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Thema: Was frustriert euch als Autor?  (Gelesen 4556 mal)

Ijan'kato

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Was frustriert euch als Autor?
« am: Januar 24, 2017, 11:41:22 Nachmittag »
So ganz generell - was frustriert euch, gerade als Fanfictionautor?
Ich glaub, mich täten viele Dinge extrem frustrieren: Man arbeitet ewig und leidenschaftlich an seinem FF-Baby und keinen interessierts. Man sitzt da und kriegt nicht aufs Blatt, was man im Kopf hat. Plötzlich ist der Kopf ganz leer und der Zustand hört nicht auf und man sitzt da und fragt sich, ob das überhaupt je zurück kommt und die Geschichte fertig wird (o_O)

Was ist es bei euch?

VGer

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Antw:Was frustriert euch als Autor?
« Antwort #1 am: Januar 25, 2017, 12:46:54 Vormittag »
Momentan frustriert mich hauptsächlich, dass ich kaum Zeit zum Schreiben habe ... und wenn ich dann mal Zeit habe bzw. mir Zeit nehme, kriege ich gefühlt gar nichts hin, weil ich dann doch den Wunsch habe, in der wenigen Zeit etwas richtig Gutes und Sinnvolles zu schreiben und nicht nur irgendwas. Ein blöder Teufelskreis.

ulimann644

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Antw:Was frustriert euch als Autor?
« Antwort #2 am: Januar 25, 2017, 01:44:46 Vormittag »
So ganz generell - was frustriert euch, gerade als Fanfictionautor?
Ich glaub, mich täten viele Dinge extrem frustrieren: Man arbeitet ewig und leidenschaftlich an seinem FF-Baby und keinen interessierts.

Was ist es bei euch?

Als ich 1984 ernsthaft mit meiner Original-Fiction "Lockruf der Sterne" begann, gab es noch kein I-Net. Geschrieben habe ich zu der Zeit (und das ist hauptsächlich auch heute noch so) wegen des kreativen Prozesses und wegen der Geschichte. Ob das wen interessiert war seinerzeit gar kein Thema.

Das wirklich Beste daran nicht kommerziell zu schreiben ist für mich, dass ich mich nicht darum scheren muss, ob die Geschichte den Geschmack anderer Leute trifft. Sie muss nur nach meinem Geschmack sein, darum kann ich sie genau so schreiben, wie ich sie haben will. Von daher fällt der Punkt, ob es wen interessiert als Frustfaktor für mich weitgehend weg. Es ist ein Hobby, das ich auch ganz ohne Leser nicht einen Deut anders verfolgen würde.

Was mich wirklich frustriert ist, wenn mir gelegentlich nicht einfallen will, wie ich ganz profane Alltagsdinge adäquat in Worte fassen kann. Wenn das gelegentlich Mal passiert, dann könnte ich die Wände hoch gehen.

Drago

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Antw:Was frustriert euch als Autor?
« Antwort #3 am: Januar 25, 2017, 07:30:17 Vormittag »
Das wirklich Beste daran nicht kommerziell zu schreiben ist für mich, dass ich mich nicht darum scheren muss, ob die Geschichte den Geschmack anderer Leute trifft. Sie muss nur nach meinem Geschmack sein, darum kann ich sie genau so schreiben, wie ich sie haben will.

Seh ich auch so. Daher ist es manchmal super frustrierend, den Zugang zur Kreativität zu finden, um auch so zu schreiben, wie ich das will und nicht, wie jemand es gern hätte.

Gabi

Antw:Was frustriert euch als Autor?
« Antwort #4 am: Januar 25, 2017, 07:42:42 Vormittag »
Uh oh ... bloß nicht das Fass aufmachen  :P

Was mich am meisten frustriert, ist der Umstand, dass Leser sich nicht die fünf Minuten Zeit nehmen, am Ende einer FF einen kleinen Zweizeiler zu hinterlassen (was eine Minute Zeit in Anspruch nimmt, die JEDER hat!). Ich kann mich über Klicks bei meinen Geschichten nicht beklagen, aber ehrlich gesagt, weiß ich lediglich von zwei Personen, die da auch tatsächlich in Fleisch und Blut dahinterstecken, der Rest könnte auch durch bots entstehen, die von Zeit zu Zeit durchs Archiv marschieren.
Die Ausrede "ich habe keine Zeit für ausgefeilte Feuilleton-würdige Kritiken, daher schreibe ich lieber gar nichts, bevor es zu belanglos wird", die ich auch schon gehört habe, finde ich komplett daneben und ist für mich nur eine Ausrede für "hab keinen Bock".

Mich frustriert es auch, wenn FF-Autoren sich nicht die Zeit nehmen,  mal über ihren Tellerrand zu gucken und sich Werke anderer anzusehen und zu kommentieren. Das hier ist eine FF-Autorengemeinschaft und kein Ego-Trip-Archiv - und es ist für fast jeden Geschmack etwas zu finden, wenn man sich die Mühe macht zu suchen.

Letzteres hat mich in den letzten Monaten dermaßen frustriert, dass ich meine Kommentar-Tätigkeit dieses Jahr extrem einschränke, da ich mir streckenweise echt wie ein Trottel vorkomme, weil ich mir die Mühe mache, mich weit über meinen Tellerrand zu lehnen. Von mir erhalten FFs, die nicht meinen Vorlieben entsprechen, nur noch dann Kommentare, wenn ich sehe, dass sich der entsprechende Autor auch selbst darum bemüht, verschiedenen anderen FF-Autoren regelmäßig ein paar Zeilen zu hinterlassen.

Okay, sorry ... Morgen-Rant beendet ...  :tee:

BlueScullyZ

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Antw:Was frustriert euch als Autor?
« Antwort #5 am: Januar 25, 2017, 08:13:04 Vormittag »
Hmmm ... Was mich frustriert, ist auch, wenn ich gerade total in Schreiblaune bin, aber absolut nicht dazu komme, was zu Papier zu bringen. Das ist ätzend. Da lenkt mich dann auch nette Gesellschaft auf der Geburtstagsfeier im Freundeskreis nicht so wirklich was ab, im Kopf bin ich eigentlich ganz woanders. Und hinterher bin ich auch noch frustriert, weil ich die eigentlich netten Begegnungen nicht zu würdigen wusste. Ich geh mir dabei also noch herrlich selbst auf den Sack xD

Was mich dann noch frustriert, ist das Verhalten mancher Betaleser - bitte nicht missverstehen, nichts davon, was nun folgt, will und werde ich hier jemandem vorwerfen, derartiges Verhalten hat hier noch niemand an den Tag gelegt! Alle Betaleser, die ich bisher hier hatte (Ranya & Oriane), waren/sind absolut top.
- Beta-Ghosting. Man schickt seine unfertigen Texte an jemanden, vertraut sie ihnen an und dann sind die auf einmal ... weg. Und melden sich auch auf Nachfrage nicht. Ich hab absolut kein Problem zu warten, wenn der Beta mir sagt "Du, die nächsten zwei Monate wird das nix.". Klar, dann weiß ich Bescheid und übe mich in Geduld ^^ Privatleben geht vor, das ist nun mal so. Aber dieses spurlose Verschwinden, das mir mit FF.de-Betas schon oft passiert ist und alle können sie nicht vor den Laster gelaufen sein, find ich richtig zum Kotzen.
- Talent-Betas. Kennt jemand Lie to me? Der Protagonistentyp kann Talente im Erkennen von Gesichtsausdrücken nicht ausstehen, weil sie es nur aus dem Bauch heraus machen und im schlimmsten Fall nichtmal erklären könnten, was sie da treiben. So geht's mir mit Betas. Wenn ich als Beta einen Fehler ankreide, muss ich das im Zweifel rechtfertigen können. Es hat mich damals in den Wahnsinn getrieben, als ich einen Beta hatte, der mir konsequent ganz viele Sachen angestrichen hat und auf Nachfrage nur sagte "Ich hab im Gefühl, dass da ein Komma hinkommt. Aber frag mich nicht, wieso." WHAT?! Gut, vielleicht ist der Text am Ende korrekt, für meine Lernkurve ist ein Beta ja auch nicht zuständig, aber ... ich fand es trotzdem unheimlich schwer, diese Korrektur anzunehmen. Im Gegensatz dazu fällt es mir leicht, wenn Leute mir begründen, warum irgendwo ein Fehler vorliegt. Kein Roman, aber zum Beispiel kurz das Wort markieren, dass den Nebensatz einleitet oder anzeigt wäre ... nicht schlecht gewesen.
- File-Sharing-Betas. Betas, die Texte, die ich ihnen übersende, ins Internet setzen. Der Grund ist mir hierbei erst einmal egal. Aber öffentlich zugänglich dann das Dokument irgendwo abzulegen, geht einfach überhaupt nicht. Ich brauch nur einen Satz in der Googlesuche eingeben und finde dann irgendwo bei exploredoc oder co meine Werke, die ich da nicht eingestellt habe. Hat ne lange Zeit gebraucht, bis ich danach wieder mich getraut habe, Leuten was zu schicken. Das war ein ganz, ganz mieses Gefühl. Die Lust an meiner freien Arbeit, die da "geleaked" wurde, ist mir dadurch bis heute vergangen, obwohl ich echt an der Geschichte hänge. Aber das hat einfach komplett meine Motivation gekillt.

Fehlende Reviews ... nun, ich versuche mich davon nicht zu fertig machen zu lassen, zumal ich mich eigentlich auch gar nicht beschweren kann. Hier schon einmal gar nicht O.O Ich war total baff. Ich freue mich natürlich über jedes Review was dazu kommt, klar, unheimlich, wie ein kleines Kind zu Weihnachten, aber mit dem Rest hab ich mich mit der Zeit arrangiert.
Auch wenn ich Gabis Ansicht teile. Wer ein Kapitel mit X Wörtern liest, findet wohl irgendwann die Zeit, drei Minuten was zusammen zu tippern. Aber gut, wer das nicht will, der will eben nicht. Da gibts auch nix, was ich dagegen tun könnte.
Da ich meine Geschichten ja ohnehin erst fertig schreibe, bevor ich sie einstelle, stürzt es mich auch nicht in eine Schaffenskriese und gepostet wird trotzdem alles. Hab ich früher anders gehalten, da hab ich gleichzeitig geschrieben und gepostet. Das ging nicht so gut. Da gabs dann mal bei einer FF 2 Jahre Pause, weil die Motivation dann fehlte, weil absolut keine Rückmeldung kam.
Daher beschränke ich während der Schreibphase meinen Austausch über Geschichten größtenteils auf den Dialog mit meinem Beta. Das hat das Problem dann eliminiert.

Gunni

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Antw:Was frustriert euch als Autor?
« Antwort #6 am: Januar 25, 2017, 09:45:42 Vormittag »
Zustimmung, Gabi!
Nun sind die meisten meiner Geschichten zugegebenerweise ziemlich lang, die anderen vier sind halt Weihnachtsgeschichten und taugen nicht für den "Alltagsgebrauch". Was die fünf Romane angeht, so kann ich verstehen, wenn die Hemmschwelle erstmal ziemlich hoch ist, sich überhaupt da dranzusetzen, aber den Klicks nach werden sie durchaus frequentiert. Bei meiner zuletzt eingestellten Geschichte, bei denen ich die Kapitel immer im Dreierpack reingesetzt habe, habe ich mal ein bißchen drauf geachtet, und der Anstieg war praktisch immer durch drei teilbar. Ich hatte ein bißchen das gruselige Gefühl zu bekämpfen versucht, daß die Klicks überhaupt nicht echt und nur auf Bots zurückzuführen sind *schauder*. Da fragt man sich doch manchmal "Ist da draußen eigentlich wer?".
Sicher, es ist bestimmt nicht jedermanns Sache, ein Review zu verfassen, und sei es noch so kurz; Leute, die von außerhalb des Archivs kommen, sind vielleicht einfach ein bißchen verlegen und fragen sich, was sie da schreiben sollen. Verstehe ich ja alles, und darum habe ich ich im Nachwort der letzten beiden großen Geschichten darum gebeten, mir einfach einen kurzen Gruß zu hinterlassen, um es etwas leichter zu machen. Weil ich gern sehen wollte, ob hinter den Klicks richtige Menschen stecken. Also bisher... Meine Güte, man sollte meinen, Leute, die so viel Beharrlichkeit aufbringen, einen 550000-Wörter-Roman von Anfang bis Ende zu verfolgen, haben doch sicher auch keine Probleme mit einem kurzen schriftlichen Hallo! Oder??
« Letzte Änderung: Januar 25, 2017, 09:47:59 Vormittag von Gunni »

Oriane

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Antw:Was frustriert euch als Autor?
« Antwort #7 am: Januar 25, 2017, 11:45:17 Vormittag »
Die vielen Klicks können auch immer davon kommen, dass jemand erst interessiert ist, kurz reinliest und dann merkt, dass es doch nichts für ihn ist. Ich würde mich da nicht zu sehr an Zahlen festhalten, das frustriert nur. Wobei ich auch nur für mich selber schreibe, jeder Leser ist ein Bonus ;)

Mich frustriert, dass ich nicht zum Schreiben komme. Und wenn ich dann einmal drin bin, sind meine Finger nach spätestens drei Seiten müde und mein Kopf leergefegt. Außerdem nervt es mich, Gespräche zu schreiben, in denen viel Information rübergebracht werden soll. Irgendwann denke ich, jetzt muss doch mal ein Absatz ohne wörtliche Rede kommen und klaube mir irgendwas zusammen, was ich nachher sowieso wieder streiche, weil's mir nicht gefällt.

Gunni

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Antw:Was frustriert euch als Autor?
« Antwort #8 am: Januar 25, 2017, 12:04:16 Nachmittag »
Also an die Reinklicken-nee-ist-nix-rausklicken-Theorie hatte ich zunächst auch gedacht, und weil ich den Dingen gern auf den Grund gehe, habe ich mal ein bißchen Buch geführt. Es ist schon auffällig, wenn immer am Tag des Einstellens der ganze Kapiteldreierpack abends je dreimal angeklickt wird und dann noch einmal mitten in der Nacht, die ganzen einundzwanzig Wochen lang. Ähnliche Konstellationen die Woche über und ganz besonders am Wochenende. Oder wenn die Klickzahl später einen Sprung um 65, also die komplette Kapitelzahl macht. Man guckt doch nicht in alle Kapitel rein, um festzustellen, daß es nichts für einen ist, sowas kostet doch irre Zeit. Nee, da bin ich eher bereit, an Bots zu glauben.

Gabi

Antw:Was frustriert euch als Autor?
« Antwort #9 am: Januar 25, 2017, 12:07:22 Nachmittag »
Die vielen Klicks können auch immer davon kommen, dass jemand erst interessiert ist, kurz reinliest und dann merkt, dass es doch nichts für ihn ist. Ich würde mich da nicht zu sehr an Zahlen festhalten, das frustriert nur.

 8) Genau darum geht es ja in diesem Thread - was uns frustriert  8)

Das mit dem Nur-Reinlesen zieht nur bei Oneshots. Sobald eine Geschichte mehrere Kapitel hat, kann man an den Kapitelklicks sehr wohl ganz wunderbar verfolgen, ob das interessiert hat oder nicht. Ich habe Geschichten, da sind die Klicks ziemlich gleichmäßig über alle Kapitel verteilt, und ich habe Geschichten, da ist es ganz klar so, dass die ersten Kapitel viele Klicks haben und es dann rasant bergab geht.

... aber im Übrigen bin ich auch ein Anhänger der Bot-Theorie  :P

David

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Antw:Was frustriert euch als Autor?
« Antwort #10 am: Januar 25, 2017, 01:38:00 Nachmittag »
Frustrieren tun mich vor Allem "Canon-Taliban", also Leute die meinen, gegen Alles zu wettern, das nicht Canonisch ist.
Die können schon ein echtes Ärgernis, teilweise sogar ein Geschwür sein.

In meiner FF habe ich den Canon um einen "Headcanon", wie es hier wohl der typische Begriff ist (gefällt mir übrigens) erweitert, der jedoch den "offiziellen Canon" nur erweitert, aber eigentlicht Nichts revidiert.
Auch wenn solche Trolle ständig jede Woche eine neue Sau durchs Dorf treiben (mimimi dies und das passt nicht), ist sehr frustrierend.

Auch dewegen habe ich einen sehr stark gefeilten "Headcanon" für Cadets erarbeitet, um diese leidigen Diskussionen zu beenden.
Dennoch gibt es halt immer wieder Leute, die nerven wollen.
Das ist als FF-Autor sehr anstrengend.

Ich halte es beim Canon grundsätzlich so:
Er soll gelten, aber nicht Alles bestimmen.

nuff said - ich glaube, wir haben einen Thread für Canon, daher nur dieser kurze Abriss.

=A=

Ansonsten finde ich es immer wieder ärgerlich, wenn man sich zwar eine Grundidee zurechtgelegt hat, dann aber, wenn man schon 250 Seiten geschrieben hat, plötzlich feststellt... oh, da hast Du dies und das nicht bedacht.
Wenn das dann das ganze Konstrukt zum Einsturz zu bringen droht, ist das schon sehr ärgerlich.
Es ist da manchmal wie mit einem Kartenhaus oder bei Jenga.
Ziehst Du die falsche Karte/den falschen Stein raus, bricht Alles zusammen.

=A=

Ebenfalls frustiert es mich, wenn ich mit einem Werk fast durch bin und ich denke "hey, klasse" und ich dann am allerletzten Abschnitt/Kapitel festhänge, weil mir partout kein Abschluss einfallen will.
Man hat 3,4,5 Monate getippt und hatte nen guten Lauf und auf den letzten Metern verlässt/verlassen Einen die Kreativität/Ideen.

Das ist IMO eines der Dinge, die mich stärksten auf die Zinne bringen können.

Oriane

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Antw:Was frustriert euch als Autor?
« Antwort #11 am: Januar 25, 2017, 02:01:37 Nachmittag »
@Gunni und Gabi: Ok, so genau habe ich die Klicks meiner Geschichten noch nicht verfolgt :)

8) Genau darum geht es ja in diesem Thread - was uns frustriert  8)

Deshalb die Formulierung, obwohl sie unbeabsichtigt war. ;)

Kontikinx1404

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Antw:Was frustriert euch als Autor?
« Antwort #12 am: Januar 25, 2017, 07:45:44 Nachmittag »
Mir geht es eher wie Gabi, es kann schon manchmal frustrierend sein wenn man sieht das von den vielen Klicks nur ganz wenige sich die Zeit nehmen ein Feedback zu schreiben.  Man kann zwar nicht erwarten Feedback zu bekommen, es wäre aber schön wenn man welches
erhält.

Ijan'kato

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Antw:Was frustriert euch als Autor?
« Antwort #13 am: Januar 25, 2017, 07:56:17 Nachmittag »
Da geh ich mit - mit allem ^^
Allerdings muss ich auch dazu mal ganz ehrlich sagen: Ich habe (bis auf dieser Seite hier) noch nie vorher Reviews verfasst. Gehemmt hat mich vor allem, weil ich bei FF.de mal in den Kritikerthread reingelesen hab und gemerkt hab, dass die Leute sich im Grunde wünschen, dass man die Geschichte lektorisch auseinandernimmt und das kann ich von meinen Fähigkeiten her gar nicht. Ich bin ja kein professioneller Lektor und was ich kacke finde, können tausend andere total uka finden. Ich sehe mich also gar nicht imstande, dann sowas zu schreiben wie "Ja, der und der Satz war jetzt aber voll für die Wutz, ne? Weil wegen [insert persönliche Gründe] und ich hätte dass so formuliert: [insert persönliche Änderung]". Dann hab ich noch gelesen, dass die Autoren gar nicht wirklich hören wollen, wenn man ne Geschichte einfach nur gut findet (verunglimpfen diese Reviews dann als Quietsch-Reviews (o_O)  Und angeblich lernen sie nix aus "guten und netten Reviews") - Okay? Also MUSS ich irgendwas zu kriddeln haben, wenn ich reviewe und wenn nicht, dann darf ich nicht?

Was da für Ansprüche an mich als Leser gestellt wurden, hat mich abgeschreckt. Ich lese ja eine Geschichte und wenn ich sie gerne lese und sie mir gefällt und ich rein gar nix zu kriddeln hab (weil ich vieles auch als künstlerische Freiheit sehe, was andere wieder als massiven Fehler empfinden), will ich das so sagen dürfen. Ich will quietschen, wenn das Pairing in der Geschichte endlich busselt, will flennen, wenn es mal kriselt und mitfiebern (und meine Reviews sind keine Einzeiler - ich kann auch ganze Seiten mit Quietsch füllen wenns mich so richtig mit Quietsch packt ^^). Ich möchte sagen dürfen, was ich extrem gelungen fand und was nicht so. Aber was ich nicht will, ist Deutschlehrer spielen und Fehler suchen.

Hmpf.

CAMIR

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Antw:Was frustriert euch als Autor?
« Antwort #14 am: Januar 25, 2017, 11:12:18 Nachmittag »
Nicht zum Schreiben zu kommen.

Mehr eigentlich nicht - alles andere, Schreibblockade etc. kann man sich abtrainieren, Logikfehler sind Puzzle die gelöst werden wollen und fehlende Reviews stören mich auch nicht. Ich habe spezielle Vorlieben, die kann man eben teilen, muss man aber nicht. Ich selbst komme auch viel zu selten zum Reviewen.