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Thema: Ausbildung an der Sternenflottenakademie  (Gelesen 336 mal)

David

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Ausbildung an der Sternenflottenakademie
« am: November 23, 2016, 01:30:36 Nachmittag »
Die Ausbildung an der Sternenflottenakademie ist eine anspruchsvolle Ausbildung.
Die Sternenflotte ist eine "paramilitärische" Organisation, was bedeutet, dass sie eine militärische Grundstruktur hat, aber ihre Angehörigen nicht als Soldaten und als ganzes nicht als "Armee" bezeichnet werden (können).

Wie wir alle wissen, werden Offiziere an der Akademie der Sternenflotte in San Francisco ausgebildet.

Ich mische das jetzt mal mit meiner FF "Cadets":

Bewerbung
An der Akademie kann sich jeder Bürger der Föderation - also jedes Mitglied einer Spezies, die Mitglied in der Föderation ist - bewerben.
Mitglieder anderer Völker können sich ebenfalls einschreiben, benötigen jedoch ein Empfehlungsschreiben eines Offiziers (im Rang eines Captain's, evtl. auch Commander).
Anschließend folgt die Aufnahmeprüfung, die aus meheren Tests besteht.
Wird diese erfolgreich abgelegt, wird man an der Akademie aufgenommen und dann geht es zur Erde, an den Campus in San Francisco oder Hamburg.

Die meisten Kadetten haben zuvor meistens schon ein Grundstudium in einem Fachgebiet absolviert (zum Beispiel ein Studium an einer Universität, wenn es um Wissenschaft oder Medizin geht, etc.

1. Jahr
Hier erfolgt die "Grundausbildung", vor Allem im Bereich "Protokolle", "Struktur", etc.
Man bekommt das Grundwissen in verschiedenen Bereichen vermittelt (Computertechnik, Schiffssysteme, etc.)
Zum Ende des Jahres kann die getroffene Wahl des "Fachgebietes" (Wissenschaft, Kommando, Sicherheit, Ingenieurswesen), noch einmal neu definiert werden (man erkennt ja meistens später, was einem wirklich liegt und was nicht und wie wir alle wissen, hat man Vorstellungen, die sich nicht immer mit der Realität decken  :P)

2. Jahr
Im zweiten Jahr sind die Kadetten im Rang aufgestiegen (Kadett 3. Klasse) und spezialisieren sich nun auf ihr Fachgebiet.
Das Studium wird anspruchsvoller und der neue Jahrgang dünnt sich auch zum Teil aus.
Nun werden allgemeine Fächer entsprechend der gewählten Fachrichtung zurückgestellt, damit sich die Kadetten auf ihr kommendes Fachgebiet konzentrieren können.
Erste Aufgaben und Tätigkeiten außerhalb des Campus kommen dazu (Bildungsreisen z.B. nach Memory Alpha, etc.).
Zum Ende des Jahres bewerben sich Kadetten für das "Praxisjahr", in dem sie ihr erlerntes Wissen im "Feldeinsatz" erproben und beweisen müssen (siehe Nog)

3. Jahr
Nun beginnt das "Praxisjahr". Hierzu haben sich die Kadetten für einen Posten auf einem Raumschiff, einer Raumstation oder einer planetaren Einrichtung beworben. Dort wird ihnen ein Supervisor zugeteilt; für gewöhnlich ein Offizier mittleren Ranges im selben Fachgebiet; dabei kann es sich um einen Abteilungsleiter oder dessen Stellvertreter handeln.
Die Kadetten bekommen erste Aufgaben zugeteilt und können, mit entsprechenden Erfolgen und wachsender Erfahrung, auch anspruchsvollere Aufgaben erhalten. (Man kann hier also quasi von einem "Praktikum" sprechen)
Beteiligungen an Außenmissionen können - je nach Eignung und Situation - vorkommen.
Nach einem halben Jahr kann eine Versetzung erfolgen (auch auf Wunsch der/des Kadetten), um weitere Erfahrungen zu machen oder wenn die "Umstände" nicht so richtig passen (z.B. sollte das entsprechende Raumschiff eine langfristige Mission zugeteilt bekommen, etc.). Der/die Kadett/in kann jedoch auch beantragen, auf demselben Schiff/Station zu bleiben.
Im Praxisjahr zu scheitern, ist das größte "Manko", welches einem Kadetten passieren kann.
Hierauf kann eine Versetzung erfolgen, im schlimmsten Falle jedoch eine Zurückstufung ins 2. Jahr, worauf der/die Kadett/in an die Akademie zurückgeschickt wird (de facto also eine Degradierung).
Am Ende des Praxisjahres haben Kadetten also "Felderfahrung" gesammelt und kehren zur Akademie zurück.
Belobigungen - speziell bei Beteiligungen an Außenmissionen - sind möglich und können sich auf die weitere Laufbahn positiv auswirken.

4. Jahr
Im letzten Jahr erfolgt die letzte Spezialisierung auf das Fachgebiet.
Spezielle Kenntnisse werden vermittelt und das bisher gelernte vertieft. Auch Zusatzkurse werden angeboten (wiederum je nach Fachgebiet). Kadetten des Sicherheitsbereichs können z.B. sich für Spezialeinheiten bewerben (MACO, Marines, etc.)
Wie auch im "Praxisjahr" können Kadetten des 4. Jahres sich für spezielle Aufträge und Missionen bewerben, die auch außerhalb des Sonnensystems stattfinden, allerdings keine Langzeiteinsätze.
Besonders erfolgreichen Kadetten - speziell im Kommandobereich, aber nicht ausschließlich - erhalten auch das Angebot, praktische Kommandoerfahrung zu sammeln, in dem siefür 4-6 Wochen einen Kadetten im 1. Jahr zugewiesen bekommen.
Die Kadetten fungieren hier als "Tutoren" und helfen bei der Eingewöhnung auf dem Campus (Lehrpläne, Organisation, etc.).
Sie sind jedoch nicht Befehlshaber (Vorgesetzte) dieser Kadetten, sondern lediglich ranghöher, d.h. Befehle erteilen können sie nur aufgrund spezieller Protokolle (auch, um Missbrauch, Mobbing, etc.) zu vermeiden.
Zum Ende des Jahres stehen die Abschlussprüfungen an, auf das sich die Kadetten vor Allem im letzten halben Jahr intensiv vorbereiten.

Nach erfolgreichem Ablegen der Prüfungen erhalten Kadetten ihr Abschlussdiplom und werden in den Rang eines Fähnrichs/Ensigns befördert; in Ausnahmefällen auch zum Junior-Lieutenant (bei außergewöhnlich guten Leistungen, besonders im Praxisjahr, vorbildlichem Verhalten, speziellen Sonderleistungen (nachgewiesenes, korrektes Agieren in Krisensituationen, etc.)

Sie verlassen als Offiziere die Akademie und treten ihren regulären Dienst an, wo sie sich zuvor schon auf einen oder mehrere freie Posten beworben haben.

=A=

So, das ist ein kurzer Abriss über die Ausbildung bei der Sternenflotte.

Hinzu kommen natürlich noch sog. "Quereinsteiger", wie z.B. Miles O'Brien, der ja angeblich nie an der Akademie gewesen ist.
Dies sind zumeist Leute, die eine Ausbildung außerhalb der Sternenflotte gemach haben und sich - z.B. auch aufgrund ihres Alters - nicht an der Akademie bewerben wollen/müssen, da sie sowohl fachliche, als auch praktische und "menschliche" Erfahrung vorweisen können.
Sie erhalten ein, wenige Monate umfassendes, Training, um mit den Protokollen, Direktiven und der Organisationsstruktur innerhalb der Flotte zurechzukommen.
Diese Leute bezeichnet man als "Offiziere one Patent" (veraltet "Mannschaftsdienstgrade).
Sie können auch im Rang aufsteigen, aber es gibt spezielle Bezeichnungen (Crewman Apprentice, Crewman, Petty Officer, Chief Petty Officer, Master Chief Petty Officer, etc.)
Je nach Fachgebiet und Posten, sind sie mit bestimmten Offiziersrängen gleichgestellt oder gar höherrangig.
(siehe Verhältnis zwischen Chief O'Brien und Kadett/Ensign Nog in DS9).
Soziale Unterschiede (wie beim Militär früherer Tage / und teilweise auch heute noch), gibt es in der Sternenflotte nicht mehr, da dies wiederum der Charta der Föderation widerspricht.
Ob man Offizier liegt, hängt also einzig von Leistungen ab, insbesondere dem Abschluss an der Akademie.
« Letzte Änderung: November 23, 2016, 03:57:21 Nachmittag von David »

Gabi

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Antw:Ausbildung an der Sternenflottenakademie
« Antwort #1 am: November 23, 2016, 02:41:32 Nachmittag »

Die meisten Kadetten haben zuvor meistens schon ein Grundstudium in einem Fachgebiet absolviert (zum Beispiel ein Studium an einer Universität, wenn es um Wissenschaft oder Medizin geht, etc.

Wie gut, dass Du das hier auflistest, David. Da ich derzeit vermehrt mit Wissenschaftlern arbeite, die einen Doktortitel in ihrer Disziplin, aber gleichzeitig auch einen militärischen Rang besitzen, hätte ich mich mal hinsetzen müssen und das ausklamüsern, war bislang aber zu beschäftigt, mich da mal recherchemäßig dahinter zu klemmen.
« Letzte Änderung: November 23, 2016, 02:44:15 Nachmittag von Gabi »

David

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Antw:Ausbildung an der Sternenflottenakademie
« Antwort #2 am: November 23, 2016, 03:56:54 Nachmittag »
Gern geschehen.
Wie gesagt, ich habe da jetzt auch meine eigenen Ideen einfließen lassen, daher sind die Angaben nur teilweise canon.

ulimann644

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Antw:Ausbildung an der Sternenflottenakademie
« Antwort #3 am: November 23, 2016, 05:25:42 Nachmittag »
@David

Weitgehend stelle ich mir den Ablauf ebenso vor. Das Praxis-Halbjahr gibt es bei mir erst ab dem letzten Ausbildungsjahr, frühestens zum Ende des ersten Semesters hin, wobei RED-SQUAD in diesem Praxis-Halbjahr an realen Einsätzen (inklusive Risikoeinsätzen) teilnehmen dürfen. Um den berechtigten Einwand abzufangen, dass man Kadetten damit einem zu hohen Risiko aussetzen würde, so wie es mein andorianischer Captain seinem besten Freund in ICICLE-5 vorhält: Man setzt sie diesem Risiko spätestens ein halbes Jahr später ohnehin aus, das noch zu absolvierende halbe Jahr macht (zumindest bei befähigten Kadetten, die dem Durchschnitt ohnehin voraus sein dürften) IMO nicht den ganz großen Unterschied aus.

Allerdings muss dabei der Kadett von sich aus den Antrag dazu stellen, und dann muss immer noch der jeweilige Vorgesetzte zustimmen. Der Sinn - speziell in meiner FF - soll der sein, die späteren Offiziere, die sich aus der RED-SQUAD rekrutieren, bereits frühzeitig mit der Praxis vertraut zu machen, und so diese befähigten Kadetten (sonst wären sie nicht RED-SQUAD - zumindest in meinen FF) auch in der Kampfpraxis zu fördern. Speziell, weil in ICICLE ja seit mehr als einem Jahr wieder Krieg herrscht, und die Verluste an guten Frontkämpfern, aus dem Dominion-Krieg noch immer nicht ausgeglichen sind. Man könnte sagen, dieses neue Verfahren wurde aus der Not heraus geboren und war zuvor nicht Standard.

Bei der Schwester von Dheran habe ich es gerade bei EXODUS-1 so gedreht, dass sie es ablehnte, als angehende Ärztin, noch zwei Jahre zusätzlich am Campus zu verbringen, sondern sich für die Alternative entschied, die restlichen zwei Ausbildungsjahre (ob in dem speziellen Fall als "Warrent-Officer", der rangmäßig zwischen dem höchsten Unteroffizier-Dienstgrad, und dem niedrigsten Offiziers-Dienstgrad angesiedelt ist - weiß ich noch nicht) an Bord eines Forschungsraumschiffs.
Jedenfalls schließt sie dann das Studium nach insgesamt 6 Jahren, als Assistenzärztin im Rang eines Lieutenant JG ab (der Rang des Ensign wird quasi übersprungen, um Wissenschaftler/Ärzte nicht für das längere Studium zu bestrafen, dafür dienen sie ja mindestens zwei Jahre als "Warrent-Officer").

Für meine FF habe ich mich darauf festgelegt, dass sich die Kadetten nach einer Grundorientierung VOR bzw. ZUM Beginn ihres ersten Jahres, spätestens im zweiten Jahr auf ihre endgültige Laufbahn (Kommando, Technik, Wissenschaft etc.) festlegen müssen (Ausnahme Ärzte, die müssen sich bereits mit dem Ende des ersten Jahres festlegen).
Eine Zurückstufung durch mäßige Leistung im Praxishalbjahr erfolgt zwar nicht, aber es stehen solchen Kadetten, nach dem Abschluss, nicht alle Posten offen, z.B. wird man solchen Absolventen nicht gleich ein Bordkommando ermöglichen. Wer also raus will, der muss sich sputen... ;)
« Letzte Änderung: November 23, 2016, 05:28:20 Nachmittag von ulimann644 »

BlueScullyZ

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Antw:Ausbildung an der Sternenflottenakademie
« Antwort #4 am: November 24, 2016, 07:31:03 Vormittag »
    Musste fürs RPG und einige meiner OCs ja auch raussuchen, wie deren Lebenslauf so war, da hatte ich mir notiert:

Für Offiziere
  • Bewerbung an der Sternenflottenakademie
  • Prüfung/Aufnahmeverfahren (Theoretischer Test:  Warptheorie, Naturwissenschaften, sowie allgemeine Technologie- und Geschichtskenntnisse; Psychotest)
  • Studium (Regelstudienzeit: vier Jahre bzw. acht Jahre bei Medizin)
    • Erstes Jahr: Allgemeine Grundausbildung
    • Ab zweitem Jahr: Fachrichtung (Kommando, Wissenschaft, Sicherheit und Ingenieurswesen)
    • Pflichtfächer/lektüren für jede Fachrichtung: Warptheorie, Die Oberste Direktive, Die Abenteuer von Captain Garth., Die Militärstrategien des klingonischen General Korrd, Das Picard-Manöver, richterlichen Entscheidungen von Richter Aaron Satie, Erwerbsregeln der Ferengi, Tarellianische Kriegsgeschichte (Natürlich abhängig davon, ob diese Werke schon existierten, zum Zeitpunkt des Studiums)
    • Zwischendrin Aufenhalt(e) auf Schulschiffen (Von der Führungsebene abgesehen ausschließlich aus Kadetten bestehende Crew)
      • Red Squard wird auf warpfähigen Schiffen ausgebildet, Rest nicht unbedingt
    • Zusatzausbildung zum Piloten (optional)
  • Abschluss des Studiums
    • Für KOMMANDOOFFIZIERE zusätzlich verpflichtend: Der Kobayashi-Maru-Test
  • Beförderung zum Ensign (Medizinische Offiziere werden meist direkt zum Lieutenant Junior Grade befördert)
  • Versetzung auf ein älteres Schiff, zum Sammeln von Erfahrungen, später dann auf größere und neuere Schiffe

Bestimmt lassen sich vorherigen Studien oder Erfahrung bei der Raumflotte (s. Unteroffiziere) beim Studium anrechnen, mind. aber die Grundausbildung (erstes Jahr) muss absolviert werden.

Für Unteroffiziere (Noncoms)
  • Bewerbung
  • Aufnahmetest
  • Boot-Camp (12 Monate, inkl. Beginn Fachausbildung - Kommunikationstechnik, Mechanik, Sanitätsdienst, Koch ...)
  • Nach Abschluss, Beförderung zum Crewman dritter Klasse, Versetzung und Sammeln praktischer Erfahrung

Die Beförderung eines Unteroffiziers zum Offiziers ist nach langer Erfahrung und guten Diensten möglich. Ebenso, wie ein Unteroffizier sich an der Sternenflottenakademie bewerben kann.

Quellen:
Sternenflottenakademie - Memory Alpha
Unteroffiziere - Memomry Alpha
Lieutenant Junior Grade - Memory Alpha[/list]
« Letzte Änderung: November 24, 2016, 07:37:49 Vormittag von BlueScullyZ »

Janora

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Antw:Ausbildung an der Sternenflottenakademie
« Antwort #5 am: November 24, 2016, 09:58:56 Vormittag »
Für's RPG habe ich auch ein wenig recherchiert und dabei auf diesen netten Link gestoßen:
http://de.trekspace.wikia.com/wiki/Starfleet_Academy_-_Lehrplan
Hier werden verschiedene mögliche Kurse an der Akademie aufgezählt und erklärt. Fand ich ziemlich interessant.

Es ist auch spannend eure Gedanken dazu noch zu lesen.  ^^

BlueScullyZ

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Antw:Ausbildung an der Sternenflottenakademie
« Antwort #6 am: November 24, 2016, 10:01:58 Vormittag »
@Janora
Die Seite ist genial!!! Werd ich beizeiten mal komplett und in Ruhe lesen  :P

Gabi

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Antw:Ausbildung an der Sternenflottenakademie
« Antwort #7 am: November 24, 2016, 10:11:05 Vormittag »
Für's RPG habe ich auch ein wenig recherchiert und dabei auf diesen netten Link gestoßen:
http://de.trekspace.wikia.com/wiki/Starfleet_Academy_-_Lehrplan
Hier werden verschiedene mögliche Kurse an der Akademie aufgezählt und erklärt. Fand ich ziemlich interessant.

@David: ist der nicht von Euch (sf3dff) erstellt worden?
« Letzte Änderung: November 24, 2016, 10:22:50 Vormittag von Gabi »

David

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Antw:Ausbildung an der Sternenflottenakademie
« Antwort #8 am: November 24, 2016, 10:42:43 Vormittag »
Ja, das Wiki wurde vom SF3DFF Forum gepflegt, das ist richtig.
Ich gehe davon aus, dass dieses auch immer noch genutzt wird, seitens der Mitglieder.

Ich glaube Damon (Star Trek Cast Away, Legend, etc.) hat diesen Artikel verfasst, da er selbst seine Figur Shannyn Bartez in zwei (ziemlich umfangreichen) Romanen an der Akademie Abenteuer hat erleben lassen (übrigens ist einer der beiden Vulkanier in den Geschichten mir selbst nach empfunden, wozu Damon auch mein "Okay" bekommen hat.)
Allerdings haben wir zwei (wir stehen dann und wann immer noch in Kontakt) unterschiedliche herangehensweisen an die Akademie, da ich Cadets immer als "fiktive Aufarbeitung/Nachbetrachtung" meiner Ausbildung im BFW angelegt hatte.
Bei mir gibt's keinen Stechschritt, Appelle, etc., da ich als Pazifist die Sternenflotte weniger militaristisch sehe.
Am ehesten kann man die Sternenflottenakademie in "Cadets" mit einer Elite-Universität, wie Harvard zum Bleistift, vergleichen.
Klar, ist die Sternenflotte paramilitärisch, aber das betone ich weniger, auch weil ich mit Star Trek anders aufgewachsen bin und zu den Zeiten (TOS/TNG) kam mir die Sternenflotte eben nicht militärisch vor.

Ob das nun "realistisch" ist, sei mal dahin gestellt und darum geht es mir auch nicht.
Mir persönlich ist das Star Trek Universum seit der 3. Staffel von ENT und natürlich den Reboot-Filmen einfach zu dunkel und militaristisch geworden und auf den Zug springe ich nicht auf.
Cadets soll sich also anfühlen, wie das "echte" Star Trek, in dem eine weitgehend utopische Zukuft gezeigt wird, in der zwar auch nicht alles "Eitel-Sonnenschein" ist, aber ich will auf Kriege und Militarismus verzichten, da ich das ablehne.
Man kann gute Geschichten auch ohne diese Dinge erzählen, wie Autoren hier auf TrekNation hervorragend beweisen.
Leider habe ich im Laufe der Jahre fast immer nur dunkle Geschichten anderer Autoren außerhalb von hier kennen gelernt.
Da ging es immer nur um feindliche Invasionen, Gewalt und Super-Duper-Über-Drüber-Schiffe und das will ich weder lesen, noch will ich darüber schreiben.

Zum Wiki:
Ich selbst habe auch lange daran mitgearbeitet, tu das aber mittlerweile nicht mehr, da Zeit und Aufwand zu groß sind.
Zwar dürften die Artikel zu "Cadets" noch drin sein, aber sie werden meinerseits nicht mehr aktuell gehalten.

@BlueScully:
Ich kann Dir Damon's Akademie-Romane nur empfehlen.
Es sind allerdings ziemliche Wälzer ;)
Aber sie sind wunderbar geschrieben. Ich bin sicher, sie werden Dir gefallen.

Lange Rede, kurzer Sinn:
Auf Realismus lege ich nur bedingt wert - auch weil es natürlich SciFi ist - weil ich mir auch "künstlerische Freiheit" erhalten möchte.
Daher ist mir auch der Canon nicht besonders wichtig - ich respektiere ihn - aber er soll nicht einengen (siehe meinen Beitrag zum Thema "Star Trek Canon" hier im Forum).
Würd ich realistisch über Kadetten schreiben, müsste ich im Stil von "Beverly Hills 90210" oder "Parker Lewis" schreiben und meine Kadetten sitzen den ganzen Tag in Vorlesungen oder machen wissenschaftliche/technische Experimente auf dem Campus, ohne, dass ich je das Abenteuer im All beschreiben kann - doch das macht Star Trek IMO ja aus.
Und natürlich schreibe ich auch in erster Linie aus Sicht meiner Kadetten, da sie ja die Hauptfiguren sind (sonst würde die Romanreihe ja auch "Star Trek - Raumschiff XYZ" heißen und nicht "Cadets").
Das dies irritieren oder zu Kritik führen kann, nehme ich dabei in kauf, aber man sollte unvoreingenommen an meine Werke herangehen, da sie in erster Linie ja schlicht nur ein SciFi Abenteuer erzählen sollen und aus Sicht von abgehalfterten 50jährigen Offizieren will ich nicht schreiben. Es ist Zeit, die Jugend mal in den Fokus zu setzen, ohne sie in klischeehafte-thumbe Teenies zu verwandeln, wie man das tagtäglich im TV vorgek***t bekommt.
Meine Figuren retten nicht die Welt und sie machen auch Fehler, da sie immerhin in der Ausbildung sind.
Aber ich brauche keinen "Reboot-Pike"-artigen Erwachsenen, der jedes mal auf dem Weißen Ross angeritten kommen und den Tag retten darf, weil meine Figuren klischeehaft nur Mist bauen.
Sie sind alle verantwortungsbewusst genug, eigene Entscheidungen zu treffen und zu Fehlern zu stehen, wenn sie passieren.

Hinzu kommt, dass Cadets immer an meine eigene Ausbildung angelehnt ist.
In den zwei Jahren habe ich 3 Monate Betriebspraktikum (daher die Idee mit dem Praxisjahr) absolviert und auch dort habe ich nach und nach immer mehr Aufgaben zugeteilt bekommen.
Es scheint mir also logisch, dass dies auch Kadetten im Praxisjahr passiert.
Klar, die gehen nicht jeden Tag auf Außenmission, aber meine Romane erzählen ja auch nicht jeden Tag, sondern greifen Abenteuer heraus.

Zitat
Okay, das wurde jetzt doch ziemlich "Off-Topic". Sorry.
Ich würde diese Diskussion gerne beenden oder wir lagern sie in einen anderen Thread aus
« Letzte Änderung: November 24, 2016, 11:11:55 Vormittag von David »

David

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Training bei der Sternenflotte
« Antwort #9 am: Dezember 01, 2016, 02:10:51 Vormittag »
Da folgendes Thema für die Zukunft von "Star Trek Cadets" mitunter relevant ist, möchte ich hier mal eine Stoffsammlung eröffnen, die diverse Trainingseinsätze an der Sternenflottenakademie auflistet.
Detailierte Beschreibungen kommen dazu:

Kategorie: Diplomatie
Erstkontakt zu einer Zivilisation die den Warpantrieb entwickelt hat*
Vermittlung und Friedensverhandlungen*
Kategorie: Kommando
Infiltrationstraining*
Personalführung
Personalführung II (dies ist ein Kurs, in dem Kadetten die Rolle von Tutoren für neue Kadetten übernehmen)
Kategorie: Medizin
Kategorie: Sicherheit & Taktik
Bergen von Technologie aus Präwarp-Gesellschaften (Stealth)*
Infiltrationstraining*
Kategorie: Sonstiges & Generelles (Fachübergreifend)
Kobayashi Maru Test*
Shuttletraining
Überlebenstraining
Zero-G Training
Kategorie: Technik & Ingenieurswesen
Kategorie: Wissenschaft

Der Kobayashi Maru Test kann als "No Win Szenario" auch in den anderen Fachbereichen auftauchen und ist nicht mehr zwingend dem Kommandobereich vorbehalten
Anmerkung
* Diese Kurse sind als Trainingsszenarien auf das Holodeck beschränkt
Kurse ohne * können zur Vorbereitung das Holodeck beinhalten, finden aber idR außerhalb statt


Das sind erst mal alle Trainingskurse, die mir eingefallen sind und fast alle sollen auch in "Cadets" mal vorkommen.
Nun seid Ihr dran:
Kennt ihr/fallen Euch weitere Trainingskurse ein (es dürfen auch Spezialkurse sein)?
Zeit für ein Brainstorming - ich bin sicher, gemeinsam finden wir viele weitere (Spezial-)Kurse


« Letzte Änderung: Dezember 01, 2016, 02:21:25 Vormittag von David »

Wolf

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Antw:Ausbildung an der Sternenflottenakademie
« Antwort #10 am: März 24, 2017, 09:25:33 Nachmittag »
 :help: Ich schreibe gerade das Grundgerüst für eine FF. Meine Protagonistin ist bereits Krankenschwester in einem zivilen Krankenhaus, sie arbeitet da auf einer ITS.  Ich will eigentlich, dass sie nach der Ausbildung auf einer Raumstation als Unfall-Chirurgin arbeitet. Ich bin mir nur nnicht sicher, ob ich sie erst Medizin studieren lasse und sie dann nach San Fran schicke. Oder soll ich sie von anfang an an der Akademie studieren lassen. Was wäre "gehaltvoller" was wäre kürzer. Geht vielleicht nur eine Option?

ulimann644

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Antw:Ausbildung an der Sternenflottenakademie
« Antwort #11 am: März 24, 2017, 09:39:07 Nachmittag »
:help: Ich schreibe gerade das Grundgerüst für eine FF. Meine Protagonistin ist bereits Krankenschwester in einem zivilen Krankenhaus, sie arbeitet da auf einer ITS.  Ich will eigentlich, dass sie nach der Ausbildung auf einer Raumstation als Unfall-Chirurgin arbeitet. Ich bin mir nur nnicht sicher, ob ich sie erst Medizin studieren lasse und sie dann nach San Fran schicke. Oder soll ich sie von anfang an an der Akademie studieren lassen. Was wäre "gehaltvoller" was wäre kürzer. Geht vielleicht nur eine Option?

Ich nutze in meinen FF generell beide Optionen (allerdings nicht nur medizinisch begrenzt). Die Leute können vor der Akademie studieren, an der Akademie, oder auch noch danach (sofern sich das in Verbindung mit dem Dienst machen lässt). Da würde ich, an deiner Stelle, einfach wählen, was am besten zu der Geschichte passt.

Ich persönlich finde beide Varianten ansprechend. Allerdings würde die Krankenschwester wohl Zeit sparen, wenn sie an der Akademie studiert, statt erst einmal den Doktor zu machen, und dann nochmal vier Jahre an der Akademie zu verplempern (da sie ja nicht Kommandooffizier werden will, schätze ich mal).

Bräuchte ich aus dramaturgischen Gründen eine etwas gereifte Kadettin an der Akademie, so wäre das aber fraglos eine gute Option.

Wolf

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« Antwort #12 am: März 24, 2017, 10:10:59 Nachmittag »
Naja ich dachte die trauma-Chirugie nur als übergangslösung. Mein Arbeitstitel ist "How to become a CMO" ob ich schaffe, dass es darauf hinausläuft ist eine andere Sache.