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Thema: Nützliche Autorensoftware  (Gelesen 1964 mal)

BlueScullyZ

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Antw:Nützliche Autorensoftware
« Antwort #15 am: Mai 19, 2017, 10:25:19 Nachmittag »
Einerseits find ich die Software wirklich wahnsinnig umfassend und genial ... andererseits ist da so viel drin, dass es mir fast schon wieder zu viel ist. Wobei man auch sagen muss, dass man ja nicht jedes Feld ausfüllen muss und glücklicherweise bei den Charakteren beispielsweise nicht nur der Interview-Modus, sondern auch der Freitext möglich ist. Ich kann mir vorstellen, dass es leichter ist, ein Projekt direkt in dem Programm zu beginnen, anstatt schon etwas begonnenes dort hinein zu importieren. Das fällt mir gerade ehrlich gesagt etwas schwer.

Sonst ist das echt nen starkes Stück Software. Wobei mir gerade bei den Charakteren ein wenig der schnelle Überblick fehlt. So ein Steckbrief, der die wichtigesten Infos direkt präsentiert, ohne sich durch 3 Ebenen zu klicken wäre hervorragend ...
Dagegen find ich die Analysemöglichkeiten echt verführerisch  :-[ Bin hin und hergerissen, aber spätestens, wenn ich was Neues anfange, hol ich es sicher noch einmal hervor.

Danke für den Link, David! :D

ulimann644

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Antw:Nützliche Autorensoftware
« Antwort #16 am: Mai 20, 2017, 12:03:20 Vormittag »
Das ist überraschend un-dröge. Bei mir befriedigt das total den Spiel- und Statistik-Trieb  :)

Jedem das Seine.

Wenn ich ein Programm zur Unterstützung nutze, dann das WIKI, zu meinen FF und OF.
Besonders gerne für Charaktere, schon wegen der Möglichkeit, andere Artikel zu verlinken. Allerdings eignet sich das, abseits angelegter Listen zu bestimmten Punkten, weniger für Statistiken.

Angst, dass Charaktere zu kurz kommen, ohne ein Programm das mich daran erinnert, habe ich hingegen nicht. Die verschiedenen Charaktere treten halt so auf, wie es die Geschichte erfordert, nicht, wie es eine eventuelle Ausgewogenheit theoretisch erfordert.

BlueScullyZ

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Antw:Nützliche Autorensoftware
« Antwort #17 am: Mai 20, 2017, 09:23:31 Vormittag »
Angst, dass Charaktere zu kurz kommen, ohne ein Programm das mich daran erinnert, habe ich hingegen nicht.

Um Angst geht es dabei auch weniger, sondern, bei der Planung neuer Handlungsstränge gibt es einen schönen Überblick, wie die Verteilung bisher ist und welche Charaktere sich zur besseren Verteilung anbieten. Das geht natürlich auch voll manuell und mit Listen oder/und Köpfchen, aber AUCH über Statistiken, die es auf einen Blick sichtbar machen.
Genauso wie man händisch die Länge der Kapitel prüfen kann und in jedes Dokument reinschaut, sich eine Kapitellänge setzt, die man niemals reißt oder eine Analysesoftware hat, die eine Statistik daraus erstellt, so dass auf den ersten Blick ausreißer nach oben oder unten erkennbar sind.

Es ist einfach nur ein anderer Weg und bisher hatte es ja auch jeder ohne Programm gut hinbekommen. Für andere ist es mit nur bequemer. Da muss jeder seine Arbeitsweise finden, mit der er arbeiten will.

Gabi

Antw:Nützliche Autorensoftware
« Antwort #18 am: Mai 20, 2017, 09:42:36 Vormittag »
Es ist einfach nur ein anderer Weg und bisher hatte es ja auch jeder ohne Programm gut hinbekommen. Für andere ist es mit nur bequemer. Da muss jeder seine Arbeitsweise finden, mit der er arbeiten will.

Oder ganz ohne Planung, wie ich bislang. 8) Für mich ist so ein Programm in der Tat ein schöner Anreiz, es mit Planung zu versuchen.

BlueScullyZ

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Antw:Nützliche Autorensoftware
« Antwort #19 am: Mai 20, 2017, 10:13:00 Vormittag »

ulimann644

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Antw:Nützliche Autorensoftware
« Antwort #20 am: Mai 20, 2017, 10:23:17 Vormittag »
Es ist einfach nur ein anderer Weg und bisher hatte es ja auch jeder ohne Programm gut hinbekommen. Für andere ist es mit nur bequemer. Da muss jeder seine Arbeitsweise finden, mit der er arbeiten will.

So weit, so klar - darin besteht auch zu 100% Konsens.
Ich denke, dass Statistiken vielleicht mehr für Drauflosschreiber interessant sind, die den gesamten Plot bei Beginn der Geschichte nicht kennen, oder die Handlungsstränge (vielleicht sogar die Handlung selbst) erst beim Schreiben planen. Da könnte ich mir schon vorstellen, dass hier der Punkt: Statistik sehr wichtig werden kann.

Wenn ich selbst eine Geschichte entwickele, dann weiß ich im Allgemeinen, wer wie oft und wann auftritt, und welche Handlungsstränge sich (zumindest grob) wann und wie aufteilen (sonst bräuchte ich ja kein Skript zu erstellen). Klar, dabei kommen spontan schon mal Handlungsstränge hinzu, wie gerade bei DIVIDED-2, wo ich mich dazu entschieden habe, nicht stur beim Kommandotrupp zu bleiben, sondern mir überlegt habe, mal kurz zum romulanischen Kommandanten zu schalten, um zu erzählen, wie dessen Morgen verlaufen ist, bis Alarm gegeben wird, und wie sich das Auftauchen eines ganzen Raumschiffs in seiner Basis, von seiner Warte aus darstellt.

Solche eher spontan entstehenden Handlungsstränge möchte ich nicht planen, die sollen auch weiterhin aus Launen heraus entstehen. Ohne dabei das Gesamtkonzept der Geschichte zu beeinträchtigen, versteht sich.

Grundsätzlich finde ich solche Programme toll, denn gerade bei Großprojekten können sie dem ein oder anderen Schreiber bestimmt signifikant dabei unterstützen, die notwendige Struktur in die Geschichte zu bekommen.
Mir selbst sind diese Programme lediglich zu nüchtern. Ich persönlich fletze mich beim Schreiben eines Skripts lieber auf der Couch, schlürfe dabei Kaffee und höre Klassik (oder Metal ;)) und kritzele dabei, ganz oldschool, mit ´nem Stift auf dem Notizblock herum, statt vor dem Schreibtisch zu sitzen, oder dafür den Lappie anzuwerfen. Aber, wie schon gesagt: Jedem das Seine.

BlueScullyZ

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Antw:Nützliche Autorensoftware
« Antwort #21 am: Mai 20, 2017, 12:57:04 Nachmittag »
@Uli
Dann hatte ich dich etwas missverstanden. Der Satz mit der Angst klang so, als dachtest du, der Rest hätte diese Angst, ohne das programmierte Erinner-mich ^^''


Aber das Programm hat mal wieder meine Neugierde geweckt, was denn auf dem Markt so vorhanden ist. Und ich hab dabei dann ein anderes OpenSource-Projekt gefunden, das mir ganz gut gefällt: Manuscript.
Da ist genau das bei, was mir vorher gefehlt hat: Die Möglichkeit, sich die Charaktereigenschaften nebenbei anzeigen zu lassen, neben dem Text! Genauso wie man das über Orte machen kann. Außerdem gibts hier die Möglichkeit, neben Haupt- und Nebencharakteren noch weitere Abstufungen zu machen. Fehlt eigentlich nur noch, dass man sie miteinander in Beziehung setzen kann und daraus ein Schaubild generiert.
Man kann außerdem festlegen, aus welchem POV die verschiedenen Szenen sein sollen, man kann Kurzzusammenfassungen für Szenen anlegen und so Arbeitstasks generieren, die man pro Kapitel übersichtlich dargestellt bekommt UND man kann SERIEN damit verwalten. Nicht nur einzelne Bücher. Also unheimlich vielseitig *grins*

Einziger Haken: Die Software ist ursprünglich in Englisch. Und bisher auch noch nicht übersetzt. Aber das kann man ja ändern :P
Ich glaub, damit würd ichs tatsächlich mal versuchen ...
« Letzte Änderung: Mai 20, 2017, 01:13:19 Nachmittag von BlueScullyZ »

ulimann644

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Antw:Nützliche Autorensoftware
« Antwort #22 am: Mai 20, 2017, 01:34:30 Nachmittag »
@Uli
Dann hatte ich dich etwas missverstanden. Der Satz mit der Angst klang so, als dachtest du, der Rest hätte diese Angst, ohne das programmierte Erinner-mich ^^''

Nein, das war damit nicht gemeint.
Ich würde nur nie einen Plot deswegen umschreiben, weil ein Programm meint, dass die Gewichtung anders sein sollte/könnte. Das entscheide ich ausschließlich nach dem, was die Geschichte hergeben soll, nicht nach irgendeiner Statistik.

BTW: Manuscript macht einen guten Eindruck. Das scheint besonders was für Leute zu sein, die mit unzähligen Personen jonglieren müssen/wollen. Interessant ist dabei für mich, die möglichkeit der mehrfachen Abstufung nach der "Wichtigkeit" der Charaktere.

Gabi

Antw:Nützliche Autorensoftware
« Antwort #23 am: Mai 20, 2017, 02:00:28 Nachmittag »
Also, ich fürchte für "Manuscript" bräuchte ich eine Gebrauchsanweisung. Das erschließt sich mir nicht so automatisch wie das andere Programm.

BlueScullyZ

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Antw:Nützliche Autorensoftware
« Antwort #24 am: Mai 20, 2017, 02:07:00 Nachmittag »
Nein, das war damit nicht gemeint.
Ich würde nur nie einen Plot deswegen umschreiben, weil ein Programm meint, dass die Gewichtung anders sein sollte/könnte. Das entscheide ich ausschließlich nach dem, was die Geschichte hergeben soll, nicht nach irgendeiner Statistik.

So ist es auch nicht gedacht. Gedacht sind solche Programme ja dafür, dass man von Anfang an damit plant und dann die Statistik einfach mit zur anfänglichen Planung nutzt. Nicht, um hinterher in die Statistik zu gehen und zu sehen "Oh, verdammt, Charakter X kam ja nur in 2 Kapiteln vor! Da muss ich was dran ändern." ;-)

BTW: Manuscript macht einen guten Eindruck. Das scheint besonders was für Leute zu sein, die mit unzähligen Personen jonglieren müssen/wollen. Interessant ist dabei für mich, die möglichkeit der mehrfachen Abstufung nach der "Wichtigkeit" der Charaktere.

Den Punkt mit der Wichtigkeit find ich auch ziemlich interessant. Was ich hier aber auch noch sehr gut finde, ist die Möglichkeit, neben den wichtigen Eckpunkten für die Geschichte (Motivation, Ziel und Schicksal der Personen), Daten in strukturierter Art und Weise selbst festzuhalten. Der Punkt "Detailed Infos" gibt einem die Möglichkeit, Dinge wie Augenfarbe und Co selbst zu definieren - je nachdem, was man denn wichtig findet. UND alles wird am rechten Rand angezeigt, wenn man danach sucht (links Cheat Sheet öffnen, Charakternamen eingeben und sich an der Kurzzusammenfassung erfreuen). Wobei die Interviews bei bibisco auch ihren Vorteil haben, weil sie Denkanstöße geben, auch mal über andere Fassetten des Charakters nachzudenken ...
Und ich hab endlich den Vollbild-Editor gefunden! Auch ein schönes Feature. Hintergrund, Schriftart und Farbe lassen sich da auch eintragen. Jetzt noch Templates für die Details wären nett :P
Und, wenn man schon Triologien und Serien pflegen kann, wärs cool, pro Buch noch einmal ein paar Infos einzeln pflegen zu können ... aber das sind Kleinigkeiten.

@Gabi
Zugegeben, handling ist etwas weniger intuitiv als bei Bibisco.

David

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Antw:Nützliche Autorensoftware
« Antwort #25 am: Juli 24, 2017, 12:45:13 Vormittag »
Vielleicht hat einer von Euch schon mal von der Software "Scrivener" gehört.

Das ist eine professionelle Software für Autoren, die bei der Planung von Romanen hilfreich ist.
Ich bin besonders von der "Pinnwand-Funktion" begeistert, wo man Szenen und das ganze Storyboard wie an einer alten Korkpinnwand planen und organisieren kann.
Szenen anordnen und verschieben usw.
Leider ist die Software nicht billig und es gibt kein vergleichbares Programm.

Ich habe mich umgesehen und die meisten kostenlosen Programme zum Plotten sind teilweise ungenügend und erschlagen einen mit Zusatzfunktionen die ich ehrlich gesagt als völlig überflüssig empfinde.

Was nun?, dachte ich mir, bis mir dann die Idee kam:
Ich klone einfach die Pinnwand-Funktion mit Photoshop.
Das Ergebnis (bis jetzt) zeige ich euch mal per Screenshot

Die Idee ist, dass man Szenen wie einen Klebezettel oder eine Karteikarte organisiert und in kurzen Notizen plant und dann chronologisch in die Kapitel einsortiert.
Hinzu kommen "Trennbalken", welche die Szenen nach dem jeweiligen "Handlungstag" in der Geschichte trennen
Figuren werden per farbigem Rechteck in die Szenenkarte eingefügt.
Außerdem kann man weitere Infos, wie z.B. das Wetter und die Tageszeit eintragen.
Grafische Icons sind als Ebene einzeln verschiebbar

Die Szenenkarten sind farbig (Entwurf unsortiert, Entwurf sortiert, in Arbeit, Fertig)

Der große Vorteil, den Photoshop bietet ist, dass man die Karten auch überlappend legen kann und sie trotzdem wieder findet.
Außerdem ist die Grafikoberfläche in ihrer Ausdehnung ja theoretisch unbegrenzt erweiterbar, etwas, was eine Software nicht bieten kann.

Ich glaube, dass mir diese "Pinnwand"-Funktion helfen kann, meinen Roman zu schreiben, da ich mir Scrivener nicht kaufen möchte.

Gerne könnt ihr an diesem Projekt jedoch mithelfen, mit Verbesserungsvorschlägen usw.
Der "Plotter", wie ich ihn schlicht nenne, ist als PSD-Ebenendatei gegenwärtig 10,8 MB groß wird aber sicher noch wachsen.

Wer also Interesse hat, diesen "Scrivener"-Klon mit zu kreieren, darf sich gern hier melden.
Alles, was Ihr braucht, ist Adobe Photoshop oder ein vergleichbares Grafikprogramm, dass mit Ebenen arbeiten kann.
Eine kostenlose Variante davon ist z.B. GIMP

Allerdings wird das Versenden der Datei schwierig, da diese - wie gesagt - schon mehrere MB groß ist, da es sich um eine *.psd Datei handelt.
Ich würde den interessierten Personen daher empfehlen, sich vorher Dropbox zu holen, womit man Dateien austauschen kann (Ijankato und ich haben Dropbox z.B. für das leider eingeschlafene Audioprojekt schon genutzt).
Dropbox ist kostenlos.

Was haltet Ihr von so einer "Plotter-Pinnwand"?
« Letzte Änderung: Juli 24, 2017, 01:26:27 Vormittag von David »

ulimann644

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Antw:Nützliche Autorensoftware
« Antwort #26 am: Juli 24, 2017, 01:46:10 Vormittag »
Sieht gut aus und wer damit umzugehen weiß, dem wird es sicherlich helfen können.
Bevor ich damit was bewirken würde, hätte ich vermutlich drei neue Geschichten, ohne so ein Helferlein, verfasst.

BlueScullyZ

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Antw:Nützliche Autorensoftware
« Antwort #27 am: Juli 24, 2017, 07:38:14 Vormittag »
@David
Die Funktion war es, die ich bei Papyrus Author auch so genial fand und die ich eben (auch) bei bibisco vermisst hatte. Manuskript (Open Source Freeware) bietet diese Möglichkeit allerdings auch. (Blöd nur, dasses die erst ab 0.5 in deutsch gibt ... edit 14.01.2018: Seit 0.6.0 existiert auch eine deutsche Version :D). Aber wenn man da im Reiter "Redaction" (Redaktion) ist und ein KAPITEL statt einer Szene anwählt, kann man unten links mit den drei Icons zwischen "Text" (gesamter bisheriger Text zum Kapitel wird angezeigt), "Outline" (Fortschritt je Szene wird angezeigt) und auch "Index Cards" (Szenen werden mit Kurzbeschreibung als Karteikarten dargestellt! :D). Überlappendes Planen funktioniert nicht, aber man kann sie auch da in die richtige Reihenfolge ziehen.
Ich hab meine Geschichte zum Beispiel noch in "Akte" unterteilt. Ein Akt hat etwa 5 Kapitel (mal mehr, mal weniger) und jedes Kapitel ~5 Szenen. Wenn ich statt einem Kapitel einen Akt in der Redaktion anwähle, kann ich auch Kapitel in dieser Karteiansicht planen. Und wenn ich nichts auswähle (im Projektbaun einfach neben alle Objekte klicken), bekommt auch jeder Akt eine Karteikarte. Und meine Szenenhalde - ein Ordner, wo ich alle Szenen reinschiebe, die ich verworfen habe. Is nich so schlimm wie löschen xD

Die Karteikarten kann man übrigens so einstellen, dass sie an der oberen rechten Ecke je nach Status eine andere Farbe bekommen. Wo nichts drinsteht, da ist die Ecke bei mir rot, wo ich fertig bin, da ist die Ecke grün. Wo ich schon was geschrieben habe, aber noch nicht fertig bin, ist sie blau.

Wobei man sowas natürlich auch grandios selbst machen kann, aber bevor ich mir in Photoshop oder GIMP die Kästchen richtig schiebe, was teilweise eine ganz schöne Frickelarbeit sein kann, mach ich das dann doch lieber auf nem Schmierzettel neben der Tastatur - das geht bei mir fixer  :-[ Trotz dass ich recht geübt im Pixelschubsen bin.
Aber Plotter-Pinnwände allgemein finde ich eine ganz, ganz tolle Sache!

(Beim Screenshot nicht "erschrecken", der Background lässt sich anpassen ... Gibt auch Holz oder Ki... äh Kork ;-) )
« Letzte Änderung: Januar 14, 2018, 08:15:00 Vormittag von BlueScullyZ »

Oriane

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Antw:Nützliche Autorensoftware
« Antwort #28 am: Juli 24, 2017, 08:49:06 Vormittag »
Wo ich eure Zettelchen so sehe, kommt mit der Gedanke, dass die Methode für meine Krimis wahrscheinlich gar nicht blöd wäre. Bisher hatte ich immer nur ein Notiz-Worddokument, aber der Fall an dem ich aktuell schreibe hat größere Ausmaße bekommen als gedacht, bzw. er hat sich ziemlich verselbständigt. Da ich nur selten zum Schreiben komme, muss ich mir vorher praktisch alles nochmal durchlesen, bevor ich vernünftig weitermachen kann und das kann es ja nicht sein.
Zwar habe ich diese Zettel in ungeordneter Form rumliegen (eben in dem Notizdokument) und bin damit immer gut zurecht gekommen, nur jetzt wäre ich geneigt, das mal auszuprobieren.
Mit Photoshop bzw. Gimp stelle ich mir das aber recht unhandlich vor. Da wäre ich auch eher für die klassische Klebezettelmethode neben dem PC.

David

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Antw:Nützliche Autorensoftware
« Antwort #29 am: Juli 24, 2017, 09:34:23 Vormittag »
@Scully: Jep, ich hatte Manuskript auch schon getestet, aber mich haben die ganzen anderen Funktionen gestört und abgelenkt.
Mit "Outline" und Co. kann ich nix anfangen, da ich einfach nur ein Orgasystem für den Plot haben will.
Sich das selbst zu konstruieren,... darauf bin ich durch einen Gedankenblitz gekommen.
Das ganze drumherum und Zusatzfunktionen brauch ich nicht und im Gegensatz zu einem Programm habe ich den Vorteil, dass ich meine Lösung nach meinen Bedürfnissen praktisch komplett anpassen kann.
Das kann weder Scrivener, noch Papyrus :D
Und leider gibt es bislang keine Software, die eine stinknormale Korkbrett-Pinnwand imitieren kann.
Das wäre natürlich die einfachste Lösung.
ABER: falls jemand von Euch so eine "Digitale Korkpinnwand" als Software kennt: IMMER HER DAMIT

@Oriane:
Freut mich, dass ich eine Anregung bieten konnte.
Natürlich hat eine Software auch immer gewisse Einschränkungen, aber sie hat auch den Vorteil, dass Dir die Zettel nicht ausgehen.
Du kannst Verschreiber einfach korrigieren und arbeitest ganz nebenbei umweltschonend ;)
Ich sehe bei der Verwendung von PS/Gimp jetzt aber irgendwie kein "handlichkeitsnachteil" gegenüber einer Softwarelösung

=A=

Wie schon gesagt:
Wenn jemand mithelfen möchte "Plotter" weiter zu verbessern, isse/r gern willkommen.
Allerdings sollte sich die geneigte Person Dropbox zulegen, damit wir die Datei hin- und hertauschen können.

=A=

Ich bin weiterhin dabei, meine eigene Lösung zu entwickeln, weis aber nicht, ob das alles klappt.
Als Alternative kann ich aber erst mal folgendes Programm empfehlen:

Klebezettel NG

kann so ziemlich das, was ich mir vorgestellt habe, ist aber halt auf Desktop beschränkt (also nix mit scrollen)
Download: http://www.chip.de/downloads/Klebezettel-NG_18139101.html
ein klarer Vorteil: Die Notiz lässt sich mit einem Klick auf die Titelzeile verkleinern.
So passen tausende Zettel auf den Desktop und können problemlos angeordnet und verschoben werden
Die Zettel lassen sich auch einzeln verschlüsseln, drucken oder in einem Netzwerk versenden.
Die Software ist frei, keine Registrierung und ist schnell installiert.

Erster Eindruck: zu 95 % genau das, was ich gesucht habe.
« Letzte Änderung: Juli 24, 2017, 11:23:46 Vormittag von David »