änderungen im Zeitverlauf verhindern,... hm... dann würden meine Figuren die Maschine aber bestenfalls nur als "Museumsbesucher" verwenden können, da es keinen Grund gäbe, Dinge zu ändern oder zu verhindern, dass ein Dritter den Lauf der Zeit beeinflusst. Das Thema Zeitreisen und die typischen Gefahren dabei wären dann nämlich völlig obsolet.

Das wäre die eine (von zwei angesprochenen) Wirkungen.
Die Zeitreise müsste deswegen aber nicht zwangsläufig überflüssig werden, da es ja immerhin sein kann, dass erst diese Zeitreise dafür sorgt, dass die Ereignisse genau so erhalten bleiben, wie man sie kennt.

"I.N.R.I oder Die Reise mit der Zeitmaschine", von Michael Moorcock erzählt auf sehr eigene Weise eine solche Zeitreise:

Handlung:
Zu Beginn erreicht Karl das Heilige Land des Jahres 28 v. Chr.; dabei geht seine Zeitmaschine, eine mit einer Flüssigkeit gefüllte Kugel, zu Bruch; die Szene erinnert an eine Geburt. Karl ist in der Vergangenheit gestrandet. Im Folgenden wird durch Flashbacks gleichzeitig Karls Suche nach Jesus von Nazareth und die Geschichte seines für ihn früheren Lebens als Außenseiter im London des 20. Jahrhunderts erzählt, die erklärt, warum er sich auf das Abenteuer der Zeitreise eingelassen hat.
Im Handlungsstrang im Heiligen Land wird der durch die Ankunft verletzte Karl von Johannes dem Täufer und einer Gruppe Essener gefunden, die ihn pflegen. Da die Ankunft Karls wundersam erschien, erklärt Johannes ihn für eine erhobene Person und bittet ihn, ihn bei seinem Kampf gegen die römischen Besatzer zu unterstützen. Johannes bittet Karl dann, ihn zu taufen; Karl, ein mit vielen Neurosen behafteter Charakter, gerät in Panik und flieht in die Wüste, in der er durch Hitze und Wassermangel bedingte Halluzinationen erlebt.
Seine Suche nach Jesus führt ihn dann nach Nazareth, wo er Maria und Josef begegnet. Maria ist eine Art Prostituierte, Josef ein verbitterter alter Mann, der sie wegen ihrer Behauptung, ein Engel habe sie geschwängert, lächerlich macht. Ihr Sohn, Jesus, ist ein geistig schwer zurückgebliebener Buckliger, der immer nur seinen Namen wiederholt. Man drängt Karl, nun dessen Rolle zu übernehmen. Er sammelt Menschen um sich, wiederholt, was immer er aus seiner Bibellektüre erinnert, und verwendet psychologische Tricks, um Wundertaten vorzutäuschen. Langsam wird er unter dem Namen Jesus von Nazareth berühmt.
Schließlich befiehlt er, darauf versessen, die Geschichte des Jesus bis zu ihrem bitteren Ende zu durchleben, dem verwirrten Judas ihn an die Römer zu verraten. Er stirbt am Kreuz. Seine letzten Worte sind nicht das aus der Bibel bekannte Eloi, eloi, lama sabachthani („Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen“; Psalm 22), sondern die phonetisch ähnlichen englischen Worte It’s a lie ... It’s a lie ... It’s a lie ... („Es ist eine Lüge ... es ist eine Lüge“).


(Quelle: Wikiwand)

Die zweite Wirkungsweise würde dabei lediglich ein Verbleiben von Gegenständen des Zeitreisenden in anderen Epochen verhindern, bzw. ein Mitnehmen von Gegenständen aus anderen Epochen in die Gegenwart des Zeitreisenden.

Das würde dann schon gewisse Grenzen festlegen, die mit Plots, die du vielleicht im Sinn hast, kollidieren könnten - weshalb es eine gute Idee wäre, wenn du zunächst einmal festlegen solltest was du für die Episoden brauchst, bevor du festlegst, was bei den Zeitreisen geht.
Denn es bringt ja nichts, zuerst die Zeitreise-Modalitäten festzulegen, und dann zu merken: "Mist, das steht aber meiner Geschichte im Weg".

Kurzversion: Wir brauchen also eine Lösung für: "Warum kann ich Dinge nicht von der Zeitreise mitnehmen und behalten, die im Zeitrahmen sind (also die britischen Kronjuwelen), aber sehr wohl das Handy eines Gegners, dass dieser verliert, ebenso meine "Zeitreiseausrüstung" (Zeitportalfernbedienung, persönliche Waffen, PDA, etc.)?"

Dass Dinge von Zeitreisenden in anderen Zeiten verbleiben können, während Dinge aus anderen Zeiten nicht mitgenommen werden können, ist ein hartes Brot. Das bedarf einer sehr guten Erklärung.
Entweder das Eine oder das Andere (entweder nichts, oder aber alles, kann in einer anderen Zeitebene verbleiben) wäre einfacher zu lösen.

Oder habe ich gerade selbst die Antwort gegeben?
Dinge können mitgenommen werden, wenn man sie in die Taschen des "Chronosuit" steckt und sie bleiben "bei mir" solange sie in der Tasche bleiben oder im Zeitlabor.
Nehmen meine Helden sie in der Gegenwart aus dem Labor mit - *schwupps* - verschwinden sie wieder zurück in ihre eigene Zeit.

Was die Diebstähle betrifft.
Auch mit Beschränkungen sind sie möglich.

Beispiel: Du reist 200 Jahre zurück, klaust dort etwas von dem du weist, du kannst es nicht mitnehmen.
Die Lösung ist: Du nimmst es nicht mit, sondern du versteckst es an einem Ort, von dem du weißt, dass er in deiner Gegenwart noch in etwa so aussieht. Dann reist du ohne den Gegenstand zurück, der aber auf natürliche Art (dadurch dass er 200 Jahre lang in einem Versteck lag) deine Gegenwart erreicht, an einem Platz, auf den du Zugriff darauf hast.

Klar: Jetzt kann man wieder jegliches Totschlag-Argument dafür bringen, warum der Gegenstand nicht mehr im Versteck ist (Zufällig entdeckt und vor der Gegenwart des Zeitreisenden an einen anderen Ort gebracht - was auch immer...) aber einigen wir uns darauf: Es wäre möglich auf diese Art einen "Zeit-Diebstahl" zu begehen.
Von dem wüsste der Zeitreisende übrigens bereits beim Start, denn zu dem Zeitpunkt ist er ja bereits seit 200 Jahren Geschichte (denn das Objekt wird ja in der Vergangenheit des Zeitreisenden gestohlen, auch wenn dieser Zeitpunkt aus der individuellen Sicht des Zeitreisenden, für diesen noch in seiner individuellen Zukunft liegt).

Kopfschmerzen...?? :P ;D ;D

Vielleicht könnte man hier eine Art "Hintertür" einbauen, dass "zeitfremde Objekte" nach einiger Zeit oder mehrfacher Berührung von "Nicht-Zeitreisenden" ihre Temporale Signatur verlieren (quasi wie eine Infektion) und daher nach Berührung von X Personen in der falschen Zeit verbleiben können (also ein Smartphone könnte dann im Jahr 1900 verbleiben).

Was die Frage aufwirft: Warum verbleiben die Objekte in der falschen Zeit, BEVOR dieser Effekt eintritt?
Das ist für mich jetzt nicht ganz nachvollziehbar.

Zusammengefasst:
Zeitfremde Objekte kehren bei Verlust automatisch in ihren korrekten Zeitrahmen zurück, es sei denn, sie sind vom Zeitreisefeld (also in den Anzügen oder im Labor) geschützt oder sie werden "Temporal Infiziert" also ihnen wird eine andere "Temporale SIgnatur" aufgeprägt.

Ersteres klingt für mich gut - das mit der Infizierung hat was, aber BIS zur Infizierung müssten sie, meiner Logik nach, längst weg sein.

« Letzte Änderung: Mai 25, 2017, 03:09:28 Nachmittag von ulimann644 »

David

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Antw:ChronoGuardians - Gliederung des Gesamtkonzepts !!!
« Antwort #18 am: Mai 25, 2017, 03:28:59 Nachmittag »
Gern geschehen.

Ich stelle fest, dass ich mir bei der Konzeptionierung wohl nicht ausreichend Gedanken gemacht habe.
Rein prinzipiell, damit es mit dem Projekt klappt, müsste ich diese Dinge noch einmal aufbauen, um sicher zu stellen, dass es funktioniert.

Ich beginne jetzt schon, hier den Überblick zu verlieren.
Daher sollten wir das jetzt mal irgendwie Ordnen... ich weis nur noch nicht wie.  :help:

1. Das CGHQ
1.1. Räume
2. Zeitreise
2.1. Zeitportale
2.1.1. Funktion
2.1.2. Grenzen
2.1.3. Fremde Objekte
2.2. Die ChronoSuits
2.2.1. Funktionen
2.2.2. Energieversorgung

Diese Liste müssten wir erst mal komplettieren, ehe es - Punkt für Punkt - an die Detailarbeit geht, die wir ja schon begonnen haben.
« Letzte Änderung: Mai 25, 2017, 04:12:38 Nachmittag von David »

ulimann644

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Antw:ChronoGuardians - David's eigene Romanreihe
« Antwort #19 am: Mai 26, 2017, 12:12:23 Vormittag »
Mein Vorschlag wäre, um aktiv helfen zu können, dass du speziell zu den Portalen (also, wie überhaupt grundsätzlich die Zeitreise ablaufen soll) und wie du dir die Chrono-Suits im Zusammenspiel mit den Portalen vorstellen. Im Sinn von Funktion und Notwendigkeit.

Bei den Anzügen muss es zunächst nicht zu sehr in die technischen Details gehen, da wüsste ich zunächst wirklich gerne nur die Grundsätzlichen. Bei den Portalen wären etwas tiefere Einblicke nicht schlecht, was Technik und Funktion betrifft.

David

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Antw:ChronoGuardians - David's eigene Romanreihe
« Antwort #20 am: Mai 26, 2017, 01:17:26 Vormittag »
Das lässt sich - denke ich - zum Wochenende machen.

In jedem Falle schon jetzt DANKE für die Hilfe und Anregungen.
Ich bin auf dem richtigen Weg.

Letzter Punkt für heute:

Glaubt ihr, dass ein weißes Cover besser aussieht, als ein schwarzes?
Ich habe bei ST-Cadets immer schwarz verwendet, aber ich würde das gern mal ändern.
Besonders einfach ist es dabei dann, mit meinen Nebelbrushes die Ecken abstakt zu verblassen, damit kein Pixel dem Anderen gleicht.

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« Antwort #21 am: Mai 26, 2017, 09:49:35 Vormittag »
Glaubt ihr, dass ein weißes Cover besser aussieht, als ein schwarzes?
Ich habe bei ST-Cadets immer schwarz verwendet, aber ich würde das gern mal ändern.
Besonders einfach ist es dabei dann, mit meinen Nebelbrushes die Ecken abstakt zu verblassen, damit kein Pixel dem Anderen gleicht.

Ich finde beide Covers sehen gut aus.
Das weiße Cover hat für mich eine mehr positive Ausstrahlung, das dunkle wirkt eher geheimnisvoll. Abhängig davon, was du nun in der Geschichte selbst erzählst, und wohin du den Leser beim Anblick des Covers lenken möchtest, könntest du sowohl das eine, wie das andere Cover, sehr gut verwenden.

David

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« Antwort #22 am: Mai 26, 2017, 09:53:31 Vormittag »
Danke.
Ich heute morgen aufgewacht und hatte plötzlich die Idee... "hey, warum nimmst Du nicht mal eine andere Grundfarbe. Schwarz hast Du jahrelang verwendet."
Der Gedanke hat mich nicht losgelassen und Bücher mit schwarzem oder farbigen Cover gibt es in Hülle und Fülle.
Weiß könnte sich (irgendwann mal) von Anderen abheben ;)

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« Antwort #23 am: Mai 26, 2017, 12:47:01 Nachmittag »
Danke.
Ich heute morgen aufgewacht und hatte plötzlich die Idee... "hey, warum nimmst Du nicht mal eine andere Grundfarbe. Schwarz hast Du jahrelang verwendet."
Der Gedanke hat mich nicht losgelassen und Bücher mit schwarzem oder farbigen Cover gibt es in Hülle und Fülle.
Weiß könnte sich (irgendwann mal) von Anderen abheben ;)

Jepp.
Ich selbst erwische mich immer wieder, dass ich gerne zu dunkelblauen Covers tendiere. Bei BABYLON-6 zieht sich das bisher sogar komplett durch. Weiß besitzt für mich eine gewisse Eleganz. Ich habe mich selbst schon gelegentlich gefragt, warum ich diese weißen Covers vermeide. (Na jo, bei SMALLVILLE-EXPANDED habe ich zumindest mal ein helleres Cover angedeutet.) Farblich variiere ich zwar hier und da, aber Blau ist irgendwie schon auffallend dominant bei meinen Covers.

David

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Antw:ChronoGuardians - David's eigene Romanreihe
« Antwort #24 am: Mai 26, 2017, 02:26:43 Nachmittag »
Farblich variiere ich zwar hier und da, aber Blau ist irgendwie schon auffallend dominant bei meinen Covers.
Wieso überrascht es micht nicht, dass Du "Blau" gesagt hast?  :P :P :P

Ach ja, das habe ich noch vergessen:

Womit reisen meine Helden eigentlich durch die Zeit?
Die Antwort ist so einfach, wie genial:

ulimann644

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« Antwort #25 am: Mai 26, 2017, 11:04:45 Nachmittag »
Das mit den blauen Covers hat aber weder was mit Andorianern, noch mit meinem favorisierten Fußball-Verein zu tun. ;)

BTT:
Die nehmen eine Drehtür? Ich hoffe mal, dass die nicht erst auf 80 Mph beschleunigen muss, bevor der dreifache Überschall-Knall den Zeitsprung ankündigt. :D :D  :P

David

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« Antwort #26 am: Mai 27, 2017, 12:55:26 Vormittag »
Nein, keine Sorge.
Das ist nur eine Drehtür, weil ich den einfachen "Anachronismus" schätze.
Doktor Who hat seine Tardis - Telefonzelle
Marty McFly seinen DeLorean
Die Inspiration lieferte, denke ich, die TNG-Episode "Hotel Royale"
http://tng.trekcore.com/hd/albums/2x12/theroyale_hd_051.jpg

=A=

Eine weitere Frage, die mich beschäftigt:

Reiseziele und Buchtitel.
Ich habe heute in der Bahn überlegt, wo die Reisen hingehen könnten und ein paar Ziele notiert:
Ich nenne jetzt mal nur Jahreszahlen, um nicht zu viel zu spoilern:
-6000 // 1888 // 1889 // 1906 // 1925 // 1937 // 1947 // 1960er // 2050 // 2161

Auch habe ich über gute Titel nachgedacht und habe zwei "Richtungen" gewählt:
1. Titel, welche auf die Handlung schließen
2. Kryptische Titel

Bei ersteren stellte ich jedoch bald fest, dass ich nicht immer gute Titel finden konnte, die sich mit der Handlung in Verbindung bringen lassen.
Bei Nummer zwei würden die Titel keine Hinweise auf die Handlung geben.
Hier habe ich überlegt, immer das Wort "Zeit" mit Edelsteinen zu kombinieren, also
"Zeitkorund", "Zeitsaphir", "Zeitobsidian", "Zeittopas", "Zeitzirkon", etc.

Prinzipiell finde ich diese Idee nicht schlecht und Edelstein/Schmucksteinsorten gibt es mehr als genug (habe eine Liste mit 25 Steinen zusammen ; reicht garantiert  :P)

Was haltet Ihr von der Idee "kryptische Titel" zu nutzen?
  • Edelsteine (Korund, Saphir, Topas, etc.)
  • Öffnungen (Portale, Türen, Tore, Fenster, etc.)
  • Jahreszahl (einfach das Reisezieljahr als Titel der Geschichte)
Wenn ich diesen Weg gehe, dan sollen alle Titel so zueinander passen.
Es sollten also ausreichend viele geben.

Vielleicht habt ihr ja auch einen Vorschlag, was man als zweite Silbe nutzen könnte  :-[
« Letzte Änderung: Mai 29, 2017, 12:57:46 Nachmittag von David »

ulimann644

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« Antwort #27 am: Mai 27, 2017, 12:51:52 Nachmittag »
Ich habe heute in der Bahn überlegt, wo die Reisen hingehen könnten und ein paar Ziele notiert:
Ich nenne jetzt mal nur Jahreszahlen, um nicht zu viel zu spoilern:
-6000 // 1888 // 1889 // 1906 // 1925 // 1937 // 1947 // 1960er // 2050

Ich denke, dass ich überrissen habe, warum 1888. Wenn da jemand in London herumspaziert, und dir anbietet: "Ach, nennen Sie mich einfach Jack..." - Ganz schnell davonrennen...!! :P  ;)

Tja - bei den Titeln kannst am Ende nur du selbst entscheiden, was dir am meisten zusagt. Ich finde die Jahreszahlen, allein für sich, wären eine gute Idee. Das Edelstein-Brimborium sagt mir am wenigsten zu. Das ergibt für mich keinen Sinn.

David

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« Antwort #28 am: Mai 30, 2017, 02:07:29 Vormittag »
Sehe ich ebenfalls so.

Ich habe nun weitere Fortschritte beim plotten gemacht und mich als erstes für eine Zeitreise in eines der Jahre 1924-29 entschieden.
Also in die sogenannten "Goldenen Zwanziger", zwischen Versailler Vertrag und Weltwirtschaftskrise.

Allerdings konnte ich auf Wikipedia kein bedeutsames Ereignis finden, welches geeignet wäre, es in den Fokus der Handlung zu setzen.
Ein politisches Ereignis, wie der Locarno-Vertrag (beendete Deutschlands Isolation und beseitigte die größten Probleme des Versailler Vertrags), halte ich für nicht sehr sinnvoll, da ich nicht so weit ausufern möchte.

Einzig Goddards Erfindung der Flüssigtreibstoffrakete wäre da vielleicht geeignet.

Es wird also kompliziert, da jetzt etwas zu haben, wo man die Haupthandlung herum spinnen kann.
Oder man müsste ein fiktives Ereignis "konstruieren"
« Letzte Änderung: Mai 30, 2017, 02:24:17 Vormittag von David »

ulimann644

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« Antwort #29 am: Mai 30, 2017, 11:29:51 Vormittag »
Es wird also kompliziert, da jetzt etwas zu haben, wo man die Haupthandlung herum spinnen kann.
Oder man müsste ein fiktives Ereignis "konstruieren"

Na ja, du hättest immerhin auch die Möglichkeit, dass deine Zeitreisenden selbst etwas auslösen, dass erst später seine Wirkung zeigt (in den 30ern oder 40ern). Etwas, das möglicherweise am Ende verhindert, dass der Zweite Weltkrieg nicht stattfindet. Natürlich wäre diese Einflussnahme ungewollt, die Erkenntnis, das durch diese Zeitreise überhaupt erst der Krieg möglich war, dürfte im Nachhinein ziemlich an den Zeitreisenden nagen, könnte ich mir denken.