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Thema: Erwartungen an Betaleser  (Gelesen 985 mal)

BlueScullyZ

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Erwartungen an Betaleser
« am: Dezember 04, 2016, 09:59:36 Nachmittag »
Da das Thema in anderem Zusammenhang hochkam, wollte ich die Frage mal stellen: Welche Erwartungen habt ihr an eure Betaleser?

Das interessiert mich mal aus der Sicht eines passionierten Betas :P
Ich geb mir Mühe, meinen eigenen Ansprüchen gerecht zu werden und bin damit - glaube ich - bisher auch ganz gut gefahren. Einer meiner Vorsätze ist ... himmelschreiende Ehrlichkeit bei Kritik. Wenn was nicht klar ist, ich etwas für unsinnig oder inkonsequent halte, dann sage ich das als Beta und ich erwarte von meinen Betas, dass sie das auch tun und hatte bisher auch immer den Gedanken, dass sie es taten. Sowohl bei Logikfehlern, bei Charakteren - ECs wie OCs - oder auch Kleinigkeiten wie der Wahl der Perspektive. Klar, es ist nicht immer angenehm und ich versuche selbst, wenn ich solche Anmerkungen mache, es so gut es geht zu begründen.

Da der reine Betaleser tatsächlich NUR RuG macht, also Fehlervorschläge, die sich an klaren Linien orientieren, geht es etwas über Betaleser hinaus.

Mir ist bei meinen Betas wichtig
- Ehrlichkeit
- Nachvollziehbarkeit der Kritik (also gute Begründung, warum etwas nicht passt)
- Kenntnisse in Rechtschreibung und Grammatik seh ich auch gern
- Und hey, gegen Lob hat niemand was, oder? xD

Hab aber auch Ansprüche an meine Schäfchen
- Kritikfähigkeit
Ich mache mir Mühe mit meinen Begründungen, dafür will ich nicht angeranzt werden. Ich mach Vorschläge, ob man die nun berücksichtigt oder nicht, soll jeder Autor für sich entscheiden. Gegen sachliche Diskussionen hab ich dagegen gar nichts. Dafür mag ich es nicht, mich erst mal mit einem Katalog an Dingen befassen zu müssen, die ich NICHT beachten soll. Damit mein ich niemandem aus dem Forum, sondern so Sachen wie "Zeichensetzung brauchst du nicht beachten, das ist nicht so wichtig". Dinge, die ich selbst mal gesagt habe also ...
- Sprechenden Menschen kann geholfen werden
Wenn was unklar ist, muss man schon nachfragen. Genauso, wie man nachfragen sollte, wenn man das Augenmerk auf eine bestimmte Szene oder einen Umstand gelegt haben will
- und ja, gegen ein knappes Danke hab ich auch nix einzuwenden
« Letzte Änderung: November 27, 2018, 03:27:28 Nachmittag von Emony »

Gabi

Antw:Betaleser
« Antwort #1 am: Dezember 04, 2016, 10:42:22 Nachmittag »
Ich erwarte von einer Betaleserin, dass sie mir die Stellen aufzeigt, an denen ich für den Leser unklar werde (bei mir sehr wichtig, da ich mich geistig seit über einem Jahrzehnt in meinem Post-DS9-Universum aufhalte und da schlicht und ergreifend teilweise aus den Augen verliere, was ein uneingeweihter Leser nachvollziehen kann und was nicht), oder auch die Stellen, an denen ich mich in Szenen verliebt habe, die neutral gesehen schlicht den Lesefluss und/oder die Storydynamik stören (wobei das manches Mal sauschwer für mich ist, die dann wirklich zu streichen :( ). Auch stilistische Unebenheiten möchte ich aufgezeigt bekommen. Die sind mir wichtiger als Grammatik und Rechtschreibung, weil das die Punkte sind, die mich nach Jahren, wenn ich die FFs wieder lese, am meisten selbst stören. Ich habe einen gewissen Anspruch an den Stil von FFs, die ich lesen möchte, und dem möchte ich natürlich selbst entsprechen.

Im Idealfall ist die Beta jemand, der man vertraut, und die einem daher auch Sachen an den Kopf werfen kann, die sich bei fremden Menschen der Höflichkeit halber einfach verbieten. Das ist natürlich selten der Fall - ich hatte das einige Jahre in Form meiner Schwester, die mich getrimmt, gestutzt und umgeschrieben hat, so dass ich noch heute beim Schreiben bei manchen Sätzen ihren virutellen Zeigefinger vor mir sehe und die entsprechenden Passagen/Wörter/Redewendungen sofort wieder lösche :D (das nennt man dann wohl Konditionierung ;) )

Was ich nicht mag, sind persönliche Meinungen, die eben nur das sind: persönlich. Weswegen es mir wichtig ist, dass Betaleser nicht gerade die Charakter dämlich finden, die ich schreibe. Persönlich würde ich deswegen manche FFs nicht Betalesen, wenn ich weiß, dass ich die dortigen Charaktere oder Beziehungen nicht mag.

Was für mich auch selbstsverständlich ist, ist ein Dank an die Beta beim Hochladen der FF.

David

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Antw:Betaleser
« Antwort #2 am: Dezember 04, 2016, 10:52:10 Nachmittag »
Sehr gut zusammengefasst, Gabi.

Zitat
getrimmt, gestutzt und umgeschrieben
Das wären Dinge, die ich als absolutes "No-Go" setzen würde.
Es zerstört den ganz eigenen Stil, den jeder Autor hat und verbietet sich IMO schon aus Gründen des Respektes vor der Arbeit des Autors.

Zitat
so dass ich noch heute beim Schreiben bei manchen Sätzen ihren virutellen Zeigefinger vor mir sehe und die entsprechenden Passagen/Wörter/Redewendungen sofort wieder lösche :D (das nennt man dann wohl Konditionierung ;) )
IMVHO auch ein No-Go erster Güte.  :stop:
Korrekturen sind okay, sollten aber nicht das Original ersetzen.
Bei so was würde ein Betaleser von mir ganz schnell die Gelbe Karte bekommen und bei einem zweiten Mal kommentarlos "gefeuert" werden.
Ich persönlich finde, dass an immer zwischen persönlichem Feedback und Betakorrektur trennen sollte.
Das Eine ist fachlich, das Andere persönliche Meinung.
Das zu verwischen, kann mitunter Probleme bereiten - beiden Seiten.

In der Regel schreibe ich so, wie mir der Schnabel gewachsen ist, je nach Figur, mit der ich arbeite.
Mag nicht immer jedem Gefallen, aber in letzter Instanz schreibt man ja auch für sich.  ;)

Zitat
Was ich nicht mag, sind persönliche Meinungen, die eben nur das sind: persönlich. Weswegen es mir wichtig ist, dass Betaleser nicht gerade die Charakter dämlich finden, die ich schreibe
volle Zustimmung.

Gabi

Antw:Betaleser
« Antwort #3 am: Dezember 04, 2016, 11:12:36 Nachmittag »
Das wären Dinge, die ich als absolutes "No-Go" setzen würde.
Es zerstört den ganz eigenen Stil, den jeder Autor hat und verbietet sich IMO schon aus Gründen des Respektes vor der Arbeit des Autors.
IMVHO auch ein No-Go erster Güte.  :stop:
Korrekturen sind okay, sollten aber nicht das Original ersetzen.

Absolut nicht! Ich finde es verdammt wichtig, wenn mir jemand aufzeigt, wo mein Stil im Argen liegt (dieser jemand muss natürlich eine Ahnung von Stil haben, das ist logischerweise Voraussetzung). Die rigorosen Streichungen meiner früheren Beta haben meine FFs viel besser werden lassen. Ich hasse Umgangssprachlichkeiten in FFs wie die Pest und ich will nicht in einer von meinen damit erwischt werden.

David

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Antw:Betaleser
« Antwort #4 am: Dezember 04, 2016, 11:24:37 Nachmittag »
Interessant.
Ich persönlich mag Umgangssprache eigentlich sehr.
Besonders bei Alienkulturen ist das manchmal ziemlich spaßig.

Beispiele:

Bei Ferengi baue ich zum Bleistift immer gerne eine Erwerbsregel ein, wenn sie denn passt.
Bei Vulkaniern nutze ich immer Fachworte in ihren Worten ("Präzise" statt "Genau" oder "adäquat" statt "angemessen" - da bin ich doch sehr von Tuvok aus Voyager geprägt worden  :P  :P  :P)
Meiner Figur David lege ich gerne Plattdeutsch in den Mund, weil es eben seine Sprache ist, allerdings ist das dann eher Missingsch, da ich selbst kein reines Plattdeutsch beherrsche.

Auch versuche ich immer, typische Umgangssprache oder Ähnliches, an das 24. Jahrhundert anzupassen.
Z.B. statt "auf Zinne sein" oder "auf 180", wähle ich dann gerne "auf Warp 9 sein", weil es - wie ich finde - besser passt.

In puncto dieser Umgangssprache kann man sich hervorragend austoben, nur sollte erkennbar bleiben, was denn tatsächlich gemeint ist.
Wir haben dafür ja im Forum auch einen eigenen Thread: http://forum.treknation.net/index.php?topic=735.45
Ich glaube, ich werde da demnächst (evtl. noch heute Abend), mal einige Formulierungen posten, die ich im Laufe der Zeit gesammelt habe.

Diese Dinge gehören zu meinem persönlichen Stil und sorgen für einen gewissen Wiedererkennungswert.
Hier würde ich Korrekturen seitens Betalesern nicht tolerieren.

Nerys

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Antw:Betaleser
« Antwort #5 am: Dezember 05, 2016, 08:02:10 Vormittag »
Erwerbsregeln und Fachausdrücke ist, denke ich, nicht die Umgangssprache, auf die Gabi sich bezieht. Sowas fällt eher unter Spezies-/Charaktereigenheiten, wie du ja auch ausführt. Das ist etwa so wie Picards für ihn so bezeichnendes "Machen Sie's so". Umgangssprache a la "eh", "halt", "ey" (!) ist, da stimme ich mit Gabi vollkommen überein, auch für mich ein No-Go. Klar kann das als Stilmittel gebraucht werden - wird es aber meistens nicht. Der Universalübersetzer würde solche Formulierungen sowieso ad absurdum führen. Gleich verhält es sich mit fremdsprachigen Ausdrücken. Es mag sich nett anhören, wenn ein niederländischer Charakter "ik hou van jou" statt "ich liebe dich" sagt, ist aber per se sinnlos, wenn die Figuren sowieso durchgängig Niederländisch miteinander sprechen - oder ein Universalünersetzer benutzt wird.
« Letzte Änderung: Dezember 05, 2016, 08:05:07 Vormittag von Nerys »

BlueScullyZ

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Antw:Betaleser
« Antwort #6 am: Dezember 05, 2016, 09:51:36 Vormittag »
Über den Universalübersetzer hab ich noch nie nachgedacht, danke Nerys! Wieder was gelernt.

Aber was Umgangssprache angeht ... Es kommt drauf an. Wörtliche Rede von ECs kommentiere ich, wenn es mir OOC vorkommt. Wörtliche Rede von OCs, wenn ich sie gut genug kenne, um inkonsistenzen zu erkennen. Ich merke hier sogar oft zu förmliche Sprache an. Nicht bei Vulkaniern, aber ein Mensch im Gespräch mit dem besten Kumpel, freundschaftlich gelöst, sagt höstens im Scherz "Dies sehe ich ähnlich."
Ich schreib sowas auch nicht um, ich merke an, dass es mir aufgefallen ist. Was der Autor aus dem Hinweis macht, ist sein Bier. Fertig.

Eine Sonderform ist der Erzähler. Meinetwegen darf der ruhig flappsige Sprüche aus dem Off bringen, eine eigene Persönlichkeit haben. Meinen Erzählern gebe ich teilweise Namen (die nur ich kenne). Oder er ist eben neutral und sachlich. Aber beides geht nicht ohne erkennbaren Grund. Der Erzähler sollte sich so konsequent wie ein Charakter verhalten. Wenn er umgangssprachlich ist, ist das so, wenn nicht dann nicht.
Ich merke also nicht per Se Umganggsprache an, sondern auffallige Stellen, die das Muster durchbrechen.

Gabi

Antw:Betaleser
« Antwort #7 am: Dezember 05, 2016, 12:07:01 Nachmittag »
Ja, ich meinte Umgangssprache im Erzählermodus, das habe ich nicht deutlich genug geschrieben. Deine Frage, Scully, war ja, was wir von einer Beta erwarten, oder? Also nur aus unserer Sicht für unsere Sachen. Und da ist bei mir Umgangssprache im Erzähltext absolutes No Go!

Anderen würde ich das jetzt nicht korrigieren (ich bin ohnehin sehr vorsichtig geworden, was Betalesen angeht, meist ziehe ich mich auf RGZ zurück), ich würde es einmal anmerken, dass ich persönlich das nicht schön finde (wie auch das Thema mit der Verwendung von Vornamen im Erzähltext), aber das wär's dann.

Den Universalübersetzer ignorieren ja auch immer wieder die Canon-Geschichte. Sobald ein Klingone cool mit seinem Kauderwelsch daherkommt, hat das Ding plötzlich einen Aussetzer. Das ist mir schon des Öfteren negativ aufgefallen. Oder um bei meiner Vorliebe zu bleiben: Bajoranisch. Warum hört man Kira den Text für das Dankbarkeitsfest in Bajoranisch sprechen ("Fascinations") oder warum rezitiert sie das Totengebet für Bareil an der Duranja in Bajoranisch ("Shakaar")? Ich könnte mir höchstens vorstellen, dass beides eine Art von Altbajoranisch ist, die der Universalübersetzer nicht vorrätig hat (was aber auch seltsam wäre, da das Teil ja offensichtlich jede neue Sprache nach ein paar Sätzen hinkriegt), ansonsten erweckt das  den Eindruck, dass sie sonst Föderationsstandard sprechen würde, was sie sicherlich nicht tut.
okay, sorry  :ot:

riepichiep

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Antw:Betaleser
« Antwort #8 am: Dezember 05, 2016, 12:28:53 Nachmittag »
Das wären Dinge, die ich als absolutes "No-Go" setzen würde.
Es zerstört den ganz eigenen Stil, den jeder Autor hat und verbietet sich IMO schon aus Gründen des Respektes vor der Arbeit des Autors.
Das ist aber genau das, was ein Lektor macht, wenn es einen gibt. Von daher wäre in meinen Augen so ein Betaleser quasi schon fast ein Lektor.
IMVHO auch ein No-Go erster Güte.  :stop:
Korrekturen sind okay, sollten aber nicht das Original ersetzen.
Bei so was würde ein Betaleser von mir ganz schnell die Gelbe Karte bekommen und bei einem zweiten Mal kommentarlos "gefeuert" werden.
S.o.

BlueScullyZ

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Antw:Betaleser
« Antwort #9 am: Dezember 05, 2016, 01:23:11 Nachmittag »
@Gabi
Hab die Überschrift so offen gelassen, da es.mir um beide Seiten ging, primär um mal die Autorenseite zu hören, aber auch um etwas in den Dialog zu kommen ;)

Da dein Erzähler nicht zur Umgangssprache neigt, würd ich es dir auch sofort markieren, wenn mir das auffallen würde, keine Sorge. Weil du von deiner Linie abweichen würdest. Ein Fehler im Muster. Ob das nun bewusstes Stilmittel ist oder echt ein Fehler entscheidet dann wieder der Autor, ich weis nur drauf hin.

@David
Ich finde, da.kommt es immer auf die Ausdrucksweise des Betas an. Ein guter Beta.macht deutlich, wann es ein grammatikalisches No-Go ist und wann nur seine eigene Meinung in Bezug auf Stil und Ausarbeitung. Bei letzterem sollte es dem Autor überlassen werden, ob und wie er den Hinseis umsetzt. Ein Beta steht ja nicht mit der Flinte hinter dem Autor und zwingtt ihn, Absätze zu streichen oder Sätze umzuschreiben.
Und Meinung sollte ein Autor eben schon aushalten können. Schließlich läd er es im Anschluss hoch und bekommt mit Glück oder Pech eine Menge davon um die Ohren gehauen.

Im Gegenzug lassen immer mehr Betas ihre eigene Meinung und Analysen eben bleiben, weil sie dafür angeranzt werden. Geht in meinen Augen gat nicht. Man kann dann ja für sich entscheiden, dass der Hinweis für einen selbst nicht relevant ist - das gute Recht eines Autors. Ebenso wie darüber zu diskutieren, nochmal nachzufragen. Aber dann beleidigt sein oder persönlichr Angriffe zu starten, geht für mich nicht. Ist mir glücklicherweise auch noch nie passiert. Aber zwei anderen Betas die ich kenne.
« Letzte Änderung: Dezember 05, 2016, 01:29:00 Nachmittag von BlueScullyZ »

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Antw:Betaleser
« Antwort #10 am: Dezember 05, 2016, 01:24:44 Nachmittag »
Ich bin da auch eher auf Scullys Seite. Angenommen, ich habe den größten Mist verzapft und mein Beta traut sich nicht, mir das auch genau so zu sagen, weil ich so von mir, meinem Stil und einfach allem überzeugt bin. Dann bin ich nachher vielleicht glücklich und halte mich immer noch für ein Genie, aber gelernt habe ich nichts. Und auch, wenn ich dann anderer Meinung als mein Beta bin, so habe ich zumindest mal über mein Geschreibsel nachgedacht.
Es geht ja nicht nur drum, dass jemand meine Fehler verbessert, sondern irgendwie auch um die Diskussion, die dabei entstehen und sehr produktiv sein kann.

Das einzige No-Go wäre für mich, wenn mein Beta mir sagt, du, lass das mal lieber mit dem Schreiben, du kriegst sowieso nichts vernünftiges auf die Reihe. Dann muss man sich als Beta eben ein paar Stufen tiefer bewegen, aber konstruktiv geht immer irgendwie. Natürlich kommt dann vielleicht immer noch kein Meisterwerk dabei heraus, aber der Autor hat etwas daraus gelernt.

IMVHO auch ein No-Go erster Güte.  :stop:
Korrekturen sind okay, sollten aber nicht das Original ersetzen.

Das Widerspricht sich irgendwie komplett. Einerseits soll ein Beta deine Fehler korrigieren, andererseits soll er aber nicht das Original ersetzen. Bei jeder noch so kleinen Korrektur ersetzt ein Beta doch das Original  ???

Ich persönlich halte es immer so, dass ich nur Anmerkungen in den Text setze. Das Original bleibt also erhalten, wird aber durch meine Kommentare verwüstet  :P
Auch, bei RuG-Fehlern. Scully hat mir die schöne Funktion "Änderungen nachverfolgen" in OpenOffice beigebracht, damit geht das wunderbar.

Gabi

Antw:Betaleser
« Antwort #11 am: Dezember 05, 2016, 01:54:18 Nachmittag »
Es geht ja nicht nur drum, dass jemand meine Fehler verbessert, sondern irgendwie auch um die Diskussion, die dabei entstehen und sehr produktiv sein kann.

Ja, genau. Da hatte ich eine schöne Beta-Situation mit werewolf für meinen zweiten Challenge-Beitrag. Um RGZ ging es dabei gar nicht, sondern nur um inhaltliche Punkte. Ich habe nach ihrer Anmerkung eine Szene z.B. radikal gekürzt und das hat der Geschichte gut getan. (Und ich habe ein paar Dinge über Waffen gelernt ;) )

Oder auch bei "Hymne der Nacht." Da hatte meine Schwester noch Zeit für Beta und aufgrund der daraus entstandenen Diskussionen hat sich die Geschichte stellenweise so radikal geändert, dass ich sie letztendlich auch als Co-Autorin genannt habe, weil viel Input von ihr kam.

RogerVanDyke

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Antw:Betaleser
« Antwort #12 am: Dezember 05, 2016, 08:09:40 Nachmittag »

Ich habe inzwischen auch schon die ein oder andere Beta gemacht und kann gerne anbieten eine weitere Meinung zu stellen.
Habe auch keine Angst davor, Fragen oder konstruktive Kritik zu vergeben, aber meist ist das bei mir verbunden auch mit Alternativen, über die sich der Autor dann Gedanken machen kann. Das hat bei Kontikis Geschichten sehr gut geklappt, auch wenn ich nicht der Held der Grammatik bin.
Ich sag nur "Plusquamperfekt". Wie soll ich wissen was das ist, wenn ichs wahrscheinlich nicht mal richtig Buchstabiere :)

Gabi

Antw:Betaleser
« Antwort #13 am: Dezember 05, 2016, 08:22:25 Nachmittag »
Ich sag nur "Plusquamperfekt". Wie soll ich wissen was das ist, wenn ichs wahrscheinlich nicht mal richtig Buchstabiere :)

 :team: absolut richtig buchstabiert!  :-*

Kontikinx1404

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Antw:Betaleser
« Antwort #14 am: Dezember 05, 2016, 10:03:43 Nachmittag »
Als Betaleser war ich bisher noch nie tätig, das ist glaube ich, nichts für mich, ich würde zu viel übersehen. Bisher waren Gabi, VGer und Roger meine Betaleser gewesen.  Da fand ich es immer gut bei den R u G Korrekturen auch vorschläge unterbreitet zu bekommen. Es lag dann an mir, diese umzusetzen. Dafür möchte ich mich an dieser stelle nochmals bedanken.