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Thema: Star Trek: Enterprise - Sailing on Forbidden Seas  (Gelesen 1457 mal)

Gabi

Antw:Star Trek: Enterprise - Sailing on Forbidden Seas
« Antwort #15 am: April 03, 2017, 07:59:28 Vormittag »
Den Rest habe ich jetzt leider doch am Stück und ohne Notizen gelesen, daher bin ich mir sicher, dass ich das eine oder andere, was mir beim Lesen erwähnenswert gewesen war, vergesse. Ich versuche das Ganze wieder spoilerfrei zu halten, daher entschuldige ich mich schon einmal für eventuell seltsame Formulierungen ;) .

:D Alleine der Umstand, dass ich ein 500-Seiten-Werk in etwa 3 Tagen gelesen habe, sagt wahrscheinlich schon etwas darüber aus, wie ich mich unterhalten habe :D.

Kurz vorweg der eine Punkt, der mir nicht so gut gefallen hat, dann geht es ans Schwärmen. Es gibt eine Stelle, die in klassischer Böser-Schurke-erzählt-dem-Tode-geweihten-Opfern-haarklein-den-Plan-zur-Weltherrschaft-Manier geschrieben ist. Da legte sich bei mir die Stirn ein wenig in Falten, denn ich bekomme das Gefühl nicht los, dass man das auf spannendere Weise und in kleineren Häppchen hätte an den Leser bringen können.

Davon abgesehen hat mir der Roman in Aufbau, Handlung und Charakterhandhabung sehr gut gefallen.

Dass in Star Trek immer auch Platz für das Mystische ist, hat DS9 mit der Einführung der bajoranischen Religion eindrucksvoll gezeigt. MFB nutzt hier ebenfalls die Verquickung von harter SF und mystischer Grenzerfahrung, indem er sich der klingonischen Kahless-Legende und der Sto'Vo'Kor Vorstellung annimmt. Diese Kombination ist in meinen Augen sehr gut gelungen und hat es sogar geschafft, dass ich klingonische Passagen mit Interesse gelesen habe, obwohl mich alles Klingonische normalerweise zum Vorscrollen reizt.

Damit jeder der Hauptcharaktere aus ENT seine Auftritte bekommt, hat der Autor die Handlung in mehrere Stränge geteilt, die parallel laufen und sich am Ende in ein großes Ganzes verweben.  T'Pol und Phlox kommen bei einer Reise über mehrere Welten einem medizinischen Komplott auf die Spur, Tucker und Reed müssen sich, auf einem Planeten alleine zurückgelassen, auf höchst unkonventionelle Weise nach Kronos durchschlagen. Und Archer versucht mit der Hilfe von Sato, Mayweather und einer mitgenommenen NX-01 die Koalitionswelten vor der nächsten Katastrophe zu retten.
Diese Aufteilung der Hauptcharaktere ist ausgezeichnet gelungen. Besonders Tucker und Reed haben sehr schöne Momente, die auch das Innenleben der beiden beleuchten, während Reed versucht, seinem Freund in einer Entscheidung beizustehen, die nicht weniger als Leben oder Tod für den Chefingenieur bedeutet.
Sehr gut getroffen ist für mich auch Phlox, den es ein paar Mal aus seiner ärztlichen Komfort-Zone reißt, wenn er sowohl auf ethischer als auch auf rein physischer Ebene Dinge tun muss, die er sonst nie getan hätte. Bei T'Pol betont der Autor vor allem den Umstand, dass die Vulkanierin nicht mehr so gut mit der Unterdrückung ihrer Emotionen umgehen kann. Das ist in der Serie angeklungen und wird hier weiter ausgeführt, als sie sich mit einem Kapitel ihrer Vergangenheit konfrontiert sieht, das sie lieber vergessen hätte. An manchen Stellen sind mir T'Pols Gefühlsausbrüche ein wenig zu heftig, aber das macht nur eine verschwindend geringe Zahl an Szenen aus. Insgesamt finde ich es schön, dass sich der Autor für den Weg entschieden hat, dass T'Pol und Tucker nicht einen Schnitt in ihrer Beziehung setzen, sondern es gewagt haben, dazu zu stehen. Es gibt zwar ganz wenige Szenen mit den beiden Charakteren zusammen, aber die Verbundenheit wird demonstriert (und so etwas brauch ich für's Herz ;) ).
Sato bekommt ebenfalls ihren großen Moment, wenn sie sich als stellvertretender Captain einer Enterung der Enterprise gegenübersieht und ihre Frau stehen muss (was sie schmerzhafter Weise drei Zähne kostet, bei denen ich ganz schön mitgelitten habe).

Auch auf der klingonischen Seite laufen Handlungsstränge parallel. Es geht um eine Neuordnung des klingonischen Reichs, die nach außen hin eine positive Entwicklung sowohl für die Klingonen selbst als auch für das Verhältnis des Reiches zu den Koalitionswelten darstellt. Ein Nachfahre Kahless besteigt den Thron, von den Tränenhütern als rechtmäßiger Erbe identifiziert, und eint die "reinen" Klingonen sowie diejenigen, die durch die  Augment-DNA vermenschlicht wurden. Ebenso beginnt das klingonische Reich friedlich mit den Nachbarsystemen zu interagieren und Hilfe zu leisten. Aber natürlich klingt das alles zu schön, um wahr zu sein.

Diese Anpassung des klingonischen Aussehens an die TOS-Klingonen - eine Idee, die ich in der Serie ENT ehrlich gesagt für komplett schwachsinnig halte - passt bei MFB sehr gut in die Handlung und ermöglicht einen tiefgreifenden Coup.

Da MFB gerne die Plotlöcher stopft, die sich in den Serien auftun, wird hier nebenbei auch erklärt, wie es zu den anderen Klingonenuniformen in TOS kommt, und was es mit dem im ENT-Finale erwähnten Schicksal auf sich hat.

"Sailing on Forbidden Seas" ist ein ausgesprochen gelungener Roman, der sich zu meiner großen Freude ganz auf die Canon-Charaktere stützt, und mit einer spannenden und vielschichtigen Handlung aufweisen kann.

Ich freue mich schon auf die Fortsetzung ;)

MFB

  • Yeoman
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  • Beiträge: 91
    • Meine Star Trek-FanFiction-Romane zum kostenlosen ebook-Download.
Antw:Star Trek: Enterprise - Sailing on Forbidden Seas
« Antwort #16 am: April 03, 2017, 09:35:24 Vormittag »
Vielen Dank für das tolle Feedback, Gabi! :) Freut mich sehr, dass dir "Sailing on Forbidden Seas" so gut gefallen hat, dass du in nur 3 Tagen mit der Story durch warst.

Kurz vorweg der eine Punkt, der mir nicht so gut gefallen hat, dann geht es ans Schwärmen. Es gibt eine Stelle, die in klassischer Böser-Schurke-erzählt-dem-Tode-geweihten-Opfern-haarklein-den-Plan-zur-Weltherrschaft-Manier geschrieben ist. Da legte sich bei mir die Stirn ein wenig in Falten, denn ich bekomme das Gefühl nicht los, dass man das auf spannendere Weise und in kleineren Häppchen hätte an den Leser bringen können.

Das ist ein bisschen dem Umstand geschuldet gewesen, dass ich die Hauptcharaktere auf verschiedene Schauplätze verteilt habe. Es ist da nicht so leicht, jedem die notwendigen Informationen zukommen zu lassen. Eigentlich ist es ganz gut gelungen, dass ich trotz der vielen Schauplätze dennoch nur eine solche Szene im Roman drinnen habe. (Ich war sogar in Versuchung, eine zweite derartige Szene zu schreiben, hatte sie schon fertig, aber dann prompt wieder gelöscht, als mir klar wurde, dass die Ansprache an dieser Stelle mehr Probleme bereitet und die Plan-Erklärung auf später verschoben und einem der anderen Schurken überlassen.)

Zitat
Davon abgesehen hat mir der Roman in Aufbau, Handlung und Charakterhandhabung sehr gut gefallen.

Dass in Star Trek immer auch Platz für das Mystische ist, hat DS9 mit der Einführung der bajoranischen Religion eindrucksvoll gezeigt. MFB nutzt hier ebenfalls die Verquickung von harter SF und mystischer Grenzerfahrung, indem er sich der klingonischen Kahless-Legende und der Sto'Vo'Kor Vorstellung annimmt. Diese Kombination ist in meinen Augen sehr gut gelungen und hat es sogar geschafft, dass ich klingonische Passagen mit Interesse gelesen habe, obwohl mich alles Klingonische normalerweise zum Vorscrollen reizt.

Mit der klingonischen Mythologie bin ich gewiss ein kleines Risiko eingegangen. Da bin ich mir sicher, dass manchem Leser mein Umgang damit nicht so gut gefallen wird, aber auch das war neues Territorium, auf das ich meine Helden schicken wollte.

Zitat
Diese Aufteilung der Hauptcharaktere ist ausgezeichnet gelungen. Besonders Tucker und Reed haben sehr schöne Momente, die auch das Innenleben der beiden beleuchten, während Reed versucht, seinem Freund in einer Entscheidung beizustehen, die nicht weniger als Leben oder Tod für den Chefingenieur bedeutet.

Trip und Reed bilden zweifellos mein Lieblingsduo in der Serie. :) Es macht immer Spaß, wenn die beiden zusammen sind.

Zitat
Sehr gut getroffen ist für mich auch Phlox, den es ein paar Mal aus seiner ärztlichen Komfort-Zone reißt, wenn er sowohl auf ethischer als auch auf rein physischer Ebene Dinge tun muss, die er sonst nie getan hätte. Bei T'Pol betont der Autor vor allem den Umstand, dass die Vulkanierin nicht mehr so gut mit der Unterdrückung ihrer Emotionen umgehen kann. Das ist in der Serie angeklungen und wird hier weiter ausgeführt, als sie sich mit einem Kapitel ihrer Vergangenheit konfrontiert sieht, das sie lieber vergessen hätte. An manchen Stellen sind mir T'Pols Gefühlsausbrüche ein wenig zu heftig, aber das macht nur eine verschwindend geringe Zahl an Szenen aus. Insgesamt finde ich es schön, dass sich der Autor für den Weg entschieden hat, dass T'Pol und Tucker nicht einen Schnitt in ihrer Beziehung setzen, sondern es gewagt haben, dazu zu stehen. Es gibt zwar ganz wenige Szenen mit den beiden Charakteren zusammen, aber die Verbundenheit wird demonstriert (und so etwas brauch ich für's Herz ;) ).

Ich denke, mit dieser Geschichte schließe ich T'Pols langen Leidensweg ziemlich gut ab und führe sie auf einen Weg, an dessen Ziel sie mit ihren Gefühlen am Ende ins Reine kommt. Ihren wahrscheinlich größten persönlichen Verlust, den sie bislang erlitten hat, hatte sie bislang verdrängt, hier bricht er wieder aus, um am Ende von ihr akzeptiert zu werden. Ich kann schon versprechen, dass sie im folgenden Roman, der zeitlich nur ein paar Monate später angesiedelt sein wird, deutlich ausgeglichener sein wird, wenngleich sie auch dann mit einer ihr unangenehmen Begebenheit ihrer Vergangenheit konfrontiert wird. Bei dieser Gelegenheit kann ich auch gleich versprechen, dass Travis Mayweather in der Fortsetzung eine größere Rolle spielen wird. (Zu meiner eigenen Überraschung, denn in einer früheren Planung hatte ich ihn gar nicht so auf dem Plan.)

Zitat
Diese Anpassung des klingonischen Aussehens an die TOS-Klingonen - eine Idee, die ich in der Serie ENT ehrlich gesagt für komplett schwachsinnig halte - passt bei MFB sehr gut in die Handlung und ermöglicht einen tiefgreifenden Coup.

Ich fand die Doppelfolge ziemlich stark, löst im Grunde das Problem, dass die DS9-Tribble-Folge ausgelöst hat, sehr gut. Ich konnte gut damit arbeiten und in meiner Geschichte auch noch ein paar andere Auffälligkeiten bezüglich den Klingonen klären. Allen voran natürlich das Aussehen von "Kahless" in der TOS-Folge, das ja physisch und modisch "ein wenig" anders ist als jenes des Kahless-Klons in TNG. Oder auch die Frage, warum es keinen klingonischen Imperator mehr gibt. In der DS9-Folge mit Dax' und Worfs Hochzeit wird etwas angedeutet, aber dennoch werden dann später einige Klingonen (wie Kor und Worf) erwähnt, die von imperialen Blute sind, während andere (wie Martok aus der Kehta-Provinz) es eindeutig nicht sind. Ich glaube, diese einzelnen, unzusammenhängenden Informationen habe ich ziemlich gut verknüpft. Das Füllen von Lücken (ich würde nicht zwangsläufig von "Plotlöchern" sprechen, da dieses Wort für mich impliziert, die Autoren der Serien und Filme müssten zwingend immer Erklärungen mitliefern, wenn sie etwas im ersten Moment widersprüchlich wirkendes in ihre Drehbücher schreiben) ist ja wie du erwähnst, eine meiner Spezialitäten. :) 

Zitat
"Sailing on Forbidden Seas" ist ein ausgesprochen gelungener Roman, der sich zu meiner großen Freude ganz auf die Canon-Charaktere stützt, und mit einer spannenden und vielschichtigen Handlung aufweisen kann.

Ich freue mich schon auf die Fortsetzung ;)
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Ich hoffe, dir wird auch die Fortsetzung "Landing on Barbarous Coasts" gefallen. Der Roman ist bereits sehr detailliert geplant, ich muss ihn in Grunde nur noch runtertippen und hoffe, bald dafür Zeit zu finden.

Gabi

Antw:Star Trek: Enterprise - Sailing on Forbidden Seas
« Antwort #17 am: April 03, 2017, 10:25:46 Vormittag »
Vielen Dank für das tolle Feedback, Gabi! :) Freut mich sehr, dass dir "Sailing on Forbidden Seas" so gut gefallen hat, dass du in nur 3 Tagen mit der Story durch warst.

Immer wieder gerne. Ich war ja erst ein wenig skeptisch, da Deine Romane von der Seitenzahl her richtige Romane sind und ich da aus Zeitgründen ein wenig davor zurückschrecke. Aber von dem Vorurteil bin ich jetzt geheilt und werde mir auf jeden Fall Deine anderen Veröffentlichungen im ENT-Bereich vornehmen, und wahrscheinlich auch den TNG-VOY-Roman. Das Schöne bei Dir ist eben, dass Du Dich der Canon-Charaktere in filmreifen Geschichten annimmst. Das ist die Art von Fanfiction, die ich im Grunde genommen suche, und die leider so selten ist. (entweder habe ich ausgefeilte Plots mit OC-Charakteren vor mir oder ich habe toll getroffene Canon-Charakter-Geschichten, bei denen dann jedoch oft der SF-Hintergrund höchstens schmückendes Beiwerk ist) Dabei ist es mir gar nicht so wichtig, dass streng die Fäden der Serien aufgenommen und ausgearbeitet werden, sondern dass die Charaktere mit Tiefe in einer spannenden Geschichte ausgearbeitet werden.

Zitat
Das ist ein bisschen dem Umstand geschuldet gewesen, dass ich die Hauptcharaktere auf verschiedene Schauplätze verteilt habe. Es ist da nicht so leicht, jedem die notwendigen Informationen zukommen zu lassen. Eigentlich ist es ganz gut gelungen, dass ich trotz der vielen Schauplätze dennoch nur eine solche Szene im Roman drinnen habe. (Ich war sogar in Versuchung, eine zweite derartige Szene zu schreiben, hatte sie schon fertig, aber dann prompt wieder gelöscht, als mir klar wurde, dass die Ansprache an dieser Stelle mehr Probleme bereitet und die Plan-Erklärung auf später verschoben und einem der anderen Schurken überlassen.)

Sehr gut, dass Du den zweiten Ansatz verworfen hast. Ich kann mir vorstellen, warum Du die Szene eingebracht hast, aber alles in mir schrie da "ich will das jetzt noch gar nicht wissen!" ;)


Zitat
Mit der klingonischen Mythologie bin ich gewiss ein kleines Risiko eingegangen. Da bin ich mir sicher, dass manchem Leser mein Umgang damit nicht so gut gefallen wird, aber auch das war neues Territorium, auf das ich meine Helden schicken wollte.

Bei Leserinnen wie mir hast Du damit aber genau ins Schwarze getroffen und sogar die Klingonen für mich interessant gemacht (und wer mich näher kennt, der weiß, dass DAS eine ziemliche Leistung ist)

Zitat
Trip und Reed bilden zweifellos mein Lieblingsduo in der Serie. :) Es macht immer Spaß, wenn die beiden zusammen sind.

Das merkt man beim Lesen auch sehr deutlich. Keiner der Charaktere hat solche Einsichten in sein Seelenleben wie Tucker. Das tut dem Charakter und der Geschichte sehr gut.


Zitat
Ich denke, mit dieser Geschichte schließe ich T'Pols langen Leidensweg ziemlich gut ab und führe sie auf einen Weg, an dessen Ziel sie mit ihren Gefühlen am Ende ins Reine kommt. Ihren wahrscheinlich größten persönlichen Verlust, den sie bislang erlitten hat, hatte sie bislang verdrängt, hier bricht er wieder aus, um am Ende von ihr akzeptiert zu werden. Ich kann schon versprechen, dass sie im folgenden Roman, der zeitlich nur ein paar Monate später angesiedelt sein wird, deutlich ausgeglichener sein wird, wenngleich sie auch dann mit einer ihr unangenehmen Begebenheit ihrer Vergangenheit konfrontiert wird.

Da bin ich sehr gespannt darauf. Neben Archer (für den ich mir auch ein paar schöne Innenleben-Szenen im nächsten Band wünsche ;) ) ist sie mein Lieblingscharakter bei ENT. Ich ahne zwar, dass es nicht den Ausgang nehmen wird, den ich mir wünschen würde, da Du Dich an die Vorgaben der Serie hältst, aber es wird sicherlich ein guter Plot für sie werden.


Zitat
Bei dieser Gelegenheit kann ich auch gleich versprechen, dass Travis Mayweather in der Fortsetzung eine größere Rolle spielen wird. (Zu meiner eigenen Überraschung, denn in einer früheren Planung hatte ich ihn gar nicht so auf dem Plan.)

Oh je, der Ärmste ... ich muss gestehen, den vermisse ich am wenigsten. Es tut mir jedesmal selbst leid, wenn ich merke, dass mir sein Charakter wurbel ist (bis vor Kurzem konnte ich mir nicht einmal den Namen merken ...). Er hat bei Dir mit seiner Frau aber auch einiges durchzumachen.

Zitat
Ich fand die Doppelfolge ziemlich stark, löst im Grunde das Problem, dass die DS9-Tribble-Folge ausgelöst hat, sehr gut.

Mich hat es gestört, dass man sich nicht einfach gesagt hat, "ist halt ein paar Jahrzehnte her, die Maske war damals anders, gut ist". Warum man da unbedingt eine "realistische" Erklärung brauchte, war mir nie klar. Ich fand da ehrlich gesagt, den niemals geklärten kompletten Unterschied in der Physiognomie der Trill ("sieht halt besser aus bei Terry Farrell) zwischen TNG und DS9 sehr viel gravierender (weil zeitlich näher). Aber das hat nichts zu sagen - ich bin allgemein keine große Freundin von Folgen, die eine Serie in eine andere zu ziehen versuchen.

Zitat
Ich hoffe, dir wird auch die Fortsetzung "Landing on Barbarous Coasts" gefallen. Der Roman ist bereits sehr detailliert geplant, ich muss ihn in Grunde nur noch runtertippen und hoffe, bald dafür Zeit zu finden.

Da bin ich mir sicher. Jetzt lese ich erst mal rückwärts den Romulanischen Krieg weiter :D

MFB

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Antw:Star Trek: Enterprise - Sailing on Forbidden Seas
« Antwort #18 am: April 03, 2017, 10:50:29 Vormittag »
Zitat
Da bin ich mir sicher. Jetzt lese ich erst mal rückwärts den Romulanischen Krieg weiter

Dann wünsche ich dir damit auch viel Spaß! :)
(Wie immer wenn sich jemand ans Lesen von "The Romulan War" macht, will ich aber auch diesmal gleich mal vorwarnen, dass dies mein erster Roman war, den ich vor fast 10 Jahren verfasst habe. Hier und da sind stilistische Schnitzer drinnen, die mir heute nicht mehr unterlaufen würden und weil das Projekt ursprünglich gar nicht als Roman angelegt war, sondern als Trilogie von drei ursprünglich sehr viel kürzer angelegten Storys, nimmt die Handlung auch ein paar Abkürzungen. Mit meinen anderen "Enterprise"-Romane füge ich da auch ganz bewusst nachträglich noch etwas zu "The Romulan War" hinzu, von dem ich immer den Eindruck hatte, es wäre im eigentlichen Werk zu kurz gekommen.)

Übrigens: Auch in "A Decade of Storm" kommt mit Archer ein Charakter aus "Enterprise" in tragender Rolle vor, ein paar weitere so nebenbei und eine Spezies aus "Enterprise" spielt auch eine ganz wichtige Rolle. Der Fokus liegt zwar auf der Kelvin-Crew, aber "A Decade of Storm" ist definitiv als "Brücke" zwischen "Enterprise", TOS und ST11 angelegt. Da ist von allen was dabei, das ich miteinander verknüpfe. Also vielleicht auch nicht ganz uninteressant - zumal ich "Decade" als mein persönliches Opus Magnum ansehe.

Gabi

Antw:Star Trek: Enterprise - Sailing on Forbidden Seas
« Antwort #19 am: April 03, 2017, 10:55:01 Vormittag »
Übrigens: Auch in "A Decade of Storm" kommt mit Archer ein Charakter aus "Enterprise" in tragender Rolle vor, ein paar weitere so nebenbei und eine Spezies aus "Enterprise" spielt auch eine ganz wichtige Rolle. Der Fokus liegt zwar auf der Kelvin-Crew, aber "A Decade of Storm" ist definitiv als "Brücke" zwischen "Enterprise", TOS und ST11 angelegt. Da ist von allen was dabei, das ich miteinander verknüpfe. Also vielleicht auch nicht ganz uninteressant - zumal ich "Decade" als mein persönliches Opus Magnum ansehe.

Da steht auf meiner Seite halt leider dagegen, dass ich mit der Kelvin-Zeitlinie rein gar nichts anfangen kann. Ich war bereits von TOS nie begeistert, und die Neuauflage berührt mich irgendwie noch weniger. Daher lese ich FFs aus dieser Zeit nur in seltensten Ausnahmefällen, sorry :(